Mini Maker Faire: Die Maker – Teil 4


Heute stellen wir euch die nächste Ladung Maker-Projekte vor, die zur Mini Maker Faire am 5. November bei uns aufschlagen. Knapp zwei Wochen noch!

Roboter zur Pflanzenpflege

Foto: © Vladimir Ivanov

Wir freuen uns besonders über einen Schüler aus St. Petersburg: Vladimir Ivanov! Vladimir hat einen Roboter entwickelt, der Pflanzen am Leben hält – zum Beispiel für den Urlaub. Die Maschine mit dem grünen Daumen berieselt das Blattwerk und beleuchtet es nach Bedarf und ist dabei kinderleicht zu bedienen. Probiert es aus!

DARC – Technik (be)greifen

Foto: © Martina Neid

Was wäre ein Technik-Event ohne Amateurfunk? Der DARC e.V. entsendet seine kölsche Fraktion und lässt euch löten, bis das Zinn vaporisiert! Unter fachkundiger Anleitung könnt ihr verschiedene Bausätze zusammenlöten.

InfoSphere – Schülerlabor Informatik

Foto: © Nadine Bergner

Hinter InfoSphere verbirgt sich ein innovatives Schülerlabor aus Aachen. Es bietet 30 verschiedene Workshops im Bereich Coding und Informatik an – für Kinder und Jugendliche ab der dritten Schulklasse. Am Stand könnt ihr euch davon überzeugen lassen, wie vielfältig die Informatik ist. Wie wäre es mit Blinker-Jacken, 3D-Druck-Modellen oder dem Aufbau einer Schaltung?

FabScan Pi

Foto: © Mario Lukas

Fabscan Pi ist ein auf  Raspberry Pi basierender Open Source 3D Laser Scanner. Bei Mario Lukas aus Aachen könnt ihr Objekte in 3D-Modelle verwandeln lassen: In der Holzkiste rotiert euer Objekt, während ein Laser die Konturen abtastet und in den Rechner überträgt. Ein bisschen wie bei Star Trek. 😉

senseBox

Foto: © Matthias Pfeil

Die senseBox ist ein DIY-Photonik-Bausatz für stationäre und mobile Sensorstationen – ein Citizen Science Toolkit für jedermann. Mit der senseBox könnt ihr Umweltdaten über Klima, Luftqualität, Verkehrsaufkommen, Lärmbelästigung und vieles mehr messen und so zu genaueren Aussagen über lokale Umweltphänomene beitragen. Die Daten können im Internet als Open Data bereitgestellt und auf einer Karte sichtbar gemacht. Am Stand könnt ihr eine senseBox zusammenbauen und Live-Daten messen!

FabLab Aachen

Foto: © Jan Thar

Nochmal Aachen: Das FabLab ist die Werkstatt vom Lehrstuhl Medieninformatik der RWTH Aachen. Hier wird letztlich die Hardware zur Erforschung der Benutzerschnittstellen der Zukunft gebaut – und jeden Dienstag ist die Werkstatt offen für alle und bietet Lasercutter, Platinenfräse, 3D-Drucker und vieles mehr. Am Stand auf der Mini Maker Faire könnt ihr euch die Ergebnisse dieser Einrichtung ansehen, vor allem eine Navigationsweste für sehbehinderte Menschen!
Nächste Woche gibt es dann den letzten Teaser vor der Mini Maker Faire. Yay!

sa

Buch Trifft Beat

Seid ihr zwischen 12 und 17 Jahren und habt Lust mithilfe der “Märchen von Beedle dem Barden” – bestens bekannt von Harry Potter – musikalisch kreativ zu werden? Dann seid ihr beim dreitägigen kostenlosen Workshop „Buch trifft Beat“ richtig.
Eines der “Märchen von Beedle dem Barden” ist euch sicherlich aus den Harry Potter Filmen bekannt – Das Märchen von den drei Brüdern!
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=e2a8tEpUBLA?rel=0]
 
