Finnische Kinder- und Jugendbuchautorinnen zu Gast in den Stadtteilbibliotheken

Finnland

“Finnland ist im kommenden Herbst Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Die finnische Literatur ist dadurch in Frankfurt und anderswo in Deutschland sowie im gesamten deutschsprachigen Europa sehr präsent und es wird eine Rekordzahl von finnischen Büchern ins Deutsche übersetzt. Ein großer Teil der Übersetzungen besteht aus Kinder- und Jugendbüchern, was auch für die starke Stellung der Kinder- und Jugendliteratur in Finnland spricht.” Päivi Luostarinen, die Botschafterin Finnlands in Deutschland freut sich, dass ihr Land auch bei den “19. Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen 2014 “ im Mittelpunkt stehen wird.  Filme, Figurentheater, eine Ausstellung sowie Lesungen von zwölf der erfolgreichsten und meistgelesenen Kinder- und Jugendbuchautorinnen umfasst das Programm. In gedruckter Form (mit Leseproben) ist es in der Zentralbibliothek und allen Stadtteilbibliotheken erhältlich.

Unsere Stadtteilbibliotheken sind mit öffentlichen Veranstaltungen beteiligt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung aber erforderlich:

Stadtteilbibliothek Rodenkirchen:

Dienstag, 03. Juni, 10.00 Uhr

Sari Peltoniemi „Telma ja tarinoiden talo“ – „Der kleine Hund, der unbedingt ein Mädchen haben wollte“. Ab 8 Jahre
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Schillingsrotter Str. 38, Tel.: 0221/221 92370.

Stadtteilbibliothek Ehrenfeld:

Mittwoch, 04. Juni, 10.00 Uhr

Tiina und Sinikka Nopola „Risto räpääjä ja kaksoisolento“ – „Ricky Rapperund der Doppelgänger“. Ab 8 Jahre.

Subbelrather Straße 247–249, Tel.: 0221/992 3744.

Stadtteilbibliothek Nippes:

Mittwoch, 04. Juni um 10.00 Uhr
Mila Teräs „Telma ja tarinoiden talo“ – „Telma und das Haus der Geschichten“. Ab 8 Jahre.

Bezirksrathaus, Neusser Straße 450, Tel.: 0221/221 95600.

 Stadtteilbibliothek Müheim:

Mittwoch, 04. Juni um 10.00 Uhr

Tuula Kallioniemi „Lanka palaa“ – „Die Lunte brennt“. Ab 11 Jahre.

Bezirksrathaus, Wiener Platz 2a, Tel.: 0221/221 99449.

Stadtteilbibliothek Chorweiler:

Mittwoch, 11. Juni, 10.00 Uhr

Leena Parkkinen „Miss Milky Ray“ – Bühne frei für Magermilch“. Ab 8 Jahre.

Bürgerzentrum, Pariser Platz 1, Tel.: 0221/221 96401.

Stadtteilbibliothek Sülz:

Donnerstag, 12. Juni, 10.30 Uhr
Paula Noronen „Supermarsu lentää Intiaan“ – „Mission Meerschweinchen. Emilia und der beste Witz der Welt“. Ab 8 Jahre.

Wichterichstraße 1, Tel.: 0221/221 29728

Stadtteilbibliothek Neubrück:

Donnerstag, 12. Juni, 10.30 Uhr

Leena Parkkinen „Miss Milky Ray“ – „Bühne frei für Magermilch“. Ab 8 Jahre.

An St. Adelheid 2–8, Tel.: 0221/89 13 03.

Stadtteilbibliothek Bocklemünd-Mengenich:

Dienstag, 17. Juni, 10.00 Uhr
Riitta Jalonen „Aatos ja Sofia“ – „Aatos und Sofia“. Ab 6 Jahre.
Görlinger Zentrum 13-15, Tel.: 0221/50 32 76.
 
