Neue Instrumente zum Ausleihen in der Stadtbibliothek!

18 Sep

Wir haben kürzlich unser Repertoire an entleihbaren Instrumenten erweitert und präsentieren nun stolz die Neuzugänge, die ab sofort ebenfalls zur Ausliehe zur Verfügung stehen!

Ob Violine, Konzertina, oder Banjo: im vielseitigen, neuen Angebot ist für jeden etwas dabei. Die Instrumente können von jeder/jedem ausgeliehen und ausprobiert werden, die/der einen gültigen Bibliotheksausweis hat. Musikalisches Vorwissen ist nicht erforderlich.

Wer schon immer einmal Musikinstrumente aus anderen Kulturen kennen lernen oder ausprobieren wollte, der hat jetzt die Möglichkeit, sich eine Saz, eine Doumbek, eine Daf oder eine Mandoline einfach mit nach Hause zu nehmen. Aber auch Zubehör, wie beispielsweise ein Vibrations-Metronom oder eine Gesangsloopstation, können ausgeliehen werden.

Die Instrumente sind in der Zentralbibliothek verfügbar, können aber bei Bedarf selbstverständlich auch in jede der Stadtteilbibliotheken bestellt werden. Die Leihfrist beträgt vier Wochen und kann bis zu zweimal verlängert werden. Eine vollständige Liste mit allen Instrumenten ist im Katalog unter dem Suchbegriff „entleihbares Instrument“ zu finden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Wiedereröffnung sprachraum

15 Sep

Heute öffnet unser sprachraum wieder seine Türen!

Ehrenamtliche helfen beim Deutschlernen: Hausaufgaben-Hilfe, Deutsch sprechen, Bewerbungen schreiben, Fragen stellen – kommt vorbei!

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: 15-18 Uhr

Weitere Informationen unter: http://www.stbib-koeln.de/sprachraum

Phil.Cologne 2020

15 Sep

In der Zentralbibliothek wird heute um 19:00 Uhr eine Veranstaltung im Rahmen der Phil.Cologne stattfinden: Klaus Vieweg besucht uns mit seinem Buch „Hegel: Der Philosoph der Freiheit“ und wird von Moderator Michael Hesse begleitet.

Passend zum Philosophie-Festival haben wir auch eine kleine Ausstellung mit aktuell passenden Werken zu den Veranstaltungen und anderen Veröffentlichungen der diesjährigen Autoren. Zu finden ist die Ausstellung auf der dritten Etage der Zentralbibliothek.

games? com vorbei!

27 Aug

In vielerlei Hinsicht ist 2020 ein eigenartiges Jahr. Aufgrund des neuartigen Virus Covid-19 steht unsere Gesellschaft komplett Kopf. Keine großen Feiern in privaten Kreisen, Personenregistrierung bei einem Restaurantbesuch oder in der Bibliothek, abgesagte Großveranstaltungen und viele andere Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Eine dieser abgesagten Großveranstaltungen ist die gamescom, die größte Messe für Computer- und Videospiele weltweit, die für gewöhnlich in Köln stattfindet. Weil man aber nicht gänzlich auf dieses fantastische Event verzichten möchte, findet die gamescom in diesem Jahr erstmals digital statt.

Vom 27. bis zum 30. August 2020 werden Spiele per Livestream vorgestellt, es wird diskutiert, es gibt Musik Acts und vieles mehr.

Auch Bibliotheken sind heutzutage ein Ort, an dem Gaming ein sehr präsentes Thema ist. So auch bei uns. Unsere Veranstaltung „gamescom Warm-Up“, die anlässlich der gamescom ein paar Tage vor Start der Messe stattfinden sollte, musste aufgrund der aktuellen Situation leider entfallen.

Deshalb dachten wir uns, wir nehmen uns ein Beispiel an den Veranstaltern der gamescom und nehmen euch, alternativ zum Warm-Up, mit auf eine digitale Reise durch unseren Gamingbestand, der mit den Jahren ziemlich ansehnlich geworden ist.

Den größten Teil des Bestandes machen die Konsolenspiele in der Kinderabteilung aus. Hier finden sich Konsolenspiele mit den USK 0, 6 und 12.

Von Spielen für die Nintendo Switch über Playstation 3 und 4 bis hin zu Xbox-Spielen ist alles dabei.

