Rückblick – Stay Forever Live

16 Aug

Am 14.07. machten Gunnar Lott und Christian Schmidt bei uns Halt, um ihren gemeinsamen Podcast „Stay Forever“ im Live-Format „Stay Forever Live – Du kämpfst wie eine Kuh!“ vorzustellen.

Gunnar Lott und Christian Schmidt waren früher beide Journalisten beim Spielemagazin Gamestar und sind auch heute weiterhin im weiteren Umfeld der Gaming-Szene anzutreffen. In ihrem Podcast diskutieren sie mal mehr mal weniger fundiert aber immer extrem unterhaltsam über alte Computerspiele.

„Es gibt immer ein übergreifendes Thema, ansonsten aber keine Regeln oder gar Rubriken oder sowas. Es ist den Herren auch nicht recht klar, warum das jemand außer ihren Müttern interessant finden sollte.“ – stayforever.de

Zumindest in Schrift scheinen sich die Herren in Bescheidenheit zu üben, an diesem Freitagabend jedoch warten bereits eine Stunde vor Einlass die ersten Zuschauer vor den Türen der Stadtbibliothek – bis 19 Uhr formt sich eine beachtliche Schlange.

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Als die zwei eine Stunde später unter Applaus auf die Bühne des ausverkauften Veranstaltungssaals treten merkt man davon nicht mehr viel. Es wird geklotzt, nicht gekleckert – in rasantem Tempo bewegen sich die beiden in Anekdoten durch ihre Gaming-Vergangenheit.

Erfrischend zu hören, dass selbst Vielspieler wie diese beiden häufig ganz anders an diverse (Text-)Adventures heran gehen: So klagt Christian darüber, dass er stundenlang den Ausweg aus Geheimraum im Spiel „Die Kathedrale“ suchte, nur um später von Gunnar zu erfahren: „Ja das war einfach – ich hab mich halt in den Sarg gelegt – dann wurde ich rausteleportiert.“ Passend dazu zieht Gunnar sein T-Shirt aus nur um ein anderes offen zulegen: „Zertifizierter Sarkophag-Teleportierer“ Die Show lebt zum einen vom gewitztem Erzählfluss der geübten Unterhalter, zum anderen vom anwesendem Zielpublikum, dass das richtige Hintergrund(nerd)wissen mitbringt. So ist eben dieses T-Shirt eine Anspielung an ein ganz anderes berüchtigtes Computerspiel Puzzle aus dem Jahr 1984: Im „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ muss an einer Stelle des Spiels ein sogenannter „Babelfisch“ aus einem Automaten geholt werden. Der Fisch kann ins Ohr gesetzt werden und fungiert fortan als geübter Übersetzer alle Sprachen. Der Weg zum Fisch im Ohr gestaltet sich besonders schwierig und erst nach einer langwierigen Abfolge von Rätseln ist der Spieler erfolgreich. Seither berühmt gab es seither das T-Shirt „I got the babel fish“ (Ich habe den Babelfisch bekommen). Ausführlicher kann man das auch hier lesen „The Six Most Infamous Puzzles In Adventure Game History“.

Der Abend schreitet locker und erfreulich kurzweilig voran, zu späterer Stunde nutzen die Podcaster ihr Sponsoring durch eine Pizzakette, um Pizza im Saal zu verteilen.

 

In einem unterhaltsamen Rollenspiel versucht Christian als fiktiver Entwickler Gunnar (als Geldgeber) angepasst an populäre Gaming-Regeln des jeweiligen Jahrzehnts  den Spielklassiker „Pac-Man“ zu verkaufen. Unterhaltsam, fast beiläufig wird so auch gleich Spielegeschichte abgehandelt.

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Auf eben die kommt es auch beim Publikums-Quiz an, dass die beiden in jeder Stadt durchführen. Maximal acht Punkte können erlangt werden. Schnell wird ein Freiwilliger ausgewählt, der mithilfe des Publikums, die ausschlaggebende Antwort geben darf. Köln ist erfolgreich und kann gemeinsam mit Berlin die aktuelle Höchstpunktzahl von sieben Punkte erreichen.

