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Eine Robe für Harry Potter

13 Feb

Einfach machen: Ein Last-Minute-Karnevals-Kostüm

Manchmal muss man einfach selbst ran. Sei es, weil man keine Lust hat, für ein einmal angezogenes Karnevalskostüm viel Geld auszugeben. Oder  weil die gekauften Kostüme viel zu schlecht verarbeitet sind. Oder weil man die benötigten Teile sowieso zu Hause hat. Oder weil es einfach Spaß macht, zu basteln und zu schneidern!

Eine Schulrobe sollte es werden, passend zum Kinderkostüm aus dem Harry-Potter-Universum. Auf Pinterest bin ich auf ein Foto gestoßen, das den Anstoß gab, es selbst zu versuchen. Und es geht tatsächlich ganz leicht!

Ein Stück schwarzer Stoff (Resteverkauf, Vorhang o.ä.) wird zweimal gefaltet und auf dem Boden ausgelegt. Dann legt sich das Kind mit ausgebreitetem Arm und leicht abgewinkeltem Bein auf den Stoff. Anhand der Konturen legt man ganz großzügig den Schnittverlauf fest: Trompetenärmel, weiter Saum, Halsausschnitt. Wer es lieber etwas sorgfältiger mag, kann ja ein Muster aus Papier anfertigen.

Jetzt wird zugeschnitten. Wenn man den Stoff auffaltet, kann man die Robe schon erahnen. Die vordere Mitte wird aufgeschnitten, und nach Belieben könnt ihr eine Kapuze anfertigen. Ich hab’s mir einfach gemacht und eine Kapuze nach einem anderen Schnittmuster zugeschnitten. Beim Schulkarneval hängt die Kapuze ja eh nur dekorativ in der Gegend rum, sie muss also nicht hundertprozentig passen 🙂

Robe, geheftet

Nun ist die Overlock gefragt. Mit schwarzem Garn auf allen Spulen habe ich die Ärmel und Seitenteile zusammengeheftet. Ärmel und Saum habe ich versäubert, damit es ordentlicher aussieht. Das könnte man sich aber auch sparen, je nachdem, welchen Stoff man verwendet, denn Strickstoffe fransen nicht aus.

Zum Schluss wird noch die Kapuze festgenäht – bitte macht es besser als ich und achtet darauf, sie rechts auf rechts aufzulegen, sonst steht eine Runde Auftrennen an …

Die Robe eignet sich natürlich nicht nur für Harry-Potter-Kostüme, sondern auch für Jedi-Ritter und Ähnliches. Wer es schöner haben möchte, kann die Robe noch füttern, Wappen aufnähen, einen Verschluss anbringen etc. Tobt euch aus!

Fertig!

Fertig!

FAQ

  • Unsere Overlock-Maschine steht euch jederzeit während der Öffnungszeiten zur Verfügung.
  • Meldet euch sicherheitshalber in der 4. Etage der Zentralbibliothek an und bringt das Verbrauchsmaterial mit.
  • Die Benutzung der Maschine ist kostenlos.

(cd)

Party-Piñata ganz einfach selber basteln

19 Dez

 

(c) Stadtbibliothek Köln

(c) Stadtbibliothek Köln

 

Eine Piñata ist eine hohle Form, die mit Süßigkeiten, Konfetti und anderweitigen Dingen gefüllt werden kann. Die Außenhülle wird bunt beklebt und aufgehängt. Anschließend werden dem Geburtstagskind die Augen verbunden und es wird im Kreis gedreht. Danach versucht es, die Piñata mit einem Stock kaputt zu hauen. Das gibt einen klasse Süßigkeiten-Regen!

 

(c) Stadtbibliothek Köln

Die hohle Form. (c) Stadtbibliothek Köln

Für eine Piñata überlegt man sich anfangs eine Form, die gefüllt werden soll. Diese Form habe ich z.B. aus mehreren leeren Pappschachteln gestaltet und mit Malerkrepp/Tape aneinandergeklebt. Die Pappschachteln können leere Müslischachteln, Kartoffelpürree-Verpackungen oder ähnliches sein, da man am Ende sowieso nicht mehr sieht, was sie einmal waren. Wichtig ist, dass sie letzten Endes eine rundherum verschlossene Form ergeben, damit weder an den Seiten, noch unten oder oben etwas herausfallen kann.

