Literatur für alle – Texte in Einfacher Sprache

21 Apr

„Ich heiße Ismael.

Ich habe fast kein Geld mehr.

Und ich habe genug vom Leben an Land.

Ich will hinaus aufs Meer.

Als Matrose. Auf einen Walfänger.

Das ist ein Schiff, mit dem man Wale jagt.

Ich bin sehr neugierig auf diese riesigen Tiere.“

Aus welchem Roman war das nochmal? Das ist natürlich der Anfang von „Moby Dick“ von Herman Melville.

Und doch ist der Text irgendwie … anders. Es handelt sich nicht um das Original, sondern um eine Version in Einfacher Sprache (Herman Melville: Moby Dick. In Einfacher Sprache. Spaß am Lesen Verlag: Münster 2018).

Leichte Sprache, Einfache Sprache – was ist das?

Leichte Sprache folgt einem festen Regelwerk (wobei es mehrere gibt, z. B. die Regeln des Netzwerks Leichter Sprache oder die Empfehlungen von Inclusion Europe). Leichte Sprache verwendet kurze Sätze (maximal sieben Wörter pro Satz), keine Passivkonstruktionen, keinen Konjunktiv und keine Fremdwörter. Der Text soll übersichtlich gegliedert sein, so steht beispielsweise jeder Satz in einer eigenen Zeile.

Einfache Sprache ist demgegenüber ein wenig freier. Hier werden die Regeln der Leichten Sprache als Empfehlung verstanden. In einem Text in Einfacher Sprache wird vielleicht auch einmal der Konjunktiv verwendet oder nicht jeder Satz steht in einer eigenen Zeile.

An wen wendet sich die Leichte/Einfache Sprache?

Die Leichte Sprache soll Menschen das Verstehen von Texten erleichtern, die aus verschiedensten Gründen über eine geringere Kompetenz in der deutschen Sprache verfügen. Das können Menschen mit Lernschwierigkeiten sein genauso wie Menschen mit Demenz, mit einer anderen Muttersprache oder funktionale Analphabet*innen.

Laut BITV 2.0 (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung) muss jede öffentliche Stelle wesentliche Informationen auch in Leichter Sprache bereitstellen, was die Stadt Köln auch tut.

Literatur in Einfacher Sprache

Seit einigen Jahren bietet die Stadtbibliothek Literatur in Einfacher Sprache an (einfach mal in unserem Katalog mit „einfache sprache“ suchen). Die meisten Titel stehen im Fachgebiet „Sprache“ in der „Zentralbibliothek“.

Es kann sich dabei um Adaptionen klassischer oder zeitgenössischer Texte handeln oder um Texte, die im Original in Einfacher Sprache geschrieben sind.

Dabei ermöglicht Leichte/Einfache Sprache auch denjenigen Menschen einen Zugang zu Literatur, denen dieser bislang versperrt war. Die Schriftstellerin Alexandra Lüthen schreibt in ihrem Plädoyer für Leichte Sprache „Allen eine Chance“, das 2019 im Duden Verlag erschienen ist:

„Lesen war im Fall von Menschen mit Behinderungen etwas für andere, im Fall von Menschen mit degenerativen Gehirnerkrankungen etwas, das man früher gern gemacht hat, jetzt aber nicht mehr kann, bei den Deutsch-als-Zweitsprache-Lesern etwas, für das man erst noch besser Deutsch lernen muss, und bei Menschen mit funktionalem Analphabetismus erfahrungsgemäß etwas, das mit Scham verbunden ist. Ein Großteil dieser Menschen würde aber gern lesen […]“ (S. 47).

Und das ist auch möglich! Besonders beeindruckend ist das Projekt, das das Literaturhaus Frankfurt am Main mit der Anthologie „LIES. Literatur in Einfacher Sprache“ vorstellt (auch als E-Audio): Hier hat man namhafte Autor*innen wie Arno Geiger, Judith Hermann oder Olga Grjasnowa gebeten, einen Text in Leichter Sprache beizusteuern. Entstanden ist eine für alle lesenswerte Anthologie von Kurzgeschichten, die den Vergleich mit Texten in Standardsprache nicht scheuen müssen.

