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Ostern 2018 mit den Maker Kids

26 Apr

Die Osterferien brachten das siebte Maker Kids Programm mit sich und wie immer möchten wir euch hier ein bisschen teilhaben lassen an der Vielfalt. Mit Foto und Video haben wir wieder die thematisch neuen Kurse begleitet.

Aus alt mach neu

Ganz neu war eine Zusammenarbeit mit den Abfallwirtschaftsbetrieben der Stadt Köln, Dank derer wir Tanz auf Ruinen ins Boot holen konnten. Thomas Zighan machte einen Spitzen-Kurs zu Upcycling. Hier werden alte Gegenstände, also Müll, zu neuem Leben erweckt.

Planeten-Flummis

Bereits im Herbst wurde bei einem Workshop Google Expeditionen eingesetzt, damals noch mit Dinosauriern. Dieses Mal wollten wir etwas anderes anbieten und schnell war ein Thema gefunden: Hüpfend durch die Galaxie. Die Kombination aus virtueller Realität und der Herstellung von Planeten-Flummis war einfach fantastisch.

Kreativ zur Musik

Habt ihr schon mal etwas von Waldteufeln und Rührtrommeln gehört? Wir bis dahin jedenfalls nicht. Aber wir freuten uns sehr, dass sich dahinter ein Workshop zum Instrumentenbau versteckte. Wie die Instrumente klingen, könnt ihr auch ganz unten im Video noch erleben.

Robotik zum Malen

Auch bei der Robotik konnten wir mit etwas Neuem aufwarten: es gab kleine farbsensitive Mini-Roboter, die Ozobots. Von Codiviti wurde alles spielerisch in einen Oster-Kontext gebracht, was man bestens bei den Roboter-Modifikationen sieht.

Am besten kann man alles in Wort und Bild genießen, daher hier noch ein paar filmische Eindrücke zu unseren schönen neuen Kursen:

Auch an dieser Stelle danken wir allen Workshop-Anbietern und den Kindern für schöne Zeit.

Das neue Programm beginnt pünktlich zu den Herbstferien. Dieses Mal können wir Dank großen Sondermitteln von Seiten der Stadt mit einem riesigen Programm in allen Stadtteilbibliotheken und der Zentralbibliothek aufwarten. Voraussichtlich werden etwa 60 Workshops in den zwei Wochen laufen – seid gespannt!

bp

Noch zu retten? Dias und Filmstreifen digitalisieren

9 Feb

Wer noch Dias und Filmstreifen irgendwo auf dem Dachboden stehen hat, fragt sich das beim Aufräumen bestimmt jedes Mal. Was macht man damit? Lassen sich die Fotos noch retten oder hilft nur noch wegschmeißen?

Halt! Bevor die güldenen Schätze in der Mülltonne laden:

Mit unserem brandneuen „Epson Perfection V550 Photo Scanner“ können Sie selbständig 35mm-Dias, 35mm-Filmstreifen und auch Filmstreifen im Mittelformat (sog. Mittelstreifen) einscannen und als Dateien auf einem USB-Stick speichern.

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Die Dias und Filme werden in passende Halterungen eingelegt und dann, wie bei einem normalen Scanner, auf dem Scannerglas positioniert. Nur noch Deckel zu und schon kann es losgehen!

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Aus jedem einzelnen Dia und Filmfoto macht der Scanner automatisch eine Fotodatei. Es gibt verschiedene Scan-Modi, mit denen weitere Einstellungen angepasst oder geändert werden können. Beispielsweise lässt sich die Bildschärfe einstellen, Farbkorrekturen vornehmen und das Bild mit einer umfassenden Auswahl von Werkzeugen, wie Farbwiederherstellung, Staubentfernung und Hintergrundbeleuchtung-Korrektur bearbeiten.

 

Eine Anleitung steht in gedruckter Form bei dem Gerät oder lässt sich (detaillierte Anleitung) als Anwendung „Epson-Benutzerhandbuch“ auf dem angeschlossenen PC finden. Dieses Angebot ist ein Teil unseres Makerspaces auf der 4. Etage unserer Zentralbibliothek.

Eine Reservierung des PCs, der für die Digitalisierung verwendet wird, ist möglich, aber nicht unbedingt notwendig.

 

Auf der 4. Etage gibt es bereits verschiedene Geräte zur Digitalisierung von Schallplatten an unserer Vinylbar, von Audio-Kassetten an unserer Kassettenbar und von VHS-Kassetten an unserer Filmbar.

 

Viel Spaß beim Digitalisieren!

Neulich im Makerspace: Was nicht passt wird passend gemacht

8 Dez

Wenn der Drucker zwar arbeitet, aber das Kunstwerk nicht hergeben will, dann hat man ein Problem. So sah es in letzter Zeit im 4. OG öfter aus. Der 3D-Drucker produziert tolle Ergebnisse, wollte sie aber nicht hergeben. Sie sind fest mit der Druckerplatte verbunden und das andauernde Abkratzen macht die Platte kaputt. ABER getreu dem Makerspace Motto haben wir uns nicht abschrecken lassen und das Problem als Möglichkeit zur Lösungsfindung genutzt.
Gemeinsam wurde recherchiert, überlegt und getüftelt und hier präsentieren wir euch nun die Lösung: Eine beschichtete, biegbare und nicht festmontierte Metallplatte!

