Heute ist Ihre Meinung gefragt:
Um der Stadtbibliothek Köln ein einheitliches graphisches Design zu geben und für Sie immer sofort als Mitarbeiter und Ansprechpartner erkennbar zu sein, wird es bei uns demnächst Dienstkleidung geben.
Da uns die Meinung unserer Leser immer wichtig ist, möchte wir Sie gerne mit in die Designauswahl einbeziehen. „Dienstkleidung kommt!“ weiterlesen
Harlan Coben: In seinen Händen
Anschuldigungen im Internet reichen aus, um ein Menschenleben zu zerstören
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Die 17-jährige Haley, Musterschülerin, verschwindet von einem Tag auf den anderen spurlos. Parallel feiert die Fernsehjournalistin Wendy Quotenerfolge. Ihre Show überführt mutmaßliche Sexualverbrecher vor laufender Kamera. „Harlan Coben: In seinen Händen“ weiterlesen
Vor 80 Jahren rollte die erste Busbibliothek in Köln
1928 regte ein Kölner Stadtverordneter an, „einen Lesewagen“ für die Vororte einzurichten. In der letzten März-Woche 1931 ging der erste Kölner Bücherbus auf Tour und machte Station in Riehl, Bayenthal, Dünnwald, Zollstock,
Dellbrück, Höhenberg und Holweide. In der ersten Autobücherei der Stadt (Typ Daimler-Benz) gab es Platz für 2.000 Bücher und eine Theke. „Vor 80 Jahren rollte die erste Busbibliothek in Köln“ weiterlesen
Tracy Chevalier: Zwei bemerkenswerte Frauen
Tracy Chevalier wurde einem breiten Publikum bekannt durch ihren Roman “Das Mädchen mit dem Perlenohrring”. „Tracy Chevalier: Zwei bemerkenswerte Frauen“ weiterlesen
Erinnern Sie sich an
Jörg Böckem
Lass mich die Nacht überleben
vorhanden in der Zentralbibliothek und in den Stadtteilbibliotheken Sülz, Haus Balchem, Nippes, Kalk, Neubrück, Porz und Rodenkirchen
Christiane F.
Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
Wie leben sie heute ? „Erinnern Sie sich an“ weiterlesen
Köln ist einfach schön
“Zehn Jahre habe ich in Köln gewohnt. Es waren die schönsten Jahre meines bisherigen Lebens. „Köln ist einfach schön“ weiterlesen
Achtung: Polizeieinsatz hinter der Bibliothek!
Bei dem Gerase fällt es mir zugegebermaßen doch etwas schwer mich auf den Bildschirm zu konzentrieren. Irgendein Filmmensch dachte sich wohl, heute mal ein paar Polizei-Oldtimer-Verfolgungsjagden schön zentral in der Innenstadt hinter der Stadtbibliothek zu drehen. „Achtung: Polizeieinsatz hinter der Bibliothek!“ weiterlesen
Neubrücker Literaturkreis diskutierte über Kathrin Schmidt: Du stirbst nicht
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Dieser Roman besticht durch seine wunderbare Sprache.
Kathrin Schmidt bekam 2009 den Deutschen Buchpreis für “Du stirbst nicht”. Sie erzählt die Krankengeschichte von Helene Wesendahl, die im Alter von 44 Jahren eine Hirnblutung erlitt. Der Roman trägt autobiografische Züge. Er beschreibt den schmerzlichen Wiedereinstieg in ein neues Leben . Ein Schritt folgt dem nächsten, ein Wort nach dem anderen.
Fazit:
Trotz einiger Längen ein sprachlich ausgezeichneter Roman mit einem Thema, das 2011 aktueller denn je ist.
Im nächsten Literaturkreis am 1. April besprechen wir
Miriam Meckel: Brief an mein Leben
Quadratisch, praktisch, aber nichts für ungut…
…lieber Werbetexter, der Du diesen dämlichen Spruch gefunden hast (s. Bild). Für die Schokolade, die jetzt allen per Kampagne noch einmal richtig schmackhaft gemacht werden sollte. Zumindest allen, die in den letzten Wochen auf einem großen deutschen Bahnhof wartend herum standen.
Dabei ist schon fast jede fünfte Tafel Schokolade, die in Deutschland verzehrt wird, viereckig. So richtig verständlich ist die Werbung aber nur, wenn man ihre Geschichte kennt. Vor 99 Jahren heirateten Clara und Alfred Ritter. Sie brachte einen Süßwarenladen, er eine Konditorei mit in die Ehe. Erstes gemeinsames Kind noch im gleichen Jahr waren die die “Alfred Ritter Schokoladenfabriken”. 1932 ärgerte sich Clara, dass bei ihren Reitausflügen immer die Schokoladentafeln in ihrer Jackentasche brachen. Prompt erfand der Gatte eine dicke, bruchfeste Variante. Geboren war “Ritters Sportschokolade”, heute als “Ritter Sport” ein Begriff. Als Ende der sechziger Jahre, die Deutschen einer Fresswelle erlagen und plötzlich auf ihre Figur achteten, ging der süße Umsatz zurück. Prompt erfanden die Rittersleut’ 1969 eine neue Marketing-Strategie: “Ritter Sport ist eher ein Nahrungsmittel. Diese Schokolade wird nicht aus Kummer im stillen Kämmerlein gegessen und schon gar nicht gelutscht. [Sic!] In die Ritter Sport wird hineingebissen und zwar herzhaft.” An dieser Philosophie der krachenden Zähne hat sich bis heute nichts geändert.
“Für den Verzehr in Kirchen, Opern und Bibliotheken leider zu knusprig.” Der Appell an die genussfrohen Schokobeisser paart sich mit leicht hämischem Bedauern für das Publikum, welches an den erwähnten Orten zum vermeintlichen Schweigen gebracht wird. Keks und Nuss passen nun mal nicht zu Gebet, Gesang und Lesen, so die message sportlicher Kalorienzufuhr.
Berücksichtigt man nun noch die Auswahl und Reihenfolge dieser Orte der Stille, könnte man auf die Idee kommen, dass es in den Bibliotheken totenstill zugeht. Das geht uns nun wirklich auf beides, Keks und Nuss! Und dem Texter dieser Werbezeilen wird dringend empfohlen, tatsächlich mal eine Stadtbibliothek aufzusuchen, um sich endgültig von diesem Klischee zu befreien, anstatt es zwanghaft wieder zu beleben. Und alle Schokoladenfans sind hiermit aufgerufen, ihrem zivilisierten Schokogenuss auch in der Bibliothek zu frönen. Muss ja nicht die Viereckige sein.
gp
Quelle: Wolfgang Hars: "Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche" in der Zentralbibliothek unter der Signatur Qen 2 Hars
Wenn Ihnen bald die Bibliotheksbücher auf den Kopf fallen…
…dann haben wir bei Designern eingekauft:
Mehr Regale…und Regale….und Regale…gibt’s bei ..ähem..www.bookshelfporn.com.
Und anzüglich ist hier wirklich nur der Name. Denn das Konzept der Seite heißt “Porn for book lovers. A photo blog collection of all the best bookshelf photos from around the world for people who *heart* bookshelves.”
Na dann mal nach Inspiration furchforsten!