Hinter dem Motto steht der Gedanke, dass digitale Medien zahlreiche Möglichkeiten bieten, Literatur aufzugreifen und umzudeuten. Ihr werdet angeleitet, digitale Instrumente und Plattformen einerseits interaktiv für das eigene kreative Erzählen zu nutzen und euch dabei andererseits kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen. -Mit iPads könnt ihr neue und eigene erzählerische Welten schaffen – egal ob im Hörspiel, über Geräusche und Klänge, über einen eigenen Song, per Beat-Box-Interpretation oder via elektronischem DJ-Set – euren Ideen sind ganz bewusst keine Grenzen gesetzt.
An drei aufeinanderfolgenden Terminen im November werden somit ganz unterschiedliche kreative und musikalische Projekte entstehen, deren Ziel ist es, tradierte Erzählformen aus Büchern in digitale Medieninhalte zu übertragen.
Wann: 9.11., 16.11., 24.11. jeweils von 15-18 Uhr
Wo: Stadtteilbibliothek Nippes
Anmeldung ab sofort unter gaming@stbib-koeln.de
Weitere Informationen: gaming@stbib-koeln.de oder 0221 221 23586
Der Workshop findet in Kooperation mit der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW statt.
Gefördert durch: 

Mini Maker Faire: Die Maker – Teil 3


Hier stellen wir euch die nächsten fünf Projekte vor, die auf unserer Mini Maker Faire zu bestaunen sein werden. Außerdem haben wir die Blogseite zur Faire ein bisschen ausgebaut. Schaut sie euch an!

Jukebox4Kids

Foto: © Huy Do

Diese Jukebox ist ein kindgerechter MP3-Player für kleine Menschen ab zwei bis drei Jahren. Die Kiste wird mit RFID-Chips gesteuert, sodass sie technisch flexibel bleibt. Das Innenleben besteht aus Raspberry Pi, Arduino, STM32 Discovery-Board und mehr – das Team aus Rommerskirchen zeigt euch gerne, was drin steckt!

OpenAir Cologne

Foto: © Marcel Belledin

Marcel Belledin aus Köln kommt mit einem Projekt des Internet of Things: OpenAir Cologne! Das ist ein Projekt, das Klimasensoren an verschiedenen Orten in Köln anbringen möchte. Wo und wie entstehen Schadstoffkonzentrationen in Köln? Wie verbreiten sie sich? Bringt euren eigenen Arduino mit oder benutzt Marcels Arduinos, um live Messergebnisse zu visualisieren!

In den Rechner -> In den Drucker -> In die Welt

Foto: © Frank Mengel

Frank Mengel aus Köln ist ein guter Freund aus unserem Makerspace. Als Nutzer der ersten Stunde hat er schon verschiedene Robotermodelle am Rechner entworfen und Stück für Stück bei uns ausgedruckt – so auch die beiden Maschinen oben im Bild. Links das CAD-Modell, rechts das Ergebnis. Beeindruckend! Zur Mini Maker Faire bringt er seine Modelle mit und lässt sie auf die Menschheit los.

Bestellknopf


In Nürnberg ist man amazon um Lichtjahre voraus: Mit diesem Selbstbau-Bestellknopf könnt ihr verschiedene Produkte per Knopfdruck in eine Einkaufslisten-App hinzufügen. Am Stand könnt ihr euch das Projekt erklären lassen, selbst einen Knopf konstruieren und gegen Materialkosten mit nach Hause nehmen. DIY-Smart Home!

