Wii-Dance, Vol.2 – Girls Only!

So oder zumindest so ähnlich sieht es aus, wenn tanzwütige Girls Spaß an der
Wii-Konsole haben. Und das ganz anders, als man Wii spielen sonst so kennt:
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=l50j5eR81as&w=420&h=315]

Am nächsten Dienstag wird es laut in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd – und zwar mit voller Absicht.Motivierte Mädels ab 8 Jahren treten tänzerisch gegeneinander an und zeigen, was sie können; die beste Tanzmaus darf sich über die neue “Bravo Hits”-CD freuen – wir freuen uns auf eine fröhliche Runde mit bewegungsfreudigen Girls. Und wii!

Dienstag, 10. Juli // 16 bis 18 Uhr

Stadtteilbibliothek Bocklemünd
Görlinger Zentrum 13 – 15
50829 Köln
Telefon: 0221 / 50 32 76

(Isabel Thum)

Eine schrecklich nette Bibliothekarin

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=KCRZo7ly_v8] 

Beim Stöbern auf dem Speicher entdeckt Al unter anderem ein Buch aus der Bibliothek, das er sich 1957 ausgeliehen hat. Al hat das Buch nie zurückgegeben, weil er sich schon als Junge vor der unausstehlichen Bibliothekarin Mrs. De Groote gefürchtet hat. Als Al in die Bibliothek kommt, sitzt die alte Dame immer noch am Schalter…

Wer Spaß hat am Bundy-Witz und Bibliotheken mag, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten. Die „Familien”-Sitcom strapaziert so jedes denkbare Klischee bis zur Schmerzgrenze und deshalb muss in diesem Fall auch die Bibliothekarin dran glauben. Lu Leonard in der Rolle von Miss DeGroote löst diese Aufgabe so unnachahmlich, dass man sie glatt nominieren würde, gäbe es einen Oscar für die beste Darstellung einer Bibliothekarin.

 gp

Das Fundlesezeichen der Woche

Eigentlich schon fast wieder eine optische Täuschung – zumindest so als Foto (wer sieht den Fehler? ;)). Ein Lesezeichen kann man das zugegebenermaßen nicht wirklich nennen, höchstens jemand wollte damit seine letzte Position auf einem Brettspiel unserer Kinderbibliothek markieren. Sollte hier jemand den Lieblingswagen seines Juniors erkennen, dann kann er sich gerne melden.
 

(mks)

Warum Babys schon mal schlauer sind als Erwachsene!

 [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=_JmA2ClUvUY]

Sabbern, brabbeln und Windeln abfüllen, das ist die landläufige Meinung über das Know-How von Babys. Mehrheitlich Männer aber auch viele Frauen denken so. Den Gegenbeweis tritt dieses Video an. 56 Millionen Mal angeklickt, belegte es letztes Jahr den 4. Platz in den YouTube-charts und hängte locker Lady Gaga und Co. ab. Inzwischen liegen die 17 Monate alten Zwillinge Sam und Ren McEntee bei 70 Millionen. Und vermutlich werden sie irgendwann auch Justin Biebers  “Baby” mit seinen 700 Millionen überholen.

 Aufmerksame Lauscher von Ren und Sam verstehen, dass es in deren Diskussion um das Rätsel des verlorenen Sockens geht. Ein Problem für das die meisten Erwachsenen keine vernünftige Erklärung finden können. Unsere Babys dagegen besprechen alle Aspekte und Möglichkeiten ausgiebig, gestenreich und mit Humor (wozu manche Erwachsene längst nicht in der Lage sind). Und sie finden des Rätsels Lösung ohne sie uns zu verraten.

gp

P.S.: Sprechende Babys treffen sich auch in der Stadtbibliothek. In der etwas anderen Krabbelgruppe, den “Bücherbabys” geht es auch um Sprache, um das Anschauen, Wiedererkennen und Benennen!

Geek Content: Eine interaktive Animation von Größenverhältnissen

Wusstest ihr dass Transistoren mittlerweile kleiner sind als der Hepatitis-B-Virus? Dass das größte Bakterium größer ist als ein Salzkorn? Und dass Deimos, einer der Mars-Monde, gerade einmal so groß ist wie der Mount Everest? Zwei kalifornische Schüler namens Cary und Michael Huang haben 2010 eine faszinierende interaktive Animation erstellt und diese 2012 noch einmal aktualisiert und graphisch verbessert.
Das Ergebnis seht ihr unter The Scale of the Universe 2.
Und wer nur schnell mal reingucken möchte, dem wird hier die Scrollarbeit abgenommen:

(Mit “Geek Content” bringen wir euch geekige Blogbeiträge im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne)

(ba)

Elternseminar am kommenden Dienstag in der Zentralbibliothek Köln


Am Dienstag, den 26. Juni findet um 10 Uhr wieder ein Elternseminar bei uns statt. Das Seminar richtet sich an mehrsprachige Eltern sowie an ErzieherInnen, LehrerInnen und Multiplikatoren (Deutsche Eltern sind natürlich auch willkommen und werden nicht ausgeschlossen). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist dringend erforderlich (s.u.).

Im Rahmen des etwa zweistündigen Seminars erfahren die Teilnehmenden jede Menge Wissenswertes rund um die Einbindung der Herkunftssprache in den familiären Alltag:

  • über die Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung der Sprach- und Lesekompetenz,
  • über geeignete Literatur für verschiedene Altersstufen und
  • darüber, wie man Kinder an das Lesen heranführen kann.

