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Rätselhafter Froschkönig

25 Apr

„Junges Buch für die Stadt“

Zum Start der Aktionswoche rund um Rotraut Susanne Berners „Märchen-Comics“ darf fleißig gerätselt werden.

Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin. Sie lebte in einem großen Schloss in der Nähe eines Waldes. Dort im Wald, unter einer Linde, befand sich ein Brunnen. Die Prinzessin liebte diesen Ort. Wenn sie Langeweile hatte, spielte sie hier mit ihrem Ball aus purem Gold.
So auch heute. Allerdings war der Weg von ihrem Zimmer bis in den Wald ziemlich weit. Denn das Schloss hatte viele Gänge und Zimmer, sodass man sich leicht verlaufen konnte.

Kannst du der Prinzessin helfen, den richtigen Weg zu finden?

Rätsel 1 Labyrinth

Copyright: Stadtbibliothek Köln

Als sie den richtigen Weg gefunden hatte, holte die Prinzessin ihren Ball heraus. Fröhlich lachend begann sie mit ihm zu spielen. Immer wieder warf sie ihn in die Höhe und fing ihn wieder auf. Dabei versuchte sie, sich stets selbst zu übertrumpfen und warf den Ball noch kräftiger und immer noch ein Stückchen höher.
Doch dann geschah das Unglück: Die Prinzessin warf den Ball so hoch, wie sie nur konnte. Als sie ihn jedoch auffangen wollte, glitt er ihr aus den Händen. Mit einem lauten Platsch fiel der goldene Ball in den Brunnen.
Darüber war die Prinzessin ganz traurig und sie begann bitterlich zu weinen. Ein Frosch hörte ihr Klagen und kam zu ihr an den Brunnenrand gesprungen.
„Was ist denn los, Königstochter? Warum weinst du denn?”, fragte der Frosch mit quakender Stimme.
Schluchzend sah die Prinzessin auf. Durch ihre Tränen sah sie ganz verschwommen. Als sie zum Frosch und dessen Spiegelung auf der Wasseroberfläche des Brunnens blickte, schien am Spiegelbild etwas nicht richtig zu sein.

Findest du alle 5 Fehler?

Rätsel 2 Fehlerbild Froschkönig Farbig

Copyright: Stadtbibliothek Köln

„Das ist ja ein Frosch!”, rief die Prinzessin erstaunt. „Hast du mit mir gesprochen?” Der Frosch nickte und die Prinzessin seufzte. „Ach, ich weine über meine goldene Kugel. Sie ist mir beim Spielen in den Brunnen gefallen und ich allein bekomme sie da nicht mehr heraus”, erzählte sie dem Tier.
Die Prinzessin zuckte zusammen, als der Frosch näher an sie heranhüpfte. „Ich könnte dir helfen. Aber was bekomme ich dafür?”
„Oh, du kannst alles haben, was du möchtest. Gold, Diamanten, Schmuck…”
Der Frosch schüttelte den Kopf. „Nein, so etwas brauche ich nicht.”
Fragend sah die Prinzessin ihn an. Der Frosch sprach weiter: „Ich wäre gern dein…”

Kannst du herausfinden, was der Frosch möchte?

Rätsel 3 Kreuzwort

Copyright: Stadtbibliothek Köln

Mit großen Augen starrte die Prinzessin den Frosch an. „DAS möchtest du von mir?” Sie fand den Wunsch seltsam. Dann zuckte sie mit den Schultern. „Nun… natürlich. Dann soll es so sein.”
Der Frosch sah sie eindringlich an. „Versprichst du es mir?”
„Ja, natürlich. Ich verspreche es. Nun hol meinen Ball.”
Der Frosch sprang ins Wasser. Kurze Zeit später tauchte er wieder auf, mit der Goldkugel in seinem Maul. Die Prinzessin schnappte sich ihren goldenen Ball und kehrte zum Schloss zurück. Den Frosch hatte sie vergessen. Ebenso das Versprechen an ihn…
Laut quakte der Frosch der Prinzessin hinterher: „Königstochter! So wartet doch auf mich!”
Doch sie hörte nicht auf sein Gequake und schon bald war der Frosch wieder ganz allein am Brunnen. Er seufzte schwer und machte sich hüpfend und krabbelnd auf den beschwerlichen langen Weg. Den ganzen Tag und die ganze Nacht lief er. Die Sonne stand bereits wieder hoch am Himmel, als er das Schlosstor erreichte. Es war keine Wache zu sehen, jedoch war das Tor fest verschlossen. Da bemerkte der Frosch eine seltsame Vorrichtung mit Zahnrädern und seltsamen Symbolen.
Offenbar musste man einen Code lösen, um das Tor öffnen zu können. Hatte er nicht auf dem Weg hierhin auch solche Symbole gesehen?

Kannst du dem Frosch helfen?

 

Die Vorrichtung klickte laut und löste sich. Geschafft. Das Schlosstor öffnete sich und der Frosch schlüpfte hinein…

