Eure Stadtbibliothek im EU-Parlament

In der vergangenen Woche haben wir eine kleine Delegation, bestehend aus drei Bibliotheksmenschen, nach Brüssel ins EU-Parlament geschickt: Meike, Bettina und Sebastian.

But why?

Unter dem Label #GenerationCode versammelte die Kampagne Public Libraries 2020 (welche zur Reading & Writing Foundation gehört) etliche Bibliotheken aus ganz Europa, um Politiker von der hervorragenden Funktion dieser Institutionen für digitale Bildung zu überzeugen.
Denn: Die Bevölkerung Europas ist, statistisch gesehen, nicht besonders medienkompetent. Es fehlt an Kenntnissen über Internet, digitale Medientechnologien und vor allem: Programmierung. Viele glauben, dass die Fähigkeit zum Coding von Software/Hardware in naher Zukunft so wichtig wird wie Lesen und Schreiben.
Bibliotheken können hier einen riesigen Beitrag leisten. Das ist vielen Politikerinnen und Politikern aber nicht bewusst. Und darum sind wir gerne der Einladung von #GenerationCode gefolgt und haben in Brüssel mit Parlamentariern diskutiert und ihnen gezeigt, dass Bibliotheken mehr sind als Häuser mit Büchern darin. Und warum sie dringend Rückendeckung aus der Politik, auf Landes- wie EU-Ebene, verdienen.
Insgesamt präsentierten sich zehn verschiedene EU-Staaten mit Robotern, Makerspaces, Projektionen, Coding-Workshops, experimentellen Anwendungen und vielem mehr. Kollegin Meike hat ein tolles Video dazu gedreht.

Abschließend möchten wir uns gerne der Abgeordneten Julia Reda anschließen, die Anlass und Ziel der Veranstaltung erkannt hat. Es war großartig!
 

 
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sa

Mini Maker Faire: Die Maker – Teil 4


Heute stellen wir euch die nächste Ladung Maker-Projekte vor, die zur Mini Maker Faire am 5. November bei uns aufschlagen. Knapp zwei Wochen noch!

Roboter zur Pflanzenpflege

Foto: © Vladimir Ivanov

Wir freuen uns besonders über einen Schüler aus St. Petersburg: Vladimir Ivanov! Vladimir hat einen Roboter entwickelt, der Pflanzen am Leben hält – zum Beispiel für den Urlaub. Die Maschine mit dem grünen Daumen berieselt das Blattwerk und beleuchtet es nach Bedarf und ist dabei kinderleicht zu bedienen. Probiert es aus!

DARC – Technik (be)greifen

Foto: © Martina Neid

Was wäre ein Technik-Event ohne Amateurfunk? Der DARC e.V. entsendet seine kölsche Fraktion und lässt euch löten, bis das Zinn vaporisiert! Unter fachkundiger Anleitung könnt ihr verschiedene Bausätze zusammenlöten.

InfoSphere – Schülerlabor Informatik

Foto: © Nadine Bergner

Hinter InfoSphere verbirgt sich ein innovatives Schülerlabor aus Aachen. Es bietet 30 verschiedene Workshops im Bereich Coding und Informatik an – für Kinder und Jugendliche ab der dritten Schulklasse. Am Stand könnt ihr euch davon überzeugen lassen, wie vielfältig die Informatik ist. Wie wäre es mit Blinker-Jacken, 3D-Druck-Modellen oder dem Aufbau einer Schaltung?

