Medien-Echo: Gaming Roadshow

 
“Zocken bis zum Umfallen” (WELT ONLINE, 15.2.11)
“Die Roadshow ist eine mobile Zukunftsbibliothek, die allen Interessierten den Zugang zu neuen Technologien ermöglicht und einen Raum zum Ausprobieren und Kennenlernen schafft.” (mekonet.de, 15.2.11)
 “Auch Klassiker des Mediums können in ihrer ganzen Vielfalt kennengelernt werden. Zudem überlegen die Teilnehmer gemeinsam, was diese Spiele für die Kultur- und Wissensvermittlung in der Gesellschaft bedeuten, welche Rolle sie darin spielen und was Bibliotheken heute dazu beitragen können, um Teil dieser Zukunft zu werden.” (koelner-newsjournal.de, 10.2.11)
Eben komme ich von einer sehr interessanten Veranstaltung in der Stadtbibliothek Köln zurück. Schon von außen konnte man sehen, dass sich hier Ungewöhnliches abspielt. Menschen aller Generationen haben sich im Foyer eingefunden, um Computerspiele in allen möglichen Facetten auszuprobieren.

Quelle: Christoph Deeg Quelle: Christoph Deeg

Es herrschte Hochbetrieb und eine freudige, fast ausgelassene Stimmung.” (Blog für digitale Spielkultur, 16.2.11)
“Neben der Möglichkeit vor den Konsolen abzuzappeln, gab es an beiden Tagen Interviews mit namhaften Bibliothekaren und Visionären aus den USA. Via Skype wurde rege gechattet” (droid-boy.de, 16.2.11)
“What really interested me about the Zukunftswerkstatt Gaming Roadshow was the community and discussion aspect.” (blog.8bitlibrary.com, 17.2.11)
Twitter Stadtbibliothek Köln:
“Crazy People here in the library. Es macht wirklich extrem viel Spaß mit all den Leuten zu ‘zocken'”
“tolles Event! Habe noch niemals solch eine Fröhlichkeit in einer Bibliothek erlebt”
“Hier gehts schon richtig ab!”
“Also, wir spielen gerade und haben Spaß. Rafting, Tiger streicheln, Autorennen, Gitarrenkonzert… 🙂 Auch noch 2 Stunden…”
“So, für heute genug gespielt! Jetzt geht’s nach Hause… Kraft tanken für die morgigen Matches.”

gp

Gaming-Roadshow in der StadtBibliothek: aktuell

Heute und morgen geht’ s in der StadtBibliothek Köln rund:
An zwei Tagen werden die Mitarbeiter der Bibliothek zusammen mit Ihren Kunden Computerspiele ausprobieren und gemeinsam überlegen, was Computerspiele für die Zukunft der Kultur- und Wissensvermittlung und damit für die Arbeit von Bibliotheken und anderen Kulturinstitutionen bedeuten. Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt des Vereins Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V., der US-Botschaft Berlin und der StadtBibliothek Köln.

Wer non-stop auf dem Laufenden sein will, hier geht’s zum

Blog der Gaming-Roadshow.

Der neue Kölner Wallfahrtsort


In der Hauptstadt des Brauchtums gibt es nichts Schöneres als einen neuen Brauch zu stiften. Im Spätsommer 2008 hingen die ersten Vorhängeschlösser am jenem Zaun, der auf der Hohenzollernbrücke die Gleise von dem Fußweg trennt.
Inzwischen baumeln dort über 40.000 Treueschwüre. Mehrheitlich von Jungverliebten angebracht, die anschließend den Schlüssel in den Rhein werfen. Aber auch die bedingungslose Zuneigung zum FC, der Oma oder der Katze bzw. die Erinnerung an das erste date (s.o.) sind auf den Schlössern eingraviert, aufgeschrieben oder verschlüsselt abgekürzt. Botschaften und Verzierungen machen das Metall-Ensemble zum Gesamtkunstwerk, das sich täglich vergößert. Und Köln wäre nicht Köln, wenn die Höhner nicht umgehend einen Stimmungskracher zu jeder heimischen Sensation auf den Markt werfen würden.
Wer mehr über den neuen Tourismus-Magnet wissen möchte, dem sei der kleine Foto-Band: “Ein Schl0ß in der Stadt” empfohlen. Die Aufnahmen stammen von Simon Dirsing und Thomas Schorn. Interessantes zum Hintergrund liefern die Texte von Helmut Frangenberg und Gerhard Matzig.
Das Buch könnt ihr in der StadtBibliothek unter der Signatur  “Nco   Schloss in der Stadt” finden.      gp

Nie wieder Valentinstag!

