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Eltern-LAN in der Stadtteilbibliothek Chorweiler

14 Jun

Bei schwülen Temperaturen trafen sich letzten Donnerstag die Teilnehmer der Eltern-LAN in der Stadtteilbibliothek Chorweiler, um die Faszination von Gaming kennen zu lernen.

Neben einer allgemeinen Einführung zum Thema Games, stieg man auch praktisch in die Thematik ein: Erst fuhren Eltern und Pädagogen beim Rennspiel TrackMania um die beste Rundenzeit. Im Anschluss wagten sich die Teilnehmenden an den Taktik-Team-Shooter Call of Duty. Nach zwei 20-Minuten-Spielrunden schätzte keiner der Spielenden die Spielzeit so hoch ein – der sogenannte (Spiel-)Flow hatte dafür gesorgt, dass die Zeit wie im Flug verging.

Zum Abschluss sprach Markus Sindermann von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW über die Risiken von exzessivem Spielverhalten und ging dabei auf die Fragen und Sorgen der Anwesenden ein.

Die Eltern-LAN ist eine gemeinsame Veranstaltung von spielbar.de, der Plattform der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Computerspiele, dem Spieleratgeber-NRW des Vereins ComputerProjekt Köln e.V., der Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung e.V. und Turtle Entertainment, dem Veranstalter der Electronic Sports League, mit freundlicher Unterstützung von BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Die Eltern-LAN in der Stadtteilbibliothek Chorweiler wurde in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW veranstaltet.

Weitere Informationen unter Eltern-LAN – Eine LAN-Party für Eltern und Pädagogen .

(si)

Eltern LAN – Gemeinsam spielen

8 Mai

Am 7.6. veranstalten wir in der Stadtteilbibliothek Chorweiler von 15-19:30 Uhr eine Eltern-LAN!

Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Erwachsene stehen der Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, oft ratlos gegenüber. Diese Veranstaltung schlägt eine Brücke zwischen den Generationen und gibt Eltern wie Pädagogen Einblicke in jugendliche Medienwelten.

Bei der Eltern-LAN erhalten Eltern und pädagogische Fachkräfte die Möglichkeit, eigene Computerspielerfahrungen zu sammeln und sich über Inhalte und Wirkungen virtueller Spielwelten zu informieren als auch sich mit jugendlichen Gamern und MedienpädagogInnen darüber auszutauschen.

Ablauf der Veranstaltung: 

  • Medienpädagogische Einführung
  • Spielphase
  • Gespräch mit Computerspielern/-spielerinnen
  • Vortrag zum Thema „Exzessives Spielen“
  • Pädagogische Nachbesprechung

Ausführliche Infos findet ihr hier auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung unter Informationen Eltern-LAN und auf unserer Homepage unter folgendem Link: Eltern-LAN 

Kontakt und Anmeldung:

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, meldet euch daher bitte bis zum 31.05.18 unter gaming@stbib-koeln.de an!

Veranstalter
Die Veranstalter der Eltern-LAN sind spielbar.de, das Online-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Computerspiele, der Spieleratgeber-NRW des Vereins ComputerProjekt Köln e.V. und die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V. mit freundlicher Unterstützung des BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

 

(si)

Next Level Festival im NRW-Forum Düsseldorf

7 Dez

Auch in diesem Jahr durften wir das Next Level Festival besuchen, das zum zweiten Mal im Düsseldorfer NRW-Forum stattfand.

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Wie auch in den Vorjahren lag der Fokus darauf, Dinge selbst auszuprobieren.
Einige Projekte möchten wir euch etwas näher vorstellen.

Die Hochschule Düsseldorf verbindet zunehmend virtuelles und physisches Spielerlebnis – mittels Trampolin, Stromschlag-Verteilern oder Lichtschwertern. Letzteres war als Multiplayer besonders attraktiv, denn nichts geht über den direkten Wettbewerb.

Auch die vorgestellten Projekte der Kunsthochschule für Medien Köln brachten uns zum Staunen.

