Papier und Stift – mehr braucht man nicht, um einen Comic zu machen. Ok, man sollte schon zeichnen können, obwohl es auch dafür Gegenbeispiele gibt. Eigentlich eine dankbare Kunstform. Doch so ein Comiczeichner hat’s nicht leicht, und leben können nur ganz wenige davon. Bei unserer Veranstaltung „Webcomics – Die Notwendigkeit zu Bloggen“ plauderten drei ganz unterschiedliche Zeichner aus dem Nähkästchen und erzählten von den Licht- und Schattenseiten des täglichen Bloggens.
Die vorangestellte Lesung veranschaulichte das Spektrum, das die drei Blogger Wolfgang Buechs (digirev), Flix und Leowald abdecken. Da war alles dabei: Fiktives und Autobiografisches, Lachen, Weinen, Nachdenken, Romantik und Sozialkritik. Auch formal arbeiten die drei sehr unterschiedlich: Leowald zeichnet meist in vier quadratisch angeordneten Panels (“der Kochalka aus Köln” halt), Flix bevorzugt mittlerweile das Vinyl-Format mit freier Panelgröße, und auf Buechs’ Blog „Zuhause in der digitalen Revolution“ sind die Comics ineinandergeschachtelt wie beim Scrabble.
Doch die Freiheit in der Gestaltung hat verborgene Schattenseiten. Privatsphäre ist beim Bloggen z.B. ein heikles Thema. Wer aus seinem Leben erzählt, muss Rücksicht auf die dargestellten Personen nehmen. Wie ähnlich darf sich jemand im Comic sehen? Darf das eigene Kind gezeichnet werden? Erkennbar, so dass auch die Klassenkameraden erkennen können, wer gemeint ist? Und was am Wochenende in der Familie passiert ist?

Oder der Druck, der sich aufbaut, wenn man regelmäßig Inhalte ins Netz stellt. Es kann immer vorkommen, dass im eigenen Leben gerade mal nichts Erzählenswertes passiert. Und einen Witz hat man ja auch nicht ständig auf Lager. Doch das Blog will gefüttert werden, die Leser erwarten neues Material. Überhaupt – die Statistik … Zuerst gibt sie Selbstbewusstsein. „Hey schau mal, da liest jemand meine Comics!“ Dann kommt die Sucht. Schnell noch mal schauen, ob wieder neue Leser dazugekommen sind. Hat das heikle Thema von gestern Leser gekostet? Und dann die Entscheidung, die Statistikfunktion im Blog ganz einfach abzustellen. Schließlich soll es ja auch noch Spaß machen. Denn zumeist ist das Bloggen Freizeit – bezahlt wird man dafür nur im Ausnahmefall wie bei Flix und seinen „Heldentagen“, die später noch als Buch bei Carlsen erschienen.
Die Zugriffszahlen auf das Blog geben jedenfalls überhaupt keinen Aufschluss über die Verkaufszahlen des Buchs – so die Erfahrungen aller drei Zeichner. Ein Blog kann zwar regelmäßig von vielen Lesern besucht werden, deshalb werden dann aber die Bücher mit Blogauszügen nicht unbedingt zu Bestsellern. Überhaupt hängt der Erfolg eines gebloggten Comics gar nicht unbedingt von seiner allgemeinen Qualität ab, sondern viel mehr vom Thema: Wenn es um Star Wars, Nutella oder Facebook geht, wird grundsätzlich häufiger geklickt und weiterempfohlen.
Es war ein höchst interessantes Gespräch, in das der Moderator Klaus Schikowski die drei Zeichner verwickelte. Eine entspannte Runde, in der den Zeichnern das Erzählen offensichtlich leicht fiel, geschuldet dem Fachwissen des Comicpublizisten Schikowski und seiner Nähe zu den Zeichnern. Nach der Podiumsdiskussion gab es noch Fragen aus dem Publikum und die Gelegenheit, am Stand des Webcomicshops kwimbi Comics zu kaufen und sich auch Mitgebrachtes signieren zu lassen. Eine der Publikumsfragen zielte darauf ab, welche Webcomics Flix, digirev und Leowald selbst lesen. Die Antworten geben wir hier dann einfach mal als Lesetipps weiter:

Beetlebum
Das Leben ist kein Ponyhof
Selektive Erinnerung
Kurt-Schalker-Seite mit Long- und Shortlist
Webcomics-Verzeichnis
(cd)
Kinostart: “Der Geschmack von Apfelkernen” – Hannah Herzsprung als Bibliothekarin
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1,5 Millionen verkaufte Exemplare, 2 Jahre auf der Spiegel-Bestsellerliste und Übersetzungen in 25 Sprachen… Mit ihrem Debütroman “Der Geschmack von Apfelkernen” gelang der Autorin Katharina Hagena 2008 ein sensationeller Erfolg. Heute startet in den deutschen Kinos der gleichnamige Film.