Musik für alle

Foto: © Martin Simpson

Martin Simpson aus Köln lädt mit seinem Projekt zwischenmenschliche Interaktion auf eine musikalische Ebene. Ein Sensor nimmt eure Bewegungen auf und erzeugt daraus Bild und Ton – und sofern ihr darauf wiederum mit Bewegung reagiert, entsteht eine Feedbackschleife, ein audiovisueller Dialog zwischen Instrument und Publikum. Je mehr mitmachen, desto opulenter das Werk.
Nächste Woche geht’s weiter! 🙂

sa

Karten gewinnen: Consumer Electronics

Die in Köln ansässige „deutsche medienakademie“ ist eine Fachakademie für Kommunikation und Medien. Mit den Themen Internetsicherheit und E-Health war sie bereits in der Zentralbibliothek zu Gast. Da sie noch weitere spannende Events zu digitalen und technologischen Themen auf Lager hat, möchten wir euch hier im Blog vier davon genauer vorstellen. Bei diesen Veranstaltungen handelt es sich um mehrstündige Seminare mit Branchenexperten. Normalerweise kostet der Eintritt 290 Euro. Durch uns bekommt ihr einen Rabatt von 100 Euro und könnt sogar Freikarten gewinnen.
 

Veranstaltung am 29. November: Consumer Electronics

Am 29. November 2016 findet in Sankt Augustin das Seminar “Wearables, Augmented und Virtual Reality, Künstliche Intelligenz, IoT und die Folgen” statt.
Die Welt der Consumer Electronics ist im Wandel: Nicht die TV-Geräte stehen heutzutage im Fokus, sondern die Verbreitung von vernetzten, auf Befehle lauschenden Gadgets, deren künstliche Intelligenz unsere Wirklichkeit anreichern soll. Als Schlagwörter fallen u.a. smart, augmented, virtual und mobile. Wohin geht die Reise? Etabliert sich das Smartphone als Bildschirm für alles oder will alles einen eigenen Bildschirm? Gehört die Zukunft der künstlichen Intelligenz? Was ändert sich auf den Märkten? Was ändert sich im Büro?
Das Seminar wird in Kooperation mit der Bitkom Akademie angeboten und findet im Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik in Sankt Augustin statt. Alle Infos findet ihr auf der Veranstaltungsseite der deutschen medienakademie
Haben wir euer Interesse geweckt? Wir verlosen 2×1 Karte und jeder der bis einschließlich 9. Oktober diesen Blogbeitrag kommentiert, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Die Gewinner benachrichtigen wir per Mail. Viel Glück!
Wer bei der Verlosung leer ausgeht oder sich später für eine Teilnahme entscheidet, der kann sich bei der Medienakademie unter Nennung des Stichworts „Stadtbibliothek“ eine Eintrittskarte für den reduzierten Preis von 190 Euro sichern.

(ba)

Unser Neuer: der kleine NAO

Heute war es soweit: Wir haben einen großen Karton geöffnet und einen kleinen NAO in die Welt gehoben! Unser erster humanoider Roboter!
In unserer EDV-Abteilung wurde er mit Strom und Internet versorgt und stand wenig später mit den Worten OGNAK GNOUK auf. Er schaute vom einen zum anderen, blinzelte und schien manchmal zu erröten. Nun schauen wir, was wir ihm so alles entlocken und beibringen können.
Am 7. Oktober kommt seine große Schwester zu Besuch. Schülerinnen und Schüler der Kölner Liebfrauenschule gewannen letztes Jahr mit ihrer NAO-Dame einen deutschlandweiten Programmierwettbewerb für NAO-Roboter und waren auch dieses Jahr wieder sehr erfolgreich. Am 7.10. um 16 Uhr treffen die beiden NAOs in der Zentralbibliothek aufeinander und ihr seid alle herzlich dazu eingeladen!
Am 28. November sind wir mit unserem NAO dann auf dem Tag der Medienkompetenz im Düsseldorfer Landtag zu Besuch. Bis dahin wird er sicher schon einiges dazugelernt haben!
()°.°)
 
EDIT: Alle Infos zu NAO unter www.stbib-koeln.de/nao!
 
 

Wenn das Smartphone beim Backen hilft

Es gibt nicht nur Kühlschränke, die einem die Einkaufsliste anzeigen, sondern auch smarte Rezeptbücher.
Ein simples Beispiel dafür ist die GU Kochen Plus-App für iOS und Android. Öffnet ihr die App, könnt ihr zuerst das Buch auswählen, welches ihr vor euch liegen habt. Anschließend scannt ihr das Bild zu dem Rezept aus dem Buch, welches ihr kochen möchtet.

