Schon gelesen? Teil 11 – “Das Genie” und “Das Seelenhaus”

„Das Genie“ von Klaus Cäsar Zehrer

William James Sidis beherrscht bereits als Sechsjähriger zehn Sprachen. Mit elf Jahren wird er zum Studium in Havard zugelassen. Von frühester Kindheit an, nach der von seinem Vater begründeten „Sidis-Methode“ gefördert, entwickelt sich der junge Mann zu einem Genie ohne emotionale Kompetenzen. Er scheitert an sich und seiner Umwelt.

Mit einem IQ von 250-300 gilt William James Sidis noch heute als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Er lebte von 1898 bis 1944 in den Vereinigten Staaten.

 

„Das Seelenhaus“ von Hannah Kent

Island, 1828: Die Magd Agnes Magnúsdóttir wird wegen mutmaßlichen Mordes an ihrem Dienstherrn und einem zwielichtigen Hofgehilfen zum Tod verurteilt. In Ermangelung eines Gefängnisses verbringt sie die Zeit bis zur Urteilsvollstreckung auf einem bäuerlichen Anwesen. Dort arbeitet sie während der zwei Jahre zwischen Urteilsspruch und Hinrichtungstermin als Magd in einer großen Familie. Zunächst aus Furcht von den Mitgliedern der Familie gemieden, erfährt sie mit der Zeit Anerkennung.

Hannah Kent greift einen historisch belegten Fall auf und zeichnet das faszinierende Bild einer zu Unrecht beschuldigten Frau. Packend auch die Schilderung der Lebensverhältnisse im Island des 19. Jahrhunderts.

 

 

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