Bibliotheksverband verleiht Auszeichnung im Rathaus

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Stadtbibliothek Köln wird am Samstag „Bibliothek des Jahres 2015″

Hans-Joachim Grote und Dr. Frank Simon-Ritz, Präsident und Vorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes, zeichnen die Stadtbibliothek Köln am kommenden Samstag, 24. Oktober 2015, um 16 Uhr in der Piazzetta des Historischen Rathauses als „Bibliothek des Jahres 2015″ aus. Die Kölner Bildungseinrichtung erhält damit den einzigen nationalen Bibliothekspreis, der zum sechzehnten Mal verliehen wird.

Die Stadtbibliothek habe in den letzten Jahren viele innovative Entwicklungen angestoßen. Sie verdeutliche, welch wichtige Rolle die Bibliothek als öffentlicher Raum in jeder künftigen Stadtgestaltung und -entwicklung spielen sollte, heißt es in der Begründung der Jury. Bei der Verleihung spricht Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes das Grußwort, die Laudatio hält der Wissenschaftsjournalist Gert Scobel. Für die musikalische Begleitung sorgt das Duo Manuel Marcos und Stefan Heidtmann.
Der Einladungskreis bei der Verleihung ist begrenzt, bei Interesse besteht jedoch die Möglichkeit zur Teilnahme. Die Stadtbibliothek bittet unter direktion@stbib-koeln.de bis zum 23. Oktober 2015 um Rückmeldung.
Anlässlich der Auszeichnung mit dem Bibliothekspreis hat die Zentralbibliothek am Josef-Haubrich-Hof ein ganztägiges attraktives Rahmenprogramm zusammengestellt. Es enthält unter anderem Workshops, Vorlesen und das Kinderspektakel „Ein Bündel Holz – oder wie gründet man eine Bande”. Bei dieser Mitmachaktion geht es um Wind, Rhythmus und viel Musik. Das Oboen-Ensemble „Music for a french mistress” – moderiert von Ulrike Neukamm – spielt um 11.30 Uhr und 13.30 Uhr für jeweils eine Stunde. Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei.
Nähere Informationen zum Rahmenprogramm sind unter www.stadtbibliothek-koeln.de zu finden.
Bild: © Deutscher Bibliotheksverband

Engel fliegen an der Zentralbibliothek

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Nein, das hier ist kein Anti-Terror-Einsatz, keine dramatische Rettungsaktion und auch keine Fensterputz-Kolonne. Es sind die ANGEL Aerials, die hier ihren Einsatz für Freitag Nacht proben. Deutschlands einziges Flugtheater landet dann punktgenau zum Start der 15. Kölner Theaternacht im Josef-Haubrich-Hof, um mit luftigem Tanz, poetischen Bildern, Akrobatik und Livemusik die Zuschauer in dynamische Welten zu entführen. Passend zum Motto des Festivals „Das Überraschende macht Glück” (ein Zitat aus Schillers „Don Carlos”).

In der Bibliothek wir der komplette „Carlos” ohne Striche, in voller Länge mit den Regie- und Szenenanweisungen vom Blatt weg gelesen. Schauspielerinnen und Schauspieler der Kölner Theaterszene, aber auch Laien, Zuschauerinnen und Zuschauer sind dazu herzlich eingeladen. Das Publikum kann jederzeit kommen und gehen, es wird gnadenlos weiter gelesen.

Liftoff ist um 19.30 Uhr. Mehr Infos über die links oben.

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Quantified Self am 5. Oktober

Es gibt viele Gründe, Daten über den eigenen Körper zu sammeln: gesundheitliche Probleme, Neugierde, Fitness oder sogar Forschung.
Am 5. Oktober treffen sich bei uns Anhänger der Quantified-Self-Bewegung, die sich regelmäßig mit Apps und tragbaren Sensoren vermessen. Kommt dazu, ganz egal ob ihr selbst QS praktiziert oder einfach nur Interesse an der Thematik habt.

Selbstvermessung per Smartphone
Selbstvermessung per Smartphone

Programm
• Willkommen und Vorstellung (Andreas Schreiber, Nana Lohmanns)
• Einführungsvortrag: Was ist Quantified Self? (Nana Lohmanns)
• Show & Tell: Selbstvermessung nach einem Schlaganfall (Andreas Schreiber)
• Show & Tell: Zahlen, bitte! (Chantal Pannacci)
• Vortrag: Den eigenen Stress vermessen (Steven Jonas)
Die Veranstaltung ist kostenlos und startet am 05. Oktober um 19 Uhr im Erdgeschoss der Zentralbibliothek am Neumarkt (Josef-Haubrich-Hof 1). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich aber bei Quantified Self – Meetup Cologne möglich. Wenn ihr bei Facebook seid, könnt ihr uns außerdem mit einem Klick auf “Teilnehmen” bei der Getränkeschätzung helfen: “Quantified Self – Meetup Cologne” bei Facebook.
“Quantified Self – Meetup Cologne” findet im Rahmen unserer Reihe geeks@cologne statt, die sich an Technikaffine und Pixelverliebte in und um Köln wendet. Vielen Dank an Kölncampus, für die Unterstützung. Mehr Informationen zur Veranstaltung und zur Reihe findet ihr unter www.geeks.cologne.