FabScan Pi

Foto: © Mario Lukas

Fabscan Pi ist ein auf  Raspberry Pi basierender Open Source 3D Laser Scanner. Bei Mario Lukas aus Aachen könnt ihr Objekte in 3D-Modelle verwandeln lassen: In der Holzkiste rotiert euer Objekt, während ein Laser die Konturen abtastet und in den Rechner überträgt. Ein bisschen wie bei Star Trek. 😉

senseBox

Foto: © Matthias Pfeil

Die senseBox ist ein DIY-Photonik-Bausatz für stationäre und mobile Sensorstationen – ein Citizen Science Toolkit für jedermann. Mit der senseBox könnt ihr Umweltdaten über Klima, Luftqualität, Verkehrsaufkommen, Lärmbelästigung und vieles mehr messen und so zu genaueren Aussagen über lokale Umweltphänomene beitragen. Die Daten können im Internet als Open Data bereitgestellt und auf einer Karte sichtbar gemacht. Am Stand könnt ihr eine senseBox zusammenbauen und Live-Daten messen!

FabLab Aachen

Foto: © Jan Thar

Nochmal Aachen: Das FabLab ist die Werkstatt vom Lehrstuhl Medieninformatik der RWTH Aachen. Hier wird letztlich die Hardware zur Erforschung der Benutzerschnittstellen der Zukunft gebaut – und jeden Dienstag ist die Werkstatt offen für alle und bietet Lasercutter, Platinenfräse, 3D-Drucker und vieles mehr. Am Stand auf der Mini Maker Faire könnt ihr euch die Ergebnisse dieser Einrichtung ansehen, vor allem eine Navigationsweste für sehbehinderte Menschen!
Nächste Woche gibt es dann den letzten Teaser vor der Mini Maker Faire. Yay!

sa

Backen ohne Mehl, einfach und unkonventionell

 

Backen ohne Mehl – Kaffeeklatsch glutenfrei von Anja Donnermeyer

 
Ein Titel, der ohne Fachwörter wie Zöliakie daherkommt und den jeder aussprechen kann.
Es kennt wohl jeder von uns jemanden, der Zöliakie hat und somit kennt jeder jemanden der mindestens einmal im Jahr vor der Frage steht: Welchen Kuchen backe ich denn für Ihn/Sie und vor allem wie, wenn da gar kein Mehl rein darf?
Spannende Frage; beim Überfliegen des Buches konnte ich mir die meisten Kuchen tatsächlich nicht als funktionsfähig vorstellen… ein Tortenboden ohne Mehl… was ist denn dann da drin?!
Deshalb wollte ich dieses Buch austesten.
Als Test-Torten und -Kuchen habe ich folgende ausgesucht:

  • Zitronenquarkcreme auf Reiswaffelboden
  • Mandelkuchen

Die Torte mit der Zitronenquarkcreme geht überraschend fix. Der Boden schmeckt richtig gut. Wie Schoko-Puffreis. Nur weicher. Darüber kommt dann eine Quarkcreme mit Zitronensaft. Eine kleine Herausforderung war es für mich, die Gelatine zuzubereiten. Ich habe so etwas noch nie gemacht und in dem Rezept stand leider keine genaue Anleitung. Die Gelatine wird mit der Quarkcreme vermischt und festigt diese. Als ich die Suppe aus Creme und Gelatine aber auf den Tortenboden kippte, sah es noch lange nicht danach aus, als ob es jemals eine schnittfeste Creme würde. Aber eine Nacht im Kühlschrank brachte dann die Erkenntnis: Ja es klappt tatsächlich!

Der Kuchen ist noch einfacher zuzubereiten. Er wird mit Zimt veredelt, sodass man ihn auch durchaus zu Weihnachten backen könnte. Als Mehlersatz nimmt man hier die gemahlenen Mandeln. Zusammen mit Eiern, Puderzucker, Vanillezucker und Backpulver ergibt das später einen saftigen und lockeren Kuchen. Auf den abgekühlten Kuchen kommt noch die Kuvertüre. Mit der habe ich es wohl ein bisschen übertrieben, denn das Schneiden des Kuchens mit einer schokoladenharten Oberfläche und einem saftigen, weichen Kuchen darunter brachte ein zerkrümeltes Ergebnis auf den Teller. Was dem Geschmack natürlich keinen Abbruch tat.