Wenn der Boden an den Seiten geklebt ist, kann alles an Inhalt in die Piñata gegeben werden: Süßigkeiten, Konfetti, Luftschlangen, Geldscheine oder (Münz-)Geld.

Danach geht man her und schneidet Krepppapier in bunten Farben zu langen Streifen mit franseligen Enden, damit die Piñata ihre typisches Aussehen bekommt. Das zugeschnittene Krepppapier bringt man nun Streifen für Streifen rundherum auf der Form an. Dazu ist es am einfachsten, die Pappform von unten (!) bis oben mit einem Klebestift (nicht Flüssigkleber, dazu ist das Krepppapier nicht geeignet) mit einer Schicht Klebe zu überschichten und dann das Krepppapier anzupappen.

Oben am Deckel der Piñata angekommen kann man entweder weiter Streifen für Streifen anpappen, oder die Oberseite der Piñata mit einem großen Stück Krepppapier überdecken. Dabei sollte man bedenken, dass die Piñata aufgehängt wird, ein starker Deckel bzw. ein Boden (und dann das Band vom Boden aus durch die Piñata ziehen) sind sehr wichtig, damit die Piñata nicht schon von alleine kaputtreißt.

Ist die Piñata gefüllt und mit Krepppapier beklebt, ist sie eigentlich schon fertig. In meinem Beispiel haben wir uns für ein Schweinchen entschieden, genauso gut kann man aber auch verschiedene bunte Krepppapier-Streifen aufkleben oder Monster gestalten oder ähnliches.

Auch für den Bau einer Piñata gibt es viele Möglichkeiten: man kann auch einen Ballon aufblasen und mit Papiermache bekleben. Die Ideen dazu habe ich aus den tollen DIY-Zeitschriften, die wir bei uns in der Zentralbibliothek haben:

  • Eigenwerk (zum Thema: Eigenwerk #15: Party – DIY-Röcke, Piñata, Party-Deko)
  • Handmade Kultur (zum Thema: Heft 4/Jahr 2013)
  • Mollie Makes
  • Cut
  • und weitere.
(c) Stadtbibliothek Köln

(c) Stadtbibliothek Köln

Schaut mal vorbei. Bestimmt ist auch die eine oder andere (Party-)Idee für euch dabei!

fh

Reisegepäck für die Overlock

5 Okt

cof

Was muss mit?

Eine fremde Nähmaschine zu benutzen hört sich irgendwie umständlich an. Muss es aber gar nicht sein. Was solltet ihr also sinnvollerweise mitbringen, wenn ihr an unserer Overlock nähen wollt?

  1. Die Schnittteile. Zuhause bereitet ihr vor, wofür man eine normale Nähmaschine braucht: Markierungen anbringen, Falten legen, Abnäher nähen etc. Außerdem sinnvoll: Reste vom Stoff, um Stiche und Einstellungen auszuprobieren.
  2. Für Teile, die noch nicht vorbereitet sind, weil sich ihre Maße nach dem genähten Stück bemessen, braucht ihr vielleicht ein Maßband und Schneiderkreide oder etwas anderes zum Markieren.
  3. Bringt auf jeden Fall Klammern zum Heften der Teile mit! Wenn ihr über eine Stecknadel näht, schreddert ihr damit das Messer der Overlock. Es gibt aber diese wunderbaren Klammern, die nicht nur bei dicken Lagen unglaublich hilfreich sind. Ersatzweise tun es auch Metallklammern aus dem Schreibwarenladen. Die kann man gar nicht übersehen!
  4. Eigene Nähnadeln sind Gold wert. Wer weiß schon, was der Vornutzer der Maschine genäht hat. Empfindliche Stoffe haben ganz schnell Löcher von stumpfen Nadeln. Also lieber selbst mitbringen.
  5. Mindestens eine Rolle zum Stoff passendes Nähgarn – vor allem für die von außen sichtbaren Nähte. Für die innen liegenden Kanten, die versäubert werden, könnt ihr natürlich gern nehmen, was wir vorrätig haben.
  6. Für den Notfall eine Fadenschere und einen Nahttrenner. Irgendwas könnte ja doch schief gehen, und dann seid ihr froh, noch etwas retten zu können.
  7. Vielleicht noch die Nähanleitung. Wer viel Routine hat, kennt die Schritte auch so, aber wer wie ich noch Neuling ist, möchte manches gerne zwischendurch nachlesen.

