Rauf auf die “kleine Königin”!


“La petite reine” (Die kleine Königin) nennt man es liebevoll in Frankreich, während die Deutschen mitleidlos “Drahtesel” sagen. Dabei wäre es höchste Zeit, die Namen auszutauschen. Denn immer mehr Menschen entdecken hierzulande das Vergnügen und die Vorteile des Radfahrens, während der Franzose sein einst so kultiges “velo” lieblos im Keller verrosten lässt.  Uneinholbare Europa-Meister auf dem Zweirad sind (wie kann es anders sein) die Niederländer mit über 1000 Kilometern pro Einwohner und Jahr, dicht gefolgt von den Dänen. Gerade 300 schaffen die Deutschen. Abgeschlagen mit peinlichen 87 die Drahteselstrampler aus Frankreich.
Nichtdestotrotz: der Frühling ist da! Höchste Zeit die “kleine Königin” aus dem Keller zu holen, sie fit zu machen, um dann mit ihr auf Entdeckungstour zu fahren. Am besten beginnt man in der näheren Umgebung und bringt sich so langsam in Form für größere Strecken und Steigungen.
In der ersten Etage der  Zentralbibliothek befindet sich eine komplette Regalwand mit Radwanderführern und -karten und unzähligen Tourenvorschlägen weltweit. Auch in allen Stadtteilbibliotheken gibt es ein reichhaltiges Angebot.
Wer sofort in den Sattel springen will, um Köln von seinen interessantesten Seiten kennen zu lernen, klickt hier.

gp

Blitzgescheites Buschgirl und sinnende Finnen

                                                                                                                                                                             Wer genug hat von der sauertöpfisch-verbissenen Integrationsdiskussion des letzten Jahres, dem sei dringend ein Lektürewechsel empfohlen. Diese beiden Erfahrungsberichte schildern mit scharfer Beobachtungsgabe und viel Humor den Schritt in ein anderes Land. Auf der einen Seite wählt Rose-Anne Clermont, Tochter haitianischer Eltern, geboren in New York, den Weg nach Deutschland. Und Wolfram Eilenberger zieht es von hier nach Finnland. Beide folgen der Liebe, entdecken so eine andere Gesellschaft  und sich selbst neu.

“Buschgirl” Rose-Anne kontert die penentrante “German Besserwisserei” mit Witz und Schlagfertigkeit. Wobei ihre Hautfarbe meistens der Auslöser für die absonderlichsten Assoziationen ist. Etwa, wenn der mondäne Zahnarzt aus der Kudammpraxis in Berlin sie fragt, ob sie bei Hitze auch schwitze.  Oder im ICE beim Lernen von Vokabeln: “Aus irgendeinem Grunde hatte eine Fahrt erster Klasse genausoviel gekostet wie eine zweiter, und ich saß in der ersten Klasse schräg gegenüber von zwei Männern in schicken Geschäftsanzügen. (…) ‘Das arme Ding’, sagte der erste zu seinem Freund. ‘Kannst Du Dir vorstellen, wie schwer es sein muss, Deutsch zu lernen, besonders, wenn man ihre Dialekte bedenkt? Für uns klingt es ja, als schnalzten sie immer nur mit der Zunge.’ ‘Ach Gott’, sagte der zweite Mann nur mitleidig. ‘Vermutlich muss sie erst einmal das lateinische Alphabet lernen.’

Redeten sie wirklich über mich?  Hier in Deutschland mit Hochgeschwindigkeitsinternet und Hochgeschwindigkeitszügen? Oder fuhr ich in einer klapprigen Eisenbahn durch Tiflis?”

Rose-Anne Clermonts Erfahrung sind nicht immer amüsant, aber gerade die Mischung aus bizarren und erheiternden Episoden macht das  Buch  so interessant.