Also, wenn ihr am Wochenende noch nichts vorhabt, wie wäre es, wenn ihr euch eine Freundin oder einen Freund schnappt und sie oder ihn beispielsweise zu einer Runde „Mario Kart 8“ auf der Switch herausfordert? Oder mal wieder richtig schön eure Freunde bei FIFA auf der PS4 abziehen? Oder vielleicht mal was ganz anderes ausprobieren?

Kein Problem, der Gamingbestand der Stadtbibliothek bietet euch viele Möglichkeiten.

Aber auch unsere älteren Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer lassen wir nicht zu kurz kommen. Seit geraumer Zeit haben wir auf der dritten Etage eine Auswahl an Spielen mit der USK 16 und USK 18, wie beispielsweise „Far Cry 5“, „The Last Of Us 2“, „Resident Evil 3“ oder „GTA 5“.

Neben verschiedenen Spielen für die unterschiedlichsten Konsolen haben wir außerdem einen kleinen Teil an Fachbüchern und Zeitschriften zum Thema Gaming im Bestand. So zum Beispiel die Fachzeitschrift „GamesMarkt“, in der monatlich Gamingneuheiten aller Art vorgestellt werden. Zudem gibt es in der „GamesMarkt“ aktuell eine neue Serie, in der die Gamesbranchen europäischer Länder porträtiert werden.

Wenn das nicht interessant ist!

Und last but not least haben wir noch einen Bereich, der auch immer noch bei den unterschiedlichsten Altersgruppen für Faszination sorgt: analoge Brett- und Gesellschaftsspiele, und zwar eine wirklich beachtliche Auswahl.

Also, worauf wartet ihr noch? Ab in die Stadtbibliothek, einen Ausweis ausstellen lassen (wenn noch nicht vorhanden), Konsolen- und/oder Brettspiele ausleihen und eure eigene kleine gamescom starten! Die Auswahl ist groß, ihr werdet sicher fündig! ;-)

Online Escape Spiel der Stadtbibliothek Köln

24 Aug

Nach und nach wird es immer dunkler um dich herum. Kein Wunder, denn es ist schon weit nach 18 Uhr. Die Stadtbibliothek Köln hat längst geschlossen. Du bist nur noch mal eben schnell auf Toilette gegangen, jetzt musst du noch mal ganz nach oben auf die 4. Etage, um deine Sachen zu holen. Mittlerweile ist keine Menschenseele mehr zu sehen. Es ist totenstill. Aber eigentlich ist das doch perfekt, um noch in Ruhe ein paar DVDs auszusuchen. Oh, und vielleicht ist im Antiquariat ja auch noch das eine oder andere Schätzchen, welches du kaufen kannst? Nur leider sind die Mitarbeiter schon fort… Ach, egal, dann wirst du eben das Geld für die Bücher an der Infotheke zurücklassen.

Als du mit allem fertig bist, gehst du gemütlich hinunter ins Erdgeschoss, um deine Sachen noch auszuleihen. Es ist gespenstig ruhig in der Bibliothek, aber irgendwie ist es auch cool, diesen Ort ganz für sich allein zu haben!

Nur, als du bei der Ausleihstation deine Karte ans Lesegerät dranhältst, gibt dieses den üblichen Piepton von sich. In dieser Stille kommt er dir verräterisch laut vor! Und tatsächlich hörst du kurz darauf einen Mann rufen: „Ist hier noch jemand?“

Oh, jetzt aber schnell! Rasch leihst du alle Medien aus und rennst Richtung Ausgang. Doch die Schiebetüren machen nicht auf! Du schaust dich um und siehst neben der Tür eine Konsole. Damit lässt sich bestimmt die Tür steuern!

Jedoch rutscht dir das Herz in die Hose, als du hastig die Anleitung für die Steuerung überfliegst. Ein Passwort wird benötigt. Doch das Passwort wurde auf die Etagen aufgeteilt. Man muss jede Etage aufsuchen, um die einzelnen Teile zu erhalten. Verdammt!

Du erschrickst, als du vom Treppenhaus her einen Schatten näherkommen siehst. Das ist bestimmt der Mann, wahrscheinlich der Hausmeister, der vorhin gerufen hatte. Wenn er dich erwischt, gibt es bestimmt jede Menge Ärger. Panisch hastest du an den Spinden vorbei nach rechts in den Lesesaal und von dort die Treppe zur Kinderbibliothek hinunter, um den Augen des Hausmeisters zu entgehen.

