Wir haben’s! Alles rund ums Thema GPS

Das Komplett-Paket zum Thema GPS

Wusstet ihr eigentlich, dass ihr hier in der Zentralbibliothek auch GPS-Navigationsgeräte ausleihen könnt?
Wir haben das Garmin Dakota 20 (3x) und das Garmin eTrex Venture HC (3x) auf der 1. Etage für euch zur Ausleihe bereitstehen. Genau auf dieser Etage findet ihr übrigens auch die Reiseführer (Signatur: M) oder Radwanderkarten, Stadtpläne, Landkarten, Wanderkarten und die Literatur rund um Köln und Umgebung (Signatur: N).
Mittlerweile beinhalten fast alle neuen Reiseführer, die ihr hier bei uns ausleihen könnt, entweder GPS-Tracks zum Download oder der Verlag bietet eine eigene App an, mit der ihr Zusatzinformationen oder GPS-Tracks abrufen und downloaden könnt.
Aber das ist noch nicht alles: an einem PC in der 1. Etage  (“CD-ROM-Teststation”) könnt ihr euch GPS-Tracks direkt auf euer Navigationsgerät laden. Dazu haben wir auf dem PC mehrere Programme bereitgestellt, wie z.B. Garmin BaseCamp 425 oder den Tour Explorer 25 Deutschland V6.08, die euch beim Touren planen, erstellen und übertragen unterstützen. Zusätzlich befindet sich auf dem PC noch eine Liste mit nützlichen Internetadressen, auf denen neue Routen und Tracks kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Hier siehst du eine klitzekleine Auswahl  unserer Reiseführer, die GPS-Tracks zum Download enthalten.

Bei Verlagen, die ihre eigene App gleich mit anbieten, habt ihr einmal den Reiseführer als Buch an sich und dazu eine App, in der Zusatzinformationen und Updates nach Redaktionsschluss angeboten werden. Meistens gibt es im Reiseführer einen Link oder einen QR-Code, der euch auf die jeweilige Seite des Verlags führt. Mit der App hat man dann Zugriff auf Kartenmaterial oder Routenführung. Aber auch ein Audiotrainer kann mit integriert sein, mit dem ihr die Sprache trainieren könnt.
Wenn ihr gerne eine Schulung zum Thema GPS besuchen möchtet, dann seid ihr hier gut aufgehoben: http://www.uncites.de/gps-geocaching/gps-seminare/. Dort bietet der Geologe Sven von Loga GPS-Schulungen an.
Die nächsten Termine zum Thema GPS hier in der Zentralbibliothek sind:
30.6. Kompass und Karte
14.7. Einführung GPS
11.8. GPS für Senioren
18.8. Open Street Map
29.9. Einführung GPS
13.10. Mein Garmin-GPS-Gerät kennenlernen
3.11. GPS für Senioren
Die Veranstaltungen finden in der Zentralbibliothek, 3. Etage, Raum 303 statt. Die Veranstaltung geht von 17:30 bis 19:30 Uhr. Der Preis beträgt 15 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen beschränkt. Eine Anmeldung ist erforderlich und per E-Mail an mailbox@uncites.de oder über folgende Telefonnummer möglich: 0221 / 8609015.
Aktuelle Veranstaltungen der Stadtbibliothek Köln sind hier einsehbar:
http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/veranstaltungskalender?num=10&veranstaltung_kategorie=59&to=20201231.
Dem Abenteuer Wandern steht nun nichts mehr im Wege, da die Tracks und Geräte sehr genau sind. Ob per Pedes oder mit dem Rad: ein Verirren wie Hänsel und Gretel ohne die Brotkrümelspur ist mit einem Navigationsgerät quasi ausgeschlossen!