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Bei aller Liebe zu einer Finnin, was spricht eigentlich dafür, ausgerechnet in Finnland zu leben, Wolfram Eilenberger? “Ich meine, wir reden hier von hundertneunzigtausend Waldseen – alle immer kalt!  ,- von acht Monaten unter null, von einer Landesfläche, die zu 25 % nördlich des Polarkreises liegt, von einem Meerbusen, der Eisbrecher benötigt, um befahrbar zu bleiben, und von sommerlichen Fluginsekten, deren Biomasse das Gesamtgewicht von fünf Millionen mehrheitlich übergewichtigen Finnen um ein Vielfaches übersteigt.”  Kälte und Mücken halten den Verliebten nicht davon ab, der Geliebten in den hohen Norden zu folgen.  Und was folgt ist ein höchst vergnüglicher Blick auf eine “fundamentale Fremderfahrung”, die ebenso exotisch erscheint wie die finnische Sprache und ihre Tücken. Mit der Hochzeit kommt die integrative Erkenntnis: “Ich muss das Land mitheiraten, sonst geht es nicht.”

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gp

Die Stadtteilbibliothek Sülz wird 85 Jahre alt : ein kleiner Rückblick

Am 18.03.1926 wurde die Volksbücherei IV in Sülz eröffnet.

Die Bibliothek in der Palanterstraße

Allerdings existierte die Volksbibliothek IV durch eine großzügigen Spende des Bankiers Camphausen bereits seit 1897 in der Richard-Wagner-Straße. Die Gründung hatte das Ziel, den sozialen Misständen entgegenzuwirken. Die Bibliothek sollle sich daher an alle Bevölkerungsschichten richten. Das Personal der Volksbibliothek IV war zunächst ehrenamtlich und die Bücher waren nur am Schalter erhältlich.

Thekenausleihe 1957

Ab 1914 sollte die Volksbibliothek IV dann einen neuen Standort in Sülz erhalten und erstmalig nur mit städtischen Mitteln finanziert werden. Doch durch den 1. Weltkrieg musste dieses Vorhaben ersteinmal verschoben werden.

1926 wurde schließlich die Volksbibliothek in der Palanter Str. in Sülz mit einem Bestand von 4600 Büchern eröffnet.

Doch dort konnte die Bibliothek nur bis 1942 bleiben, denn nach einem Luftangriff war das Gebäude schwer beschädigt worden. Im 2. Weltkrieg musste die Bibliothek zweimal umziehen. Zunächst fand sie ein Café in der Zülpicher Str. als Bleibe, musste jedoch, nach erneuten Zerstörungen mit dem übriggebliebenen Bestand in den Keller einer Schule in der Euskirchener Straße, erneut umziehen. Ab 1944 wurden schließlich alle Kölner Bibliotheken komplett geschlossen.

Das neue Gebäude in der Wichterichstraße 1966

Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Bibliothek IV in der Euskirchener Straße wieder eröffnet werden und hatte einen Bestand von 5100 Büchern. Bereits 3 Jahre später zog sie wieder um, diesmal in die Emmastraße.

Am 10.01.1966 gab es dann den letzten Umzug in die Wichterichstraße 1, wo sich die Bibliothek noch heute befindet. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Bibliothek IV eine reine Thekenbibliothek gewesen. Doch in den neuen Räumlichkeiten wurde auf einer Fläche von 390 m² eine moderne Bibliothek aufgebaut, dessen Buchbestand für jedem frei zugänglich sein sollte.

Die hellen neuen Räumlichkeiten in der Wichterichstraße 1966

Mittlerweile befindet sich die Stadtteilbibliothek Sülz schon seit 45 Jahren in dem jetzigen Gebäude und ist fest verankert in dem Stadtteil Sülz. Als 2003 die Schließung der Stadtteilbibliothek Sülz drohte, setzten sich viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil für den Erhalt der Bibliothek ein, woraus der Förderverein der Stadtteilbibliothek Sülz lesezeichen e.V. entstand.

Das Medienangebot (insgesamt über 30.000 Medien) umfasst nun nicht nur mehr Bücher, sondern auch DVDs, Hörbücher, Musik-CDs und Games. Es finden regelmäßig Lesungen für Kinder und Erwachsene statt. Ganz neu sind zweisprachige Kinderbuchlesungen in Italienisch, Spanisch und Englisch, die einmal im Monat stattfinden.