An dem Tag, als der Frosch das Tor erreichte, gab es im Schloss ein Fest mit einem großen Bankett zu Ehren des Königs, dem Vater der Prinzessin. Viele Gäste und alle Angestellten des Königs waren eingeladen und feierten ausgelassen.
Doch plötzlich war ein immer lauter werdendes ‘Plitsch Platsch’ zu hören. Und dann klopfte es an der Tür des Speisesaals! Neugierig ging die Prinzessin zur Tür und öffnete sie. Der Frosch saß vor ihr und erinnerte sie an ihr Versprechen.
Hastig schlug die Prinzessin dem Frosch die Tür vor der Nase zu und setzte sich wieder an ihren Platz. Doch dem König entging nicht, dass seiner Tochter etwas auf dem Herzen lag. Sie erzählte ihm schließlich, was gestern beim Brunnen geschehen war.
Der König runzelte die Stirn und sprach: „Was du versprochen hast, das musst du auch halten. Geh und mach ihm auf.”
Zögerlich folgte die Prinzessin der Anweisung ihres Vaters und machte dem Frosch auf. Sie verzog beim Anblick dieses Tieres vor Ekel das Gesicht und bat ihn widerwillig zu Tisch.
Diener holten einen Stuhl herbei, auf den der Frosch gesetzt wurde. Als er die vielen verschiedenen Speisen auf der langen Tafel sah, hüpfte er aufgeregt auf und ab. Er wollte auch solch leckeres Essen haben und bat die Prinzessin, ihn auf den Tisch zu heben! Als er dort saß, stand vor ihm ein leerer Teller. Aber er konnte sich nicht entscheiden, was er essen wollte. Nachdenklich starrte er auf seinen Teller.

Hilf dem Frosch, sich zu entscheiden, was er essen möchte, indem du die Buchstaben zu einem richtigen Wort zusammensetzt.

Rätsel 5 Teller

Copyright: Stadtbibliothek Köln / 3D-Objekte aus der Paint 3D-Bibliothek

Die Prinzessin verzog angewidert das Gesicht. Statt eines normalen Essens bekam der Frosch sein eigenes Menü. Die Prinzessin rückte demonstrativ von dem Frosch weg. Sie wollte mit ihm nichts zu tun haben. Alle begafften diesen eigenartigen Gast und die Prinzessin sah, wie die Leute bereits hinter vorgehaltener Hand darüber zu tuscheln und zu lachen begannen.
Doch der König ermahnte sie, nett und freundlich zu ihrem Gast zu sein, der ihr geholfen hatte. Also setzte die Prinzessin sich wieder richtig hin und aß neben dem Frosch, der es sich schmecken ließ.
Schließlich rief der König seine Gäste zum Tanzen auf. Der Frosch freute sich und ebenso die Prinzessin. Jedoch nicht über die kommenden Tänze. Nein, sie sah eine Gelegenheit, von diesem furchtbar demütigenden Fest abzuhauen. Während noch alles für die Tanzfläche vorbereitet wurde, mischte die Prinzessin sich unter die Leute und suchte sich ihren Weg Richtung Ausgang.

Findest du auch den richtigen Weg?

Rätsel 6 Weg

Copyright: Stadtbibliothek Köln

Kurz bevor die Prinzessin den Ausgang erreichen und von dem Fest abhauen konnte, bemerkte ihr Vater sie doch noch.
„Wo willst du hin, meine Tochter?”, fragte er streng. Der Prinzessin blieb nichts anderes übrig, als zurückzukommen und den Rest des Festes zusammen mit dem Frosch zu ertragen.
Als es zu Ende war, glühte ihr Gesicht vor Scham, denn der Frosch hatte ständig mit ihr tanzen wollen. Alle machten sich über sie lustig.
Nun gähnte der Frosch. Es war mittlerweile Abend geworden. „Ich bin satt und müde. Nun trag mich bitte in dein Zimmer. Ich möchte in deinem Bett schlafen.”
Da war die Prinzessin den Tränen nahe. Doch der König ermahnte sie erneut. „Wer dir geholfen hat, als du in Not warst, den sollst du nun nicht verachten.”
Die Prinzessin nahm den Frosch mit spitzen Fingern und trug ihn hinauf in ihr Zimmer. Dort angekommen, ließ sie ihn auf den Boden fallen, während sie sich in ihr prächtiges Bett legte, welches wie gemacht war für eine Prinzessin. Nicht für einen Frosch. Doch kaum hatte sie die Augen zugemacht, begann der Frosch zu quaken.
„Königstochter, mir ist kalt. Bitte, kann ich denn nicht in deinem Bett schlafen?”
Das kam überhaupt nicht in Frage! Rasch stand die Prinzessin auf und ging zu einer Truhe, wo sie all ihre Sachen aufbewahrte.
Hier irgendwo musste doch auch noch ihre liebste Kuscheldecke sein. Es gefiel ihr zwar überhaupt nicht, diese dem Frosch zu geben. Aber das war immer noch besser, als ihn in ihrem Bett zu haben.

Siehst du die Decke der Prinzessin?

Rätsel 7 Wimmelbild

Copyright: Stadtbibliothek Köln / 3D-Objekte aus der Paint 3D-Bibliothek

Nach einer Weile fand die Prinzessin ihre Kuscheldecke und warf sie dem Frosch zu. Dann schlüpfte sie wieder in ihr Bett, wandte sich von dem garstigen Tier ab und schloss die Augen.

Doch schon bald quakte der Frosch erneut. „Ich kann nicht richtig einschlafen, Königstochter. Kannst du mir eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen?”
Die Prinzessin seufzte schwer, ignorierte aber den Frosch weiter. Da begann der Frosch, sich selbst eine Gute-Nacht-Geschichte zu erzählen. Die Prinzessin kannte die Geschichte sogar, allerdings erzählte der Frosch sie völlig falsch.
Genervt drehte sie sich nun doch zu ihm um und sah ihn böse an.
„So geht die nicht”, sagte sie und erzählte die Geschichte richtig. Allerdings musste auch sie eine Weile überlegen.

Hilf der Prinzessin, die Geschichte richtig zu erzählen!

„Und jetzt schlaf endlich!”, gab die Prinzessin brummig von sich, als sie die Geschichte beendet hatte. Tatsächlich gab der Frosch nun eine Weile Ruhe.
Aber er konnte einfach nicht einschlafen. Ihm war so kalt und die Unfreundlichkeit der Prinzessin schmerzte ihn. Währenddessen schlief die Prinzessin ruhig in ihrem warmen, gemütlichen Bett.
Dort wollte er auch hin. Aber das Bett war sehr hoch und er war vom vielen Laufen und Tanzen erschöpft. Außerdem würde die Prinzessin sicherlich sofort aufwachen, wenn er zu ihr hochhüpfte.
Nein, er musste ganz leise zu ihr hochklettern. Aber dafür brauchte er die richtigen Gegenstände, um sich eine Art Leiter bauen zu können.

