Am 5. November steigt unsere Mini Maker Faire. Wir sind sehr gespannt und freuen uns drauf!
In den kommenden Wochen werden wir euch in loser Reihenfolge zeigen, welche spannenden Projekte wir im Haus haben werden. Let’s ride the hype train!
Heute war es soweit: Wir haben einen großen Karton geöffnet und einen kleinen NAO in die Welt gehoben! Unser erster humanoider Roboter! In unserer EDV-Abteilung wurde er mit Strom und Internet versorgt und stand wenig später mit den Worten OGNAK GNOUK auf. Er schaute vom einen zum anderen, blinzelte und schien manchmal zu erröten. Nun schauen wir, was wir ihm so alles entlocken und beibringen können.
Am 7. Oktober kommt seine große Schwester zu Besuch. Schülerinnen und Schüler der Kölner Liebfrauenschule gewannen letztes Jahr mit ihrer NAO-Dame einen deutschlandweiten Programmierwettbewerb für NAO-Roboter und waren auch dieses Jahr wieder sehr erfolgreich. Am 7.10. um 16 Uhr treffen die beiden NAOs in der Zentralbibliothek aufeinander und ihr seid alle herzlich dazu eingeladen!
Am 28. November sind wir mit unserem NAO dann auf dem Tag der Medienkompetenz im Düsseldorfer Landtag zu Besuch. Bis dahin wird er sicher schon einiges dazugelernt haben!
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Es gibt nicht nur Kühlschränke, die einem die Einkaufsliste anzeigen, sondern auch smarte Rezeptbücher.
Ein simples Beispiel dafür ist die GU Kochen Plus-App für iOS und Android. Öffnet ihr die App, könnt ihr zuerst das Buch auswählen, welches ihr vor euch liegen habt. Anschließend scannt ihr das Bild zu dem Rezept aus dem Buch, welches ihr kochen möchtet.
Dazu haltet ihr einfach das Smartphone mittig auf das jeweilige Bild und erhaltet sofort folgende Optionen:
Rezept speichern
Im Kalender eintragen
Rezept teilen
Lecker? Daumen hoch/ runter
Wählt ihr nun „Rezept speichern“ aus, wird es in der App unter „Meine Rezepte“ abgespeichert. Ebenso könnt ihr die Einkaufsliste für das Rezept erstellen und bearbeiten und sie per eMail an andere verschicken.
Diese Spielerei habe ich mit Kaffee-Kult – das Beste zu und mit unserem Lieblingsgetränk von Marianne Zimmer ausprobiert.
In dem Buch werden diverse Zubereitungsarten und Kaffeevariationen vorgestellt, aber auch viele Ideen für Snacks zum Kaffee aufgezeigt. Besonders ansprechend fand ich den Latte-Macchiato-Cheesecake
Dieser ist auch auf dem Buchcover zu sehen. Der Kuchen selbst beinhaltet auch Kaffee. Ebenso werden Doppelkekse für den Boden gebraucht und eine Vanilleschote für die Creme ausgekratzt. Falls ihr den Kuchen auch nachbacken wollt, beachtet, dass der Kuchen noch eine Nacht im Kühlschrank abkühlen muss und somit am Vortag gebacken werden sollte.
Weitere Rezepte wie z.B. die „Toffee Almond Brownies“ können dank der App einfach auf dem Smartphone abgespeichert und bei Bedarf wieder abgerufen werden. Ebenso kann man die anderen Bücher des Verlags aufrufen und die spannendsten Rezeptbilder abscannen und abspeichern. Ein Zettelchaos weniger!
Die Stadtteilbibliothek in Sülz feierte ein doppeltes Jubiläum: 90 Jahre im Viertel und 50 Jahre in der Wichterichstraße 1. Dieses Ereignis wurde an zwei Tagen gefeiert. Am Freitag, 16. September, 19 Uhr, lud die Stadtteilbibliothek Sülz zu einem Sektempfang ein. Auf dem Programm standen Bilder und Berichte aus den vergangenen 50 Jahren „Bibliothek im Veedel”.
Am Samstag, 17. September 2016, gab es Spiel-und Bastelaktionen für Kinder, eine große Geburtstagstorte und alles, was zu einer Geburtstagsfeier dazugehörte. Ab 11 Uhr „schoss” der Fotograf Manor Lux gratis Familienfotos. Das Programm fand während der Öffnungszeiten von 10 bis 14 Uhr statt.
Seit ihrer Eröffnung am 18. März 1926 in Sülz blickt die Stadtteilbibliothek auf eine wechselvolle Geschichte mit einigen Umzügen und kriegsbedingten Zerstörungen zu-rück. Ihren jetzigen Standort hat sie seit 50 Jahren. Beim Einzug im Jahr 1966 mussten die Möbel noch einzeln über den Balkon ins Haus gebracht werden.
