– so oder so ähnlich haben wir uns das wohl vorgestellt…
Was tun, wenn der Sommer regelrecht ins Wasser fällt? Ganz klar; ab in den Urlaub!
Das hat auch Lea mit ihren Eltern geplant. Sie wollen einen Freund besuchen fahren, um dort den Sommer am Wasser zu geniessen. Lea kann jedoch nicht schwimmen und musste sich letztes Jahr schon als “Landratte” betiteln lassen … Das kommt dieses Jahr gar nicht in die Tüte, sagt sich Lea und beschliesst an einem Schwimmkurs teilzunehmen.
Schon bald beginnt die erste Schwimmstunde bei den “Wasserflöhen”…

Und so verwandelte sich auch unsere Vorlesestunde bald in eine “Schwimmgruppe auf dem Trockenen”! Anhand der schönen Bilder wurde demonstriert, wie diverse Übungen ausgeführt werden sollten und die Kinder im Publikum haben fleissig mitgemacht und selbst noch ihr schönsten Erfahrungen zum Besten gegeben!

Wir haben in den Sommerferien noch zwei Termine für unsere Vorlesestunde!
Diese Woche heisst es:
“Lotte langweilt sich” – und was man dagegen machen kann erfahrt Ihr am 18.08. um 15 Uhr, hier bei uns, in der Stadtteilbibliothek in Porz!
Wir freuen uns auf Euch!
bla
USA: Bibliotheken machen Radio
Bibliotheksfernsehen (TWIL) haben wir ja schon mal vorgestellt, es kommt aus den Niederlanden. Bibliotheksradio wird in den USA produziert und beide kann man übers Netz weltweit empfangen.
Das „Library Radio Network” ist eine podcast station, die Interviews und Features vor allem aus den amerikanischen Bibliotheken sendet. Einmal im Monat produziert das journalistische Team die Show „Library Perspectives”, mit Musik und Infos für alle, die in und mit Bibliotheken beschäftigt sind. Die Hörer werden auch aufgefordert, eigene Beiträge herzustellen und einzusenden.
P.S.: Der erste Musikbeitrag, der bei den „Library Perspectives” gesendet wurde, war der “Library Song” von Tom Chapin. Fast alle amerikanischen Kinder dürften ihn kennen, deshalb hier ihre Version:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=lcgddZc012A]
gp
3 guys, 44 days, 11 countries, 18 flights
Eine Reise, 3 Leute, 44 Tage.
Macht: 3 Filme.
[vimeo http://vimeo.com/27244727]
Was hier möglicherweise etwas off-topic erscheinen mag, kann ich schnell mit uns verbinden:
Wir ersetzen sicherlich nicht die Traumsprachreise, bieten Ihnen keine Weinprobe und auch keinen Elefantenritt. Aber: Wir bringen Sie dem Ganzen ein wenig näher. Sprachkurs, Weinführer und Infos zu den typischen Elefantenländern gibt es bei uns mindestens, obendrauf genug Platz um den persönlichen Sprachpartner zu treffen (oder unter unseren internationalen Gästen gar zu finden?) und wenn das alles nicht hilft und das Fernweh trotzdem packt: unsere Reiseführer kann man zweimal verlängern. Damit schaffen Sie dann auch 44 Tage. Infomaterial zur Videoproduktion haben wir übrigens auch B)
Vielleicht noch schöner:
[vimeo http://vimeo.com/27246366]
Wenn Sie aufpassen und wenig blinzeln erkennen Sie sogar den von uns damals vorgestellten Bücherturm in Argentinien. Welche Minute war das nur?
Zugegeben, ein Buch ersetzt bei weitem nicht den praktischen Versuch, das einfache Ausprobieren, den persönlichen Lehrer oder den obligatorischen Fehlversuch, der auch immer dazugehört. Aber es kann den Weg zu jeden der Genannten öffnen. Und sei es nur die Planung der Reise. Damit wir, sollten wir gerade nicht die Gelegenheit ergreifen können, schon einmal davon träumen können. Zu Hause auf der Couch, im Bett oder: in der Bibliothek.
Ach: Und wer keine Angst davor hat, direkt Hunger zu bekommen: http://vimeo.com/27243869. Der dritte im Bunde.
mks
Bei diesem Wetter hilft nur Wissen!
Normalerweise müssten um diese Jahreszeit alle entleihbaren Schirme in der Zentralbibliothek versauern. Jetzt sind alle – bis auf dieses einsame Exemplar – auf den Kölner Straßen unterwegs. Ja! Ja! Das Klima ist eine Katastrophe und besonders das Wetter!
Um dem ein Schnippchen zu schlagen, hilft nur der punktgenaue info-check der lokalen Wetterstationen. Ob und wie lange die Sonne scheint, wie warm es wann wird, woher der Wind weht…und, und, und? Von diesen Stationen gibt es rund um den Dom gleich sechs. Bei der Planung des nächsten Aufenthaltes unter freiem Himmel empfiehlt sich folgende Vorgehensweise: ist etwa ein Besuch der Zentralbibliothek geplant, vorher die Wetterstation Köln-City anklicken, um jeden Kontakt mit Regentropen zu vermeiden. (Kleiner Extra-Tip: Wer am Neumarkt unterirdisch unterwegs ist, kann über den U-Bahn Ausgang “Josef-Haubrich-Hof” quasi trockenen Fußes in der Bibliothek landen).
Nutzer nördlicher Stadtteilbibliotheken gehen auf die Kölner Stationen Niehl, Neu-Ehrenfeld oder Stammheim. Wer im Südwesten unterwegs ist informiert sich via Kriel. Und südöstlich werden Wasserscheue über Porz-Wahn bestens gewarnt.
Allen, die sich jenseits des Tellerrandes orientieren – etwa in NRW oder gar bundesweit – helfen diese Übersichten.
P.S.: Warum das Wetter schon allein auf dem Kölner Stadtgebiet Kapriolen schlägt wird hier erklärt.?
gp
Planet Biblioblog 2.0: Eine Fundgrube für Fans und Profis
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=2PDynYbAA7g]
Dieser Planet “ist ein Schaufenster deutschsprachiger Weblogs mit Bibliotheks- und Archivbezug (sogenannte Biblioblogs).” Die Beiträge kommen aus 40 Blogs und ermöglichen den schnellen Zugriff auf aktuelle fachspezifische News. Die Idee stammt von Lambert Heller, zum Planeten-Team gehören noch Edlef Stabenau und Jin Tan.
Der Planet ist eine täglich sprudelnde Info-Quelle, wie auch heute um 7.07 Uhr, als Bibliothekarisch.de auf diesen Werbespot eines Vereins (Hilfe für behinderte Kinder) aufmerksam machte.
gp
.”
Bibliotheken am Wegesrand: Waldbröl, Wiehl und Gummersbach
Über 10.0oo öffentliche Bibliotheken bereichern Deutschland. Zusammen formen sie eine blühende, höchst erhaltenswerte Bibliothekslandschaft. Jede von ihnen ist einzigartig! Grund genug, auch bei Besuchen anderer Orte, nicht achtlos an ihnen vorbei zu gehen. Beinhalten sie doch alle Menschen, Medien und bisweilen Architekturen, die etwas zu bieten haben: Nicht nur Wissen und Informationen sondern auch das Angebot eines Treffpunktes! Und das kann jeder spontan wahrnehmen.
“Bibliotheken am Wegesrand” sind zufällige Treffer voller Überraschungen.
Diese Fahrrad-Tour im Oberbergischen zwischen Sieg und Agger führte vorbei an den Bibliotheken von Waldbröl, Wiehl und Gummersbach.
Waldbröl: Hier befindet sich die Stadtbücherei im denkmalgeschützen Bürgerhaus der Stadt Waldbröl. 1891-93 erbaut ist das Schieferhaus seit1978 in Besitz der Stadt und seitdem auch Domizil der Bücherei.


