Nachbericht zu „Unglück auf Rezept – Die Anti-Depressiva-Lüge und ihre Folgen“

19 Jan

Depressionen sind weltweit die führende Ursache für Berufsunfähigkeit. Seit 1991 hat sich die Verschreibung von Antidepressiva versiebenfacht und die Frühberentungen aufgrund psychischer Ursachen verdreifacht. Auch krankheitsbedingte Fehltage im Arbeitsleben haben trotz medikamentöser Behandlung zugenommen. Ein Thema, das Millionen von Deutschen betrifft: Depressionen – genauer gesagt: Antidepressiva. Die Medikamente, mit denen Depressionen behandelt werden.

Dies sind Fakten, die Hirnforscher Dr. Peter Ansari in der Zentralbibliothek vortrug, und die er (zusammen mit seiner Frau) in dem gemeinsam verfassten Buch Unglück auf Rezept von 2016 belegte. Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Gesund leben – Körper Geist Gesellschaft“ hatte er Gelegenheit, seine Thesen erstmals in Köln vorzustellen.

Mithilfe seiner Prezi-Präsentation vermittelte der Referent viele minutiös recherchierte Fakten abwechslungsreich und unterhaltsam. Sein Vortrag umfasste das komplette Spektrum der Thematik – von den Ursachen der Depression bis hin zur Therapie – der Schwerpunkt lag aber auf der medikamentösen Behandlung. Im Publikum saßen viele Betroffene, teilweise aufgrund von Vielfachmedikation nicht mehr arbeitsfähig. Aber auch einige, die beruflich mit dem Thema zu tun haben und die ihr Wissen erweitern wollten. Sogar ein Facharbeitsschüler wollte den Referenten hören und ihn noch zu ein paar Unklarheiten befragen.

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Der Facharbeitsschüler und Herr Dr. Ansari. Copyright: Stadtbibliothek Köln

Peter Ansari, der seit 10 Jahren intensiv zum Thema Depression forscht und darüber seine Doktorarbeit geschrieben hat, stellte klar, dass Depression keine neuro-chemische Mangelerscheinung sei. Es gäbe keine einzige Studie, die einen Zusammenhang zwischen niedrigem Serotoninspiegel und Depressionen nachweisen könne.

Er berichtete, dass Mitte der 80er Jahre ein Medikament nach dem anderen von der Gattung SSRI (Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) wegen Wirkungslosigkeit und ausbleibender Heilerfolge kurz nach Einführung wieder vom Markt genommen wurde. Die Situation änderte sich erst 1988, als das Medikament „Prozac“ auf den Markt kam. Weltweit mit einer gigantischen Marketingkampagne beworben, bei der auch Ärzte als Multiplikatoren mit ins Boot genommen wurden. Unter anderem wurde es auch für andere medizinische Indikationen und sogar bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Trotz massiver Nebenwirkungen, Abhängigkeit, Absetzproblemen und Suiziden haben heute Antidepressiva vom Marktanteil her Tranquilizer und Neuroleptika um ein Vielfaches überholt, schilderte der Referent. Hierzu hätten Studien der Pharmaindustrie, die von den Rahmenbedingungen her so lange verändert wurden, bis das Ergebnis „passte“ (andernfalls in der Versenkung verschwanden), erheblich mit beigetragen – so Peter Ansari.

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Der Referent während des Vortrags. Copyright: Stadtbibliothek Köln.

2002 entdeckte Universitätsprofessor  Irving Kirsch (Placeboforscher an der Harvard Medical School) in einer großangelegten Meta-Studie den Super-Placebo-Effekt der Antidepressiva.  Paradoxerweise sei dieser umso größer, je höher die spürbaren Nebenwirkungen sind (sexuelle Funktionsstörungen, Herzrhythmusstörungen, Sedierung, Gewichtszunahme, Dauerschlaflosigkeit infolge Beeinträchtigung normaler Schlafmuster durch Unterdrückung des Rem-Schlafs u.v.m.).

