Tag Archives: Frühling

Last Minute: Osterdeko

12 Apr

Es sind schon Osterferien und ihr habt noch keine Idee für den Ostertisch? Schnell noch was Kreatives für eure Liebsten basteln?

Wir haben hier einige Bücher, die euch neue Ideen fürs Basteln rund um Ostern und den Frühling liefern:

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Copyright: Stadtbibliothek Köln

Die folgende Dekoidee stammt aus dem Buch: Dekoideen für den Frühling – originelle Dekorationen und Geschenkideen von Claudia Fischer und Ilona Butterer. Bastelbücher wie dieses findet Ihr bei der Signatur Xcl (in der Zentralbibliothek auf der 1. Etage).

Grundvoraussetzung für diese Dekoration ist eine Eierschachtel und einige leere Eierschalen. Wer keine Eierschalen hat, kann auch kleine Pflanzenvasen oder -töpfe o.ä. nehmen.

Diejenigen unter euch, die eine Wiese oder einen Park vor der Tür haben, können dort einige Gänseblümchen, Löwenzahn oder was sonst noch so blüht pflücken.  Ein wenig Moos sollte auch dabei sein.

Die Eierschalen werden mit Wasser gefüllt. Dort können dann die Blümchen angerichtet werden. Andere Eierschalen könnt ihr mit Blumenerde füllen und oben mit Moos bedecken. Auch können die Eierschalen mit kleinen Pflänzchen gefüllt werden.


Wenn Ihr noch Wachsreste habt, könnt ihr sie einschmelzen. In einer Eierschale den Docht dann mittig platzieren und dann aus dem flüssigem Wachs eine neue Kerze angießen. Die Kerze sollte allerdings nicht in der Nähe dieser Eierschachtel abgebrannt werden. Mit den Blüten und der Pappe ist das ein etwas zu großes Risiko!

Aus einem Zahnstocher und ein bisschen braunem Bastelkarton könnt ihr ganz schnell einen einfachen Osterhasen ausschneiden und mit dem Zahnstocher im Moos feststecken.

Jetzt noch alles so anrichten, dass es hübsch aussieht und fertig ist die Osterdeko!

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Copyright: Stadtbibliothek Köln

 

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Steffi I. – unsere Kirschblütenprinzessin 2017!

5 Apr

Copyright: Stadtbibliothek Köln

Gestern war es wieder soweit! Bei schönstem Sonnenschein haben wir die diesjährige Kirschblütenprinzessin gekrönt!
Die Jury hielt kurz untereinander Rücksprache und nachdem alle zustimmend nickten, wurde Steffi, die I. mit einem Blumenstrauß überrascht. Strahlend nahm Sie diesen in Empfang und ließ sich auch das Krönchen aufsetzen.

Das sind die Facts, die ihr über Steffi, die I. wissen solltet: Sie ist 26 Jahre alt, und lebt seit einem halben Jahr in Köln. Als Volontärin ist sie beim WDR angestellt und geht heute zum 1. Mal in die Stadtbibliothek am Neumarkt, um dort den 3-Drucker zu inspizieren.

Zum Thema Japan fällt ihr spontan natürlich die Kirschblütenzeit ein. Sushi, die wohl bekannteste Spezialität aus Japan, mag sie selber nicht so gerne, weil sie keinen Fisch isst. Letztens hat sie dann aber stattdessen vegetarisches Sushi probiert, mit Avocado und Frischkäse. Mmmh, das würde sie noch mal essen.
Steffi, die I. war bisher noch nicht in Japan. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Zumindest ihr Bruder war jetzt vor kurzem schon mal in Japan und hat ihr was vorgeschwärmt. Von verkleideten Leuten, die in Manga-Outfits am Straßenverkehr teilnehmen, als wäre es das normalste der Welt.

