Archive | Veranstaltungen RSS feed for this section

Quilting in Public

9 Jun

Balchem_Quip-Day

QUIP-Day – Quilten in der Öffentlichkeit

17.06.2017, 11-14 Uhr

Jedes Jahr am 3. Samstag im Juni treffen sich Quilt- und Handarbeitsbegeisterte an öffentlichen Plätzen, um sich auszutauschen und ihr Hobby anderen zu zeigen.

Die Quilterinnen setzen aus kleinen, verschiedenfarbigen, zugeschnittenen Stoffstücken eine kunstvoll gesteppte Decke – den Quilt –  zusammen.

Im März hat die Stadtbibliothek Köln im Rahmen der Nacht der Bibliotheken in Kooperation mit verschiedenen Quilterinnen auch selbst einen Quilt erstellt, der ebenfalls in diesem Rahmen präsentiert wird.

Weitere Informationen über den QUIP-Day unter https://www.patchworkgilde.de/aktivitaeten/aktionen/quip-day

Wenn Spongebob und Pingu aufeinandertreffen

1 Jun

Laut, quirlig, grell und schnell – Das ist die einstimmige Meinung zu der Kinderserie „Spongebob“ unter den Erwachsenen im Plenum der Veranstaltung Kinderwelten – Medienwelten.

„Die Musik ist sehr hektisch und die Szenen wechseln schnell. Das kann aufregend wirken und das Kind nervös machen. Kann – muss aber nicht. Wichtig ist, dass mit den Kindern über das Gesehene gesprochen wird“, empfiehlt Dr. Bettina Lendzian vom Grimme Institut. Den nur so könne man erfahren, wie das eigene Kind Eindrücke verarbeitet.

Kindermedien als Erwachsener durch die Augen des Kindes wahrnehmen, hieß die Herausforderung des Abends. Damit diese Aufgabe gelingen konnte, ging es auf kurze Entdeckungsreise in die eigene Vergangenheit. Fernsehen geguckt, haben wir alle – und einen ganz persönlichen Helden, hatte jeder:

Wer war mein Medienheld und warum fand ich sie/ihn so toll?

Von Sailor Moon, zu Jim Knopf und über Little Joe zu Michel aus Lönneberga. Jeder der Teilnehmer kannte einen Medienhelden, den er irgendwie „cool“ fand. Aber warum ist das so? „Besondere Kräfte, Spannung, Mystisches und Lustiges zieht Kinder an“, erklärt Dr. Lendzian. Ein Sachverhalt, der für die Kinder der heutigen Generation nicht anders ist.

Vier- bis Fünfjährige sollen am Tag nicht mehr als 30min mit einem Erwachsenen Fernsehen, lautet die Empfehlung. Eine Aussage, die viele der Anwesenden zum Schmunzeln bringt, war doch der eigene Fernsehkonsum in der Kindheit deutlich höher. Doch noch wichtiger als die Frage Wie viel ist die Frage nach dem Was. In der gemeinsamen Analyse erhält die Kinderserie „Pingu“ eine deutlich bessere Kritik als Spongebob. „Spongebob ist für 3-4jährige einfach zu früh“, fasst Dr. Lendzian zusammen. Was hingegen für Pingu spricht, ist der gleichmäßige Ablauf des Spannungsbogens, die ruhige Musik und die nachvollziehbare Handlung.

Dr. Lendzian stellt hilfreiche Internetseiten vor

Bei der Meinung zu Vorleseapps auf iPad und Tablet spaltet sich das Plenum. „Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich kann mich mit diesen Medien nicht anfreunden. Ein Buch bleibt für mich nicht ersetzbar“, erklärt einer der Teilnehmer. Auch dazu hat Frau Dr. Lendzian eine klare Meinung: „Ob App oder Buch, das ist eigentlich egal. Für das Kind geht es um die gemeinsame Zeit, die beim Vorlesen miteinander verbracht wird.“

Das Fazit der Veranstaltung ist die Kommunikation. „Schauen sie sich eine Serie gemeinsam an, beobachten sie ihr Kind und reden sie mit ihm darüber, warum eine Serie oder ein Charakter gut gefunden wird, oder etwas Angst gemacht hat“, empfiehlt Dr. Lendzian.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Initiative Eltern+Medien, einem Angebot der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), statt.