Lediglich bei schweren Depressionen sei die Sachlage etwas anders, fuhr Dr. Ansari fort. Der Forscher Kirsch erklärt dies mit den ausbleibenden Nebenwirkungen, die Patienten in dieser Gruppe erfahren. Er geht davon aus, dass Patienten mit schweren Depressionen in den allermeisten Fällen bereits Erfahrungen mit Antidepressiva hätten und dadurch erkennen würden, dass sie sich in der Placebogruppe befänden. Dieser Umstand würde dann als Nocebo eine Wirkung entfalten, wodurch sich der Gesundungsprozess verzögerte. Hier sei ein kleiner Effekt messbar, der sich möglicherweise allein darin begründet, dass bei schweren Depressionen Placebos nicht sehr viel bewirken. Jedoch ist hier höchste Vorsicht bei der Einnahme geboten, warnte der Referent: Antidepressiva können durch Aktivierung Patienten aus der von ihrem Körper selbstgewählten Starre herausreißen und einen Suizid erst möglich machen. Dazu kann man viele Fälle von Betroffenen im Buch der Ansaris nachlesen.

Auch wenn die Biochemie der Depression (noch) unbekannt ist, eines steht für die Verfasser fest: Der oder die Betroffene befindet sich nicht im seelisch-körperlichen Gleichgewicht. Ihr Ziel:  Mögen alle Betroffenen in ihrer Krankheit die Chance erkennen, dies zu ergründen und zu ändern.

Weiterführende Links

Weitere Bücher zum Thema findet ihr in der Zentralbibliothek auf der 3. Etage unter der Signatur Wdm 9.17.

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Ausstellung zum Thema auf der 3. Etage der Zentralbibliothek. Copyright: Stadtbibliothek Köln.

 

 wk

Wiedereröffnung der Zweigstelle Chorweiler

5 Jan

Wir freuen uns auf den 11. Januar 2018, 11 Uhr! Denn: 

Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner und die Beigeordnete für Kunst und Kultur, Susanne Laugwitz-Aulbach, durchschneiden das rote Band, um alle Bürgerinnen und Bürger von Chorweiler mit ihren Kindern in einer umfassend renovierten Bibliothek zu begrüßen.

Die ersten 50 Gäste erhalten Schnupperausweise – gefolgt von einem attraktiven Programm mit Aktivitäten für Kinder und Erwachsene am 11. und 12. Januar 2018.

Im Rahmen der dreijährigen Gesamtsanierung des Bezirksrathauses Chorweiler am Pariser Platz 1 wurden auch die Räumlichkeiten der Stadtteilbibliothek Chorweiler renoviert und neu gestaltet. Die Renovierungsarbeiten wurden bei laufendem Betrieb vorgenommen – dafür hat das Bibliotheksteam keine Mühen gescheut! Auf die Stadtteilbibliothek als Begegnungsort im Herzen des Veedels wollte in Chorweiler niemand verzichten. Lediglich in der Endphase der Renovierung mussten wir die Stadtteilbibliothek vom 4. Dezember 2017 bis zum 10. Januar 2018 schließen.

 

Die Bibliothek ist ein wichtiger Aufenthaltsort – insbesondere für die stärkste Nutzergruppe der Kinder und Jugendlichen – zum Lernen, als Treffpunkt und für die Freizeitgestaltung. Es gibt eine enge Kooperation mit Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen, Vereinen und Institutionen.


Unser Programm am 11. Januar:

  • Beim Glücksrad locken tolle Preise.
  • Für die Jüngsten bieten wir eine interaktive Lesung mit den lustigen Bienenrobotern Bee-Bots an.
  • Wer immer schon mal mit Gemüse Musik machen wollte, sollte sich die Platine MaKey MaKey anschauen. Hier lockt das Bananenklavier.
  • Ältere Kinder und Jugendliche können mit den magnetischen Elektronik-Bausteinen LittleBits erste Programmiererfahrungen sammeln.

ab 16 Uhr

  • Mario Kart Turnier: Fahrt auf der Wii U mit Mario um die Wette!

