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Unsere ‚Maker Kids‘ in den Osterferien 2019

29 Mai

Seit 2015 gibt es die ‚Maker Kids‚. Doch noch nie zuvor hatten wir ein so großes Programm in den Osterferien. Mit 15 Angeboten war in den beiden Wochen, trotz Feiertagen, ordentlich etwas los. Das wird nur noch von unserem MINT Festival in den Herbstferien getoppt. Dieser Nachbericht soll euch ein bisschen an den schönen Ereignissen der neuen Angebote teilhaben lassen.

‚Unsere Welt‘ und Kreatives

Selbst in den Ferien war ein Hauch von #FridaysforFuture zu spüren, als sich die Teilnehmer bei „Schreib deinen Hit“ für den Umweltsong ‚Unsere Welt‘ entschieden. Was Kinder dann unter kundiger Anleitung in drei Stunden an Text, Melodie und Rythmus zusammensetzten, ist wirklich unglaublich. Im Video am Ende dieses Beitrags haben wir den ganzen Song hinterlegt. Hört doch mal rein!

Die erste Woche hielt außerdem weitere neue Workshops bereit. So widmeten sich die Kinder „Zauberhafte Spielwelten“, wo sie mit Kodu ins Game Design einstiegen. Ebenfalls sehr kreativ wurde es in der Zweigstelle Kalk, wo der dortige Urban Screen mit der Software Tag Tool bespielt werden konnte.

Basteln und Digitales

Auch wenn wir „Upcycling“ nicht das erste Mal anbieten, so hält der Workshop doch immer wieder für tolle Fotos her. Und das vor allem, wenn so vielfältige Produkte entstehen wie dieses Mal. Financier für diesen tollen Kurs sind übrigens die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB).

Nach langer Zeit konnten wir mal wieder einen Druck-Workshop für Stoff mit ins Programm nehmen. Und bei „Taschen professionell gestalten mit Flockfolie“ war die Begeisterung von Anfang an spürbar. Mit Lieblingsmotiven und dem Schneideplotter wurde fast schon im Handumdrehen eine schöne Tasche bedruckt – zur Begeisterung aller. Kreativ wurde es dann auch wieder bei „Trickfilm“, wo sich Teamarbeit und ein ruhiges Händchen als wichtiges Hilfsmittel herausstellten. Dieser Workshop und ein weiterer wurden dabei erstmals von Intermedia-Studentinnen der Universität zu Köln durchgeführt.

Ein zweitägiger Workshop des Cologne Game Lab der TH Köln bildete den gelungenen Schlußpunkt für das Osterprogramm. Hier wurden Level mit Legosteinen gebaut, die dann via Webcam in digitale Spielewelten transferiert wurden. Auf trickreiche Weise kann man die Level noch während dem Spielen umstecken. Etwas mehr Einblick als auf dem Foto erhaltet ihr über den Film am Beitragsende.

Video, Partner und Ausblick

Hier nun auch endlich der angeteaserte Video-Einblick, viel Spaß beim Reinschauen!

Nicht zuletzt, aber unbedingt, bedanken wir uns bei allen Partnern, Workshop-Gebern und Kindern die das Programm so vielfältig und den Erfolg so unausweichlich machten!

Ein neues Ferienprogramm wird es dann zum MINT Festival in den Herbstferien geben – die Anmeldungen werden nach jetzigem Stand ab 6. September möglich sein. Bis dahin wünschen wir einen tollen Sommer!

bp

senseBox:edu jetzt in der Ausleihe

24 Jan

sensebox foto

Wie in unserem Beitrag zur senseBox (Auf’s Dach gestiegen: eine senseBox!) schon angekündigt, gibt es ab sofort drei Exemplare der senseBox:edu zum Ausleihen.

Damit könnt Ihr zuhause zahlreiche Messungen, wie zum Beispiel Temperatur, Luftfeuchtigkeit & Druck, Lautstärke und UV-Strahlung anstellen – perfekt für Hobbyforscher!

Zusätzlich haben wir noch ein kleines Heft beigelegt, das Euch bei den ersten Schritten unterstützt und durch kleine Aufgaben mit dem Umgang vertraut machen soll.

