Hast Du vielleicht noch alte Audio-Kassetten, die Du selbst aufgenommen, besprochen oder besungen hast Zuhause und kein passendes Gerät zum Anhören?
Dann digitalisier bei uns Deine alten Kassetten!
Die Kassettenbar befindet sich in der Zentralbibliothek auf der 4. Etage. Hier kannst Du alte Audio-Kassetten in das MP3-Format umwandeln und auf einen USB-Stick oder eine SD-Karte spielen. Das Übertragen geht ganz einfach – eine Schritt-für-Schritt Anleitung hilft Dir dabei.
Dafür musst Du einfach die gewünschte Kassette und einen USB-Stick oder eine SD-Karte mitbringen. Du kannst an unserer Informationstheke gegen Pfand Kopfhörer erhalten, aber auch eigene Kopfhörer lassen sich an dem Gerät anschließen.
Jetzt benötigst Du nur noch etwas Zeit, da die Kassetten 1:1 überspielt werden und schon kann es losgehen!
Übrigens, die Kassettenbar bereichert somit unsere schon vorhandenen Digitalisierungsgeräte.
Wir haben außerdem noch eine Vinyl-Bar für Schallplatten und die Film-Bar für VHS-Kassetten. Falls Du also noch Videos aus Deiner Kindheit hast, kannst Du auch diese erhalten und so zum Beispiel Deinen Freunden und Verwandten zeigen.
Bei Fragen wende Dich gerne an uns. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Endspurt für die Mini Maker Faire! In etwas über einer Woche geht es los und wir sind noch fleißig am Organisieren, Deligieren, Kommunizieren . Übrigens: Das Hashtag für die Veranstaltung lautet #mfk16. 🙂
4Makers aus Hannover sind ein Zusammenschluss aus Makern, die den 3D-Druck an die breite Masse vermitteln möchten. Auf ihrer neuen Plattform bieten sie zum Beispiel kostenlosen Support zu allen Fragen rund um 3D-Druck. An ihrem Stand könnt ihr einen 3D-Scanner und verschiedene 3D-Drucker ausprobieren. Lasst etwas einscannen!
… und dann gibt es ja auch noch uns. Wir stellen auf der vierten Etage in gewohnter Manier unseren 3D-Drucker und Virtuelle Realität aus. Ihr könnt etwas drucken lassen oder die VR testen oder euch im Makerspace von unseren Auszubildenden allerlei Hardware nahebringen lassen. Zum Beispiel: MaKey MaKey, littleBits, Schneideplotter und mehr. Kommt rein, wir freuen uns!
In der vergangenen Woche haben wir eine kleine Delegation, bestehend aus drei Bibliotheksmenschen, nach Brüssel ins EU-Parlament geschickt: Meike, Bettina und Sebastian.
Unter dem Label #GenerationCode versammelte die Kampagne Public Libraries 2020 (welche zur Reading & Writing Foundation gehört) etliche Bibliotheken aus ganz Europa, um Politiker von der hervorragenden Funktion dieser Institutionen für digitale Bildung zu überzeugen. Denn: Die Bevölkerung Europas ist, statistisch gesehen, nicht besonders medienkompetent. Es fehlt an Kenntnissen über Internet, digitale Medientechnologien und vor allem: Programmierung. Viele glauben, dass die Fähigkeit zum Coding von Software/Hardware in naher Zukunft so wichtig wird wie Lesen und Schreiben. Bibliotheken können hier einen riesigen Beitrag leisten. Das ist vielen Politikerinnen und Politikern aber nicht bewusst. Und darum sind wir gerne der Einladung von #GenerationCode gefolgt und haben in Brüssel mit Parlamentariern diskutiert und ihnen gezeigt, dass Bibliotheken mehr sind als Häuser mit Büchern darin. Und warum sie dringend Rückendeckung aus der Politik, auf Landes- wie EU-Ebene, verdienen. Insgesamt präsentierten sich zehn verschiedene EU-Staaten mit Robotern, Makerspaces, Projektionen, Coding-Workshops, experimentellen Anwendungen und vielem mehr. Kollegin Meike hat ein tolles Video dazu gedreht.
Abschließend möchten wir uns gerne der Abgeordneten Julia Reda anschließen, die Anlass und Ziel der Veranstaltung erkannt hat. Es war großartig!
