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Eine Robe für Harry Potter

13 Feb

Einfach machen: Ein Last-Minute-Karnevals-Kostüm

Manchmal muss man einfach selbst ran. Sei es, weil man keine Lust hat, für ein einmal angezogenes Karnevalskostüm viel Geld auszugeben. Oder  weil die gekauften Kostüme viel zu schlecht verarbeitet sind. Oder weil man die benötigten Teile sowieso zu Hause hat. Oder weil es einfach Spaß macht, zu basteln und zu schneidern!

Eine Schulrobe sollte es werden, passend zum Kinderkostüm aus dem Harry-Potter-Universum. Auf Pinterest bin ich auf ein Foto gestoßen, das den Anstoß gab, es selbst zu versuchen. Und es geht tatsächlich ganz leicht!

Ein Stück schwarzer Stoff (Resteverkauf, Vorhang o.ä.) wird zweimal gefaltet und auf dem Boden ausgelegt. Dann legt sich das Kind mit ausgebreitetem Arm und leicht abgewinkeltem Bein auf den Stoff. Anhand der Konturen legt man ganz großzügig den Schnittverlauf fest: Trompetenärmel, weiter Saum, Halsausschnitt. Wer es lieber etwas sorgfältiger mag, kann ja ein Muster aus Papier anfertigen.

Jetzt wird zugeschnitten. Wenn man den Stoff auffaltet, kann man die Robe schon erahnen. Die vordere Mitte wird aufgeschnitten, und nach Belieben könnt ihr eine Kapuze anfertigen. Ich hab’s mir einfach gemacht und eine Kapuze nach einem anderen Schnittmuster zugeschnitten. Beim Schulkarneval hängt die Kapuze ja eh nur dekorativ in der Gegend rum, sie muss also nicht hundertprozentig passen 🙂

Robe, geheftet

Nun ist die Overlock gefragt. Mit schwarzem Garn auf allen Spulen habe ich die Ärmel und Seitenteile zusammengeheftet. Ärmel und Saum habe ich versäubert, damit es ordentlicher aussieht. Das könnte man sich aber auch sparen, je nachdem, welchen Stoff man verwendet, denn Strickstoffe fransen nicht aus.

Zum Schluss wird noch die Kapuze festgenäht – bitte macht es besser als ich und achtet darauf, sie rechts auf rechts aufzulegen, sonst steht eine Runde Auftrennen an …

Die Robe eignet sich natürlich nicht nur für Harry-Potter-Kostüme, sondern auch für Jedi-Ritter und Ähnliches. Wer es schöner haben möchte, kann die Robe noch füttern, Wappen aufnähen, einen Verschluss anbringen etc. Tobt euch aus!

Fertig!

Fertig!

FAQ

  • Unsere Overlock-Maschine steht euch jederzeit während der Öffnungszeiten zur Verfügung.
  • Meldet euch sicherheitshalber in der 4. Etage der Zentralbibliothek an und bringt das Verbrauchsmaterial mit.
  • Die Benutzung der Maschine ist kostenlos.

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Party-Piñata ganz einfach selber basteln

19 Dez

 

(c) Stadtbibliothek Köln

(c) Stadtbibliothek Köln

 

Eine Piñata ist eine hohle Form, die mit Süßigkeiten, Konfetti und anderweitigen Dingen gefüllt werden kann. Die Außenhülle wird bunt beklebt und aufgehängt. Anschließend werden dem Geburtstagskind die Augen verbunden und es wird im Kreis gedreht. Danach versucht es, die Piñata mit einem Stock kaputt zu hauen. Das gibt einen klasse Süßigkeiten-Regen!

 

(c) Stadtbibliothek Köln

Die hohle Form. (c) Stadtbibliothek Köln

Für eine Piñata überlegt man sich anfangs eine Form, die gefüllt werden soll. Diese Form habe ich z.B. aus mehreren leeren Pappschachteln gestaltet und mit Malerkrepp/Tape aneinandergeklebt. Die Pappschachteln können leere Müslischachteln, Kartoffelpürree-Verpackungen oder ähnliches sein, da man am Ende sowieso nicht mehr sieht, was sie einmal waren. Wichtig ist, dass sie letzten Endes eine rundherum verschlossene Form ergeben, damit weder an den Seiten, noch unten oder oben etwas herausfallen kann.

