Schon gelesen? Teil 39 – Bücher von Jess Kidd

Mysteriöse Krimis mit Fantasy-Elementen

„Die Ewigkeit in einem Glas“ und andere Bücher von Jess Kidd

Drei Bücher hat die britische Autorin Jess Kidd bis jetzt geschrieben und ich hoffe, es werden noch mehr. Auch wenn ihre bisherigen Romane nicht Teil einer Buchreihe sind, verbindet sie doch einiges: Es sind alles skurrile Krimis mit Mystery Elementen. Und die Hauptperson kann immer einen oder mehrere Tote sehen und auf unterschiedliche Weise mit ihnen kommunizieren. Wirklich gruselig oder bösartig sind die Toten dabei nie. Beängstigend und gefährlich sind hier nur die Lebenden.

In „Die Ewigkeit in einem Glas“ ist es die hartgesottene Privatdetektivin Bridie Devine, die sich mit dem toten Boxer Ruby Doyle unterhalten kann bzw. muss. Denn Doyle weicht ihr nicht von der Seite. Dies ist aber nicht das einzig Seltsame, was im viktorianischen England vonstattengeht. An Bridies aktuellem Detektivfall stimmt etwas ganz und gar nicht. Sie wurde von Sir Edmund beauftragt, seine verschwundene Tochter Christabel zu finden. Jedoch verschweigt Sir Edmund wichtige Informationen und zeigt sich auffallend wenig kooperativ beim Aufspüren seines Kindes. Außerdem ist Bridie nicht die Einzige, die das sonderbare Mädchen finden will. Und die Absichten ihrer Konkurrent*innen sind weit weniger ehrenhaft als ihre eigenen. Denn Christabel ist alles andere als ein normales Kind. Und auch weit weniger hilflos als Bridie zunächst annimmt.

Ganz nebenbei muss sich die Heldin der Geschichte natürlich auch noch ihrem gefährlichsten Widersacher stellen und endlich ergründen, woher sie den charmanten Haudegen Ruby Doyle kennt.

Die Romane von Jess Kidd sind originelle Geschichten, verfasst in einem besonderen Schreibstil, der mir sehr gut gefällt. Skurrile, aber dennoch irgendwie liebenswürdige Charaktere wie Bridies zwei Meter großes, backenbärtiges Hausmädchen runden das Gesamtbild dann nochmal ab.  

Wem das Setting – düsteres viktorianisches London (teilweise recht eklig) – nicht zusagt, dem kann ich stattdessen ihre anderen Krimis „Der Freund der Toten“ und „Heilige und andere Tote“ empfehlen.

Bonuspunkt: Dass Jess Kidd aussieht wie ein Double der Superheldin Jessica Jones, erhöht ihren Coolness-Faktor noch mehr.

Abstimmung für das Bloody Cover 2021

Gesucht wird das beste Krimi-Cover

Dieses Jahr feiert das Bloody Cover sein 20. Jubiläum. Was das ist?
Eine Jury (in Zusammenarbeit mit dem SYNDIKAT und krimi-forum.de) hat aus 600 Krimi-Neuerscheinungen 12 Finalisten gewählt. Nun dürfen alle Krimibegeisterten aus den Nominierten das schönste, schaurigste oder einfach passendste Cover auswählen. Die Abstimmung erfolgt bis zum 28.03.2021 online unter www.krimi-forum.de.

Normalerweise stellen wir diese Bücher auch in der Zentralbibliothek aus und die Abgabe eines Stimmzettels ist vor Ort möglich. Aus bekannten Gründen ist das in dieser Form dieses Jahr nicht durchführbar. Den, mit der Abstimmung verbundenen, attraktiven Buchpreis, möchten wir unseren Besucher*innen aber nicht vorenthalten, daher findet die Stimmabgabe online statt: Unter Angabe des Namens (Vor- und Nachname), der Emailadresse und der Bibliotheksausweisnummer (sofern vorhanden), kann bis zum 27.03.2021 per Mail an zb-literatur@stbib-koeln.de für einen Favoriten gestimmt werden.