Seid ihr zwischen 12 und 17 Jahren und habt Lust mithilfe der “Märchen von Beedle dem Barden” – bestens bekannt von Harry Potter – musikalisch kreativ zu werden? Dann seid ihr beim dreitägigen kostenlosen Workshop „Buch trifft Beat“ richtig. Eines der “Märchen von Beedle dem Barden” ist euch sicherlich aus den Harry Potter Filmen bekannt – Das Märchen von den drei Brüdern! [youtube https://www.youtube.com/watch?v=e2a8tEpUBLA?rel=0]
Hinter dem Motto steht der Gedanke, dass digitale Medien zahlreiche Möglichkeiten bieten, Literatur aufzugreifen und umzudeuten. Ihr werdet angeleitet, digitale Instrumente und Plattformen einerseits interaktiv für das eigene kreative Erzählen zu nutzen und euch dabei andererseits kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen. -Mit iPads könnt ihr neue und eigene erzählerische Welten schaffen – egal ob im Hörspiel, über Geräusche und Klänge, über einen eigenen Song, per Beat-Box-Interpretation oder via elektronischem DJ-Set – euren Ideen sind ganz bewusst keine Grenzen gesetzt. An drei aufeinanderfolgenden Terminen im November werden somit ganz unterschiedliche kreative und musikalische Projekte entstehen, deren Ziel ist es, tradierte Erzählformen aus Büchern in digitale Medieninhalte zu übertragen. Wann: 9.11., 16.11., 24.11. jeweils von 15-18 Uhr Wo:Stadtteilbibliothek Nippes Anmeldung ab sofort unter gaming@stbib-koeln.de Weitere Informationen: gaming@stbib-koeln.de oder 0221 221 23586 Der Workshop findet in Kooperation mit der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW statt. Gefördert durch:
Hier stellen wir euch die nächsten fünf Projekte vor, die auf unserer Mini Maker Faire zu bestaunen sein werden. Außerdem haben wir die Blogseite zur Faire ein bisschen ausgebaut. Schaut sie euch an!
In Nürnberg ist man amazon um Lichtjahre voraus: Mit diesem Selbstbau-Bestellknopf könnt ihr verschiedene Produkte per Knopfdruck in eine Einkaufslisten-App hinzufügen. Am Stand könnt ihr euch das Projekt erklären lassen, selbst einen Knopf konstruieren und gegen Materialkosten mit nach Hause nehmen. DIY-Smart Home!
Unter diesem Motto hat die 3. Etage der Zentralbibliothek ein neues Angebot ins Leben gerufen. Geplant sind Workshops, Impulsvorträge und Ausstellungen zu aktuellen fächerübergreifenden Trendthemen.
Wir beginnen mit:
Gesunde Ernährung (Oktober – Dezember 2016)
Achtsamkeit (Januar – März 2017)
Verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche (April – Juni 2017)
Diese Zyklen umfassen Themen aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Pädagogik, Religion, Philosophie und Esoterik. Mit der Reihe möchten wir das besondere Ambiente des Forums Lernwelt verstärkt nutzen. Auch bereits bestehende Veranstaltungsformate wie den hausinternen Workshop (Süßigkeiten ohne Zucker) beziehen wir mit ein. Den Auftakt bildet ein Vortrag von Frau Dr. rer. medic. Min Zhao-Höhn zur chinesischen Ernährungslehre. Diese ist weit über 3000 Jahre alt und ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Ernährung nach den fünf Elementen basiert auf der Lehre der fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Nach der TCM stärkt eine harmonische und ausgewogene Ernährung Körper und Geist. Im Vortrag erfahrt ihr mehr über die Beziehung zwischen den fünf Elementen, dem Yin und Yang Prinzip und den Menschen und bekommen auch einen Eindruck von der praktischen Umsetzung der chinesischen Ernährungslehre in der westlichen Küche. Datum: 27.10.2016 Ort: Forum Lernwelt 3. Etage der Zentralbibliothek Zeit: 18 – 20.00 Uhr Eintritt: 7,- Euro Eine Anmeldung kann erfolgen unter der Telefonnummer 0221 / 221-23937 oder per Email an: zb-paedagogik@stbib-koeln.de
Wir danken der Gesellschaft der Chinafreunde für die gelungene Kooperation und freuen uns auf Frau Dr. Zhao-Höhn und auf euer zahlreiches Erscheinen!
Am 5. November steigt unsere Mini Maker Faire. Wir sind sehr gespannt und freuen uns drauf! In den kommenden Wochen werden wir euch in loser Reihenfolge zeigen, welche spannenden Projekte wir im Haus haben werden. Let’s ride the hype train!