Wenn der Boden an den Seiten geklebt ist, kann alles an Inhalt in die Piñata gegeben werden: Süßigkeiten, Konfetti, Luftschlangen, Geldscheine oder (Münz-)Geld.

Danach geht man her und schneidet Krepppapier in bunten Farben zu langen Streifen mit franseligen Enden, damit die Piñata ihre typisches Aussehen bekommt. Das zugeschnittene Krepppapier bringt man nun Streifen für Streifen rundherum auf der Form an. Dazu ist es am einfachsten, die Pappform von unten (!) bis oben mit einem Klebestift (nicht Flüssigkleber, dazu ist das Krepppapier nicht geeignet) mit einer Schicht Klebe zu überschichten und dann das Krepppapier anzupappen.

Oben am Deckel der Piñata angekommen kann man entweder weiter Streifen für Streifen anpappen, oder die Oberseite der Piñata mit einem großen Stück Krepppapier überdecken. Dabei sollte man bedenken, dass die Piñata aufgehängt wird, ein starker Deckel bzw. ein Boden (und dann das Band vom Boden aus durch die Piñata ziehen) sind sehr wichtig, damit die Piñata nicht schon von alleine kaputtreißt.

Ist die Piñata gefüllt und mit Krepppapier beklebt, ist sie eigentlich schon fertig. In meinem Beispiel haben wir uns für ein Schweinchen entschieden, genauso gut kann man aber auch verschiedene bunte Krepppapier-Streifen aufkleben oder Monster gestalten oder ähnliches.

Auch für den Bau einer Piñata gibt es viele Möglichkeiten: man kann auch einen Ballon aufblasen und mit Papiermache bekleben. Die Ideen dazu habe ich aus den tollen DIY-Zeitschriften, die wir bei uns in der Zentralbibliothek haben:

  • Eigenwerk (zum Thema: Eigenwerk #15: Party – DIY-Röcke, Piñata, Party-Deko)
  • Handmade Kultur (zum Thema: Heft 4/Jahr 2013)
  • Mollie Makes
  • Cut
  • und weitere.
(c) Stadtbibliothek Köln

(c) Stadtbibliothek Köln

Schaut mal vorbei. Bestimmt ist auch die eine oder andere (Party-)Idee für euch dabei!

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Maker Kids im Herbst

16 Nov

Auch in diesem Herbst wurde wieder getüftelt, musiziert und schöpferisch gewerkelt, als wir zum Ferienprogramm „Maker Kids“ einluden. Die kostenfreien Workshops sollten kreatives Potenzial fördern und Spaß machen. Während ‚Technik von innen‘, ‚T-Shirts bedrucken‘, ‚MaKey MaKey‘,

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‚Bau dir deine eigene Welt‘ – © Stadtbibliothek Köln

‚CoderDojo‘ und ‚Finch-Roboter programmieren‘ schon alte Bekannte sind, wurden auch einige neue Kurse ins Programm aufgenommen.

Brandneu war zum Beispiel ‚Bau dir deine eigene Welt‘. Neben Leveldesign für Computerspiele ging es auch ganz handfest mit Lego zur Sache.

Ebenfalls neu dabei war ein ‚Origami‘-Workshop, der fernöstliche Faltkunst nach Chorweiler holte.

Einen Schwerpunkt bildete dieses Mal die Musik mit den Workshops ‚Body Percussion‘ und ‚Instrumentenbau‘. Aber auch das viertägige Event ‚Digital Storytelling: Von der Buchvorlage zum Film‘ feierte Premiere.

Aber Bilder sprechen mehr als 1.000 Worte!