Diese zwölf Cover stehen zur Auswahl:

Die Gewinner*innen werden nach Ablauf der Frist per Mail von uns benachrichtigt und können den Gewinn nach Wiederöffnung in der Zentralbibliothek abholen. Viel Glück!

Schon gelesen? Teil 38 – “Mephisto”

“Mephisto” von Klaus Mann

Der begnadete Schauspieler Hendrik Höfgen macht Karriere. Mitte der 1920er Jahre zuerst im Hamburger Künstlertheater, wo er schnell zum Publikumsliebling avanciert. Politisch sieht er sich selbst eher links und er verachtet die Nazis, aber öffentlich möchte er sich lieber nicht zu sehr festlegen. Als Hamburg zu klein wird für sein großes Ego, macht er Karriere in Berlin, wird auch hier schnell Publikumsliebling, ist sogar international als Filmschauspieler erfolgreich. Dann kommen die Nazis an die Macht. Sein Widerwille gegen die rechtsradikale Diktatur währt nur kurz; zu süchtig ist er nach dem Ruhm und der Begeisterung des Publikums. So beschließt er, die hässliche Politik auszublenden und auch unter dem neuen Regime den Erfolg zu suchen. Unter dem Protektorat des Ministerpräsidenten macht er auch im „Dritten Reich“ ganz groß Karriere und wird sogar Intendant des Staatstheaters. Nur in einem kurzen späten Moment der Einsamkeit erkennt er, dass er für seine Karriere nicht nur seine Ehe und viele Freundschaften geopfert, sondern auch seine Seele verkauft hat.

Die Parallelen zur Karriere von Gustav Gründgens – eines ehemals engen Freundes und Ex-Schwagers von Klaus Mann – sind offensichtlich. Dennoch wird man diesem großartigen Roman nicht gerecht, wenn man ihn nur als „Schlüsselroman“ betrachtet. Nicht nur ist es dem Autor hervorragend gelungen, den Typus des opportunistischen Karrieristen auf schaurige Weise lebendig werden zu lassen. Auch stellt er sehr klar heraus, wie die Verharmlosung und das Verdrängen des aufkeimenden Nationalsozialismus den Aufstieg der Nazis erst ermöglichten. Klaus Mann schrieb das Buch im Jahr 1936; er selbst war – wie die gesamte Familie Mann – da schon seit 3 Jahren im Exil. So ist sein Buch auch ein verzweifeltes Plädoyer gegen den Nationalsozialismus: eindringlich, packend, sarkastisch, glaubhaft, an manchen Stellen fast prophetisch.

Unbedingt sehenswert ist auch die Verfilmung von István Szabó mit einem herausragenden Klaus Maria Brandauer.

Schon gelesen? Teil 37 – „The Crown“

Nach der Buchempfehlung zu „The wicked wit of Queen Elizabeth II“ von Karen Dolby stellen wir heute ein weiteres Buch rund um die Queen und ihre Familie vor.

„The Crown – Die ganze Geschichte“ von Robert Lacey

Es gibt unzählige Bücher über die britisch royale Geschichte. Dieses Buch kombiniert die Bilder und den Inhalt der erstklassig gemachten 1. Staffel der Serie „The Crown“ mit der Realität.

Erzählt wird die Lebensgeschichte von Queen Elizabeth II. Die Handlung zeigt den Zeitraum von 1947-1956 im Leben der Queen und ihrer Familie. Im Vorwort erklärt Peter Morgan (Schöpfer der Serie), dass Robert Lacey, ein britischer Historiker, in diesem Buch die Fakten und die Fiktion sehr gut zu trennen vermag.

Es werden die einzelnen Folgen besprochen, und zwar mit Handlung und Darstellung der jeweiligen relevanten Charaktere. Zudem werden Bilder der Schauspieler in ihren Rollen und ihre realen Vorbilder gegenübergestellt. An dieser Stelle fällt die Detailgenauigkeit der Produktion besonders ins Auge.

