Ehe wir’s vergessen: Der Blick aus dem Bibliotheksfenster

Die wahren Dimensionen dieses Bildes erschließen sich erst, wenn man es  sich vergrößert ansieht. Aber auch so ahnt man schon was.
Man mag ja angesichts solcher Werbe-Nachbarschaft nicht an Zufälle glauben, aber hier werden Gefühle angesprochen, die kaum einen kalt lassen. „Vorher – nachher“ fällt einem dazu ein oder „Anfang und Ende“. Aus Bibliothekssicht sind wir natürlich zusätzlich durch den Hintergrund des rechten Bildes angesprochen. Da bekommt die headline „Überzeugt davon, dass er 1951 den richtigen Geschmack bewiesen hat“ gleich eine dreifache Zielrichtung. Spitzfindige könnten zusätzlich anmerken, wer wohl von beiden diese Aussage getroffen hat?
Die zweite line „Nichts für unentschlossene“  ließe sich auch aufs linke Plakat übertragen. Alle die sich dort angesprochen fühlen, mag das Bild rechts eine Warnung sein. Wir halten uns da mal bedeckt und rufen „Prost!“ in beide Richtungen.

gp

Eine Antwort auf „Ehe wir’s vergessen: Der Blick aus dem Bibliotheksfenster“

  1. da ist etwas wahres dran ;)

    unschön sind die hässlichen graffiti tags, die man aber wohl nur schwer wegmachen kann, da bestimmt bald wieder solche schmierereien entstehen.

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