Für noch mehr Eindrücke gibt es außerdem ein kurzes Video, dass die letzten drei Workshops, insbesondere die Musik, besser zur Geltung kommen lässt:

Allen Workshop-Betreuern und Kindern möchten wir ein großes Dankeschön für die tolle Zeit sagen und freuen uns auf das neue Programm in den Osterferien (Anmeldung ab vier Wochen vorher).

Mini Maker Faire 2016: So war’s

10 Nov

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Entschuldigen Sie, wo geht’s denn hier zur Laserharfe? Dritter Stock, hinter den Lektürehilfen, gleich neben den Amateurfunkern? Und die tanzenden Pflanzen? Erdgeschoss? Danke.

Im Jahr 2016 können diese und ähnliche Sätze in einer Bibliothek fallen, ohne dass man sich in ein Paralleluniversum begeben muss. Hintergrund: Die erste Mini Maker Faire in Köln, die wir in Kooperation mit Heise/Maker Media GmbH ausgerichtet haben.

Die Faire ging am vergangenen Samstag über die Bühne und könnte kaum angenehmer gewesen sein. Nach mehr als einem halben Jahr intensiver Planung waren wir entsprechend aufgeregt – um dann im Laufe des Tages festzustellen, dass es sich gelohnt hat. Yes! Ein schlaglichtartiger Rückblick. (Wem das zu viel Text ist: siehe Video und Bildergalerie!)

Ein Samstag wie kein anderer

Rund 3.600 Besucher haben wir gezählt – das ist fast doppelt so viel wie an einem regulären Samstag. Hammer! Das gut gelaunte Gewusel startete ab 10 Uhr und ließ erst am späten Nachmittag nach. Familien, Techniker, Alte, Nerds, Junge, Dickdünngroßkleine spiegelten horizontal wie vertikal ein Abbild der Gesellschaft wieder, wie wir es ohnehin jeden Tag in der Bibliothek erleben. Gekommen waren sie, um sich die Maker-Projekte einzuverleiben, die unsere Bibliothek an diesem Tag grundlegend verwandelten.

Tanzende Pflanzen mit Pflegeroboter treffen auf kaputte Kaffeemühlen

Im Erdgeschoss ging es sehr technisch-mechanisch zu. So waren 3D-Drucker, CNC-Maschinen und Steuerungstechnik zu sehen, während Frank Mengel an seinem stets vollen Stand seine selbst entworfenen und 3D-gedruckten Roboter präsentierte – ungefähr acht Stunden am Stück, ohne Pause. Der Mann ist selbst ein Roboter! Er hätte sich also beim Repair Café generalüberholen lassen können, aber die Kollegen aus Porz waren schon beschäftigt mit defekten Radios, Kaffeemühlen, Tintenstrahldruckern und dem Messer aus unserem eigenen Schneideplotter – und vielem mehr.

Eines der Highlights war sicherlich das Projekt TAMULIMOBA – das steht für Tanz, Musik, Licht & Modellbau und ist eine crazy machine von Ralf, der Steuerungstechnik und Modellbau fusionieren wollte. Heraus kam eine Garde aus animatronisch anmutenden Gewächsen, die sich zu unterschiedlicher Musik bewegen können (hier im Video). Als Ralf sich um den Servomotor einer Pflanze sorgte – denn auch Maschinen bekommen manchmal steife Gelenke -, wussten die Freunde von der DingFabrik Abhilfe qua Ersatzmotor. Letztere präsentierten das gesamte Spektrum ihres sympathischen FabLabs, vom Origami über das internet of things bis zum CNC-motorisierten Filzstift. Plus Nähmaschine.

Das Jungvolk interessierte sich sehr für die World Robot Olympiad – das sind Mindstorms-Bots von Lego, die zusammen mit ihren menschlichen Kolleginnen und Kollegen an einer Weltmeisterschaft der Roboterprogrammierung teilnehmen. Noch in diesem Monat steigt das Finale in Indien – und das Team der Mini Maker Faire ist dort am Start! Besonders freuten wir uns auch über Vladimir aus Sankt Petersburg, der gleich neben TAMULIMOBA seinen Roboter zur Pflanzenpflege präsentierte – ein einfallsreiches Projekt aus Lego Mindstorms, das eine Pflanze vollautomatisch bewässert und beleuchtet.