Das war’s schon. Bei mir passt das meist in eine Stofftragetasche. Die Metalldose für die Klammern habe ich übrigens mal beim Schrottwichteln bekommen 🙂 – sie ist perfekt für diesen Zweck!

Lasst euch also nicht abschrecken davon, dass das gute Stück nicht in den heimischen vier Wänden steht. Termine für die Overlock könnt ihr mit den Kollegen der 4. Etage vereinbaren. Na, überzeugt?

(cd)

O wie Ottobre

16 Sep cof

Jetzt war es recht lange still um unsere Overlock-Nähmaschine. Zeit, mal wieder was zu zeigen!

Der Overall „Passerine“ aus einer älteren Ausgabe der Zeitschrift Ottobre (3/2015) hatte es meiner Tochter angetan. Er hat keinerlei Verschlüsse (ich kann nämlich noch keine Reißverschlüsse, und Knopflöcher sind Glückssache) und wird nur aus Jersey und Bündchenstoff zusammengesetzt.

Ich selbst war noch nicht von meinen Nähkünsten überzeugt, dachte mir aber, dass es wenigstens für einen Lernprozess gut sein könnte. Die Anleitungen in der Ottobre sind für geübte Näher_innen ja ganz einfach, aber mir fehlt manchmal beim Lesen das Vorstellungsvermögen. Kennt ihr das? Hinterher ist es immer ganz selbstverständlich, aber zuerst muss ich dreimal lesen, bis ich weiß, was gemeint ist.

cof

Oberteil und Anleitung

Also habe ich mich Schritt für Schritt an das gute Teil gewagt. Zuerst wird das Oberteil zusammengesetzt und der Halsausschnitt mit Bündchenstoff versäubert. Hier bin ich zum ersten Mal grandios gescheitert, weil ich im heimischen Arbeitszimmer mit suboptimaler Beleuchtung übersehen habe, dass auch Bündchenstoff eine Vorder- und eine Rückseite hat. Ich habe beschlossen, es so zu lassen, habe dann aber beim Riegel am hinteren Halsausschnitt besser aufgepasst.

Vorder- und Hinterteil der Hose werden zu Beginn in Falten gelegt, so dass die Hose einen ganz lässigen Sitz hat. Das habe ich zu Hause an meiner ollen Maschine mit Zickzackstich genäht, was erstaunlich gut geklappt hat. Außerdem hat die Hose Taschen – mein erstes Mal! Zum Glück gibt es auf YouTube immer freundliche Helfer, die einem das gründlich vorführen. Uff! Taschen und Faltenlegen liefen also unproblematisch.

cof

Hose mit Falten und Taschen

Und dann kam der Teil, der für Ottobre ganz typisch ist: *Tusch* Framilon! Heiß umstritten in der Näher_innenwelt, soll dieses durchsichtige Gummiband dafür sorgen, dass Nähte elastisch bleiben, es soll beim Kräuseln helfen und bei T-Shirts die Schultern an ihrem Platz halten. Vielleicht geht das alles auch anders, aber ich nehme es. Jedenfalls die No-Name-Variante. Und ja, ich finde es ganz okay. Beim Overall hält es die Taille in Form – durchaus sinnvoll.

Die so vorbereiteten Teile habe ich dann mit zur Overlock genommen, habe die Hosenbeine zusammengenäht und das Oberteil mit der Hose verbunden. Zu Hause musste ich dann nur noch die Säume umnähen – das war schwieriger als gedacht, weil das Kind sofort drin steckte. Ein voller Erfolg!

sdr

Fertig!

(cd)

 

Kleiner Nachsatz: Da habe ich doch ganz vergessen zu erwähnen, dass wir die Ottobre natürlich als Zeitschrift im Bestand haben und dass sie auch ausleihbar ist. Ihr könnt also einzelne Hefte in aller Ruhe zu Hause durcharbeiten 🙂

Für euch gelernt – Nähfehler mit der Overlock

24 Mai

Aus Schaden wird man klug. Auch aus dem anderer Leute. Und deshalb zeige ich euch ab jetzt mal meine Nähfehler, die ich auf unserer eigentlich supertollen Overlock-Maschine gemacht habe. Denn sie macht zwar vieles selbständig (Stofftransport, Fadenspannung, Einfädeln …), aber eben doch nicht alles. Die Fehler muss ich schon selbst machen – und ihr könnt daraus lernen! So habt ihr auch was davon, und wenn’s nur Schadenfreude ist 🙂

Hier also Fehler Nummer 1:

Fehler_Arm2Mein erstes Raglanshirt litt darunter, dass ich noch keine Kurven nähen konnte. Das ist bei der Umstellung von einer normalen Maschine zur Overlock etwas heikel – die Overlock geht ab wie Schmidts Katze, wenn man nur ganz zart das Pedal streichelt, und leider schneidet sie ja zeitgleich. Deshalb habe ich mit dem Messer beim Übergang vom Ärmel zur Seitennaht richtig fies in den Stoff geschnitten.