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Zentralbibliothek künftig auch montags geöffnet

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Von 10 bis 18 Uhr sind Ausleihe, Rückgabe und Recherche möglich
Nach über 30 Jahren öffnet die Zentralbibliothek ihre Türen nun auch wieder montags! Ab 5. Oktober steht die stark besuchte Einrichtung am Neumarkt den Bürgerinnen und Bürgern von 10 bis 18 Uhr zur Verfügung – als Treffpunkt und Lernort, für Recherche, Ausleihe und Rückgabe von Medien oder einfach fürs Schmökern in Zeitungen und Zeitschriften. Auch der begehrte Zugang ins Internet ist über das hauseigene WLAN möglich.
Die Öffnungszeiten der Bibliothek verlängern sich damit auf 49 Stunden in der Woche. Der Einsatz eines Wachdienstes macht die Montagsöffnung möglich. Zusätzliches Personal steht dafür jedoch nicht zur Verfügung. Den Vollservice mit fachlicher Beratung und Anmeldung, der Magazinnutzung, dem Leihverkehr sowie alle Angebote des Makerspace und der Leseförderung gibt es wie bisher von dienstags bis samstags.
Die ersten 50 Besucher und Besucherinnen dürfen sich auf einen Gutschein für eine Schnuppermitgliedschaft freuen!
Die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek am Josef-Haubrich-Hof ab 5. Oktober 2015 auf einen Blick: montags von 10 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 20 Uhr, mittwochs und freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr.

1. Buch-Oscar-Verleihung in Köln

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And the winner is….

…unschwer zu erraten. Trotzdem lag eine gewisse Spannung in der Luft, ob der Frage, was sich unter dem roten Tuch verbergen könnte. Zu einem Überraschungs-Coup erschienen die Vertreter von Literamus e.V (Förderverein der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen) begleitet von Jutta Kossul auf der Direktions-Etage, um den vom Verein gestifteten Oscar zu verleihen.
Im Bild von links: Inge Kahlix, Ludwig Fensch, Lille Eichel-Fellmann und die Vorsitzende Gerda Laufenberg enthüllten vor  Dr. Hannelore Vogt den “1. Kölner Buch-Oscar”. Selbstredend ging der an die “Bibliothek des Jahres”, namentlich an das Team der Stadtbibliothek Köln und die Direktorin (im Bild rechts). Quasi in Gold gegossen verbergen sich im Inneren dieses Oscars:
– Goethes Gedichte (Ausgabe 1900);
– McCauley: History of England (1864);
– Kölner Stadt-Anzeiger vom 12.9.15: “Köln – Bibliothek des Jahres”;
– Filmrolle Billy Wilder “Manche mögen’s heiß”;
– “Rote Röslein im Garten” (Gedichtband von 1920);
– Gauß’sche Logarithmentafel sechsstellig – von 1885;
– 3-D-Dom aus der Produktion der Zentralbibliothek 2015.
Wie Oscar freute sich dann auch Hannelore Vogt und versprach dem Verein, anlässlich der Preisverleihung “Bibliothek des Jahres” das Goldstück in angemessenem Rahmen zu präsentieren.
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P.S.: Bei der Gelegenheit wollen wir nicht vergessen, dass der Hollywood-Oscar seinen Namen von der Akademie-Bibliothekarin Margaret Herrick hat, die angesichts der Statue gesagt haben soll: “Der sieht ja aus wie Onkel Oscar!”

Klangfrisches Klavier in der Zentralbibliothek

“Ein Ton wird nicht nur gehört, sondern erlebt!” Klavierbaumeister Egon Zähringer hat schon des Öfteren dafür gesorgt, dass bei unserem Grotrian-Steinweg-Flügel das Tastengefühl und der Klang eine homogene Einheit bilden. Aber unser Klavier im 4. Stock der Zentralbibliothek hat 36 Jahre intensiver Nutzung hinter sich und so blieb eine Überholung nicht aus. Sie sollte die Klangqualität und einwandfreie Spielbarkeit wieder herstellen.

In Zentrum der Arbeit von Egon Zähringer und seinem Kollegen Markus Müller stand in den vergangenen Wochen die Mechanik (im Englischen auch „action” genannt). Sie stellt die Verbindung zwischen Pianist und Saiten her und brauchte dringend eine Runderneuerung. Hier galt es u.a. (und jetzt wird’s was für Spezialisten): Hammerköpfe neu befilzen, Hammerkapselachsen und Hammerrollen erneuern, Fänger neu beledern, Stoßzungen grafitieren, und Dämpfung neu aufsetzen, d.h. regulieren. Schlussendlich die Mechanik zu stimmen und zu intonieren. Alles klar!? Auch Nicht-Klavierspieler würde es faszinieren, die filigranen Fingerfertigkeit des Klavierbaumeisters zu bestaunen. Die nutzt er in seiner Freizeit auch gerne musikalisch. „Nicht um damit auf zu treten, sondern einfach, weil es mir Spaß macht!”