Und natürlich gibt es in der Bibliothek neben dem erwähnten Band von Alexandra Lüthen auch andere Bücher, die sich theoretisch mit Leichter oder Einfacher Sprache auseinandersetzen, wie z. B. den „Ratgeber Leichte Sprache“.

Serientipp: Haikyu!!/Haikyuu

20 Apr

Für alle, die aktuell auf der Suche nach einer neuen Serie sind, habe ich hier die perfekte Mischung aus Spannung, Motivation, Mitfiebern, Humor und epischen Momenten: Haikyu!! (oder auch Haikyuu) ist die animierte Version des gleichnamigen Mangas von Haruichi Furodate.

Haikyu!!-Mangas sind in der Stadtbibliothek unter 22.5 Furudate zu finden.

Aktuell gibt es von der Serie vier Staffeln, wovon die ersten drei auf Netflix verfügbar sind, die vierte findet sich auf Crunchyroll und Wakanim. Haikyu bedeutet aus dem Japanischen übersetzt „Volleyball“, es handelt sich also um eine Volleyball-Animeserie. HALT! Nicht weglaufen!

Auch wer jetzt sagt: „Ich kann mit Animes nichts anfangen“ oder „Sport-Animes sind nichts für mich“ (das war auch meine erste Reaktion), sollte dieser Serie trotzdem eine Chance geben! Warum, erzähle ich später noch.

Zunächst einmal zum Inhalt:
Die Serie erzählt die Geschichte des Hauptcharakters, Shoyo Hinata, dessen Leidenschaft für Volleyball geweckt wurde, als er die Übertragung eines Meisterschaftsspiels schaute. Ein Spieler, der ebenso klein war, wie er selbst, lieferte in diesem Spiel eine überragende Leistung und wurde als „kleiner Titan“ gefeiert. Davon angespornt, möchte er selbst Volleyball spielen. Leider gibt es an seiner Mittelschule (in Japan etwa die 6. bis 9. Klasse) kein Jungsteam und so trainiert er mit der Mädchenmannschaft, allein oder mit Freunden in den Pausen. Als ein Turnier ansteht, überredet er einige Freunde, mit ihm gemeinsam teilzunehmen. Die unerfahrene Mannschaft hat bereits im ersten Spiel überhaupt keine Chance, doch Hinata findet auf der anderen Seite des Netzes einen Rivalen fürs Leben. Den brillanten Zuspieler Tobio Kageyama, der seinerseits von Hinatas Schnelligkeit und Sprungkraft beeindruckt ist.
Als Hinata in die Oberschule (10. bis 13. Klasse) wechselt, wählt er natürlich die Karasuno-Schule, auf die auch der von ihm verehrte „kleine Titan“ ging. Hier stellt er zu seiner Überraschung fest, dass das Karasuno-Team schon seit Jahren nicht mehr als ernstzunehmender Gegner oder gar als Anwärter auf die Meisterschaft gilt. Zu Beginn wirkt die Mannschaft wie eine bunt zusammengewürfelte Truppe aus Individualisten, die nicht wirklich gut harmonieren. Zu allem Überfluss soll er nun mit seinem Erzrivalen Kageyama im selben Team spielen.
An dieser Stelle geht die Handlung so richtig los, es wird viel trainiert, gekämpft, gelacht, gestritten und es entstehen neue Freundschaften und Rivalitäten, sowohl innerhalb der Mannschaft von Karasuno als auch mit anderen Teams.

Das ist auch einer der Gründe, warum diese Serie so großartig ist. Es geht zwar um Volleyball, aber das dient eigentlich nur als Rahmen für die Entwicklung der zahlreichen unterschiedlichen komplexen Charaktere. Sie kämpfen mit Alltagsproblemen, die vielen vielleicht auch im eigenen Leben schon begegnet sind und es gibt in jedem von ihnen viel Identifikationspotenzial. Schwerpunktmäßig begleitet die Handlung das Team von Karasuno aber auch Charaktere aus anderen Teams, wie Nekoma, Aoba Johsai und anderen treten regelmäßig auf.