Als du unten in der Kinderbibliothek angekommen bist, versteckst du dich hinter einem Regal, in dem sich ein Fernseher befindet. Von oben hörst du Schritte, doch zum Glück entfernen sie sich nach einer Weile wieder. Zunächst bist du hier unten erstmal sicher.

Wie kommst du nun an das erste Teil des Passworts für die Konsole, um herauszukommen?

Vorsichtig schaust du dich um und gehst dann vorbei an Brettspielen, Kinderbüchern und Comics zur Infotheke. Hier sitzen tagsüber immer Bibliotheksmitarbeiter und geben Auskunft. Jetzt ist hier natürlich niemand, der dir sagen könnte, wie du an das Codewort kommen sollst. Da hilft nur selber suchen.

Nach einiger Zeit findest du eine Kiste, wo „Passwort“ draufsteht. Erfreut öffnest du sie. Doch statt irgendeinem Code findest du ein merkwürdiges Bild. Dazu liegt ein Zettel, auf dem steht:

Ein Frosch, ein Drache und drei Schlangen sind in der Kinderbibliothek zuhause.
Da Zahlen hier an diesem Ort eine besondere Rolle spielen, haben die Tiere auch die Formen von Zahlen angenommen.

Ein Tier gibt dabei mit seinen Zahlen auch die Signaturengruppe an, in der es sich besonders gern aufhält.

Die Zahlen in der richtigen Reihenfolge bilden das Codewort.





© Stadtbibliothek Köln

Nach einigem Hin und Her denkst du, die richtige Zahlenkombination gefunden zu haben. Du gehst zur Tür, die ins Treppenhaus führt. Kurz lauschst du, ob irgendjemand dort zu hören ist. Aber alles ist totenstill. Rasch hastest du möglichst leise nach oben in die erste Etage. Das nächste Codewort wartet auf dich.

Oben angekommen verblüfft dich die große Auswahl an Zeitschriften, Zeitungen und Büchern aus den verschiedensten Bereichen: Reiseführer, Geschichte, Informatik, Politik, Kochbücher, Sport und Basteln und vieles mehr.

Interessiert siehst du dich um und entdeckst einen Bereich mit einem Kopierer und einem großen Scanner. Außerdem steht auch eine Glasvitrine hier, wo sich unter anderem E-Reader befinden. Diese kann man sich offenbar ausleihen. Das wusstest du ja noch gar nicht!

Und dann gibt es hier auch noch die Blindenhörbibliothek. Wow!

Doch jetzt zurück zur Infotheke. Sicherlich befindet sich hier auch irgendwo das Codewort. Tatsächlich findest du erneut eine Box. Und wieder befindet sich darin ein Blatt Papier. Sowie ein Tablet und ein Flyer der Stadtbibliothek mit der Sachgruppen-Übersicht der Zentralbibliothek. Auf dem Papier stehen ein paar Zeilen:

Die 1. Etage hat viele Sachgebiete. Aus einigen Signaturen der ersten Etage lässt sich das Wort für eines der Sachgebiete der ersten Etage bilden. Der Name des Sachgebiets ist das Codewort.

Es lassen sich so einige Wörter aus den Signaturen bilden, aber tatsächlich passt nur ein Wort. Als du es herausgefunden hast, gehst du weiter auf die zweite Etage.

Hier in der zweiten Etage kennst du dich sehr gut aus, denn hier befinden sich die Romane. Am liebsten würdest du jetzt auf der roten Ausstellwand die neuen Bücher anschauen und welche mitnehmen. Aber dafür ist jetzt leider keine Zeit.

Du gehst zur Infotheke, weil du dort natürlich die nächste Box mit dem Codewort vermutest. Du findest sie auch, jedoch ist im Inneren nur ein Zettel, worauf steht:

Löse das Rätsel an einem magischeren Ort!

Verwirrt starrst du den Satz an. Ein magischerer Ort? Hier?

Du stellst die Box wieder zurück und streifst ein wenig ziellos auf der Etage umher. Links befinden sich lauter Hörbücher sowie Sprachführer und das Heinrich-Böll-Archiv. Rechts befinden sich Regale mit Krimis, Jugendromanen, Comics und weiter hinten ein ganzes Regal nur mit Harry Potter-Medien, Kunstbücher und literaturwissenschaftliche Bücher. Da ist doch nichts Magisches… Moment! Abrupt drehst du dich zum Harry Potter-Regal um. Also, wenn etwas hier magisch war, dann ja wohl das!