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Improvisation ist alles: Hier die Halterung

 

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Close up: Schon durch das Biegen beginnt das Druckerzeugnis sich zu lösen

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Auch hier nochmal eine schöne Ansicht!

 

Ein großer Dank geht an unseren Hausmeister, der die anfänglich nicht passende Platte mit seiner Flex angepasst hat.
Hoffentlich zeigen die Bilder, warum wir so begeistert und auch etwas stolz auf uns sind :)

Das waren die Maker Kids in den Herbstferien 2017

22 Nov

Zum sechsten Mal gab es in den Herbstferien ein Maker Kids-Programm. Neben alten Bekannten aus den Vorprogrammen – wie dem humanoiden Nao Roboter, dem Finch Roboter und MaKey MaKey – gab es auch vier Premieren.

Neu & schick

Erstmalig machten wir mit dem Board Calliope mini Musik. Nach der Programmierung von Schnick Schnack Schnuck als Aufwärmübung bezogen wir Lautsprecher mit ein: mit leitfähigem Klebeband und Garn verbanden die Maker Kids Eingabemöglichkeiten mit der Platine. Wie sich das anhört? Schaut ins Video unten! Das ganze war Teil der Europe Code Week und wurde von Codiviti veranstaltet. Begeistert hat uns , wie offen die Kinder für das Programmieren mit dem Editor waren und wie selbstverständlich sie Technik mit Bastelei kombinierten.

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©Jugend hackt

Für die zweite neue Veranstaltung konnten wir das Team von Jugend hackt NRW gewinnen, die mit ihrem Hello World Programm bei uns waren.

Hello World!

Hinter dem Titel Alarmanlagen bauen verbarg sich ein Füllhorn an technischen Geräten und Basteleien. Mit allem was sie dabei hatten, konnten die Kinder dann coole Kettenreaktionen bauen, um kabelfressende Alpakas abzuwehren.

Völliges Neuland im Maker Kids-Universum erschlossen wir mit Vom Dinosaurier zum Fossil. Die Stiftung Lesen ist im vergangengen Jahr eine Kooperation mit Google eingegangen, um virtuelle Reisen zu ermöglichen.

Google Expeditions & Dinosaurier

Für die Stadtbibliothek Köln können wir die Werkzeuge dafür derzeit im bibliothekarischen Bereich erproben. Dazu erhielten wir im Vorfeld einen Koffer mit einem Klassensatz an Smartphones und entsprechenden Cardboards – das sind Karton-Brillen, die mit Hilfe der mobilen Geräte eine Reise in die virtuelle Realität ermöglichen. Die Reise führte dann durch Museen auf der ganzen Welt mit mannigfaltigen Dinosaurier-Skeletten. Wundervoll sind die Reaktionen der Kinder auf die Eindrücke – seht es selbst im Video ganz unten. Anschließend gruben und pickelten die Kinder selbst in Gips versteckte T-Rex-Knochen aus. Eine Riesensauerei – und ein Riesenspaß!

Das Finale der neuen Workshops bildete der Elektro-Murmelturm von Tina Tonagel für den Verein „Wilde Kultur!“. Dahinter verbarg sich der Zielpunkt für eine Murmel beispielsweise. Eine Lichtschranke löst beim Einrollen der Murmel einen Motor und Musik aus. Dafür löteten wir zunächst, ehe wir das Murmelhäuschen drumherumfalteten. Richtig kreativ gestalteten die Kids dann ihre Häuschen aus. Aber seht selbst!

Am meisten sprechen bewegte Bilder, also viel Spaß mit dem Film!

bp

User-generated Filamenthalterung

13 Nov

Wolfgang ist Inhaber einer Lizenz für den 3D-Drucker und verbrachte die letzten Wochen verstärkt im Makerspace. Sein Projekt: Halterungen für Lautsprecherboxen, die er an seinem Motorrad anbringen möchte – für vollen Musikgenuss auch ohne Kopfhörer.

Die Gehäuse sind relativ groß und brauchen dementsprechend lange zum Ausdrucken. Umso ärgerlicher für Wolfgang, dass sich das Filament auf der Spindel ganz gerne mal verheddert. Die Konsequenz: Der Druckkopf kann kein Filament nachziehen, bekommt es mangels Sensoren aber nicht mit… und bewegt sich munter weiter, ohne dass etwas rauskommt. Leerlauf.

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Et kütt wie et kütt: Wenn der eine Faden unter dem anderen landet, kann das Filament verkeilen

In der Regel muss der Druck dann neugestartet werden.