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Nach knapp 100 Minuten verabschieden sich Gunnar Lott und Christian Schmidt unter tosendem Beifall vom Kölner Publikum.

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(si)

„Tag der virtuellen Realität“ in der Zentralbibliothek

4 Aug

Virtuelle Elemente und virtuelle Umgebungen – am Samstag, dem 23. September, werfen wir einen Blick auf die Technologien, die unsere Sicht auf die Realität verändern wollen!

Mann mit VR-Brille

Mit einer VR-Brille eine virtuelle Umgebung sehen! (Abb.: © contrastwerkstatt – Fotolia.com)

Für euch laden wir Firmen, Institutionen und Privatpersonen ein, die sich mit Augmented Reality und Virtual Reality beschäftigen. An ihren Ständen könnt ihr von 10 bis 15 Uhr ausprobieren, euch informieren, fachsimpeln, vergleichen und auf andere treffen, die sich für VR und AR interessieren!

Wovon ist die Rede? Hier eine kurze Erklärung zu den beiden Technologien:

Augmented Reality (AR): Über eine durchsichtige Augmented-Reality-Brille, ein Smartphone oder ein Tablet sieht der Nutzer sowohl seine Umgebung als auch zusätzliche virtuelle Objekte und Informationseinblendungen. Letztes Jahr sorgte mit Pokémon Go eine Augmented-Reality-App für weltweites Aufsehen.

Virtual Reality (VR): Über eine undurchsichtige Virtual-Reality-Brille (verbunden mit einem Smartphone oder einem PC) sieht der Nutzer eine computergenerierte Umgebung, die ihn komplett umgibt und in der je nach Brille und Programm auch Bewegung und Interaktion möglich sind. Eine weitere und eigentlich die ursprüngliche Version der Virtuellen Realität ist die stereoskopische Projektion der virtuellen Umgebung auf eine große Leinwand oder die Wände eines Raumes. Dabei wird meist die Position des Betrachters im Raum erfasst (getrackt).

Freut euch auf:

  • Anwendungen aus Bereichen wie Bildung, Architektur, Raumfahrt und Gaming
  • VR- und AR-Brillen wie die Oculus Rift, die Microsoft Hololens, die Occipital Bridge und die IDEALENS
  • neue Erfahrungen wie Duft-VR, einen VR-Multiplayer, eine Reise in die Vergangenheit Kölns oder reale Bedienelemente für ein virtuelles Flipperspiel

Sprecht mit Experten, die an VR und AR forschen, es zu Bildungszwecken nutzen oder es in ihrer Firma einsetzen. Alle Infos zu den Ausstellern und der Hardware und alle weiteren Infos zur Veranstaltung findet ihr auf unserer Veranstaltungsseite.

Das Event ist in unsere Veranstaltungsreihe geeks@cologne eingebunden, die sich an Technikinteressierte und Pixelverliebte aus Köln und Umgebung wendet.

(ba)

Günstige Urlaubslektüre

3 Aug

Für viele Menschen bedeutet Urlaub auch, endlich mal wieder Zeit für ausgedehnte Lektüre zu haben. Also her mit den guten Büchern! Ihr habt viele Möglichkeiten und müsst nur auswählen, was für eure Bedürfnisse am besten passt. Schauen wir uns doch mal an, wie ihr euren Lesehunger stillen könnt.

Erstens: Ihr gehört zur Haptik-Fraktion und wollt auf jeden Fall Papier in der Hand haben.

Bücherregal

Regale voll mit Büchern. Copyright: Stadtbibliothek Köln.

 

Wenn euer Budget nicht begrenzt ist, könnt ihr natürlich kaufen, was ihr wollt. Selbst gekaufte Bücher müssen nicht dringend mit Vorsicht behandelt werden, sondern dürfen auch mal Wasserspritzer oder Eselsohren abbekommen. Im Koffer nehmen sie aber Platz weg, vor allem, wenn man sich nicht recht entscheiden kann.