Besonders hat uns „Gebäude“ fasziniert – mit einer Metallkugel navigiert man sich durch nachgebildete bekannte Bauwerke. Klingt  banal, ist aber wunderschön!


Die Ausstellung „Last Level“ vereint drei Projekte aus Deutschland, Australien und Großbritannien, die sich mit der Materie Raum auseinandersetzen.
Man bewegt sich durch schier endlose Gänge, die psychedelisch anmuten: Bei jedem Verharren, wird ein anderes Bild aus der aktuellen Ansicht generiert.

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Die Bauhaus Universität Weimar hat ihr Biogame Pig Simulator vorgestellt:
Durch die Augen eines Schweines durchlebt man den Weg vom Bauernhof über die Schlachtung bis in den Supermarkt.

Vorträge kamen natürlich auch nicht zu kurz. Unter anderem erzählte Linda Scholz über die Arbeit des Spieleratgeber NRW., wir konnten mehr über verschiedenste Berufsfelder der Games-Branche erfahren und inwieweit sich das Bild virtueller Spielewelten in den Medien geändert hat.

Unersetzlich sind all die kleinen Gespräche, die zwischen den Räumen und Ausstellungsstücken entstanden. Hier konnte man ganz persönliche Anknüpfungspunkte und Ansprechpartner für kommende Projekte der Stadtbibliothek auftun.

Das Festival war, wie auch in den Jahren zuvor, mit Herzblut und Liebe zum Detail organisiert. Ist die Dekoration nicht fantastisch? <3

 (bp und fb)

 

Makerspace: August bis Dezember 2017

19 Aug

Unser Makerspace-Programm geht in die nächste Runde! Ab sofort liegen die Flyer aus, außerdem findet ihr online alle Termine bis Dezember.

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Wir bieten euch Kurse zu Arduino, IoT, Robotik, Tontechnik, Game- und App-Design, Zeichnen, Fotografie und vielem mehr. Auch das senseBox-Team, das ihr vielleicht schon von unserer Maker Faire und unserem Open-Data-Abend kennt, ist mit einem Workshop vertreten. Hier könnt ihr euren eigenen Feinstaubsensor bauen! Außerdem finden bei uns regelmäßig Workshops statt, in denen wir euch zeigen, wie unser 3D-Drucker, unsere HTC Vive oder unsere Overlock-Nähmaschine bedient werden.

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Zur Workshop-Liste!

Ihr seid herzlich willkommen.

Rückblick – Stay Forever Live

16 Aug

Am 14.07. machten Gunnar Lott und Christian Schmidt bei uns Halt, um ihren gemeinsamen Podcast „Stay Forever“ im Live-Format „Stay Forever Live – Du kämpfst wie eine Kuh!“ vorzustellen.

Gunnar Lott und Christian Schmidt waren früher beide Journalisten beim Spielemagazin Gamestar und sind auch heute weiterhin im weiteren Umfeld der Gaming-Szene anzutreffen. In ihrem Podcast diskutieren sie mal mehr mal weniger fundiert aber immer extrem unterhaltsam über alte Computerspiele.

„Es gibt immer ein übergreifendes Thema, ansonsten aber keine Regeln oder gar Rubriken oder sowas. Es ist den Herren auch nicht recht klar, warum das jemand außer ihren Müttern interessant finden sollte.“ – stayforever.de

Zumindest in Schrift scheinen sich die Herren in Bescheidenheit zu üben, an diesem Freitagabend jedoch warten bereits eine Stunde vor Einlass die ersten Zuschauer vor den Türen der Stadtbibliothek – bis 19 Uhr formt sich eine beachtliche Schlange.

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Als die zwei eine Stunde später unter Applaus auf die Bühne des ausverkauften Veranstaltungssaals treten merkt man davon nicht mehr viel. Es wird geklotzt, nicht gekleckert – in rasantem Tempo bewegen sich die beiden in Anekdoten durch ihre Gaming-Vergangenheit.