An dieser Stelle sei auch herzlich unseren drei Food Trucks gedankt: mit Crêpes aus der Bretagne, Premium-Hotdogs und taiwanesischen Burgern konnte man sich multikulturell für’s Maker-Gewusel stärken.

Musikprojektion, Laserharfen und viel, viel Lötzinn

Auf der dritten Etage liefen dagegen die Lötkolben heiß. An drei Stationen kamen vor allen Dingen jüngere Menschen mit Kolben und Lötzinn in Kontakt, wenn sie sich ein wearable Display oder einen Tannenbaum bauen wollten. So hatte der Stand des DARC e.V. bis zum Abend sein komplettes Material von Kinderhand weglöten lassen – schön!

Aber nicht nur das: Musikalisch interessierte Feingeister konnten entweder airman mit seiner selbstgebauten Laserharfe lauschen, oder beim Projekt Musik für alle mit der Musik zu einer Klanginstallation verschmelzen. Der abgedunkelte, gedämpfte Raum transportierte eine sehr kontrastive Stimmung zur quirligen Lebendigkeit im Haus. Wir beobachteten eine Familie dabei, wie sie zwanzig Minuten ganz bei sich war, mit der Musik, der Projektion und dem Raum verschmolz.

Weitere tolle Projekte aus Aachen (FabLab, Informatik-Schülerlabor und 3D-Scanner) und zwei Klimastationen-Bausätze (OpenAir Cologne & senseBox) sorgten für einen echten hot spot auf der dritten Etage. Wie sagte ein Mitarbeiter der RWTH Aachen so schön? „Die Kinder sind toll, die stürzen sich direkt auf die ausgestellten Sachen und probieren einfach drauf los, was bei den simplen Coding-Spielzeugen am allerbesten funktioniert, und währenddessen können wir die Eltern zutexten!“ Der Stand von InfoSphere illustrierte das, weil dort Kinder auf dem Boden mit Codierblöcken und Steuerungsbrettern (Cubetto) spielten, während sich die Eltern vom Coding-Potenzial des Schülerlabors überzeugten.

 

Fotografie, Bücherkunst und viel Nähzeug

Eher handwerklich ging es auf der vierten Etage zu. Am Stand von Parlapier bestaunte man, wie aus altgedienten Büchern kleine Kunstwerke entstanden. Das Papercrafting war so beliebt, dass auch hier das Basismaterial – die alten Bücher – letztlich ausging. Gleich daneben stellte Herr Filmkorn Kameras aus den letzten 100 Jahren aus: ein verschwindendes Handwerk! Am Abend erzählte er uns wie begeistert er davon war, Kindern die aussterbende analoge Fotografie am Beispiel von alten Kameras zu erklären.

Auf der anderen Seite der Etage konnte man dabei zusehen, wie ein Bestellknopf Waren aller Art über den Äther in eine Einkaufslisten-App packt. Ein paar Meter weiter drängten sich Jung und Alt um die Upcycling-Station: Elke und Antje ließen zusammen mit euch die Nähmaschinen heiß laufen. Alabama Chanin heisst die Technik, bei der ein altes Kleidungsstück für die Verzierung eines anderen benutzt wird. Gleich daneben, sehr beliebt, konnte man sich aus alten Shirts – z.B. solche mit coolem Logo – praktische Einkaufsbeutel fertigen. Später glichen die Nähtische einem Schlachtfeld… und genau so soll es sein! Kollegin Babett kann jetzt z.B. ihr geliebtes (aber zu kleines) Heisenberg-Shirt als Heisenbag mit zum Einkaufen nehmen. Say my name!