Mit geliehenen Büchern aus der Bibliothek umgeht ihr finanzielle Limitierungen, der Bibliotheksausweis lässt euch bis zu 25 Teile ausleihen, egal ob Buch oder Hörbuch. So lassen sich auch längere Autofahrten überstehen. Falls ihr mit der Leihfrist nicht hinkommt, könnt ihr auch von unterwegs online verlängern – oder uns eine nette Postkarte schreiben 🙂 Aber Vorsicht: Bibliotheksmitarbeiter quengeln schon mal, wenn das Buch ein Bad im Meer genommen hat. Und ein verlorenes oder in der Ferne vergessenes Buch müsst ihr ersetzen.

Die immer noch billige, aber robuste Alternative sind die von uns ausgemusterten Bücher im Antiquariat, die ihr günstig erstehen könnt. Die kann man im Hotel oder Flugzeug liegen lassen (auch wenn sie manchmal zurückkommen), und niemand meckert über Kleckse und Risse. Lesen und wegwerfen, das ist das Motto. Im Buchverkauf jedoch etwas zu finden, das auch als Urlaubslektüre willkommen ist, ist eher Glückssache.

Zweitens: Ihr seid glückliche Besitzer eines E-Book-Readers und wollt ihn auch benutzen.

Schlafende Tolinos

E-Reader aufladen nicht vergessen! Copyright: Stadtbibliothek Köln.

 

Der E-Reader ist für die Ferien natürlich schon sehr praktisch. Das kleine Gerät fasst viele Bücher, ist leicht und passt in jeden Koffer. Man kann ihn mit Büchern füllen und entscheidet erst im Urlaub, was man wirklich lesen will.

Auch hier ist es praktisch, wenn man über einen Bibliotheksausweis verfügt und damit die E-Ausleihe nutzen kann. Manchmal muss man auch hier einen gewünschten Titel rechtzeitig vormerken, damit er rechtzeitig runtergeladen werden kann. Eine WLAN-Verbindung ist eigentlich nur beim Downloaden nötig, so dass man den E-Reader auch auf einsamen Inseln oder in den Bergen nutzen kann – es sei denn, man möchte neue Titel laden. Und wehe, man hat das Ladegerät vergessen … wobei viele E-Reader richtig lange durchhalten.

Wer selbst E-Books kaufen will, der kann auch hier aufs Geld achten. Viele Online-Buchhändler bieten neben dem regulären Sortiment auch Schnäppchen an, z.B. Leseproben von bekannten Autoren oder auch gemeinfreie Bücher. Das sind kostenlose Werke, deren Autor bereits seit mehr als 70 Jahren tot ist. Ihr findet diese gemeinfreien Bücher nicht nur auf den großen Buchhandelsseiten, sondern auch auf extra Portalen wie dem Projekt Gutenberg. Eine Übersicht über Anbieter kostenloser E-Books findet ihr u.a. auf Lesen.net.

Wenn Ihr keinen E-Reader habt, könnt ihr auch mit dem Smartphone oder Tablet E-Books lesen, Anleitungen dazu findet Ihr hier.

Habt ihr noch Ergänzungen dazu? Dann schreibt sie uns – wir freuen uns über eure Tipps!

(cd)

Galerie

Das war „Robotik und Künstliche Intelligenz“

25 Jul

Am 10. Juli widmete sich unsere Veranstaltungsreihe geeks@cologne den Themen Robotik und Künstliche Intelligenz. Ein Abend mit Roboter-Live-Demos, Kurzvorträgen und einer abschließenden Diskussion. Hier unser Nachbericht mit Fotos, Vortragsfolien und Mitschnitten der Vorträge!

geeks@cologne

Wer am 10. Juli zu uns in die Zentralbibliothek kam wurde zunächst von drei Robotern empfangen.

Am Eingang wartete die Firma „Humanizing Technologies“ mit der französisch-japanischen Roboterdame Pepper. Sie ist 1,20m groß, bewegt sich auf Rädern und trägt ein Tablet auf der Brust. Als Service-Roboter wird sie vor allem im Dienstleistungssektor ihre Heimat finden. In Geschäften kann sie z.B. Kunden begrüßen, Fragen beantworten, Bestellungen aufnehmen, die Kunden zum richtigen Regal führen und für Unterhaltung sorgen. Für all diese Anwendungen schreibt Humanizing Technologies die passenden Programme. Auf unserer Veranstaltung konnte man sich über Peppers Fähigkeiten informieren. Sie erzählte auch gern selbst über sich und beantwortete Fragen. Außerdem tanzte sie für ihr Publikum, posierte für Selfies und ahmte Tiere nach.

