Dreh deine eigenen Videos!

In unserem Ferienworkshop vom 1. bis 4. August könnt ihr in die Welt von Youtube, Videodreh und Co. eintauchen. Mit dem Projekt „Gecheckt!“ erhält der Bereich Webvideo Einzug in der Stadtbibliothek Köln.
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=F22anVqciYI?rel=0&w=560&h=315]
„Gecheckt!“ ist ein Workshop für Kölner Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren, die sich kreativ und künstlerisch mit dem Medium Video auseinander setzen möchten. Nachdem wir 2014 mit Minecraft kreativ geworden sind, könnt ihr diesmal eigene Videos zu Fashion, Lifestyle, Games, Technik und mehr drehen. Erstellt Let’s Plays, Comedyformate oder etwas ganz anderes.
Gecheckt2016Flyer
Am 4. August um 17:30 Uhr werden die Ergebnisse in der Q-Thek der Zentralbibliothek präsentiert. Eltern, Freunde und Interessierte sind dazu eingeladen.
Das Projekt findet unter Anleitung des Spieleratgeber NRW vom 1. bis 4. August von 11-17 Uhr in der Zentralbibliothek statt.
Neugierig geworden? Meldet euch bis spätestens 22.07.2016 unter “Webvideos selbstgemacht”  oder über die ausliegenden Flyer an!
gechecktkontakt
Weitere Informationen unter:
gaming@stbib-koeln.de
www.gecheckt-nrw.de
 

Premiere: Stadtbibliothek Köln präsentiert “Lieblingsbücher”

Voilà!

Vorhang auf für unser jüngstes Projekt: Bücherfans stellen ihr Lieblingsbuch vor. Den Eisbrecher machte Elias, 10 Jahr alt, mit seinem Favoriten “In die Wildnis” von Erin Hunter aus der Reihe “Warrior Cats” .

»Ein packendes Epos aus einer Welt, in der die netten Vierbeiner noch richtige Raubtiere sind. Fantasy vom Feinsten.« schrieb Der Spiegel über das Buch. Und wir hören hier, warum Elias es toll findet.

Wer gerne auch sein Lieblingsbuch bei uns vorstellen möchte, kann sich per E-Mail mit uns in Verbindung setzen.

twitter@stbib-koeln.de

gp

Gangnam war gestern – Ein Pfund Fisch räumt ab!

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ETSl8gWsFZ0]

An seinem ersten Arbeitstag sagte sein Boss: „Du musst schreien!” Aber statt zu schreien, begann er zu singen ’Ein Pfund Fisch!’ “Es kam direkt aus meinem Kopf.” Muhammad Shahid Nazir, 31, aus Pakistan bekam seinen ersten Job in England als Fischverkäufer auf dem Queens Market, Upton Park, im Osten von London.

 Am zweiten Tag fiel ihm die 2. Zeile ein: ‘”Come on, ladies”

 Ein Hit war geboren. Mit seinem markanten Akzent, seinen ausgestreckten, flehenden Armen und den Fingergesten machte er die Performance rund.

Jugendliche filmten die Comedy-Show. Zack, war der Ohrwurm am 1. April dieses Jahres auf YouTube! Besucher aus aller Welt suchten seinen Marktstand in London. Kinder sangen „One pound fish”. Musiker remixten es. Alesha Dixon sang es im Fernsehen. Dann klopfte Warner Music bei Mr. Nazir an der Tür und nahm ihn unter Vertrag. Zur Weihnachtszeit belegte der Song Platz 29 in den britischen Charts. Inzwischen liegen die YouTube-Klicks bei über 7 Millionen.

 Leider reichte die Story nicht für ein Weihnachtsmärchen. Der Pakistaner, ursprünglich nach London gekommen, um Betriebswirtschaft zu studieren, wurde kurz vor den Feiertagen von den britischen Behörden ausgewiesen. Angeblich sei er mit einem Studentenvisum eingereist, arbeitete jedoch kurz darauf als Markthändler.

In Pakistan empfingen ihn hunderte Fans am Flughafen. Nächste Woche will er zurück nach London.

Mehr über den £1 Fish Man.

Warum Babys schon mal schlauer sind als Erwachsene!

 [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=_JmA2ClUvUY]

Sabbern, brabbeln und Windeln abfüllen, das ist die landläufige Meinung über das Know-How von Babys. Mehrheitlich Männer aber auch viele Frauen denken so. Den Gegenbeweis tritt dieses Video an. 56 Millionen Mal angeklickt, belegte es letztes Jahr den 4. Platz in den YouTube-charts und hängte locker Lady Gaga und Co. ab. Inzwischen liegen die 17 Monate alten Zwillinge Sam und Ren McEntee bei 70 Millionen. Und vermutlich werden sie irgendwann auch Justin Biebers  “Baby” mit seinen 700 Millionen überholen.

 Aufmerksame Lauscher von Ren und Sam verstehen, dass es in deren Diskussion um das Rätsel des verlorenen Sockens geht. Ein Problem für das die meisten Erwachsenen keine vernünftige Erklärung finden können. Unsere Babys dagegen besprechen alle Aspekte und Möglichkeiten ausgiebig, gestenreich und mit Humor (wozu manche Erwachsene längst nicht in der Lage sind). Und sie finden des Rätsels Lösung ohne sie uns zu verraten.

gp

P.S.: Sprechende Babys treffen sich auch in der Stadtbibliothek. In der etwas anderen Krabbelgruppe, den “Bücherbabys” geht es auch um Sprache, um das Anschauen, Wiedererkennen und Benennen!