Dazu haltet ihr einfach das Smartphone mittig auf das jeweilige Bild und erhaltet sofort folgende Optionen:

  • Rezept speichern
  • Im Kalender eintragen
  • Rezept teilen
  • Lecker? Daumen hoch/ runter

Wählt ihr nun „Rezept speichern“ aus, wird es in der App unter „Meine Rezepte“ abgespeichert. Ebenso könnt ihr die Einkaufsliste für das Rezept erstellen und bearbeiten und sie per eMail an andere verschicken.
Diese Spielerei habe ich mit Kaffee-Kult – das Beste zu und mit unserem Lieblingsgetränk von Marianne Zimmer ausprobiert.

In dem Buch werden diverse Zubereitungsarten und Kaffeevariationen vorgestellt, aber auch viele Ideen für Snacks zum Kaffee aufgezeigt. Besonders ansprechend fand ich den
Latte-Macchiato-Cheesecake
Dieser ist auch auf dem Buchcover zu sehen. Der Kuchen selbst beinhaltet auch Kaffee. Ebenso werden Doppelkekse für den Boden gebraucht und eine Vanilleschote für die Creme ausgekratzt. Falls ihr den Kuchen auch nachbacken wollt, beachtet, dass der Kuchen noch eine Nacht im Kühlschrank abkühlen muss und somit am Vortag gebacken werden sollte.

Weitere Rezepte wie z.B. die „Toffee Almond Brownies“ können dank der App einfach auf dem Smartphone abgespeichert und bei Bedarf wieder abgerufen werden. Ebenso kann man die anderen Bücher des Verlags aufrufen und die spannendsten Rezeptbilder abscannen und abspeichern. Ein Zettelchaos weniger!

fh

Pantwitterspiele – So ist Twitter

Vor einem Monat passierte etwas wunderbares in den deutschen Twitter-Gefilden. Der IOC hatte gerade strenge Social-Media-Regeln für Olympia-Teilnehmende und Unternehmen bekannt gegeben und die Twitteria schüttelte fassungslos den Kopf. Doch aus trotzigen und aufmüpfigen Reaktionen brach bald herrlichste Kreativität hervor. Die “Herbergsmütter“, ein Kölner Kultur-Power-Trio bestehend aus Wibke Ladwig, Ute Vogel und Anke von Heyl, sponnen ein paar Tweets lang über die Konsequenzen der Regularien und riefen dann (in Anlehnung an die Panhellenischen Spiele) die #pantwitterspiele aus.
 

Die etwas andere Olympiade (Abb.: Herbergsmütter)

Am 5. August, pünktlich zur großen Eröffnungsfeier in Brasilien, begann auch in ihrer Twitter-Timeline ein buntes Durcheinander von Fackelläufern, Athleten, Zeremonien und Zuschauerreaktionen und immer mehr Twitterer sprangen auf den Zug auf. So viele, dass auch wir davon Wind bekamen und uns die Tweet-Flut zu erklären versuchten. Bald hatten wir begriffen: An jedem geraden Tag bis zum 21. August würde es eine neue Disziplin bei den #pantwitterspielen geben. An jedem ungeraden Tag würden die Herbergsmütter die Einreichungen vom Vortag sichten und die kreativsten und schönsten Beiträge ehren.
Wir sind angetreten und wir möchten euch berichten wie wir die #pantwitterspiele erlebt haben. Dabei zeigen wir euch sowohl unsere eigenen Umsetzungen als auch ein paar ausgewählte Schätze anderer Sportler.
 
