Les Bibliothécoeurs de Gutenberg


 
oder von der Schwierigkeit, einen Job in einem Satz zu erklären…
Kein Zweifel, das Bibliothekswesen ist vielfältig und der Beruf der Bibliothekarin erfordert multiple Fähigkeiten, wie die der Animation, der Mediation und Organisation, der Beratung, bisweilen die des beherzten Eingreifens, wobei sie sich im Laufe eines Tages quasi übergangslos in eine Psychologin, Detektivin oder eine Gewichtheberin verwandeln können muss, die ganz nebenbei noch informationskompetent, teamfähig und stets am Puls des technischen Fortschritts doch immer das Herzstück einer unverzichtbaren Bildungseinrichtung bleiben wird.
Die Kolleginnen der „Bibliothèque Gutenberg” in Paris haben unter der Regie von Alice Morelli dieses witzige Video erstellt und sich als „Les Bibliothécoeurs” geoutet. Da erheben wir uns doch vor dem PC und spenden Standing Ovation!!!

gp

P.S.: Auch wer nur ein paar Brocken Französisch kann, wird an diesem kurzen Streifen Spaß haben und lernt sogar noch was dazu.

100 Jahre Lichtsignalgeber

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Von der Weltöffentlichkeit nahezu unbemerkt, flackerte heute vor 100 Jahren ein Signal auf, das uns längst täglich begleitet. In Cleveland, Ohio, an der Kreuzung von Euclid Avenue und East 105th Street schaltete ein Polizist die erste elektrische Verkehrsampel ein. Anfänglich entschied nur rot und grün über stop and go. 1920 wurden die Ampeln dreifarbig. 1922 stand die erste europäische in Paris. Und ab 1924 „blinkte” es am Potsdamer Platz in Berlin.

Der weltweite Siegeszug der Ampel war nicht mehr aufzuhalten.
Wie vielfältig das Thema ist zeigt der Wikipedia-Eintrag. Wie extrem die Fach-Diskussion geführt wird, belegt die Alle-abschaffen-These und Visionen, in denen Autos und Ampeln über Zentralrechner kommunizieren.
Einer machte in der 100jährigen Ampel-Geschichte eine ganz besondere Karriere. Der (oder besser gesagt das) Ampelmännchen aus der DDR. Unter den weltweit verwendeten Piktogrammen, die einen Fußgänger darstellen sollen, erlangte es Kultstatus. 1961 vom Verkehrspsychologen Karl Peglau geschaffen, leuchtet es nach dem Mauerfall auch im Westen der Hauptstadt ist heute der meistverkaufte Souvenir-Artikel Berlins.

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Die Gleichberechtigung auf der Lichtsignalanlage ließ nicht lange auf sich warten. Nach dem Vorbild des ostdeutschen Männchens tauchten in verschiedenen Städten auch Ampelfrauen an den Überwegen auf. So auch 2009 in Köln-Ehrenfeld an der Ecke Planten Straße / Venloer Straße. (s. Bilder oben). Erwartungsgemäß diskutierte man/frau ebenfalls in Köln, ob die Frisur und Kleidung des “Mädchens” überhaupt zeitgemäß sind.

gp

Cork: Bibliothek nach Rockmusiker benannt

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Da staunte unsere Kollegin G. nicht schlecht, als sie in der Zentralbibliothek von Cork die Musikabteilung entdeckte. Die Irland-Urlauberin fand sich in einer der größten öffentlich nutzbaren Musik-Sammlung der grünen Insel wieder. 30.000 CDs, 3.000 DVDs. 4.000mal Vinyl und 12.000 Print-Medien über Musik und mit Noten.
Der Clou des Ganzen: die 1978 eröffnete Abteilung trägt seit 2004 den Namen “Rory Gallagher Music Library”. Geehrt wurde so der berühmteste irische Rock- und Blues-Gitarrist, der in Cork aufwuchs.
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Und Cork City (übrigens eine Partnerstadt von Köln) kann noch besser: Nach dem Multi-Instrumentalisten, Songwriter und Bandleader Gallagher (1948-1995) wurde ebenfalls ein Platz benannt, und zur Krönung gleich dazu dieses Denkmal für ihn aufgestellt (s. Bild oben). Die Bronze-Skulptur der Künstlerin Geraldine Creedon hat auf der Rückseite die Form einer Gitarre und vorne ineinander verschlungene Textzeilen seiner Songs.