Die Hauptrolle der Bibliothekarin Iris spielt die 32jährige Hannah Herzsprung. Obwohl die Geschichte (eine Familiensaga über drei Generationen) wenig mit dem Beruf der Protagonistin zu tun hat, lassen sich im Buch Bezüge zwischen der Welt der Bücher und dem Haus und Garten der Großmutter aufspüren. Über das Buch schrieb die ZEIT: „Es riecht nach Sommer, nach Äpfeln und Johannisbeeren.“
Iris, Bibliothekarin an der Freiburger Universitätsbibliothek, liebt besonders an ihrem Beruf: „das Aufstöbern vergessener Bücher, Bücher, die schon seit Hunderten von Jahren an ihrem Platz standen, wahrscheinlich noch nie gelesen worden waren, eine dicke Staubkruste im Schnitt, und die doch Millionen von ihren Nichtlesern überlebt hatten.“ Gleichwohl scheut sie die Berührung. „Wie die meisten Bibliotheksbücher rochen sie schlecht, das Gegenteil von frisch.“
Gern hatte Iris den Beruf gewählt, obwohl dieser sie vom Lesen abbrachte. “Erst hatte ich Germanistik studiert, aber bei den Seminararbeiten merkte ich, dass mir alles, was nach dem Bibliographieren kam, belanglos erschien. Kataloge, Schlagwortregister, Handbücher, Indizes hatten ihre eigene feine Schönheit, die sich beim flüchtigen Lesen ebenso wenig erschloss wie ein hermetisches Gedicht.“
So deutet der Roman gleich zu Beginn an, wie Iris sich ihrer Familiengeschichte nähern wird, durch Stöbern in Erinnerung und Vergessen, Sinnlichem und Übersinnlichem, Vergilbtem und Verstaubtem. Fans des Buches können gespannt sein, wie das im Film umgesetzt wird. Bibliothekarinnen werden Iris eventuell durch die berufliche Brille betrachten.
Und wir hier sind (allein aufgrund der Buchlektüre) froh, dass wir in einer öffentlichen statt einer wissenschaftlichen Bibliothek arbeiten. Also können und wollen wir nicht mitreden und bitte keine Rückschlüsse, sollte im Film eine Bibliothekskulisse auftauchen!
gp
Karten gewinnen: Stephen Emmott – Zehn Milliarden
“Ich glaube, wir sind nicht zu retten. Ich hoffe ja selbst, dass ich mich irre. Aber alle Erkenntnisse, die die Wissenschaft uns derzeit liefert, deuten darauf hin, dass ich richtig liege.” (Stephen Emmott)
Für die Herstellung eines Burgers braucht man 3.000 Liter Wasser. Wir produzieren in zwölf Monaten mehr Ruß als im gesamten Mittelalter und fliegen allein in diesem Jahr sechs Billionen Kilometer. Unsere Enkel werden sich die Erde mit zehn Milliarden Menschen teilen müssen. Haben wir eine Zukunft?
Stephen Emmott greift auf neueste, zum Teil noch unveröffentlichte Erkenntnisse zurück und zeigt, dass wir uns längst den Boden unter den Füßen weggezogen haben. Sein Buch ist drastisch, doch viel drastischer ist, was wir der Erde angetan haben.
Stephen Emmott verantwortet bei Microsoft weltweit führende Forschungsprojekte auf dem Gebiet der rechnergestützten Naturwissenschaften.
Das Gespräch mit Stephen Emmott findet in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung statt.
Die Lesung ist ein Teil unserer Reihe “Wissenswert – Themen am Puls der Zeit”.