Unser Programm am 12. Januar:

ab 14 Uhr

  • Entdecke mit Smartphone und Tablet neue Welten: Augmented Reality mit Quiver

ab 15 Uhr

  • Virtual Reality mit Google Expeditions

 

ab 16:30 Uhr

  • Musikalische Lesung: „Nulli und Priesemut op Kölsch“ mit Jochen Börner, für Kinder ab 6 Jahre

 

Hier nochmal die Öffnungszeiten von der Zweigstelle Chorweiler ab dem 11.01.18:

Dienstag und Mittwoch, 12 bis 18 Uhr
Donnerstag, 11 bis 19 Uhr
Freitag, 10 bis 18 Uhr
Samstag, 10 bis 14 Uhr
Montag geschlossen

Weitere Infos auch hier.

Unglück auf Rezept – Die Antidepressiva-Lüge und ihre Folgen

4 Jan

Niedergeschlagen, antriebslos, ohne Motivation – Menschen mit diesen Symptomen werden immer öfter mit Antidepressiva behandelt. In vielen Fällen können die Medikamente die Erwartungen nicht erfüllen. Dieses Buch deckt auf, wie wenig gesichertes Wissen es über ihre Wirksamkeit gibt, wie gravierend die Nebenwirkungen sein können und wie schwierig das Absetzen ist.

Bundesweit leiden etwa vier Millionen Menschen unter therapiebedürftigen Depressionen. Die Behandlung erfolgt meist über die Einnahme von Antidepressiva. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass Antidepressiva
– die Besserungsrate bei Patienten nicht erhöhen,
– die Krankheitsdauer nicht verkürzen
– und die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls nicht senken.

Außerdem können sie starke Nebenwirkungen hervorrufen und Suizidabsichten sogar verstärken. Die Autoren stellen die Behandlung mit Antidepressiva infrage und zeigen bewährte Alternativen zur medikamentösen Therapie auf. Sie geben Ratschläge, worauf Betroffene und Angehörige unbedingt achten sollten.

Ein Buch für Betroffene, Angehörige und verunsicherte Ärzte.

Datum: Dienstag, 09.01.2018
Ort: Zentralbibliothek
Zeit: 18:00 – 20:00
Eintritt: € 5,-

Die Veranstaltung wird von einer Buchausstellung zum Thema Depression begleitet.

Anmeldungen sind erwünscht unter Tel.: 0221/221-23937 oder per Mail an zb-paedagogik@stbib-koeln.de

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Referenten.

Wir schwimmen neuerdings mit Haien…

29 Dez

Seit jetzt nun mehr als zwei Monaten ist Google Expeditions bei uns in der Bibliothek im Einsatz. Eins ist klar, ob als Bestandteil von Klassenführungen, als offene Veranstaltung oder im Rahmen des MakerKids Programms – die Google VR-Cardboards sorgen regelmäßig für strahlende Kinderaugen und versetzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedes Mal in große Begeisterung. Im Nachfolgenden präsentieren wir Ihnen/Euch deshalb ein paar Impressionen der vergangenen Veranstaltungen in Form von Text und Bild. Anschließend gibt es einen kleinen Ausblick für das neue Jahr.

Kleiner Exkurs: Was ist Google Expeditions?
Google Expeditions ist ein Virtual-Reality-Tool für Kinder, ursprünglich konzipiert für den Schulunterricht. Die App ermöglicht virtuelle Expeditionen zum Mond oder Unterwasserlandschaften – und das alles ohne das Klassenzimmer – oder in unserem Fall die Bibliothek – zu verlassen. Expeditions steht dabei nie allein und wird in der Regel in andere Aktivitäten mit eingebunden.