Die Animation ist enorm gut gelungen, die Sprecher liefern eine großartige Leistung und man wird förmlich die Handlung hineingesaugt. Die Serie bleibt dabei nah am realen Volleyball, natürlich mit einigen kleinen Kunstgriffen, aber sie schafft es ständig, nervenzerfetzende Spannung aufzubauen und den Zuschauer völlig mitzureißen. Man fühlt mit diesen Charakteren mit, sowohl die Verzweiflung bei Niederlagen als auch die absolute Euphorie bei Siegen.

Diese Serie ist in der Lage, so viel Motivation zu vermitteln, dass ein absoluter Sportmuffel (ich) das Gefühl hatte, sofort aufspringen und Sport machen zu wollen und das ist schon eine Leistung an sich. Außerdem illustriert sie wunderschön, wie sehr die Leidenschaft für eine Sache, sei es nun Volleyball oder etwas anderes, Menschen beflügeln und dazu bringen kann, über sich hinauszuwachsen.

Also, wer dieser Serie eine Chance gibt, kann nur gewinnen. Fliegt!

Schon gelesen? Teil 47 – Autobiografie von Marcel Reich-Ranicki

16 Apr

„Mein Leben“ von Marcel Reich-Ranicki

Ich muss gestehen, ich hatte noch nie eine Folge „Das Literarische Quartett“ gesehen und kannte Marcel Reich-Ranicki nur vom Namen her, als mir seine Autobiografie in die Hände fiel.

Unterteilt hat Herr Reich-Ranicki seine Lebensgeschichte in unterschiedlich lange Zeitabschnitte. Mal sind es 18 Jahre, mal nur sechs. Er beginnt seine Erzählung mit seinen Eltern und seiner Geburt im Jahre 1920 und beendet das Buch 1999 mit dem 79. Geburtstag seiner Frau Teofila.

Dazwischen berichtet er von seinem langen Weg, angefangen vom Warschauer Ghetto im 2. Weltkrieg, über sein Leben im Polen der Nachkriegszeit, bis hin zu seiner Rückkehr nach Deutschland, wo er als Literaturkritiker groß und bekannt wurde.

In seinem Buch erfährt man nicht nur etwas über einen wichtigen Teil der deutschen Geschichte, sondern natürlich auch viel über die deutsche Literaturszene.

Durch Reich-Ranickis flüssigen Erzählstil vergeht die Zeit mit diesem umfangreichen Buch wie im Flug.

Buchvorstellung für Erstleser – „Zombert“

14 Apr

Wer auf der Suche nach dem richtigen Erstlesebuch ist, der könnte einmal die Bücher aus dem Tulipan-Verlag ausprobieren, z.B. „Zombert – Hilfe die Autos“ kommen.

In diesem Buch geht es um Zombert, einen Zombie, der auf dem ur-ur-ur-alten Friedhof lebt. Er hat einen allerbesten Freund: Konrad aber auch einen allerbesten Feind. Der heißt Ignaz und ist der Friedhofswächter.

Zombert ist sauer, denn durch den Friedhof soll eine große Straße gebaut werden und wie sich herausstellt, ist auch Ignaz nicht begeistert von der Straße. Deshalb tun die beiden sich zusammen, um die Straße zu verhindern. Ob sie das schaffen und wie die Geschichte ausgeht, das erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.

Finden könnt ihr die Erstlesebücher aus dem Tulipan-Verlag, wenn ihr in unserem Online-Katalog in der Schnellsuche „Erstlesebuch“ und „Tulipan“ eingebt. Viel Spaß beim Lesen!