gp

P.S.: Ansprechend auch der Bibliotheksausweis, mit dem alle Bibliotheken der Grafschaft Cork genutzt werden können.
Cork
 

Der Wunschbuchzauberautomat zu Besuch

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Alle waren ganz gespannt, als sie ihn das erste mal neben der Infotheke erspäht haben: Den kunterbunt bemalten Wunschbuchzauberautomat! „Cool ein neues Spielzeug“, war gleich die erste Bemerkung eines Jungens, der auf das System stürmte. Aber was kann man denn eigentlich mit einem „Wunschbuchzauberautomaten“ machen und wieso ist er gerade zu Besuch in Köln?
Geboren wurde die Idee in Konstanz. In Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen und der Mensch-Computer-Interaktionsgruppe der Universität Konstanz, wird derzeit das Suchsystem „Quellentaucher“ für die Zentralbibliothek Köln entwickelt. „Wieso denn nicht auch ein Suchsystem für Kinder bauen?“, gab es damals als Vorschlag, als es darum ging, ein Thema für meine Bachelorarbeit zu finden. Und so wurde der Wunschbuchzauberautomat ins Leben gerufen.
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Im Rahmen meiner Bachelorarbeit und in Zusammenarbeit mit den Universitätswerkstätten hat die Idee nach einer neun monatigen Entwicklungsphase Gestalt angenommen. Jetzt ist er für zwei Tage in der Kinderabteilung der Zentralbibliothek Köln zu Gast. Die kleine Helene (siehe Foto oben) und viele andere Besucher haben den Wunschbuchzauberautomat schon gestern ausprobiert und waren ganz begeistert. „Das macht Spaß, so nach Büchern zu suchen!“, meinte ein Mädchen, das gerade Frösche und Luftblasen sammelte, um die Suchanfrage zu starten.

Frösche und Luftblasen? Mal eine ganz neue und spielerische Möglichkeit in den Bibliotheksbeständen zu stöbern. Hat man dann ein Buch mit dem Wunschbuchzauberautomaten gefunden, kann man sich mit Hilfe der Schatzkarte in der Mitte des Systems auf die Schatzsuche nach seinem ganz persönlichen Wunschbuch begeben.

Wen nun die Lust gepackt hat den Wunschbuchzauberautomaten auszuprobieren, hat bis heute Nachmittag noch die Möglichkeit dazu. Danach begibt er sich wieder auf die Heimreise nach Konstanz. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja bald schon ein Wiedersehen?

Veronika Eisele, Gastbloggerin

Beatlemania im Kino

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Der erste Akkord schlug ein wie ein Blitz! Und prompt spielten sich in deutschen Kinos, in hoffnungslos überfüllten Sälen, Szenen wie auf der Leinwand statt. Bei jedem der 12 Songs im Film fing alles an zu schreien und zu toben.

Heute vor 50 Jahren feierte der erste Beatles-Film „A hard day’s night” Premiere in Deutschland. Was den frenetischen Zuspruch betraf, räumte er gnadenlos ab. Nicht nur weil er auf dem Höhepunkt der „Beatlemania” in die Kinos kam, sondern weil populäre Musik im Kinofilm bis dato (s. Elvis) den Zweck hatte, eine flache Story aufzupeppen.

Nein, hier gab es etwas völlig Neues! Witziges! Eine originelle Karikatur von Dokumentation. Denn die Beatles nahmen sich selbst und ihren Erfolg auf die Schippe. Bis hin zu surrealen Szenen, die eine entfesselte Kameraführung gekonnt mit der Musik abstimmte.

Regisseur Richard Lester für seine schnellen und unorthodoxen Schnitte damals heftig kritisiert, erwies sich mit seinen wilden Methoden als Pionier der viel später auftauchenden Musik-Videos.