Disziplin 1: Verbeugen, Umarmen, Herumkugeln
Spätestens nach der Verkündung der ersten Disziplin war klar, dass in den nächsten Tagen niemand sein Sport-Outfit anziehen und Dehydration fürchten musste. Die #pantwitterspiele waren ein Fest des Wortes und der Bilder, der Verspieltheit und Kreativität. Es war eine liebevolle Aktion mit viel Flausch, wie wir auf Twitter sagen. Und so wurde verbeugt, umarmt und herumgekugelt. Mit Menschen, Tieren und Büroartikeln, als Text, als Zeichnung, als Film. Wir entschieden uns für eine eigenwillige Interpretation in Textform: “Verb äugen in umarmendem Reim über das Herumkugeln”.
 

 
Ehrungen nach Disziplin 1
Am nächsten Tag warteten alle gespannt darauf, wie die Ehrungen aussehen würden. Nicht Gold, Silber, Bronze, sondern Güldenes, Buntes, Schräges, Gebasteltes, Verziertes. In mühevoller Kleinarbeit widmeten sich die Herbergsmütter den Tweets der Athletinnen und Athleten. Hier eine kleine Auswahl der Ehrungsobjekte.
 

 
Disziplin 2: Schönschreiben
Nach den schönen Tweets der ersten Disziplin und liebevollen Ehrungswelle merkte man, wie der Ehrgeiz und die Hingabe der Sportler wuchsen. Für die zweite Disziplin zogen wir durchs Haus und sammelten Schöns von unseren Kolleginnen und Kollegen. Motto: “Ihr müsste nicht schön schreiben, ihr sollt nur ‘schön’ schreiben”.
 

 
Disziplin 3: Wattebauschkunststapeln
Wer weiß wie viele Twitterer an diesem Morgen zur Drogerie liefen, um ihre Wattebauschsammlung aufzustocken. Aber wie immer war alles erlaubt. Und so stapelte sich viel Weiches und Weißes zu kleineren oder größeren Stapeln. Wir entschieden uns dagegen, unsere Erste-Hilfe-Packungen zu plündern und machten einen weichen Kollegenstapel.
 

 
Disziplin 4: Partyhutjonglieren
Als rheinische Frohnatur ist man natürlich um einen Partyhut nicht verlegen. Als sich in privaten Beständen noch Jonglierbälle und Googly Eyes fanden, war das Ziel klar. Eine schöne Möglichkeit die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit der Vine-App zu verbessern. Eine Fortbildung sozusagen. 😉

Bei anderen Athleten flogen die Hüte…

Unser Bibliothekskollegen aus Düsseldorf jonglierten so schnell, dass man man meinen konnte sie hätten mehr als 2 Arme…

 
Disziplin 5: Schüttelreime
Es war Sonntag, schönes Wetter und die Bibliotheksmenschen waren auf Balkonien und in der Region verteilt. Doch für einen Reim ist immer Zeit und mit Vine kannten wir uns ja jetzt aus. Das Zeitlimit bei Vine sind übrigens 6 Sekunden und bei diesem Video solltet ihr den Ton anschalten sonst entgeht auch die Dichtkunst. 😉

Geschüttelte Reime brauchen nicht immer Ton…

Aber sie brauchen vollen Einsatz!

 
Disziplin 6: Luftsprünge
Das Wetter war schön, die Kamera hatte Saft und das Sprungteam schaffte es über seine eigenen Schatten zu springen. 😉 Ach ja, und irgendwie hat sich noch der Dom in den Hintergrund geschmuggelt.

 
Andere Sportler wollten noch höher hinaus…

 
Und wieder andere hatten doch tatsächlich ein Trampolin. Beneidenswert.

 
Disziplin 7: Hausgymnastik
Die vorletzte Disziplin bahnte sich an. Gymnastik in den eigenen vier Wänden. Während in der Düsseldorfer Bibliothek Armmuskeln trainiert wurden und eine der Veranstalterinnen in der Dusche Übermenschliches leistete, grübelten wir über Bücherwagen-Küren und DVD-Hochstapeln. Schließlich entschied sich der Kollege, in der Bibliothekarischen Kombination anzutreten: Hebefigur mir DVD-Balanceakt.
 