Weitere Informationen zu der Stadtteilbibliothek Sülz finden Sie hier.

aFri

DIY in der Bibliothek?

Die DIY-Welle (für die Uneingeweihten: Do It Yourself) ist inzwischen auch schon etwas länger nach Deutschland herübergeschwappt, langsam scheint sie auch das Publikum von Bibliotheken zu erreichen. Eine doch etwas abgefahrene Idee, gibt’s im folgenden Video. Aber ein Hinweis vorab: Bitte nicht mit unseren Büchern nachmachen!
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Wer nicht gerade ein Buch zu Hause liegen hat, auf das er verzichten kann, der findet auf der 4. Etage der Zentralbibliothek am Neumarkt unseren Bücherflohmarkt. Ab 1 Euro für ein Hardcover ist man dabei! Zum Teil gibt’s da sehr lohnenswerte Raritäten…

Rebecca James: Die Wahrheit über Alice


Wer ist Katherine Patterson? Ein niemand, die Neue, die keiner kennt. Katherines Leben ändert sich, als Alice sie unter ihre Fittiche nimmt. Zusammen mit ihr und ihrem Freund Robbie beginnt für Katherine eine schöne, fast unbeschwerte Zeit. Doch nach und nach verändert sich das schöne Mädchen… Alice Grausamkeiten und Attacken auf Katherine beginnen sich zu häufen. Erst ein wenig, dann immer mehr, bis ihr Wahnsinn sie zu übermannen scheint. Da muss sich Katherine endlich fragen, wen hat sie sich da “ins Haus” geholt?
Katies Leben ändert sich von dem einen auf den anderen Tag. Rachel, ihre kleine Schwester, wird ermordet und ihre Familie kommt ziemlich ins Gerede. Alles was Katie sich von da an wünscht, ist eine andere Person zu sein…
Die Wahrheit über Alice ist ein wirklich beeindruckendes Buch. Rebecca James verfolgt drei Handlungsstränge, die Gegenwart, die Erinnerung an jenen Tag als Rachel starb und die Zeit mit Alice. Dabei geht sie sehr behutsam an die Gesamtgeschichte ran. Stück für Stück wird der Leser tiefer in den Sumpf gezogen. erfährt er mehr über Katherine und Katie, und erst nach längerer Zeit entspinnt sich das Gewirr um Alice Persönlichkeit.
Alice begegnet einem Anfangs sehr sympathisch, man fragt sich nur, was ist passiert, das die Katherine der Gegenwart so abwertend fühlt und denkt? Doch dann beginnt die Geschichte sich zu entwickeln, man fühlt sich Katherine und Katie näher, findet sie nett. Beide “Persönlichkeiten” sind sehr transparent, jedes Mädchen könnte – wenn auch nur in Teilen – in die Rolle der beiden schlüpfen. Jeder könnte auf seine eigene Alice reinfallen… Das gibt dem Leser viel Stoff zum Nachdenken. 
Die Geschichte ist wirklich spannend. Man kann einfach nicht aufhören, ehe man erfahren hat, wer Alice wirklich ist. Ich kann gut verstehen, warum dieses Buch in so vielen Ländern erschienen ist. Es ist ein Thriller, der zeigt, was aus Menschen passieren kann, wenn ihre Psyche auseinander driftet. Die Wahrheit über Alice, mit absoluter Gänsehautgarantie, ist ein wirklich packendes “Szenario”. Ein Buch, das man einfach lesen muss!
lab

Auf ein Wort, Herr Özdogan!

Gibt es ein Zuhause in der Bibliothek?