Heute ist die Bibliothek eine moderne Einrichtung mit rund 30.000 Medien, darunter viele E-Books und 5.000 aktiven Mitgliedern, davon über 50 Prozent Kinder und Jugendliche. Das engagierte Team unter der Leitung von Nicole James, die auf eine 20-jährige Berufserfahrung in der Public Library Indianapolis zurückblickt, hat den Anspruch einen Ort zu bieten, an dem man sich gerne aufhält und der immer etwas Neues bietet. Ehrenamtliche Unterstützung erfährt die Bibliothek vom Förderverein Lesezeichen e. V., der regelmäßig attraktive Veranstaltungen und Vorlesestunden ermöglicht.
Die Stadtteilbibliothek Sülz ist Teil der Stadtbibliothek Köln mit elf Stadtteilbibliotheken, der Zentralbibliothek, dem Bücherbus und den „Minibibs” im Stadtgarten und im Wasserturm in Köln-Kalk.
Jetzt war es recht lange still um unsere Overlock-Nähmaschine. Zeit, mal wieder was zu zeigen!
Der Overall „Passerine“ aus einer älteren Ausgabe der Zeitschrift Ottobre (3/2015) hatte es meiner Tochter angetan. Er hat keinerlei Verschlüsse (ich kann nämlich noch keine Reißverschlüsse, und Knopflöcher sind Glückssache) und wird nur aus Jersey und Bündchenstoff zusammengesetzt.
Ich selbst war noch nicht von meinen Nähkünsten überzeugt, dachte mir aber, dass es wenigstens für einen Lernprozess gut sein könnte. Die Anleitungen in der Ottobre sind für geübte Näher_innen ja ganz einfach, aber mir fehlt manchmal beim Lesen das Vorstellungsvermögen. Kennt ihr das? Hinterher ist es immer ganz selbstverständlich, aber zuerst muss ich dreimal lesen, bis ich weiß, was gemeint ist. Oberteil und Anleitung
Also habe ich mich Schritt für Schritt an das gute Teil gewagt. Zuerst wird das Oberteil zusammengesetzt und der Halsausschnitt mit Bündchenstoff versäubert. Hier bin ich zum ersten Mal grandios gescheitert, weil ich im heimischen Arbeitszimmer mit suboptimaler Beleuchtung übersehen habe, dass auch Bündchenstoff eine Vorder- und eine Rückseite hat. Ich habe beschlossen, es so zu lassen, habe dann aber beim Riegel am hinteren Halsausschnitt besser aufgepasst.
Vorder- und Hinterteil der Hose werden zu Beginn in Falten gelegt, so dass die Hose einen ganz lässigen Sitz hat. Das habe ich zu Hause an meiner ollen Maschine mit Zickzackstich genäht, was erstaunlich gut geklappt hat. Außerdem hat die Hose Taschen – mein erstes Mal! Zum Glück gibt es auf YouTube immer freundliche Helfer, die einem das gründlich vorführen. Uff! Taschen und Faltenlegen liefen also unproblematisch. Hose mit Falten und Taschen
Und dann kam der Teil, der für Ottobre ganz typisch ist: *Tusch* Framilon! Heiß umstritten in der Näher_innenwelt, soll dieses durchsichtige Gummiband dafür sorgen, dass Nähte elastisch bleiben, es soll beim Kräuseln helfen und bei T-Shirts die Schultern an ihrem Platz halten. Vielleicht geht das alles auch anders, aber ich nehme es. Jedenfalls die No-Name-Variante. Und ja, ich finde es ganz okay. Beim Overall hält es die Taille in Form – durchaus sinnvoll.
Die so vorbereiteten Teile habe ich dann mit zur Overlock genommen, habe die Hosenbeine zusammengenäht und das Oberteil mit der Hose verbunden. Zu Hause musste ich dann nur noch die Säume umnähen – das war schwieriger als gedacht, weil das Kind sofort drin steckte. Ein voller Erfolg! Fertig!
(cd)
Kleiner Nachsatz: Da habe ich doch ganz vergessen zu erwähnen, dass wir die Ottobre natürlich als Zeitschrift im Bestand haben und dass sie auch ausleihbar ist. Ihr könnt also einzelne Hefte in aller Ruhe zu Hause durcharbeiten 🙂
Das Leben nach dem Tod – was passiert wenn wir sterben? Kann man dem Sensenmann ein Schnippchen schlagen? Fragen, die sich die Menschheit schon immer gestellt hat.
Dieses Jahr gibt es eine neue Trend-Welle in Punkto Wasser trinken. Das Infused Water, sprich Wasser, welches mit Früchten, Kräutern etc. angereichert wird. Fruit Infused Water also.