Rasch suchst du das ganze Regal ab und tatsächlich wirst du unter einem der Regalböden fündig. Dort klebt ein weiterer Hinweiszettel. Du machst ihn ab und faltest ihn auf:

© Stadtbibliothek Köln

Nachdem du den zweistelligen Code herausgefunden hast, gehst du weiter hoch auf die dritte Etage!

Jetzt sind es nur noch zwei Rätsel, die dich zur „Freiheit“ trennen. Wäre doch gelacht, wenn du die nicht schaffen würdest!

Welches Rätsel dich wohl dieses Mal erwartet? Vielleicht ja auch wie auf der zweiten Etage ein Rätsel bei einem bestimmten Bücherregal. Es könnte versteckt bei den Schülerhilfen sein oder doch im Medizinbereich? An der Infotheke ist es zumindest schon mal nicht. Dort findest du nur die Notiz:

Verändere deine Sichtweise.

Was soll das denn jetzt schon wieder bedeuten? Was verändert hier die Sichtweise? Nachdenklich gehst du zwischen den Regalreihen der Pädagogik-Bücher entlang, vorbei an den Bereichen Esoterik und Philosophie. Überall schaust du dir die Regale genauer an. Nichts. Auch nicht im Bereich der Germania Judaica, einer Spezialbibliothek innerhalb der Stadtbibliothek, die sich mit der Geschichte des deutschsprachigen Judentums befasst.

Aber das kann es alles nicht sein. Erst als du voller Verzweiflung wieder vor der Infotheke stehst, schlägst du dir die Hand vor den Kopf. Direkt daneben steht doch ein großer Fernseher mit einer VR-Station sowie die Konsolenspiele ab 16 und 18 Jahren.

Natürlich, das ist es! Du gehst an die VR-Station, wo in der Vitrine ein paar Bücher mit unterschiedlich farbigen Buchrücken stehen. Du runzelst die Stirn. Sind das die Rätsel? Das kannst du dir irgendwie nicht vorstellen. Du holst die VR-Brille heraus und schaltest PC und Fernseher ein. Du findest ein Programm mit dem Namen „Codewort“. Als du es öffnest, erscheinen verschiedenfarbige Punkte, die miteinander verbunden werden sollen. Aber in welcher Reihenfolge?

© Stadtbibliothek Köln

Gar nicht so schwer, wenn man weiß, wie. Und jetzt erwartet dich nur noch ein Rätsel. Doch deine Vorfreude darauf wird gedämpft, als du von unten aus dem Treppenhaus schon wieder die Stimme des Hausmeisters hörst: „Hier ist doch irgendwer!“

Oh oh… jetzt aber ganz schnell nach oben auf die 4. Etage und schnell das Rätsel lösen!

Hektisch und mit leicht aufkommender Panik, da du so kurz vorm Ziel nicht vom Hausmeister erwischt werden willst, rennst du zur Infotheke. Für all die DVDs, Noten und CDs und Bücher über Musik hast du gerade keinen Blick übrig.

Erleichtert atmest du aus, als du das nächste Rätsel an der Theke findest. Lauter Noten sind zu sehen. Eindeutig eine Codierung und direkt daneben liegt der Codeschlüssel.

© Stadtbibliothek Köln
© Stadtbibliothek Köln

Versteckt hinter der Theke, damit der Hausmeister dich nicht sofort sieht, hast du das Rätsel gelöst. Doch wirklich weiter bist du mit der Lösung auch nicht. Du beschließt, einfach der Anweisung zu folgen. Dort findest du einen weiteren Notizzettel:

Das Codewort ist das 2. Wort des Rätsels.

Von der Infotheke nimmst du dir ein Stück Papier und schreibst dir alle Codewörter von jeder Etage auf. Als du wieder aufsiehst, erkennst du mit Schrecken einen Schatten im Treppenhaus, der gerade von der dritten Etage nach oben wandert. Oh nein!

Rasch betätigst du den Fahrstuhl. Zum Glück befindet sich gerade einer auf der 4. Etage. Du drückst den Knopf vom Erdgeschoss und entkommst gerade noch so dem Hausmeister.

Kaum trittst du aus dem Fahrstuhl, sprintest du zur Sicherungskonsole, um alle Codewörter einzugeben. Es erscheint ein Hinweis, dass alle sechs Codewörter vom Untergeschoss beginnend aufsteigend nach Etage nacheinander ohne Leerzeichen eingegeben werden müssen.

