Karten für Selim Özdogan – Heimstraße 52 gewinnen!

Heute haben wir die Spendierhosen an und verlosen 2×2 Karten für die Lesung bei uns in der StadtBibliothek am 01. März. Gebt hier bis Montag (14. Februar) einen Kommentar ab und sagt uns, warum ihr gerne zur Lesung möchtet. Alle Meldungen nehmen an der Verlosung teil!

 
Copyright Tim Bruening
 
 
Die Lesung:
Wann? Am 1. März 2011, 20 Uhr
Wo? Zentralbibliothek Köln, Josef-Haubrich-Hof 1
 
Selim Özdogan hat einen bildkräftigen, emotionsreichen Roman über das Leben in einer Fremde geschrieben, wie es ihn so warmherzig und klug noch selten gegeben hat.

 
Lang war die Reise, lang wie die Reisen in Märchen. Gül hat Tage gebraucht, um nach Deutschland zu kommen, und sie weiß noch nicht, dass die Jahre wie Wasser dahinfließen werden, bis ihr Haus in der Türkei gebaut ist und sie zurückkehren kann. Bis dahin lernt sie alle Arten der Sehnsucht kennen: die nach ihren beiden Töchtern, nach ihrem Vater, dem Schmied, nach Düften und Farben und Früchten. Doch unmerklich wird die Heimstraße in diesem kalten, unverständlichen Land zu einer anderen Heimat. “Euer Leben wird in der Fremde vergehen”, warnt man sie. Aber die ganze Welt ist eine Fremde, wenn man nicht bei den Seinen ist.
Geht es ihren Töchtern gut, ist Gül, als hätte das Leben keine Grenzen mehr.
 

Der Autor veröffentlichte unter anderem die Romane “Nirgendwo & Hormone”, “Ein Spiel, das die Götter sich leisten” und “Die Tochter des Schmieds”. Selim Özdogan lebt in Köln.

Medien aktuell:


Unter der Überschrift “Viele Sprachen machen kompetenter” berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger am 2.2.2011 über die Diskussions-Veranstaltung “Sprache ist Macht – Was bedeutet Mehrsprachigkeit und wie fördern wir sie”. Lob gab dabei für die Aktivität der StadtBibliothek:
“Keine Mehrsprachigkeit ohne ausreichenden Lesestoff… Zahlreiche Initiativen wie die ‘Literarische Krabbelgruppe’  und die Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Grundschulen fördern die Leselust auch von Kindern und Jugendlichen. Damit das auch weiter so gut wie in der Vergangenheit klappt, wird die Initiative zur Mehrsprachigkeit auch von ‘wir helfen’ gefördert. Mit den Mitteln des Vereins sollen mehrsprachige Bücher angeschafft und Lesungen zum Thema veranstaltet werden.”
Über den großen Erfolg der Minibib gab es folgende Stimmen:
koeln.de am 4.2.2011:
“Noch fehlen Urkunde, Pokal und Plakette – doch seit Freitag ist klar: Die ‘Minibib’ im Stadtgarten ist Preisträger im Bundeswettbewerb ‘365 Orte im Land der Ideen’.”
koeln-nachrichten.de am 4.2.2011:
“Seit einem guten Jahr steht die ‘minibib’ im Stadtgarten. Die kleine ‘Zweigstelle’ der Stadtbibliothek ist ein Geschenk des Förderkreises. 15 Ehrenamtler sorgen für die Ausleihe – selbst am Sonntag. Besonders von den Kindern aus der Nachbarschaft wird sie angenommen,  für sie gibt es regelmäßig Lesungen. Ein erfolgreiches niedrigschwelliges Angebot, um die Lust am Buch und am Lesen zu wecken. Dafür darf sich die minibib jetzt mit dem Prädikat ‘Ausgewählter Ort 2011’ schmücken.”
rundschau-online.de am 5.2.2011:
“Eine Jury hat beim Wettbewerb ‘365 Orte im Land der Ideen’ unter den bundesweit 2600 Bewerbern 365 Einrichtungen für ihre Zukunftsfähigkeit, ihr Engagement und ihre Kreativität ausgezeichnet… So gab es Lob für die ‘minibib’, ein neuartiges Ausleihkonzept der Stadtbibliothek im Stadtgarten.”

gp

Liebeserklärung

Aus der einen Richtung wird man einen verzückten Ausruf hören.

„Ohhh,…wie süüüüß!“

Von der anderen Richtung ertönt ein: „Ohhh, der ist aber niedlich“.