Die Geschichte der britischen Monarchie wird sehr flüssig und spannend erzählt und kann auch ohne das Schauen der Serie genossen werden.

Schon gelesen? Teil 36 – “Gehst du Goethe!”

Sommers Weltliteratur to go

“Gehst du Goethe! Speed-Dating mit deutschen Klassikern”

Das erste Mal bewusst in Berührung damit kommt man wohl im Deutsch Grund- oder Leistungskurs. Da lauern sie plötzlich auf dich. Goethe, Schiller, Lessing und wie sie alle heißen. Die/der gemeine junge Erwachsene ist in den seltensten Fällen Feuer und Flamme, wenn es auf Tuchfühlung mit Werken wie Faust I, Iphigenie auf Tauris oder Emilia Galotti geht. Mag die Handlung im Nachhinein noch so interessant sein, wenn die Schule dir vorschreibt, ein Buch zu lesen, kommt es dir nicht spannend vor. Punkt.

Also ackerst du dich durch die Lektüre, bestenfalls besorgst du dir einen passenden Lektüreschlüssel dazu und dann läuft der Hase. Ob du am Ende alles verstanden hast, lassen wir mal dahingestellt. Mit Glück und Fleiß hast du am Ende eine gute Note für herausragende analytische Ansätze ergattert und bist zufrieden, so richtig Spaß hat es dir aber trotzdem nicht gemacht, dich mit dem Stoff zu beschäftigen.

An dieser Stelle kommt Michael Sommer ins Spiel. Seit Januar 2015 besitzt er einen Youtube-Kanal, den faszinierenden Namen “SOMMERS WELTLITERATUR TO GO” tragend. In kurzen Videos (meistens 7 bis 15 Minuten) liefert Herr Sommer äußerst amüsante Zusammenfassungen großer literarischer Werke von der Bibel über Faust und Schiller bis hin zu neuerer Literatur wie z.B. Harry Potter oder Stephen King. Aber was ist daran so toll? Ganz einfach:

Mit viel Charme und Witz und weniger gestelzter Sprache, wie die Herren Goethe, Schiller und Lessing sie verwendet haben, spielt Sommer die Stücke nach, und zwar mit Playmobilfiguren.

Zehn seiner Videos hat Michael Sommer 2018 in diesem wundervollen Buch verschriftlicht. Unter anderem Faust I, der mit Mephisto-Tours auf Reisen geht und sich auf Teufel komm raus amüsiert und Die Verwandlung, in der Kafka uns vor Augen führt, dass Blut eben nur dicker ist als Wasser, solange man Geld verdient. Liegt man als Käfer nur zuhause rum, ist es vorbei mit familiärer Liebe.

Also, wenn man mal ordentlich lachen und sich gleichzeitig mit berühmten Werken der Weltliteratur beschäftigen möchte, sei einem dieses Buch ans Herz gelegt. Und ist erst die Lust geweckt – Sommers Youtube-Kanal beinhaltet aktuell 447 Videos.

(Schüler*innen, die sich in der Schule mit Werken oder Weltliteratur befassen, sei geraten, lest die Bücher trotzdem immer ganz!)

Schon gelesen? Teil 35 – „What does this button do?“

Die Autobiografie von Bruce Dickinson

Als Iron Maiden-Fan war ich begeistert, als mir diese Biografie des Sängers in die Hände fiel.

Bruce Dickinson erzählt in charmanter und witziger Weise von den vielen interessanten Stationen seines Lebens.

Angefangen bei seiner Kindheit, die nicht wie im Bilderbuch verlief, der Schulzeit in England und dem Wunsch Drummer zu werden, bis hin zu seiner Karriere als Leadsänger einer der bekanntesten Metal-Bands der 80er und 90er.

Neben der Bandgeschichte von Iron Maiden erzählt er von seiner Leidenschaft für das Fechten und wie er dazu kam, (Berufs-)pilot zu werden. Er berichtet von Erfolgen und auch Rückschlägen, wie zum Beispiel seiner Solokarriere und dem Umgang mit seiner Krebserkrankung.

