Für euch gelernt – Nähfehler mit der Overlock

24 Mai

Aus Schaden wird man klug. Auch aus dem anderer Leute. Und deshalb zeige ich euch ab jetzt mal meine Nähfehler, die ich auf unserer eigentlich supertollen Overlock-Maschine gemacht habe. Denn sie macht zwar vieles selbständig (Stofftransport, Fadenspannung, Einfädeln …), aber eben doch nicht alles. Die Fehler muss ich schon selbst machen – und ihr könnt daraus lernen! So habt ihr auch was davon, und wenn’s nur Schadenfreude ist 🙂

Hier also Fehler Nummer 1:

Fehler_Arm2Mein erstes Raglanshirt litt darunter, dass ich noch keine Kurven nähen konnte. Das ist bei der Umstellung von einer normalen Maschine zur Overlock etwas heikel – die Overlock geht ab wie Schmidts Katze, wenn man nur ganz zart das Pedal streichelt, und leider schneidet sie ja zeitgleich. Deshalb habe ich mit dem Messer beim Übergang vom Ärmel zur Seitennaht richtig fies in den Stoff geschnitten.

Auch Hinterhernähen hat nicht gut geklappt (Anfängerfehler Nr. 2), deshalb sieht die Naht so strubbelig aus. Zu Hause musste meine Nähmaschine retten, was noch ging.

Gelernt habe ich daraus:

Langsam in die Kurven gehen, Pausen machen, das Nähstück zurechtrücken und – ganz wichtig – die Naht als möglichst gerade Strecke legen. Eigentlich logisch, wo wir ja die Babylock auch ganz gern mit einem Ferrari vergleichen 🙂

 

Und wie sieht das bei euch so aus? Habt ihr passend zu meinem Fehler noch einen Supertipp, um das im Vorhinein zu vermeiden? Oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

(cd)

 

3 Antworten to “Für euch gelernt – Nähfehler mit der Overlock”

  1. Rebecca Jansen 25/05/2016 um 08:31 #

    Oh, ich schaffe sowas auch mit der normalen Nähmaschine. Ich habe mittlerweile gelernt geduldiger zu sein, allein deshalb weil ich mir nicht noch einmal durch den Finger (samt Fingernagel) nähen möchte. Die Flecken gehen so schlecht wieder aus dem Stoff 😉

    • Stadtbibliothek Köln 25/05/2016 um 10:03 #

      Hihi, jetzt wollte ich eigentlich nur wissen, woher der Spruch „Geduld bringt Rosen“ kommt, der mir spontan in den Sinn kam. Und was finde ich da? Ein Gedicht, dessen erste Strophe zu unserem Problem passt wie die Faust aufs Auge:

      „Es ist Geduld ein rauher Strauch
      Voll Dornen aller Enden,
      Und wer ihm naht, der merkt es auch
      An Füßen und an Händen.“

      (nachzulesen hier: https://www.aphorismen.de/suche?f_autor=7712_Karl+Heinrich+Wilhelm+Wackernagel)

      • Rebecca Jansen 25/05/2016 um 10:30 #

        Wie wahr! 😉

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