Suchend sah sich der Frosch im Zimmer um.

Hilf ihm, die passenden Gegenstände zu finden. Die Silhouetten der richtigen Gegenstände findest du auf der rechten Seite des Bildes.

Rätsel 9 Silhouetten

Copyright Bild: Imus Eus, https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Empire_Zimmer_Rotes_Haus.jpg // Copyright 3D-Objekte: 3D-Objekte aus der Paint 3D-Bibliothek

Als der Frosch die passenden Gegenstände gefunden hatte, kletterte er zu der Prinzessin hinauf ins Bett. Vorsichtig hob er die Bettdecke an und kuschelte sich neben sie.
Doch trotz aller Vorsicht vom Frosch, bemerkte die Prinzessin dennoch rasch, dass das Tier nun neben ihr lag. Entsetzt und wütend schrie sie auf.
„Verschwinde!”, rief sie, packte den Frosch und warf ihn aus lauter Angst vor ihm in hohem Bogen von sich. Dabei flog das arme Tier gegen die Wand und glitt zu Boden. Erschrocken hielt die Prinzessin die Luft an und lief zum Frosch. Sie hatte ihm nicht weh tun wollen und nun lag er ganz still da auf dem Boden.
„Oh nein… Das wollte ich nicht! Es tut mir so leid!” Vorsichtig trat sie zu ihm und hob ihn hoch. Ganz still lag er da und die Prinzessin begann zu weinen.
Als eine Träne auf den Frosch fiel, geschah etwas Seltsames. Der Frosch begann zu leuchten und seine Gestalt schien sich zu verändern!

In was hat sich der Frosch verwandelt? Verbinde die Zahlen miteinander.

Rätsel 10 Zahlen

Copyright: Stadtbibliothek Köln

Staunend sah die Prinzessin zu dem Frosch, der nun keiner mehr war. Vor ihr stand ein junger Mann etwa in ihrem Alter. Verlegen lächelte er sie an.
„Danke, Königstochter!”, sagte er.
„Was geht hier vor sich?”, flüsterte die Prinzessin erstaunt und konnte nicht glauben, was gerade passiert war.
Da erzählte ihr der Mann, dass er ein Prinz war. Er war auf dem Weg zu ihrem Schloss gewesen, um um ihre Hand anzuhalten. Aber auf der Reise war er einer bösen Hexe begegnet, die ihn in einen Frosch verwandelt hatte. Sie sagte ihm, die Prinzessin sei wunderschön, aber ihr Charakter wäre hässlich wie ein Frosch. Und nur sie könne den Fluch brechen, wenn sie Mitgefühl dem Frosch gegenüber zeige.
Die Prinzessin schämte sich, dass sie so gemein zu dem Frosch gewesen war und das nur wegen seines Aussehens. Sie nahm sich vor, ihr Verhalten anderen gegenüber zu ändern. Und am nächsten Tag hielt der Prinz vor versammeltem Hof um die Hand der Prinzessin an. Glücklich willigte die Prinzessin ein und sie reisten zusammen als Mann und Frau in das Königreich, aus dem der Prinz gekommen war.
Dort lebten sie glücklich zusammen und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Copyright: Stadtbibliothek Köln

Rätselhafter Froschkönig als PDF

Lösungen Rätselhafter Froschkönig

Hilf dem Osterhasen – Ein Osterrätsel für Kinder

9 Apr

Es war ein wunderschöner Ostersamstag, als der Osterhase in seine Werkstatt zurückkehrte. Er war bereits sehr fleißig gewesen und hatte schon viele Ostereier bunt bemalt. In dieser Nacht würde er sie alle verstecken, damit die Kinder sie morgen suchen gehen konnten. Noch war er aber nicht ganz fertig. Er war neue Farbe holen gegangen, um die restlichen Eier fertigzubekommen. Doch als er wieder in seine Osterwerkstatt zurückkehrte, die sich ganz versteckt im Wald befand, wurde er stutzig. Irgendetwas… stimmte nicht. Nachdenklich sah er sich um. Doch, hier war definitiv etwas anders! Hier fehlte doch etwas!

Findest du heraus, was sich alles in der Werkstatt verändert hat?

Werkstatt

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Werkstatt mit Fehlern

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Oh nein! So viele Dinge waren gestohlen worden! Wie unordentlich es jetzt hier aussah! Und das einen Tag vor der Ostereiersuche! Wer machte denn so etwas? Völlig verzweifelt lief der Osterhase in seiner Werkstatt hin und her. Er überlegte fieberhaft, was er jetzt machen sollte. Da fiel ihm etwas am Boden auf. Da waren Farbkleckse. Nein… Pfotenabdrücke! Und der Osterhase erkannte auch sofort, zu welchem Tier diese Spur gehörte: dem Fuchs! Verärgert kräuselte sich die Nase des Hasen. Das hätte er sich ja denken können, dass der listige Fuchs dahintersteckte! Na, der konnte was erleben! Er musste schleunigst zu ihm und sich die gestohlenen Sachen wiederholen.

Der Osterhase ging hinaus und lief zielstrebig zum Fuchsbau. Es war ein sehr langer Weg. Er musste sich sputen, damit er noch heute mit seiner Arbeit fertig werden konnte.

Lauf mit dem Osterhasen von seiner Werkstatt zum Fuchsbau. Findest du den richtigen Weg?