Für mehr Infos und Hinweise, was vor Gebrauch beachtet werden sollte, verweisen wir auf die Homepage der senseBox. Die Boxen findet Ihr – sofern nicht entliehen – auf der ersten Etage der Zentralbibliothek unter der Signatur Ihg 6 SenseBox / SenseBox:edu. Natürlich könnt Ihr sie auch vormerken und Euch in jede Zweigstelle schicken lassen via Online-Katalog.

Viel Spaß!

Auf’s Dach gestiegen: eine senseBox!

28 Nov

Seit heute steht auf dem Dach der Zentralbibliothek eine senseBox.

Eine was?

Die senseBox ist aus einem studentischen Projekt der Geoinformatiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster entstanden. Sie ist ein Do-it-yourself-Bausatz für stationäre und mobile Sensorstationen. Das Exemplar auf unserem Dach misst jetzt ständig Temperatur, Luftdruck, Helligkeit, Luftfeuchtigkeit, UV-Intensität und – ganz besonders aktuelles Thema! – die Feinstaubbelastung.

Selbstverständlich, und das ist ein wichtiges Ansinnen des Projekts, teilen wir unsere Messdaten auf der openSenseMap offen und für alle. Darum passt eine senseBox auch wunderbar zu einer Bibliothek: Wir beide setzen uns dafür ein, Informationen möglichst ohne Zugangsbeschränkung zur Verfügung zu stellen – Open Access und Open Data!

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Hat Domblick: die senseBox auf dem Dach der Zentralbibliothek. Foto: Stadtbibliothek Köln

senseBox ausleihen

In Kürze werden wir auch drei senseBox:edu-Kits in die Ausleihe geben, so dass ihr selbst zu Hause aktiv werden könnt. Spannend für alle!

Die senseBox, die ab sofort unser Dach verziert, wurde uns vom Projekt kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Wir möchten uns ausdrücklich bei unseren Hausmeistern Adam und Arkadius bedanken, die uns bei der praktischen Umsetzung geholfen haben.

P.S.: Die senseBox sendet Daten über unser LoRaWAN, zu sehen auf dieser Seite.

 

 

JPG to STL: Wie erstellt man aus einem Foto eine 3D-Druck-Datei?

15 Jun

Seit über fünf Jahren sind wir nun in der Thematik 3D-Druck unterwegs. Mit eigenen 3D-Druckern, der Möglichkeit bei uns selbst zu drucken oder auch einfach nur etwas über die Technologie zu lernen. Regelmäßig kommt dann die Frage, ob man auch etwas „von einem Foto“ drucken kann. Nun liegt es in der Natur der Sache, dass ein Foto zweidimensional und nicht dreidimensional ist. Der Drucker benötigt jedoch eine dreidimensionale Vorlage – speziell eine Datei im STL-Format.

Wir haben uns daher einmal auf die Suche nach einer (möglichen) Lösung gemacht, die wir hier vorstellen wollen.

Du hast ein Foto, ein Logo oder einen Schriftzug und möchtestdas jeweilige Objekt gerne von einem 3D-Drucker ausdrucken lassen. Wir gehen nun also davon aus, dass das Foto digital im JPG-Format vorliegt, das in eine dreidimensionale Datei im STL-Format umgewandelt werden soll.

Anleitung JPG in STL umwandeln mit selva3D.com:

Zum Umwandeln von JPGs in ein STL-Format benötigt man eine spezielle Software. Da kommt natürlich gleich die Befürchtung auf, dass so etwas entsprechend kostet. Nein, muss nicht sein! Neben vielen kostenpflichtigen Programmen es gibt auch Webseiten, die einen nicht dazu zwingen, das Portemonnaie zu zücken.

Wir möchten hier die Seite https://www.selva3d.com/  vorstellen.

Bei dieser ist es zwar erforderlich sich einen Account anzulegen, mehr aber auch nicht. E-Mail-Adresse eingeben, ein Passwort festlegen und schon kann’s losgehen!