©Stadtbibliothek Köln

Das Google Expeditions-Kit besteht aus einem Tablet, Smartphones (auf denen die Expeditions App vorinstalliert ist), einem Router, mit dem die Expeditions App über ein eigenes WLAN ausgeführt werden kann sowie VR-Cardboards ©Stadtbibliothek Köln

Bisherige Veranstaltungen:
BIPARCOURS-Medienmarathon in der Kinderbibliothek:
Seit Anfang Oktober ist Google Expeditions Bestandteil des BIPARCOURS-Medienmarathons. Dafür wurde der bestehende Parcours für Klassenführungen um die Komponente „Google Expeditions“ erweitert. Während dieser Etappe nehmen die Kinder an einer Expedition teil. Dabei gibt der Expeditionsleiter wichtige Informationen, die sich die Kinder merken müssen und anschließend werden im Parcours Fragen dazu beantwortet.

Ran ans Lesen:
Auch im Rahmen von „Ran ans Lesen“ wird Google Expeditions bereits eingesetzt. Die Kinder besuchen hier während der Veranstaltung ausgewählte Expeditionen (z.B. Vulkane) und tragen dabei ihr Wissen zu dem Thema zusammen. Im Anschluss werden drei Geschichten zum Thema vorgestellt und angelesen. Jedes Kind kann sich dann eines dieser Bücher aussuchen und ausleihen. Das ermöglicht uns, spielerisch Wissen zu vermitteln und zum Lesen anzuregen.

Offene Veranstaltung zum Ausprobieren:
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden immer ausgewählte Themen (z.B. Mond, Vulkane, Weihnachten) vorgestellt. Kinder haben hier die Möglichkeit, die Google VR-Brillen auszuprobieren und verschiedene Orte zu besuchen – und das alles ohne die Bibliothek zu verlassen. Die Reisen werden durch Wissensfragen angereichert und anschließend werden passende Bücher präsentiert, die von den Teilnehmern ausgeliehen werden können. Im Dezember gab es ein Weihnachts-Spezial mit einer Vorlesung und passendem Weihnachtsgebäck.

MakerKids:
Das MakerKids-Programm führte die Abenteurer durch Museen auf der ganzen Welt. Ausstellungsobjekte waren Dinosaurier-Skelette. Nach dieser Reise gruben die Kinder mit Hammer und Meißel T-Rex-Knochen aus Gips aus und bauten die Knochen anschließend zu einem vollständigen T-Rex-Skelett zusammen. Eine Riesensauerei – und ein Riesenspaß! Mehr dazu: hier

©Stadtbibliothek Köln

©Stadtbibliothek Köln

Sonstiges:
Darüber hinaus wurde Expeditions bereits auf vielen Sonderveranstaltungen gezeigt und vorgeführt. Mit dabei war beispielsweise der „Tag der virtuellen Realität“, der „Digital Education Day“ und unser Auftritt im EU-Parlament in Brüssel #GenerationCode. Expeditions war außerdem Teil des Workshops „Bau dein eigenes Cardboard“.

Ausblick:
Im kommenden Jahr wird Expeditions fortgesetzt und das Medium bietet noch zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten, um Themen anschaulich zu gestalten, Wissen zu vermitteln und neugierig auf Bücher zu machen. Wir wollen deshalb weitere Bausteine entwickeln, die für allgemeine Führungen geeignet sind. Expeditions ist eine wunderbare Ergänzung, um mit Worten und Sprache zu spielen und zu Aktivitäten anzuregen. Wir freuen uns deshalb auch im Jahr 2018 auf eine spannende Zeit mit dem Projekt und freuen uns auf noch viele weitere „Ohhhs und Ahhhs“.

(im)
Galerie

Das war „Lichtjahre voraus“ 2017

22 Dez

Vor einem Monat war das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt bei uns zu Gast und berichtete über den Asteroidenlander MASCOT, die neue ISS-Mission von Alexander Gerst und diverse Möglichkeiten, Raumfahrtmissionen und Forschungsprojekten online mitzuerleben. Hier unser Nachbericht!

geeks@cologne

Vor einem Monat war es wieder soweit: das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt entsandte drei Vortragende zu uns in die Zentralbibliothek und ihr konntet euch über aktuelle Projekte aus Raumfahrt und Weltraumforschung informieren.