Labyrinth

Copyright: Stadtbibliothek Köln

 

Als der Osterhase den weiten Weg durch den dichten, verworrenen Wald geschafft hatte, sah er endlich den Fuchsbau. Zielstrebig lief er darauf zu und rief nach dem Fuchs. Doch er bekam keine Antwort. Vorsichtig steckte er den Kopf hinein, um im Inneren des Baus nachzusehen. Doch es schien niemand da zu sein. Der Osterhase verschränkte die Arme und trommelte nachdenklich mit seinem Fuß.

Da begegnete ihm eine Maus, die mitbekommen hatte, dass der Hase den Fuchs suchte. Sie erzählte ihm, dass sie den Fuchs vor ein paar Stunden gesehen hatte. Dieser hatte einen großen Sack getragen und den Bau verlassen. Aber wohin er gegangen war, wusste auch sie nicht.

Der Osterhase bedankte sich bei ihr und überlegte. Wo könnte der Fuchs denn noch sein? Welche Hinweise hatte er bisher? Half ihm das vielleicht weiter?

Hilf dem Osterhasen bei seinen Überlegungen und finde heraus, wohin der Fuchs gegangen sein könnte.

Kreuzworträtsel Ostern

Copyright: Stadtbibliothek Köln

 

Hm, könnte das sein? War der Fuchs vielleicht dorthin gegangen? Er wusste, dass man ihn dort öfter mal antreffen konnte. Da er sonst nicht wusste, wo er ihn suchen sollte, wollte er es dort versuchen. Er hoppelte in die Richtung. Nach einiger Zeit verschwanden das dichte Dickicht und die Bäume und machten Häusern und Straßen Platz.

Oh je, wie sollte er den Fuchs hier bloß finden? Das war so ein großer Ort! Aber der Osterhase konnte und wollte nicht aufgeben. Voller Entschlossenheit suchte er den Fuchs überall.

Kannst du den Fuchs finden? Größeres Wimmelbild

Wimmelbild Ostern

Copyright: Stadtbibliothek Köln / 3D-Objekte aus der Paint 3D-Bibliothek

Da war er! Dort saß er mit all seinen Sachen. Er hatte sich die Malerschürze umgebunden. Ein Farbeimer stand neben ihm, den Pinsel hielt er in der Hand und… er malte die geklauten Eier bunt an? Verwundert, aber auch verärgert, trat der Osterhase zum Fuchs. Erschrocken ließ dieser den Pinsel fallen.

Der Osterhase stellte den Fuchs schließlich zur Rede. Mit hängenden Ohren und voller Schuldgefühle sah der Fuchs zu Boden und entschuldigte sich. Er hatte die Eier gar nicht für sich haben wollen. Nun, anfangs schon, als er in die Werkstatt eingebrochen war. Allerdings hatte er da die vielen bereits bemalten Eier gesehen. Er war beeindruckt von der Arbeit gewesen, die dahintersteckte. Da packte den Fuchs der Ehrgeiz. Er hatte dem Osterhasen die Arbeit abnehmen und ihn mit den fertig bemalten Eiern überraschen wollen. Und damit es eine Überraschung blieb, konnte er sie natürlich nicht in der Werkstatt bemalen. Kurzerhand hatte er sich die noch unbemalten Eier sowie das Werkzeug des Osterhasen geschnappt und war damit in seinen Bau geflüchtet. Dummerweise hatten das aber andere Tiere mitbekommen. Er hatte befürchtet, dass der Osterhase ihn in seinem Bau finden könnte, bevor er mit seiner Arbeit fertig war. Also hatte der Fuchs erneut alle Sachen zusammengepackt und war schließlich hierher geflüchtet. Dass der Osterhase ihn auch hier finden würde, damit hatte er nicht gerechnet.

Nun war der Fuchs traurig, weil ihm seine Überraschung nicht gelungen war. Doch der Osterhase war ganz gerührt davon, dass gar keine böse Absicht hinter alldem gesteckt hatte. Lächelnd schlug er dem Fuchs vor, dass sie doch die restlichen Eier zusammen bemalen könnten. Der Fuchs freute sich, dass der Osterhase ihm nicht mehr böse war und willigte ein. Sie nahmen alles mit und kehrten in die Osterwerkstatt zurück.

Gemeinsam ging dann die Arbeit auch viel schneller voran und alles wurde rechtzeitig fertig. Der Osterhase bedankte sich beim Fuchs für die Hilfe. Der Fuchs versprach, dem Hasen auch nächstes Jahr wieder zu helfen. Doch dann würde er ihn einfach direkt fragen und das mit der Überraschung lieber sein lassen.

Hilf dem Osterhasen und dem Fuchs, die Ostereier schön bunt zu bemalen. Hier ist das Ausmalbild Ostern zum Ausdrucken.

Ausmalbild Ostern

Copyright: Stadtbibliothek Köln

 

Das komplette Rätsel als PDF-Datei findet ihr hier: Osterrätsel

Die Stadtbibliothek Köln wünscht euch frohe Ostern!

Lösungen Osterrätsel

Copyright: Stadtbibliothek Köln / 3D-Objekte aus der Paint 3D-Bibliothek

Super Smash Bros. Ultimate Turnier in der Zentralbibliothek

17 Apr

Am Samstag trafen sich ca. 85 begeisterte Smash Spieler in der Zentralbibliothek, um sowohl in Teams als auch im Einzelkampf ihr Können zu beweisen.