MR

Lasst die Würfel entscheiden

23 Mai

Am vergangenen Freitag trafen sich in gemütlichem Rahmen Tabletop-Nerds und Neuinteressierte, um gemeinsam Blood Bowl und Warhammer: The End Times zu testen.

Der Abend wurde durch Andreas Pfüller – Kapitän der deutschen Blood Bowl Nationalmannschaft – mit einem Kurzvortrag eingeleitet. Was ist eigentlich Blood Bowl? Was macht den Reiz aus? Wie sieht eine Weltmeisterschaft aus? Zum Schluss beschäftigte sich Pfüller ebenfalls mit der Frage, die unserer Veranstaltungsreihe ihren Namen gab: Welcher Unterschiede finden sich zwischen digitaler und analoger Version? Der Vortrag kann auf der Homepage des DBBC abgerufen werden.

Andreas Pfüller – Kapitän der deutschen Blood Bowl Nationalmannschaft und sein Team aus der DBBC beantworteten alle Fragen der Neugierigen und  erleichterten so den Einstieg ins Spiel Blood Bowl. Eine Partie kann dabei locker 2-3 Stunden dauern. Langweilig wurden den Teilnehmer der Veranstaltung trotzdem nicht: Hier wurde über das Bemalen der Figuren diskutiert, im nächsten Satz ging es wieder um Spielstrategie: Wie blocke ich den Spieler, damit er keinen Touchdown schafft? Welcher Würfel wird bei für welche Spielaktion genutzt und warum werden die Figuren nach einem Spielzug umgedreht? Andreas Pfüller und sein Team erklären mit viel Geduld und Witz die Kniffe und Tücken einer Blood Bowl Partie.

Das Team von Hiveworld unterstütze uns dabei mit den Blood Bowl Figuren und Bretten und bestach selbst auch durch Fachwissen und spannende Anekdoten, die es zu erzählen gab.
Im Raum nebenan wurde an den Konsolen gegen mutierte Ratten gekämpft – das Hauptinteresse lag jedoch eindeutig auf dem Tabletop Spiel Blood Bowl.

„Blood Bowl & Warhammer: The End Times“ ist Teil der Reihe „Analog vs. Digital“, in der wir uns mit Spielkonzepten auseinandersetzen, die sowohl analog als auch digital adaptiert wurden.

Vielen Dank für die Unterstützung an Andreas Pfüller & sein Team, FJMK und Hiveworld. Das Konzept wurde von Jan Scheurer im Rahmen seines Praxisphasenpraktikums im Studium der Bibliothekswissenschaft Ende 2016 in der Stadtbibliothek Köln entwickelt.

(si)

Träumeliese, Zappelphilipp oder irgendwie anders?

16 Mai

 

Um die vielschichtigen Aspekte von AD(H)S und Asperger im Kinder- und Jugendalter geht es in unserer nächsten Veranstaltung der Reihe “GESUND LEBEN – Körper Geist Gesellschaft”.

 

Zappelphilipp

Wenn Kinder in der Schule durch Unaufmerksamkeit, erhöhte Ablenkbarkeit, mangelnde Impulskontrolle oder Rückzug in ihre eigene Welt auffällig werden, sorgen sich viele Eltern um Schulerfolg und berufliche Chancen und fragen sich, wie sie ihr Kind unterstützen können, damit die soziale Integration gelingen kann.

Frau Dr. Elisabeth Authmann vom ADHS Kompetenznetzwerk Köln,

http://www.adhsnetz-koeln.de/index.html

selber tätig im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, informiert aus der Praxis über Kernmerkmale und Erklärungsmodelle/Herangehensweisen für die betroffenen Kinder und ihre Eltern und Lebensbegleiter.

Datum: 30.05.2017

Ort: Zentralbibliothek, Forum Lernwelt 3. Etage

Zeit: 18:00 – 20:00 Uhr

Eintritt: frei

Begleitend zur Veranstaltung erwartet euch auch eine schöne Buchausstellung.

 

20170516_152220_klein

 

20170516_152232_klein

 

20170516_152252_klein

 

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 0221/221-23937 oder per Mail an zb-paedagogik@stbib-koeln.de

 

 

wk

 

 

 

„Open Data“ am 24. Mai

11 Mai

Erstmalig widmen wir uns dem Thema Open Data: Offene Daten sind strukturiert und maschinenlesbar. Jeder kann sie ohne Einschränkungen nutzen, verarbeiten und weiterverwenden. Nur, wie geht das? Warum muss man Daten „öffnen“? Wo findet man offene Daten? Was kann man damit machen?