Am Nachbarstand wartete der TJBot auf die Besucher. In dem kleinen, 3D-gedruckten Roboter steckt ein Raspberry Pi, ein günstiger Minicomputer von der Größe einer Kreditkarte. Aber noch wichtiger: Der TJBot…

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Wie werden Menschen zu Freunden?

4 Jul

Freundschaften gehören zum Leben dazu, egal in welchem Alter. Kinder können schnell Freundschaften schließen und sie im Streit ebenso schnell wieder kündigen – um sich fünf Minuten später wieder zu versöhnen. Jugendliche und Erwachsene sammeln auf Facebook unzählige Freunde, doch viele davon sind eigentlich nur Bekannte. Dale Carnegie hat ein ganzes Buch darüber geschrieben, wie man Freunde gewinnt – und hat 30 Millionen Exemplare davon weltweit verkauft.

Dieses Dauerbrenner-Thema hat Lehrer und Schüler der Paul-Kraemer-Schule, der Gemeinschaftsgrundschule Grefrath und der Hauptschule Herbertskaul in einem inklusiven Kunstprojekt beschäftigt. Nach dem Kennenlernen in einer Kunst-Projektwoche im Rahmen des Landesprogramms „Kultur und Schule“ haben sie sich für die Dauer eines Schulhalbjahres regelmäßig zu Museumsbesuchen und praktischer Atelierarbeit getroffen. Dabei sind vielfältige, bunte, große und kleine Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien entstanden, die seit dem 28.06. bis zum 07.09. in der Lernwelt der Zentralbibliothek ausgestellt werden.

Ein besonderer Hingucker sind die beiden lebensgroßen Statuen, die direkt neben den Internet-PCs aufgestellt sind. Disco!

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Auf dem Weg dorthin fallen die beiden Röhrenskulpturen auf. Die Flaschenskulpturen zeigen, wie vielfältig Freunde sein können: egal ob Junge oder Mädchen, Einhorn oder Hund – jeder Freund ist willkommen. Pinselfreunde versammeln sich in beleuchteten Landschaften. Weitere Freunde aus Alufolie, Wachs und Ton bevölkern die Vitrinen.

 

In den Regalen leuchten Puppen aus Glasflaschen – schöne Objekte, die Licht ins Dunkel bringen. Das wünscht man sich doch von Freunden!

Die Ausstellung kann kostenlos während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek besucht werden.

(cd)

Ein Jahrhundert, ungezählte gezeichnete Leben

29 Jun

Comic und Einwanderungsbewegungen

Plakat

Plakat zur Ausstellung

Nicht erst seit Marjane Satrapis wundervoller Comic-Autobiographie „Persepolis“ aus dem Jahr 2000 – verfilmt 2007 – ist das Thema Migration in Comics und Graphic Novels im Mainstream angekommen. Die Wanderausstellung „Comic und Einwanderungsbewegungen: ein Jahrhundert Geschichte(n)“ zeigt, dass es auch im Jahrhundert zuvor vieles zu entdecken gibt. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Entwicklung des Comics vom 19. Jahrhundert bis heute und verdeutlicht, wie Migration und Flucht Triebfeder des künstlerischen Schaffens wurden.

Die Ausstellung des „Musée national de l’histoire de l’immigration – Palais de la Porte dorée“ ist noch bis zum 7. Juli im sprachraum zu sehen. Und wo wäre sie besser aufgehoben? Ist doch der sprachraum der Stadtbibliothek – direkt gegenüber der Zentralbibliothek am Neumarkt gelegen – ein Begegnungsort für Menschen verschiedenster Kulturen. Hier lernen Ehrenamtliche  und geflüchtete Menschen zusammen Deutsch.