Die neue Kinderbuch-Reihe „Die Tierpolizei“ – Spannung, Witz und Freundschaft

13 Apr

Die Katzenbärin Flopson stolpert unverhofft in ihren ersten Kriminalfall: Ihr Käfiggenosse Tjalle, ein kleiner Streifentenrek, ist verschwunden. Gutes Rüstzeug zur Lösung des Falls bringt Flopson allerdings mit, hat sie sich doch bei ihrer Besitzerin Frau Huppenschuh täglich beim abendlichen Fernsehkrimi kriminalistisch weiterbilden können.

Plötzlich sitzt Flopson vor der Tür, in der Freiheit, hat einen Kriminalfall zu lösen – und braucht dazu dringend Freunde und ein Team, das sich in Gestalt des Zwergponys Fridolin, der Blaumeise Meili und des mürrischen Teddyhamsters Jack auch bald findet. Gemeinsam wollen sie Tjalle wiederfinden – als DIE TIERPOLIZEI.

Die beiden Bände sind spannend, aber auch witzig und so schön harmlos, dass sie sich auch schon für Kinder ab 6 Jahren eignen (der Verlag empfiehlt sie ab 8 Jahren). Natürlich geht es nicht nur um die Fälle, sondern auch immer wieder um das Thema Freundschaft, darum, wie schmerzhaft es ist, von „Stadt-Tieren“ als „Käfig-Tier“ bezeichnet zu werden, um alte Traumata und wie man sie gemeinsam überwindet und und und.

Kind von hinten, es sitzt vor den zwei Tierpolizei-Büchern und einem Tablet, auf dem die Tierpolizei als E-Audio zu sehen ist
© Sarah Dudek
Der kleine Fan vor den Büchern und E-Audios meint: „Da sind immer so spannende Fälle und das ist auch immer interessant, das mitzukriegen, wie die die lösen. Band 2 ist noch besser.“

Auch im zweiten Band, der Anfang des Jahres erschienen ist, gibt es wieder einen Fall für die Tierpolizei: Das Kaninchenkind Rosine sucht seine Mama, die zusammen mit anderen Park-Kaninchen verschwunden ist. Bei Youtube kann man schonmal reinhören, wenn die Autorin Anna Böhm, die unverkennbar aus Berlin stammt, selbst liest und uns außerdem schonmal in den dritten Band spinksen lässt, der im Juli erscheinen soll.

Parallel zu den Büchern sind Teil 1 „Kommissare mit Fell und Feder“ und Teil 2 „Ohren hoch oder es knallt!“ auch als Hörbücher erschienen. Sprecherin Carmen-Maja Antoni erweckt die verschiedenen Tier-Charaktere mit ihrer markanten Stimme zum Leben.

Schon gelesen? Teil 46 – „Kennt man dich? Geschichten eines Influencers“

7 Apr

„Kennt man dich? Geschichten eines Influencers“ von Timon

Aktuell ist das Wort „Influencer“ (böses Pfuiwort, wird im Weiteren nicht mehr verwendet) in aller Munde und das oft nicht im Guten. Die Wenigsten würden sich selbst so bezeichnen, denn in vielen Köpfen entsteht sofort die Vorstellung einer Person mit Starallüren, die auf Social Media ihr komplettes Leben präsentiert und dabei Werbung für irgendetwas macht, zu viel Geld verdient und eigentlich gar nicht richtig arbeitet.

Was hinter den Kulissen passiert, welchen Aufgaben und Herausforderungen diese ganz normalen Menschen gegenüberstehen, die unter den verschiedensten Umständen in ihrer Position als Internetpersönlichkeiten gelandet sind, davon erzählt dieses Buch.

Es wird auf unglaublich humorvolle Weise vom Alltag eines YouTubers berichtet, der irgendwie im Internet bekannt wurde und dessen Arbeit nun mal ganz anders aussieht, als man es erwartet. Es handelt von Begegnungen mit Menschen, Freunden, Familie, Fans oder Kollegen, absurden Situationen, Geschäftsanfragen, dem Kampf mit der Technik. So erhascht der Leser einen augenzwinkernden Blick auf das Leben eines Menschen, der beruflich im Internet angesiedelt ist, der plötzlich Tausende von Abonnenten und Followern hat, aber trotzdem auf dem Boden bleibt und sich durchaus bewusst ist, dass einige Dinge in dieser Branche einfach völlig bekloppt sind. Natürlich sind sämtliche Geschichten frei erfunden, es handelt sich um ein fiktives Werk, sämtliche Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.