 
Mein Fazit fällt also wieder ganz hervorragend aus, denn die Torte und der Kuchen waren wirklich sehr lecker und nicht schwer. Dazu gelernt habe ich auch wieder und weiß nun, wie man Gelatine macht bzw. dass man weiche Kuchen nicht mit einer dicken Kuvertüre überziehen sollte.
Beim Durchblättern habe ich natürlich noch weitere Alternativen als Mehlersatz entdeckt, wie Popcorn (Himbeer-Popcorn-Torte), Zwieback oder Vanillepuddingpulver (Joghurtcreme-Torte) für den Boden oder Haselnüsse im Teig.

Dieses und andere Bücher zum Backen ohne Mehl findet ihr im Katalog, wenn ihr das Schlagwort „Glutenfrei“ eingebt. In der Zentralbibliothek steht ein Großteil der Rezepte ohne Mehl unter dem Standort „Wdm 3“.

fh

Buch Trifft Beat

Seid ihr zwischen 12 und 17 Jahren und habt Lust mithilfe der “Märchen von Beedle dem Barden” – bestens bekannt von Harry Potter – musikalisch kreativ zu werden? Dann seid ihr beim dreitägigen kostenlosen Workshop „Buch trifft Beat“ richtig.
Eines der “Märchen von Beedle dem Barden” ist euch sicherlich aus den Harry Potter Filmen bekannt – Das Märchen von den drei Brüdern!
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=e2a8tEpUBLA?rel=0]
 
Hinter dem Motto steht der Gedanke, dass digitale Medien zahlreiche Möglichkeiten bieten, Literatur aufzugreifen und umzudeuten. Ihr werdet angeleitet, digitale Instrumente und Plattformen einerseits interaktiv für das eigene kreative Erzählen zu nutzen und euch dabei andererseits kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen. -Mit iPads könnt ihr neue und eigene erzählerische Welten schaffen – egal ob im Hörspiel, über Geräusche und Klänge, über einen eigenen Song, per Beat-Box-Interpretation oder via elektronischem DJ-Set – euren Ideen sind ganz bewusst keine Grenzen gesetzt.
An drei aufeinanderfolgenden Terminen im November werden somit ganz unterschiedliche kreative und musikalische Projekte entstehen, deren Ziel ist es, tradierte Erzählformen aus Büchern in digitale Medieninhalte zu übertragen.
Wann: 9.11., 16.11., 24.11. jeweils von 15-18 Uhr
Wo: Stadtteilbibliothek Nippes
Anmeldung ab sofort unter gaming@stbib-koeln.de
Weitere Informationen: gaming@stbib-koeln.de oder 0221 221 23586
Der Workshop findet in Kooperation mit der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW statt.
Gefördert durch: 

Mini Maker Faire: Die Maker – Teil 3


Hier stellen wir euch die nächsten fünf Projekte vor, die auf unserer Mini Maker Faire zu bestaunen sein werden. Außerdem haben wir die Blogseite zur Faire ein bisschen ausgebaut. Schaut sie euch an!

Jukebox4Kids

Foto: © Huy Do

Diese Jukebox ist ein kindgerechter MP3-Player für kleine Menschen ab zwei bis drei Jahren. Die Kiste wird mit RFID-Chips gesteuert, sodass sie technisch flexibel bleibt. Das Innenleben besteht aus Raspberry Pi, Arduino, STM32 Discovery-Board und mehr – das Team aus Rommerskirchen zeigt euch gerne, was drin steckt!

OpenAir Cologne

Foto: © Marcel Belledin

Marcel Belledin aus Köln kommt mit einem Projekt des Internet of Things: OpenAir Cologne! Das ist ein Projekt, das Klimasensoren an verschiedenen Orten in Köln anbringen möchte. Wo und wie entstehen Schadstoffkonzentrationen in Köln? Wie verbreiten sie sich? Bringt euren eigenen Arduino mit oder benutzt Marcels Arduinos, um live Messergebnisse zu visualisieren!

