Kompetent im Internet

12 Apr

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Stadtbibliothek  Köln beteiligt sich an EU-Trainingskampagne

Mit seinen vielen Möglichkeiten erscheint das Internet manchen Menschen ganz schön kompliziert, besonders wenn sie spezielle Informationen suchen oder selbst aktiv werden und sich mit anderen austauschen möchten. Aber es kann den Alltag auch erheblich erleichtern, abhängig davon, wie gut man sich damit auskennt und wofür man welche Anwendung nutzt.

Hier setzt „Digital Literacy 2.0“ an – ein Projekt, das die EU unter Leitung der Stiftung Digitale Chancen (Berlin) im Rahmen des Programms „Lebenslanges Lernen“ fördert. Es soll sozial- und bildungsbenachteiligte Erwachsene in ganz Europa mit Web 2.0-Anwendungen und neuen Endgeräten vertraut machen und sie so zu einer stärkeren gesellschaftlichen Teilhabe befähigen. Das praxisnahe Konzept legt Wert darauf, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Umgang mit den verschiedenen Diensten und Geräten vor allem selbst ausprobieren und einüben können – unter fachlicher Anleitung versteht sich. Deswegen verläuft die Trainingskampagne nach dem Motto „Trainer trainieren & Nutzer qualifizieren“ in zwei Stufen. Dabei werden vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von nicht schulähnlichen Bildungseinrichtungen ausgebildet weil diese einen niederschwelligen Zugang zur Zielgruppe haben.

Zusammen mit Bibliotheken, Gemeindezentren und sozialen Einrichtungen aus Belgien, Bulgarien, Frankreich, Großbritannien, Portugal und Polen schulen professionelle Trainer auch die Bibliothekarinnen und Bibliothekare der Kölner Stadtbibliothek. Im zweiten Halbjahr sollen sie den weniger technikaffinen Kölner Bürgerinnen und Bürgern auf einfache und leicht verständliche Weise den Umgang mit Social Media, Tablets, Clouds, Wikis, Internettelefonie und anderen Diensten vermitteln können.

Nach den Sommerferien ist es dann soweit: In einer Veranstaltungsreihe mit dem Namen „Digitale Werkstatt“ bietet die Stadtbibliothek zu den verschiedenen Diensten und Geräten öffentlich und kostenlos kurze Einführungen mit einer Dauer zwischen 90 und 120 Minuten an. Rechtzeitig vor dem Start gibt es detaillierte Informationen zu den Terminen und wo man sich anmelden kann.

Schon jetzt informiert die Zentralbibliothek am Neumarkt regelmäßig über neue Technologien – jeden Freitag von 16 bis 17 Uhr bei der „E-Reader-Sprechstunde“. Dabei kann man die neuesten Modelle und das Herunterladen von E-Book-Dateien ausprobieren (Anmeldung nicht erforderlich). Am 16. Mai und 11. Juni 2013 jeweils um 18 Uhr heißt es wieder „Was Google nicht findet“ – Literatursuche in den professionellen Datenbanken der Stadtbibliothek (Anmeldung erforderlich unter 0221 / 221-23937).

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Weitere Information zu dem EU-Projekt (finanziert durch Lifelong Learning) findet man im Internet.

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