Welch Goodie in der Post…

…heute habe ich mich aber gewundert – und gefreut! Da bestelle ich für unsere aktuelle Ausstellung im 2. OG eine Postkarte aus ganz, ganz alten Tagen aus Königswinter und was liegt zur Stabilisierung mit dabei? Zwei Postkarten des neuen Comics von Craig Thompson, auf welchen ich mich schon seit Monaten freue. Gedankenübertragung zum Antiquar? Auf jeden Fall ne überraschende Kombi. Seht selbst:

Wer will die Zweite?
Die Sonderausstellung der Sammlung Literatur in Köln (LiK) läuft übrigens noch bis zum 12. November, weitere Eindrücke gibt’s nächste Woche! Hier erstmal der Link.

mks

Vorlesestunde in Porz!


Morgen um 15.00 Uhr, laden wir Euch herzlich zu unserer Vorlesestunde in die Stadtteilbibliothek Porz ein!
Für Kinder (und Erwachsene!) ab 4, keine Anmeldung erforderlich!
Wir freuen uns auf Euch!
                                                                                                                                                 bla

Impressionen von der Renovierung in Sülz

 

Seit dem 12.09. ist die Stadtteilbibliothek Sülz nun wegen größerer Renovierungsarbeiten geschlossen.

Doch was ist überhaupt seitdem geschehen?

 

Begonnen wurde in den ersten zwei Tagen mit dem Ausräumen, d.h. es wurden die kompletten Bücher, Regale und sonstige Möbel von zwei Etagen jeweils von der einen zur anderen Seite verlagert.

Danach folgten drei Tage, in denen der alte Boden herausgerissen und der Grund neu verspachtelt wurde.  In der letzten Woche wurden dann die Wände gestrichen bzw. teilweise neu tapeziert.  Der größte Teil wurde dabei weiß gestrichen, ein kleiner Bereich aber auch in einer anderen Farbe…

Diese Woche wird nun der neue Boden verlegt. Und ab Donnerstag heißt es wieder Bücher- und Möbelschleppen, damit auch noch die zweite Seite renoviert werden kann.

 

Ab dem 26.10. kann man dann das Endergebnis bewundern! 🙂

 

Einen kleinen Eindruck von der Renovierung und der “leeren” Bibliothek können vielleicht die Fotos vermitteln.

Erkennt überhaupt jemand die Bibliothek wieder?  🙂

                                                   

 

aFri

       

Porzer Geschichte in Lebensberichten

Am Samstag, dem 17.09., ab 14.00 Uhr lud die Stadtteilbibliothek Porz im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten “60 Jahre Stadtwerdung Porz” zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung ein:
Porzer Geschichte in Lebensberichten
Zu Gast war Renate Naber, WDR5-Autorin, Biographin, Universitätsdozentin und Mitbegründerin der Schreibwerkstatt IBiS (Institut für Biographisches und Kreatives Schreiben, www.ibis-koeln.de).

Im Gepäck hatte sie Schülerinnen und Schüler ihres Instituts. Die Altersspanne reichte von 13 bis 80 Jahren!
Vorgetragen wurden selbstverfasste biographische Texte: ernst und nachdenklich, heiter und besinnlich aber auch philosophisch.
Renate Naber las Passagen aus ihrer jüngsten Veröffentlichung “Theo Steinringer: Mein Zündorf – mein Leben” und abschliessend aus dem Porz-Krimi “Zeit der Strafe”.

An die 60 Zuhörerinnen und Zuhörer folgten der Veranstaltung mit großem Interesse und honorierten die Leistung und den Mut der Autorinnen/Autoren mit entsprechendem Applaus!
                                                                                                                                                 bla

Etwas Berlin-Luft in Köln


“Mit unserem Festival möchten wir öffentliche Wände nicht dem Kommerz und Werbung überlassen. Stattdessen versuchen wir sie für die Kunst ‘zu retten’
“, so Iren Tonoian, Veranstalterin von CityLeaks 01.

Das Festival
An wem es bis jetzt vorbeigegangen sein sollte, der sollte diese Woche noch das Festivalprogramm rund um das City Leaks-Festival in Köln nutzen. Im Rahmen dessen besprühen, bemalen und bekleben internationale Künstler der Street-Art-Szene Kölner Hauswände – und das ganz legal. Denn eigens dafür wurden von den Veranstaltern private Hauswände in Köln, zum größten Teil in Ehrenfeld, aquiriert. Nachdem den Besitzern der Häuser Portfolios der Künstler oder zum Teil eine kleine Grundskizze oder wenigstens eine Idee des zu zeichnenden Werks präsentiert wurden, durfte sich letzterer vollkommen frei, d.h. legal, ohne Zeit- und Themenvorgabe – was für die Szene nicht selbstverständlich ist – ans Werk machen. Allein schon das konnte große, internationale Namen nach Köln locken – eine Bezahlung gibt es für die Arbeit nämlich nicht. Ebenso der Eigentümer der jeweiligen Wand gibt diese ohne finanziellen Nutzen frei – hat dafür aber ein Meisterwerk an der heimischen Fassade. Denn: Welche Klischees beim Wort Graffiti manchen in den Sinn kommen mögen, ist mindestens in der modernen Street-Art nicht gegeben.
Die  Fotos sind diese Woche bei zwei exzellenten Führungen durch Ehrenfeld entstanden:

Sollte es die nächsten Tage regnen, gibt es innerhalb des Festivals auch genug unter schützenden Dächern zu sehen.
Was mit den Bildern nach Festivalende passiert, ist noch nicht durchgehend geklärt, denn: Jedem Hausbesitzer wurde der Verbleib des Bildes an der eigenen Hauswand freigestellt. Inzwischen haben sich auch Bürgerinitiativen für oder gegen gewisse Bilder gegründet. Es bleibt zu hoffen, dass hier nicht die Malerrolle ausgepackt wird.
Denn ein bisschen Berlinflair tut auch Köln gut.

mks

Karten gewinnen: Michael Göring – Der Seiltänzer

Es ist wieder soweit, wir verschenken 2×2 Veranstaltungskarten! 