In den Rechner -> In den Drucker -> In die Welt

Foto: © Frank Mengel

Frank Mengel aus Köln ist ein guter Freund aus unserem Makerspace. Als Nutzer der ersten Stunde hat er schon verschiedene Robotermodelle am Rechner entworfen und Stück für Stück bei uns ausgedruckt – so auch die beiden Maschinen oben im Bild. Links das CAD-Modell, rechts das Ergebnis. Beeindruckend! Zur Mini Maker Faire bringt er seine Modelle mit und lässt sie auf die Menschheit los.

Bestellknopf


In Nürnberg ist man amazon um Lichtjahre voraus: Mit diesem Selbstbau-Bestellknopf könnt ihr verschiedene Produkte per Knopfdruck in eine Einkaufslisten-App hinzufügen. Am Stand könnt ihr euch das Projekt erklären lassen, selbst einen Knopf konstruieren und gegen Materialkosten mit nach Hause nehmen. DIY-Smart Home!

Musik für alle

Foto: © Martin Simpson

Martin Simpson aus Köln lädt mit seinem Projekt zwischenmenschliche Interaktion auf eine musikalische Ebene. Ein Sensor nimmt eure Bewegungen auf und erzeugt daraus Bild und Ton – und sofern ihr darauf wiederum mit Bewegung reagiert, entsteht eine Feedbackschleife, ein audiovisueller Dialog zwischen Instrument und Publikum. Je mehr mitmachen, desto opulenter das Werk.
Nächste Woche geht’s weiter! 🙂

sa

Neue Veranstaltungsreihe: Gesund leben – Körper Geist Gesellschaft

Foto: © Ren, Aili – Berlin

Neue Veranstaltungsreihe: Gesund leben – Körper Geist GesellschaftNeue Veranstaltungsreihe: Gesund leben – Körper Geist Gesellschaft

Unter diesem Motto hat die 3. Etage der Zentralbibliothek ein neues Angebot ins Leben gerufen. Geplant sind Workshops, Impulsvorträge und Ausstellungen zu aktuellen fächerübergreifenden Trendthemen.

Wir beginnen mit:
  • Gesunde Ernährung                                                           (Oktober – Dezember 2016)
  • Achtsamkeit                                                                         (Januar – März 2017)
  • Verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche           (April – Juni 2017)

 
Diese Zyklen umfassen Themen aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Pädagogik, Religion, Philosophie und Esoterik. Mit der Reihe möchten wir das besondere Ambiente des Forums Lernwelt  verstärkt  nutzen. Auch bereits bestehende Veranstaltungsformate wie den hausinternen Workshop (Süßigkeiten ohne Zucker) beziehen wir mit ein.
Den Auftakt bildet ein Vortrag von Frau Dr. rer. medic. Min Zhao-Höhn zur chinesischen Ernährungslehre. Diese ist weit über 3000 Jahre alt und ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Ernährung nach den fünf Elementen basiert auf der Lehre der fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Nach der TCM stärkt eine harmonische und ausgewogene Ernährung Körper und Geist. Im Vortrag erfahrt ihr mehr über die Beziehung zwischen den fünf Elementen, dem Yin und Yang Prinzip und den Menschen und bekommen auch einen Eindruck von der praktischen Umsetzung der chinesischen Ernährungslehre in der westlichen Küche.
Datum: 27.10.2016
Ort: Forum Lernwelt 3. Etage der Zentralbibliothek
Zeit: 18 – 20.00 Uhr
Eintritt: 7,- Euro
Eine Anmeldung kann erfolgen unter der  Telefonnummer 0221 / 221-23937 oder per
Email an: zb-paedagogik@stbib-koeln.de

 
Wir danken der Gesellschaft der Chinafreunde für die gelungene Kooperation und freuen uns auf Frau Dr. Zhao-Höhn und auf euer zahlreiches Erscheinen!

wk

Mini Maker Faire: Die Maker – Teil 2


In der letzten Woche haben wir euch die ersten fünf Projekte gezeigt, die unsere Mini Maker Faire am 5. November bereichern werden. Heute geht’s weiter!