Zusammen mit Leuten von und aus der Stadt, die sich ganz konkret mit Kölner Daten beschäftigen, wollen wir euch nicht nur einen kleinen Einstieg in das Thema geben, sondern auch gleich handfeste Beispiele zum ausprobieren, mitmachen und nachnutzen an die Hand geben. Mit dabei sind findige Coder vom OK LAB Köln, die zum Beispiel die Idee hinter Codefor.de vorstellen, einer Initiative, die bürgerliches Coding-Engagement für Deutschland aggregiert. Zum diesjährigen Hack your City Event arbeitete das Team kräftig an dem neuen Tool PublicDepartCologne, dass Nahverkehrsinformationen aufbereitet und ebenfalls ein Thema sein wird. Unsere städtischen Kollegen aus dem Amt für E-Government und Onlinedienste, die sich ganz offiziell mit offenen Daten in Köln beschäftigen, berichten ihrerseits über aktuelle Denkanstöße und Konzepte wie das Projekt Smart City Cologne.

All das sollen aber vor allem auch Impulse für Diskussionen sein. Denn schließlich ist jeder Kölner und damit auch du persönlich involviert und offene Daten können die und deine Welt verändern!

An unserer Getränkebar könnt ihr euch kostenlos versorgen. Weitere Infos zur Veranstaltung findet ihr auf unserer Veranstaltungsseite.

„Open Data” ist Teil unserer Reihe geeks@cologne, die sich an Technikaffine und Pixelverliebte in und um Köln wendet. Vielen Dank an den Hochschulradiosender Kölncampus für die Unterstützung. Mehr Informationen zur Reihe gibt es unter www.geeks.cologne.

bp

Football mit Waldelfen?

3 Mai

… oder auch Blood Bowl & Warhammer: The End Times!

Testet euer Können bei „Blood Bowl“ oder spielt mit uns „Warhammer: The End Times“ an der PS4. Am 19.05. laden wir euch im Rahmen unseres neuen Veranstaltungskonzeptes “Analog vs. Digital” von 18-22 Uhr zu “Blood Bowl & Warhammer: The End Times” ein. In der Reihe „Analog vs. Digital“ setzen wir uns mit Spielkonzepten auseinander, die sowohl analog als auch digital adaptiert wurden und bieten euch die Möglichkeit diese im angenehmen Rahmen selbst auszuprobieren. Als Kick-Off-Veranstaltung entführen wir euch am 19.05. in die Tiefen des Warhammer Universums. Ursprünglich als sogenanntes Tabletopspiel erschaffen, gibt es heute auch verschiedene Adaptionen z.B. in Computer- und Konsolenspielen.

„Zwei Spieler führen dabei zwei Armeen aus bemalten Miniaturen, die Menschen einer mittelalterlichen bzw. Renaisance-Welt, Orks und Goblins, Hoch-, Wald- und Dunkelelfen, Zwerge, Tiermenschen, Echsenmenschen, zweibeinigen, intelligenten Ratten – Skaven genannt – und weitere Fantasygestalten darstellen, gegen einander in den Kampf.“ – Warhammer Lexicanum

BBCover4-fb

CC: Quelle

Das Tabletopspiel “Blood Bowl” ist eine Football-Variante mit Bezug zu Fantasy, in der zwei Spieler die Rolle der Trainer übernehmen und versuchen das Spiel für sich zu entscheiden – z.B. als Waldelf, Zwerg oder eine andere der 24 Spielrassen. Charakteristisch für das Miniaturfiguren-Spiel sind die strategische Tiefe und der hohe Unterhaltungsfaktor. Habt ihr selbst schon ein wenig Erfahrung gesammelt oder besitzt sogar ein eigenes Team? Dann kommt gerne bei uns vorbei und bringt eure eigenen Teams und Bretter mit! 

Aber keine Sorge – wenn ihr noch keine Profis seid, erleichtert euch Andreas Pfüller – Kapitän der deutschen Blood Bowl Nationalmannschaft  aus der Deutschen Blood Bowl Community den Einstieg ins Spiel.