Wir verlosen wieder 2×2 Freikarten für die Veranstaltung! Sie findet am 26. September um 20 Uhr in der Zentralbibliothek am Neumarkt statt. Die Gewinner werden aus allen Personen gelost, die bis einschließlich Sonntag, 22. September, hier einen Kommentar hinterlassen. Wir benachrichtigen die zwei Glücklichen dann per Mail 🙂
Viel Erfolg!
ck
Zwischen Bastelstunde und Business: das stARTcamp 2013
Zu einem ordentlichen Barcamp gehört ein ordentliches Blogposting – als Nachlese, als Fazit, als Selbst-noch-einmal-Revue-passieren-lassen. Und nicht zuletzt gilt es, den Einsatz einiger weniger für viele Barcamper zu würdigen.
Ich hatte das Glück, die Stadtbibliothek in diesem Jahr – es war das dritte stARTcamp seiner Art – vertreten zu dürfen. Meine erste Dienstreise (zu meinem ersten Barcamp) versprach dann auch, für alle Zeiten die kürzeste zu bleiben: ca. 300 Meter trennen die Zentralbibliothek von der Karl-Rahner-Akademie, die Schauplatz des stARTcamps war. Entsprechend frisch und neugierig meldete ich mich dann bei Wibke Ladwig an, eine der drei Organisatorinnen. Als Sozialisierungshilfe gab es einen Button mit dem Namen sowie der Hinweis auf das obligatorische Kreppband, das bitte mit dem eigenen Twitternamen zu beschriften und ans Revers zu pappen sei. Gesagt, getan. Nach kurzer Kaffeebetankung trafen sich dann 130 (!) Menschen zur Eröffnung.

Ich war gespannt, wie sich so viele Menschen kollaborativ einspannen lassen, ohne dass es bisweilen zu für Barcamps eher untypischen “Frontalunterricht” kommt. Imponiert hat mir die Eloquenz der Veranstalterinnen und die Lockerheit der großen Runde. Wenn sich z.B. jeder von 130 Menschen kurz vorstellen soll, könnte das schnell verkrampft werden. Nicht so hier: Jeder sollte bloß drei Hashtags nennen, die zu ihm passen – diese Kurzform garantiert Kurzweile. Meine persönlichen Lieblings-Hashtags: #weltherrschaft, #niveauflexibel und (natürlich!) #katzen. Ich selbst stellte mich mit #3dprinting, #makerspace und #bullshitbingo vor.
Als nächsten Schritt wurden die “Sessions” zusammengestellt. Will heißen: Wer etwas zum stARTcamp beitragen will, tritt nach vorne, skizziert kurz seine Idee und sofern genug Handmeldungen zusammenkommen, landet die Session auf dem Tagesplan. Diese ad-hoc-Planung geht schnell, ist unkompliziert – und resultiert nicht nur in einem straffen Tagesplan, sondern auch in einem durchaus ansehnlichen Gesamtkunstwerk:

Im schmerzlichen Bewusstsein, dass ich Michael Scholtens Schnick-Schnack-Schnuck-Turnier verpasse, weil ich berufsbedingt serious business machen muss, setzte ich mich also in die Smartplaces-Session von Frank Tentler. Smartplaces ist ein Projekt, das Orte oder Events im Kultursektor multimedial vernetzt. Das Ziel wäre dann u.a. eine stärkere Bindung z.B. eines Museumsbesuchers, indem er nach Betreten des Museums per Tweet auf eine Tasse Kaffee eingeladen wird. Diese und weitere Möglichkeiten fasste Frank unter dem Begriff Rabbithole zusammen, in das der Besucher – in Anlehnung an Lewis Carrolls Alice im Wunderland – gelockt werden müsse. Schönes Konzept, ganzheitlich gedacht und nicht ohne Anreiz für uns.
Als nächstes setzte ich mich in Ilias Ntais‘ Social Media Content Strategy Visualisation (puh). Trotz des abschreckend-neudeutschen Titels der Session sollte sie mein Lieblingsevent des Tages werden. Denn: Wir durften basteln! Ziel war es, das anzusprechende Publikum einer Institution (sei es Orchester, Museum oder Bibliothek) qua Schere und Papier zu segmentieren und sich anschließend in einer wild zusammengeworfenen Truppe Strategien für die jeweiligen Gruppen auszudenken. Frei nach dem Motto: Jede Idee ist willkommen. Diese Kreativtechnik berücksichtigt strukturiertes Vorgehen und ‘wildes Denken’ gleichermaßen und so konnten wir nach nur 20 Minuten als Gruppe, die noch nie zusammen gearbeitet hat, sehr gute Ideen für Museumsmarketing zusammentragen.