Besonders angenehm fand ich, dass er das Buch nicht nutzt, um schmutzige Wäsche im privaten Bereich zu waschen. Das Thema Frauen, Freundinnen und Ex-Frauen von ihm und anderen lässt er bewusst aus. Die Biografie hat mich gefesselt und obwohl das Buch 443 Seiten stark ist, hatte ich es im Nu ausgelesen.

Schon gelesen? Teil 34 – Die Welt rund um Anne Shirley

In allem etwas Positives sehen.

Momentan fällt es vielen schwer, sich nicht nur die schlechten Dinge vor Augen zu führen. Der Lockdown wurde verlängert, kaum Kontakte, das Wetter – grau und regnerisch. Ich kenne eine Person, die trotz allem die guten Dinge wahrnehmen würde. Diese Person heißt Anne Shirley – sehr wichtig ist hier das ‘E’. Die kleinen Dinge machen es aus. Viele kennen bestimmt die rothaarige Quasselstrippe aus Avonlea und wenn nicht, dann lernt sie bitte nun kennen und lieben.

Kurz zum Inhalt des ersten Bandes:

“Anne auf Green Gables” von Lucy Maud Montgomery

Anne Shirley ist ein Waisenmädchen in Kanada zum Ende des 19. Jahrhunderts. Sie hat das große Glück, dass ein älteres Geschwisterpaar, die Cuthberts, sie adoptieren möchten. Nur Moment, diese wollten einen Jungen und nun steht da plötzlich ein rothaariges, sehr mitteilsames Mädchen.

Die ganze Geschichte um Annes Älterwerden ist sehr unterhaltsam, da sie oft in größere und kleinere Schlamassel gerät, es aber immer schafft, dort wieder heraus zu kommen. Ich finde, die Bücher rund um Anne sind sehr lebensbejahend und bereiten einem nach dem Lesen nur gute Gefühle.

Wer sie schon in seiner Kindheit gelesen hat, sollte dies bitte nun erneut tun oder Anne seinen Kindern näherbringen. Inzwischen gibt es viele unterschiedliche Medienformen von Anne of Green Gables. Sei es klassisch das Buch – inzwischen auch als bebilderter Band für die Kleineren oder aber das tolle Hörspiel von Titania Medien. Wer sich lieber der Serie widmen möchte, sollte auf alle Fälle Teil 1 & 2 der in den 80ern produzierten Serie schauen (die Serie von einem bekannten Streaminganbieter habe ich nach 1 Minute aus gemacht, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache).

Hier noch zwei meiner liebsten Zitate:

“There is another bend in the road after this. No one knows what will happen.”

Lucy Maud Montgomery, Anne of Avonlea

“Isn’t it splendid to think of all the things there are to find out about? It just makes me feel glad to be alive–it’s such an interesting world. It wouldn’t be half so interesting if we know all about everything, would it? There’d be no scope for imagination then, would there? But am I talking too much? People are always telling me I do. Would you rather I didn’t talk? If you say so I’ll stop. I can STOP when I make up my mind to it, although it’s difficult.”

Lucy Maud Montgomery, Anne of Green Gables

Schon gelesen? Teil 33 – “Nacht über Tanger”

Dem Winter entfliehen in die flirrende Hitze Marokkos

“Nacht über Tanger” von Christine Mangan

Alice und Lucy könnten unterschiedlicher nicht sein, als sie sich auf dem College in Vermont kennen lernen. Alice ist introvertiert und stammt aus gutem Hause, während Lucy selbstbewusst und fröhlich ist und aus einfachen Verhältnissen stammt. Sie werden unzertrennlich, bis sich Alice in Tom verliebt.

Lucy kann ihre Eifersucht auf Tom nicht verbergen, woraufhin sich Alice immer mehr von Lucy zurückzieht. Nachdem Tom bei einem Autounfall stirbt, entfernen sich die beiden gänzlich voneinander. Ein Jahr später spürt Lucy Alice in Tanger auf und möchte an die alte Freundschaft anknüpfen. Alice ist ein Jahr später (1956) überstürzt hinter ihrem vergnügungssüchtigen Mann her nach Tanger gezogen.