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Begleitend zur Ausstellung haben wir ein paar unserer Lieblingscomics zum Thema im sprachraum präsentiert.

FreedomHospital2 Eröffnet wurde die Ausstellung am 19. Juni mit einer Lesung des Künstlers und Illustrators Hamid Sulaiman. 2011 floh er aus Syrien und lebt seitdem in Paris. In seiner Graphic Novel „Freedom Hospital“ erzählt er die Geschichte eines Untergrund-Krankenhauses im Syrien des Jahres 2011, für das sich Menschen sehr unterschiedlicher Überzeugungen und Konfessionen engagieren. „Ein dunkles Meisterwerk über den Weltkrieg vor unserer Tür“, nennt Tobias Rapp vom Spiegel das in schwarz-weiß gehaltene Comic.

Der Lesung folgte ein Gespräch mit dem Islamwissenschaftler Stefan Weidner.

Kooperationspartner bei dem Projekt sind die Stadtbibliothek Köln, das Institut français und das Literaturhaus Köln.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des sprachraums geöffnet: montags bis freitags 14-18 Uhr, samstags 10-15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Backen für Nerds

13 Jun

Nicht jeder ist fürs Backen geschaffen. Ich bin es definitiv nicht, aber ab und zu wage ich mich doch an kleine Experimente. Halloween ist zum Beispiel eine große Ausnahme. Die Leckereien können kreativ verziert werden und es muss noch nicht mal hübsch aussehen. Vor einiger Zeit bin ich auf den YouTube-Kanal von Rosanna Pansino gestoßen. Sie lädt darin regelmäßig Videos zu ihrer „Nerdy Nummies“ Serie hoch. Dazu zählen Backrezepte, die von Serien, Filmen, Games, Technik und Co. inspiriert wurden.

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Copyright: Stadtbibliothek Köln

 

Das hat mich als großer Film- und Serien-Fan sehr angesprochen. Die Videos sind fast nie länger als 10 Minuten und werden von Rosanna immer sehr anschaulich gestaltet. Sie ist außerdem eine leidenschaftliche Cosplayerin und präsentiert in so gut wie jedem Video ein passendes Kostüm. Es ist nicht zu übersehen, dass viel Herzblut in jedes Rezept und in jedes Video mit einfließt. Ihre Videos haben mich sehr inspiriert und ich freue mich deswegen besonders, dass sie auch ein eigenes Backbuch veröffentlichen konnte. Ihre Videos sind für Englisch-Grundkenntnisse durchaus gut verständlich, aber ich bin dennoch dankbar, dass inzwischen eine deutschsprachige Version ihres Backbuchs erschienen ist. Das „Nerdy Nummies“ Backbuch ist bei uns in der Zentralbibliothek im 1. OG zu finden (Vgn *Backen* Pansino).

In dem Buch ist für jeden etwas dabei. Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich hier für Geburtstagspartys vieles abgucken kann. Für diesen Blogeintrag habe ich mich klischeehafterweise für das Rezept „S’mores Bücher“ entschieden. Hierbei handelt es sich um kleine Marshmallow-Keksbücher.

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Copyright: Stadtbibliothek Köln

 

Hierzu ist lediglich die Herstellung einer Marshmallow-Masse erforderlich. Dabei hätte ich nie gedacht, dass es so einfach sein kann. Die Marshmallows werden anschließend mit Butterkeksen zu kleinen Büchern zusammengeklebt. Zuletzt bleibt das Verzieren der Bücher. Das ist keine meiner Stärken, aber ich habe mich sehr bemüht und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Und selbst wenn die Dekoration nicht glückt, alleine die selbstgemachten  Marshmallows schmecken schon sehr lecker.

Das Backbuch ist eine wunderbare Ergänzung zu Rosanna Pansinos YouTube-Kanal. Zu diesem Rezept gibt es auch ein passendes Video. 

Hier noch einige meiner Lieblingsrezepte aus ihrem YouTube-Kanal:

Dornröschen-Torte

Harry Potter Lakritz-Zauberstäbe

Alice im Wunderland Kekse

Game of Thrones Trüffel-Dracheneier

Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren!

mc