Und dass ihm sein Beruf genau soviel Freude bereitet, merkt man sofort, wenn man ihn erzählen hört. Die Nutzer unseres Klavierzimmers können sich ab morgen freuen: auf uneingeschränkten Spielgenuss und fein abgestimmten Klang.

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Ich lese gerade Stimmen von Ursula Poznanski

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Leider habe ich den dritten Band der Kaspary-Wenniger-Reihe zuerst gelesen.
Das macht im Prinzip nichts, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Es sei denn, man interessiert sich für das Liebesleben der beiden Protagonisten und das ist bei mir der Fall. Somit habe ich mir den ersten Band „Fünf“ und den zweiten „Blinde Vögel“ bereits vorstellt. 🙂
Beatrice Kaspary, allein erziehende Mutter mit Problemen mit dem Ex, hat einen schwierigen Fall zu klären. Es geht um einen Mord in einer psychiatrischen Klinik.
Ärzte, Pflegepersonal, wie auch die Patienten müssen befragt werden. Kein leichtes Unterfangen.
Sehr spannend geschrieben, immer neue Mutmaßungen, die in einem fulminanten Plot enden. 🙂
Ursula Poznanski hat viele Jahre als Journalistin für medizinische Zeitschriften gearbeitet und das merkt man. Einfach gute Recherche!
lab

Makerkids starten im Oktober

Logo Maker Kids
Logo Maker Kids

Ferienprogramm für Acht- bis Zwölfjährige in der Zentralbibliothek
Mit ihrem neuen Programm Maker Kids wendet sich die Stadtbibliothek gezielt an jüngere Macherinnen und Macher im Alter von acht bis zwölf Jahren. Wie im vor zwei Jahren eröffneten Makerspace auf der 4. Etage in der Zentralbibliothek steht auch hier die Entfaltung eigener kreativer Potenziale im Vordergrund. Die jungen Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, durch eigenes Tun und außerhalb des institutionalisierten Bildungsangebots aktuelle Technik kennen zu lernen und für sich zu testen.
Die Angebote reichen von „Programmiere einen Finch-Roboter” über „Wie kommen die Noten aufs Papier? und „Wie erfindet man Musik” bis hin zu „MaKey Makey”. Durch die Terminierung des Programms in den Ferien möchte die Stadtbibliothek besonders Kinder und Jugendliche erreichen, die in den zwei Wochen nicht verreisen können. Die Workshops finden sowohl in der Zentralbibliothek als auch in einigen Stadtteilbibliotheken statt.
Eine Anmeldung durch die Eltern ist zwingend erforderlich unter www.stbib-koeln.de/makerspace. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Hit-Stiftung „Kinder brauchen Zukunft” unterstützt das Programm Maker Kids.
Bild: © panthermedia.net/izakowski

CrimeCologne – Das Büro der einsamen Toten

Britta Bolt - Das Büro der einsamen Toten
Britta Bolt – Das Büro der einsamen Toten

Angela Spizig moderiert Lesung in der Zentralbibliothek
Er ist kein Polizist, kein Privatdetektiv – und trotzdem dreht sich in seinem Leben alles um den Tod. „Im Büro der einsamen Toten“ bei der Stadt Amsterdam kümmert sich Pieter Posthumus um Menschen ohne Angehörige, Menschen, die keiner vermisst – und richtet ihnen ein würdiges Begräbnis aus, mit Musik und Gedichten. Bei seinen Recherchen stößt er auf so manche Ungereimtheit. So ist in der Prinsengracht die Leiche eines jungen Mannes gefunden worden. Die Umstände seines Todes sind mysteriös. Posthumus nimmt auf eigene Faust die Ermittlungen auf und gerät in ein Netz von Intrigen…
So beginnt der Debütroman des Autorenduos Britta Bolt. Die beiden Schriftsteller lesen daraus am kommenden Samstag, 26. September 2015, 17 Uhr, im Rahmen der CrimeCologne in der Zentralbibliothek. Die frühere Kölner Bürgermeisterin Angela Spizig moderiert den Abend.
Hinter dem Pseudonym Britta Bolt verbergen sich Britta Böhler und Rodney Bolt. Böhler, in Freiburg im Breisgau geboren, hat viele Jahre als Anwältin gearbeitet. 1991 zog sie in die Niederlande und wurde dort durch ihre strafrechtlichen Mandate berühmt und durch ihre Haltung zur Anti-Terror-Gesetzgebung. Seit 2012 ist sie Professorin an der Universität von Amsterdam. Bolt, in Südafrika geboren, ist Autor mehrerer Biographien, Dramatiker und Reisejournalist. Nach Stationen in Cambridge und London lebt er seit den 1990er Jahren in Amsterdam.
Angela Spizig moderiert bei Film- und Literaturfestivals, Lesungen sowie internationalen Debatten. Von 2000 bis 2014 war sie Bürgermeisterin der Stadt Köln.
Eintritt kostet 12 Euro im Vorverkauf über KölnTicket und 14 Euro an der Abendkasse. Detaillierte Informationen finden Sie unter crime-cologne.com.