Nach erfolgreicher Anmeldung erscheint folgende Seite:

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Rechts zeigt das Programm beispielhaft ein 3D-Modell an. Über den Button „Upload Image“ könnt ihr nun eine eigene Bild-Datei hochladen. Wichtig hierbei: Wählt bei „Transformation Type“ aus, um welche Art von Bild es sich handelt. Ist ein Logo oder ein Schriftzug/Text dargestellt oder ist es ein Foto (bspw. von einem Gesicht)?

Sobald die Datei hochgeladen wird, beginnt das Programm zu rechnen und wandelt deine Datei in ein 3D-Objekt um. Je nach Komplexität des Bildes kann der Vorgang ein paar Minuten dauern.

Anstelle des beispielhaften Würfelblocks erscheint dann dein Bild als ein Objekt. Mit dem Mauszeiger könnt ihr das Objekt anklicken und drehen. Mit dem Schieberegler „Treshold“ können Bereiche des Objekts verringert oder stärker dargestellt werden und bei „Height“ lässt sich die Höhe/Dicke anpassen.

Wenn du zufrieden mit den Einstellungen bist, kannst du die STL-Datei herunterladen.

Aufpassen! Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Auf der linken Seite siehst du eine Auflistung unterschiedlicher Download-Optionen. Einige davon kosten etwas! Klicke einfach unten auf „Download a Standard Quality STL for Free“.

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Die Datei wird nun auf deinen PC heruntergeladen und muss nur noch mit dem 3D-Drucker gedruckt werden!

Unsere Erfahrungen

Wir haben verschiedene JPGs getestet und festgestellt, dass besonders Logos, Texte oder auch Cliparts sehr gut umgewandelt werden (der Vogel in der Abb. oben ist aus einer Clipart-Datei entstanden).

Nicht so gut wird das Ergebnis bei Fotos, die sehr realistisch und detailliert sind (beispielsweise Portraits).

Lässt man bei einer Fotografie die Einstellung „Transformation Type“ auf „Logo/Text“ sucht das Programm nach den Kontrasten im Bild und macht daraus ein Objekt.

Beispiel:

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Ist die Einstellung „Photograph“ ausgewählt, macht die Software aus dem Foto eine Art Relief:

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Hinweis:

Allgemein ist zu beachten, dass die Software aus den JPGs zwar dreidimensionale Objekte macht, diese sind aber auf einer Seite immer flach.

Zur Verdeutlichung: Ein Bild von einem Kreis wandelt das Programm nicht zu einem dreidimensionalen Ball um, sondern es bleibt ein Kreis und wird lediglich in die Höhe gezogen. In dem Fall entsteht ein Zylinder.

Wir hoffen damit dem ein oder anderen 3D-Druck-Liebhaber weiterhelfen zu können ;-)

(lr)

 

Ostern 2018 mit den Maker Kids

26 Apr

Die Osterferien brachten das siebte Maker Kids Programm mit sich und wie immer möchten wir euch hier ein bisschen teilhaben lassen an der Vielfalt. Mit Foto und Video haben wir wieder die thematisch neuen Kurse begleitet.

Aus alt mach neu

Ganz neu war eine Zusammenarbeit mit den Abfallwirtschaftsbetrieben der Stadt Köln, Dank derer wir Tanz auf Ruinen ins Boot holen konnten. Thomas Zighan machte einen Spitzen-Kurs zu Upcycling. Hier werden alte Gegenstände, also Müll, zu neuem Leben erweckt.

Planeten-Flummis

Bereits im Herbst wurde bei einem Workshop Google Expeditionen eingesetzt, damals noch mit Dinosauriern. Dieses Mal wollten wir etwas anderes anbieten und schnell war ein Thema gefunden: Hüpfend durch die Galaxie. Die Kombination aus virtueller Realität und der Herstellung von Planeten-Flummis war einfach fantastisch.

Kreativ zur Musik

Habt ihr schon mal etwas von Waldteufeln und Rührtrommeln gehört? Wir bis dahin jedenfalls nicht. Aber wir freuten uns sehr, dass sich dahinter ein Workshop zum Instrumentenbau versteckte. Wie die Instrumente klingen, könnt ihr auch ganz unten im Video noch erleben.

Robotik zum Malen

Auch bei der Robotik konnten wir mit etwas Neuem aufwarten: es gab kleine farbsensitive Mini-Roboter, die Ozobots. Von Codiviti wurde alles spielerisch in einen Oster-Kontext gebracht, was man bestens bei den Roboter-Modifikationen sieht.