Dahinter, in unserem gemütlichen Makerspace, zuguterletzt: Die Stadtbibliothek Köln. Unsere Auszubildenden haben sich voll ins Zeug gelegt und gezeigt, welche Making-Tools wir für euch haben: Alle meine Entchen auf dem Bananen-MaKey MaKey ging gut ab (für Frère Jacques fehlte eine Banane), genauso der 3D-Stift 3Doodler und der Schneideplotter. Besonderen Spaß hatten Kinder mit den littleBits – das sind kleine Technik-Gadgets, die sich einfach zusammenstecken und in Reihe schalten lassen. Sagt also ein Bruder zu seiner Schwester: “Guck mal, das Ding macht Furzgeräusche!”

Und genau so sieht der Erwerb digitaler Medienkompetenz aus.

Und wozu das alles?

Die Frage, warum sich eine Bibliothek mit diesem Maker-Thema beschäftigt, taucht immer wieder auf. Zum einen profitieren wir von Quersynergien: Einerseits waren am Samstag Leute im Haus, die unser alltägliches Medienangebot nutzen wollten – und dann letztlich zwei Stunden mit einer Nähmaschine verbrachten. Andererseits kamen viele Leute extra für die Mini Maker Faire zum ersten Mal in die Bibliothek und erkannten, dass wir ja auch sonst ganz nette Dinge anbieten. Beide Gruppen zeigten sich begeistert von diesem Event, das haben wir aus erster Hand erfahren.

Viel wichtiger ist aber noch etwas anderes: Die Maker-Kultur hat ihre Ursprünge in der Hackerbewegung. Also Leute, die Technologien durchdringen und verstehen wollen. Darum geht es bei Making-Themen so oft (aber eben nicht nur!) um Technologie und wie man ihre Grenzen auslotet – also auch um Coding! Und hier schließt sich der Kreis zum Auftrag von Bibliotheken, im Rahmen nonformaler Bildung zur Entwicklung von digitalen Medienkompetenzen beizutragen. Quod erad demonstrandum.

Wir danken unseren Kooperationspartnern von Heise/Maker Media, unseren Helferinnen und Helfern von der TH Köln, unseren Azubis, den Foodtrucks, unseren großartigen Hausmeistern (!) und vor allem allen Makerinnen und Makern – den Heldinnen und Helden des Gecrafteten und Gecodeten – für diesen unvergesslichen Tag.

Weitere Artikel über die Mini Maker Faire:

https://www.buchreport.de/2016/11/07/maker-mekka-in-der-domstadt/

http://machenstattkaufen.blogspot.de/2016/11/ruckblick-mini-maker-faire.html

sa

Mini Maker Faire: Die Maker – Teil 5

28 Okt

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Endspurt für die Mini Maker Faire! In etwas über einer Woche geht es los und wir sind noch fleißig am Organisieren, Deligieren, Kommunizieren .

Übrigens: Das Hashtag für die Veranstaltung lautet #mfk16. 🙂

Reinhard Nickels

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Foto: © Reinhard Nickels

Reinhard Nickels von der Kölner DingFabrik,  der bereits im dritten Jahr für uns Arduino-Anfänger- und Fortgeschrittenkurse leitet, bleibt seinem Motto treu: „Mit schnellen Erfolgserlebnissen macht das Programmieren lernen erst so richtig Spaß“. Am Stand der DingFabrik zeigt er, wie einfach es ist mit Arduino und Co. in die Welt des Internet of things einzusteigen. Messwerte werden auf einen MQTT Broker übertragen, in einem Dashboard dargestellt, vor dort werden „Dinge“ ein- und ausgeschaltet oder konfiguriert.

Music from outer space

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Foto: © Wolf Schiebel

Wolf Schiebel aus Köln bringt viele tolle Sachen mit: Synthesizer, eine Laserharfe und eine selbst gebaute Teslaspule! Ray Wilson lässt grüßen. Wolf möchte zeigen, dass es keine Raketenwissenschaft ist, analoge Synthesizer selbst zu bauen. Schaut es euch an!