fh

Virtuelle Realität: Testet die HTC Vive

Die Virtuelle Realität mit der HTC Vive

Dieses Jahr erlangen gleich mehrere, lang erwartete VR-Brillen die Marktreife und das Thema Virtuelle Realität ist in aller Munde. Wir gehen davon aus, dass sie große Auswirkungen auf die Medienkultur der Gegenwart haben wird – zum Beispiel im Spielesektor, in der Architektur, der Medizin oder der Kommunikation im sozialen Netz. Deshalb wollen wir, dass ihr euch völlig unabhängig ein Bild von dieser neuen Medientechnik machen könnt und haben die HTC Vive in unseren Makerspace geholt.
Bei einem Kickoff-Event am Freitag, 10. Juni 2016, wird die neue Hardware auf der vierten Etage der Zentralbibliothek am Neumarkt von 14 bis 18 Uhr vorgestellt, und es gibt die Möglichkeit sie auszuprobieren.
Gegenüber anderen Modellen bietet die „Vive“ eine lasergestützte Positionsbestimmung des Anwenders im Raum. Dieser kann sich daher in einem bis zu 20 Quadratmeter großen Raum frei bewegen. Zwei VR-Controller ermöglichen die Interaktion mit Objekten in der Anwendung.
Ab 15. Juni kann die neue „HTC Vive“ jeden Mittwoch und Freitag von 16.30 Uhr bis 18 Uhr auf der 4. Etage der Zentralbibliothek ausprobiert werden.
Ab sofort könnt ihr jeden Mittwoch von 17:00 bis 18:00 Uhr die Oculus Rift und jeden Freitag von 17:00 bis 18:00 Uhr die HTC Vive testen.
Schon seit einigen Jahren bieten wir euch einen nicht kommerziellen Zugang zu neuen Technologien, die die Zukunft entscheidend prägen werden. So hattet ihr schon vor der Markteinführung bei uns die Möglichkeit, mit der Entwicklerversion der heiß diskutierten „Oculus Rift“ durch die Virtuelle Realität zu spazieren.

(ba)

geeks! Big Data für Jobsuche und Recruiting am 6. Juni 2016


Im Juni starten die geeks mit einem vielfältigen Thema in den Sommer: Big Data & Jobsuche. Denn:
Unternehmen nutzen heute schon eine Menge unserer Daten, um mit immer ausgefeilteren Methoden nach neuen Mitarbeitern zu suchen, zum Beispiel in den Online-Berufsnetzwerken wie LinkedIn und Xing. Die Verwendung großer Datenmengen und zunehmend optimierte Suchalgorithmen helfen dabei, mehr über die Kandidaten in Erfahrung zu bringen, eine Vorauswahl zu treffen und Stellenangebote und Bewerber zu „matchen“. Big Data erleichtert also Unternehmen und Institutionen wie Hochschulen die Arbeit und kann auch Freiraum schaffen für Arbeit, die nur von Menschen geleistet werden kann wie Beratung und Unterstützung.
Bei vielen Menschen erzeugt das Stichwort „Big Data“ dennoch Angst und Misstrauen. Dabei gibt es Chancen, auch für Arbeitnehmer: Arbeitsmarkt und Vergütung können transparenter werden.
Es gibt also Chancen – wenn wir sie nur richtig nutzen. In der Podiumsdiskussion soll aufgezeigt werden, welche das sind und was es zu wissen und zu beachten gilt. Dabei werden Vertreter aus Unternehmen, Bewerber und Anbieter miteinander sprechen.
Ute Blindert von den Digital Media Women wird als Moderatorin durch den Abend führen.
Detaillierte Informationen zum Event und dem Podiumsgästen findet ihr unter geeks.cologne.
 
Eine Anmeldung ist für die Veranstaltung nicht erforderlich, wir würden uns aber freuen, wenn ihr euch bei Eventbrite eintragt, damit wir die Gästezahl und damit die notwendigen Mengen für Getränke und Snacks einschätzen können.
In Kooperation mit Digital Media Women e.V. .Unterstützt durch Kölncampus.

sa

„Der Angriff auf unsere Freiheit“

Harald Welzer zu Gast in der Zentralbibliothek

Mit seinem gerade erschienenen, brandaktuellen Buch „Die smarte Diktatur. Der Angriff auf unsere Freiheit“ trifft Harald Welzer den Nerv unserer Gesellschaft. Am Dienstag, 10. Mai 2016, um 20 Uhr spricht er in der Zentralbibliothek am Neumarkt mit dem Wissenschaftsjournalisten Gert Scobel über seine Untersuchungen.