Am besten kann man alles in Wort und Bild genießen, daher hier noch ein paar filmische Eindrücke zu unseren schönen neuen Kursen:

Auch an dieser Stelle danken wir allen Workshop-Anbietern und den Kindern für schöne Zeit.

Das neue Programm beginnt pünktlich zu den Herbstferien. Dieses Mal können wir Dank großen Sondermitteln von Seiten der Stadt mit einem riesigen Programm in allen Stadtteilbibliotheken und der Zentralbibliothek aufwarten. Voraussichtlich werden etwa 60 Workshops in den zwei Wochen laufen – seid gespannt!

bp

Noch zu retten? Dias und Filmstreifen digitalisieren

9 Feb

Wer noch Dias und Filmstreifen irgendwo auf dem Dachboden stehen hat, fragt sich das beim Aufräumen bestimmt jedes Mal. Was macht man damit? Lassen sich die Fotos noch retten oder hilft nur noch wegschmeißen?

Halt! Bevor die güldenen Schätze in der Mülltonne laden:

Mit unserem brandneuen „Epson Perfection V550 Photo Scanner“ können Sie selbständig 35mm-Dias, 35mm-Filmstreifen und auch Filmstreifen im Mittelformat (sog. Mittelstreifen) einscannen und als Dateien auf einem USB-Stick speichern.

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Die Dias und Filme werden in passende Halterungen eingelegt und dann, wie bei einem normalen Scanner, auf dem Scannerglas positioniert. Nur noch Deckel zu und schon kann es losgehen!

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Aus jedem einzelnen Dia und Filmfoto macht der Scanner automatisch eine Fotodatei. Es gibt verschiedene Scan-Modi, mit denen weitere Einstellungen angepasst oder geändert werden können. Beispielsweise lässt sich die Bildschärfe einstellen, Farbkorrekturen vornehmen und das Bild mit einer umfassenden Auswahl von Werkzeugen, wie Farbwiederherstellung, Staubentfernung und Hintergrundbeleuchtung-Korrektur bearbeiten.

 

Eine Anleitung steht in gedruckter Form bei dem Gerät oder lässt sich (detaillierte Anleitung) als Anwendung „Epson-Benutzerhandbuch“ auf dem angeschlossenen PC finden. Dieses Angebot ist ein Teil unseres Makerspaces auf der 4. Etage unserer Zentralbibliothek.

Eine Reservierung des PCs, der für die Digitalisierung verwendet wird, ist möglich, aber nicht unbedingt notwendig.

 

Auf der 4. Etage gibt es bereits verschiedene Geräte zur Digitalisierung von Schallplatten an unserer Vinylbar, von Audio-Kassetten an unserer Kassettenbar und von VHS-Kassetten an unserer Filmbar.

 

Viel Spaß beim Digitalisieren!

Neulich im Makerspace: Was nicht passt wird passend gemacht

8 Dez

Wenn der Drucker zwar arbeitet, aber das Kunstwerk nicht hergeben will, dann hat man ein Problem. So sah es in letzter Zeit im 4. OG öfter aus. Der 3D-Drucker produziert tolle Ergebnisse, wollte sie aber nicht hergeben. Sie sind fest mit der Druckerplatte verbunden und das andauernde Abkratzen macht die Platte kaputt. ABER getreu dem Makerspace Motto haben wir uns nicht abschrecken lassen und das Problem als Möglichkeit zur Lösungsfindung genutzt.
Gemeinsam wurde recherchiert, überlegt und getüftelt und hier präsentieren wir euch nun die Lösung: Eine beschichtete, biegbare und nicht festmontierte Metallplatte!

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Improvisation ist alles: Hier die Halterung

 

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Close up: Schon durch das Biegen beginnt das Druckerzeugnis sich zu lösen

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Auch hier nochmal eine schöne Ansicht!

 

Ein großer Dank geht an unseren Hausmeister, der die anfänglich nicht passende Platte mit seiner Flex angepasst hat.
Hoffentlich zeigen die Bilder, warum wir so begeistert und auch etwas stolz auf uns sind :)