Diesmal für die
 Buchpremiere des Romans “Der Seiltänzer” von und mit Michael Göring.

Die Veranstaltung findet am 6. Oktober um 20 Uhr in der Zentralbibliothek Köln statt.

Schreiben Sie uns hier in einem Kommentar, warum Sie gerne Karten gewinnen möchten und schon landen Sie mit im Lostopf 🙂 Eine Teilnahme ist bis zum 27. September möglich.
 
 
Und jetzt hören Sie am besten, was der Autor selbst über sein Buch sagt:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=rJHE0iLQEFI]
 

(ck)

Warum unser Wi-Fi Sie vom Arbeiten abhält

Zugegeben, ganz logisch klingt die Überschrift nicht – soll das W-LAN, welches Sie in der Zentralbibliothek kostenfrei  nutzen können, Sie ja eigentlich bei der Arbeit unterstützen. Vor Kurzem bin ich aber auf einen Blogartikel gestoßen, welcher genau dies in Frage stellt. Andererseits gibt es Tricks, welche im Folgenden verraten werden.

flickr: mjernisse

Der Autor Marc Cortez von “How to get more done by pretending you’re on an airplane” schreibt in seinem Blogbeitrag über das Problem, das wir mindestens noch aus unserer Schulzeit, vielleicht auch aus dem Studium, kennen: Die Ablenkung am Schreibtisch. Entweder dieser wird erstmal ganztägig aufgeräumt (Prokrastination…) oder alles drumherum erscheint auf einmal so interessant als sähe man es das erste Mal.  Das größte Problem der Neuzeit: Die Internetflatrate.
Und was sind seine Tipps: Fliegen. Denn im Flugzeug erledigt er immens viel mehr Arbeit in weniger Zeit als am heimischen oder dem Büroschreibtisch. Wieso? Das Internet – Emails – Kollegen – Herumstreunen. Also: Wi-Fi des Laptops aus, das Smartphone in den Flightmodus versetzen und vorstellen – wenn Sie das schaffen – sie sitzen im Flugzeug ohne jegliche Chance im Internet zu surfen, Emails zu checken und andere Orte aufzusuchen. Was immer noch schwierig werden dürfte sind die Sie physisch aufsuchenden Kollegen. Wenn wir Sie also schon nicht vor dem Internetanschluss in greifbarer Nähe bewahren können – immerhin vor den Kollegen können Sie sich zu uns flüchten.

mks

Ich lese gerade… Eugene McCabe

Tod und Nachtigallen

Copyright: Nikolaus Heidelbach
Klaus Bittner

Nordirland im Jahr 1883. Beth Winters wird 25. Nur an diesem einen Tag spielt der Roman. Beth will mit ihrem Liebhaber an ihrem Geburtstag fliehen, nach einem Plan, den sie sich beide ausgedacht haben. Entfliehen einer kleinen, unheilen, enklavenhaften, archaischen Welt und einem herrischen, trunksüchtigen Vater, einem sehr reichen Grundbesitzer, den sie nicht mehr länger ertragen will. Gespickt mit Rückblicken auf ihre familiären Geheimnisse, bei welchem die verstorbene Mutter eine wichtige Rolle spielt, entwirft Eugene McCabe ein Psychogramm dieser Vater – Tochter Beziehung voll unterschwelliger Aggression, dessen Spannung den Leser in süchtige Höhen treibt. Perfekt.
Eugene McCabe, 1930 geboren, ist in Irland und der angelsächsischen Welt bekannt geworden als Dramatiker. Sein bisher einziger Roman „ Tod und Nachtigallen“ ist lt. Colm Toibin „eines der größten irischen Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“ und gilt bereits heute als Klassiker der irischen Literatur.

Den Roman finden Sie unter “U McCabe, Eugene” in der Zentralbibliothek und in 7 unserer Stadtteilbibliotheken.

bit/mks

Samstagsöffnung aller Stadtteilbibliotheken

Ab 8. Oktober 2011 haben alle Stadtteilbibliotheken samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet!

 Nachdem Anfang 2010 bereits die fünf Zweigstellen Chorweiler, Ehrenfeld, Mülheim, Porz und Rodenkirchen samstags ihre Türen öffneten, kommen ab dem 8. Oktober 2011 die restlichen Stadtteilbibliotheken hinzu. Dies sind:
  • Bocklemünd-Mengenich
  • Haus Balchem (Südstadt)
  • Kalk
  • Neubrück
  • Nippes
  • Sülz

Beachten Sie dabei bitte, dass die Stadtteilbibliothek Sülz noch bis zum 25. Oktober 2011 wegen Renovierung geschlossen ist.
Der Ratsbeschluss vom 26. Mai 2011 machte die Samstagsöffnung und weitere flexibere Öffnungszeiten möglich. So verschiebt sich beispielsweise die Donnerstagsöffnung bei den meisten Filialen auf 11 bis 19 Uhr. Berufstätige Kundinnen und Kunden können die Angebote der StadtBibliothek Köln nun auch in den Stadtbezirken ohne Feierabendstress nutzen.
Die Samstagsöffnungszeiten der Zentralbibliothek am Neumarkt bleiben bestehen: 10 bis 15 Uhr.