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Schon gelesen? Teil 44 – „Der Herr der Raben“

24 Mrz

„Der Herr der Raben – Mein Leben als Ravenmaster im Tower of London“ von Christopher Skaife

Christopher Skaife, der Ravenmaster des Tower von London, erzählt in seinem Buch nicht nur von sich persönlich, sondern hauptsächlich vom Leben und Arbeiten mit den Raben, für die er und sein Team verantwortlich sind. Die Legende besagt, dass immer schon Raben auf dem Grundstück des Towers lebten. Sollten sie jemals verschwinden, würden die Monarchie und das ganze Königreich zugrunde gehen. Somit trägt jeder Ravenmaster immer eine große Verantwortung, damit die Raben gesund bleiben, auf dem Towergelände leben und verweilen.

Christopher Skaife ist kein gelernter Ornithologe, hat sich aber im Laufe der Zeit ein umfassendes Wissen über Vögel und speziell über Raben angeeignet und gibt alles für seine Schützlinge. Er berichtet von Geschichten und Begebenheiten aus dem Tower der Vergangenheit und Gegenwart und wie der unterschiedliche Charakter eines jeden Rabens ihn jedes mal aufs Neue beeindruckt.

Für Vogel- und Rabenfreunde gibt es im Verlauf des Buchs immer wieder viele interessante Fakten zu erfahren. Der britische Charme und Witz kommt auch in der deutschen Übersetzung sehr gut rüber und wer Freude und Interesse an den Briten und ihrer Geschichte hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Auf den sozialen Kanälen kann man ihn und seine Raben ebenfalls finden, z.B. auf Twitter oder Instagram.

Für alle England-Fans haben wir hier noch zwei Buchtipps:

Schon gelesen? Teil 37 – „The Crown“ und

Schon gelesen? Teil 2 – Auf einen Tee mit der Queen.

Rätselspaß für die grauen Zellen

19 Mrz

Rätsel aller Art stehen bei uns im Moment hoch im Kurs. Dabei macht nicht nur das Lösen, sondern auch das Erstellen Spaß, wie unsere Kolleg*innen festgestellt haben.

Wer es auch einmal versuchen möchte: Die drei Kreuzworträtsel wurden mithilfe der Seite https://kreuzwort-raetsel.com/ erstellt und das Autorensuchsel mit der Seite http://suchsel.bastelmaschine.de/.

Also, ran an Stift und Tastatur und viel Spaß beim Lösen und Selbsterstellen!

Schon gelesen? Teil 43 – Wunderkind Carson McCullers

19 Mrz

„Die Ballade vom Wunderkind Carson McCullers“ von Barbara Landes

Barbara Landes beleuchtet das Leben der Autorin in ihrem biografischen Roman „Die Ballade vom Wunderkind Carson McCullers“. Der Titel ist angelehnt an einen Roman von McCullers, „Die Ballade vom traurigen Café“.

Ben Jackson, ein fiktiver Freund, erzählt im Rückblick von den Höhen und Tiefen ihres schicksalsreichen Lebens. Er schildert die behütete Kindheit und Jugend McCullers‘ in einer Kleinstadt in Georgia und wie sie mit ihrem Debütroman „Das Herz ist ein einsamer Jäger“ über Nacht zum Star der Literaturszene wird.

An diesem unglaublichen Erfolg scheitert dann auch ihre ohnehin schon turbulente Ehe mit Reeve McCullers. Er fühlt sich durch den Erfolg seiner Frau als Versager.

Sie erkrankt immer wieder schwer. Carsons gesundheitliche Verfassung verbessert sich auch nicht, als die beiden 1945 zum zweiten Mal heiraten. 1948 versucht sie sich dann, nach dem zweiten Schlaganfall und der folgenden halbseitigen Lähmung, das Leben zu nehmen. Ihr Ehemann begeht 1953 Selbstmord. Zeit ihres Lebens versucht sie sich immer wieder gegen ihren körperlichen Verfall aufzulehnen, stirbt aber 1967 nach ihrem dritten Schlaganfall mit nur 50 Jahren.

Ein einfühlsamer, biografischer Künstlerroman über das Gelingen und Scheitern. Man bekommt einen genauen Einblick in das aufwühlende Leben dieser Ausnahme-Autorin. Eine Zeitreise in das literarische New York der 50er-Jahre.