Das gewöhnliche (Kran-)Wasser kann mit erfrischenden Früchten wie Zitronen, Limetten, Erdbeeren, Trauben oder Orangen angereichert werden. Dazu kommen Kräuter wie Pfefferminze, Melisse, Vanille, Lavendel, Petersilie, Basilikum oder Dill. Dem Experimentieren sind keine Grenzen gesetzt.
Mein eigenes Experiment lautete:
Lavendel-Zitronen-Wasser
Aus dem Buch Fruit Infused Water von Susan Marque
Dafür habe ich meinen Lavendel vom Balkon abgeschnitten und nur die Blüten in eine Kanne gestreut. Darüber werden 3 in Scheiben geschnittene Zitronen gelegt. Das ganze mit Eiswürfeln auffüllen und mit Wasser übergießen. Die Kanne sollte im besten Falle über Nacht, mindestens aber 2 Stunden im Kühlschrank runterkühlen.
Dann kann man das kalte Wasser mit Zitronen-Geschmack und einem Hauch von Lavendel trinken. Nicht nur vom Aussehen eine tolle Sache!
Weitere Kombinationen aus dem Buch, die ich spannend fand sind:
Gurke-Basilikum-Wasser
Kirsch-Vanille-Wasser
Thymian-Basilikum-Wasser
In dem Buch Aroma-Wasser von Anne Iburg stehen verspieltere Rezepttitel, die aber ziemlich gut zum Ausprobieren animieren, oder?
Sternenhimmel
Seelenschmeichler
Winterruhe
Ein bisschen erinnert das angereicherte Wasser an einen kalten Tee. Auch Pfefferminz- oder Früchte-Tee schmeckt aus dem Kühlschrank an warmen Tagen wunderbar. Und die Tatsache, dass man nicht nur pures Wasser trinkt, sondern Geschmack auf die Zunge bekommt, bringt einen dazu, mehr zu trinken.
Weitere Bücher zu dem Thema findet ihr auf der 1. Etage der Zentralbibliothek und im Katalog unter der Signatur: Vgn, Schlagwort: Wasser.
Vor einem Monat passierte etwas wunderbares in den deutschen Twitter-Gefilden. Der IOC hatte gerade strenge Social-Media-Regeln für Olympia-Teilnehmende und Unternehmen bekannt gegeben und die Twitteria schüttelte fassungslos den Kopf. Doch aus trotzigen und aufmüpfigen Reaktionen brach bald herrlichste Kreativität hervor. Die “Herbergsmütter“, ein Kölner Kultur-Power-Trio bestehend aus Wibke Ladwig, Ute Vogel und Anke von Heyl, sponnen ein paar Tweets lang über die Konsequenzen der Regularien und riefen dann (in Anlehnung an die Panhellenischen Spiele) die #pantwitterspiele aus.
Die etwas andere Olympiade (Abb.: Herbergsmütter)
Am 5. August, pünktlich zur großen Eröffnungsfeier in Brasilien, begann auch in ihrer Twitter-Timeline ein buntes Durcheinander von Fackelläufern, Athleten, Zeremonien und Zuschauerreaktionen und immer mehr Twitterer sprangen auf den Zug auf. So viele, dass auch wir davon Wind bekamen und uns die Tweet-Flut zu erklären versuchten. Bald hatten wir begriffen: An jedem geraden Tag bis zum 21. August würde es eine neue Disziplin bei den #pantwitterspielen geben. An jedem ungeraden Tag würden die Herbergsmütter die Einreichungen vom Vortag sichten und die kreativsten und schönsten Beiträge ehren.
Wir sind angetreten und wir möchten euch berichten wie wir die #pantwitterspiele erlebt haben. Dabei zeigen wir euch sowohl unsere eigenen Umsetzungen als auch ein paar ausgewählte Schätze anderer Sportler.
Disziplin 1: Verbeugen, Umarmen, Herumkugeln
Spätestens nach der Verkündung der ersten Disziplin war klar, dass in den nächsten Tagen niemand sein Sport-Outfit anziehen und Dehydration fürchten musste. Die #pantwitterspiele waren ein Fest des Wortes und der Bilder, der Verspieltheit und Kreativität. Es war eine liebevolle Aktion mit viel Flausch, wie wir auf Twitter sagen. Und so wurde verbeugt, umarmt und herumgekugelt. Mit Menschen, Tieren und Büroartikeln, als Text, als Zeichnung, als Film. Wir entschieden uns für eine eigenwillige Interpretation in Textform: “Verb äugen in umarmendem Reim über das Herumkugeln”.
Ehrungen nach Disziplin 1
Am nächsten Tag warteten alle gespannt darauf, wie die Ehrungen aussehen würden. Nicht Gold, Silber, Bronze, sondern Güldenes, Buntes, Schräges, Gebasteltes, Verziertes. In mühevoller Kleinarbeit widmeten sich die Herbergsmütter den Tweets der Athletinnen und Athleten. Hier eine kleine Auswahl der Ehrungsobjekte.