Wiehl: Ein architektonisches Highlight ist die Stadtbücherei Wiehl. 1989 neugestaltet verbindet sie Nostalgie und moderne Architektur.


Zwei Häuser verbinden sich über eine Lichtdachkonstruktion als Überkopfanlage. So enstand ein faszinierender Innenhof der alt und neu harmonisch verbindet.

Gummersbach: 1976 vereinigten sich die Kreisbücherei des Oberbergischen Kreises und die Stadtbücherei Gummersbach zur Kreis- und Stadtbücherei Gummersbach.

Die ehemalige Turnhalle eines Gymnasiums brachte den notwendigen Platz für die Erweiterung.
llllllllllll
gp
Das Fundlesezeichen der Woche
Urlaub vorm statt unterm Schirm! Heute: Lascaux

Die schönsten Reisen finden bekanntlich im Kopf statt. Sie sind umsonst, wetterunabhängig und lassen der Phantasie freien Laut. Sollten sie dann immer noch nicht perfekt sein, lässt sich dem vorm heimischem Bildschirm etwas nachhelfen. Hier also unser Reisetipp, der uns 18.000 Jahre zurück katapultiert: In die Höhle von Lascaux. Die Fahrt geht in die Dordogne im Südwesten Frankreich.
Und so sieht die Urlaubsplanung aus:
Schritt 1: Besuch der Stadtbibliothek und Versorgung mit Literatur (s.u.). Darin entdecken lässt sich die Geschichte der Grotte und ihrer Bilder, die zu den ältesten der Menscheinheit zählen und z.B. die Antwort auf die Frage, warum die Höhle seit 1963 nicht mehr betreten werden darf.
Schritt 2: Weiter gehende Recherche im Internet. Z.B. Wikipedia, Gemäldegalerie und Klärung der Frage, warum manche trotz des Verbots die Höhle besuchen dürfen?
Schritt 3: Gemütlich machen mit Rotwein, Käse und Baguette, den Kopfhörer aufsetzen und dann das hier genießen.
P.S.: Und abschließend die aktuelle Sensation!
Bestand der Stadtbibliothek, Auswahl:
Rand, Paul: Von Lascaux bis Brooklyn. 1996. Signatur: Gu Rand, Paul
Lascaux. 1986. Sign.: Gcs Lascaux
Bataille, Georges: Lascaux oder die Geburt der Kunst. 1986. Sign.: Gcs Lascaux
Lascaux, Höhle der Eiszeit. 1982. Sign.: Gcs Lascaux.
gp
Radfahrer in Köln: Hingehört!