In einer Pause wird deutscher Kaffee und türkischer Tee gereicht. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, an einer Führung durch unsere Kinderbücherei teilzunehmen.

Für das Seminar gibt es noch freie Plätze: Bitte meldet Euch schnell an – am besten telefonisch bei Gabriele Ceseroglu (Fon: 0174 877 97 21) oder per E-Mail an Waltraud Reeder-Dertnig (reeder@stbib-koeln.de).

(mks)

8 lohnende Websites zum getrosten Verweilen

Wer seine Zeit nicht nur mit social media à la facebook, dem schwankenden Online-Wetterbericht und seinem Mailprogramm verbringen will, jenseits seiner bekannten Anlaufstellen mal Qualität gepaart mit Spaß sucht, für den könnten die aktuellen Preisträger des Grimme Online Awards für Abwechslung auf dem Bildschirm sorgen:
Twitterer im Portät
Neben dem YouTube-Kanal MusikTraining mit Videos zum Erweitern seiner Musikkenntnisse und den bereits von uns in der Vergangenheit vorgestellten berlinfolgen, fiel mir besonders das Format 140 Sekunden auf. Hier werden originelle Twitterer vorgestellt – anstatt mit den für Twitter vorgegebenen 140 Satzzeichen in 140 Sekunden mit Bild und Ton.
Die Jury des Wettbewerbs hat das Ganze recht schön zusammengefasst:

“Themen werden im Internet einmal mehr anders erzählt, anders präsentiert, die Leserschaft wird anders beteiligt.” Dabei kristallisiere sich “eine neue Strömung heraus, die verstärkt einen Protagonisten in den Mittelpunkt stellt: den Menschen” (Zeit Online)

(mks)

Geek Content: “Ico & Shadow of the Colossus” für die PS3

Letztes Jahr erhielten mit “Ico” und “Shadow of the Colossus” zwei großartige PlayStation-Klassiker einen neuen Anstrich (sprich: verbesserte Grafik) und erschienen unter kombiniertem Titel als PS3-BluRay. Klassiker heißt in dem Fall: Die Spiele stammen ursprünglich aus den Jahren 2001 (Ico) und 2005 (Colossus). Dank des Neu-Releases kam auch die Stadtbibliothek (und damit ich) in den Genuss dieser beiden atmosphärischen, fast kunstvollen Videospiele.
Bei Ico spielt ihr einen kleinen Jungen, der auf Grund der ihm gewachsenen Hörner von der verängstigten Dorfgemeinschaft ausgestoßen und in eine scheinbar verlassene Festung verbannt wird. Dort macht er die Bekanntschaft eines jungen schüchternen Mädchens namens Yorda. Mit ihrer Hilfe könnte er der magisch versiegelten Festung entkommen, doch Schattenwesen wollen die Flucht des Mädchens verhindern. Im Spiel geht ihr mit Yorda eine enge Bindung ein, da ihr sie buchstäblich an die Hand nehmen und beschützen müsst.
Bei Shadow of the Colossus spielt ihr einen jungen Mann, der zu einem entlegenen Tempel reitet, um ein totes Mädchen wiederbeleben zu lassen. Die Gottheit des Tempels willigt ein, stellt ihn aber vor die Aufgabe, die Umgebung des Tempels zunächst von 16 mächtigen Kolossen zu säubern. Auf dem Rücken eures Pferdes erkundet ihr die weitläufige und abwechslungsreiche Landschaft und tretet in epischen Kämpfen gegen gigantische, verwitterte, moosbewachsene Kreaturen an. Jeder Koloss hat dabei seine eigenen Stärken und Schwächen, die es herauszufinden gilt.
Ein kurzer Clip für einen kurzen Einblick in die Spiele (beide USK 12):
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=TtwsWMOlfpo]
(Mit “Geek Content” bringen wir euch geekige Blogbeiträge im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne)

(ba)

Ich lese gerade… Benjamin Stein

Replay

Copyright: Nikolaus Heidelbach
Klaus Bittner

Ich bin aber wirklich!” sagte Alice und fing an zu weinen. “Du machst dich kein bißchen wirklicher, indem du weinst”, bemerkte Tweedledee, “hier gibt es nichts zum Weinen.” “Wenn ich nicht wirklich wäre, dann könnte ich ja gar nicht weinen.” “Du nimmst doch hoffentlich nicht an, dass das wirklich Tränen sind?” (Lewis Carroll, Through the Looking-Glass)

Ganz ruhig wird in Replay erzählt, was es mit einem UniCom auf sich hat. Es hat kein Gewicht, und nur ein dezentes Leuchten an der Schläfe verrät Mitmenschen, wer ein solches Implantat trägt. Das UniCom ermöglicht es Menschen, alle erlebten Situationen ihres Lebens nach Lust, Laune und (ganz wichtig) Variationen wieder erleben zu lassen. Verführerisch, da es wie Internet funktioniert: man kann sich stets online bewegen, ohne Kabel, ohne Gerätschaften. Ed Rosen, der es mit erfunden hat, trägt es von Anfang an, denn er ist Informatiker und maßgeblich am Erfolg dieses Projektes beteiligt.
Ja und dann merkt man ganz klammheimlich, dass es jetzt spannend wird, denn man steckt schon längst drin in einem Vexierspiel: Was oder wo ist eigentlich DIE Realität?! Und wo ist eigentlich Ed Rosen?
Verlag C.H. Beck, 176 Seiten, € 17,95
 

Den Roman findet Ihr auf der 2. Etage der Zentralbibliothek unter “U Stein, Benjamin”.

bit/mks