[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=faJE92phKzI]
“When you hear Bach or Mozart, you hear perfection. Remember that Bach, Mozart and Beethoven were great improvisers. I can hear that in their music.”
6. Dezember 1920 – 5. Dezember 2012

die Stadtbibliothek Köln bloggt
Blog der Stadtbibliothek Köln
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=faJE92phKzI]
“When you hear Bach or Mozart, you hear perfection. Remember that Bach, Mozart and Beethoven were great improvisers. I can hear that in their music.”
6. Dezember 1920 – 5. Dezember 2012
Insekten haben 6 Beine, Schneeflocken sind sechsstrahlig und Bienen bauen Waben mit 6 Wänden. Ein Würfel hat 6 Flächen, eine 6 in der Schule geht gar nicht und Frankreich heißt auch „Hexagon”.
Vermutlich sind Massen von Kinder heute schon um 6 Uhr wach geworden, weil sie dringend etwas nachschauen wollten.
Die bekannteste 6 aller Kinder dürfte die von der Hex sein:
Die steht seit Urzeiten „Morgens früh um sechs” auf. Die sieben Zweizeiler über die 6 Stunden bis um 12 Uhr („Hurtig, Kinder, kommt zu Tisch!”) gehören zu den unverwüstlichen deutschen Kinder-Klassikern und das seit Generationen. Jedes Kind kann sie ratz fatz auswendig, ob als Lied oder Gedicht, und es vergisst sie nie.

gp

Dieses Schreiben bezieht sich auf den aktuellen Spendenaufruf von Wikipedia, unterzeichnet von Pavel Richter, Vorstand Wikimedia Deutschland e.V.
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Sehr geehrter Herr Richter,
Wikipedia ist ein großartiges Projekt! Wir alle nutzen sie täglich und ziehen den Hut vor diesem Konzept und seinem Erfolg. Wir wissen von vielen Kooperationen zwischen Wikipedia und Bibliotheken und wir sehen auch die Notwendigkeit, für den Erhalt und Ausbau von Wikipedia mit Spendenkampagnen zu werben.
Was uns an Ihrem aktuellen Aufruf stutzen lässt, ist die Gleichsetzung von Wikipedia und Bibliothek. Wikipedia wurde 2001 gegründet als “freies Online-Lexikon, Nachschlagewerk, Enzyklopädie”. In diesem Sinne definiert sie sich heute noch. Wikipedia als „Bibliothek“, ja, als „größte Wissenssammlung der Menschheit“ zu bezeichnen, erscheint uns nicht angemessen. Laut eigener Auskunft veröffentlicht Wikipedia international 17 Millionen Artikel. Gleichzeitig liest man in Wikipedia: “Die British Library beherbergt mit über 150 Millionen Werken den weltweit größten Medienbestand aller Bibliotheken.” Und dabei nimmt das gedruckte Buch nur rund 17% dieser enormen Sammlung ein, denn Bibliotheken wenden sich einem großen Medienspektrum zu.
Vom Umfang und Art des Bestandes mal abgesehen sagen wir: Eine Bibliothek ist mehr als Wissen und Information, mehr als die Summe der Medien, ihrer Nutzer und ihrer Online-Angebote. Sie ist auch ein Ort, an dem Menschen zusammen arbeiten, sich austauschen und lernen. Ein Ort, an dem die Informationssuche durch fachliche Beratung unterstützt wird. Eine Bibliothek bewirkt Synergieeffekte (im Sinne von sich “gegenseitig fördern”), und ihr nachhaltiger Erfolg basiert auf professionellem Wissensmanagement. Übrigens auch all das ohne „störende Werbung“. 😉
Keiner möchte mehr auf den imponierenden Wissensschatz von Wikipedia verzichten. Aber Wikipedia ist keine Bibliothek. Eine Bibliothek heute ist ein realer Treffpunkt in einer zunehmend digitalen Welt. Und die vielen fundierten Wikipedia-Beiträge über Bibliotheken sollten uns alle daran erinnern, dass Bibliotheken unverzichtbare Kultur- und Bildungsorte sind.
Wir wünschen Ihnen vollen Erfolg bei der Spendensammlung und eine Kampagne, die ihre Überzeugungskraft aus den ureigenen Wikipedia-Potentialen gewinnt.
Mit herzlichen Grüßen
Die web-2.0-Redaktion der Stadtbibliothek Köln
5 Finger, 5 olympische Ringe und der Seestern mit seinen 5 Armen. Wer sich überflüssig findet, fühlt sich wie das „fünfte Rad am Wagen” und wer nicht alles genau nimmt, lässt mal „fünfe grade sein”. Wie z.B. Carmen Thomas, die mal eine Sportsendung moderierte, und „Schalke 05″ sagte. Das ist gefühlte Lichtjahre her, aber immer noch ein Dauerbrenner am Tresen.
Nach taoistischer Tradition gibt es die fünf Elemente: Wasser, Feuer, Erde, Holz und Metall. Vorbeugung gilt in China als Voraussetzung eines langen gesunden Lebens. Auf dem jahrtausende alten Erfahrungsschatz der traditionellen chinesischen Medizin basiert das Buch „Ernährung nach den Fünf Elementen” von Barbara Temelie, die „verblüffende Geschmackserlebnisse” verspricht.