»Barbara Landes hat nun aus Anekdoten und Biographien, aus Berichten und Erinner­ungen einen kenntnisreichen Lebensroman zusammengesetzt.«

Manuela Reichart, Deutschlandradio Kultur

Digitale Workshop-Programme „Maker Kids“ und „Makerspace“

17 Mrz

Wir bieten weiterhin Workshops für Groß und Klein an – diesmal ganz und gar digital!

Maker Kids“ – Kreatives Ferienprogramm für 8- bis 12-jährige

In unserer Reihe „Maker Kids“ gibt es in den Osterferien spannende Workshops. Es geht um Roboter, Musik, Kuschelhasen und das mit viel Kreativität. Wenn du zwischen acht und zwölf Jahre alt bist, können dich deine Eltern gerne anmelden. Die Teilnahme erfolgt über die Online-Seminar-Plattformen Edudip oder ClickMeeting und ist kostenlos! Wir freuen uns auf dich!

„Makerspace“ – Workshops für Selbermacher

Songwriting, Crashkurs Comic, Vorlagen für den Schneideplotter vorbereiten, Ukulele lernen, unseren Roboter NAO oder auch Musik programmieren und Origami falten. Auch unsere Workshops für Jugendliche und Erwachsene sind vielfältig! Also, Webcam und Mikrofon aktivieren und dabei sein!

Eine Anmeldung für alle Workshops ist erforderlich:
www.stbib-koeln.de/buchung

Schon gelesen? Teil 42 – „Descender“

15 Mrz

Science-Fiction Comicreihe mit Suchtpotenzial

„Descender“ von Jeff Lemire und Dustin Nguyen

Eine ferne Zukunft: Roboter sind Teil des menschlichen Alltags geworden. Doch dann tauchen überall in der Galaxie gigantische, unbekannte Roboter auf, sorgen für Chaos und Zerstörung und… verschwinden einfach wieder.

10 Jahre später: Die einst so hilfreichen Roboter werden inzwischen gehasst. Sie werden aus Rache oder für Geld gejagt und abgeschlachtet.

In dieser Welt erwacht nach langem Schlaf TIM-21: ein Android, der entwickelt wurde, um Kindern als Freund und Beschützer zur Seite zu stehen. Obwohl er aussieht wie ein Kind, ist er hochintelligent und durch seine Programmierung zu Emotionen fähig. Auch als TIM-21 erfährt, was sich in der Galaxie zugetragen hat, kennt er zunächst nur ein Ziel: Er will seinen menschlichen Bruder Andy finden, dem er vor der Katastrophe als Begleiter zugeteilt war. Dabei wird er in ein gefährliches Abenteuer verwickelt. Denn scheinbar ist TIM-21 der Schlüssel, um das Geheimnis der gigantischen Todesroboter zu lüften.

Auch wenn es verschiedene Personengruppen mit eigenen Erzählsträngen gibt, so wird die Handlung dadurch nie unübersichtlich. Gerade die unterschiedlichen Charaktere, allen voran TIM-21, steigern das Interesse an der Geschichte, sodass man am liebsten immer weiterlesen möchte.

Zusätzlicher Pluspunkt ist die Ästhetik: Die Aquarell-Zeichnungen sind unglaublich schön und scheinen eher im Kontrast zu der teilweise erbarmungslosen Welt von „Descender“ zu stehen.    

Insgesamt ist die Comicreihe eine Mischung aus „Mass Effect“ und „A.I – Künstliche Intelligenz“ mit einem Hauch von „Blade Runner“. Aber natürlich auch etwas ganz Eigenes und sollte von keinem Sci-Fi- oder Comic-Fan verpasst werden. Und auch wer noch kein Interesse an solchem „Nerd-Kram“ zeigt, kann es gerne mal ausprobieren ;-)

„Descender“ ist zwar mit 6 Bänden abgeschlossen, die Handlung geht aber mit der Folgereihe „Ascender“ weiter und sollte auf jeden Fall weitergelesen werden, da die Geschichte um TIM-21 & Co noch nicht beendet ist.

Schon gelesen? Teil 41 – Einschlafgeschichten für Erwachsene

13 Mrz

„Träum schön – Einschlafgeschichten für Erwachsene“ von Kathryn Nicolai

Kathryn Nicolai ist eigentlich bekannt für ihren Podcast, mit dem sie schon vielen Menschen beim Einschlafen geholfen hat. Nun hat sie einige ihrer kleinen Geschichten in diesem Buch herausgebracht und viele neue hinzugefügt.