Heute war es soweit: Wir haben einen großen Karton geöffnet und einen kleinen NAO in die Welt gehoben! Unser erster humanoider Roboter! In unserer EDV-Abteilung wurde er mit Strom und Internet versorgt und stand wenig später mit den Worten OGNAK GNOUK auf. Er schaute vom einen zum anderen, blinzelte und schien manchmal zu erröten. Nun schauen wir, was wir ihm so alles entlocken und beibringen können. Am 7. Oktober kommt seine große Schwester zu Besuch. Schülerinnen und Schüler der Kölner Liebfrauenschule gewannen letztes Jahr mit ihrer NAO-Dame einen deutschlandweiten Programmierwettbewerb für NAO-Roboter und waren auch dieses Jahr wieder sehr erfolgreich. Am 7.10. um 16 Uhr treffen die beiden NAOs in der Zentralbibliothek aufeinander und ihr seid alle herzlich dazu eingeladen! Am 28. November sind wir mit unserem NAO dann auf dem Tag der Medienkompetenz im Düsseldorfer Landtag zu Besuch. Bis dahin wird er sicher schon einiges dazugelernt haben! ()°.°)
Vor einem Monat passierte etwas wunderbares in den deutschen Twitter-Gefilden. Der IOC hatte gerade strenge Social-Media-Regeln für Olympia-Teilnehmende und Unternehmen bekannt gegeben und die Twitteria schüttelte fassungslos den Kopf. Doch aus trotzigen und aufmüpfigen Reaktionen brach bald herrlichste Kreativität hervor. Die “Herbergsmütter“, ein Kölner Kultur-Power-Trio bestehend aus Wibke Ladwig, Ute Vogel und Anke von Heyl, sponnen ein paar Tweets lang über die Konsequenzen der Regularien und riefen dann (in Anlehnung an die Panhellenischen Spiele) die #pantwitterspiele aus.
Die etwas andere Olympiade (Abb.: Herbergsmütter) Am 5. August, pünktlich zur großen Eröffnungsfeier in Brasilien, begann auch in ihrer Twitter-Timeline ein buntes Durcheinander von Fackelläufern, Athleten, Zeremonien und Zuschauerreaktionen und immer mehr Twitterer sprangen auf den Zug auf. So viele, dass auch wir davon Wind bekamen und uns die Tweet-Flut zu erklären versuchten. Bald hatten wir begriffen: An jedem geraden Tag bis zum 21. August würde es eine neue Disziplin bei den #pantwitterspielen geben. An jedem ungeraden Tag würden die Herbergsmütter die Einreichungen vom Vortag sichten und die kreativsten und schönsten Beiträge ehren. Wir sind angetreten und wir möchten euch berichten wie wir die #pantwitterspiele erlebt haben. Dabei zeigen wir euch sowohl unsere eigenen Umsetzungen als auch ein paar ausgewählte Schätze anderer Sportler.
Disziplin 1: Verbeugen, Umarmen, Herumkugeln Spätestens nach der Verkündung der ersten Disziplin war klar, dass in den nächsten Tagen niemand sein Sport-Outfit anziehen und Dehydration fürchten musste. Die #pantwitterspiele waren ein Fest des Wortes und der Bilder, der Verspieltheit und Kreativität. Es war eine liebevolle Aktion mit viel Flausch, wie wir auf Twitter sagen. Und so wurde verbeugt, umarmt und herumgekugelt. Mit Menschen, Tieren und Büroartikeln, als Text, als Zeichnung, als Film. Wir entschieden uns für eine eigenwillige Interpretation in Textform: “Verb äugen in umarmendem Reim über das Herumkugeln”.
Ehrungen nach Disziplin 1 Am nächsten Tag warteten alle gespannt darauf, wie die Ehrungen aussehen würden. Nicht Gold, Silber, Bronze, sondern Güldenes, Buntes, Schräges, Gebasteltes, Verziertes. In mühevoller Kleinarbeit widmeten sich die Herbergsmütter den Tweets der Athletinnen und Athleten. Hier eine kleine Auswahl der Ehrungsobjekte.
Disziplin 2: Schönschreiben Nach den schönen Tweets der ersten Disziplin und liebevollen Ehrungswelle merkte man, wie der Ehrgeiz und die Hingabe der Sportler wuchsen. Für die zweite Disziplin zogen wir durchs Haus und sammelten Schöns von unseren Kolleginnen und Kollegen. Motto: “Ihr müsste nicht schön schreiben, ihr sollt nur ‘schön’ schreiben”.