Stefan Evertz‘ Vortrag zu Social Media Monitoring stand als nächstes auf meinem Zettel und informierte kompakt über die Grundbegriffe und Tools des Monitoring, also: Wer sagt was über mich im sozialen Web? Und wie komme ich da dran? Gleich danach stellte Rod Schmid sein Projekt Livekritik vor. Die Idee hinter der Webseite ist, dass es für alle möglichen Produkte im Web Bewertungen, Reviews und Rezensionen gibt – außer für Live-Events. Diese Lücke füllt das junge Unternehmen, indem es Nutzer Kritiken zu Konzerten, Lesungen usw. schreiben lässt. So richtig interessant wurde es aber, als Rod aus dem Nähkästchen eines Startups plauderte und Ideen für die Zukunft skizzierte.
In der letzten und sehr gut besuchten Session lauschten wir Patrick Möller, der uns erklärte, was Transmedia Storytelling ist. Nach einem Grundkurs in Narratologie ging es darum, das Geschichtenerzählen auf mehrere Medien (TV, Internet, Smartphone etc.) auszubreiten, ohne den Inhalt jeweils nur auf das andere Medium zu kopieren. Stattdessen sollten die Eigenschaften des jeweiligen Mediums genutzt werden, um der Geschichte neue Facetten zu verleihen. Im Ergebnis gibt es nicht mehr die eine Geschichte, die sich in dem einen Buch nachlesen lässt. Vielmehr wird der Nutzer medial ‘eingepackt’, was ein tieferes Eintauchen in die Geschichte erlaubt. Patricks Beruf ist es, sich solche Geschichten auszudenken und sie technisch umzusetzen. Toller Job!
Und zack, schon war Ende. Die fünf Sessions vergingen wie im Flug! Ein gutes Zeichen. Den drei Organisatorinnen, die sich Herbergsmütter nennen, sei auf’s Herzlichste gedankt für die liebevolle und inspirierende Atmosphäre. Den Mutigen, die eine Session veranstalteten, sei für wertvollen Input gedankt. Im nächsten Jahr komme ich (oder eine Kollegin :-)) sehr gerne wieder.
Fazit
Positiv
- abwechslungsreiches Programm
- Follower treffen 🙂
- Suppe & Schnittchen
- Input, Input, Input
Nicht-ganz-so-positiv
- (in den von mir besuchten Sessions:) relativ viel Frontalunterricht (Vortrag + Powerpoint) mit wenig Interaktion
- kein WLAN (stattdessen Livestream. Vorschlag: wenn Streamviewer weniger als Besucherzahl, dann lieber WLAN für die Anwensenden)
(sa)
Sanierung von Haus Balchem: ein letzter Blick “zurück”
Ab heute ist es soweit: die Stadtteilbibliothek Haus Balchem muss wegen einer umfassenden Sanierung des gesamten Gebäudes für 8 Monate schließen. Im Juni 2014 wird die Bibliothek wieder eröffnet und mann kann gespannt sein, wie sie dann aussehen wird.
Deshalb gibt es hier noch einen letzten Blick auf die “alte” Bibliothek:
aFri
Karten gewinnen: Webcomics – Die Notwendigkeit zu Bloggen
Der Comic erobert sich neue Räume: Comicblogs sprießen wie Pilze aus dem Boden, und der autobiografische Comic findet heutzutage auf dem Bildschirm statt. Junge Zeichner erschließen sich ihr eigenes Publikum und veröffentlichen – oft ohne Verlagsbindung – kostenlos im Internet. Beweggründe gibt es viele: von der Bewerbungsmappe im Netz über die Notwendigkeit, eigene Geschichten zu erzählen bis zum direkten Kontakt zu den Lesern via Blogkommentar.
Die Comicblogger Flix, Leowald und digirev lesen aus ihren Blogs und stellen sich im Gespräch dem Comicpublizisten Klaus Schikowski.
Wann? Montag, 23.09.2013
Wo? Zentralbibliothek
Für die Veranstaltung verlosen wir 2×2 Karten unter allen, die hier bis zum 18. September (einschließlich) einen Kommentar hinterlassen. Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.
Viel Erfolg dabei! #daumendrück
(cd)
Da capo! Otto Sander
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=76Wn8ukDBzo]
* 30. Juni 1941 – † 12. September 2013
Schauspieler, Synchronsprecher, Hörspielsprecher
Otto Sander über seine Studienzeit:
“Da saß ich in der Bibliothek, das weiß ich noch heute, und habe die Aufführungsgeschichte der „Maria Stuart“ studiert. Ich wollte aber in die Praxis, nicht hinter Büchern hocken bleiben und bin dann parallel zur Schauspielschule gegangen.”