Raumfahrtmissionen und Forschungsprojekte online miterleben

Als erstes betrat Fiona Lenz die Bühne. Sie arbeitet als Online-Redakteurin im Cross-Media-Team des DLR und zeigte euch, wie man im Netz zeitnah oder ausgiebig an Infos zu Raumfahrtmissionen und Forschungsprojekten kommt. Ihr Fokus lag dabei auf der europäischen Raumfahrten und der Arbeit des DLR. Eine Schwierigkeit vorweg: Sobald Weltraummissionen die Erde bzw. den Erdorbit verlassen, können selbst die Wissenschaftler nicht mehr wirklich live dabei sein. Das Senden und Empfangen von Daten dauert dann Minuten bis Stunden und was von einer Sonde zurückgeschickt wird sind Rohdaten. Wenn es keinen Live-Stream gibt, ist Twitter das schnellste Medium für Missionsupdates. Hier muss durch das 280-Zeichen-Limit nicht lange formuliert werden, aber die Wissenschaft kommt…

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Gewinnspiel: Last-Minute-Geschenk für Kinder

20 Dez

Braucht ihr noch ein Geschenk für ein nettes, vielleicht etwas schüchternes Kind? Eines, das manchmal ein bisschen ängstlich ist, das gute Geschichten mag und sich gerne etwas vorlesen lässt? Eines, dem ihr gerne mitgeben würdet, dass das Leben noch ein bisschen schöner ist, wenn man sich mehr zutraut?

Dann haben wir heute vielleicht die Lösung: eine Verlosung. (Sorry, das gibt 5 Euro in die Wortspielkasse.) Wir haben hier nämlich drei Exemplare der CD „Der Kinderfresser“, die wir gerne an euch abgeben möchten. Der Kölner Autor Klaus Strenge, selbst Vater zweier Kinder, hat sich diese etwas andere Geschichte über das Monster unterm Bett ausgedacht. Es lesen Dietmar Bär, Christoph Maria Herbst, Markus Maria Profitlich, Jürgen von der Lippe, Hella von Sinnen u.v.a.

Schreibt uns doch einen kurzen Kommentar, wenn ihr Interesse an der CD habt. Die Gewinner werden morgen um 10 Uhr benachrichtigt. Wenn ihr die CD wirklich noch vor Weihnachten braucht, könnt Ihr sie bei uns abholen. Wenn’s auch später sein darf, schicken wir sie euch gern per Post zu.

Viel Glück!

Neulich im Makerspace: Was nicht passt wird passend gemacht

8 Dez

Wenn der Drucker zwar arbeitet, aber das Kunstwerk nicht hergeben will, dann hat man ein Problem. So sah es in letzter Zeit im 4. OG öfter aus. Der 3D-Drucker produziert tolle Ergebnisse, wollte sie aber nicht hergeben. Sie sind fest mit der Druckerplatte verbunden und das andauernde Abkratzen macht die Platte kaputt. ABER getreu dem Makerspace Motto haben wir uns nicht abschrecken lassen und das Problem als Möglichkeit zur Lösungsfindung genutzt.
Gemeinsam wurde recherchiert, überlegt und getüftelt und hier präsentieren wir euch nun die Lösung: Eine beschichtete, biegbare und nicht festmontierte Metallplatte!

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Improvisation ist alles: Hier die Halterung

 

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Close up: Schon durch das Biegen beginnt das Druckerzeugnis sich zu lösen

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Auch hier nochmal eine schöne Ansicht!

 

Ein großer Dank geht an unseren Hausmeister, der die anfänglich nicht passende Platte mit seiner Flex angepasst hat.
Hoffentlich zeigen die Bilder, warum wir so begeistert und auch etwas stolz auf uns sind 🙂