Upcycling mit Overlock, Nähmaschine und Nähnadel

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Foto: © Elke Beck

Nachhaltigkeit ist Miriam, Elke und Antje wichtig. Mit ihren Nähmaschinen helfen die drei euch dabei, alte T-Shirts entweder stilsicher zu veredeln (z.B. mit Applikationen oder Stickereien im Stil des Alabama Chanin), in praktische Einkaufsbeutel zu verwandeln oder gar zum Babybody/Kindershirt umzunähen. Bringt eure alten T-Shirts und macht mit!

4Makers

4Makers aus Hannover sind ein Zusammenschluss aus Makern, die den 3D-Druck an die breite Masse vermitteln möchten. Auf ihrer neuen Plattform bieten sie zum Beispiel kostenlosen Support zu allen Fragen rund um 3D-Druck. An ihrem Stand könnt ihr einen 3D-Scanner und verschiedene 3D-Drucker ausprobieren. Lasst etwas einscannen!

Zeitschrift Make

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Foto: © Make

Unsere Kooperationspartner vom Make-Magazin sind natürlich auch am Start. Im Gepäck haben sie verschiedene Projekte aus ihren Heften. Zum Beispiel eine arduinogesteuerte Sanduhr, eine Peltier-Leselampe (erzeugt Strom aus Hitze, siehe Bild!), einen Abflussrohr-Lautsprecher, einen Tellerschleifer aus alten Festplatten und vieles mehr. Sie zeigen das volle Potenzial der Maker-Kultur!

Stadtbibliothek Köln

… und dann gibt es ja auch noch uns. Wir stellen auf der vierten Etage in gewohnter Manier unseren 3D-Drucker und Virtuelle Realität aus. Ihr könnt etwas drucken lassen oder die VR testen oder euch im Makerspace von unseren Auszubildenden allerlei Hardware nahebringen lassen. Zum Beispiel: MaKey MaKey, littleBits, Schneideplotter und mehr. Kommt rein, wir freuen uns!

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Mini Maker Faire: Die Maker – Teil 4

21 Okt

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Heute stellen wir euch die nächste Ladung Maker-Projekte vor, die zur Mini Maker Faire am 5. November bei uns aufschlagen. Knapp zwei Wochen noch!

Roboter zur Pflanzenpflege

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Foto: © Vladimir Ivanov

Wir freuen uns besonders über einen Schüler aus St. Petersburg: Vladimir Ivanov! Vladimir hat einen Roboter entwickelt, der Pflanzen am Leben hält – zum Beispiel für den Urlaub. Die Maschine mit dem grünen Daumen berieselt das Blattwerk und beleuchtet es nach Bedarf und ist dabei kinderleicht zu bedienen. Probiert es aus!

DARC – Technik (be)greifen

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Foto: © Martina Neid

Was wäre ein Technik-Event ohne Amateurfunk? Der DARC e.V. entsendet seine kölsche Fraktion und lässt euch löten, bis das Zinn vaporisiert! Unter fachkundiger Anleitung könnt ihr verschiedene Bausätze zusammenlöten.

InfoSphere – Schülerlabor Informatik

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Foto: © Nadine Bergner

Hinter InfoSphere verbirgt sich ein innovatives Schülerlabor aus Aachen. Es bietet 30 verschiedene Workshops im Bereich Coding und Informatik an – für Kinder und Jugendliche ab der dritten Schulklasse. Am Stand könnt ihr euch davon überzeugen lassen, wie vielfältig die Informatik ist. Wie wäre es mit Blinker-Jacken, 3D-Druck-Modellen oder dem Aufbau einer Schaltung?

FabScan Pi

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Foto: © Mario Lukas

Fabscan Pi ist ein auf  Raspberry Pi basierender Open Source 3D Laser Scanner. Bei Mario Lukas aus Aachen könnt ihr Objekte in 3D-Modelle verwandeln lassen: In der Holzkiste rotiert euer Objekt, während ein Laser die Konturen abtastet und in den Rechner überträgt. Ein bisschen wie bei Star Trek. 😉

senseBox

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Foto: © Matthias Pfeil

Die senseBox ist ein DIY-Photonik-Bausatz für stationäre und mobile Sensorstationen – ein Citizen Science Toolkit für jedermann. Mit der senseBox könnt ihr Umweltdaten über Klima, Luftqualität, Verkehrsaufkommen, Lärmbelästigung und vieles mehr messen und so zu genaueren Aussagen über lokale Umweltphänomene beitragen. Die Daten können im Internet als Open Data bereitgestellt und auf einer Karte sichtbar gemacht. Am Stand könnt ihr eine senseBox zusammenbauen und Live-Daten messen!

