“Vergraemungen 2” am 10. Juni

Maskottchen des @Vergraemer
Maskottchen des @Vergraemer

Twitterer, Blogger und Bewunderer unangepasster Kurzliteratur versammelt euch! Am 10. Juni beehrt uns zum zweiten Mal Autor, Twitterer und Vergraemer Jan-Uwe Fitz. In seinem Handgepäck: sein brandneuer Roman “Wenn ich was kann, dann nichts dafür. Aus dem Leben eines Vergrämers.” Daraus wird er nicht erstmalig (und in gewohnt unvergesslicher Art) lesen – Kopien des Buches werden am Veranstaltungsabend auch verkauft und signiert.
Ebenfalls in seinem Handgepäck (oder eher Überseekoffer): Die Twitterer @Menschette, @lasermaki, @_miel und @wortmusik, die ihre Texte jenseits der 140-Zeichen-Grenze zum Besten geben.
Und dieses Mal ist auch ein musikalischer Gast dabei: @HubertsRevier kommt mit Gitarre, EmscherDeltaBlues und abwaschbarem GrossStadtFolk. Man kann gespannt sein.
Die Veranstaltung “Vergraemungen 2” ist kostenlos und startet am 10. Juni um 19.30 Uhr im Erdgeschoss der Zentralbibliothek am Neumarkt (Josef-Haubrich-Hof 1). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wenn ihr bei Facebook seid, könnt ihr uns aber mit einem Klick auf “Teilnehmen” bei der Getränkeschätzung helfen: “Vergraemungen 2” bei Facebook.

Die Lesung wird von Kölncampus unterstützt! “Vergraemungen 2” ist Teil unserer Reihe geeks@cologne, die sich an Technikaffine und Pixelverliebte in und um Köln wendet. Mehr Informationen zur Veranstaltung und zur Reihe findet ihr unter geekscologne.mixxt.de.
(ba)

Design-Ikone in der Zentralbibliothek

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Eileen Gray war in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts die feminine Persönlichkeit des Art Deco. Die irische Designerin, Architektin und Freundin wie Nachbarin von Le Corbusier liebte das Leben und Licht an der Côte d’Azur. Zwischen 1925 und 1929 widmete sie sich ganz dem Bau ihres ersten Hauses (E.1027) an der Küste bei Menton. Beraten ließ sie sich dabei vom rumänischen Architekten und Herausgeber der wichtigen Architekturzeitschrift L’Architecture Vivante Jean Badovici. Und bei der Konzeption berücksichtigte sie Le Corbusiers Architektur-Prinzipien.

Mit dem Hausbau gelang ihr ein eigener Stil, der Freiheit und Geborgenheit vereinte. Äußeres und Inneres sah sie als homogene Ganzheit. Gekennzeichnet durch Geräumigkeit, fließende Übergänge und überraschende Gestaltungsideen, die sich ebenso praktisch wie originell erwiesen. Gleichzeitig zitierte sie mit Gestaltungselementen des Schiffbaus die Nähe zu Meer (u.a. Relings, Liegestühle bis hin zur Fahnenstange auf dem Dach).

Parallel entwarf sie Möbel speziell für dieses Haus. Tisch und Stühle, Schränke und Spiegel konnten mit leichten Handgriffen neue Funktionen erfüllen. Mit viel praktischer Phantasie begnadet fand sie ungewöhnliche ästhetische Lösungen. Dazu gehört der höhenverstellbare Glastisch von 1927, der mit „E 1027″ den gleichen Namen wie das Haus trägt und inzwischen als eine der beliebtesten Design-Ikonen des 20. Jahrhunderts gilt. Kompakt und funktional aus Stahlrohr und Glas, ursprünglich von ihr als Beistelltisch für Bettfrühstücker gedacht, lässt er sich bequem unter das Bett schieben und umgreift durch die Höhenverstellbarkeit der Tischplatte auch hohe Betten.Eileen_Gray

In der Zentralbibliothek finden sich auf den Etagen mehrere „E 1027″. Als praktische Beistelltische zu unseren Palladio-Sesseln laden sie dazu ein, sich mit dem Design von Eileen Gray zu beschäftigen.