Parlapier

Foto: © Ute Gross

Ute aus Köln fertigt sehr ansehnliche Objekte aus alten, abgeliebten Büchern. Sie zerschneidet, bedruckt, faltet und übernäht die antiquarischen Werke und verhilft ihnen so zu neuem Leben. Dabei könnt ihr zuschauen, selber mitfalten oder kleine Kunstwerke kaufen.

DingFabrik Köln e.V.

Foto: © Stadtbibliothek Köln

Echte Fründe! Das weltberühmte FabLab aus Köln steht für den interdisziplinären Austausch durch Workshops und Vorträge, sowie die Bereitstellung von Werkzeugen, Maschinen und einer Bastelwerkstatt. Mit im Gepäck haben die waschechten Maker diesmal u.a. eine CNC14-Workshop-Fräse, Makey Makey und ein Projekt zum Internet der Dinge. Am Stand gibt es außerdem Origami-Workshops.

Mithotronic LEDmePLAY

Foto: © Thomas Laubach

Thomas und Michael von Mithotronic zeigen ihre selbst entwickelte Spielekonsole LEDmePlay, bestehend aus einem Arduino Mega 2560 und einer 32*32 RGB LED-Matrix. Zocken könnt ihr verschiedene dafür programmierte Arcade-Spiele. Auf der Webseite gibt es außerdem eine Anleitung zum Nachbau und die Quellcodes der Games. Die Spielkonsole im Bilderrahmen passt sogar ins Wohnzimmer!

World Robot Olympiad

Foto: Rainer Koss

Die World Robot Olympiad ist ein internationaler Roboterwettbewerb für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 19 Jahren in ganz Deutschland. Mitmachen können Teams in 2er- oder 3er-Gruppen, egal ob als Schulteam, als Privat-Gruppe oder Team einer Jugendeinrichtung. Die verwendeten Roboter basieren auf Lego-Mindstorms-Kits. Bei uns präsentiert sich die Olympiade und zeigt, was die Roboter alles drauf haben. Programmiert selbst einen Lego-Mindstorms-Roboter!

TAMULIMOBA

Foto: © Ralf Herting

Wenn Modellbau auf Bühnensteuertechnik trifft, tanzen Pflanzen. Logisch, oder? Das ganze nennt sich dann TAMULIMOBA und ist ein ziemlich abgefahrenes Projekt, bei dem ihr mit einer webbasierten Oberfläche Modelle steuern könnt.
That’s it! Nächste Woche geht es weiter.
Alle Infos zur Mini Maker Faire Köln sammeln wir auf www.stbib-koeln.de/makerfaire

sa

Reisegepäck für die Overlock


Was muss mit?
Eine fremde Nähmaschine zu benutzen hört sich irgendwie umständlich an. Muss es aber gar nicht sein. Was solltet ihr also sinnvollerweise mitbringen, wenn ihr an unserer Overlock nähen wollt?