Erfrischend zu hören, dass selbst Vielspieler wie diese beiden häufig ganz anders an diverse (Text-)Adventures heran gehen: So klagt Christian darüber, dass er stundenlang den Ausweg aus Geheimraum im Spiel „Die Kathedrale“ suchte, nur um später von Gunnar zu erfahren: „Ja das war einfach – ich hab mich halt in den Sarg gelegt – dann wurde ich rausteleportiert.“ Passend dazu zieht Gunnar sein T-Shirt aus nur um ein anderes offen zulegen: „Zertifizierter Sarkophag-Teleportierer“ Die Show lebt zum einen vom gewitztem Erzählfluss der geübten Unterhalter, zum anderen vom anwesendem Zielpublikum, dass das richtige Hintergrund(nerd)wissen mitbringt. So ist eben dieses T-Shirt eine Anspielung an ein ganz anderes berüchtigtes Computerspiel Puzzle aus dem Jahr 1984: Im „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ muss an einer Stelle des Spiels ein sogenannter „Babelfisch“ aus einem Automaten geholt werden. Der Fisch kann ins Ohr gesetzt werden und fungiert fortan als geübter Übersetzer alle Sprachen. Der Weg zum Fisch im Ohr gestaltet sich besonders schwierig und erst nach einer langwierigen Abfolge von Rätseln ist der Spieler erfolgreich. Seither berühmt gab es seither das T-Shirt „I got the babel fish“ (Ich habe den Babelfisch bekommen). Ausführlicher kann man das auch hier lesen „The Six Most Infamous Puzzles In Adventure Game History“.

Der Abend schreitet locker und erfreulich kurzweilig voran, zu späterer Stunde nutzen die Podcaster ihr Sponsoring durch eine Pizzakette, um Pizza im Saal zu verteilen.

 

In einem unterhaltsamen Rollenspiel versucht Christian als fiktiver Entwickler Gunnar (als Geldgeber) angepasst an populäre Gaming-Regeln des jeweiligen Jahrzehnts  den Spielklassiker „Pac-Man“ zu verkaufen. Unterhaltsam, fast beiläufig wird so auch gleich Spielegeschichte abgehandelt.

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Auf eben die kommt es auch beim Publikums-Quiz an, dass die beiden in jeder Stadt durchführen. Maximal acht Punkte können erlangt werden. Schnell wird ein Freiwilliger ausgewählt, der mithilfe des Publikums, die ausschlaggebende Antwort geben darf. Köln ist erfolgreich und kann gemeinsam mit Berlin die aktuelle Höchstpunktzahl von sieben Punkte erreichen.

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Nach knapp 100 Minuten verabschieden sich Gunnar Lott und Christian Schmidt unter tosendem Beifall vom Kölner Publikum.

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(si)

Reale Lizenz für virtuelle Realität

3 Jun

HTV Vive-Nutzerin

Am 20. Juni starten wir ein neues Angebot:

die VR-Lizenz!

Bedeutet: Wir bringen euch in Workshops bei, wie man die Brille und den dazugehörigen Computer richtig bedient – und danach könnt ihr Termine reservieren und unsere HTC Vive kostenfrei und selbstständig nutzen. Bis zu drei Stunden täglich.

Voraussetzungen

  • ein gültiger Bibliotheksausweis
  • ein Mindestalter von 16 Jahren

That’s it. Wenn ihr das erfüllt, steht einer Lizenz für die virtuelle Realität nichts im Wege. Es entstehen keine weiteren Kosten.

Kick-Off

Am 20. Juni findet um 14:00 Uhr die Eröffnung der VR-Station auf der dritten Etage der Zentralbibliothek statt. Wer direkt eine Lizenz erwerben möchte, muss sich anmelden!

Zur Anmeldung

Die Plätze sind für diesen ersten Termin auf 15 beschränkt. Ab Juli wird es dann regelmäßige Termine geben, sodass möglichst viele Leute die Chance erhalten eine Lizenz zu erwerben.