Auch Hinterhernähen hat nicht gut geklappt (Anfängerfehler Nr. 2), deshalb sieht die Naht so strubbelig aus. Zu Hause musste meine Nähmaschine retten, was noch ging.

Gelernt habe ich daraus:

Langsam in die Kurven gehen, Pausen machen, das Nähstück zurechtrücken und – ganz wichtig – die Naht als möglichst gerade Strecke legen. Eigentlich logisch, wo wir ja die Babylock auch ganz gern mit einem Ferrari vergleichen 🙂

 

Und wie sieht das bei euch so aus? Habt ihr passend zu meinem Fehler noch einen Supertipp, um das im Vorhinein zu vermeiden? Oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

(cd)

 

Overlock – Das Easy-Peasy-Shirt

13 Mai

1VorlageNachdem wir euch jetzt schon so viel über unsere neue Overlock-Maschine erzählt haben (hier und hier), sollt ihr heute auch mal sehen, was man damit genau machen kann. Dafür habe ich mir ein Projekt herausgesucht, das für eine Nähanfängerin wie mich ganz machbar aussah: Die Zeitschrift „Handmade Kultur“, Heft 02/2013, enthielt Schnittmuster und Anleitung für das „Easy Peasy Shirt“. Und easy peasy war das mit der Overlock wirklich!

Zu Hause habe ich das Schnittmuster ausgedruckt, die Teile in der richtigen Größe kopiert und dann aus meinem Stoff zugeschnitten. Statt es zweifarbig zu nähen, wie in der Anleitung vorgesehen, habe ich mich für die einfarbige Variante entschieden. Funktioniert auch, und der Schnitt ist schon für sich ein Hingucker.

2Einzelteile

Hier seht ihr die Einzelteile. Vorder- und Rückenteil sind leicht zu identifizieren, aber hat das Ding keine Ärmel? Tja, die sind nur halblang und verstecken sich hinter diesem Teil rechts neben dem Vorderteil. Sie sind mit der Rückenpasse verschmolzen und bekommen extra lange Ärmelbündchen, die seht ihr auf dem Foto neben dem Steckdosenwürfel. Die Schulterpasse wird damit zu meinem Kernstück, an das alles andere nach und nach angenäht wird. Fangen wir mal mit dem Heften an.

3Projekt_collage1

Normalerweise stecke ich Teile, die ich zusammennähen will, mit Stecknadeln aufeinander, damit sie beim Nähen nicht verrutschen. Die Overlock reagiert aber ganz empfindlich auf vergessene Nadeln im Stoff. Da sie ja gleichzeitig schneidet, wäre eine Stecknadel, die nicht rechtzeitig gezogen wird, der Tod fürs Messer. Deshalb nutze ich bei der Overlock zum Heften einfach diese Klammern, die eigentlich aus dem Bürobedarf kommen. Es gibt ähnliche Klammern auch im Nähbedarf, aber da ich diese sowieso noch zu Hause hatte, habe ich sie ausprobiert und für gut befunden.

6ZusammengelegtZuerst nähe ich den Rücken und danach das Vorderteil an das Schulter-/Ärmelstück. Dafür nutze ich den 3fädigen Overlockstich. Die Nähte sind mit der Overlock gleich in einem Arbeitsschritt versäubert und vernäht, das klappt wie am Schnürchen. Dann schließe ich die Seitennähte, also die Ärmelunterseite, verbunden mit den Seiten der Vorder-/Rückenteile. Jetzt noch die Bündchen an die Ärmel, und voilà – da kann man doch schon erkennen, was es mal werden soll.