„A hard day’s night” war das erste „Rock’n-Roll-Movie” das Leute ansprach, die mit „Rock’n Roll” überhaupt nichts am Hut hatten. Und das Zustandekommen des ersten Akkordes beschäftigt bis heute Musiker und Musikwissenschaftler. Denn wer den in den letzten 50 Jahren zum ersten Mal gehört hatte, dem grub er sich ins Ohr, wo er sich für immer mit dem Song “A hard day’s night” verknüpfte.

gp

Das Lied zum Juli: “Dancing in the Street” von Martha and The Vandellas

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Aufruf an den Rest der Welt: Seid ihr bereit für einen brandneuen Beat? Der Sommer ist da und die Zeit genau richtig, um auf der Straße zu tanzen!

Das Konzept dieses Songs war klar: Tanzlaune auf jedem Weg dieser Welt. Die Idee kam einem der Urheber, als er im heißen Sommer von Detroit Leute an sprühenden Hydranten im Wasser tanzen sah. Eine Reihe kreativer Köpfe machte dann aus der Idee einen Knaller, der zuerst von Martha Reeves and the Vandellas aufgenommen wurde. Er wurde zum Markenzeichen für die Plattenfirma Motown und natürlich auch für die drei singenden Ladies.

Veröffentlicht wurde er vor 50 Jahren, am 21. Juli 1964.

 Und es lohnt sich die Geschichte des Songs nachzulesen. Wobei es bei weitem nicht nur um Gute-Laune-Musik ging. Aber sein Image als Party-Kracher hat er durch unzählige Cover-Version bis heute konserviert. Zuletzt ganz groß in England bei der Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton, wo er als Top-Song der Straßenparties zur Feier des Tages die Hauptrolle spielte.

 Also noch mal: “Summer’s here and the time is right….”

gp

Abschied von Nadine Gordimer

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“… by the time I was six years old I was inscribed in the children’s library and that library indeed I still regard as my principle source of education, because without that library I don’t think I would ever have been a writer…” [Quelle]

Nadine Gordimer

* 20. November 1923 – † 13. Juli 2014

Südafrikanische Schriftstellerin

 In ihrem Werk befasste sie sich vor allem mit der  Apartheidpolitik ihres Landes.

1974 erhielt sie den Booker Prize, 1991 den Nobelpreis für Literatur.

gp

 
 

Hello Dolly!

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Was gibt es über Dolly Partons musikalische Erfolge überhaupt noch zu erzählen? Aus ihren Wurzeln (Appalachian folk, country, und bluegrass music) wuchs ein Lebenswerk, bestehend aus rund 3.000 Songs aus ihrer Feder. Damit hatte sie Nr. 1 Hits und Grammys in Serie und verkaufte über 100 Millionen Platten.

Was uns jetzt und hier an Dolly begeistert, ist ihre „Imagination Library”. 1996 startete sie in ihrer Heimatgegend East Tennessee ein weltweit einmaliges Projekt: Vorschulkinder und ihre Familien erhielten monatlich per Post ein Buchgeschenk. Dolly, selber aus armen Verhältnissen stammend, wollte, dass jedes Kind (unabhängig vom Einkommen der Eltern) mit Büchern aufwachsen sollte.

Die Idee war so erfolgreich, dass sie im Jahr 2000 verkündete, dass jede Community in den USA, Canada, Australien bis hin zum United Kingdom sich beteiligen könnte. Inzwischen sind über 1.600 Gemeinden dabei, 700.000 Kinder von 0 bis 5 Jahren erhalten monatlich ihr Buch. Und aus den paar Dutzend Büchern der Anfangstage sind inzwischen fast 40 Millionen geworden. Und das Projekt wird immer größer.