Disziplin 3: Wattebauschkunststapeln Wer weiß wie viele Twitterer an diesem Morgen zur Drogerie liefen, um ihre Wattebauschsammlung aufzustocken. Aber wie immer war alles erlaubt. Und so stapelte sich viel Weiches und Weißes zu kleineren oder größeren Stapeln. Wir entschieden uns dagegen, unsere Erste-Hilfe-Packungen zu plündern und machten einen weichen Kollegenstapel.
Disziplin 4: Partyhutjonglieren Als rheinische Frohnatur ist man natürlich um einen Partyhut nicht verlegen. Als sich in privaten Beständen noch Jonglierbälle und Googly Eyes fanden, war das Ziel klar. Eine schöne Möglichkeit die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit der Vine-App zu verbessern. Eine Fortbildung sozusagen. 😉
Unser Bibliothekskollegen aus Düsseldorf jonglierten so schnell, dass man man meinen konnte sie hätten mehr als 2 Arme…
Disziplin 5: Schüttelreime Es war Sonntag, schönes Wetter und die Bibliotheksmenschen waren auf Balkonien und in der Region verteilt. Doch für einen Reim ist immer Zeit und mit Vine kannten wir uns ja jetzt aus. Das Zeitlimit bei Vine sind übrigens 6 Sekunden und bei diesem Video solltet ihr den Ton anschalten sonst entgeht auch die Dichtkunst. 😉
Disziplin 6: Luftsprünge Das Wetter war schön, die Kamera hatte Saft und das Sprungteam schaffte es über seine eigenen Schatten zu springen. 😉 Ach ja, und irgendwie hat sich noch der Dom in den Hintergrund geschmuggelt.
Andere Sportler wollten noch höher hinaus…
Und wieder andere hatten doch tatsächlich ein Trampolin. Beneidenswert.
Disziplin 7: Hausgymnastik Die vorletzte Disziplin bahnte sich an. Gymnastik in den eigenen vier Wänden. Während in der Düsseldorfer Bibliothek Armmuskeln trainiert wurden und eine der Veranstalterinnen in der Dusche Übermenschliches leistete, grübelten wir über Bücherwagen-Küren und DVD-Hochstapeln. Schließlich entschied sich der Kollege, in der Bibliothekarischen Kombination anzutreten: Hebefigur mir DVD-Balanceakt.
Disziplin 8: Lobpreisen Zwei Wochen waren rum und die letzte Disziplin sollte noch mehr als andere anderen den Flausch in uns wecken. Lobpreisen, lobhudeln, vergöttern, applaudieren. Jemandem sagen: “Hast du toll gemacht. Du bist dufte.” Und nach zwei Wochen in denen die Herbergsmütter anscheinend von morgens bis abends mit der Beantwortung von Tweets, dem Basteln von Lorbeerkränzen und dem Ehren von Athleten beschäftigt waren, galt unsere Lobpreisung ihnen.
Abschlussveranstaltung Am 21. August vollzogen die Herbergsmütter dann die Abschlussveranstaltung und um 11:04 Uhr wurde die Ewige Flamme der #pantwitterspiele zeremoniell ausgepustet.
Letzte Woche besuchte unser Gaming-Team die Gamescom, um Eindrücke und Ideen zu sammeln und vor allem so viele Spiele wie möglich auszuprobieren. Die Gamescom ist die weltweit größte Messe für interaktive Unterhaltungselektronik und neben der E3 in den USA auch eine der bedeutensten Messen, insbesondere für Video- und Computerspiele. Zahlreiche Hersteller aus aller Welt präsentieren an fünf Tagen neue Soft- und Hardware.
