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Wie werden Menschen zu Freunden?

4 Jul

Freundschaften gehören zum Leben dazu, egal in welchem Alter. Kinder können schnell Freundschaften schließen und sie im Streit ebenso schnell wieder kündigen – um sich fünf Minuten später wieder zu versöhnen. Jugendliche und Erwachsene sammeln auf Facebook unzählige Freunde, doch viele davon sind eigentlich nur Bekannte. Dale Carnegie hat ein ganzes Buch darüber geschrieben, wie man Freunde gewinnt – und hat 30 Millionen Exemplare davon weltweit verkauft.

Dieses Dauerbrenner-Thema hat Lehrer und Schüler der Paul-Kraemer-Schule, der Gemeinschaftsgrundschule Grefrath und der Hauptschule Herbertskaul in einem inklusiven Kunstprojekt beschäftigt. Nach dem Kennenlernen in einer Kunst-Projektwoche im Rahmen des Landesprogramms „Kultur und Schule“ haben sie sich für die Dauer eines Schulhalbjahres regelmäßig zu Museumsbesuchen und praktischer Atelierarbeit getroffen. Dabei sind vielfältige, bunte, große und kleine Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien entstanden, die seit dem 28.06. bis zum 07.09. in der Lernwelt der Zentralbibliothek ausgestellt werden.

Ein besonderer Hingucker sind die beiden lebensgroßen Statuen, die direkt neben den Internet-PCs aufgestellt sind. Disco!

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Auf dem Weg dorthin fallen die beiden Röhrenskulpturen auf. Die Flaschenskulpturen zeigen, wie vielfältig Freunde sein können: egal ob Junge oder Mädchen, Einhorn oder Hund – jeder Freund ist willkommen. Pinselfreunde versammeln sich in beleuchteten Landschaften. Weitere Freunde aus Alufolie, Wachs und Ton bevölkern die Vitrinen.

 

In den Regalen leuchten Puppen aus Glasflaschen – schöne Objekte, die Licht ins Dunkel bringen. Das wünscht man sich doch von Freunden!

Die Ausstellung kann kostenlos während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek besucht werden.

(cd)

Kunstliebhaber aufgepasst!

6 Nov

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„Wir freuen uns immer über gemeinsames Brainstorming„, erzählt mir Bettina Scheurer, die neue Kunst-Lektorin der Stadtbibliothek Köln. Sie sucht aktiv den Kontakt zu den Museen der Umgebung, nutzt den Austausch für die eigene Arbeit und für kooperative Projekte.

Aber erst mal von vorne: Heute war ein spannender Tag für mich! Ich durfte in der Zentralbibliothek Köln hospitieren und für ein paar Stunden hinter die medialen Kulissen schauen. Zurzeit beschäftigt mich alles rund um das Thema „bloggen“. Da kam die Gelegenheit gerade recht, mich in der Zentralbibliothek umzuschauen. Hier werden sogar Einsteigerworkshops zum bloggen angeboten.

Annette, die Administratorin dieses Blogs hier, beantwortete mir super nett alle meine Fragen und gab mir hilfreiche Tipps. Da ich mich mit dem bloggen auf Neuland bewege, war das Gespräch mit ihr sehr ergiebig.

Neben dem bloggen reizte mich ein anderes Thema: Die Kunst! Und warum sollte man nicht einfach beides verbinden?

Ich nutzte die Gunst der Stunde und sah mir die Kunstabteilung an. Bei dieser Gelegenheit lernte ich die neue Kunst-Lektorin der Bibliothek Bettina Scheurer kennen, die mich sehr herzlich empfing. Eine sehr sympathische Frau, die neben ihrer vorzüglichen Stilsicherheit vor allem mit ihrer Fachkompetenz überzeugt. Zusätzlich zum Lektorat leitet sie die Musikbibliothek und ist für das Projektmanagement zuständig.

Sie ist verantwortlich für den Kunstbestand, prüft und aktualisiert ihn.

Dieser enthält nicht nur Bücher, sondern auch CDs und Filme. Zu der Abteilung gehören neben der bildenden Kunst auch die Bereiche Design, Fotografie und die Kunstpädagogik.

Ein Highlight war für mich das Kulturschaufenster im Erdgeschoss mit seinem „Windowtainment“. Ein Folienscreen, auf dem aktuelle regionale Kultur-Infos projiziert werden. Im Inneren hinter dem Fenster finden sich zusätzlich Präsentationsflächen mit den neuesten Ausstellungskatalogen der Museen und ein Internet-Arbeitsplatz.

In meinem Gespräch mit Bettina Scheuerer entdeckten wir auch eine Gemeinsamkeit zwischen der Zentralbibliothek und dem Museumsdienst Köln. Bei beiden gibt es Workshops, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht vermutet. In der Bibliothek ist es das Makerspace-Programm mit Kursen rund um angesagte Technik. Beim Museumsdienst gibt es zahlreiche Programme für Kinder, Schulklassen und Erwachsene, die einen Zugang zur Kunst auf spielerische Weise vermitteln oder auch gezielt durch die Ausstellungen führen. Viele Angebote sind eine tolle Ergänzung zum Ausstellungsprogramm. Wer Lust hat sich das Programm des Museumsdienstes genauer anzuschauen kann sich hier über die aktuellen Angebote informieren. Einige Berichte über die Programme findet ihr auch auf dem Blog des Museumsdienstes.

Mein Tag war sehr aufschlussreich und ging schnell vorbei.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf nächste Woche, dann komme ich wieder und nehme am Workshop „Wie erstelle ich ein eigenes Weblog“ teil.

Christina Heibach (Gastbloggerin)

P.S.: Ich bin zurzeit Praktikantin bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vom Museumsdienst Köln.

Einen herzlichen Dank an Annette für die vielen Infos, an Günter für die Betreuung und natürlich an Bettina Scheurer, für das nette Gespräch.

 

 

„Kunst aus Büchern“ – Was man da alles machen kann!!

1 Okt
Künstler: Su Blackwell

Künstler: Su Blackwell

Bücher können fesseln, nachdenklich stimmen, langweilen, unterhalten, lehren, und und und … und manchmal einfach faszinieren. So ist es unseren Kolleginnen der Stadtteilbibliothek Ehrenfeld bei „Kunst aus Büchern“ von Jason Thompson (Haupt Verlag) ergangen. Daher möchten wir euch heute auch ein paar kleine Einblicke in das Buch geben. Ihr wisst ja: wer mehr will, kann es sich bei uns ausleihen.

Buchtasche

Künstler: Ilira Steinmann

Künstler: Sheila Daniels

Künstler: Sheila Daniels

Künstler: Jason Thompson

Künstler: Jason Thompson

"Kunst aus Büchern" von Jason Thompson

„Kunst aus Büchern“ von Jason Thompson

Wir danken BUCH CONTACT für die freundliche Unterstützung und Genehmigung, die Bilder zu veröffentlichen.

ck