 

10 Jahre Förderverein der Stadtteilbibliothek Sülz

Der Verein „Lesezeichen e.V.“ organisierte und finanzierte in den 10 Jahren insgesamt 80 Veranstaltungen (Lesungen, Musikdarbietungen, Vorträge etc.). In mehreren Aktionen wurden zudem Bücher ausgewählt und für die Bibliothek gekauft.
Bei einer kleinen Feier blickte Frau Margarete Verweyen, Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzende, auf diese Zeit zurück. Eine kleine Dokumentation illustrierte die Aktivitäten, Walter Mik überraschte mit dem Vortrag von Dada-Rezitationen und Frau Dr. Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln, überreichte eine Torte mit dem Schriftzug „Lesezeichen e.V.“
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Der Förderverein wurde im Frühjahr 2004 gegründet, um die Stadtteilbibliothek Sülz zu unterstützen. Dies ist gelungen!
Mehr zur Arbeit des Fördervereins „Lesezeichen e.V.“:
http://www.lesezeichen-koeln.de/
Alle Fördervereine der Stadtbibliothek Köln:
http://www.stadt-koeln.de/5/stadtbibliothek/foerderaktionen/foerdervereine/

(ua)

Klötzchenbauen oder was wir mit Minecraft am Hut haben

Am 8. Mai besuchten wir die Clash of Realities Konferenz in Köln.
Hier tauschen sich alle zwei Jahre Bildungswissenschaftler, Pädagogen, Journalisten und Verbandsvertreter der Spielebranche zur Medienforschung und -pädagogik im Bereich von Computerspielen aus. Ein Spiel und dessen abwechslungsreiche Möglichkeiten waren gleich mehrmals Thema der Vortragsblöcke: Minecraft.
Minecraft ist ein sogenanntes Sandbox Game (Sandkastenspiel). Nutzt man den Kreativmodus sind dem Spieler – wie auch dem Kind im Sandkasten – kaum Grenzen gesetzt. Bei Minecraft baut der Spieler mit Blöcken, das was ihm auch immer in den Sinn kommt. Von einem detailgetreuen lebensgroßen Modell eines Baums bis zum Kölner Dom ist – rein theoretisch – alles möglich. Eine klare Einteilung in richtig und falsch, wie man sie häufig im traditionellen Unterricht findet, gibt es nicht.

© http://minecraftedu.com/

Das Projekt MinecraftEdu nutzt diesen offenen Bausatz, um Schülern die Möglichkeit zugeben, sich während des Unterrichts kreativ mit den verschiedensten Fächern auseinanderzusetzen. Santeri Koivisto aus Finnland seinerseits als „Minecraft-Lehrer“ und Gründer von MinecraftEdu bekannt, nutzt das Spiel z.B. im Fach Mathematik.

„Die Länge einer Leiste ist 1 Meter. 1 Block ist 1 m³. Baue unser Klassenzimmer maßstabsgetreu nach!“

Eine kurze und knappe Anweisung, keine weitere Einleitung, sondern Ausprobieren ist angesagt. Tipp auf seiner Vortragfolie für Lehrer: „Then, shut up!“ So kommen die Schüler in eine Diskussion, bilden selbst Gruppen und schaffen eigene kreative Lösungen.
Ihm geht es dabei vor allem um die Einbindung des Spielens in einen größeren Kontext. In seinem Beispiel wird der eigene Klassenraum nachgebildet, werden andere Spiele genutzt, muss die Verbindung zum Unterricht gefunden werden. Empire – ein Strategiespiel, indem man eine Großmacht des 18. Jahrhunderts spielen kann – kann zunächst angespielt werden, um dann zu unterbrechen und den Schülern im Fach Geschichte, die verschiedenen historischen Zusammenhänge zu erklären.