Es wird dem Lesenden direkt klar, dass an der Ehe und auch mit Alice etwas ganz und gar nicht stimmt. Sie hat sich in Tanger nicht einleben können und verlässt kaum die Wohnung. Im Gegensatz zu Lucy, sie stürzt sich sofort in das lebhafte, andersartige und politisch aufgeheizte Tanger.  Für einen kurzen Moment scheint die alte Freundschaft und auch Alice an Lucys Seite wieder aufzublühen, bis Lucy Alices Mann John mit einer anderen Frau erwischt. Darauf hin versucht sie Alice zur Trennung zu überreden. Als das nicht funktioniert, schmiedet Lucy einen tödlichen Plan. John verschwindet plötzlich, und die Erinnerungen an den Unfall von damals drängen sich wieder in Alices Bewusstsein. Lucys Verhalten verändert sich immer mehr und Alice empfindet eine unbestimmte Bedrohung. Sie beginnt langsam an ihrem Verstand zu zweifeln.

Dieser Roman ist psychologisch vielschichtig und spannend wie ein Thriller. Mit dem ersten Satz entwickelt das Buch einen unwiderstehlichen Sog. Dadurch, dass man die Kapitel abwechselnd aus der Perspektive von Alice und Lucy liest, verdichtet sich die Handlung zunehmend und nimmt an Tempo auf, bis am Ende die Grenzen zwischen Normalität und Wahnsinn verschwimmen.

Ich habe diesen Roman im ersten Lockdown an zwei Tagen verschlungen. Eine seltene Mischung aus einem Schmöker und psychologischen Thriller. Die Geschichte beginnt im verschneiten Vermont und endet im flirrend-heißen Tanger. Ebenso wie die Temperatur spitzt sich die Handlung bis zum Showdown immer weiter zu.

Unbedingt lesen!

Neu: “Bibliothek to go”

Alle Einrichtungen der Stadtbibliothek sind aufgrund behördlicher Vorgaben geschlossen. Als Alternative bieten wir Ihnen einen Bestell- und Abholservice an.

“Bibliothek to go” – kostenloser Abholservice

Ab Samstag, 16. Januar 2021, bieten wir einen Abholservice für bestellte Medien an. Im Online-Katalog der Bibliothek können Sie über die Vormerkfunktion maximal fünf Medien kostenfrei bestellen. Notwendig ist dafür nur ein gültiger Bibliotheksausweis. Die gewünschten Medien werden von uns herausgesucht und auf Ihrem Bibliothekskonto verbucht. Sie werden benachrichtigt, sobald Ihre Bestellung abholbereit ist. Die Ausgabe erfolgt kontaktlos und unter Beachtung gesetzlicher Vorgaben und Hygieneregeln an einem speziellen Ausgabefenster. 

Ausleihe und Rückgabe von Medien

Die Abhol-Station an der Zentralbibliothek ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr geöffnet. In den Stadtteilbibliotheken ist das Abholen an den jeweiligen Öffnungstagen von 12 bis 18 Uhr möglich – geringfügige Abweichungen entnehmen Sie bitte der Übersicht der Abholzeiten.

Bereits entliehene Medien wurden automatisch verlängert. Die Rückgabe der Medien ist erst wieder mit Öffnung der Stadtbibliothek innerhalb von einer Woche notwendig. Bis dahin fallen keine Säumnisgebühren an. Medien, deren Leihfrist bereits abgelaufen ist, konnten leider nicht automatisch verlängert werden. Auch hier fallen während der Schließung aber keine zusätzlichen Säumnisgebühren an. 

In dringenden Fällen können Sie Medien am Rückgabeautomaten der Zentralbibliothek einwerfen. Bitte schicken Sie keine Medien mit der Post an uns.