  1. Die Schnittteile. Zuhause bereitet ihr vor, wofür man eine normale Nähmaschine braucht: Markierungen anbringen, Falten legen, Abnäher nähen etc. Außerdem sinnvoll: Reste vom Stoff, um Stiche und Einstellungen auszuprobieren.
  2. Für Teile, die noch nicht vorbereitet sind, weil sich ihre Maße nach dem genähten Stück bemessen, braucht ihr vielleicht ein Maßband und Schneiderkreide oder etwas anderes zum Markieren.
  3. Bringt auf jeden Fall Klammern zum Heften der Teile mit! Wenn ihr über eine Stecknadel näht, schreddert ihr damit das Messer der Overlock. Es gibt aber diese wunderbaren Klammern, die nicht nur bei dicken Lagen unglaublich hilfreich sind. Ersatzweise tun es auch Metallklammern aus dem Schreibwarenladen. Die kann man gar nicht übersehen!
  4. Eigene Nähnadeln sind Gold wert. Wer weiß schon, was der Vornutzer der Maschine genäht hat. Empfindliche Stoffe haben ganz schnell Löcher von stumpfen Nadeln. Also lieber selbst mitbringen.
  5. Mindestens eine Rolle zum Stoff passendes Nähgarn – vor allem für die von außen sichtbaren Nähte. Für die innen liegenden Kanten, die versäubert werden, könnt ihr natürlich gern nehmen, was wir vorrätig haben.
  6. Für den Notfall eine Fadenschere und einen Nahttrenner. Irgendwas könnte ja doch schief gehen, und dann seid ihr froh, noch etwas retten zu können.
  7. Vielleicht noch die Nähanleitung. Wer viel Routine hat, kennt die Schritte auch so, aber wer wie ich noch Neuling ist, möchte manches gerne zwischendurch nachlesen.

Das war’s schon. Bei mir passt das meist in eine Stofftragetasche. Die Metalldose für die Klammern habe ich übrigens mal beim Schrottwichteln bekommen 🙂 – sie ist perfekt für diesen Zweck!
Lasst euch also nicht abschrecken davon, dass das gute Stück nicht in den heimischen vier Wänden steht. Termine für die Overlock könnt ihr mit den Kollegen der 4. Etage vereinbaren. Na, überzeugt?
(cd)

Karten gewinnen: Consumer Electronics

Die in Köln ansässige „deutsche medienakademie“ ist eine Fachakademie für Kommunikation und Medien. Mit den Themen Internetsicherheit und E-Health war sie bereits in der Zentralbibliothek zu Gast. Da sie noch weitere spannende Events zu digitalen und technologischen Themen auf Lager hat, möchten wir euch hier im Blog vier davon genauer vorstellen. Bei diesen Veranstaltungen handelt es sich um mehrstündige Seminare mit Branchenexperten. Normalerweise kostet der Eintritt 290 Euro. Durch uns bekommt ihr einen Rabatt von 100 Euro und könnt sogar Freikarten gewinnen.
 

Veranstaltung am 29. November: Consumer Electronics

Am 29. November 2016 findet in Sankt Augustin das Seminar “Wearables, Augmented und Virtual Reality, Künstliche Intelligenz, IoT und die Folgen” statt.
Die Welt der Consumer Electronics ist im Wandel: Nicht die TV-Geräte stehen heutzutage im Fokus, sondern die Verbreitung von vernetzten, auf Befehle lauschenden Gadgets, deren künstliche Intelligenz unsere Wirklichkeit anreichern soll. Als Schlagwörter fallen u.a. smart, augmented, virtual und mobile. Wohin geht die Reise? Etabliert sich das Smartphone als Bildschirm für alles oder will alles einen eigenen Bildschirm? Gehört die Zukunft der künstlichen Intelligenz? Was ändert sich auf den Märkten? Was ändert sich im Büro?
Das Seminar wird in Kooperation mit der Bitkom Akademie angeboten und findet im Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik in Sankt Augustin statt. Alle Infos findet ihr auf der Veranstaltungsseite der deutschen medienakademie
Haben wir euer Interesse geweckt? Wir verlosen 2×1 Karte und jeder der bis einschließlich 9. Oktober diesen Blogbeitrag kommentiert, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Die Gewinner benachrichtigen wir per Mail. Viel Glück!
Wer bei der Verlosung leer ausgeht oder sich später für eine Teilnahme entscheidet, der kann sich bei der Medienakademie unter Nennung des Stichworts „Stadtbibliothek“ eine Eintrittskarte für den reduzierten Preis von 190 Euro sichern.