Kommenden Freitag wird in Köln wieder ein Phänomen zu sehen sein, welches zur Zeit weltweit unter Radfahrern für Gänsehaut sorgt:
Die Critical Mass.
Erkennen werden Sie sie spätestens, wenn ungewohnt lange das Quietschen von Autoreifen gegen ein amsterdamesques Surren und Klingeln von Fahrrädern ausgetauscht wird.
Eine Critical Mass ist eine Art friedliche Protestform von Fahrradfahrern. Mit ihrem organisierten, regelmäßigen und möglichst zahlreichen Auftreten bzw. -fahren wollen Sie sich ein Stück der Straße zurückerobern und auf ihre Rechte im Straßenverkehr aufmerksam machen. Auch wenn auf die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung geachtet wird, soll der Spaß nicht zu kurz kommen.Es gibt meist keine vorgegebene Route und keinen wirklichen Streckenführer, stattdessen bestimmen die an der Spitze Fahrenden spontan die Richtung. Häufig wurden auch schon um Lautsprecher erweiterte Fahrräder für den gewissen Feierabendklang gesichtet.
Das Ganze mag in den Grundzügen an Formate wie flashmobs erinnern, hat aber, was den Hintergrund des Ganzen angeht, sicher mehr Substanz aufzuweisen. Wer dies untersuchen möchte, begeisterter Radfahrer oder einfach nur interessiert ist, kann sich das am kommenden Freitag um 17:30 Uhr, startend vom Rudolfplatz, ansehen. Oder: gleich mitfahren! Wer diesmal keine Zeit haben sollte: Critical-Mass-Fahrten finden in Köln jeden letzten Freitag im Monat statt.
Den offiziellen Flyer gibt’s hier:
Wer noch ein paar Bilder von weltweiten Critical Mass-Aktionen sehen möchte, sollte sich den dazugehörigen wikipedia-Artikel ansehen. Zumindest dort optisch ganz vorne: Die Radfahrer in Budapest.
mks
Regierungspräsidentin Gisela Walsken besuchte die neue Kinderbibliothek

“Als die Erfolgsstory im Regierungsbezirk”, würdigte die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken die Wirkungen des Konjunkturpaketes II. 100,3 Millionen Euro standen daraus für die Stadt Köln zur Verfügung. Ihre Besuche bei erfolgreich finanzierten Projekten führte sie auch in den neugestalteten Kinderbereich der Zentralbibliothek. Begleitet wurde sie von Oberbürgermeister Jürgen Roters, der bei dieser Gelegenheit die Auswirkungen der Finanzspritze als “außerordentlich gelungen” lobte.
Bibliotheksleiterin Dr. Hannelore Vogt präsentierte stolz das Resultat der Kinderbibliothekssanierung: “Das gesamte Projekt konnte just in time und innerhalb des gesetzten finanziellen Rahmens verwirklicht werden.” Die reine Bauzeit betrug gerade einmal 10 Monate. 306.700 Euro kamen vom Konjunkturpaket II, (Gesamtkosten von rund 420 0000 Euro), der Rest fiel unter den regulären Bauunterhalt. Optimiert wurde das Untergeschoß durch eine energetische Sanierung. 326.000 kosteten u.a. die neuen Decken mit Energiesparbeleuchtung, Wärmedämmung, Kindertoiletten und Kautschukböden. Mit 94.000 Euro wurde die Bibliothek modern und kinderfreundlich ausgestattet.
Die Direktorin betonte: “Es gab keine Baukostenüberschreitung. Der bundesmittelfinanzierte Kostenrahmen von 306.700 Euro wurde zu 100 Prozent eingehalten.” Dabei unterstrich sie noch einmal die eigenverantwortliche finanzielle Abwicklung und innenarchitektonische Gestaltung.
Regierungspräsidentin Gisela Walsken und Oberbürgermeister Jürgen Roters zeigten sich bei einem Rundgang durch die Bibliothek beeindruckt vom neuen Kölner Kinderparadies. Die große Zahl um sie herumwuselnder kleiner Nutzer und deren Eltern bewiesen augenscheinlich, dass dem neuen Freizeit- und Bildungsangebot vom Start weg die Bude eingerannt wurde.