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© http://minecraftedu.com/

Eindruckvolle Beispiele zur Nutzung von MinecraftEdu aus deutschen Schulen gab es ebenfalls zu bestaunen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projektes peer³ führten Daniel Zils und Gerrit Neundorf in Sömmerda und Wittlich mit 9.Klässlern ein Minecraft-Projekt durch.
Bedingung: Es soll etwas von Schülern für Schüler geschaffen werden.
Die fünfköpfige Jungsgruppe aus Wittlich entschied sich in Eigenregie für das Fach Biologie und baute im großen Stil ein Modell eines Laubbaumes samt Wurzeln und Blättern. In verschiedenen Aufgaben werden die einzelnen Schüler durch den Baum geführt und müssen Aufgaben lösen. Damit der Weg fortgesetzt werden kann, muss die richtige Antwort mittels eines Schalters bestätigt werden. Ist die Antwort falsch, verliert der Schüler Zeit und muss ein Jump’n’Run Level absolvieren, bevor er weitergehen kann. Damit die Schalter funktionieren, musste die Schülergruppe nicht nur den sichtbaren bespielbaren Teil des Baum bauen, sondern auch noch „Hinterzimmer“, die für die Schüler nicht sichtbar sind. In diesem Räumen sorgen sogenannte Redstone-Kabel für die Übertragung von Signalen. Die Kabel sind dabei mit echten Leiterbahnen zu vergleichen.
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© Stadtbibliothek Köln

Eine Schülergruppe aus Sömmerda baute ein Wasserstoffatom nach, eine andere beschäftigte sich mit der Umsetzung der Regeln der Digitaltechnik innerhalb der Pixelwelt. Die Beispiele zeigen, dass Minecraft viele Möglichkeiten bietet. Sofern kreative Ideen vorhanden sind, kann fast alles umgesetzt werden.
Besonderheit der MinecraftEdu Version ist außerdem die Möglichkeit zwischen Lehrer- und Schülersicht zu wechseln. Zusätzlich zum normalen Spiel bieten sogenannte Infoblöcke die Chance Texte ins Spiel einzubinden. Die Spielversion kann von Schulen und Organisationen im Bildungssektor genutzt werden. Die von den Schülern erstellten Module, werden im Nachhinein allen Interessierten in einer Online-Bibliothek zur Verfügung gestellt und können somit auch in anderen Schulen zur Unterrichtsvermittlung genutzt werden.
Minecraft bleibt ein spannendes Thema – auch für uns. Im Herbst möchten wir selbst mit euch zusammen Minecraft entdecken. Dazu bald mehr! Wer schon mal einen Einblick bekommen möchte, was Bibliotheken mit Minecraft machen können, klickt hier und erfährt etwas zum in der Stadtbibliothek Wolfsburg durchgeführten BibCraft.
In Kürze erfahrt ihr hier noch mehr zu den anderen Themen der Clash of Realities.

(si)

Karten gewinnen: Es gibt nur den geraden Weg. Mein Leben als Schatzhüterin Ägyptens

Dr. Wafaa El Saddik Als Generaldirektorin des Ägyptischen Museums in Kairo ( 2004 – 2010 ) ist Wafaa El Saddik für die größten Kunstschätze des Landes verantwortlich. Was sie in dieser Zeit entdeckt und erlebt, darüber darf sie unter Mubarak nicht reden. Doch als während der Demonstrationen auf dem Tahrir – Platz Kostbarkeiten aus dem Grabschatz des Tutanchamun gestohlen werden, beschließt sie, das Schweigen zu brechen.
Die studierte Archäologin und Ägyptologin lebte lange in Wien und Köln und kehrte schließlich zurück nach Kairo, wo sie als erste Frau Leiterin des Ägyptischen Nationalmuseums wurde und die erste Generalinventur in der 100-jährigen Geschichte des Hauses durchführen soll. Sie entdeckt dabei lange vergessene Schätze im Keller, doch ihr begegnen auch Korruption und Vetternwirtschaft.
In ihren sehr persönlichen Erinnerungen blickt Wafaa El Saddik zurück auf ihr Leben, ihre Zeit als Schatzhüterin Ägyptens und auf die Geschichte ihres Landes. Sie fragt: Was ist mit uns Ägyptern passiert? Warum ist der begeisterte Aufbruch des Landes unter Nasser schließlich gescheitert , warum hat Sadat keinen Frieden gebracht, warum ließen sich die Ägypter von Mubarak korrumpieren und warum konnten die Muslimbrüder soviel Zulauf und Machtgewinn verzeichnen.
Im Rahmen unserer Reihe “Wissenswert – Themen am Puls der Zeit” kommt Wafaa El Saddik am 9. Mai 2014 um 19:30 Uhr in die Stadtteilbibliothek Rodenkirchen (Schillingsrotter Str. 38).