(c) S. FISCHER Verlag

Welzers Werk ist nichts weniger als eine neue Analyse der großen gesellschaftlichen Zusammenhänge in Deutschland, eine umfassende Diagnose der Gegenwart. Unsere Gesellschaft verändert sich radikal, aber fast unsichtbar. Nach Welzers Thesen steuern wir auf einen Totalitarismus zu. Das Private verschwindet, die Macht des Geldes wächst ebenso wie die Ungleichheit, wir kaufen immer mehr und zerstören damit die Grundlage unseres Lebens.
Statt die Chance der Freiheit zu nutzen, die historisch hart und bitter erkämpft wurde, werden wir zu Konsum-Zombies, gesteuert durch eine machtbesessene Industrie, deren Lieblingswort „smart“ ist. Was heißt das für unsere Gesellschaft? Nach seinem Bestseller „Selbst denken“ analysiert Welzer in „Die smarte Diktatur“, wie die scheinbar unverbundenen Themen von Big Data über Digitalisierung, Personalisierung, Internet der Dinge und Drohnen bis Klimawandel zusammenhängen. Für den Autor ist es höchste Zeit für Gegenwehr, wenn man die Freiheit erhalten will.
Harald Welzer arbeitet als Direktor der Futurzwei-Stiftung Zukunftsfähigkeit und Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Daneben lehrt er an der Universität St. Gallen. Seine Bücher sind in 21 Ländern erschienen.
Gert Scobel leitet und moderiert die 3SAT-Sendung „scobel“. Er wurde unter anderem mit dem Deutschen Fernseh- und dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Scobel hat zahlreiche philosophische Bücher geschrieben.
Das Gespräch ist Teil der Reihe „wissenswert – Themen am Puls der Zeit“.
Der Eintritt kostet 8 Euro; ermäßigt 6 Euro für Schüler, Studenten und Köln-Pass-Inhaber.
Die Karten sind im Vorverkauf bei KölnTicket und an der Abendkasse erhältlich.

#europawoche – Begegnungen im sprachraum

Es ist Europawoche! Eine Woche lang feiert die Europäische Union ihre Existenz mit Workshops, Konferenzen, Lesungen und vielem mehr. Zu diesem Anlass haben wir am Montag zusammen mit unseren Freunden der Kaiserin-Augusta-Schule zwei Integrationsklassen der Grundschule Don Bosco in den sprachraum eingeladen.
Zur Vorbereitung stellte André Spang sich und seinen Gymnasiasten der KAS zunächst die Frage:

Was können wir für Kinder tun, die neu nach Deutschland kommen?

Ob Flüchtling oder nicht: Die Antwort der digitalkompetenten Schülerschaft sind liebevoll gestaltete Apps, Lernspiele und YouTube-Filme. Zum Sprachenlernen, vor allem aber zum Willkommenheißen. Vincent, 12 und Tae-Su, 11 – beide Schüler der KAS – verwandelten die Kulisse des sprachraums etwa in ein Filmstudio.

Lucas, Tae-Su, Habibullah und Vincent sind Filmemacher.

Mit der App Toontastic drehten die beiden zusammen mit Lucas, 9, aus Brasilien und Habibullah, 9, aus Afghanistan einen Film über einen Gorilla, der sich mit einem Rollerblader anlegt – alles inklusive dramatischer Struktur und Versöhnung am Ende.
Es war sehr spannend zu beobachten, welche Effekte dieses Treffen auf die Kinder hatte. Die (etwas größeren) Gymnasiasten waren sichtlich begeistert davon, das von ihnen entworfenen Lern- und Willkommensmaterial in Action zu sehen. Die (etwas kleineren) Willkommensklassen ließen sich bereitwillig darauf ein und wurden von Minute zu Minute selbstbewusster. Erst zurückhaltend, flitzten sie kaum eine Stunde später durch den Raum, drehten Videos, machten Selfies oder steuerten Roboter.

Für die KAS-Schüler und für die Kinder aus Afghanistan, dem Irak, Brasilien, Ungarn und Syrien verging der belebte Vormittag wie im Fluge. Wir danken Mehmet Kutlu, Nilgün Kaya (Don Bosco), André Spang (KAS) und natürlich zuvorderst den Schülerinnen und Schülern. Es war toll mit Euch!
Danke!

 
 
P.S.: Unter diesem Link findet ihr die von den KAS-Schülerinnen und -Schülern entworfenen Apps, Spiele und Videos.

 
 

sa

Stadtbibliothek Köln startet eigene Dating-Plattform

Bibliotheken sind – das wird man ja nicht müde zu erwähnen – nicht bloß ein Container von Büchern, CDs und DVDs, sondern auch ein Ort der Begegnung. Schon immer gewesen.