Die weibliche Stimmlage geht um einige Oktaven höher und die Augen fangen an zu strahlen. Solch eine Reaktion tritt häufig bei kleinen, süßen, pelzigen Tieren auf oder bei Kleinkindern.

In dem Fall handelt es sich aber um Ersteres.

Die Rede ist von Wombats!

Wie bitte was?

Wombats sind kleine pelzige Tiere aus Australien. Es handelt sich um höhlengrabende Pflanzenfresser, die aussehen wie Bären im Miniaturformat.

Mir ist dazu ein Bilderbuch mit dem Titel „Tagebuch eines Wombats“  von Jackie French und Bruce Whatley in die Hände gefallen. Das Buch ist schon 2005 erschienen, aber hat erst jetzt meine Aufmerksamkeit durch eine Neuauflage und Anschaffung in der Bibliothek erhalten.

Auf den wenigen Seiten bekommt man einen Einblick in das Leben der Wombats. Die knuffeligen Tierchen verbringen ihre Abendzeit mit 3 bis 8 Stunden Grasen und den Rest verschlafen sie vermutlich. Solch ein entspanntes Leben wird uns auf den ersten paar Seiten präsentiert.

Doch wer hat sich nicht schon mal die Frage gestellt. Wer erzieht eigentlich wen? Das Haustier das Herrchen/Frauchen oder umgekehrt?

Der Wombat weiß wie es funktioniert und wickelt den Menschen geschickt mit seiner tollpatschigen Art um den Finger.

Das Bilderbuch ist toll gezeichnet und bringt dem Betrachter das fremde Wesen ein Stück näher. Jeder der das Bilderbuch in der Hand hält muss schmunzeln, selbst die männliche Leserschaft.

Das Bilderbuch ist für jedes Alter geeignet und in dem kleinen handlichen Format auch gut zu verschenken. Es gibt zu diesem Buch auch eine Fortsetzung mit dem Titel „Tagebuch eines Babywombats“. Mir persönlich gefällt das erste Buch jedoch etwas besser.

TR

Bilderbücher über Wombats

Neubrücker Wii fit Senioren stürmen die Gaming-Roadshow

Jeden Donnerstag von 10-12 trifft sich eine eingeschworene Fangemeinde in der Stadtteilbibliothek Neubrück zum Highlight der Woche. Mittlerweile bowlen wir nicht nur, sondern probieren uns im Tennis, Baseball und Golf.
War ich einst die “Bowlingqueen” , haben mich die Senioren längst eingeholt . Heute haben wir den Wii Fit Test gemacht und alle Senioren waren 10-15 Jahre jünger als ihr tatsächliches Alter.
Unser Azubi mutiert zum “Coach der Herzen” … fordert uns … und gibt ‘ne Menge Tipps.
 
 
 
Zwischendurch werden wir von unserer Kaffee-Fee verwöhnt, wenn sie nicht gerade selbst die Kugel schwingt….

 
 
 
 
 
 
Also jede Menge Spass und Freude gepaart mit Erfolgserlebnissen…

Mittlerweile rundum fit freuen wir uns schon auf das Event in der Zentralbibliothek am Neumarkt
Gaming-Roadshow am 15. und 16. Februar
Zwei Tage lang kann man dort Computerspiele ausprobieren und Erfahrungen austauschen…
Vielleicht sieht man sich…
 
 
lab

Ann Granger: Ein Mord von bessrer Qualität

Inspector Benjamin Ross fühlt sich mehr als unwohl, als er eines Samstagabends die Tower Bridge überquert. Nebel legt sich über die Stadt. In solchen Nächten , heißt es, taucht es auf: das Phantom aus der Themse – ein Mann, der angeblich schon zahlreiche Frauen bedroht hat. Niemand kennt ihn, niemand weiß, wie er aussieht. Alle haben Angst vor ihm.
Benjamins Befürchtungen sind gerechtfertigt. Am nächsten Morgen wird die Leiche einer Frau gefunden. Allegra Benedict, die bildschöne Frau eines renomierten Kunsthändlers aus Surrey. Was hat sie an diesem Tag in London gemacht? Warum hat sie sich absichtlich von ihrer Begleiterin getrennt und heimlich davongestohlen? Während Benjamin mit den Ermittlungen beginnt, forschen seine Frau Lizzy Martin und deren Dienstmädchen Bessie in Allegra Benedicts Privatleben nach und entdecken bald mehr als einen Grund, warum ihr jemand nach dem Leben hätte trachten können…
Ein Krimi im viktorianischen England… anfänglich etwas beschaulich…doch dann wächst die Spannung …und gipfelt in einem spektakulären Ende.
Auch für Freunde von Anne Perry! 
lab

StadtBibliothek gewinnt bei bundesweitem Wettbewerb!