Heute ist Valentinstag – zumindest überall, wo ein Blumenladen in der Nähe ist.
Überall? Mitnichten!
Ein ganzer Kontinent hat die Liebesbotschaft dieses Tages umfunktioniert.  Geliebt werden soll nicht mehr die traute Zweisamkeit sondern eine Institution! Australien feiert heute den Library Lovers Day. Der Australische Bibliotheksverband ruft jährlich die Bibliothekarinnen und Bibliothekare des Landes auf,  mit kreativen Aktionen  die Herzen in Wallungen zu versetzen.
Tausende von Ideen kursieren kreuz und quer durch den fünften Kontinent. Von Kampagnen wie “Geh mit einem Buch ins Bett!” über romantische Dekorationen mit passenden Medien bis hin zum Dresscode der Bibliothekarinnen (“a touch of red” sollte Teil der Tagesgarderobe sein) reichen die Vorschläge. Vom “speed dating” zum “read dating” oder dem “blind date” mit einem Buch werden alle Register gezogen.
Bis hin zur Hymne auf den Tag:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=RTYklHU6DKM]

gp

Karten für Selim Özdogan – Heimstraße 52 gewinnen!

Heute haben wir die Spendierhosen an und verlosen 2×2 Karten für die Lesung bei uns in der StadtBibliothek am 01. März. Gebt hier bis Montag (14. Februar) einen Kommentar ab und sagt uns, warum ihr gerne zur Lesung möchtet. Alle Meldungen nehmen an der Verlosung teil!

 
Copyright Tim Bruening
 
 
Die Lesung:
Wann? Am 1. März 2011, 20 Uhr
Wo? Zentralbibliothek Köln, Josef-Haubrich-Hof 1
 
Selim Özdogan hat einen bildkräftigen, emotionsreichen Roman über das Leben in einer Fremde geschrieben, wie es ihn so warmherzig und klug noch selten gegeben hat.

 
Lang war die Reise, lang wie die Reisen in Märchen. Gül hat Tage gebraucht, um nach Deutschland zu kommen, und sie weiß noch nicht, dass die Jahre wie Wasser dahinfließen werden, bis ihr Haus in der Türkei gebaut ist und sie zurückkehren kann. Bis dahin lernt sie alle Arten der Sehnsucht kennen: die nach ihren beiden Töchtern, nach ihrem Vater, dem Schmied, nach Düften und Farben und Früchten. Doch unmerklich wird die Heimstraße in diesem kalten, unverständlichen Land zu einer anderen Heimat. “Euer Leben wird in der Fremde vergehen”, warnt man sie. Aber die ganze Welt ist eine Fremde, wenn man nicht bei den Seinen ist.
Geht es ihren Töchtern gut, ist Gül, als hätte das Leben keine Grenzen mehr.
 

Der Autor veröffentlichte unter anderem die Romane “Nirgendwo & Hormone”, “Ein Spiel, das die Götter sich leisten” und “Die Tochter des Schmieds”. Selim Özdogan lebt in Köln.

Medien aktuell:


Unter der Überschrift “Viele Sprachen machen kompetenter” berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger am 2.2.2011 über die Diskussions-Veranstaltung “Sprache ist Macht – Was bedeutet Mehrsprachigkeit und wie fördern wir sie”. Lob gab dabei für die Aktivität der StadtBibliothek:
“Keine Mehrsprachigkeit ohne ausreichenden Lesestoff… Zahlreiche Initiativen wie die ‘Literarische Krabbelgruppe’  und die Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Grundschulen fördern die Leselust auch von Kindern und Jugendlichen. Damit das auch weiter so gut wie in der Vergangenheit klappt, wird die Initiative zur Mehrsprachigkeit auch von ‘wir helfen’ gefördert. Mit den Mitteln des Vereins sollen mehrsprachige Bücher angeschafft und Lesungen zum Thema veranstaltet werden.”
Über den großen Erfolg der Minibib gab es folgende Stimmen:
koeln.de am 4.2.2011:
“Noch fehlen Urkunde, Pokal und Plakette – doch seit Freitag ist klar: Die ‘Minibib’ im Stadtgarten ist Preisträger im Bundeswettbewerb ‘365 Orte im Land der Ideen’.”
koeln-nachrichten.de am 4.2.2011:
“Seit einem guten Jahr steht die ‘minibib’ im Stadtgarten. Die kleine ‘Zweigstelle’ der Stadtbibliothek ist ein Geschenk des Förderkreises. 15 Ehrenamtler sorgen für die Ausleihe – selbst am Sonntag. Besonders von den Kindern aus der Nachbarschaft wird sie angenommen,  für sie gibt es regelmäßig Lesungen. Ein erfolgreiches niedrigschwelliges Angebot, um die Lust am Buch und am Lesen zu wecken. Dafür darf sich die minibib jetzt mit dem Prädikat ‘Ausgewählter Ort 2011’ schmücken.”
rundschau-online.de am 5.2.2011:
“Eine Jury hat beim Wettbewerb ‘365 Orte im Land der Ideen’ unter den bundesweit 2600 Bewerbern 365 Einrichtungen für ihre Zukunftsfähigkeit, ihr Engagement und ihre Kreativität ausgezeichnet… So gab es Lob für die ‘minibib’, ein neuartiges Ausleihkonzept der Stadtbibliothek im Stadtgarten.”

gp

Liebeserklärung

Aus der einen Richtung wird man einen verzückten Ausruf hören.

„Ohhh,…wie süüüüß!“

Von der anderen Richtung ertönt ein: „Ohhh, der ist aber niedlich“.

Die weibliche Stimmlage geht um einige Oktaven höher und die Augen fangen an zu strahlen. Solch eine Reaktion tritt häufig bei kleinen, süßen, pelzigen Tieren auf oder bei Kleinkindern.

In dem Fall handelt es sich aber um Ersteres.

Die Rede ist von Wombats!

Wie bitte was?

Wombats sind kleine pelzige Tiere aus Australien. Es handelt sich um höhlengrabende Pflanzenfresser, die aussehen wie Bären im Miniaturformat.

Mir ist dazu ein Bilderbuch mit dem Titel „Tagebuch eines Wombats“  von Jackie French und Bruce Whatley in die Hände gefallen. Das Buch ist schon 2005 erschienen, aber hat erst jetzt meine Aufmerksamkeit durch eine Neuauflage und Anschaffung in der Bibliothek erhalten.

Auf den wenigen Seiten bekommt man einen Einblick in das Leben der Wombats. Die knuffeligen Tierchen verbringen ihre Abendzeit mit 3 bis 8 Stunden Grasen und den Rest verschlafen sie vermutlich. Solch ein entspanntes Leben wird uns auf den ersten paar Seiten präsentiert.

Doch wer hat sich nicht schon mal die Frage gestellt. Wer erzieht eigentlich wen? Das Haustier das Herrchen/Frauchen oder umgekehrt?

Der Wombat weiß wie es funktioniert und wickelt den Menschen geschickt mit seiner tollpatschigen Art um den Finger.

Das Bilderbuch ist toll gezeichnet und bringt dem Betrachter das fremde Wesen ein Stück näher. Jeder der das Bilderbuch in der Hand hält muss schmunzeln, selbst die männliche Leserschaft.

Das Bilderbuch ist für jedes Alter geeignet und in dem kleinen handlichen Format auch gut zu verschenken. Es gibt zu diesem Buch auch eine Fortsetzung mit dem Titel „Tagebuch eines Babywombats“. Mir persönlich gefällt das erste Buch jedoch etwas besser.

TR

Bilderbücher über Wombats

Neubrücker Wii fit Senioren stürmen die Gaming-Roadshow

Jeden Donnerstag von 10-12 trifft sich eine eingeschworene Fangemeinde in der Stadtteilbibliothek Neubrück zum Highlight der Woche. Mittlerweile bowlen wir nicht nur, sondern probieren uns im Tennis, Baseball und Golf.
War ich einst die “Bowlingqueen” , haben mich die Senioren längst eingeholt . Heute haben wir den Wii Fit Test gemacht und alle Senioren waren 10-15 Jahre jünger als ihr tatsächliches Alter.
Unser Azubi mutiert zum “Coach der Herzen” … fordert uns … und gibt ‘ne Menge Tipps.
 