Das Gespräch mit ihr führt Dr. phil. Rüdiger Heimlich, der Koautor ihres Buches. Er ist Politikredakteur beim Kölner Stadt Anzeiger und arbeitet seit 1990 auch als freier Journalist für Radio, Fernsehen und zahlreiche deutsche und englischsprachige Zeitschriften, insbesondere über Archäologie, Literatur und Musik.
Und ihr könnt kostenfrei dabei sein! Denn wir verlosen 2 Karten für die Veranstaltung unter allen, die diesen Blogbeitrag bis einschließlich Donnerstag (8. Mai) kommentieren.
Infos zur Veranstaltung: http://www.120724.webhosting35.1blu.de/assets/applets/PM%20Saddik.pdf
Viel Spaß!

ba

BiBo – Rallye – Mit der Bib durch Bocklemünd

Am Dienstag, 27.05.2014 von 17 – 19 Uhr geht die Stadtteilbibliothek Bocklemünd auf eine Rallye.
Foto 3In Bocklemünd gibt es einiges zu entdecken, sodass wir bei der BiBo – Rallye gemeinsam mit Euch auf Entdeckungstour gehen. Unterwegs auf unserer Route warten auf Euch verschiedene Rätsel, die zu lösen sind. Jede Lösung führt Euch weiter zur nächsten Station und am Ende zum Ziel. Auf alle, die das Ziel erreichen, wartet eine Belohnung.
Alle interessierten Mädchen und Jungen ab 8 Jahren sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Wir freuen uns auf Euch!
 
Stadtteilbibliothek Bocklemünd-Mengenich
Görlinger Zentrum 13-15
50829 Köln
Tel.: 0221/503276
E-Mail: bocklemuend@stbib-koeln.de
 
(DC & VD)

Der tägliche Klick für unsere neue minibib und die Leseförderung

Architekturfotografie

Bitte, unterstützt unsere neue minib in Kalk!

 Sie nimmt an einem Wettbewerb teil, bei dem gemeinnützige Projekte im Veedel gefördert werden. Zu gewinnen gibt es 1.000,- Euro für den ersten, bzw. 500,- für 4 weitere Platzierungen. Dieses Geld würde Leseförderung in Kalk zufließen.

 Ab heute kann man täglich online für die minibib abstimmen. Und dies dann täglich bis zum 20. Mai!

Die zehn Projekte mit den meisten Stimmen kommen ins Finale. Das Finale startet am 20. Mai und gibt jedem noch einmal per E-Mail die Möglichkeit, sein Votum abgegeben. Für die Ermittlung der Sieger zählen dann nur die E-Mail-Stimmen.

Für die minibib im Wasserturm, den Förderverein und als Sympathiebonus für die Stadtbibliothek wäre es höchst erfreulich, wenn wir am 24. Mai zu den Gewinnern zählen würden.

In diesem Sinne bitte wir Sie/Euch herzlich, macht mit!

Herzlichen Dank dafür!

Klicken Sie so oft wie Sie können bis zum 20. Mai einmal täglich für die minibib, die gemeinnützige Idee dahinter und für die Leseförderung in Kalk. Am 20. Mai melden wir hier, ob wir es in die 2. Runde geschafft haben.

 Und hier ist der Link zum Wettbewerb

http://www.zahn-station-hilft.de/profile/
Architekturfotografie
Fotos: Copyright Manos Meiser

Bastelstunde in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd

Letzten Freitag waren wir wieder kreativ in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd. Es wurde fleißig zum Thema Ostern geschnitten, gemessen und geklebt. Gebastelt wurde ein Osterhasen-Fensterbild. Die Kinder hatten viel Spaß dabei und somit sind richtig schöne Osterhasen entstanden. Hier ein paar Fotos der Ergebnisse:
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Foto 11.04.14 17 12 41
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Am Freitag 02. Mai 2014 um 16 Uhr geht es wieder los. Dieses Mal basteln wir für den Muttertag.
Alle Kinder ab 8 Jahren sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf euch.
 