 P.S.: Das Centre Pompidou in Paris widmete ihr kürzlich eine Ausstellung und als virtuelles Erlebnis wurde der Tisch zum Aushängeschild der Präsentation.

gp

Bei uns im Bestand:

Peter Adam: Eileen Gray. Architektin – Designerin. 1989.  Signatur: Gv Gray, Eileen  Adam

Bild unten: wikimedia commons

3-D-Druck im Zeitraffer

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Der Replicator 2 der Stadtbibliothek Köln druckt den Makerbot-Oktopus. Das benutzte Material ist PLA (natur). Durch die Zeitraffer-Aufnahme hat das Video keinen Ton. Der 3-D-Drucker befindet sich auf der 4. Etage der Zentralbibliothek am Neumarkt. Zu unseren Öffnungszeiten gibt es täglich zwei Vorführungen und Erläuterungen des Gerätes. Samstags kann man von 11 bis 15 Uhr selbst mitgebrachte Vorlagen ausdrucken.

„Wie Deutschland für Israels Sicherheit haftet“

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Seit Jahrzehnten versorgt Deutschland den israelischen Staat mit Waffen, zumeist unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Darüber hinaus gibt es eine enge militärische und geheimdienstliche Zusammenarbeit, deren Ausmaß kaum bekannt ist. Werner Sonne beschreibt in seinem neuen Buch „Staatsräson? Wie Deutschland für Israels Sicherheit haftet“ die intensive militärpolitische Kooperation beider Länder und stellt die weitgehend tabuisierte Frage, wie weit Deutschland im jederzeit möglichen Ernstfall für Israel eintritt.

Sonne hat mit Geheimdienstchefs, Verteidigungspolitikern, Sicherheitsexperten gesprochen und vor Ort in Israel wie auch in deutschen Archiven recherchiert. Angesichts der sich zuspitzenden Lage im Nahen Osten, insbesondere des atomaren Showdowns zwischen Israel und Iran, sind Sonnes Erkenntnisse von höchster Aktualität und Brisanz.

Über sein Buch spricht Sonne am

Dienstag, 28. Mai 2013, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek

am Neumarkt mit dem Journalisten Joachim Frank.

Werner Sonne hat lange Jahre als Korrespondent der ARD aus Bonn, Washington und Warschau berichtet und arbeitet jetzt im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Zusammen mit Mort Ehudin veröffentlichte er bereits zwei Romane: „Es war einmal in Deutschland“ (1998) und „Allahs Rache“ (1999). Joachim Frank ist Chefkorrespondent der DuMont Mediengruppe mit Kölner Stadt-Anzeiger, Berliner Zeitung und Mitteldeutscher Zeitung (Halle).

Die Stadtbibliothek veranstaltet das Gespräch zwischen Frank und Sonne in der Reihe

„Wissenswert — Themen am Puls der Zeit“.

Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Die Karten sind eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse oder im Vorverkauf bei „Köln Ticket“ erhältlich. Unter der Telefonnummer 0221/221-23939 nimmt die Stadtbibliothek Reservierungen entgegen.

Adieu, Georges Moustaki!

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Georges Moustaki

* 3. Mai 1934 in Alexandria – † 23. Mai 2013 in Nizza

Sänger, Komponist und Lyriker

 

“Nous avons toute la vie pour nous amuser.
Nous avons toute la mort pour nous reposer.”

(La Philosophie)

gp

Bastelnachmittag in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd

Am Freitag, den 17. Mai um 15:30 Uhr sind wieder alle Kinder ab 8 Jahren herzlich zum Basteln in die Stadtteilbibliothek Bocklemünd eingeladen.