Und wo sich begegnet wird, da wird sich auch verliebt. So zumindest Theorie und Praxis der Menschheitsgeschichte. Wir wären aber nicht die Stadtbibliothek Köln, wenn wir nicht auch in der Zwischenmenschlichkeit progressiv denken würden. Die Medienkulturen der Gegenwart machen es vor: Partner finden wir heute nicht mehr beim Tanzcafé oder im Darkroom, sondern medial und von Algorithmen gestützt. Schon mal was von Tinder gehört?
Viele Dating-Plattformen bauen aus den ihnen zur Verfügung stehenden Daten Profile von Personen und gleichen diese mit den Profilen anderer Personen ab – werden dabei gemeinsame Interessen oder Vorlieben entdeckt, schlägt die Plattform vor, Kontakt miteinander aufzunehmen. Über den Rest entscheiden dann die Pheromone.

Was haben wir also?

  1. Wir sind eine Bibliothek und verbinden Menschen. Naturgemäß.
  2. Wir können Algorithmen programmieren.
  3. Wir besitzen Daten über das Lese- und Ausleihverhalten unserer Nutzerinnen und Nutzer.

Was hindert uns also daran, eine eigene Dating-Plattform bereitzustellen? Genau: Gar nichts.
Darum kündigen wir mit Stolz den Launch unserer eigenen Dating-Plattform für den 1. Juni 2016 an.

Die Plattform

Sie wird automatisch an jedes bestehende Nutzerkonto angegliedert und findet sich als neuer Menupunkt im Konto (Klick zum Vergrößern).

Die grüne Markierung zeigt den Ort der neuen Plattform.

Im Screenshot oben sieht man, wo in der Konto-Übersicht der Link zur Plattform steht. Mit einem Klick darauf kann man zunächst das Suchprofil erstellen. Wir erläutern die Funktionen hier im Einzelnen:
Übersicht der Dating-Plattform.

  • Matching: aktiviert oder deaktiviert. Sofern das Matching aktiviert ist, werden regelmäßig passende Parterinnen oder Partner (sog. “Matches”) gemäß des Such-Profils vorgeschlagen. Wenn das Matching nicht aktiviert ist, werden keine Vorschläge gemacht (und man wird auch niemandem vorgeschlagen) – man ist sozusagen nicht auf Partnersuche.

  • Geschlecht: männlich oder weiblich oder egal. Hier gibt man das Geschlecht an, über das die Vorschläge verfügen sollen.

  • Alter: X bis X Jahre. Für die Altersspanne. Wer das Alter exakt vorgeben möchte, kann z.B. “32 bis 32” eingeben. Achtung: Zahlenwerte unter 18 werden vom System nicht akzeptiert.

  • Wohnort: Köln. Da wir starken Ortsbezug haben, ist mit Köln der Standort der Zentralbibliothek plus ein Radius von 5 Kilometern gemeint. Zulässige Eingaben sind außerdem die entsprechenden Stadtteilbibliotheken (z.B. Ehrenfeld, Bocklemünd, Kalk usw.), deren Radius dann ihrerseits 5 Kilometer beträgt. Kölns Umland (z.B. Bergisch Gladbach oder Hürth) wird auch erfasst, allerdings ist mit zunehmender Entfernung zu Köln auch mit weniger Vorschlägen zu rechnen.

  • Matching-Kriterium: Buchgeschmack oder Filmgeschmack oder Musikgeschmack. Mit dieser Funktion wählt man aus, anhand welcher Medienart das System nach möglichen Partnerinnen oder Partnern sucht. Wer vornehmlich Filme sieht und weniger Bücher liest, wird mit Filmgeschmack passendere Vorschläge bekommen.

  • Profil anwenden speichert das Suchprofil.

Matching

Unter dem Suchprofil befindet sich die Matching-Liste. Sie wird bei einem neuen Bibliothekskonto leer sein und sich im Laufe der Zeit mit immer passenderen Vorschlägen/Matches füllen. Unser Testkonto von Otto Krüger hat bereits den ersten Match: Petra Hillerbrand. Otto kann im Match nun die Eckdaten von Petra einsehen: Alter und Postleitzahl. Die Matches sind beidseitig, d.h. auch Petra wird Otto als Match vorgeschlagen. Wichtiger sind jedoch die Matching-Titel – das sind diejenigen Bibliotheksbestände, die von beiden verbucht wurden. Beiden gefällt offenbar das Buch Ziemlich beste Freunde, beide interessieren sich für Lissabon und Esoterik-Bücher (Zauber der Naturreiche).

Petra Hillerbrand ist ein Match.