Genau das machst du und trotzdem erscheint aber eine Fehlermeldung:

PASSWORT NICHT KORREKT!!

Was?? Warum?! Hast du einen Fehler gemacht? Irgendetwas nicht richtig gelöst? Du liest noch einmal, was auf der Konsole steht: Alle sechs Codewörter vom Untergeschoss beginnend… Sekunde. Alle sechs? … Die Kinderbibliothek im Untergeschoss und die Etagen 1-4 ergeben doch nur 5 Codewörter.

Da fällt es dir auf einmal wie Schuppen von den Augen: Das Erdgeschoss! Das ist natürlich auch eine eigene Etage in der Bibliothek. Aber wo könnte sich hier das Rätsel verstecken? Eine Infotheke wie auf den anderen Etagen gibt es nicht, nur eine Anmeldetheke. Dort schaust du nach, aber da befindet sich der Hinweis nicht. Daher versuchst du es an einem der Infopoints, wo tagsüber immer ein Mitarbeiter der Bibliothek steht und einem Auskunft gibt. Und tatsächlich wirst du dort fündig.

Ein größeres Rätsel erwartet dich. Zunächst siehst du nur lauter Kästchen und daneben irgendwelche Hinweise. Die Anleitung erklärt dir, wie du genau das Rätsel lösen musst:

Lies alle Hinweise sorgfältig durch. Darin enthalten sind alle Informationen, die zum Lösen des Rätsels nötig sind. Die leere Tabelle unten dient als Hilfe. Dort kannst du alle Informationen, die in den Hinweisen enthalten sind, eintragen. So kommst du nach und nach auf die Lösung. Setze ein Plus-Zeichen für jede zutreffende Kombination und ein Minus-Zeichen für jede definitiv nicht zutreffende. Auf diese Weise ergeben sich im Diagramm neue Informationen, die sich jeweils wiederum mit Plus- oder Minuszeichen markieren lassen. Schritt für Schritt entsteht so die Lösung, und zwar logisch zwingend.

Dazu gibt es noch eine kleine einleitende „Geschichte“ zu dem Rätsel:

Herr Müller, Frau Schmitz, Frau Meier und Herr Bäcker sind Kunden bei der Stadtbibliothek Köln. Bei jedem von ihnen sind Gebühren für unterschiedliche Leistungen, Versäumnisse oder Mitgliedschaftsbeiträge angefallen. Kannst du herausfinden, wer für was in welchem Monat bezahlt hat und wie hoch der Betrag war?

Das Codewort ist der Monat, in dem Herr Bäcker bezahlt hat.

Dein Herz klopft wild vor Aufregung, während du das Passwort eingibst. Das letzte Rätsel hat dich viel Zeit gekostet. Oder kam es dir nur so vor, als hättest du ewig für die Lösung gebraucht? Nun, wie auch immer, du seufzt vor Erleichterung, als du auf dem Display siehst, dass die Eingabe korrekt war. Und endlich öffnen sich vor dir die Ausgangstüren!

© Stadtbibliothek Köln

Viel Spaß beim Rätseln!

© Stadtbibliothek Köln

Sonntagsöffnung der Zentralbibliothek ab 16.08.2020

11 Aug

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Die Stadtbibliothek Köln öffnet ab dem 16. August 2020 auch sonntags von 13 bis 18 Uhr ihre Zentralbibliothek. Mit eigens für die Sonntage eingestelltem Zusatzpersonal, ausgewählten Serviceangeboten und einem attraktiven Rahmenprogramm bietet die Stadtbibliothek ein offenes Haus.

 

„Die Stadtbibliothek ist die meist frequentierte Kultur- und Bildungseinrichtung in Köln und steht den Bürgerinnen und Bürgern künftig sieben Tage in der Woche mit ihren Kultur- und Bildungsangeboten zur Verfügung“,

so Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach. Damit werde die wichtige gesellschaftliche und soziale Rolle der Bibliothek als Ort des lebenslangen Lernens, des Austausches sowie der kulturellen und digitalen Bildung in Köln weiter manifestiert.