 

Copyright: Stadtbibliothek Köln

Zum Schluss noch schnell ein paar bezaubernde Bilder vom Josef-Haubrich-Hof mit Sonne, Blütenmeer und Bibliothek im Hintergrund. Und dann schwebte Steffi, die I. von dannen.

Die Kirschblütenprinzessinnen aus den Jahren 2014-2016 findet ihr hier:

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Kirschblütenprinzessin 2015: Blühendes Leben im Blütenmeer

23 Apr

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Wer da so blütenverwandt aus der rosa Pracht heraus schaut, ist Kaja I. unsere Kirchblütenprinzessin dieses Frühlings. Wie in den Jahren zuvor, kommt bei uns die Prinzessin zur Blüte. D.h. erst wenn das Feuerwerk leuchtet, steht die Jury parat, um die Krönung zu vollziehen.

Diesmal war es also Kaja, die auf dem Weg zur Bibliothek im Josef-Haubrich-Hof angesprochen wurde und sich sofort bereit erklärte das Amt zu übernehmen. Prompt bekam sie die Krone aufs Haupt gesetzt (diesmal eine handgefertigte). Natürlich erhielt sie wie ihre Vorgängerinnen zur Feier des Tages Geschenke, die alle mit Japan zu tun hatten.

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Kaja I. studiert an der FH-Köln am Cologne Institute of Conservation Sciences (CICS) die Kunst der Papierrestaurierung. Dazu gehört auch die Unterweisung in japanischen Techniken und der Umgang mit japanischem Werkzeug. Japanisch essen geht sie auch gerne und verriet uns einen Restaurant-Tipp an der Ulrepforte. Bunt und laut mag sie es auch gerne, besonders bei den Filmen aus dem Studio Ghibli, einem japanischen Zeichentrickfilm-Studio. Ihr Traum („Da will ich auf jeden Fall mal hin!“) ist selbstredend eine Reise nach Japan.

Bei soviel Japan-Begeisterung freuen wir uns besonders, dass gerade sie unsere Prinzessin wurde.

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gp

Die schönen Fotos schoss übrigens Marcus Becker, der in unserer Stadtteilbibliothek Rodenkirchen als studentische Aushilfe arbeitet (hier noch ein paar Impressionen aus seinem Blog).

Ein Dankeschön auch an unseren Hausmeister, der mit seinen Leitern dafür sorgte, dass Kaja zwischen den Blüten schweben konnte.

Bilder: Copyright Marcus Becker

Kirschblüten-Prinzessin 2013

Kirschblüten-Prinzessin 2014

 

So schnell wird man Kirschblütenprinzessin der Stadtbibliothek Köln!

3 Apr

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Das ist doch die Krönung! Alljährlich versammelt sich die Jury des Hauses unter den Zweigen vorm Eingang der Zentralbibliothek. Und zwar just dann, wenn die Kirschblüten in ihrer atemberaubenden Schönheit leuchten. Dann heißt es warten, aber das dauert nur wenige Minuten. Denn dann nähert sich eine nichtsahnende Kandidatin dem Eingang. Innerhalb von drei Sekunden nickt die Jury gemeinsam und die Wahl der Kirschblütenprinzessin ist erfolgt. Jetzt braucht künftige Prinzessin nur noch einzuwilligen und ihrer Jahresregentschaft steht nicht mehr im Wege.

Der Zufallsgenerator entschied sich für Helin, die sofort bereit erklärte, Kirschblütenprinzessin 2014 zu werden. Die Studentin der FHM Köln war auf dem Weg in die Bibliothek um für ihre Bachelorarbeit über Scripted Reality zu recherchieren. Standesgemäß erhielt sie das Krönchen, einen Kirschblütenzweig und ein Überraschungspaket mit japanischen Spezialitäten (alles in Bio-Qualität) für ein Festmahl sowie Japan-Lektüre. Und weil Helin I. gerne Sushi isst, passte der Inhalt diesmal besonders.