Otto hat nun verschiedene Optionen:

  • Als hot markieren. Wenn Otto an Petra interessiert ist, kann er sie als hot (Deutsch: heiß) markieren. Wenn Petra ihrerseits Otto als hot markiert (also beide sich gegenseitig hot finden), wird die zweite Funktion freigeschaltet:
  • Kontakt aufnehmen. Dieser Button ist noch ausgegraut, weil noch keine gegenseitige Hot-Markierung stattgefunden hat. Sobald sich beide gegenseitig attraktiv finden, können sie Kontakt miteinander aufnehmen und Textnachrichten austauschen. Gesprächsthemen werden von den Matching-Titeln angeregt.
  • Auf Merkliste setzen. Wenn sich Otto noch nicht entscheiden möchte, ob er Petra als hot markiert oder nicht, kann er sie auf seine Merkliste setzen und sie so später noch einmal leicht finden (analog zur Merkliste für Medien im Katalog).
  • Löschen. Petra wird von der Matching-Liste entfernt. Petra wird dies nicht mitgeteilt.
  • Alle als hot markieren. Mit dieser Funktion wird die gesamte Matching-Liste als hot markiert. Die Matching-Liste fasst maximal 20 Matches.

Wir sind gespannt, was passiert. Am 1. Juni startet die Plattform in jedem Nutzerkonto, allerdings ist die Matching-Funktion standardmäßig ausgeschaltet. Erste interne Beta-Tests haben schon einige vielversprechende Anbandelungen ergeben!
In diesem Sinne: Spread the love! Der Frühling kommt!

sa

EDIT: Ihr werdet es schon vermutet haben: Nach dem Einsatz von Google Glass 2014 und dem Transport von Medien per Quadrokopter 2015 war die Dating-Plattform unser Aprilscherz 2016.

In unserem Online-Katalog könnt ihr aber weiterhin in unserem Medienangebot recherchieren, Titel vormerken und Leihfristen verlängern! Und das Verlieben funktioniert immer noch ganz altmodisch am Regal: in der Zentralbibliothek, den 11 Zweigstellen, 2 minibibs und im Bücherbus. 😉

Prämiertes Projekt “refugees Welcome”

Die Kölner Stadtbibliothek und die Kaiserin-Augusta-Schule haben sich mit ihrem Projekt “refugees Welcome” an einem vom Landesminister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien ausgeschriebenen Wettbewerb zur “Europawoche 2016: Ankommen in Europa” beteiligt und eine Prämie von 2.000 Euro samt einer Auszeichnung bekommen.
Mit dem Preisgeld werden im Rahmen der Europawoche 3 Veranstaltungen umgesetzt, bei denen wir erneut eng und aktiv mit unserem Partnernetzwerk im Bereich der Willkommensinitiativen zusammenarbeiten.
 
2. Mai

  • In einem Schülerworkshop für Flüchtlingskinder helfen Kinder Kindern. Workshopleiter sind Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse der Kaiserin-Augusta-Schule (Junior Experts / #BestReliKids).
  • Thema des Workshops sind Apps als Mittel zum Spracherwerb. Wir können digitale Endgeräte helfen und wie erstellt man Apps, Videos und Comicfilme?

3. Mai

  • Antonie Rietzschel liest aus “Dreamland Deutschland”. Darin beschreibt die Autorin, wie es zwei syrischen Brüdern im ersten Jahr nach ihrer Flucht im nordrhein-westfälischen Oelde ergangen ist.
  • Die Journalistin Antonie Rietzschel koordiniert die Berichterstattung über Flüchtlinge bei SZ.de. Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus bilden die thematischen Schwerpunkte ihrer mehrfach ausgezeichneten journalistischen Arbeit. Die Brüder Yousef und Mohanad aus dem syrischen Latakia begaben sich im Herbst 2014 auf eine dramatische Flucht Richtung Europa. Bei unserer Veranstaltung werden sie anwesend sein.

4. Mai

  • Medienpädagogische Veranstaltung zum Thema Serious Games für Flüchtlingskinder

 
Nähere Informationen zu den Veranstaltungen folgen rechtzeitig.

