Schon gelesen? Teil 46 – „Kennt man dich? Geschichten eines Influencers“

7 Apr

„Kennt man dich? Geschichten eines Influencers“ von Timon

Aktuell ist das Wort „Influencer“ (böses Pfuiwort, wird im Weiteren nicht mehr verwendet) in aller Munde und das oft nicht im Guten. Die Wenigsten würden sich selbst so bezeichnen, denn in vielen Köpfen entsteht sofort die Vorstellung einer Person mit Starallüren, die auf Social Media ihr komplettes Leben präsentiert und dabei Werbung für irgendetwas macht, zu viel Geld verdient und eigentlich gar nicht richtig arbeitet.

Was hinter den Kulissen passiert, welchen Aufgaben und Herausforderungen diese ganz normalen Menschen gegenüberstehen, die unter den verschiedensten Umständen in ihrer Position als Internetpersönlichkeiten gelandet sind, davon erzählt dieses Buch.

Es wird auf unglaublich humorvolle Weise vom Alltag eines YouTubers berichtet, der irgendwie im Internet bekannt wurde und dessen Arbeit nun mal ganz anders aussieht, als man es erwartet. Es handelt von Begegnungen mit Menschen, Freunden, Familie, Fans oder Kollegen, absurden Situationen, Geschäftsanfragen, dem Kampf mit der Technik. So erhascht der Leser einen augenzwinkernden Blick auf das Leben eines Menschen, der beruflich im Internet angesiedelt ist, der plötzlich Tausende von Abonnenten und Followern hat, aber trotzdem auf dem Boden bleibt und sich durchaus bewusst ist, dass einige Dinge in dieser Branche einfach völlig bekloppt sind. Natürlich sind sämtliche Geschichten frei erfunden, es handelt sich um ein fiktives Werk, sämtliche Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.

Der Autor Timon, auch bekannt als Klengan, startete 2012 ursprünglich als Minecraft YouTuber, später änderte sich sein Content zu Satirevideos. Inzwischen ist er unter anderem YouTuber, Podcaster, Schauspieler, Autor, Musiker und, laut eigener Angabe auf Twitter, auch Beauty-Babe und It-Girl.

Das Buch landete nicht ohne Grund auf Platz 17 der SPIEGEL Bestseller-Liste, es ist auch als Hörbuch verfügbar, vom Autor selbst eingesprochen. Es ist ein Pageturner, der sich leider nur bedingt zum Lesen oder Hören in öffentlichen Verkehrsmitteln eignet, wenn man seine Mitmenschen nicht durch plötzliches Kichern oder Lachen verstören möchte. Wer also gute, entspannte Unterhaltung sucht, ist bei „Kennt man dich?“ genau richtig.

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