Die Kölner Stadtbibliothek ist die erste Großstadtbibliothek Deutschlands, die sonntags mit eigenen Mitarbeitenden qualitativen Service anbieten kann. Am Eröffnungssonntag erhalten die ersten 100 Besucher einen kostenlosen Quartalsausweis. Ein weiteres Highlight ist der Auftritt der Band „StadtRand“ rund um den ESC-erprobten Sänger Roman Lob, die mit Indiepop und „kölsche Tön“ die Bühne erobert.

Während der Sonntagsöffnung wird künftig ein breit gefächertes Programm geboten: von der italienischen Kaffeebar bis hin zu Vorlesestunden, Theater, Kulturprogrammen oder digitalen und interaktiven Mitmach-Angeboten. Dafür wurden spezielle Raum- und Hygienekonzepte entwickelt. Köln ist als erste Millionenstadt Trägerin des Siegels „Kinderfreundliche Kommune“, eine Auszeichnung der UNICEF und des Deutschen Kinderhilfswerks und auch beim Bibliotheks-Sonntag stehen Programme für Kinder und Familien besonders im Mittelpunkt.

In ihrem zentral gelegenen Haus in Neumarktnähe bietet die Stadtbibliothek einen konsumfreien Ort mit hoher Aufenthalts- und Kommunikationsqualität:

„Wir wollen sonntags nicht nur das Haus öffnen, sondern mit vielfältigen Angeboten den Sonntag gestalten und wichtige Impulse setzen“,

sagt Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek. Ausdrücklich seien auch die Besucherinnen und Besucher zur Mitgestaltung und Eigeninitiative eingeladen.

„Erwachsene, Kinder und Jugendliche sind gefragt, ihre Ideen, Wünsche und ihr Engagement mit uns zu teilen und selbst aktiv zu werden“,

so Vogt.

Möglich macht die Sonntagsöffnung das NRW-Bibliotheksstärkungsgesetz, das Oktober 2019 vom Landtag verabschiedet wurde. Damit werden Bibliotheken anderen Kulturinstitutionen gleichgestellt und können ab sofort auch sonntags von Bürgerinnen und Bürgern besucht werden.

Die Sonntagsöffnung der Zentralbibliothek ist zunächst als Pilotprojekt für die Jahre 2020 und 2021 angelegt, das bei Erfolg fortgeführt werden soll. Finanziert wird das Vorhaben über das städtische Budget. Das Land NRW hat nun zusätzliche Unterstützung zusagt. Ein Projektantrag der Stadtbibliothek beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen wurde positiv beschieden. Über das „Programm zur Stärkung der Sonntagsöffnung in Bibliotheken“ werden 102.400 Euro bereitgestellt. Die Stadtbibliothek möchte beim Sonntagsprogramm auch die Kölner Kulturschaffenden unterstützen und ihnen in den nächsten Monaten ein Forum für Auftritte bieten.

 

NEUVERORTUNG – Stadtbibliothek Köln eröffnet Diskurs über neue Themen der Architektur

7 Aug

Die Stadtbibliothek Köln startet ein neues Veranstaltungsformat im Kontext der geplanten Generalsanierung der Zentralbibliothek. Das dreiteilige Programm „Neuverortung“ wird in Zusammenarbeit mit dem benachbarten Haus der Architektur und mit Unterstützung des Königreichs der Niederlande durchgeführt.

Die Zentralbibliothek wird noch stärker als bisher zu einem „Dritten Ort“ umgestaltet – einem öffentlichen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität. Vor 30 Jahren stellte der amerikanische Soziologe Ray Oldenburg seine Theorie der „Dritten Orte“ vor: das sind Orte, an denen sich Menschen willkommen fühlen, sich austauschen und lernen können. Dieses Credo lebt die Stadtbibliothek seit Jahren und ist damit gefragte Impulsgeberin für die Zukunft des Wissens und ein multikultureller Treffpunkt im urbanen Raum.

Alltag im Wandel

Die Rahmenbedingungen unseres Alltags haben sich radikal verändert. Themen wie Digitalisierung oder Klimaschutz werden uns nachhaltig beschäftigen. Wie richten wir uns in diesem neuen Leben ein? Welche Prioritäten setzen wir und welchen Prämissen folgen wir?

Mit der Architekturreihe „Neuverortung“ möchte die Stadtbibliothek den Blick weiten und Überlegungen und Ansätze präsentieren, die im öffentlichen Diskurs noch weitgehend Neuland sind. Neuverortung thematisiert Konsequenzen für die grundsätzliche Neuausrichtung des städtischen Leben und der städtischen Kultur. Soziologische Fragestellungen in einer modernen Stadtgesellschaft kommen ebenso zur Sprache wie die Herausforderungen in digitalisierten Smart Cities.