Der Autor Timon, auch bekannt als Klengan, startete 2012 ursprünglich als Minecraft YouTuber, später änderte sich sein Content zu Satirevideos. Inzwischen ist er unter anderem YouTuber, Podcaster, Schauspieler, Autor, Musiker und, laut eigener Angabe auf Twitter, auch Beauty-Babe und It-Girl.

Das Buch landete nicht ohne Grund auf Platz 17 der SPIEGEL Bestseller-Liste, es ist auch als Hörbuch verfügbar, vom Autor selbst eingesprochen. Es ist ein Pageturner, der sich leider nur bedingt zum Lesen oder Hören in öffentlichen Verkehrsmitteln eignet, wenn man seine Mitmenschen nicht durch plötzliches Kichern oder Lachen verstören möchte. Wer also gute, entspannte Unterhaltung sucht, ist bei „Kennt man dich?“ genau richtig.

Trage die Stadtbibliothek auf deiner Haut!

1 Apr

Als Stadtbibliothek Köln verspüren wir immer eine große Nähe zu unseren Kund*innen. Diese enge Beziehung möchten wir ab heute auf ein neues Level bringen und präsentieren unsere neue Unterwäschekollektion. 

Die Wäsche setzt dabei unbedingt auf Komfort, denn wir wollen unsere Kund*innen in aller Gemütlichkeit begleiten. Weiche Bio-Baumwolle schmeichelt dem Körper und trägt das schlichte Logo unseres Hauses, appliziert in freundlichen Farben. Die perfekte Wäsche, um es sich an lauschigen Abenden gemütlich zu machen. 

„Nie war die Stadtbibliothek so nah – hautnah!“

von uns für unsere Kund*innen

Smart wie unsere Kund*innen

Natürlich wird die Wäsche auch als SmartWear mit Bluetooth-Verknüpfung erhältlich sein. Sie ergänzt automatisch die Zugangsdaten für all unsere digitalen Angebote und umgeht so die Hürde der immer wiederkehrenden Authentifikation. Der eindeutig einfachste Zugang für die beste Flatrate der Stadt. 

© Stadtbibliothek Köln

Diese Premium-Variante fungiert darüber hinaus auch als digitaler Schrittzähler. Immer dabei, ermöglicht sie unseren Kund*innen Meilensteine zu sammeln. Diese können selbst konfiguriert werden. Beim Erreichen eines Meilensteins, wird das Ergebnis in den Social Media Kanälen nach Kund*innen-Wahl veröffentlicht. Egal ob “das hundertste Kinderbuch” vorgelesen oder “der zweite Sprachkurs begonnen” wurde – alles ist möglich. 

Jedes Stück der Kollektion, smart oder nicht, wurde vor Versand mind. 4 Wochen in unserem Magazin* gelagert – für das einzigartige Bibliotheks-Flair to go und to wear.

*(Die Lagerplätze wurden zuvor sorgfältig von unseren Designer*innen ausgewählt, damit die Wäsche unter optimalen Bedingungen die Aura besonderer literarischer Schätze aufnehmen konnte.)

Limitierte Lingerie

Es gilt jetzt zuzugreifen, um den Komfort noch im Frühjahr zu genießen, denn aufgrund von Problematiken im Suez-Kanal ist die voraussichtliche Ankunft von Nachschub ungewiss. Auch die bisher produzierte SmartWear bleibt vorerst exklusiv aufgrund des Halbleiter-Dilemmas im Rausch um Spielekonsolen und Elektro-Autos. 

Die ersten einhundert Besteller*innen erhalten ihre Wäsche auf Wunsch mit der handschriftlichen Signatur ihres Lieblingsbibliotheksmenschen.