Abholzeiten

  • Zentralbibliothek am Neumarkt: Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 15 Uhr
  • Stadtteilbibliothek Bocklemünd-Mengenich: Mittwoch und Donnerstag 12 bis 18 Uhr, Freitag 12 bis 16 Uhr
  • Stadtteilbibliothek Chorweiler: Dienstag bis Freitag 12 bis 18 Uhr
  • Stadtteilbibliothek Ehrenfeld: Montag und Mittwoch bis Freitag 12 bis 18 Uhr
  • Stadtteilbibliothek Haus Balchem: Montag und Mittwoch bis Freitag 12 bis 18 Uhr
  • Stadtteilbibliothek Kalk: Dienstag bis Freitag 12 bis 18 Uhr
  • Stadtteilbibliothek Mülheim: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 12 bis 18 Uhr
  • Stadtteilbibliothek Neubrück: Dienstag und Donnerstag 12 bis 18 Uhr, Freitag 12 bis 16 Uhr
  • Stadtteilbibliothek Nippes: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 12 bis 18 Uhr
  • Stadtteilbibliothek Porz: Dienstag bis Freitag 12 bis 18 Uhr
  • Stadtteilbibliothek Rodenkirchen: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 12 bis 18 Uhr
  • Stadtteilbibliothek Sülz: kein Bestell- und Abholservice möglich
  • Bücherbus: verkehrt bis auf Weiteres nicht

Vorgemerkte Medien

Ihre Vorbestellungen bleiben erhalten. Vorgemerkte Medien, für die Sie bereits eine Benachrichtigung erhalten haben, können Sie während der oben genannten “Bibliothek to go”-Servicezeiten abholen. 

Wichtig: Vormerkungen auf ausgeliehene Medien sind aus technischen Gründen wegen der System-Umstellung auf “Bibliothek to go” ab dem 16. Januar und bis zur Wiedereröffnung nicht mehr möglich. Dafür bitten wir um Verständnis.

Verlängerung der Mitgliedschaft

Bibliotheksausweise können bis zur Wiedereröffnung nicht ablaufen. Das Ablaufdatum aller gültigen Ausweise verschiebt sich automatisch um den Zeitraum der Schließung. Falls Ihr Ausweis wegen ausstehender Gebühren gesperrt ist, können Sie diese elektronisch über Ihr Bibliothekskonto bezahlen. Bei Fragen aller Art können Sie sich gerne mit unserem Kundenservice in Verbindung setzen.

Nutzen Sie unsere digitalen Angebote – vorübergehend auch ohne Bibliotheksausweis!

Unsere Digitalangebote wurden in den letzten Monaten erheblich ausgeweitet. Wir ermöglichen jeder Kölnerin und jedem Kölner, diese attraktiven Angebote während der Schließzeit kostenlos zu nutzen. Auch Bürgerinnen und Bürger, die noch nicht Mitglied bei uns sind, können in dieser Zeit einfach und schnell einen kostenlosen Zugang bekommen.

Mit einem Bibliotheksausweis oder der Zugangskennung können Sie zum Beispiel die umfangreiche Filmbibliothek filmfriend, den Video-Streaming-Dienst medici.tv für Klassische Musik, Oper und Tanz, den Musikstreamingdienst NAXOS für Jazz, Klassik und Weltmusik, das E-Medien-Portal Onleihe für E-Books und Hörbücher sowie die englischsprachigen E-Books von Overdrive nutzen. Mit Rosetta Stone lässt sich auf spielerische Weise eine neue Sprache erlernen, Linked-In-Learning bietet Videotrainings zu Business, Kreativität und Technik. Für aktuelle Informationen stehen Ihnen der internationale Zeitungskiosk Pressreader und das Archiv der Süddeutschen Zeitung zur Verfügung. 

Die kostenlose Zugangskennung zu unserem Digitalangebot können Sie bei unserem Kundenservice beantragen. Wir benötigen dafür von Ihnen folgende Informationen: Name, Vorname, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Ihr Geburtsdatum und Ihre E-Mail-Adresse. Wir schicken Ihnen dann schnellstmöglich eine Kennung zu. Der Zugang endet automatisch, wenn die Bibliothek wieder öffnet.

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