Filmausschnitt oben: Der Himmel über Berlin, 1987. Film von Wim Wenders. Otto Sander als Engel Cassiel, ab 0:50 allein im Bild.
gp
Glückliches Island
Dass Lesen und Bibliotheksbesuche das Leben länger und glücklicher machen, davon ist der isländische Dichter und Leiter der Bibliothek von Kópavogur, Hrafn Andrés Hardarson, überzeugt. Inwieweit e-books zur Lese- und Bibliothekskultur beitragen, interessierte seine Mitarbeiter Hallur Guðmundsson und Sigrún Guðnadóttir so sehr, dass sie die weite Anreise zur Stadtbibliothek Köln gerne in Kauf nahmen.
Den Kontakt stellte ein EKZ-Mitarbeiter her, der letztes Jahr in Island beruflich unterwegs war. Von den Kópavogur-Kollegen befragt, welche Bibliothek in Deutschland e-book-Vorreiter sei, kam spontan der Tip „Geht nach Köln!” Dr. Hannelore Vogt und das EU-Leonardo-Projekt ermöglichten den Besuch und so können jetzt Hallur und Sigrún eine Woche bei uns hospitieren.
Die beiden wollten aber nicht nur Informationen über die E-Ausleihe, sondern auch über PR und Management einer deutschen Großstadtbibliothek. Ergänzt durch viele Fachgespräche in den Abteilungen. Beeindruckt zeigten sie sich von den Möglichkeiten per E-reader an Lesestoff zu kommen (in Island sperren sich die Verlage diesbezüglich gegenüber Bibliotheken). Großartig finden sie das Moderations-Konzept unserer „Wissenswert”-Veranstaltungen, den Krimi-Automaten und die minibib. Und geradezu begeistert ist der aktive Bassist Hallur von den musikalischen Möglichkeiten auf der 4. Etage.
gp
P.S.: Warum in Island Bücher wie ein Jungbrunnen wirken und die Intelligenz erhöhen (s.o. erster Satz) kann man hier nachlesen.
Die Bibliothek als Kulisse für Fotoshootings – ein Trend?
Komisch eigentlich, dass wir zwischen unseren Regalen nicht ständig über sich fotografierende Paare oder Kinder mit Nickelbrillen stolpern. Wenn man sich im Netz die Fülle an Fotoshootings mit Bibliotheksregalen im Hintergrund ansieht, müsste man meinen wir könnten Stromkosten sparen, indem wir einzig auf das Blitzlicht unserer Besucher setzen. Vielleicht ist dies aber noch ein US-amerikanischer Trend, der noch ein wenig braucht um bei uns anzukommen. Solange lassen wir die Deckenbeleuchtung also noch an, keine Sorge.
Tipps für gelungene Fotoshooting-Kulissen via Etsy.com:
Sogar auf Pinterest, der persönlichen Pinnwand im Netz, finden sich ganze Sammlungen von Fotos in Bibliotheksumgebung. Hier sehr beliebt: Knutschen zwischen den Regalen:
Auch für Familienfotos eine gern genutzte Kulisse. Da werden Kinder zu kleinen Professoren und Literaten mit Hornbrille:
Und dann gibt’s auch die Werbeindustrie, die sich dann was ganz anderes einfallen lässt. Und einen kleinen Skandal lostritt. Wir lassen das hier mal auf dem Link beruhen. 😉
(mks)
Bücherzwerge – eine literarische Krabbelgruppe in Bocklemünd
Im Zentrum der Bücherzwerge steht die Sprach- und Sinnesförderung der Kleinsten (von 6 Monaten bis 2 Jahre) mit Liedern, Singspielen, Kniereitern und Fingerspielen. Wir sehen uns gemeinsam ein Bilderbuch an oder die Kleinen stöbern mit ihren Eltern in einer Bilderbuchkiste.
Am 08.10. um 10.15 Uhr geht es los, Dauer ca. 45 Minuten. Weitere Termine sind der 15.10. und 22.10.
Der Eintritt ist frei – Anmeldung erforderlich
Wir freuen uns auf Euch!
Stadtteilbibliothek Bocklemünd-Mengenich
Görlinger Zentrum 13-15
50829 Köln
Tel.: 0221503276
E-Mail: bocklemuend@stbib-koeln.de