Super Smash Bros. Ultimate ist eine Videospielreihe von Nintendo, in der die populärsten Spielfiguren des Unternehmens aufeinandertreffen. Es handelt sich um Fighting Games, in denen das Spielziel darin besteht, mit einer gewählten Spielfigur seine Gegner unter Zuhilfenahme von individuellen Angriffen und zufälligen Items von einer Plattform zu befördern. […] Das Geschehen ist stilisiert und comichaft dargestellt. Im Mehrspieler-Modus können (abhängig vom Spiel) bis zu acht Spieler mit- oder gegeneinander kämpfen. (Quelle)

Oliver Dato – seinerseits selbst begeisterter Spieler der Reihe – kam im letzten Jahr mit der Idee auf uns zu gemeinsam ein Turnier auszurichten. Gesagt getan und einige Planungstreffen weiter, setzten wir gemeinsam das erste Super Smash Bros. Ultimate Turnier in den Räumen der Stadtbibliothek Köln um.

Mit kurzer Verzögerung durch den großen Andrang beim Einlass starteten gegen 11 Uhr die Einzel-Ladder und kurz darauf begann ebenfalls die Team-Ladder. Bis circa 17 Uhr kämpften die Teams und einzelnen Teilnehmer erbittert um Punkte zum Sieg. Nicht selten feuerten mitangereiste Freunde die Teams lautstark an und ließen eine Wettkampfatmosphäre wie sonst nur beim Sport entstehen.

In der Team-Ladder gewannen die „HeavyBasterds“ (Eldigan & Draqo), dicht gefolgt vom Team „Stramme Jungs“ (Fl0w & Yurika) und auf dem dritten Platz Team „Green Barons“ (Kunai KazeKun & Rigé & Xave). Im Einzelkampf konnte „Nero“ punkten und den Sieg für sich verbuchen. Die erfolgreichen Sieger gewannen jeweils Guthabenkarten für den Nintendo eShop und Nintendo Switch Spiele von Nintendo. Zum Schluss wurden unter allen Teilnehmenden weitere Sachpreise von Nintendo wie Amiibo-Figuren, T-Shirts oder Mützen verlost.

Ein großer Dank geht dabei an Nintendo, die uns Sachpreise und Dekoration großzügig bereitstellten! Ebenfalls möchten wir uns bei Oliver Dato für die Organisation des Turniers bedanken!

Bei Fragen schreibt uns unter games@stbib-koeln.de oder auf unseren Social Media Kanälen an.

(Is)

Spielend durch den Informationsdschungel

15 Sep

Die vorletzte Woche der Sommerferien stand ganz im Zeichen von Gaming. Während in Deutz erneut der Messewahnsinn Gamescom tobte, stimmten wir uns am Montag den 20.08. beim Gamescom Warm Up entsprechend ein.

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Ruhe vor dem Sturm – der Veranstaltungssaal vor Einlass der Besucher

Schon vor Beginn warteten die ersten BesucherInnen ungeduldig am Absperrband. Die Veranstaltung war sehr gut besucht – rund 130 TeilnehmerInnen spielten und tanzten um die Wette. Mit einer Stempelkarte gingen die BesucherInnen von einer Station zur nächsten und probierten viele verschiedene Spiele auf unterschiedlichen Konsolen aus. Wir boten Just Dance, Mario Kart, FIFA und das VR-Spiel „Keep talking and nobody explodes“ – ein Teamspiel, bei dem man durch Kommunikation eine Bombe entschärfen muss – an. Das FIFA-Spiel wurde auf die Leinwand projiziert und sah von weitem beeindruckend echt aus. Unter anderem wurden auch Donkey Kong und Mario auf der Super Nintendo Classic (eine Retro-Konsole) angeboten. Hatte man an einem Spiel teilgenommen, so bekam man den passenden Stempel dazu. Doch auch das „reale“ Spiel kam nicht zu kurz – am Kickertisch wurden begeisterte Kämpfe ausgefochten.

Die Multiplayer-Spiele wurden zusammen gespielt und brachten BesucherInnen zusammen, die sich sonst gar nicht kannten. Ein persönliches Highlight war dabei auch die Tanzcrew aus der JustDance-Community, die mit Leidenschaft und viel Spaß einen Tanz nach dem anderen vorführten und auch zur ausgelassenen Stimmung beitrugen. Auf der Gamescom tanzt die Gruppe übrigens professionell für Ubisoft, den Hersteller der Just Dance Spiele. Auch nach 17 Uhr wollte sie am liebsten weitertanzen.

Der Fleiß der SpielerInnen wurde natürlich auch belohnt und es gab zahlreiche Preise zu gewinnen, sofern man alle Stempel gesammelt hatte. Ein herzlicher Dank geht hierbei an Nintendo, die uns einen Großteil der Preise bereit gestellt haben!
Als Hauptpreis winkten den vier per Los gezogenen Gewinnern 4×2 heißbegehrte Tickets für die ausverkauften Tage der Gamescom (Freitag und Samstag). Ein strahlender Gewinner flüsterte seiner Mutter zu „Haben wir gerade wirklich Gamescom-Tickets gewonnen?“

Die vielen begeisterten Besucher sorgten für ein gelungenes Aufwärmen zur Gamescom 2018! Wir finden, das schreit nach einer Wiederholung im nächsten Jahr – was meint ihr?

Nach dem gelungenen Auftakt in der Zentralbibliothek machten sich einige Mitarbeiterinnen des Gaming-Teams auf zur Gamescom, um die Trends, Spiele und mögliche Kooperationspartner für neue Veranstaltungen  kennen zu lernen.

Es wurde deutlich, dass Spiele und ihre Spieler nicht nur das bekannte Klischee erfüllen, sondern sehr vielfältig aufgestellt sind und sie so in allen Bereichen immer mehr etablieren können. Gaming gehört immer mehr zum alltäglichen Leben dazu.  Die Gamescom bot dieses Jahr vor allem eine riesige Fülle an großen und kleinen Neuerscheinungen von Massentitel bis Indie-Game, wohingegen im technischen Feld eher wenig neue Innovationen vorgestellt wurden.