Was ist die VR-Station?

Zur Zeit bauen wir noch dran, daher gibt es noch keine Bilder. Aber die VR-Station ist ein Ort, der euch alles bietet, was ihr für ausgedehnte Spaziergänge in der virtuellen Realität braucht: Ein Gaming-Rechner ist integriert und wir ermöglichen euch den Zugang zu zwei Vive-Controllern und der Brille. Ihr bedient Hard- und Software selbstständig. Unter Steam findet ihr eine Auswahl von Spielen, die laufend aktualisiert wird.

Noch Fragen? Dann ab in die Kommentare. Wir freuen uns auf den 20. Juni und die Zukunft!

sa

Wenn Spongebob und Pingu aufeinandertreffen

1 Jun

Laut, quirlig, grell und schnell – Das ist die einstimmige Meinung zu der Kinderserie „Spongebob“ unter den Erwachsenen im Plenum der Veranstaltung Kinderwelten – Medienwelten.

„Die Musik ist sehr hektisch und die Szenen wechseln schnell. Das kann aufregend wirken und das Kind nervös machen. Kann – muss aber nicht. Wichtig ist, dass mit den Kindern über das Gesehene gesprochen wird“, empfiehlt Dr. Bettina Lendzian vom Grimme Institut. Den nur so könne man erfahren, wie das eigene Kind Eindrücke verarbeitet.

Kindermedien als Erwachsener durch die Augen des Kindes wahrnehmen, hieß die Herausforderung des Abends. Damit diese Aufgabe gelingen konnte, ging es auf kurze Entdeckungsreise in die eigene Vergangenheit. Fernsehen geguckt, haben wir alle – und einen ganz persönlichen Helden, hatte jeder:

Wer war mein Medienheld und warum fand ich sie/ihn so toll?

Von Sailor Moon, zu Jim Knopf und über Little Joe zu Michel aus Lönneberga. Jeder der Teilnehmer kannte einen Medienhelden, den er irgendwie „cool“ fand. Aber warum ist das so? „Besondere Kräfte, Spannung, Mystisches und Lustiges zieht Kinder an“, erklärt Dr. Lendzian. Ein Sachverhalt, der für die Kinder der heutigen Generation nicht anders ist.

Vier- bis Fünfjährige sollen am Tag nicht mehr als 30min mit einem Erwachsenen Fernsehen, lautet die Empfehlung. Eine Aussage, die viele der Anwesenden zum Schmunzeln bringt, war doch der eigene Fernsehkonsum in der Kindheit deutlich höher. Doch noch wichtiger als die Frage Wie viel ist die Frage nach dem Was. In der gemeinsamen Analyse erhält die Kinderserie „Pingu“ eine deutlich bessere Kritik als Spongebob. „Spongebob ist für 3-4jährige einfach zu früh“, fasst Dr. Lendzian zusammen. Was hingegen für Pingu spricht, ist der gleichmäßige Ablauf des Spannungsbogens, die ruhige Musik und die nachvollziehbare Handlung.

Dr. Lendzian stellt hilfreiche Internetseiten vor

Bei der Meinung zu Vorleseapps auf iPad und Tablet spaltet sich das Plenum. „Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich kann mich mit diesen Medien nicht anfreunden. Ein Buch bleibt für mich nicht ersetzbar“, erklärt einer der Teilnehmer. Auch dazu hat Frau Dr. Lendzian eine klare Meinung: „Ob App oder Buch, das ist eigentlich egal. Für das Kind geht es um die gemeinsame Zeit, die beim Vorlesen miteinander verbracht wird.“

Das Fazit der Veranstaltung ist die Kommunikation. „Schauen sie sich eine Serie gemeinsam an, beobachten sie ihr Kind und reden sie mit ihm darüber, warum eine Serie oder ein Charakter gut gefunden wird, oder etwas Angst gemacht hat“, empfiehlt Dr. Lendzian.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Initiative Eltern+Medien, einem Angebot der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), statt.

MR