FabLab Aachen

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Foto: © Jan Thar

Nochmal Aachen: Das FabLab ist die Werkstatt vom Lehrstuhl Medieninformatik der RWTH Aachen. Hier wird letztlich die Hardware zur Erforschung der Benutzerschnittstellen der Zukunft gebaut – und jeden Dienstag ist die Werkstatt offen für alle und bietet Lasercutter, Platinenfräse, 3D-Drucker und vieles mehr. Am Stand auf der Mini Maker Faire könnt ihr euch die Ergebnisse dieser Einrichtung ansehen, vor allem eine Navigationsweste für sehbehinderte Menschen!

Nächste Woche gibt es dann den letzten Teaser vor der Mini Maker Faire. Yay!

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Mini Maker Faire: Die Maker – Teil 3

14 Okt

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Hier stellen wir euch die nächsten fünf Projekte vor, die auf unserer Mini Maker Faire zu bestaunen sein werden. Außerdem haben wir die Blogseite zur Faire ein bisschen ausgebaut. Schaut sie euch an!

Jukebox4Kids

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Foto: © Huy Do

Diese Jukebox ist ein kindgerechter MP3-Player für kleine Menschen ab zwei bis drei Jahren. Die Kiste wird mit RFID-Chips gesteuert, sodass sie technisch flexibel bleibt. Das Innenleben besteht aus Raspberry Pi, Arduino, STM32 Discovery-Board und mehr – das Team aus Rommerskirchen zeigt euch gerne, was drin steckt!

OpenAir Cologne

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Foto: © Marcel Belledin

Marcel Belledin aus Köln kommt mit einem Projekt des Internet of Things: OpenAir Cologne! Das ist ein Projekt, das Klimasensoren an verschiedenen Orten in Köln anbringen möchte. Wo und wie entstehen Schadstoffkonzentrationen in Köln? Wie verbreiten sie sich? Bringt euren eigenen Arduino mit oder benutzt Marcels Arduinos, um live Messergebnisse zu visualisieren!

In den Rechner -> In den Drucker -> In die Welt

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Foto: © Frank Mengel

Frank Mengel aus Köln ist ein guter Freund aus unserem Makerspace. Als Nutzer der ersten Stunde hat er schon verschiedene Robotermodelle am Rechner entworfen und Stück für Stück bei uns ausgedruckt – so auch die beiden Maschinen oben im Bild. Links das CAD-Modell, rechts das Ergebnis. Beeindruckend! Zur Mini Maker Faire bringt er seine Modelle mit und lässt sie auf die Menschheit los.

Bestellknopf

In Nürnberg ist man amazon um Lichtjahre voraus: Mit diesem Selbstbau-Bestellknopf könnt ihr verschiedene Produkte per Knopfdruck in eine Einkaufslisten-App hinzufügen. Am Stand könnt ihr euch das Projekt erklären lassen, selbst einen Knopf konstruieren und gegen Materialkosten mit nach Hause nehmen. DIY-Smart Home!

Musik für alle

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Foto: © Martin Simpson

Martin Simpson aus Köln lädt mit seinem Projekt zwischenmenschliche Interaktion auf eine musikalische Ebene. Ein Sensor nimmt eure Bewegungen auf und erzeugt daraus Bild und Ton – und sofern ihr darauf wiederum mit Bewegung reagiert, entsteht eine Feedbackschleife, ein audiovisueller Dialog zwischen Instrument und Publikum. Je mehr mitmachen, desto opulenter das Werk.

Nächste Woche geht’s weiter! 🙂

sa