Im Fitnessbereich konnten gleich zwei interessante Virtual Reality Anwendungen ausprobiert werden. Bei „Sphery“ haben die Spielenden Tracking-Sensoren an Armen und Beinen und müssen dabei nachahmen, was Sie auf der Leinwand sehen. Dabei muss zusätzlich ein Kontakt zu einer u-förmigen Spielwand hergestellt werden. Die Kamera der HTC Vive registriert dann, ob die tatsächliche Bewegung auch ausgeführt wurde.
Mit den „Cybershoes 3D“ konnte man quasi im Sitzen laufen. Der/Die Spielende sitzt und bewegt dabei die Beine wie beim Laufen, um sich im Spiel fortzubewegen.

Nicht aus dem Fitnesssektor, sondern nachdenklich stimmend war der „Bee Simulator“ der sich mit dem aktuellen bedenklichen Thema des Bienensterbens spielerisch auseinandersetzt und dabei viele interessante Fakten vermittelt.

Mobiler Escape Room

Mobiler Escape Room

Spannend fanden wir auch das Konzept eines mobiles Escape Rooms. Escape Rooms sind reale Räume in denen die Spielenden in einer vorgegebenen Zeit Aufgaben oder Rätsel lösen müssen, um das Spiel zu meistern. Das Angebot vor Ort umfasste einen mobilen Wagen, in dem ein solcher Escape Room untergebracht war und so überall hin gebracht werden kann. – Vielleicht auch bald bei uns in der Bibliothek?

 

„Lost Ember“ überzeugte durch die intuitive Steuerung verschiedener Tiere im Spiel, wobei der Hauptcharakter ein Wolf ist. Die Tiere versuchen die Geheimnisse alter Ruinen zu erforschen.

Bei „The Dark Pictures Anthology: Man of Medan” von den Machern von Horrorschocker „Until Dawn“ gruselten wir uns. Eine Gruppe junger Leute findet bei einem Bootsausflug ein altes Schiff aus dem 2. Weltkrieg und erforscht es…
Ganz wie bei „Until Dawn“ heißt es auch hier: Wer überlebt? Wer stirbt?

Am 8.11. laden wir alle ab 16 Jahren zu unserem Horrorabend in der Zentralbibliothek ein. Halloween war euch noch nicht gruselig genug? Dann kommt bei uns vorbei um aktuelle Schocker und Gruselklassiker zu spielen.

Im nächsten Abschnitt zeigen wir euch die Spielehighlights und Gamescom Award  Gewinner, die ihr bald auch bei uns ausleihen könnt:

FIFA 19 Stand

  • „Assassin’s Creed Odyssey“ : Der neuste Teil der beliebten Spielereihe. Schreibe deine eigene legendäre Odyssee und erlebe epische Abenteuer in einer Welt, in der jede Entscheidung zählt. BESTELLT!
  • In „Shadow of the Tomb Raider“ erlebt Lara Croft Ihr bislang gefährlichstes Abenteuer welches Sie in das tödlichste aller Terrains – den Dschungel – führt.  BESTELLT!
  • Bestes Social-/Online-Spiel: „Call of Duty Black Ops 4 (Activision Blizzard)“ , Black Ops ist zurück und bietet finstere, realistische Mehrspieler-Kämpfe und das grösste Zombies-Paket aller Zeiten: BESTELLT!
  • Bestes Sportspiel: „Fifa 19 (EA)“ , Storymodus mit dem Finale der Alex Hunter-Story, Active-Touch-System ermöglicht engere Ballführung, verbesserte Animationen etc. BESTELLT!
  • Bestes PS4-Spiel: „Marvel’s Spider-Man (Sony Interactive Entertainment)“ , Superhelden Action-Adventure von den Ratchet & Clank-Machern: BESTELLT!

Wir freuen uns auf ein neues Jahr voller Spiele, Veranstaltungen und neuer Technik. Nach all den Eindrücken bleibt dennoch vor allem auch eine große Frage:
Wird die Gamescom nach 2019 noch weiterhin in Köln bleiben? Der Vertrag mit Koelnmesse läuft 2019 aus, der Standort Köln wird zwar weiterhin favorisiert, doch auch die Frankfurter Messe ist eine starke Konkurrenz, die viel Platz für das spielwütige Publikum bietet.

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Zum Schluss ein Symbolbild zur Gamescom – Schilder zeigen den Spielern die Wartezeiten an – von 30 Minuten bis 9 Stunden ist alles vertreten…

Weitere Informationen zur Gamescom findet ihr unter www.gamescom.de.

Alle Neuigkeiten und Veranstaltungen (auch die Horror-Veranstaltung unserer Reihe games@cologne) findet ihr zeitnah auf unserer Homepage unter www.stbib-koeln.de/gaming.

 

(Is) (Al)

Eltern-LAN in der Stadtteilbibliothek Chorweiler

14 Jun

Bei schwülen Temperaturen trafen sich letzten Donnerstag die Teilnehmer der Eltern-LAN in der Stadtteilbibliothek Chorweiler, um die Faszination von Gaming kennen zu lernen.

Neben einer allgemeinen Einführung zum Thema Games, stieg man auch praktisch in die Thematik ein: Erst fuhren Eltern und Pädagogen beim Rennspiel TrackMania um die beste Rundenzeit. Im Anschluss wagten sich die Teilnehmenden an den Taktik-Team-Shooter Call of Duty. Nach zwei 20-Minuten-Spielrunden schätzte keiner der Spielenden die Spielzeit so hoch ein – der sogenannte (Spiel-)Flow hatte dafür gesorgt, dass die Zeit wie im Flug verging.

Zum Abschluss sprach Markus Sindermann von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW über die Risiken von exzessivem Spielverhalten und ging dabei auf die Fragen und Sorgen der Anwesenden ein.