Für die Architekturreihe wurden renommierte Persönlichkeiten aus Architektur, Politik und Gesellschaft eingeladen, an drei Abenden miteinander und dem Publikum ins Gespräch zu kommen.

Der Stadtbibliothek ist sehr daran gelegen, den langjährigen Sanierungsprozess mit informativen Veranstaltungen zu begleiten und die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig und kontinuierlich einzubinden. Das Bauprojekt wird mit dem niederländisch-deutschen Architekten Aat Vos realisiert, der schon die Stadtteilbibliothek Kalk erfolgreich gestaltet hat.

Auftakt

Mittwoch, 26. August, 19 Uhr:
„Ein warmes Plätzchen für nomadische Wissensarbeiter“ mit Julia Hagenberg, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und Ronald van den Hoff, europäischer Unternehmer und Visionär. Moderation: Claudia Dichter, Kunsthistorikerin und Moderatorin des Kulturmagazins Scala auf WDR 5, Dolmetscherin: Sarah King.

Zur Anmeldung.

Dienstag, 29. September, 19 Uhr
„Bibliothek gleich Starbucks minus Starbucks“ mit dem niederländischen Architekten Aat Vos und Petra Rinnenburger, Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Moderation: Gisela Steinhauer, freie Journalistin und Redakteurin mit eigener Sendung „Sonntagsfragen“ bei WDR 2.

Zur Anmeldung.

Donnerstag, 19. November, 19 Uhr
„Zwischen digitalem Glanz und den Problemen der Provinz“ mit Martina Löw, Professorin für Architektursoziologie an der TU Berlin, Ton van Vlimmeren, Direktor der Öffentlichen Bibliothek in Utrecht und Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW. Moderation: Gisela Steinhauer, Dolmetscherin: Sarah King.

Zur Anmeldung.

Alle Veranstaltungen finden in der Zentralbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1, statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter www.stbib-koeln.de/buchung.

Schon gelesen? Teil 27 – „Battle Mage – Kampf der Magier“

5 Aug

High Fantasy Roman, der Lust auf mehr macht

„Battle Mage – Kampf der Magier“ von Peter A. Flannery

Es gibt so viele Fantasy-Romane, die demselben Schema folgen und die immer gleichen Elemente in die Geschichte einfließen lassen. Und auch in „Battle Mage“ gibt es Ritter, Magier*innen und Drachen.

Falco Dantés Welt wird von finsteren Mächten heimgesucht. Horden von Besessenen drohen unter der Führung von Dämonen die Menschheit in tiefe Verzweiflung zu stürzen und sie auszulöschen. Einzige Hoffnung sind die Kampfmagier. Nur mit ihrer Hilfe vermögen es die Menschen Widerstand zu leisten. Und auch nur sie sind in der Lage, Drachen zu beschwören und zu zähmen. Seite an Seite sind Kampfmagier*innen und Drachen mächtige Verbündete gegen die Dunkelheit. Doch bei der Beschwörung können auch schwarze Drachen erscheinen. Scheinbar wahnsinnige Wesen, die die Menschen hassen und sich nicht besänftigen lassen.

Battle

Aber auch wenn sich die Geschichte nicht sehr originell anhört: Es macht Spaß, den Roman zu lesen. Die Handlung ist spannend und braucht nicht lange, um in Fahrt zu kommen. Der Schreibstil ist so flüssig, dass man die Seiten einfach so weg liest. Die Haupt- und Nebencharaktere sind interessant und vielschichtig. Ihr Schicksal lässt mich als Leserin nicht unberührt. Um nur ein paar Protagonist*innen zu nennen:

Falco Danté ist ein kränklicher junger Mann mit einem dunklen Erbe. Er scheint einer der wenigen zu sein, die das Potenzial zum Kampfmagier haben. Sein bester Freund Malaki zeichnet sich als herausragender Schwertkämpfer aus, der trotz seiner niederen Abstammung davon träumt, ein Ritter zu werden. Bryna will sich als letztes lebendes Kind einer Adelsfamilie als Bogenschützin in der von Männern dominierten Armee beweisen.

„Battle Mage – Kampf der Magier“ ist ein spannender Fantasy Roman, der alles andere als langweilig ist und Spaß auf mehr macht.