gp
Die 4 ist vielseitig. Ob nun die 4 Elemente der griechischen Naturphilosophie (Feuer, Wasser, Erde, Luft), die 4 Himmelsrichtungen, die 4 Jahreszeiten, die „Fantastischen Vier” oder noch vier – pardon – viel mehr.
Wie wär’s heute mal mit einer Sherlock-Holmes-Story? Der Detektiv des britischen Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle bleibt unsterblich. Seine Methode detailgenauer Beobachtung und nüchterner Schlussfolgerung fasziniert jede Generation von Krimi-Lesern wieder neu. In dem 1890 erschienenen Roman „Im Zeichen der vier” geht es um einen Mord, einen Schatz und vier Mitwisser. Eine wilde Verfolgungsjagd führt durch die verwinkelten Gassen des viktorianischen London.

gp
Köln ist die Stadt der Drei. Seien es:
Auch jenseits von Köln sprengt die 3 jeden Rahmen. Gibt man in unseren Katalog unter „Stichwörter aus dem Titel” die „drei” ein, bekommt man 2.671 Resultate. Das ist Zahlen-Rekord und sagt mehr als 10.000 Worte.
Unser Lesetipp von heute: „Drei Könige, elftausend Jungfrauen und noch etwas mehr”. Friedhelm Baumanns unterhaltsamer Streifzug durch die Kölner Jahrhunderte.
gp
Zwei sind gerne ein Paar. Ying und Yang, „Das doppelte Lottchen” oder die Brüder Grimm. Es sind auch die stärksten Gegensätze: Sonne und Mond, Ebbe und Flut, richtig und falsch. In unserem Katalog („Stichworte aus dem Titel”) finden sich unter „zwei” 2378 Einträge. Damit belegt die 2 – was sonst – einen zweiten Platz.
Der Liebesroman steht nahezu ausnahmslos im Zeichen der mehr oder weniger trauten Zweisamkeit. Unser Paar ist heute Jutta Speidel und Bruno Maccallini. Ihr deutsch-italienisches Abenteuer heißt „Zwei Esel auf Sardinien”. Es geht um eine Einladung zur Hochzeit. Auf der Insel gelandet, werden die beiden mit der ersten Katastrophe konfrontiert. Ein Streik zwingt sie, sich mit Eseln ins entlegene Hochzeits-Dorf zu begeben. Das allein reicht für eine Kette wunderbar komischer Erlebnisse.
Eins steht für einzigartig, für den Anfang und für alles. Für das Beste in der Schule und für den Sieg, wenn der Gegner kein Tor schießt. Jedes Kind sagt 1 bevor es 2 und 3 lernt.
Unser Adventskalender, der dieses Jahr ganz im Zeichen der Zahlen steht, beginnt mit einem Buch, das „Nr. 1″ heißt. Es passt bestens zum 1. Dezembertag, weil die kommenden 23 noch genutzt werden können, um Kochen zu lernen. „Das kann jeder” verspricht der Untertitel. Und als „Vorspeise” serviert es die Erkenntnis: „Es ist einfacher, als mache denken. Ein großartiges Vergnügen, schnell was mit frischen Ideen und ein paar Zutaten zu zaubern und mit lieben Leuten lecker zu genießen.”
gp
Spannend und rätselhaft wurde es am 23.11. für 24 junge Detektive in der Bibliothek in Porz!

Zur Lesenacht wurden zwei Spezialagenten eingeladen, um den Nachwuchstalenten ein bisschen Nachhilfe im Spurenlesen zu erteilen.
Und da gehörte schon einiges dazu!
In dem Buch “Detektiv Pinky” von Gert Prokop, konnte man sich den ein oder anderen Trick abschauen.
Wer sich einen Detektivausweis verdienen wollte, musste nicht nur Personen identifizieren, sondern auch Geheimschriften entziffern und Tatorte sichern!
Die Spürnasen haben sich am Ende noch auf die Suche nach einem Schatz gemacht, der in der Bibliothek versteckt war – (natürlich) mit Erfolg!



Bla
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=JbrxpkwHhJg]
Jeder von Euch hat sie sicher schon mal irgendwo in Köln gesehen, die “Stolpersteine” oder “Stumbling Stones” des Künstlers Gunter Demnig. Es sind 10 x 10 x 10 cm große Betonquader, in die eine Messingplatte verankert ist. Auf den Messingplatten werden die Namen und Daten von Menschen mit Schlagbuchstaben eingeschlagen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Allein in Köln gibt es mehr als 1800 davon.
Jetzt ist der Kölner Künstler erneut ausgezeichnet worden und zwar dieses Mal in Dresden mit dem Erich-Kästner-Preis.
Eine Kollegin berichtete kürzlich zufällig vom Erich-Kästner-Museum in Dresden, einem mobilen interaktiven Micromuseum mit ganz neuer Konzeption einer alten Villa in der Dresdner Neustadt. Auch ein Museumsshop incl. gemütlichem Lesecafe mit Ausblick gehört dazu. Also, wer mal dort ist, reinschauen!
dl