Passend zum (leider durchwachsenen) Wetter wollen wir dieses Mal Windräder selber machen.

Hier ein paar Eindrücke vom letzten Mal. Im April hatten wir einen sehr lustigen Nachmittag beim Bedrucken und Bemalen von Stoffbeuteln. :

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Interessierte Kinder finden uns hier:

Stadtteilbibliothek Bocklemünd

Görlinger Zentrum 13-15

50829 Köln

Telefon: 0221/503276

E-Mail: bocklemuend@stbib-koeln.de

Wir freuen uns!

(BF)

Karten gewinnen: Martin Stankowski – Was die Sprache verrät – Geschichten über Alltagsrituale und Redensarten

MARTIN STANKOWSKI - Bootsausflug mit der MS Tadorna auf dem Kšlner Rhein- 03.06.2010 - Foto: © Simin KianmehrAuf Einladung von LITERAMUS e.V. kommt der beliebte Kölner Stadtführer, der bekannte Rundfunkjournalist, Kabarettist und Buchautor Martin Stankowski in die Stadtteilbibliothek Rodenkirchen.
Am 22. Mai 2013 erhellt er für uns den Ursprung von Alltagsritualen, Redensarten und täglichen Gewohnheiten.
Warum eigentlich ist der Norden oben? Wieso bohren Männer im Auto an der Ampel in der Nase? Weshalb macht der Letzte die Tür zu und warum mögen wir kein Pferdefleisch?
Was bedeutet es, dass wir mit Gläsern anstoßen und was ist der Ursprung der Aussage „tabula rasa“ machen? Seit wann gibt es Zahnbürsten?
Solche Fragen hat Stankowski in der ihm eigenen, lockeren und sehr unterhaltsamen Art regelmäßig im WDR beantwortet und sich laut Gedanken zu diesen und ähnlichen kulturhistorischen Themen gemacht. Sie erhellen den Ursprung von Alltagsritualen, Kalendergeschichten und Redensarten.
Vom Roten Faden zum Blau machen, Freitags Fisch und Kaffee zum Frühstück, die tägliche Rasur und die Symbolik des Traurings.
In Rodenkirchen geht es um die Wurzeln unserer Verhaltensweisen und täglichen Gewohnheiten, über deren Herkunft und Bedeutung wir uns keine Rechenschaft mehr ablegen. Aber das könnte sich ändern…
Wo: Stadtteilbibliothek Rodenkirchen
Wann: 22. Mai, 19.30 Uhr
Für die Veranstaltung verlosen wir 2×2 Karten unter allen, die hier bis zum 15. Mai einen Kommentar hinterlassen!
Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.
Viel Erfolg! 🙂
ck
(Foto: Martin Stankowski / Privatarchiv)

Impressionen von “Lichtjahre voraus”

Weltraum als Thema, Elektro-Pop aus den Lautsprechern, Raketen aus dem 3-D-Drucker, Bier und Clubmate von der Bar und viele, viele Preise. All das war “Lichtjahre voraus” am 24.4. in der Zentralbibliothek am Neumarkt.