Bei “Warhammer: The End Times – Vermintide” kämpft ihr zu viert in Left4Dead-Manier gegen durch das Chaos mutierte Rattenmenschen und versucht eure Stadt zu retten.

vermintide_logo_small_no_bg.png

Copyright: Quelle

Hiveworld  – euer Lieferant für Spiele und Zubehör ist mit einem Stand vor Ort und präsentiert euch interessantes Merchandise.

Plakat Blood Bowl Version Stbib

Bitte beachtet, dass die Veranstaltung ab 18 Jahren freigegeben ist. Um eine Anmeldung unter gaming@stbib-koeln.de  wird gebeten, ihr könnt aber auch spontan vorbeikommen. Für Verpflegung ist gesorgt!

Wo? Zentralbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1, Köln

Wann? 19.05.2017, 18-22 Uhr

Wer? Ab 18 Jahren mit Einlasskontrolle!

Anmeldung unter gaming@stbib-koeln.de möglich!

In Kooperation mit der Fachstelle für Jugendmedienkultur,  Hiveworld und Andreas Pfüller von der DBBC.

Maker Kids Ferienprogramm Ostern 2017

21 Apr

Mit den Osterferien endet ein tolles erstes Maker Kids Programm im Jahr 2017. Wir konnten mit externen Partnern wieder Tolles auf die Beine stellen. Ein ganz großes Dankeschön vorab an alle Workshop-Anbieter und auch an die Kinder für den tollen Einsatz. Wie immer stellen wir hier nun die neuen Angebote vor, die wir auf die Beine stellen konnten.

Programmiere den humanoiden NAO-Roboter

Einen humanoiden Roboter zu programmieren – das wurde insbesondere dadurch möglich, dass wir im letzten Jahr einen bekommen haben. Die Kinder konnten nun Bewegungsabläufe und Dialoge mittels der Software Choregraphe vorgeben. Im besten Fall hat der Roboter das so ausgeführt, wie die Kinder das wollten, doch die Tücken steckten im Detail.

Fiete – von der Zeichnung zur App

Ehrenfeld ist die Heimat des App-Entwicklers Ahoiii und diese machten sich mit ihrer Hauptfigur Fiete erstmals auf den Weg (und zwar alle mit dem Rad), um bei uns eine tolle Veranstaltung anzubieten. Die Kinder durften erst Papiertiere basteln und auf weißes Papier aufkleben, ehe diese fotografiert und freigestellt wurden. Anschließend konnten die Kinder ein passendes Geräusch einsprechen und Futter für ihr Tier basteln. Zwischendurch gab es sogar ein Bilderbuchkino, denn das App-Entwickler-Studio hat auch eigene Literatur in petto. Vorgelesen wurde aus dem brandneuen „Fiete – Das verrückte Rennen“ und parallel schuftete man im Hintergrund ganz viel, um auch die letzten Tiere in die App zu integrieren. Demnächst erscheint dann die neue Version von „Fiete KinderZoo“ mit allen Neuzugängen.

Roboterbau

Roboter bauen, das scheint Jungssache zu sein, denn erstmalig in der Geschichte der Maker Kids, waren bei einem Workshop nur Jungen. Und das bei 20 Teilnehmerplätzen. Roboter können so abschreckend nicht sein, denn schließlich bieten wir das schon länger an, es muss also am Bau liegen. Völlig unabhängig davon war es aber ein großer Spaß, denn etliche Rotoren und Motoren sorgten für einigen Wirbel. Heißklebepistolen und Lötkolben liefen heiß und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen!

©Jugend hackt

Dieser Workshop gehört übrigens zum Programm „Jugend hackt – Hello World“ und wurde von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW durchgeführt.

 

 

Entdecke Calliope mini – einen kleinen Computer voller Sensorik

Die Platine Calliope mini ist derzeit in aller Munde, wenn es um die Zukunft von Coding für Kinder geht und ist bereits in manchen Bundesländern für den schulischen Lehrplan angedacht. Bei uns durften die Kinder den kleinen Computer jetzt ganz entspannt kennenlernen und ein erstes Beschnuppern förderte einen digitalen Würfel und ein Rechenprogramm für das Ein-mal-Eins zu Tage. Und das wo doch eigentlich Ferien sind.


Hier noch mal alle neuen Workshops in bewegten Bildern.

In den Herbstferien starten wir dann wieder durch und wie immer wird ab vier Wochen vor Ferienbeginn das Programm feststehen und die Anmeldung geöffnet.

bp