Neue kölsche Noten!

27 Mai

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Wir haben die Zeit der Bibliotheksschließung dazu genutzt, eine große Anzahl von kölschen Noten aus der Reihe “ Stimmung/Frohsinn“ für die Ausleihe fertigzustellen. Neben dem bekannten Musiker Karl Berbuer, dessen Notenschatz schon länger bei uns zu finden ist, gibt es jetzt z. B. auch Lieder von Willibald Quanz, August Batzem und Leo Kowalski.

Zu finden sind die Noten unter der Signatur 5 R 231, auf der 4. Etage der Zentralbibliothek.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

 

Schon gelesen? Teil 18 – „Hologrammatica“

15 Mai

„Hologrammatica“ von Tom Hillenbrand

Wir befinden uns im Jahr 2088. Galahad Singh ist Quästor, das heißt, er sucht vermisste Personen. In einer Welt, in der überall das Holonet ist oder man durch Mind Uploading aussehen kann, wie man möchte, ist das nicht so einfach. Nun hat er den Auftrag erhalten, Juliette Perotte zu finden. Sie ist Computerexpertin und entwickelt Verschlüsselungen für Cogits, das sind künstliche Gehirne, mit deren Hilfe man den Körper wechseln kann. Doch je mehr er herausfindet, umso unglaublicher wird alles.

Tom Hillenbrand hat mit seiner Zukunftswelt etwas erschaffen, das mich als Leserin direkt fasziniert hat. Eine fast perfekte Welt, aber nur, wenn man nicht hinter die Fassade bzw. hinter das Holonet blickt. Zudem ist die Handlung sehr spannend und ein toll geschriebener Detektivroman. Das Buch ist also etwas für alle, die spannende Geschichten mögen, aber auch vor einer dystopischen Zukunft nicht zurückschrecken.

Hologrammatica

„Hologrammatica“ kann als Buch oder eBook ausgeliehen werden. Und wer dann immer noch nicht genug von dieser Welt hat, kann im neuen Roman von Tom Hillenbrand „Qube“ direkt weiterlesen. Hier allerdings erstmal nur als physisches Buch.

Schon gelesen? Teil 17 – „Vom Straßenjungen zum Hollywood-Star“

13 Mai

„Vom Straßenjungen zum Hollywood-Star“ von Tony Curtis mit Peter Golenbock

„Mein ganzes Leben lang hatte ich nur einen Traum: Ich wollte Schauspieler werden.“

Das sagte einst der charismatische Schauspieler Tony Curtis, der als Kind schon lieber ins Kino ging, anstatt die Schule zu besuchen.

In seiner Autobiografie erzählt er, wie er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs und welche Hindernisse er immer wieder überwinden musste, um seinem Traum näher zu kommen.

Nicht nur als Mann machte er eine gute Figur. In seiner Paraderolle als Josephine in „Manche mögen’s heiß“ spielte er meiner Meinung nach Marilyn Monroe an die Wand.

Curtis

Sehr spannend und mitreißend erzählt, mit einem sehr schönen Vorwort seiner letzten Frau, ist dieses Buch ein Muss für jeden Tony Curtis-Fan, oder solche, die es werden wollen.

Schon gelesen? Teil 16 – Fantasy-Trilogie „Nevernight“

8 Mai

„Nevernight“ von Jay Kristoff

Wer Fantasy mag, ist hier genau richtig, denn Jay Kristoff entwirft in seiner Trilogie rund um die Antiheldin Mia Covere eine spannende Welt voller Gefahren.
Richtig gelesen, Mia ist keine Heldin, denn nachdem ihr Vater als Verräter hingerichtet und ihre Mutter eingekerkert wurde, schwor sie Rache an den Männern, die Schuld an seinem Tod sind. Und zu diesem Zweck möchte sie nur eins: eine Attentäterin werden. Deshalb unternimmt sie alles, um bei dem Assassinenorden „Rote Kirche“ aufgenommen zu werden.

Zu dieser spannenden Geschichte kommt noch, dass Jay Kristoff eine fantastische Welt erschafft, in der es drei Sonnen gibt und es nie dunkel wird. Und in der Mia mit Schatten reden kann.

Nevernight

Wenn man Mia erstmal in sein Herz geschlossen hat, hat man ganze drei Bände Zeit, mit ihr zu bangen und zu kämpfen. Wird sie es schaffen, sich zu rächen? Der dritte Teil, der „Die Rache“ heißt, lässt einiges hoffen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, in diese – manchmal brutale Welt – einzutauchen, kann neben den Büchern die ersten beiden Teile auch als eBook über die Onleihe ausleihen.