 
Disziplin 8: Lobpreisen
Zwei Wochen waren rum und die letzte Disziplin sollte noch mehr als andere anderen den Flausch in uns wecken. Lobpreisen, lobhudeln, vergöttern, applaudieren. Jemandem sagen: “Hast du toll gemacht. Du bist dufte.” Und nach zwei Wochen in denen die Herbergsmütter anscheinend von morgens bis abends mit der Beantwortung von Tweets, dem Basteln von Lorbeerkränzen und dem Ehren von Athleten beschäftigt waren, galt unsere Lobpreisung ihnen.
 
 

 
Abschlussveranstaltung
Am 21. August vollzogen die Herbergsmütter dann die Abschlussveranstaltung und um 11:04 Uhr wurde die Ewige Flamme der #pantwitterspiele zeremoniell ausgepustet.

So ist Twitter.

(ba)

Holt uns die Gold-Medaille!

Letzte Woche wurden wir vom TÜV Rheinland zu den TÜVlympics herausgefordert. Die Aktion lief parallel zu Olympia. Firmen und Institutionen sollten Olympia-Disziplinen möglichst kreativ als Bürosport umsetzen. Für jedes Video floss vom TÜV eine Geldspende an das Projekt „Brasilien: Aufklärung und Bildung“ der Kindernothilfe.
Da waren wir natürlich gern dabei:

Dem TÜV gefiel unser Video so gut, dass wir nun in den TOP 3 sind und Chancen auf den ersten Platz haben. Ab jetzt zählt, wer die meisten Stimmen sammeln kann. Und abstimmen darf jeder!
Darum unsere ganz liebe Bitte an euch: Folgt diesem Link zur Voting-Seite und klickt bei unserem Video auf “Vote”! Und teilt den Link gern mit anderen!
Lasst die Stadtbibliothek Köln Olympia-Gold holen!!!! 🙂

“Gecheckt!” – Videos selbstgemacht

Vom 01. bis 04. August arbeiteten Jugendliche von 12-15 Jahren fleißig an Ihren Videoideen im Rahmen des Projekts “Gecheckt!”.
Gecheckt! – Jugend, Medien und Familie” ist ein Projekt für Jugendämter und Verbände in Nordrhein-Westfalen, die Jugendmedienprojekte konzipieren und durchführen möchten. Das Projekt unterstützt die Jugendhilfe bei der Umsetzung dieser Medienprojekte, die sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche vor Ort richten.
Nach einer kurzen Einführung und anfänglichen Kennen-Lern-Spielen wurden die Schüchternheiten zwischen den teilnehmenden Jugendlichen schnell abgelegt. Gemeinsam wurden interessante Themen gesammelt und nach einer kurzen Abstimmung starteten vier Gruppen in die Medienarbeit.

Die Gruppe “Intro & Outro / Design” beschäftigte sich mit der Gestaltung von Intros und Outros. Dies sind kurze ein- oder ausleitende Videoteile, die in der Regel den Youtube-Kanalnamen beinhalten bzw. auf weitere Videos des Kanals hinweisen und vor/hinter den eigentlichen Videoinhalt geschnitten werden.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=nCPElGst2ns?rel=0&w=560&h=315]
 
Die Gruppe “Let’s Play” entschied sich dafür ein Let’s Play zum Spiel Mario Party 10 aufzunehmen. Zusätzlich beschlossen Sie, das Spielerlebnis interessanter zu gestalten, in dem sie bei jedem Spielzug eine zusätzliche Aufgabe – im Youtube-Jargon die gut bekannten “Challenges” – erledigen mussten. So wurde eine Spielrunde mit verbundenen Augen absolviert oder auch mal mit Stäbchen die Spiel-Controller bedient.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=G-cjoLdW4Ns?rel=0&w=560&h=315]
 
Die Gruppe “Musikvideo” wählte zunächst das passende Lied und erarbeitete anschließend ein Filmkonzept und eine Choreographie, suchte Drehorte aus und schnitt schließlich das Rohmaterial zusammen, um ein fertiges Produkt zu erarbeiten. (Ergebnisvideo wird noch auf dem Gecheckt! Youtube Kanal hochgeladen.)