Stadtteilbibliothek Bocklemünd-Mengenich

Görlinger Zentrum 13-15

50829 Köln

Telefon: 0221/503276

E-Mail: bocklemuend@stbib-koeln.de

(VD)

Games4Kalk: Komm spiel mit uns!

Einmal die Woche ist es soweit: Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren treffen sich jeden Dienstag zwischen 16:00 und 17:30 Uhr in einem extra hierfür eingerichteten Raum der Stadtteilbibliothek Kalk. In Begleitung eines Medienpädagogen testen sie Spiele für die Xbox 360, PS 3 und Nintendo Wii, welche im Anschluss anhand eines hierfür angefertigten Fragebogens bewertet werden. Dieser wiederum dient als Grundlage für eine ausführliche Spielebeurteilung. Das Angebot richtet sich primär an Eltern und pädagogisch Tätige.
Ob Adventure, Rennspiel oder Jump’n’Run – alle erhalten die Chance ihr Vorwissen einzubringen und sich gemeinsam mit Gleichaltrigen den Herausforderungen der Spielewelten zu stellen. Doch damit nicht genug – neben dem Spielen wird eifriger Meinungsaustausch über bestehende Alterseinstufungen der USK oder inhaltliche Vergleiche aktueller Spiele und Serien betrieben.   Hierbei nutzen die Jugendlichen das ihnen dargebotene Forum, um Fragen und Interessen nicht nur mit Gleichaltrigen, sondern auch mit einem Erwachsenen in einem geschützten Rahmen zu thematisieren. Doch an erster Stelle stehen das gemeinsame Erleben und die Faszination virtueller Spielewelten.
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„Das Spielen ist Teil unseres Alltags. Wir nehmen uns die Zeit, die Spiele für die Erwachsenen zu testen. Dabei achten wir darauf, wie das Ganze auf uns wirkt und auf andere Jugendliche wirken könnte.“

Max, 16 Jahre

„Manchmal sehe ich eine Serie oder die Nachrichten und frage mich, warum meine Eltern und Lehrer die Gewalt in Games so verurteilen. Aber eine richtige Antwort erhalte ich nicht…“

Martin, 14 Jahre

Die wöchentlichen Sitzungen ermöglichen es, Kenntnisstände und Potenziale der Jugendlichen zu erschließen und je nach Alter und Entwicklungsstand zu fördern. So konnte beispielsweise einem Spieletester, aufgrund seines umfangreichen Fachwissens über Computer- und Videospiele, ein dreiwöchiges Schülerpraktikum in einer medienpädagogischen Institution ermöglicht werden. Diese vielseitige Erfahrung festigte seinen Wunsch, eines Tages medienpädagogisch tätig zu sein. Darüber hinaus war es ihm möglich, seine Erfahrungen aus den Sitzungen der Spieletestergruppe  „The Game Connection“ weiterzuentwickeln, um in seiner Freizeit ebenfalls eigene Spielebeurteilungen anzufertigen.
Dieses Beispiel zeigt, dass durch das Angebot der Spieletestergruppe ohnehin existierende Interessen seitens der Jugendlichen aufgegriffen – durch regelmäßigen Austausch mit Gleichaltrigen und Älteren können Potenziale wahrgenommen und Ziele neu definiert werden. Der geschützte Rahmen sowie die medienpädagogischen Impulse befähigen die Jugendlichen zu kreativen und selbstständigen Handeln.
Insgesamt wurden im Jahr 2013 zehn Spiele verschiedener Genre getestet, welche in Kürze auf der Website des Spieleratgebers NRW einzusehen sind.
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Ausblick 2014