(ba)

Beebots® zu Gast in Polen


 
 
 
 
 
 

Am Donnerstag, den 29.09, pünktlich zum Tag des Vorlesens in Polen und zur Feier der 25-jährigen Städtepartnerschaft von Köln und Kattowitz, fand unter der Leitung der Azubis der Stadtbibliothek eine deutsch-polnische Lesung in der Zentralbibliothek am Neumarkt statt. Parallel führte die Ausbildungsleiterin Alina Kolinski dieselbe Veranstaltung in der Stadtbibliothek in Kattowitz durch.

Ursprünglich als eine Bewerbung für den Richeza-Preis konzipiert, wurde daraus ein lehrjahrübergreifendes Projekt, dessen Vorbereitungen vor knapp einem Jahr schon begonnen haben.

Das Buch „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab” von Sam McBratney und Anita Jeramin wurde sowohl in Deutsch als auch in Polnisch vorgelesen. Für die Lesung wurden Bee-Bots eingesetzt. Das sind manuell programmierbare Roboter, die auf einer illustrierten Matte bewegt werden. Um den Kindern die jeweils andere Partnerstadt näher zu bringen, haben beide Bibliotheken im Vorfeld lokaltypische Motive beigesteuert, die von den Auszubildenden der Stadtbibliothek Köln zu einer speziellen Matte für die Bee-Bots zusammengefasst wurden.

Die Veranstaltung wurde über Skype eingeleitet, indem sich beide Gruppen begrüßten und über die Bildschirme zuwinkten.

Kurz vor 16:30 Uhr füllten sich die Bibliotheken in Kattowitz und Köln mit Kindern, die sowohl mit Deutsch als auch Polnisch aufwachsen.  Es kamen über 20 Kinder, teils mit Eltern – teils allein, um an der Beebot-Lesung teilzunehmen. Die Kölner Kinder kamen in Begleitung der Lehrerin  Anna Herling, bei der sie einen polnischen Sprachkurs in Düren besuchen.

Bevor die Veranstaltung losging, wurden die Kinder in die Funktion der Beebots eingewiesen- und damit stieg die Anspannung deutlich!

Es wurde in beiden Lesungen zuerst der deutsche Text und danach der polnische Text vorgetragen, sowie die Bedeutung der lokaltypischen Motive erklärt.

Dabei hörten die Kinder ganz gespannt zu und freuten sich darauf, die kleine Biene, die als Hase verkleidet wurde zu programmieren. Alle wartenden Kinder malten währenddessen Bilder mit lokal-und buchtypischen Motiven aus. Nach beiden Lesungen gab es Getränke und Leckerien- in Kattowitz Süßigkeiten aus Deutschland und in Köln aus Polen, wie zum Beispiel Krówki, Delicje und das Getränk Tymbark.

Damit die Kinder aus Kattowitz zukünftig über die Partnerschaftsstadt Köln informiert bleiben, wurde der Teppich sowie der programmierbare Roboter als Geschenk an die Stadtbibliothek Kattowitz übergeben – die Freude war riesig!

Frau Falat, Direktorin der Stadtbibliothek in Kattowitz, bedankte sich ganz herzlich und versprach, den Kindern in Kattowitz weiterhin von der Partnerschaftsstadt Köln, sowie von der Stadtbibliothek Köln zu berichten und den “Bienenroboter” sicherlich noch für weitere Lesungen einzusetzen – Kaum ausgesprochen, wurde das Vorhaben auch schon in die Tat umgesetzt, denn bereits morgen wird der kleine Roboter auf der schlesischen Buchmesse zu Gast sein.

Frau Herling, die Leiterin der Gruppe aus Köln bedankte sich ebenfalls sehr herzlich für die gelungene Veranstaltung.

Die Kinder haben super mitgearbeitet und es hat uns und ihnen sehr großen Spaß gemacht.

 
 
 
 

(az)

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