Anna Ballerina sagt “Psssst” in unserer Bibliothek?

Erinnert sich noch jemand an die Serie Anna aus den 80ern? Da gab es eine mir damals schon recht peinliche Szene, in welcher die Tanzschüler aus dem Nichts bzw. aus deren Handtascheninhalten eine Spontan-Percussionsession abhalten. Die letzten 20 Jahre hatte ich erfolgreich jegliche Erinnerung verdrängt, bis ich folgenden Clip gesehen habe, welcher das gleiche Prinzip in der Unibibliothek verfolgt. Die Instrumente hier: Klapptische und das allgegenwärtige Klischee-Pssssst der Bibliotheks-Anwesenden. Ob das bei uns auch möglich wäre? Naja, uns fehlen die Klapptische. Und ich glaube auch die energischen Psssssst-Sager. Was ein Glück!
Ab Minute 01:10 geht’s zur Sache: [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=os-cRZ5QabY&feature=related]
Wer die Anna-Szene nicht kennt oder auch erfolgreich verdrängt hatte, kriegt hier geholfen :
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Js0eYF8Eu1Q]

mks

Super-Duper-Hip-Hop-Jam!

Joa, der Woansinn! Schaut’s euch des mal oa! Wenn der Bibliothekar eures Vertrauens in Zukunft das richtige Regal mit einem coolen Schritt à la “Do the book shelf” (s. Minute 2:25) anzeigt,  wisst ihr, wo er’s her hat!
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Tx-m72pd3dk]
Wer von den Kollegen meldet sich freiwillig?

mks

DIY in der Bibliothek?

Die DIY-Welle (für die Uneingeweihten: Do It Yourself) ist inzwischen auch schon etwas länger nach Deutschland herübergeschwappt, langsam scheint sie auch das Publikum von Bibliotheken zu erreichen. Eine doch etwas abgefahrene Idee, gibt’s im folgenden Video. Aber ein Hinweis vorab: Bitte nicht mit unseren Büchern nachmachen!
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=m4RFH0q0Osk&feature=related]
Wer nicht gerade ein Buch zu Hause liegen hat, auf das er verzichten kann, der findet auf der 4. Etage der Zentralbibliothek am Neumarkt unseren Bücherflohmarkt. Ab 1 Euro für ein Hardcover ist man dabei! Zum Teil gibt’s da sehr lohnenswerte Raritäten…

Tierliebe im Papierkostüm

Die Tochter von Ingrid Bergman und Ex-Frau von Martin Scorsese zeigt’s uns!
Undzwar ganz ungeschminkt und recht komödiantisch:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=O6w81H-xHok]
Das für unsereins bisher oft verborgene Sex-Leben der freizügigen weiblichen Libelle z.B. (das Männchen ist dagegen ganz fürsorglich), der Ente, welche schon ein Verhütungssystem biologisch inklusive hat oder der Biene, bei welcher das Männchen sein Leben hergibt um einziger Erzeuger derer Kinder zu sein.
Klingt rätselhaft, spiegelt aber die Vielfalt der tierischen Zeugungsrituale wider.
Die Videos sind kurz und einfach angelegt um auch ein Nutzen auf Smartphones und anderen Kleinformaten zu ermöglichen. Jegliche Kostüme sind aus Papier gefertigt, teilweise kam das Team hiermit auch an seine Grenzen, sodass manche Tierryten sogar verworfen werden mussten. Doch die Gestaltung macht diese Videos so besonders.
Könnte man vorerst meinen, die Filme wären für Kinder konzipiert – sind sie ja sehr cartoonhaft, witzig, unbedarft und bunt – so gehört dies doch eher zu der ironischen Art, mit welcher das Format spielen möchte. Kurze Aufklärungsfilme für Erwachsene, welche bisher nicht im Traum auf das Balzverhalten Ihrer kleinen Gartenbewohner kamen, das dürfte das eigentliche Ziel sein.

ZAZ hat’s!

Gemeinsam ist beiden, dass sie als Straßensängerinnen in Montmartre auftraten. Die eine vor 80 Jahren, die andere vor einigen Monaten. Schon oft wurde in Frankreich eine neue Piaf angekündigt, ohne dass nur eine davon es schaffte, die Vorschusslorbeeren in Erfolge umzusetzen. Im Falle von Isabelle Geffroy allerdings, die unter Namen ZAZ ihre Karriere startete, kann sich das endlich bewahrheiten. Davon sind zumindest Millionen Franzosen überzeugt, die ihre erste CD letztes Jahr wochenlang an die Spitze der Albumcharts kauften und in ihr die neue Piaf sehen. Belgien, Österreich und die Schweiz zogen nach, und jetzt macht sie sich daran auch Deutschland zu erorbern.

 Ihr Hit „Je veux” ist der Ohrwurm schlechthin – einmal drin und für immer abgespeichert! Die ganze CD besticht durch eine höchst individuelle Mischung aus Jazz, Swing und Chanson-Pop mit einem Schuss Gipsy.  An vorderster Front sorgt eine schwungvolle Stimme für ansteckende gute Laune. Kein gecastetes Zufallsprodukt sondern das Ergebnis 25jähriger harter Arbeit, die jetzt der Erfolg krönt…

gp

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Ym0A9Rgm-qY]

Am 29.  April gibt ZAZ ihr erstes Konzert in Köln. In der StadtBibliothek findet ihr die CD auf der 4. Etage im Soundpool unter der Signatur  4  71.3  ZAZ