Die Eltern-LAN ist eine gemeinsame Veranstaltung von spielbar.de, der Plattform der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Computerspiele, dem Spieleratgeber-NRW des Vereins ComputerProjekt Köln e.V., der Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung e.V. und Turtle Entertainment, dem Veranstalter der Electronic Sports League, mit freundlicher Unterstützung von BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Die Eltern-LAN in der Stadtteilbibliothek Chorweiler wurde in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW veranstaltet.

Weitere Informationen unter Eltern-LAN – Eine LAN-Party für Eltern und Pädagogen .

(si)

Eltern LAN – Gemeinsam spielen

8 Mai

Am 7.6. veranstalten wir in der Stadtteilbibliothek Chorweiler von 15-19:30 Uhr eine Eltern-LAN!

Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Erwachsene stehen der Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, oft ratlos gegenüber. Diese Veranstaltung schlägt eine Brücke zwischen den Generationen und gibt Eltern wie Pädagogen Einblicke in jugendliche Medienwelten.

Bei der Eltern-LAN erhalten Eltern und pädagogische Fachkräfte die Möglichkeit, eigene Computerspielerfahrungen zu sammeln und sich über Inhalte und Wirkungen virtueller Spielwelten zu informieren als auch sich mit jugendlichen Gamern und MedienpädagogInnen darüber auszutauschen.

Ablauf der Veranstaltung: 

  • Medienpädagogische Einführung
  • Spielphase
  • Gespräch mit Computerspielern/-spielerinnen
  • Vortrag zum Thema „Exzessives Spielen“
  • Pädagogische Nachbesprechung

Ausführliche Infos findet ihr hier auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung unter Informationen Eltern-LAN und auf unserer Homepage unter folgendem Link: Eltern-LAN 

Kontakt und Anmeldung:

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, meldet euch daher bitte bis zum 31.05.18 unter gaming@stbib-koeln.de an!

Veranstalter
Die Veranstalter der Eltern-LAN sind spielbar.de, das Online-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Computerspiele, der Spieleratgeber-NRW des Vereins ComputerProjekt Köln e.V. und die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V. mit freundlicher Unterstützung des BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

 

(si)

Next Level Festival im NRW-Forum Düsseldorf

7 Dez

Auch in diesem Jahr durften wir das Next Level Festival besuchen, das zum zweiten Mal im Düsseldorfer NRW-Forum stattfand.

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Wie auch in den Vorjahren lag der Fokus darauf, Dinge selbst auszuprobieren.
Einige Projekte möchten wir euch etwas näher vorstellen.

Die Hochschule Düsseldorf verbindet zunehmend virtuelles und physisches Spielerlebnis – mittels Trampolin, Stromschlag-Verteilern oder Lichtschwertern. Letzteres war als Multiplayer besonders attraktiv, denn nichts geht über den direkten Wettbewerb.

Auch die vorgestellten Projekte der Kunsthochschule für Medien Köln brachten uns zum Staunen.

Besonders hat uns „Gebäude“ fasziniert – mit einer Metallkugel navigiert man sich durch nachgebildete bekannte Bauwerke. Klingt  banal, ist aber wunderschön!


Die Ausstellung „Last Level“ vereint drei Projekte aus Deutschland, Australien und Großbritannien, die sich mit der Materie Raum auseinandersetzen.
Man bewegt sich durch schier endlose Gänge, die psychedelisch anmuten: Bei jedem Verharren, wird ein anderes Bild aus der aktuellen Ansicht generiert.

5Last Level

Die Bauhaus Universität Weimar hat ihr Biogame Pig Simulator vorgestellt:
Durch die Augen eines Schweines durchlebt man den Weg vom Bauernhof über die Schlachtung bis in den Supermarkt.

Vorträge kamen natürlich auch nicht zu kurz. Unter anderem erzählte Linda Scholz über die Arbeit des Spieleratgeber NRW., wir konnten mehr über verschiedenste Berufsfelder der Games-Branche erfahren und inwieweit sich das Bild virtueller Spielewelten in den Medien geändert hat.

Unersetzlich sind all die kleinen Gespräche, die zwischen den Räumen und Ausstellungsstücken entstanden. Hier konnte man ganz persönliche Anknüpfungspunkte und Ansprechpartner für kommende Projekte der Stadtbibliothek auftun.

Das Festival war, wie auch in den Jahren zuvor, mit Herzblut und Liebe zum Detail organisiert. Ist die Dekoration nicht fantastisch? <3

 (bp und fb)

 

Makerspace: August bis Dezember 2017

19 Aug

Unser Makerspace-Programm geht in die nächste Runde! Ab sofort liegen die Flyer aus, außerdem findet ihr online alle Termine bis Dezember.

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Wir bieten euch Kurse zu Arduino, IoT, Robotik, Tontechnik, Game- und App-Design, Zeichnen, Fotografie und vielem mehr. Auch das senseBox-Team, das ihr vielleicht schon von unserer Maker Faire und unserem Open-Data-Abend kennt, ist mit einem Workshop vertreten. Hier könnt ihr euren eigenen Feinstaubsensor bauen! Außerdem finden bei uns regelmäßig Workshops statt, in denen wir euch zeigen, wie unser 3D-Drucker, unsere HTC Vive oder unsere Overlock-Nähmaschine bedient werden.

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Zur Workshop-Liste!

Ihr seid herzlich willkommen.

Rückblick – Stay Forever Live

16 Aug

Am 14.07. machten Gunnar Lott und Christian Schmidt bei uns Halt, um ihren gemeinsamen Podcast „Stay Forever“ im Live-Format „Stay Forever Live – Du kämpfst wie eine Kuh!“ vorzustellen.