Die Gruppe “Animation” beschäftigte sich mit einfacher Animation von Papierfiguren und erarbeitete dazu eine Geschichte und lernte mit den passenden Programmen für die entsprechende Effekte umzugehen.

Am dritten Tag wurden die Mitarbeiter der Stadtbibliothek Köln zum Thema Webvideo weitergebildet. Nach einem kurzen Input durch die Fachstelle für Jugendmedienkultur besuchten die Teilnehmer der Fortbildung die Jugendlichen und ließen sich vor Ort erklären wie Videos erstellt werden und welche Fähigkeiten dazu nötig sind. Zusätzlich waren mit MochiLikesExandrius und Jonas von YTBestOfs drei “echte” Youtuber vor Ort, um den Jugendlichen Rede und Antwort zu stehen. Was verdient man wirklich durch Youtube? Wie sind die berühmten Youtuber im wahren Leben und wie lange braucht man für ein Video vom Filmen über Schnitt und Upload?

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=v87Kg_N69eM?rel=0&w=560&h=315]
 
Der vierte Tag stand ganz unter dem Motto “Endspurt”. Es wurde geschnitten, letzte Szenen gefilmt und den Videos der letzte Schliff gegeben. Am Nachmittag präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse stolz Eltern und Freunden in der Q-Thek der Zentralbibliothek und erhielten tosenden Beifall.

Zusätzlich zu den erarbeiteten Gruppenvideos führte die Fachstelle außerdem Interviews mit den Jugendlichen zu den Themen Pokèmon Go, Mediennutzung und Youtube durch. Alle Videos, die im Rahmen des Projekts “Gecheckt!” erstellt wurden, können auf dem Youtube-Kanal des Projektes eingesehen werden.
Ein Projekt in Kooperation mit der Fachstelle für Jugendmedienkultur.

Is

Karten gewinnen: Industrie 4.0

Die in Köln ansässige “deutsche medienakademie” ist eine Fachakademie für Kommunikation und Medien. Mit den Themen Internetsicherheit und E-Health war sie bereits in der Zentralbibliothek zu Gast. Da sie noch weitere spannende Events zu digitalen und technologischen Themen auf Lager hat, möchten wir euch in den nächsten Monaten vier davon genauer vorstellen. Bei diesen Veranstaltungen handelt es sich um mehrstündige Seminare mit Branchenexperten. Normalerweise kostet der Eintritt 290 Euro. Durch uns bekommt ihr einen Rabatt von 100 Euro und könnt sogar Freikarten gewinnen.
 

Veranstaltung am 21. September: Industrie 4.0

Am 21. September 2016 findet in Aachen das Seminar “Industrie 4.0: Connected Devices ohne Ende?” statt. Nicht nur für Heimanwendungen setzt man auf smarte Geräte, auch die Fabriken sollen sich mehr und mehr zu “smart factories” entwickeln. Vernetzung, künstliche Intelligenz und Sensorik sollen zur Optimierung aller Prozesse beitragen. Welche Chancen bietet die Industrie 4.0? Wie steht es um die Sicherheit der vernetzten Anlagen? Und stehen wir wirklich vor einer neuen industriellen Revolution?
Das Seminar wird in Kooperation mit der Bitkom Akademie angeboten und findet im Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen statt. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es eine Führung durch die automatisierte Fabrik im FIR. Alle Infos findet ihr auf der Veranstaltungsseite der deutschen medienakademie.
Haben wir euer Interesse geweckt? Wir verlosen 2×1 Karte und jeder der bis einschließlich 3. August diesen Blogbeitrag kommentiert, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Die Gewinner benachrichtigen wir per Mail. Viel Glück!
Wer bei der Verlosung leer ausgeht oder sich später für eine Teilnahme entscheidet, der kann sich bei der Medienakademie unter Nennung des Stichworts “Stadtbibliothek” eine Eintrittskarte für den reduzierten Preis von 190 Euro sichern.

(ba)

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