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Das Reich unserer Prinzessin, nur der Sonnenschein fehlte am Krönungstag.

gp

Kirschblütenprinzessin 2013

Das Lied zum März: „Spring Fever“ von Shelley Fabares und Elvis Presley

20 Mrz

Der Lenz ist da und beginnt mit einem Sommertag! Da steigt doch gleich das Befinden, ob mit oder ohne Serotonin- und Dopamin-Auschüttung. Zu den bekanntesten Frühlingsgefühlen zählen:

  • Allgemein besseres Befinden,
  • leichte Euphorie,
  • der Wunsch nach einem Partner.

Letztes liegt laut Wissenschaft nicht daran, dass die Hormone tanzen, sondern eher an den frischen Blüten, hellen  Farben und den Düften der Natur. Oder etwa an den Blicken auf Miniröcke und knackige Männerpos? Sagen wir es mit Hermann Hesse: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“

Oder singen wir es mit Elvis und Shelley: Geh raus, lass die Schmetterlinge aus dem Bauch, verpass das Frühlingsfieber nicht!

gp

 P.S.: Wunderschön, dass ein deutsches Wort diesen Song veredelt: „…feel the wanderlust„.

Kirschblüte – Frühling

20 Mrz

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Von wegen, Veronika! Der Lenz ist alles andere als da….  Ab 12.02 Uhr zwar astronomisch, die Sonne lauert über dem Äquator. Aber wir können noch so sehr auf den Kalender starren, der Blick aus dem Fenster sagt nur: Ätsch!

Hilfe kommt auch nicht von der Statistik oder der Bauernregel und mit den Prognosen wollen wir uns heute gar nicht erst beschäftigen.

Glückliches Japan, dort feiert man den Frühling vorwiegend phänologisch. Das heißt, wenn die Kirsche blüht. Das tut sie und deshalb gibt es heute doppeltes japanisches Glück: der kalendarische Frühling fällt mit der Kirschblüte zusammen. Da bleibt die Tokioter Börse geschlossen, vor der Tür hats 19 Grad und im Süden des Landes gar 20. Neidvoll blicken wir durchs Internet, wie dort die Kirschblüte den warmen Teil des Jahres einläutet.

 Die Blütezeit der Kirsche versinnbildlicht in Japan die verschiedenen Stufen des Lebens: das Aufblühen und die Schönheit bis hin zu Vergänglichkeit und Tod. Das Farbenspektakel des Frühlings steht für Aufbruch und Zerbrechlichkeit.

Den allgemeinen Glückseligkeitstaumel trübt  nur die Erinnerung an den Tsunami und die Nuklearkatastrophe im März vor zwei Jahren. Vor einem Jahr begannen die Japaner die Linie, an der die fürchterliche Riesenwelle auslief, mit Kirschbäumen zu bepflanzen. Damit soll künftigen Generationen ein hunderte Kilometer langes Naturmahnmal gesetzt werden.

gp

Bild: Heute 12.02 Uhr, der Blick aus dem Bibliotheksfenster. Trister gehts nimmer. Kein Wunder, dass unsere Kirschblüten nicht aus der Knospe wollen.

Harry, der Frühling ist da!

20 Mrz

Punkt 6 Uhr 14 stand die Sonne heute senkrecht über dem Äquator. Aus astronomischer Sicht ist das der Zeitpunkt für den Frühlingsanfang. Aber noch schöner als diese Nachricht ist „Harry“, ein Hoch, das uns für die nächsten Tage um die 20 Grad beschert.

Etwas schwieriger ist es, ein Frühlingslied mit Ohrwurm-Qualität zu finden. Mein Favorit ist „Sunny afternoon“ von den Kinks (owohl der auch in den Sommer passt, aber „Harry“ sorgt ja gleich mit für sommerliche Gefühle).

P.S.: „Daydream“ von den Lovin‘ Spoonful ist auch nicht schlecht. 

gp