Selim Özdogan: “Ja! Bei mir begann es mit fünf, sechs Jahren an der Haltestelle der Busbibliothek. Mit 10 habe ich dann begonnen, die Stadtteilbibliothek Mülheim leer zu lesen. Danach wechselte ich zur Zentralbibliothek.  In der Bibliothek habe ich Sachen entdeckt, Welten haben sich für mich geöffnet. Ich habe Autoren gefunden, von denen ich sonst nie erfahren hätte. Solange ich mich in der Bibliothek aufhielt, war die Welt in Ordnung. Die Sorgen lagen außerhalb und wenn ich meine Sorgen in Büchern wiedergefunden habe, hat das auch dazu geführt, dass ich mich besser gefühlt habe.”
Selim Özdogan ist Schriftsteller  und Mitglied der Stadtbibliothek Köln.

gp

Auf den Grund des Meeres … mit der Stadtteilbibliothek in Porz!

 
Voller Spannung haben Kinder und Erwachsene am 17. Februar die Geschichte von Flori “Flunkerfisch” verfolgt. Frau Schirmer liess ihr Publikum eintauchen in die fabelhafte Welt der Fische. Untermalt wurde das Ganze von einem großen Bilderkino, auf dem die Kinder mitverfolgen konnten, wie Flori sein Abenteuer bestritt und meisterte!
 
Am Donnerstag, 17.3., 15.00 Uhr könnt Ihr “Fritz Ferkel” in der
Stadtteilbibliothek Porz treffen!
Lasst Euch doch einfach überraschen!
 
 
 

Ihre Stadtteilbibliothek in Porz

Ich lese gerade… Magda Szabó.

Magda Szabó: Die Elemente

Copyright: Nikolaus Heidelbach
Klaus Bittner

Magda Szabó war die berühmteste Schriftstellerpersönlichkeit Ungarns, vor Marai, Esterhazy oder Kertész. In den 60iger und 70iger Jahren vor allem beim Insel Verlag in Frankfurt verlegt, geriet sie später in Deutschland in Vergessenheit. 2007 ist Magda Szabó im Alter von 90 Jahren verstorben.
Einer der Klassiker der ungarischen Literatur des 20. Jahrhunderts ist jetzt wieder erschienen im ersten Programm des neuen in Zürich und Berlin ansässigen Secession Verlags.
„Die Elemente“ ist ein Generationsroman, 1963 in Ungarn erschienen, ist eine ebenso luzide wie genaue Milieustudie der ungarischen Gesellschaft der zwanziger Jahre bis kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges, mit sehr feinem Blick auf die Individualität und Unverwechselbarkeit ihrer Romanfiguren.
Der Richter Vince Szöcs und seine Frau Etelka leben in einer Kleinstadt in Ostungarn. Der Richter wird 1923 zwangspensioniert, weil er sich weigert, 4 streikende Bauern zu verurteilen. Erst 1946 wird er rehabilitiert. Kurz darauf stirbt er. Seine kluge und tapfere Frau verliert nach seinem Tod den Halt, den ihr die Fürsorge und Organisation ihres gemeinsamen Lebens gegeben hat. Sie zieht zu ihrer Tochter nach Budapest.
Dann weinte sie lange, ratlos und voller Scham.“
In Budapest ist sie trotz der Fürsorge ihrer Tochter einsam. Sie macht alles falsch, kann mit den modernen Geräten nicht umgehen, blamiert ihre Tochter Iza, eine bekannte Ärztin. Doch die hat schon genug mit ihren beruflichen und privaten Problemen zu tun, so dass ihre gemeinsame Zeit in Budapest mit einem Fiasko endet. Etelka kehrt schließlich zurück in die Kleinstadt, den Ort, wo sie mit ihrem Mann ihr Leben lang gelebt hat.
Die Unglückselige glaubt, die Vergangenheit der Alten sei ein Feind, und bemerkt nicht, dass sie Erklärung, Maß und Deutung der Gegenwart ist.“
Auch heute noch fasziniert dieser Roman in seiner sprachlichen Konzentration, in wenigen Sätzen gelingen genau ausgeleuchtete Szenen des Alltagslebens.

Den Roman finden Sie in der Zentralbibliothek unter “U Szabó, Magda”.