 
 
Zwischendurch werden wir von unserer Kaffee-Fee verwöhnt, wenn sie nicht gerade selbst die Kugel schwingt….

 
 
 
 
 
 
Also jede Menge Spass und Freude gepaart mit Erfolgserlebnissen…

Mittlerweile rundum fit freuen wir uns schon auf das Event in der Zentralbibliothek am Neumarkt
Gaming-Roadshow am 15. und 16. Februar
Zwei Tage lang kann man dort Computerspiele ausprobieren und Erfahrungen austauschen…
Vielleicht sieht man sich…
 
 
lab

Ann Granger: Ein Mord von bessrer Qualität

Inspector Benjamin Ross fühlt sich mehr als unwohl, als er eines Samstagabends die Tower Bridge überquert. Nebel legt sich über die Stadt. In solchen Nächten , heißt es, taucht es auf: das Phantom aus der Themse – ein Mann, der angeblich schon zahlreiche Frauen bedroht hat. Niemand kennt ihn, niemand weiß, wie er aussieht. Alle haben Angst vor ihm.
Benjamins Befürchtungen sind gerechtfertigt. Am nächsten Morgen wird die Leiche einer Frau gefunden. Allegra Benedict, die bildschöne Frau eines renomierten Kunsthändlers aus Surrey. Was hat sie an diesem Tag in London gemacht? Warum hat sie sich absichtlich von ihrer Begleiterin getrennt und heimlich davongestohlen? Während Benjamin mit den Ermittlungen beginnt, forschen seine Frau Lizzy Martin und deren Dienstmädchen Bessie in Allegra Benedicts Privatleben nach und entdecken bald mehr als einen Grund, warum ihr jemand nach dem Leben hätte trachten können…
Ein Krimi im viktorianischen England… anfänglich etwas beschaulich…doch dann wächst die Spannung …und gipfelt in einem spektakulären Ende.
Auch für Freunde von Anne Perry! 
lab

StadtBibliothek gewinnt bei bundesweitem Wettbewerb!

 

Der Presse wurden die städtischen Preisträger in der prämierten Minibib vorgestellt. Die Direktorin der StadtBibliothek, Dr. Hannelore Vogt (im Bild vorne rechts), pries dabei das hauseigene Projekt  als besonders gelungenes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement. U.a. zeichnet sich die Minibib aus durch:
– Einen qualitätsgeprüften aktuellen Bestand  von 1000 Büchern.
– 5000 Ausleihen im letzten Jahr (d.h. der gesamte Bestand wanderte 5mal durch die Tür).
– 15 ehrenamtliche Mitarbeiter, die für eine ausweisfreie Ausleihe sorgen.
Als Preisträger 2011 repräsentieren Sie Deutschland als das Land der Ideen: zukunftsorientiert, innovativ, kreativ, vielfältig.” So steht es im Gratulationsschreiben und beglückwünscht wird unser Projekt “Minibib” im Stadtgarten, mit dem wir am Wettbewerb “365 Orte im Land der Ideen” teilnahmen. 2600 Bewerber gingen an den Start, 365 gewannen. Seit 2006 gibt es die Initiative, derzeitger Schirmherr ist Bundespräsident Christian Wulff, getragen wird sie von der Bundesregierung und der Wirtschaft, und die Entscheidung traf eine unabhängige Jury. 11 Sieger kamen dieses Jahr aus Köln, 2 davon sind städtische Projekte: neben der Minibib wurde noch die Philharmonie mit ihrer Konzertreihe “Tripclubbing” geehrt.
Mit einem großen Fest soll am 16. Juli die Preisübergabe an die Minibib im Stadtgarten gefeiert werden.

gp

Im Bild:
Vordere Reihe von links:  Dr. Nicolette Schäfer, Programmplanerin von Tripclubbing und Dr. Hannelore Vogt.
Mittlere Reihe von links: Dirk Eisengräber-Pabst, Ehrenamtlicher Leiter der Minibib, Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Anton Bausinger, Vorsitzender des Fördervereins der StadtBibliothek.
Hinten links: Nicolas von Loeper, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Bank, die als Sponsor fungiert.
Hinten rechts: Verena Schad, Pressesprecherin der Initiative “Deutschland – Land der Ideen”.