Für das Jahr 2014 stehen weitere Pläne an. Zum einen will die Spieletestergruppe expandieren. Alle Jugendlichen, die Dienstagnachmittag neben ihren schulischen Verpflichtungen Zeit und Interesse haben, sind herzlich dazu eingeladen an einer Sitzung teilzunehmen. Zum anderen besteht großes Interesse daran, den Anteil weiblicher Gamer auszubauen und zu stärken. Die vielseitige Auswahl an Konsolen sowie das gut sortierte Repertoire an Spielen steht interessierten Mädchen gleichermaßen zur Verfügung.
In Kürze steht ein Ausbau des Konsolen-Sortiments an: Angekündigt sind die neue Playstation4 und Xbox One!
Die Voraussetzungen für eine Teilnahme sind die Zustimmung der Eltern und ein Mindestalter von zwölf Jahren.

Christopher Wandel

Zweite Minibib eröffnet

Kinder besangen sie, der Bürgermeister lobte sie und der Förderverein eröffnete sie…
Die zweite Minibib der Stadtbibliothek ging im Rechtsrheinischen an den Start. Und das einem ganz besonderen Ort. Im denkmalgeschützten Wasserturm der früheren Chemischen Fabrik Kalk. Quasi als Gegenstück zur ersten Minibib im Stadtgarten. Was beide verbindet ist ist originelle Architektur. Einerseits avantgardistisches Ambiente , andererseits originelle Historie. Der Förderverein betrachtet den neuen Standort als ideal, um dort Leseförderung auf breiter Ebene zu betreiben. Große Unterstützung kam vom Einkaufszentrum Köln Arcaden, dem jetzigen Eigentümer des Turms.
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So freute sich Stadtbibliotheksdirektorin Dr. Hannelore Vogt über die Eröffnung durch den Förderverein. Bezirksbürgermeister Markus Thiele würdigte den kulturellen Gewinn für den Stadtteil und Fördervereinsvorsitzender Anton Bausinger das kreative Miteinander aller Beteiligten.
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Prasselnden Applaus gab es bei der Eröffnung für die Kinder der Grüneberg-Grundschule. Mit ihren Lehrerinnen Veronika Franken und Barbara Westermeyer hatten sie ein Lied einstudiert, dessen Text (zu kölscher Melodie) sich eigens auf die Minibib bezog. “Loss mer lese” lautete der Song und im Refrain hieß es: “mer lese all die Bücher, he em Wasserturm, medden in unser’m Veedel”.
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Dann stiegen Luftballons für den jüngsten Sympathieträger der Stadtbibliothek in den Kalker Himmel und für die Gäste wurden erste Führungen durch die Minibib angeboten.
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Öffnungszeiten der Minibib im Wasserturm:
Montag bis Freitag, 14 bis 17 Uhr
Samstag, 12 bis 15 Uhr
Das Projekt wird ehrenamtlich betreut, die Ausleihe erfolgt völlig unbürokratisch, ohne Anmeldung darf jeder darf ein Buch für 2 Wochen ausleihen.
 
Bilder:
1.  Der alte Wasserturm an den Köln Arcaden
2. Eröffnung, von links: Anton Bausinger, Vorsitzender des Fördervereins der Stadtbibliothek Köln, Dr. Hannelore Vogt und Bezirksbürgermeister Markus Thiele.
3. Die Schulklasse der Grüneberg-Schule
4. Die neue Minibib von innen
 

Karten gewinnen: Musik & Film in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen

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Das Orchester Amore e Problemi begleitet am 4. April den Stummfilm “Der Vagabund” von Charlie Chaplin mit eigens komponierter Livemusik in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen. Zudem gibt es eine kurzweilige musikalische Einführung in die Stummfilmmusik vergangener Tage.
Und ihr könnt kostenfrei dabei sein! Denn wir verlosen 1×2 Karten für die Veranstaltung unter allen, die diesen Blogbeitrag bis einschließlich Mittwoch, den 2. April, kommentieren.
 
Weitere Informationen zur Veranstaltung: http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/veranstaltungskalender/stadtteilbibliothek-rodenkirchen-musik-film
Viel Spaß!
ck