 

Der Presse wurden die städtischen Preisträger in der prämierten Minibib vorgestellt. Die Direktorin der StadtBibliothek, Dr. Hannelore Vogt (im Bild vorne rechts), pries dabei das hauseigene Projekt  als besonders gelungenes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement. U.a. zeichnet sich die Minibib aus durch:
– Einen qualitätsgeprüften aktuellen Bestand  von 1000 Büchern.
– 5000 Ausleihen im letzten Jahr (d.h. der gesamte Bestand wanderte 5mal durch die Tür).
– 15 ehrenamtliche Mitarbeiter, die für eine ausweisfreie Ausleihe sorgen.
Als Preisträger 2011 repräsentieren Sie Deutschland als das Land der Ideen: zukunftsorientiert, innovativ, kreativ, vielfältig.” So steht es im Gratulationsschreiben und beglückwünscht wird unser Projekt “Minibib” im Stadtgarten, mit dem wir am Wettbewerb “365 Orte im Land der Ideen” teilnahmen. 2600 Bewerber gingen an den Start, 365 gewannen. Seit 2006 gibt es die Initiative, derzeitger Schirmherr ist Bundespräsident Christian Wulff, getragen wird sie von der Bundesregierung und der Wirtschaft, und die Entscheidung traf eine unabhängige Jury. 11 Sieger kamen dieses Jahr aus Köln, 2 davon sind städtische Projekte: neben der Minibib wurde noch die Philharmonie mit ihrer Konzertreihe “Tripclubbing” geehrt.
Mit einem großen Fest soll am 16. Juli die Preisübergabe an die Minibib im Stadtgarten gefeiert werden.

gp

Im Bild:
Vordere Reihe von links:  Dr. Nicolette Schäfer, Programmplanerin von Tripclubbing und Dr. Hannelore Vogt.
Mittlere Reihe von links: Dirk Eisengräber-Pabst, Ehrenamtlicher Leiter der Minibib, Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Anton Bausinger, Vorsitzender des Fördervereins der StadtBibliothek.
Hinten links: Nicolas von Loeper, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Bank, die als Sponsor fungiert.
Hinten rechts: Verena Schad, Pressesprecherin der Initiative “Deutschland – Land der Ideen”.

Tierliebe im Papierkostüm

Die Tochter von Ingrid Bergman und Ex-Frau von Martin Scorsese zeigt’s uns!
Undzwar ganz ungeschminkt und recht komödiantisch:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=O6w81H-xHok]
Das für unsereins bisher oft verborgene Sex-Leben der freizügigen weiblichen Libelle z.B. (das Männchen ist dagegen ganz fürsorglich), der Ente, welche schon ein Verhütungssystem biologisch inklusive hat oder der Biene, bei welcher das Männchen sein Leben hergibt um einziger Erzeuger derer Kinder zu sein.
Klingt rätselhaft, spiegelt aber die Vielfalt der tierischen Zeugungsrituale wider.
Die Videos sind kurz und einfach angelegt um auch ein Nutzen auf Smartphones und anderen Kleinformaten zu ermöglichen. Jegliche Kostüme sind aus Papier gefertigt, teilweise kam das Team hiermit auch an seine Grenzen, sodass manche Tierryten sogar verworfen werden mussten. Doch die Gestaltung macht diese Videos so besonders.
Könnte man vorerst meinen, die Filme wären für Kinder konzipiert – sind sie ja sehr cartoonhaft, witzig, unbedarft und bunt – so gehört dies doch eher zu der ironischen Art, mit welcher das Format spielen möchte. Kurze Aufklärungsfilme für Erwachsene, welche bisher nicht im Traum auf das Balzverhalten Ihrer kleinen Gartenbewohner kamen, das dürfte das eigentliche Ziel sein.

Neubrücker Literaturkreis

…war begeistert von diesem Buch.