Die diesjährige Messe stand ganz im Zeichen von Virtual Reality. In fast allen Hallen konnten die Besucher in virtuelle Welten eintauchen. Sony, deren Playstation VR noch dieses Jahr im Oktober im Handel erscheint und dabei erstmals Preissegmente erreicht, die für eine breitere Masse geeignet ist, präsentierte sich groß auf der Messe. Unser Team hatte sich vorsorglich bereits im Voraus einen Timeslot gesichert und konnte so ohne lange Wartezeiten die Playstation VR testen. Wir konnten uns virtuell wie Batman anziehen, Billard spielen und den neu entwickelten Controller bei Farpoint testen. Der Stand für Batman Arkham VR hatte die Brillen sogar mit passenden Ohren ausgestattet – dies kann man bewerten wie man möchte, ein schöner Zusatz war es allemal. Die Immersion war auf jeden Fall sehr gut und das Spielerlebnis wurde durch die virtuelle Brille bereichert. Batman Arkham VR Oculus VR stellte neben der „normalen“ Oculus Rift mit Oculus Touch auch die neuen Controller für die Brille vor. Wir testeten „Ripcoil“. [youtube https://www.youtube.com/watch?v=N_0kMHcZDHM?rel=0&w=560&h=315]
In „Ripcoil“ stehen sich zwei Spieler in einer virtuellen Arena auf schwebenden Plattformen gegenüber und versuchen eine Frisbee ins gegnerische Tor zu werfen. Über das Headset von Oculus VR kann man sich außerdem mit seinem Gegner – der physisch vor Ort in einem benachbarten Raum untergebracht ist – unterhalten. Durch leichte Bewegungen des eigenen Körpers nach links und rechts bewegt man sich auch im Spiel entsprechend und kann mithilfe der Controller versuchen die Frisbee abzufangen. Ist die Steuerung am Anfang noch ungewohnt und seltsam, so findet man sich doch schnell in die Technik ein. Bereits in der zweiten Spielrunde konnten wir wesentliche Verbesserungen in Werf- und Bewegungstechnik feststellen und auch das Tragegefühl war sehr angenehm.
Die Oculus Rift könnt ihr bei uns auf der vierten Etage bereits jeden Mittwoch von 17-18 Uhr vor Ort testen. Die Samsung Gear VR ging auf der Messe noch einen Schritt weiter und ergänzte mithilfe von hydraulischen Sitzen auch noch die vierte Dimension. Bei Samsung Gear VR 4D fuhren wir virtuell in einem amerikanischem Vergnügungspark Achterbahn. Das Tragegefühl der Brille war etwas schlechter als beim Rest der ausprobierten VR Brillen – die Immersion führte jedoch erfolgreich das Schwindelgefühl einer richtigen Achterbahn herbei. Wie das aussah könnt ihr hier sehen: [youtube https://www.youtube.com/watch?v=NKzr_7VPHRQ?rel=0&w=560&h=315] Samsung Gear VR 4D – Achterbahn fahren im Vergnüngspark Auch die HTC Vive war vor Ort vertreten und zeigte Spiele wie z.B. Bogenschießen. Die HTC Vive könnt ihr bei uns auf der vierten Etage jeden Freitag von 17-18 Uhr ausprobieren. Anbei Eindrücke von weiteren VR-Stationen.
In vielen dargebotenen Spielen wurde auch der Trend „gemeinsames Spielen (in virtuellen Welten)“ deutlich. Ob nun bei „Headis“ (Tischtennis mit Softball und dem eigenen Kopf als Schläger), „Need for Seat“ (Hindernisparcour mit einem Bürostuhl absolvieren), verschiedenen (virtuellen) Kartenspielenvarianten von bekannten Spielen wie The Witcher oder der stärkeren Immersion durch Green Screen statt Virtual Reality. So wurden zwei unserer Mitarbeiter zum Teil des Mafia 3 Trailers. Der Stand zum Spiel erhielt den Preis für das beste Standkonzept bei den Gamescom Awards. Die Spieleanbieter haben viel aufgefahren, um zu beeindrucken – erfolgreich wie wir finden! Mittlerweile können die Besucher nicht nur Schlüsselanhänger und T-Shirts mit nach Hause nehmen, sondern auch Fotos oder animierte gifs und Videos von sich und ihrem Spielerelebnis. Insgesamt war es laut, die Schlangen lang, die Füße irgendwann müde – aber vor allem war es sehr spannend und wir arbeiten mithilfe der zahlreichen Eindrücke an neuen Veranstaltungsideen und Ergänzungen unserer Hardware für unser eigenes Angebot. Abschließend möchten wir noch das Platine Festival erwähnen, welches flankierend zur Gamescom seit 2010 stattfindet. Das Festival bietet eine Plattform für Künstler und Entwickler aus ganz Europa, die sich im Spannungsfeld zwischen elektronischer Kunst und alternativen Spielformen bewegen. Dieses Jahr wurden die meist interaktiven Kunstwerke in sechs urbanen Locations in Köln-Ehrenfeld präsentiert. Wir empfehlen, sich nächstes Jahr selbst einen Eindruck zu verschaffen und das Staunen neu zu lernen. [youtube https://www.youtube.com/watch?v=1SNrJbNXlgU?rel=0&w=560&h=315]