Geek Content: Die Petz-Pille

12 Nov

Medizin kann noch so wirkungsvoll sein – wenn der Patient sie nicht einnimmt, leidet er weiter. Und tatsächlich ist das ein häufig auftretendes Problem. „50 Prozent der Patienten nehmen bei Langzeittherapien ihre Medikamente gar nicht oder falsch ein.“

Doch dies hier wäre kein Geek-Artikel, wenn es dafür nicht schon längst eine technische Lösung gäbe. In den USA wurde diesen Sommer ein sandkorngroßer Mikrochip zugelassen, der Tabletten beigefügt werden kann. In Verbindung mit Magensäure erzeugt er ein geringes Maß elektrischer Spannung – wie eine Kartoffelbatterie. Die Spannung wird von einem speziellen Hautpflaster detektiert, welches auch die Herzfrequenz und Temperatur des Trägers misst. Alle Daten werden auf das Handy des Patienten übertragen und stehen ihm und dem behandelnden Arzt in einer App zur Verfügung.

Wer mehr wissen möchte kann sich im Blog der Fachzeitschrift Nature oder direkt auf den Seiten des Anbieters informieren. Die Zulassung basiert übrigens auf einer Studie mit Plazebos und ist dementsprechend auch zunächst auf solche Tabletten beschränkt.

(Mit “Geek Content” bringen wir euch geekige Blogbeiträge im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne)

(ba)

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