Ein 9jähriges Mädchen, das ganz in der Nähe von Dollys Heimatort aufwächst, ist diesem Traum schon ganz nahe gekommen. Für Emi Sunshine ist Dolly Parton ein großes Vorbild und ihre Band „Rain” (bestehend aus Daddy, Onkel und Bruder) begleitet sie bei ihren Straßenkonzerten. Und im YouTube-Zeitalter geht das bei solchen Talenten ratz fatz… und schon hat man ein Millionen-Publikum. Dabei lässt Emi (hier mit einer Cover-Version von Dollys “Jolene”) keinen Zweifel daran, dass sie noch Großes vorhat.

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Und morgen abend gibt es ein Konzert von Dolly Parton in der Deutzer Arena.

Wir sagen: „Welcome to Cologne!”

Wie taufrisch sie mit ihren 68 Jahr rüberkommt bewies sie letztes Wochenende beim Glastonbury Festival in England. Normalerweise hat Country Music dort kaum eine Heimat, aber… schaut selbst und achtet auf die Security-Leute.

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gp

P.S.: Dolly Parton machte sich auch als Kinderbuch-Autorin einen Namen. In “Coat of many Colours” beschreibt sie ihre Kindheit (angelehnt an den gleichnamigen Song von ihr).

Kalk kickt, die Zweite!

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Am vergangenen Freitag und Samstag begrüßten wir die Kalker FIFA 14 Profis in der Stadtteilbliothek Kalk. Der virtuelle Fussballwettkampf fand in unserer Gamingzone Games4Kalk statt.
IMG_4801Das zweite Games4Kalk FIFA-Turnier „Kalk kickt! E-Sport-Turnier mit FIFA 14“ bestach durch spielerisch hohes Niveau und die zwölf Teilnehmer zwischen 11-16 Jahren kämpften verbissen um den Sieg.
 

Das Turnier wurde im Double Elimination Verfahren abgehalten.
Als Double Elimination bezeichnet man eine Turnierform, die ihre Grundzügen auf dem K.O..System beruht, die wesentlichen Unterschiede des Double-Elimination-Formates im Gegensatz zum einfachen K.O.-System sind, dass jeder Teilnehmer erst nach der zweiten Niederlage aus dem Turnier ausscheidet.

Turnierverlauf
Turnierverlauf

Am ersten Tag erreichten die Spieler das Achtelfinale, um am Samstag den restlichen Weg zum Finale zu bestreiten. Gespielt wurde 2x 5Minuten und 1vs1. Der glückliche Gewinner kam eine Runde weiter. Obwohl die Rivalität der Gegner deutlich zu spüren war, bemühten sich alle darum faire Spielduelle abzuhalten. Ein beglückwünschendes „Gutes Spiel!“ hörte man nicht nur einmal während des Turniers.
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Im Finale spielte Köln gegen Köln um faire Verhältnisse zu gewährleisten.

Die ersten drei Gewinner wurden mit Sachpreisen und Urkunden geehrt und ausgezeichnet. Danach wurde gefeiert!
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Die Gewinner!

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3Day: Die Gewinner

Unser 3Day hat nicht nur jede Menge toller Technik ausgestellt, sondern auch Euch selbst aktiv werden lassen. An unserem Stand gab es einen Wettbewerb mit unserem 3D-Stift 3Doodler. Wer innerhalb von 15 Minuten das schönste Objekt zusammendoodelte, hat eine Chance auf schicke Preise von uns und dem O’Reilly-Verlag.
Insgesamt acht Künstlerinnen und Künstler haben ihre Kreativität in Plastik fließen lassen. Eine unabhängige, unbestechliche und unfassbar kompetente Jury hat sich jetzt die feinziselierten Machwerke angesehen und fällt ihr unumstößliches Urteil im Namen der Bibliothek.
Kommen wir zur Einzelkritik der drei Gewinner.

