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Farbe, Töne und Platinen – Kunst verbindet

3 Jul

Was hat „MINT“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) mit dem Begriff „Heimat“ zu tun? Dieser Frage sind am 19. Juni in der Stadtteilbibliothek Haus Balchem zwölf Schülerinnen und Schülern einer internationalen Klasse der igis Köln (integrierte Gesamtschule Innenstadt) in einem Workshop nachgegangen.

Gestartet wurde mit der Frage: „Was bedeutet für dich Heimat?“. Neben Orten, Freunden und der Familie wurden auch andere Dinge genannt. In Gruppen haben sich die Schülerinnen und Schüler dann daran gemacht, ihre Gedanken zum Thema auf Leinwand zu bannen – und das nicht nur zum Anschauen. Mittels leitender Farbe wurden spezielle Bereiche auf den Bildern ausgewählt, die anschließend „sprechen“ können. Dazu mussten die Gruppen nicht nur malen, sondern sich auch die gewünschten Töne ausdenken, aufnehmen und auf ein „Touch Board“ überspielen. Mit viel Elan, Kreativität und Enthusiasmus entstanden auf diese Weise vier verschiedene Bilder zum Thema Heimat, die abschließend in großer Runde stolz präsentiert wurden.

Das Video zur Veranstaltung könnt ihr hier anschauen.

Seit 2017 könnt ihr in der Stadtbibliothek Köln die „MINT-Bibliothek der Dinge“ finden. Wir fördern damit die Heranführung von Kindern an die MINT-Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wir möchten alle Kinder ermutigen, sich für MINT-Themen zu interessieren. Das Ziel dieses Workshops war es, einen niedrigschwelligen Zugang für Kinder einer internationalen Vorbereitungsklasse zu ermöglichen und ihnen einen spielerischen Weg zu zeigen, um sich mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Inhalte zu erschließen.

Konzipiert und umgesetzt hat das Angebot Codiviti. Codiviti bereitet Kinder und Jugendliche auf die Digitalisierung vor und vermittelt mittels kreativer und spielerischer Methoden Medienkompetenz.

Ermöglicht wurde die diese Veranstaltung durch eine Spende der Hausgemeinschaft von Haus Balchem, die der Stadtteilbibliothek zur Wiedereröffnung überreicht wurde. Im November wird es eine weitere Veranstaltung – ebenfalls für Kinder der igis Köln – geben, auf die sich alle Beteiligten schon sehr freuen.

Die im Juni entstandenen sprechenden Bilder sind noch bis zum Ende der Sommerferien in der Stadtteilbibliothek ausgestellt.

©Stadtbibliothek Köln.

Eines der sprechenden Heimat-Bilder. ©Stadtbibliothek Köln.

Wenn DOT Vader gegen R2DASH2 kämpft

3 Mai

 

Azubi-Projekt mit den Robotergeschwistern Dash&Dot

Umgeben von 7 gespannten Kindern, saßen wir Azubis in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd. Bewaffnet mit iPads, Robotern und Euphorie, galt es für die WorkshopteilnehmerInnen jetzt das erste Mal einen Roboter zu programmieren! Mit der App „Wonder“ lernten sie anschaulich etwas über einfache Coding-Bausteine.

 

 

In zwei Gruppen eingeteilt machten sich die Kinder peu à peu mit Kategorien wie Sound – Bewegung – Aktion vertraut und unternahmen erste virtuelle Gehversuche.

Mit großen Augen beobachteten wir, wie schnell sich die „Nachwuchs-Coder“ zurechtfanden und im Team schon die ersten Ideen entwickelten. Beide Gruppen überlegten sich jeweils eine kurze Story, die mit den Robotern nachgestellt werden sollte. Dafür konnten sie ihrer Phantasie freien Lauf lassen – Dash&Dot verwandelten sich in Superhelden, Piraten, Aliens, Tiere… und schließlich Star Wars-Charaktere.

Um die Roboter-Geschwister auch möglichst echt wirken zu lassen, durfte natürlich die richtige Verkleidung nicht fehlen. Dot wurde der berühmt-berüchtigte Dot Vader und Dash sein Widersacher R2Dash2.

 

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© Stadtbibliothek Köln

 

Ihre Filmpremiere in den Produktionen feierten ebenfalls die Minions, Prinzessin Leia oder Luke Skywalker!

Nun entwarfen die Kinder ein kurzes Coding-Konzept: Wie programmiert man Handlungsabläufe, um die erdachte Geschichte wirkungsvoll zu verfilmen? Ginge es nach den jungen Programmierern, wäre hier bereits der nächste abendfüllende Blockbuster entstanden. Wir mussten den Elan der ambitionierten Storyteller fast schon bremsen, so viele Szenen wollten sie nachstellen.

 

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© Stadtbibliothek Köln

 

Durch die Funktionen der App standen viele Möglichkeiten zur Verfügung: Geräusche, eigens aufgenommene Sounds, Bewegungen, Lichter und vieles mehr versetzten nicht nur die Roboter-Motoren in Schwung, sondern erfüllten die ganze Bibliothek mit Leben. Um die Früchte der harten Arbeit auch für nachfolgende Generationen junger Coder festzuhalten, haben wir die Geschichten aufgenommen, geschnitten und bearbeitet. So besitzen die Kinder eine jederzeit abrufbare Erinnerung an ihr erstes Programmieren mit Dash und Dot.

 

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© Stadtbibliothek Köln

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© Stadtbibliothek Köln

 

 

Azubis der Stadtbibliothek Köln – Eileen, Kira, Zoraya und Simon