Disziplin 2: Schönschreiben
Nach den schönen Tweets der ersten Disziplin und liebevollen Ehrungswelle merkte man, wie der Ehrgeiz und die Hingabe der Sportler wuchsen. Für die zweite Disziplin zogen wir durchs Haus und sammelten Schöns von unseren Kolleginnen und Kollegen. Motto: “Ihr müsste nicht schön schreiben, ihr sollt nur ‘schön’ schreiben”.
Disziplin 3: Wattebauschkunststapeln
Wer weiß wie viele Twitterer an diesem Morgen zur Drogerie liefen, um ihre Wattebauschsammlung aufzustocken. Aber wie immer war alles erlaubt. Und so stapelte sich viel Weiches und Weißes zu kleineren oder größeren Stapeln. Wir entschieden uns dagegen, unsere Erste-Hilfe-Packungen zu plündern und machten einen weichen Kollegenstapel.
Disziplin 4: Partyhutjonglieren
Als rheinische Frohnatur ist man natürlich um einen Partyhut nicht verlegen. Als sich in privaten Beständen noch Jonglierbälle und Googly Eyes fanden, war das Ziel klar. Eine schöne Möglichkeit die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit der Vine-App zu verbessern. Eine Fortbildung sozusagen. 😉
Unser Bibliothekskollegen aus Düsseldorf jonglierten so schnell, dass man man meinen konnte sie hätten mehr als 2 Arme…
Disziplin 5: Schüttelreime
Es war Sonntag, schönes Wetter und die Bibliotheksmenschen waren auf Balkonien und in der Region verteilt. Doch für einen Reim ist immer Zeit und mit Vine kannten wir uns ja jetzt aus. Das Zeitlimit bei Vine sind übrigens 6 Sekunden und bei diesem Video solltet ihr den Ton anschalten sonst entgeht auch die Dichtkunst. 😉
Disziplin 6: Luftsprünge
Das Wetter war schön, die Kamera hatte Saft und das Sprungteam schaffte es über seine eigenen Schatten zu springen. 😉 Ach ja, und irgendwie hat sich noch der Dom in den Hintergrund geschmuggelt.
Andere Sportler wollten noch höher hinaus…
Und wieder andere hatten doch tatsächlich ein Trampolin. Beneidenswert.
Disziplin 7: Hausgymnastik
Die vorletzte Disziplin bahnte sich an. Gymnastik in den eigenen vier Wänden. Während in der Düsseldorfer Bibliothek Armmuskeln trainiert wurden und eine der Veranstalterinnen in der Dusche Übermenschliches leistete, grübelten wir über Bücherwagen-Küren und DVD-Hochstapeln. Schließlich entschied sich der Kollege, in der Bibliothekarischen Kombination anzutreten: Hebefigur mir DVD-Balanceakt.
Disziplin 8: Lobpreisen
Zwei Wochen waren rum und die letzte Disziplin sollte noch mehr als andere anderen den Flausch in uns wecken. Lobpreisen, lobhudeln, vergöttern, applaudieren. Jemandem sagen: “Hast du toll gemacht. Du bist dufte.” Und nach zwei Wochen in denen die Herbergsmütter anscheinend von morgens bis abends mit der Beantwortung von Tweets, dem Basteln von Lorbeerkränzen und dem Ehren von Athleten beschäftigt waren, galt unsere Lobpreisung ihnen.
Abschlussveranstaltung
Am 21. August vollzogen die Herbergsmütter dann die Abschlussveranstaltung und um 11:04 Uhr wurde die Ewige Flamme der #pantwitterspiele zeremoniell ausgepustet.
Letzte Woche wurden wir vom TÜV Rheinland zu den TÜVlympics herausgefordert. Die Aktion lief parallel zu Olympia. Firmen und Institutionen sollten Olympia-Disziplinen möglichst kreativ als Bürosport umsetzen. Für jedes Video floss vom TÜV eine Geldspende an das Projekt „Brasilien: Aufklärung und Bildung“ der Kindernothilfe.
Da waren wir natürlich gern dabei:
Dem TÜV gefiel unser Video so gut, dass wir nun in den TOP 3 sind und Chancen auf den ersten Platz haben. Ab jetzt zählt, wer die meisten Stimmen sammeln kann. Und abstimmen darf jeder!
Darum unsere ganz liebe Bitte an euch: Folgt diesem Link zur Voting-Seite und klickt bei unserem Video auf “Vote”! Und teilt den Link gern mit anderen! Lasst die Stadtbibliothek Köln Olympia-Gold holen!!!! 🙂