Jede Geschichte ist im Schnitt vier Seiten lang und wird durch schöne Illustrationen, Anleitungen für Meditationen oder Rezepte ergänzt.

Ich habe mich schon nach den ersten Geschichten in dieses Buch verliebt und finde, dass es zusätzlich eine schöne Hilfe ist, um sich aus dem Corona-Tief zu holen.

In den Geschichten geht es um Wohlfühlerlebnisse. Sei es zum Beispiel das Vergnügen, sich etwas im Lieblingsschreibwarengeschäft zu kaufen, das Pflanzen von Blumen im eigenen Garten, Begegnungen mit lieben oder auch fremden Menschen, die einem etwas Gutes tun, oder denen man selber eine Freude macht.

Es ist so schön geschrieben, dass man immer wieder darin lesen will. Hygge für die Seele.

Das Buch ist ein tolles Geschenk; an andere oder auch an sich selbst.

Jetzt neu: Nähmaschinen ausleihen!

12 Mrz

Ab sofort können in der Zentralbibliothek und in der Stadtteilbibliothek in Nippes Nähmaschinen entliehen werden. Mit dabei sind eine Zubehörbox mit 11 Teilen, eine Transporttasche, die Bedienungsanleitung und das Pedal. Die Nähmaschinen kann vier Wochen für eigene Projekte ausgeliehen werden. Eine Vormerkung in andere Stadtteilbibliothek ist auch möglich. Im Katalog findet man die Nähmaschine mit dem Suchbegriff “Nähmaschine Elna 160 eXplore“

Flachkopfnadeln und Faden sind nicht inklusive.  

Wir wünschen viel Spaß beim Nähen!

NAO-Challenge für Erwachsene

3 Mrz

Programmieren Sie den NAO!

NAO ist ein humanoider Roboter, der seit 2016 in der Stadtbibliothek Köln zuhause ist. Programmiert werden kann er beispielsweise über OpenRoberta (für Kinder entwickelt) oder im Programm Choregraphe (für Anfänger und erste Fortgeschrittene geeignet). 

Lassen Sie NAO sprechen, tanzen oder selbst ausgedachte Bewegungsabläufe ausführen. Vielleicht können Sie NAO auch beibringen, auf bestimmte Gegenstände zu zeigen und diese zu erklären, sportliche Kniebeugen zu machen oder Ihnen die Hand zu schütteln. Wir überprüfen die eingesendeten Programme auf Ausführbarkeit und anschließend gibt es eine öffentliche Vorführung der besten, lustigsten und kreativsten Codes. Falls noch keine Veranstaltungen möglich sein werden, erstellen wir ein Video und veröffentlichen es auf den bekannten Kanälen. Vielleicht nehmen wir das Programm sogar in unseren Standard auf, wenn Sie es uns erlauben.   

Senden Sie uns Ihre Ergebnisse bis zum 06.06.2021 per E-Mail an nao@stbib-koeln.de.

Bitte benennen Sie alle eingesendeten Programmdateien mit einem eindeutigen Spitznamen, damit die Veröffentlichung der Ergebnisse anonymisiert erfolgen kann. 

Die Programme finden Sie hier:

Open Roberta (kein Download erforderlich)

Choregraphe (Download erforderlich)

Wenn Sie Hilfe brauchen, schauen Sie sich die Videos von Educational Robotics an. Hier wird die Handhabung des Programms Choregraphe Schritt für Schritt erklärt. Videosprache ist deutsch. In den Videos Einfache Anwendungen mit Choregraphe 2.8 oder NAO bewegt seine Hände finden Sie auch erste Ideen zur Programmierung. Bitte beachten Sie, dass unser Roboter nur Deutsch spricht.

Auch für das Programmieren mit OpenRoberta gibt es ein kleines Einführungsvideo: Der humanoide NAO-Roboter – Programmieren feat. Daniel Jung & Sophie Charlotte

Anleitung zum Übersenden der Dateien:

Open Roberta Programmlink:

Open Roberta Programm exportieren:

Choregraphe: Datei, wie beispielsweise eine PDF-Datei, einfach auf dem PC speichern und uns anschließend zusenden

Wir wünschen viel Spaß!