Diejenigen, die eine Kirchenkritik erwarten, werden von dem Buch enttäuscht, und diejenigen, die ein Zeugnis für Christus bzw. das Klosterleben erwarten auch.
Der Autorin kam es darauf an, eine Geschichte zu erzählen und nicht für oder gegen etwas Zeugnis abzulegen.
Nun zu den Vorwürfen:
Frau Peters Klosterleben ist nicht gescheitert. Sie hat lange Jahre im Kloster verbracht und ausgehalten, sie läßt keinen Frust ab, sondern erzählt auch schöne Erlebnisse aus dem Klosterleben. Auch ist sie  nicht einfach mit einem Typen abgehauen. Sie hat auf ihr Herz gehört und sich für die Liebe und ein Kind entschieden, sicherlich ein anspruchsvolleres Projekt, als im Kloster zu leben.
Im Buch befindet sich keinerlei narzisstischer Eigenkommentar. Wohl aber nimmt die Autorin ihre Mitmenschen so ernst, dass sie sie auch nur als Menschen sieht – Menschen, die Fehlentscheidungen treffen können und die hinterfragt werden müssen.
Die Klostergemeinschaft hat Frau Peters keine Ausbildung zur Buchhändlerin geschenkt, sondern die Priorin hat erkannt, das die junge Frau  ihren eigenen Bereich, Verantwortung und Herausforderung braucht. Aber ganz deutlich haben in diese Entscheidung auch die finanziellen Hintergründe des Klosters mit gespielt. Die klösterliche Buch -und Kunsthandlung  sollte zur Einnahmequelle werden, da die Altersversorgung der Schwestern auf dem Spiel stand.
Der Stil des Buches ist nicht platt, sondern einfach natürlich. Auch nicht ironisch,  es ist einfach witzig, wo es Witziges aus dem Klosterleben zu berichten gibt. Frau Peters  ist eine starke Frau, die das tut, was sie für richtig hält.
Sie hat keine Erfahrungen auf Kosten anderer gesammelt. Sie hat für die Gemeinschaft unentgeldlich gearbeitet, sich in die Gemeinschaft eingebracht  und war eine Bereicherung  für die Klostergemeinschaft. Sonst hätte man sich nicht dafür entschieden, sie zur ewigen Profess zuzulassen.
Die Autorin findet im Kloster “alles irgendwie komisch und rührselig”. Sie findet es nicht so, es ist so, Klosterleben ist nicht mehr zeitgemäß und man hält an alten und überholten Riten fest, die das Ganze nur starr und einengend machen.
Fazit: Das wahre Leben findet nicht hinter Klostermauern statt. Im wahren Leben geht es um eigenständiges Denken und Handeln und “Gottes Sohn” ist hinter Klostermauern nicht leichter zu finden als in der Freiheit.
Übrigens verrät die Autorin bewußt nicht den Namen des Klosters und führt uns -was das betrifft- auch auf falsche Fährten. Wir haben das Rätsel gelöst…einfach mal googeln…viel Erfolg!




Unser nächster Literaturkreis
in der Stadtteilbibliothek Neubrück: Freitag, 4.3. 2011 von 10.00 – 11.30
Wir lesen und diskutieren




lab

Auf ein Wort, Herr Martenstein!

Gibt es Liebe in der Bibliothek?

Harald Martenstein: “Bestimmt! Ich glaube, dass Museen und Bibliotheken sehr geeignete Anbandel-Orte sind. Während meiner Studienzeit habe ich auch Gebrauch davon gemacht. Und ich mag es sehr, ein Buch in die Hand zu nehmen. Ebensowenig wie die Liebe wird auch das Buch nie verschwinden.”
Harald Martenstein am 3. Februar 2011 zu Gast in der StadtBibliothek Köln anläßlich seiner Lesung aus seinem Buch “Gefühlte Nähe”.

gp

Vom Träumen und Wünschen

Peter Körner und Cem Ünal
Peter Körner und Cem Ünal

 

“Es gibt viele Wünsche und Träume, die wahr werden können. Sagt dem Wunschbaum euren Wunsch. Wer weiss, vielleicht werden auch eure Träume wahr.”  Unter diesem Motto stand eine zweisprachige Lesung in der Stadtteilbibliothek Nippes aus dem Buch Der Wunschbaum / Dilek ağacı. Peter Körner vom Spielball Theater und Cem Ünal, Arkadaş Theater, lasen vor und fanden eine aufmerksame Zuhörerschaft.
Der Titel des Buches basiert auf einer alten türkischen Tradition. Vor allem in ländlichen Gegenden der Türkei hängen Menschen, die einen geheimen Wunsch haben, diesen als ein Stück Stoff  in einen Wunschbaum außerhalb des Dorfes. Solche Wunschbäume sieht man immer wieder, wenn man in der Türkei übers Land fährt.
Bibliotheksleiterin Zita Jenniges brachte das auf die Idee, im Rahmen der Lesung für die zuhörenden Kinder und Erwachsenen einen Wunschbaum zu gestalten, in den jeder seinen heimlichen Wunsch hängen konnte. Die Idee wurde begeistert angenommen, und der Wunschbaum steht jetzt im Obergeschoß der Stadtteilbibliothek als Erinnerung an die schöne Veranstaltung.

der Wunschbaum
der Wunschbaum