(ba)

Komponieren Sie eigene Stücke auf dem PC im Makerspace

Auf dem PC im Makerspace in der vierten Etage der Zentralbibliothek gibt es die Möglichkeit, eigene Stücke zu komponieren oder zu bearbeiten. Dafür sind verschiedene Programme installiert.
Sibelius ist ein Programm zur Noteneingabe, das vor allem auf Tasteninstrumente ausgerichtet ist. Es ist aber auch möglich, für andere Instrumente Noten zu schreiben. Die Noten können per Tastatur, Maus oder angeschlossenem MIDI-Keyboard eingegeben werden. Es können auch schon vorhandene Noten eingescannt und in Sibelius bearbeitet werden. So ist zum Beispiel eine Verschiebung in eine andere Tonlage möglich. Bei einer Notenschreibblockade kann die Ideen-Sammlung nützlich sein. Hier kann man sowohl eigene Melodieabschnitte speichern und später wiederverwenden, als auch schon vorhandene Ideen nutzen.

Auch bei Forte handelt es sich um ein Notensatzprogramm. Die Noten können wie in Sibelius per Maus, Tastatur oder MIDI-Keyboard gesetzt werden. Beim Setzen der Noten hilft das Taktlineal. Die Aufnahme mit dem MIDI-Keyboard kann auch im Loop-Modus geschehen, womit es möglich ist, dieselbe Stelle in mehreren Varianten auszuprobieren. Um Einsteigern den Umgang mit Forte zu erleichtern, gibt es auf der offiziellen Homepage ein circa fünfzigminütiges Webinar.
Guitar Pro ist ein Notationsprogramm speziell für Saiteninstrumente. Die Eingabe der Noten erfolgt über Maus, virtuelles Griffbrett (wahlweise auch virtuelle Klaviertastatur) oder per MIDI-Keyboard. Die komponierten Stücke können im Programm angehört werden. Während der Wiedergabe sind auch Änderungen der Einstellungen über das integrierte Mischpult möglich.
Die Nutzung des PCs ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Ausdrucken kann man leider nicht vor Ort, bringen Sie deshalb am Besten einen USB-Stick zum Abspeichern der Dateien mit. Von uns gibt es Anleitungen für die Programme.
Offizielles Einführungsvideo von Forte:

Kreieren Sie elektronische Musik auf dem iPad – mit Reactable mobile!


Reactable – das ist eigentlich ein Tisch, auf dem Musik gemacht werden kann.
Dazu werden verschiedene Blöcke auf den Tisch gelegt, die mit dem Interface kommunizieren und so Töne erzeugen.
Bei uns in der Zentralbibliothek gibt es das Ganze in etwas handlicherer Form: Im Makerspace (4. Stock) ist die App Reactable mobile auf den frei zugänglichen iPads installiert.

Wie beim Original gibt es auch hier verschiedene Objekte. Diese können auf dem virtuellen Tisch abgelegt und dort weiter bearbeitet werden. Durch Andocken anderer Objekte an die schon vorhandenen werden die erzeugten Töne gefiltert oder verändert.
Sieht auf den ersten Blick vielleicht etwas kompliziert aus, aber mit ein bisschen Ausprobieren kann man der App sehr schnell Töne entlocken.
Von der Stadtbibliothek gibt es eine Anleitung und ein kurzes Video, in dem die Grundlagen erklärt werden.

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[youtube https://www.youtube.com/watch?v=rEZxrkz-3Ho&w=560&h=315]

“Extraleben” am 18.1.2016

© Marc Dietrich – Fotolia.com

Lockert eure Finger, erinnert euch an die alten Tastenkombinationen, schraubt eure Grafikansprüche wieder auf das Niveau der 80er und 90er: Constantin Gillies und wir laden euch zu einem Retrogaming-Abend ein!

Drei Stunden lang könnt ihr an Konsolen, Heimcomputern und einer Arcade zocken. Mittendrin liest Constantin aus seinem Roman “Extraleben” (hier geht es um Retrogaming und Retrocomputing) und auch ein paar Ausschnitte aus dem neuen Teil seiner Extraleben-Reihe: “Retroland”.

Mehr Infos zur Veranstaltung und den Konsolen auf www.geeks.cologne.


Die Veranstaltung ist kostenlos und startet am 18. Januar um 19 Uhr im Erdgeschoss der Zentralbibliothek am Neumarkt (Josef-Haubrich-Hof 1). Wir führen keine Anmeldeliste. Wenn ihr bei Facebook seid, könnt ihr uns aber mit einem Klick auf “Teilnehmen” bei der Schätzung für unseren Getränkeverkauf helfen: “Extraleben” bei Facebook.

“Extraleben” ist Teil unserer Reihe geeks@cologne, die sich an Technikaffine und Pixelverliebte in und um Köln wendet. Vielen Dank an Kölncampus und Classic Videogames für die Unterstützung.
(ba)
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