Schon gelesen? Teil 40 – „Yona – Prinzessin der Morgendämmerung“

24 Feb

„Yona – Prinzessin der Morgendämmerung“ von Mizuho Kusanagi

Die Geschichte dieser abenteuerlichen Manga-Reihe spielt in dem märchenhaften Königreich Koka. Unsere Titelheldin Yona ist die Tochter des Königs und wächst sehr wohlbehütet und sorglos im Palast auf. Das ändert sich schlagartig, als ihr Cousin Su-won, in den sie heimlich verliebt ist, ihren Vater ermordet und Yona die Flucht ergreifen muss. Zum Glück ist sie nicht alleine. Ihr Leibwächter und Kindheitsfreund Hak begleitet und beschützt sie. Wenig später erfährt Yona durch eine Prophezeiung, dass sie sich auf die Suche nach den legendären Drachenkriegern begeben muss. Nur auf diesem Weg können sie und Hak überleben. Die Legende, welche Yona schon aus Erzählungen ihres Vaters kennt, handelt von dem ersten König von Koka, dem Mensch gewordenen roten Drachenkönig und seinen Beschützern, den vier Drachenkriegern.
Und mit der Suche nach diesen sagenumwobenen Wesen beginnt das Abenteuer von Yona.

Die Reihe ist bisher noch nicht abgeschlossen (zuletzt Band 27 im Tokyopop-Verlag). Zu der Manga-Reihe ist auch bereits ein Anime erschienen.

Die Charakterentwicklung ist in dem Manga besonders positiv hervorzuheben. Vor allem Yona hat es zu Beginn der Reihe wirklich nicht einfach, da sie mit der Realität über den wahren Zustand ihres Königreiches konfrontiert wird, von dem sie bisher immer abgeschirmt wurde. Aber auch die Freunde, die sie auf ihrem Weg dazugewinnt, haben interessante und einzigartige Hintergrundgeschichten. Das macht die Reihe sehr warmherzig. Aber natürlich gibt es auch Charaktere, die für viele witzige Szenen sorgen. Das Charakterdesign, vor allem auch die Kostüme, sind der Zeichnerin und Autorin besonders gut gelungen.
Allen, die sich gerne in neue Fantasiewelten mit Drachen und einer starken weiblichen Hauptrolle begeben wollen, ist „Yona – Prinzessin der Morgendämmerung“ sehr zu empfehlen.

NAO-Challenge für Kinder

23 Feb

Schreibe deinen Code für NAO!   

Während der Osterferien könnt ihr eure Ideen verwirklichen: Lasst NAO sprechen, tanzen oder selbst ausgedachte Bewegungsabläufe ausführen! Wir überprüfen die eingesendeten Programme auf Ausführbarkeit und anschließend gibt es eine öffentliche Vorführung der besten, lustigsten und kreativsten Codes. Falls noch keine Veranstaltungen möglich sein werden, erstellen wir ein Video und veröffentlichen es auf den bekannten Kanälen. Vielleicht nehmen wir dein Programm sogar in unseren Standard auf, wenn du es uns erlaubst.

Hier die wichtigen Infos für deine Teilnahme:

  • Du kannst den NAO in Choregraphe oder mit Open Roberta programmieren.
  • Die fertige Datei speicherst du auf deinem Computer ab oder erstellst einen Link und schickst uns deinen Beitrag anschließend bis zum 11.04.2021 an nao@stbib-koeln.de. Wichtig: Gib deinem Programm einen eindeutigen Namen, z.B. superDance_Eichhörnchen, damit wir es von den anderen Programmen unterscheiden können.
  • Wir spielen das Programm auf den NAO, testen es und präsentieren es, wenn es funktioniert.

Brauchst du Hilfe oder Inspiration, dann guck dir doch mal dieses Video an: Der humanoide NAO-Roboter – Programmieren feat. Daniel Jung & Sophie Charlotte

Die Programme findest du hier:

Open Roberta (kein Download erforderlich)

Choregraphe (Download erforderlich)

Anleitung zum Übersenden der Dateien:

Open Roberta Programmlink:

Open Roberta Programm exportieren:

Choregraphe: Datei, wie beispielsweise eine PDF-Datei, einfach auf dem PC speichern und uns anschließend zusenden

Viel Spaß!