7Flatlock_blauGanz zum Schluss wird der Halsausschnitt  noch mit einem Stoffstreifen eingefasst. Das könnte man mit extra Bündchenstoff machen, aber ein Rest aus dem T-Shirt-Stoff funktioniert auch und passt farblich natürlich am besten. Auf ein Taillenbündchen habe ich verzichtet. Wenn man mit unterschiedlichen Jerseystoffen näht und das  Bündchen einen Kontrast zum Vorder-/Rückenteil darstellt, sieht das sehr schön aus. Beim einfarbigen Nähen fand ich das aber nicht so wichtig – auch die Länge hat vollkommen gereicht. Ich habe lediglich die untere Kante zweimal nach innen umgeschlagen und mit einem Flatlockstich vernäht. Dadurch bekomme ich ein versäubertes Bündchen und diesen Leiterstich zur Deko. Die erfahrenen Näher/innen sehen hier sofort, wo ich unsauber gearbeitet habe, aber das Shirt fällt so locker, dass mir das egal ist.

Fertig_klein

Der Halsausschnitt ist auch nicht perfekt, wie ich beim Tragen merke. Er steht etwas ab – ich hätte den Streifen zum Einfassen beim Annähen mehr dehnen müssen. Aber ich bin da nicht so kritisch. Ich habe mein persönliches Erfolgserlebnis und trage mein neues Shirt jetzt mit Stolz – selber machen macht glücklich!

(cd)

Nähen mit der Overlock

20 Apr Enlighten

Unser Makerspace-Maschinenpark in der Zentralbibliothek hat DIY-Zuwachs bekommen. Wir sind jetzt stolze Besitzer einer BabyLock enlighten – und ihr dürft damit nähen! 

 Enlighten

Aber was ist das denn überhaupt?

Eine Overlock-Nähmaschine ist eine Ergänzung zur normalen Nähmaschine, die gleichzeitig zuschneiden und versäumen kann. Sie kann auch elastische Stoffe problemlos verarbeiten. Die Firma BabyLock stellt schon seit 1964 Overlockmaschinen her, und das Modell „enlighten“ ist eine schöne Mischung aus Können und Komfort. Sie kann bis zu vierfädig nähen, also gleichzeitig versäubern und zusammennähen, hat ein sehr komfortables Einfädelsystem, das mit Druckluft arbeitet, sowie eine automatische Fadenspannungseinstellung. Dadurch eignet sie sich perfekt für Einsteiger, aber auch Könner wissen sie zu schätzen.

 

Vorführtermine

Wie dieser Ferrari unter den Overlock-Maschinen funktioniert, zeigen wir euch einmal monatlich vor Ort bei den Vorführterminen im Rahmen des Makerspace-Programms. Fachkundige Unterstützung bekommen wir hierbei von der Maßschneiderin Alexandra Snell. Drei- und vierfädige Overlocknähte, Rollsaum, Wellensaum, die Verarbeitung von sehr dünnen oder dehnbaren Stoffen – all das konnten sich die Besucher schon zweimal ansehen und auch selbst ausprobieren. Anhand kleiner Probeläppchen konnten wir Techniken zeigen, die nicht auf die Schnelle vorführbar sind. Die nächsten Termine finden am Dienstag Mittwoch, den 18.05., und am Mittwoch Dienstag, den 14.06., jeweils von 16-17 Uhr statt. (Entschuldigt bitte, da sind mir die Wochentage durcheinander gekommen. Die Daten stimmen.)

Probeläppchen

 

Praxis

Auch außerhalb der Vorführtermine könnt ihr unsere enlighten jetzt schon nutzen. Eine Anmeldeliste an der Auskunft der 4. Etage garantiert euch, dass ihr euren Wunschtermin zum Nähen auch tatsächlich wahrnehmen könnt. Ihr bringt euer Projekt mit und meldet euch an der Auskunft. Dort bekommt ihr die Bedienungsanleitung, eine Kurzübersicht sowie Zubehör zur Maschine. Nähgarn (Zierfäden und Greifergarn) bringt ihr bitte selbst mit, wobei wir ein kleines Sortiment an Greiferfäden auch vorrätig haben. Im Vorraum zum Makerspace findet ihr die Maschine. Ihr habt dort einen großen Arbeitsplatz mit viel Licht zu eurer Verfügung. Um kleinere Sachen nachzuschlagen, findet ihr Literatur zum Overlock-Nähen im Handapparat beim Makerspace, und für zu Hause findet ihr auf der 1. Etage in der Sachgruppe X jede Menge Bücher mit kreativen Ideen und Schnittmustern und aktuelle Zeitschriften wie Burda oder Ottobre. Wir sind gespannt auf eure Projekte!

Snell2

(cd)