Schon gelesen? Teil 15 – Per Olov Enquists Autobiografie

7 Mai

„Ein anderes Leben“ von Per Olov Enquist

„Ein anderes Leben“ ist keine gewöhnliche Autobiografie. P.O. Enquist wählt für die Schilderung seines Lebens die „Er“-Form. Dieser literarische Handgriff ermöglicht ihm, quasi als Außenstehender sein eigenes Leben mit kritischer Distanz zu betrachten und es zu einem fesselnden Roman zu verarbeiten, der zugleich ein beeindruckendes zeitgeschichtliches Dokument und die erschütternde Chronik einer Alkoholabhängigkeit ist: Literarisch anspruchsvoll, lehrreich, unterhaltsam, überraschend offen und selbstanalytisch (dabei aber angenehm zurückhaltend und nie denunzierend gegenüber Familie und Weggefährten), mit subtilem Humor und zuweilen (selbst)kritischer Ironie.

Als Leser erhält man einen tiefen Einblick in Enquists Kindheit in der nordschwedischen Provinz im tief religiösen Umfeld der Erwecker-Bewegung in den 30er und 40er Jahren. Man erlebt die sportlichen Erfolge als Hochspringer, die ersten literarischen Höhenflüge, den gesellschaftlichen Aufstieg als angesehener Autor, Journalist und Dramatiker in den 50er und 60er Jahren. Mit dem Chronisten Enquist taucht man in die spannende politische und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands und Schwedens in den 60er und 70er Jahren ein und ist auf Tuchfühlung mit deren Protagonisten. Dem angesehenen intellektuellen Kulturschaffenden Enquist blickt man bei seinen intensiven Kontakten in die europäische und amerikanische Kultur- und Politikszene der 70er und 80er Jahre über die Schulter.

Quasi nebenbei erfährt man, wie Enquists Romane in seinem Lebensweg verankert sind und wie wichtig diese biografischen Anker für sein literarisches Schaffen sind.
Dann das Unfassbare: Auf dem Höhepunkt des Ruhms der schier endlose Absturz in die Hölle des Alkoholismus. Man leidet mit. Die „Wiederauferstehung“, als lange schon alle Hoffnung verloren ist, klingt fast wie ein Wunder. Ein neues, ein ‚anderes Leben‘, beginnt.

Mit dem Sieg über den Alkoholismus endet das Buch, aber in diesem „anderen Leben“ schuf Enquist noch viele bedeutende Werke, darunter sein wohl bekanntestes „Der Besuch des Leibarztes“.

Per Olov Enquist

Weitere Werke von Per Olov Enquist

 

Per Olov Enquist starb am 25. April 2020 im Alter von 85 Jahren. Er war einer der großen europäischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Seine tief berührende Autobiografie „Ein anderes Leben“ macht Lust, sich eingehend mit seinem Werk zu beschäftigen.

Das Buch ist als eBook und (in Auszügen) als eAudio in unserer Onleihe vorhanden.

 

Schon gelesen? Teil 14 – Georgia-Serie von Karin Slaughter

6 Mai

Es ist schon lange her, dass ich Karin Slaughter durch ihre erste Reihe, die Grant-County-Serie (erster Teil: „Belladonna“), kennen und lieben gelernt habe.

Obwohl ich feststellen musste, dass andere Krimi-Reihen mit der Zeit an Biss verloren haben, so ist diese Serie bis heute absolut lesenswert.

Im aktuellen Titel „Die letzte Witwe“ (Teil sieben der Georgia-Serie) hatten Gerichtsmedizinerin Sara Linton und ihr Partner, Special Agent Will Trent, zwar eigentlich vor, ein paar erholsame Tage zu verbringen und vielleicht die ein oder anderen privaten Missverständnisse aus der Welt zu räumen, werden aber durch eine plötzliche Explosion in einen neuen, höchst brisanten Fall verwickelt.

Slaughter

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VORSICHT, Spoiler!

Als Sara von den agierenden Terroristen als Geisel genommen wird, setzt Will alles daran, sie aus den Klauen der gefährlichen Gruppe zu befreien. Undercover versucht er, das Vertrauen des Anführers zu gewinnen und mehr über die rassistischen Ziele der Gruppe zu erfahren. Kann er die Pläne des Terroristenführers vereiteln und Sara retten?

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Ein Krimi, der in der heutigen Zeit nicht brisanter sein könnte. Für mich absolut spannend und ein raffinierter Thriller der Extraklasse.

Nur für Leser, denen Blut und Gewalt im Thriller nichts anhaben können.

Reihenfolge der Georgia-Serie:

  1. Tote Augen
  2. Letzte Worte
  3. Harter Schnitt
  4. Bittere Wunden
  5. Schwarze Wut
  6. Blutige Fesseln
  7. Die letzte Witwe

(Frosch)königlicher Abschluss der Aktionswoche rund um die „Märchen-Comics“

2 Mai

Unsere digitale Märchenstunde und die „Junges Buch für die Stadt“-Aktionswoche gehen zu Ende.

Zur Erinnerung an all die tollen Märchen haben wir noch ein schönes Ausmalbild und ein spannendes Bilderrätsel von Rotraut Susanne Berner für euch.

Froschkönig Ausmalbild_RSB (003)

Ausmalbild zum Ausdrucken

Viel Spaß beim Malen und Knobeln für alle kleinen und großen Märchenfreunde!

MärchenComics

Lösung für das Bilderrätsel