Mit dabei waren 3 Mitarbeiter der u.a. in Köln ansässigen Weltraumforschungsinstitute DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und ESA (European Space Agency).
Damit stammten die Vorträge des Abends direkt von den Wissenschaftlern, die den jeweiligen Themen am nächsten sind. Keine Filter, keine Verständnisfehler, keine veralteten Daten, sondern Fakten und Geschichten aus erster Hand und die Möglichkeit, nach den Vorträgen Fragen zu stellen. Zudem sorgten die Referenten mit Charme und Witz für eine wunderbar entspannte Stimmung. Laut der verteilten Feedback-Zettel hätte sich der ein oder andere Besucher Handouts gewünscht, um die Vorträge Revue passieren zu lassen oder zu Hause noch tiefer in das Thema einsteigen zu können. Darum im Folgenden noch ein paar Details zu den Vorträgen und einige weiterführende Links.
Als erstes sprach der Geophysiker Dr. Stephan Ulamec über die Rosetta-Mission, die er als Systemingenieur und Projektleiter des Rosetta Landers begleitet. Die Mission dient der Erforschung des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko und wird Ende 2014 hoffentlich mit der ersten Kometenlandung der Menschheitsgeschichte ihren Höhepunkt erreichen. Der Sondenstart erfolgte bereits 2004. Auf ihrem Weg vollführte Rosetta so genannte Swing-By-Manöver, um die Anziehungskraft anderer Himmelskörper für Kurskorrekturen und kraftstofflose Beschleunigung zu nutzen. Die komplizierte Flugbahn der Sonde kann auf der DLR-Homepage nachvollzogen werden. Die Kometenlandung durch den an Bord befindlichen Philae-Lander soll übrigens am 11.11.2014 vonstatten gehen. Alaaf!
Weiterführende Links:

Als nächstes sprach der Botaniker Dr. Jens Hauslage. Seine hauptsächlichen Aufgabengebiete im Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR: die Entwicklung von Experimental-Hardware sowie Forschungen im Bereich der Hybriden Lebenserhaltungssysteme. Bei “Lichtjahre voraus” stellte er den Biofilter C.R.O.P. (combined regenerative organic food production) vor. Das System soll in Zukunft zur Müllreduktion betragen – egal ob in Megastädten oder bei Weltraummissionen. Bakterien, Pilze und Einzeller aller Art tummeln sich am Boden der Anlage, zersetzen die ihnen zugeführten biologischen Abfälle (vom Mettbrötchen bis zu Urin) und liefern Nährstoffe für den in der Anlage stattfindenden Pflanzenanbau. Auch alte Blätter der prächtig gedeienden Versuchstomaten können so direkt wiederverwertet werden und dem Wachstum der Pflanzen dienen. Ganz oben auf der Wunschliste von Dr. Hauslage: Plastik verstoffwechseln!
Weiterführende Links:

In der Pause zwischen dem 2. und 3. Vortrag lief das Musikvideo zu “To 2Future” des Kölner Elektro-Pop-Soloprojekts airman.  Mit einem Heer aus Beamern sorgte das Projekt außerdem während der gesamten Veranstaltung für Weltraum-Atmosphäre und verwandelte unseren Lichttrichter in eine riesige, wabernde Projektionsfläche.

Gedruckte Rakete (Marco Trovatello, CC-BY-3.0)
Gedruckte Rakete (Foto: Marco Trovatello, CC-BY-3.0)

Am anderen Ende des Raumes druckte unser 3-D-Drucker u.a. thematisch passende Raketen aus der Maker-Datenbank thingiverse. Wie immer war ihm viel Aufmerksamkeit sicher, während eine Kollegin Fragen beantwortete und unser Druckangebot vorstellte.
Letzter Referent des Abends: Dr. Hans Bolender, Abteilungsleiter für Astronautentraining am Europäischen Astronautenzentrum (EAC) der ESA in Köln. Er sprach über das Training, das u.a. gerade vom deutschen Astronauten Alexander Gerst durchlaufen wird, der im Mai 2014 für 6 Monate zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegt. Das EAC ist die “Homebase” der europäischen Astronauten und eine der Ausbildungsstätten, die von allen Astronauten genutzt wird, die für einen Aufenthalt auf der ISS trainieren. Die Ausbildung ist in 3 Phasen unterteilt. Im Basic Training, welches Alexander Gerst 2009/2010 absolvierte, werden Grundlagen in verschiedensten Bereichen vermittelt: von Elektrotechnik und Materialwissenschaften über Raumfahrtprogramme und die Internationale Raumstation bis zu Russisch-Kenntnissen und Überlebenstraining. Auch Parabelflüge und das Training für Außenbordeinsätze gehören dazu – Letzteres im Tauchbecken des EAC. Im zweiten Abschnitt, dem Pre-Assignment Training, wird die Ausbildung stärker auf die Anforderungen der Internationalen Raumstation zugeschnitten. Neben Robotik und weiterem Training für Außenbordeinsätze werden in einem Höhlensystem in Sardinien zum Beispiel die psychologischen Auswirkungen einer ISS-Expedition simuliert. Seit seiner Nominierung 2011 für den ISS-Aufenthalt durchläuft Alexander Gerst im Assigned Crew Training eine auf die Mission zugeschnittene Ausbildung. Dies beinhaltet u.a. Experimenttraining, Problemlöseverfahren und Andockmanöver. Welche Trainingseinheiten Alexander Gerst gerade durchläuft lässt sich am besten auf seinem Twitter-Account mitverfolgen.
Weiterführende Links:

Feedback in den Companion Cube
Feedback in den Companion Cube

Als letzter Programmpunkt der Veranstaltung folgte die im Laufe des Abends immer populärer werdende Verlosung. Der Companion Cube am Eingang sammelte fleißig die Feedback-Zettel der Besucher (danke für euer Feedback!) und dann gingen CDs von airman, Weltraumfachliteratur für Hartgesottene (Danke O’Reilly!) und 3-D-gedruckte Raketen in glückliche Hände über.
Dank des “Themenjahrs 2013 Luft- und Raumfahrt” der Kölner Wissenschaftsrunde gibt es dieses Jahr noch jede Menge großartige Veranstaltungen rund um die Themen Raumfahrt und Weltraumforschung. Was wann stattfindet, könnt ihr auf der Homepage nachlesen. Ein besonderes Hightlight im September: Der alle 2 Jahre stattfindende “Tag der Luft- und Raumfahrt” des DLR. Nicht verpassen!
Das Event “Lichtjahre voraus” war übrigens Teil der Veranstaltungsreihe geeks@cologne der Stadtbibliothek Köln. Weiter geht es am 10. Juni mit den “Vergraemungen 2“. Der auf Twitter zu zweifelhaftem Ruhm gelangte @Vergraemer und weitere Twitterer lesen aus ihren längeren Texten. Ein Schmankerl für Twitterer, Blogger und Bewunderer unangepasster Kurzliteratur. Alle Infos finden sich auf geekscologne.mixxt.de. Übrigens: Wenn ihr euch auf der mixxt-Seite anmeldet, werdet ihr immer per E-Mail informiert, wenn eine neue Veranstaltung angekündigt wird.

(ba)

Kirschblüte – Die Prinzessin

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Zum Beginn der Kirschblüte im Josef-Haubrich-Hof krönten wir heute die Kirschblütenprinzessin der Stadtbibliothek Köln. Sie trägt den wunderschönen Namen Lucia. Dieser stammt von dem lateinischen Wort „Lux” (Licht) ab und bedeutet die „Leuchtende”.

Und am bisher schönsten Blütentag vor unserer Tür  trafen wir Lucia unter den Zweigen, als sie gerade mit dem Fahrrad zur Zentralbibliothek kam. Prompt wurde sie gekrönt und trat damit ihre einjährige Amtszeit als Kirschblütenprinzessin Lucia I. an. Ihres Zeichens gleichzeitig die erste Prinzessin überhaupt, die von der Stadtbibliothek auf den Blütenthron gesetzt wurde.

Zur Einführung in die Regentschaft erhielt sie standesgemäße Präsente. Eigens für sie wurden japanische Köstlichkeiten (Tee, Sake, Kekse) besorgt, sowie japanische Porzellangefäße (aus denen der Reiswein serviert wird), Origami und ein in Japan spielender Roman.

Natürlich ist Lucia I. ein großer Fan unserer Blüte und sie erwies sich (s. Bilder) als perfekte Botschafterin des Frühlings.

Lucia

gp