Aber so etwas lässt ein Ingenieur für Elektrotechnik und Informationsverarbeitung nicht auf sich sitzen! Statt zu lamentieren, hat sich Wolfgang einfach an die Werkbank gesetzt und den Prototypen einer Halterung gebaut, die außen am (und nicht hinter dem) 3D-Drucker befestigt wird.

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Wolfgang mit Halterung aus Holz

So hat man die Rolle besser im Blick und kann bei drohender Verhedderung frühzeitig eingreifen. Wolfgang hat etwa eine Stunde Arbeit in die Vorrichtung investiert und freut sich, dass er den 3D-Druck so für alle angenehmer gestalten kann.

Der Prototyp ist mittlerweile im Einsatz und wir sind gespannt, was unsere 3D-Druckerinnen und -Drucker zu berichten haben.

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Die Halterung im Einsatz. Das kleine Schild informiert über Herkunft und Sinn der Vorrichtung und lädt zu Feedback ein

So finden wir das übrigens sehr super: Ein engagierter Nutzer des Makerspace sieht Verbesserungsbedarf – und macht es einfach. Lädt dazu ein, seine kleine Innovation zu testen und bessert dann gegebenenfalls nach. Vielen Dank, Wolfgang!

sa

Bring deine eigenen Noten aufs Papier – für Tischharfen

15 Sep

Es gibt sie in groß, in klein, Solo, Standard, Basis, in Natur oder Apfel mit Fuß, glänzend oder seidenmatt, mit Mosaikring oder Zargenmuster…

Die Rede ist von Tischharfen. Bekannte Vertreter sind die Veeh-Harfe oder Zauberharfe.

Die Saitenzupfinstrumente bieten von Jung bis Alt einen leichten Einstieg in die Welt des Musikmachens, denn hier wird genau angegeben, wo gezupft werden muss, ohne Noten lesen können zu müssen.

Wenn du also schon immer gedacht hast „…wenn da nicht die verflixten Noten wären“, solltest du dich im Reich der Tischharfen einmal genauer umsehen. Sie werden sowohl in der Freizeit gespielt als auch in Kindergärten, Schulen, Senioreneinrichtungen oder bei der Therapie in Kliniken eingesetzt.

Noten für Tischharfen gibt es auch zu kaufen, allerdings ist die Auswahl nur begrenzt und nicht jedes Lied ist in diesem Format erhältlich. Deshalb gibt es von dem Anbieter der Veeh-Harfe eine passende Veeh-Noten Software. Mit diesem Programm ist es möglich, Tischharfen-Noten für die private Nutzung selber zu schreiben und individuell auf die eigene Tischharfe anzupassen. Vielleicht erklingt dann bald dein Lieblingslied auf deinem eigenen Musikinstrument. Die Software ist von nun an Teil unseres Makerspace Angebots auf der 4. Etage der Stadtbibliothek Köln am Neumarkt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAZur Verfügung steht ein Computer mit der Software und den dazu passenden Anleitungen. Neben dem Handbuch stellen wir auch eine praktische Kurzanleitung für dich bereit. Eine Reservierung des PCs ist möglich, aber nicht unbedingt notwendig. Damit du die Musik während des Erstellens auch hören kannst, bring entweder deine eigenen Kopfhörer mit oder leih dir welche gegen Pfand an unserer Informationstheke. Damit du die fertigen Noten später Zuhause ausdrucken oder ein anderes Mal weiterbearbeiten kannst, bring unbedingt einen USB-Stick mit. Dann kann es schon losgehen!

Und wie hört sich eine Veeh-Harfe an? Hier ein Beispiel vom 🎶Veeh-Harfen Ensemble Saitenwind🎶

Neugierig geworden? Die Rheinische Musikschule In Köln bietet Kurse für Veeh-Harfenensemble, Gruppen- aber auch Einzelkurse an. Hier findest du die Ansprechpartnerin und alles zum Veeh-Harfenensemble: Veeh-Harfenensemble Saitenklänge

Falls du keine Tischharfe hast, aber gerne Noten für ein anderes Instrument schreiben möchtest, gibt es auf unserem Computer noch weitere Software wie Sibelius 7 First, Forte und Guitar Pro 6.

Makerspace: August bis Dezember 2017

19 Aug

Unser Makerspace-Programm geht in die nächste Runde! Ab sofort liegen die Flyer aus, außerdem findet ihr online alle Termine bis Dezember.

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Wir bieten euch Kurse zu Arduino, IoT, Robotik, Tontechnik, Game- und App-Design, Zeichnen, Fotografie und vielem mehr. Auch das senseBox-Team, das ihr vielleicht schon von unserer Maker Faire und unserem Open-Data-Abend kennt, ist mit einem Workshop vertreten. Hier könnt ihr euren eigenen Feinstaubsensor bauen! Außerdem finden bei uns regelmäßig Workshops statt, in denen wir euch zeigen, wie unser 3D-Drucker, unsere HTC Vive oder unsere Overlock-Nähmaschine bedient werden.

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Zur Workshop-Liste!

Ihr seid herzlich willkommen.