Mein Filmtipp: L´auberge espangole – Barcelona für ein Jahr

L´auberge espangole – Barcelona für ein Jahr ist ein Film über das internationale Studentenleben. Für die europäischen Studenten von heute ist es normal, ein Semester oder auch zwei als Erasmus-Student im Ausland zu sein, denn für viele Karrieren wird das inzwischen vorausgesetzt.
Dass dieser Auslandsaufenthalt allerdings nicht nur aus Uni und Büffeln besteht, ist die andere Seite von Erasmus.

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Und um genau die geht es in Cédric Klapiscs Film über den jungen Wirtschaftsstudenten Xavier aus Paris (gespielt von Romain Duris). Um Chancen auf einen guten Job zu bekommen, muss er Kenntnisse im Spanischen aufweisen und beschließt für ein Jahr nach Barcelona zu gehen. Seine langjährige Freundin Martine (Audrey Tautou) für ein Jahr zu verlassen, ist nur eine der Herausforderungen, die ihm gestellt werden. In Barcelona angekommen muss er erst einmal eine Unterkunft finden, die er nach einem „WG-Casting“ in einer multikulurellen Wohngemeinschaft findet. Seine neuen Mitbewohner kommen aus vielen verschiedenen europäischen Ländern. Da ist Soledad aus Katalonien, der Italiener Alessandro, der Däne Lars, Wendy aus England, Tobias aus Deutschland (gespielt von Barnaby Metschurat) und die Belgierin Isabelle. Sie alle treffen mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen aufeinander, leben und feiern zusammen und genießen das eine Jahr, das zugleich auch ein Ausbruch aus der Normalität ist. Dass er eine Freundin in Frankreich hat, scheint Xavier schon nach kurzer Zeit vergessen zu haben oder zumindest passt sie nicht in das Erasmusleben, in dem alle Single sind.

Der Film bedient sich ohne Zweifel einiger Klischees. Die kann man ihm allerdings leicht verzeihen, da diese nie bösartig sind und zu dem Witz des Films beitragen. Denn L´auberge espangole zeigt ein junges, offenes Europa, in dem Menschen aus vielen verschiedenen Ländern ohne Hemmungen oder Probleme zusammenleben können und echte Freunde werden…

Wer Lust auf  “mehr”  bekommen hat, kann L´auberge espangole – Barcelona für ein Jahr in der Zentralbibliothek, Mülheim und Rodenkirchen für 2 Wochen ausleihen.
aFri

Karnevalsorden für die Direktorin

Der Besuch in der Stadtbibliothek hatte was zu “beaten”! Franz Stoffels vom Reiterkorps der “Altstädter Köln von 1922 e.V.” (eines der fünf Ur-Traditionskorps im Kölner Karneval) besuchte einen Tag vor Wieverfastelovend die Direktionsetage. Im Gepäck den diesjährigen Orden des Regimentspielmannszuges. Eigenhändig verlieh er ihn an die Bibliotheksleiterin, Dr. Hannelore Vogt, und zwar im Namen seines Präsidenten Hans Kölschbach und des Festkommitees Kölner Karneval.
“Köln hat was zu beaten”… so lautet das Sessionsmotto 2011! Und so steht es  auch auf dem diesjährigen Orden der Gesellschaft. Gedacht als Slogan für eine pulsierende Stadt, die Schlag auf Schlag was zu “bieten” hat. Erstmals in der Geschichte der Stadt ein Motto mit fremdsprachigem Wortspiel. Eine Referenz an die flippigen 60er und 70er Jahre und die kölner Musikszene dieser Zeit. So werden gegenwärtig auf Kölner Bühnen Beatles-Titel wie “She loves you” zu “Alaaf you” umgetextet.
Neben dem Sessionsmotto zeigt der Orden in den grün-roten Farben der Altstätter lokaltypische Elemente wie Kölsch, Flönz, Trumm, Dom und die vereinseigene Tanzkorpsmütze. “Ich fühle mich geehrt”, meinte die Ordensempfängerin.