Gunnar Lott und Christian Schmidt waren früher beide Journalisten beim Spielemagazin Gamestar und sind auch heute weiterhin im weiteren Umfeld der Gaming-Szene anzutreffen. In ihrem Podcast diskutieren sie mal mehr mal weniger fundiert aber immer extrem unterhaltsam über alte Computerspiele.

„Es gibt immer ein übergreifendes Thema, ansonsten aber keine Regeln oder gar Rubriken oder sowas. Es ist den Herren auch nicht recht klar, warum das jemand außer ihren Müttern interessant finden sollte.“ – stayforever.de

Zumindest in Schrift scheinen sich die Herren in Bescheidenheit zu üben, an diesem Freitagabend jedoch warten bereits eine Stunde vor Einlass die ersten Zuschauer vor den Türen der Stadtbibliothek – bis 19 Uhr formt sich eine beachtliche Schlange.

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Als die zwei eine Stunde später unter Applaus auf die Bühne des ausverkauften Veranstaltungssaals treten merkt man davon nicht mehr viel. Es wird geklotzt, nicht gekleckert – in rasantem Tempo bewegen sich die beiden in Anekdoten durch ihre Gaming-Vergangenheit.

Erfrischend zu hören, dass selbst Vielspieler wie diese beiden häufig ganz anders an diverse (Text-)Adventures heran gehen: So klagt Christian darüber, dass er stundenlang den Ausweg aus Geheimraum im Spiel „Die Kathedrale“ suchte, nur um später von Gunnar zu erfahren: „Ja das war einfach – ich hab mich halt in den Sarg gelegt – dann wurde ich rausteleportiert.“ Passend dazu zieht Gunnar sein T-Shirt aus nur um ein anderes offen zulegen: „Zertifizierter Sarkophag-Teleportierer“ Die Show lebt zum einen vom gewitztem Erzählfluss der geübten Unterhalter, zum anderen vom anwesendem Zielpublikum, dass das richtige Hintergrund(nerd)wissen mitbringt. So ist eben dieses T-Shirt eine Anspielung an ein ganz anderes berüchtigtes Computerspiel Puzzle aus dem Jahr 1984: Im „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ muss an einer Stelle des Spiels ein sogenannter „Babelfisch“ aus einem Automaten geholt werden. Der Fisch kann ins Ohr gesetzt werden und fungiert fortan als geübter Übersetzer alle Sprachen. Der Weg zum Fisch im Ohr gestaltet sich besonders schwierig und erst nach einer langwierigen Abfolge von Rätseln ist der Spieler erfolgreich. Seither berühmt gab es seither das T-Shirt „I got the babel fish“ (Ich habe den Babelfisch bekommen). Ausführlicher kann man das auch hier lesen „The Six Most Infamous Puzzles In Adventure Game History“.

Der Abend schreitet locker und erfreulich kurzweilig voran, zu späterer Stunde nutzen die Podcaster ihr Sponsoring durch eine Pizzakette, um Pizza im Saal zu verteilen.

 

In einem unterhaltsamen Rollenspiel versucht Christian als fiktiver Entwickler Gunnar (als Geldgeber) angepasst an populäre Gaming-Regeln des jeweiligen Jahrzehnts  den Spielklassiker „Pac-Man“ zu verkaufen. Unterhaltsam, fast beiläufig wird so auch gleich Spielegeschichte abgehandelt.

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Auf eben die kommt es auch beim Publikums-Quiz an, dass die beiden in jeder Stadt durchführen. Maximal acht Punkte können erlangt werden. Schnell wird ein Freiwilliger ausgewählt, der mithilfe des Publikums, die ausschlaggebende Antwort geben darf. Köln ist erfolgreich und kann gemeinsam mit Berlin die aktuelle Höchstpunktzahl von sieben Punkte erreichen.

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Nach knapp 100 Minuten verabschieden sich Gunnar Lott und Christian Schmidt unter tosendem Beifall vom Kölner Publikum.

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(si)

Reale Lizenz für virtuelle Realität

3 Jun

HTV Vive-Nutzerin

Am 20. Juni starten wir ein neues Angebot:

die VR-Lizenz!

Bedeutet: Wir bringen euch in Workshops bei, wie man die Brille und den dazugehörigen Computer richtig bedient – und danach könnt ihr Termine reservieren und unsere HTC Vive kostenfrei und selbstständig nutzen. Bis zu drei Stunden täglich.

Voraussetzungen

  • ein gültiger Bibliotheksausweis
  • ein Mindestalter von 16 Jahren

That’s it. Wenn ihr das erfüllt, steht einer Lizenz für die virtuelle Realität nichts im Wege. Es entstehen keine weiteren Kosten.

Kick-Off

Am 20. Juni findet um 14:00 Uhr die Eröffnung der VR-Station auf der dritten Etage der Zentralbibliothek statt. Wer direkt eine Lizenz erwerben möchte, muss sich anmelden!

Zur Anmeldung

Die Plätze sind für diesen ersten Termin auf 15 beschränkt. Ab Juli wird es dann regelmäßige Termine geben, sodass möglichst viele Leute die Chance erhalten eine Lizenz zu erwerben.

Was ist die VR-Station?

Zur Zeit bauen wir noch dran, daher gibt es noch keine Bilder. Aber die VR-Station ist ein Ort, der euch alles bietet, was ihr für ausgedehnte Spaziergänge in der virtuellen Realität braucht: Ein Gaming-Rechner ist integriert und wir ermöglichen euch den Zugang zu zwei Vive-Controllern und der Brille. Ihr bedient Hard- und Software selbstständig. Unter Steam findet ihr eine Auswahl von Spielen, die laufend aktualisiert wird.

Noch Fragen? Dann ab in die Kommentare. Wir freuen uns auf den 20. Juni und die Zukunft!

sa