Einziger Wermutstropfen: Der englische Originalband wurde im Deutschen wieder einmal in zwei Bände aufgeteilt („Kampf der Magier“ und „Rückkehr des Drachen“). Der erste deutsche Band endet also unbefriedigender Weise eher abrupt. Aber keine Sorge: Band 2 ist natürlich schon erschienen und lässt auf weitere Teile hoffen.

Schon gelesen? Teil 26 – „Als Larson das Glück wiederfand“

27 Jul

„Als Larson das Glück wiederfand“ von Martin Widmark und Emilia Dziubak

– Eine vielschichtige Bilderbuchgeschichte mit viel Herz (nicht nur für Kinder!) –

Man möchte ungern bei einer Rezension zu viel vom Inhalt verraten. Bei kurzen Bilderbuchgeschichten ist dies noch mal besonders schwierig umzusetzen. Leider lassen sich hier ein paar „Spoiler“ nicht vermeiden, um dieser wunderschön illustrierten und erzählten Geschichte gerecht zu werden.

Der alte Mann Larson lebt seit dem Tod seiner Frau vollkommen alleine. Er bewegt sich antriebslos durch das große Haus und hängt seinen Erinnerungen nach. Eines Abends steht der kleine Nachbarsjunge vor seiner Tür. Er bittet Larson darum, sich in den Ferien um seine Topfpflanze zu kümmern. Die Samen haben allerdings noch nicht angefangen zu sprießen, weshalb Larson ganz besonders Acht darauf geben soll. Widerwillig nimmt Larson den Blumentopf mit ins Haus, ohne zu ahnen, was diese kleine Geste in ihm auslösen sollte.

LarsonTrauer, Liebe, Familie und Glück sind nur die ersten Motive, die mir spontan einfallen, um dieses Buch zu beschreiben. Ohne aufdringlich zu erscheinen, bringt der Autor Martin Widmark all diese Themen unter. Die Illustrationen von Emilia Dziubak unterstützen dabei die sanfte Erzählweise und hinterlassen einen harmonischen Gesamteindruck. Beim Cover würde man vielleicht auf den ersten Blick denken, dass es für Kinder etwas zu „düster“ ist. Doch genau diese düsteren Illustrationen erlauben den Kindern einen Einblick in Larsons Wahrnehmung seiner Umwelt. Durch den Verlust seiner Frau findet Larson kaum noch die Kraft, sich um sich selbst und sein Haus zu kümmern. Die kleine Topfpflanze und der Kontakt zum Nachbarsjungen schenken ihm wieder mehr Lebensmut. Diese Veränderungen werden auch in den Illustrationen sehr gut widergespiegelt. Dabei lassen manche Seiten viel Raum für Interpretationen zu, sodass man länger bei diesen Seiten verweilen und darüber sprechen möchte. Leider endet die Geschichte auf der letzten Seite etwas zu abrupt. Man möchte gerne wissen, wie es mit Larson und dem Nachbarsjungen weitergeht. Aber insgesamt ist das Bilderbuch sehr realitätsnah und macht Lust auf mehr.

„Als Larson das Glück wiederfand“ ist nicht für Kinder, sondern auch für Erwachsene einen Blick wert. Da mich Larson etwas an Carl aus dem Pixar-Film „Oben“ erinnert hat, fand ich schnell Zugang zur Geschichte. Für Eltern ist das Buch ein schönes Vorlesebuch, um auch über ernste Themen mit den Kindern sprechen zu können. Eine klare Empfehlung.

Schon gelesen? Teil 25 – „Bella Ciao“

21 Jul

„Bella Ciao“ von Raffaella Romagnolo

Bella Ciao

Kurz vor der geplanten Hochzeit verlässt Giulia Masca, schwanger und mittellos, ihre Heimatstadt Borgo di Dentro im italienischen Piemont. Mit dem für die Aussteuer ersparten Geld bezahlt sie die Überfahrt nach New York. Erst 45 Jahre später, im Ausland zu Ansehen und Wohlstand gelangt, kehrt sie an den Ort ihrer Kindheit und Jugend zurück. Zwei Weltkriege, Arbeiterbewegung, Feudalherrschaft, Faschismus und Widerstand haben das Land verändert und Familienschicksale geprägt. Giulia, für die sich der amerikanische Traum erfüllt hat, begibt sich auf Spurensuche…