Schon gelesen? Teil 45 – „Animant Crumbs Staubchronik“

31 Mrz

„Animant Crumbs Staubchronik“ von Lin Rina

Animant Crumb ist eine bücherbegeisterte, junge Frau vom Land zu Zeiten Königin Victorias und liest alles, was sie in die Finger bekommt.

Sie ist genervt von ihrer Mutter, die sie auf Bälle und andere Veranstaltungen mitnimmt, um sie mit einer guten Partie unter die Haube bringen zu können und ebenso von den „dummen“ Männern, welche sie mit ihrem großen, angelesenen Wissen immer wieder in Verlegenheit bringt.

Da ergibt es sich gut, als ihr Onkel, der in London lebt, eine Bibliotheksassistentin für die Universitätsbibliothek sucht. Der einzige Haken: Kein Assistent hat es bislang mehr als ein paar Tage mit dem garstigen Bibliothekar ausgehalten.

Animant stimmt zu, um ihrer Mutter und den Männern zu entfliehen und erlangt so auch Zugang zur Bibliothek. Ein Privileg, welches Frauen zu dieser Zeit sonst nicht gewährt wird.

Auf 552 Seiten berichtet Animant von der neuen Welt, die sich nun durch das Leben in der Großstadt und die Arbeit in der Bibliothek für sie eröffnet. Eine spannende Reise, auf der man sie ebenso lesebegeistert begleitet.

Hasengirlande basteln

24 Mrz

Pünktlich zu Ostern haben wir ein kleines Bastelvideo für euch erstellt.

Oster-Basteltipp: Hasengirlande!

Hier gibt es die Vorlage damit ihr alles zu Hause habt. Viel Spaß beim Basteln!

Vorlage Hasengirlande

Benötigte Bastelmaterialien:

– Bastelkarton in bunten Farben oder Mustern

– weiße Wolle (Stärke 3-4 mm)

– 1 große Gabel mit 4 Zinken

– 1 dicker Nagel

– 1 dünne Häkelnadel

– Bleistift, Klebestift, Schere, Klebeband

bp

Schon gelesen? Teil 44 – „Der Herr der Raben“

24 Mrz

„Der Herr der Raben – Mein Leben als Ravenmaster im Tower of London“ von Christopher Skaife

Christopher Skaife, der Ravenmaster des Tower von London, erzählt in seinem Buch nicht nur von sich persönlich, sondern hauptsächlich vom Leben und Arbeiten mit den Raben, für die er und sein Team verantwortlich sind. Die Legende besagt, dass immer schon Raben auf dem Grundstück des Towers lebten. Sollten sie jemals verschwinden, würden die Monarchie und das ganze Königreich zugrunde gehen. Somit trägt jeder Ravenmaster immer eine große Verantwortung, damit die Raben gesund bleiben, auf dem Towergelände leben und verweilen.

Christopher Skaife ist kein gelernter Ornithologe, hat sich aber im Laufe der Zeit ein umfassendes Wissen über Vögel und speziell über Raben angeeignet und gibt alles für seine Schützlinge. Er berichtet von Geschichten und Begebenheiten aus dem Tower der Vergangenheit und Gegenwart und wie der unterschiedliche Charakter eines jeden Rabens ihn jedes mal aufs Neue beeindruckt.

Für Vogel- und Rabenfreunde gibt es im Verlauf des Buchs immer wieder viele interessante Fakten zu erfahren. Der britische Charme und Witz kommt auch in der deutschen Übersetzung sehr gut rüber und wer Freude und Interesse an den Briten und ihrer Geschichte hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Auf den sozialen Kanälen kann man ihn und seine Raben ebenfalls finden, z.B. auf Twitter oder Instagram.

Für alle England-Fans haben wir hier noch zwei Buchtipps:

Schon gelesen? Teil 37 – „The Crown“ und

Schon gelesen? Teil 2 – Auf einen Tee mit der Queen.