Platz 3

"Bernhardiner" von Tine
“Bernhardiner” von Tine (Klick für volle Auflösung)

Der ehrenvolle dritte Platz geht an Tine und ihr Werk Bernhardiner. Die deskriptiv betitelte Skulptur zeigt einen, nun, Bernhardiner, kommt in flach gehaltener Struktur daher und erinnert im Phänotyp leicht an Jake the Dog aus Adventure Time. Auffallend ist die für Säugetiere untypische Farbgebung in Rot, den grünen Bereich interpretieren wir wohlwollend als spontanen Kuss einer Muse. Lob gilt dem klugen Einsatz von Stützstrukturen, damit die Skulptur auch aufrecht stehen kann, ohne dass dem Bernhardiner Augen, Nase und Schnauze aus dem Gesicht kullern. Dieser ausgefuchste Trick und die simple Schönheit der Skulptur sind uns einen guten dritten Platz wert, der mit dem Ultimate Guide to 3D Printing der Zeitschrift Make, einem Kölner Dom aus unserem Drucker sowie einer kostenlosen dreimonatigen Mitgliedschaft bei uns belohnt wird. Herzlichen Glückwunsch, Tine!

Platz 2

"Schlüsselschwert" von Semih
“Schlüsselschwert” von Semih (Klick für volle Auflösung)

Ein Schlüssel öffnet Türen, ein Schwert öffnet Körper. Oder so. Und was öffnet Semihs Schlüsselschwert? Auf jeden Fall unsere Herzen (im nicht-blutigen Sinne)! Semihs stabile Kreation ist dreifarbig (Gelb, Schwarz, Gold) und verglichen mit anderen Doodles richtig stabil. Zum anpacken… wie ein Schwert eben sein soll. Dreht man die Kreation um, erkennt man Semihs geschickte Doodle-Technik: Offensichtlich hat er zuerst die Außenkonturen gezogen und die Innenräume dann Schicht für Schicht aufgetragen. Wie ein Mensch gewordener 3D-Drucker. Ein netter Zusatz ist der filigrane Anhänger – der wackelt lustig, wenn man mit dem Finger dran schnippt. Und weil wir heillos verlorene Spielkinder sind, bekommt Semih dafür den zweiten Platz. Ihm winken als Preise: Ein Ultimate Guide to 3D Printing der Zeitschrift Make, ein E-Book-Gutschein vom O’Reilly-Verlag, ein Kölner Dom aus unserem Drucker sowie eine kostenlose dreimonatige Mitgliedschaft bei uns. Herzlichen Glückwunsch, Samih!

Platz 1

"Stuhl mit Füßen" von Sabine (Klick für volle Auflösung)
“Stuhl mit Füßen” von Sabine (Klick für volle Auflösung)

Sabines schlicht betitelter Stuhl mit Füßen ist ein idealtypisches Doodle mit kreativem Einschlag. Der geneigte Betrachter erkennt auf den ersten Blick tatsächlich ein wackeliges Sitzmöbel. Doch dann fällt der Blick auf die sonderbaren Details. Füße? Am Stuhl? Wie abgefahren! Das kleine Herzchen in der Rückenlehne lässt die Skulptur letztlich zur Kontemplation einladen – sie oszilliert zwischen anthropomorphem Sitzmöbel und Plumpsklo. Besonders beeindruckt hat uns, dass sich Sabines Stuhl tatsächlich in den Raum erhebt (und auch in die Luft gezeichnet wurde). Während die anderen preisgekrönten Objekte eigentlich Flach liegen, steht der Stuhl frei, ist echt 3D. Außerdem steht die Skulptur offenherzig zu ihrer krakeligen Doodle-Ästhetik. Für all dies vergeben wir gerne den ersten Platz. Als Preise bekommt die Künstlerin das Buch Make: 3D Printing, ein E-Book-Gutschein vom O’Reilly-Verlag, einen Wunschdruck auf unserem 3D-Drucker sowie eine kostenlose Jahresmitgliedschaft bei uns. Herzlichen Glückwunsch, Sabine!

Unter ferner liefen…

In Kürze melden wir uns bei den Gewinnern per E-Mail. Ein großes Dankeschön gilt an alle, die sich am Wettbewerb beteiligt haben. Ihr habt toll gedoodelt! Dafür, dass man nur 15 Minuten Zeit hatte sich mit dem doch recht schwierig zu bedienenden Gerät vertraut zu machen, sind durchweg tolle Doodles entstanden. In der Galerie die harte Konkurrenz für die Gewinner.

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