Geek Content: Ein erster Blick auf die Ludum Dare 23

Ludum Dare feiert ihren 10. Geburtstag. Seit April 2002 treten Spieleentwickler der ganzen Welt zu diesem Wettbewerb an, um innerhalb von gerade mal 48 Stunden ihre Spielideen umzusetzen. Mittlerweile findet die Ludum Dare 3 Mal im Jahr statt und verzeichnet eine stetig steigende Zahl von Teilnehmenden.
Die Regeln: Jeder arbeitet auf sich allein gestellt und muss sämtliche Inhalte (also auch Grafiken und Sounds) seines Spiels innerhalb der Zeitspanne erstellen. Das heißt natürlich auch, dass die meisten Spiele recht kurz sind, viele Spiele eine recht einfache Grafik aufweisen und der ein oder andere Bug noch nicht ausgemerzt ist.
Eingeläutet wird der Wettbewerb durch die Bekanntgabe des zuvor zur Wahl gestellten Themas, an welchem sich alle Spiele orientieren müssen. Die aktuelle Ludum Dare 23 (20.-23. April) lief unter dem Motto “Tiny World”, also “Winzige Welt”.  Eingereicht wurden sagenhafte 1072 Spiele (darüber hinaus wurden noch Spiele unter gelockerten Bedingungen abgegeben). Nun ist es an den Teilnehmenden sich gegenseitig zu bewerten und am 13. Mai die Gewinner der zahlreichen Kategorien zu küren. Hier zum Beispiel die Ergebnisse der Ludum Dare 22.
Ich habe mich in meiner Freizeit schon durch ein paar dutzende Spiele der Ludum Dare 23 geklickt. Ich muss gestehen, dass ich mich dabei rein von den Screenshots verleiten lasse und auch nur Web-Spiele ausprobiere. Hier meine bisherigen Favoriten (Zum Spielen auf den verlinkten Seiten einfach auf “Web” klicken):
Tiny Vessels: Ein kurzes Adventure, das euch zwar nicht viele Möglichkeiten, aber dafür eine stimmungsvolle Story bietet.
Memento XII: Ein Point-and-Click-Adventure mit wunderschöner Pixelgrafik, bei dem ihr neben “Look at” und “Use” auch “Remember” auswählen könnt.
Shake it up! Der Albtraum einer jeden Ameise: sie sitzt auf einer Platine fest. Führt sie durchs Labyrinth! Und schon mal als Tipp, um euch Frust zu ersparen: man kann auch diagonal gehen. Das ist übrigens das einzige der 6 Spiele, das ich nicht komplett durchgespielt habe.
Drill it! – Demolition Company: Hier kommt eine intergalaktische Straße hin – der Planet ist im Weg. Lest euch vorher durch wie gesteuert wird, sonst scheitert ihr schon am ersten Bohrloch.
Moon Base: Werft die kleine Erde aus der Luftschleuse bevor sie für die Mondbasis zu groß wird! Bei dem Plattformer hilft euch die Anziehungskraft eures wachsenden Handplanetens bei Sprüngen. Das Spiel ist eine echte Herausforderung … vor allem das letzte Level.
Tiny Island Adventure: Ein schön gemachter Plattformer über die Flucht von einer fliegenden Insel. Bei der Koordination der Sprünge hab ich allerdings hin und wieder in die Tastatur gebissen.
(Mit “Geek Content” bringen wir euch geekige Blogbeiträge im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne)

(ba)

Tanz den Bib!!!

Heute ist Welt-Tanz-Tag! Da wollen wir doch nicht Mauerblümchen spielen, sondern mit aufmischen. Deshalb hier einer der fetzigsten Bib-Dance aller Zeiten: Parker Posey in “Party Girl” von 1995.  Anfänglich dauert es ein paar Sekunden, aber dann geht es richtig ab beim akrobatischen Bücher-Einstell-Tanz. Zur Nachahmung dringend empfohlen!
Gedreht wurde übrigens in der Jersey City Public Library, New Jersey.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ufltS3vpJoQ]

gp

E-Reader-Beratung am Freitag, 04.05.12 fällt leider aus

Liebe Leserinnen und Leser,
die wöchentliche, immer freitags stattfindende E-Reader-Beratungs- und Kennenlernstunde von 16 – 17 Uhr auf der 3. Etage der Zentralbibliothek fällt nächste Woche (04.05.2012) leider aus.
Sie können die Geräte jedoch selbstverständlich weiterhin zu den Öffnungszeiten auf der 1. Etage in unserer Zentralbibliothek am Neumarkt ausprobieren und sich bei Fragen an die Kolleginnen und Kollegen wenden.
Ab Freitag, den 11.05.12 geht es dann aber wieder los!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Ihre Stadtbibliothek Köln

Für Elise (zum Geburtstag)


Auch wenn man nicht auf Klassik steht, diesen ultimativen Hit kennt jedes Kind. Und vermutlich jedes, das Klavierunterricht bekam, musste ihn lernen. Für die einen ist es bloß eine Fingerübung, für andere ein Meisterwerk. Es gibt wohl kaum ein Klavierstück, dass so verhunzt (oder veredelt?) wurde wie “Für Elise” von Beethoven. Vom Klingelton bis Techno, von Jazz, Rock, Reggae bis hin zu Boogie-Style oder Dubstep (u.v.m.).
Heute feiert die Komposition “Für Elise” ihren 202. Geburtstag.
Vielleicht gerade deshalb mal diese Version:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=rIi4pCWKQiQ]

Bild: wikimedia commons

gp

Erinnerungen an Heinrich Pachl


Heinrich Pachl (68) ist tot. Der bundesweit bekannte Kabarettist war lange Jahre Mitglied der Stadtbibliothek. Oft kam er mit dem Rad zur ZB am Neumarkt. Bei seinen Besuchen fand er immer Zeit für einen anregenden Plausch. Es freute uns sehr, dass er ein treuer Nutzer der Bibliothek war.

 Stets hatte er seinen eigenen Kopf, auch im Umgang mit seiner Krankheit; so heißt es. Letzten Samstag starb er zuhause und in den Armen seiner Frau. Heinrich Pachl war ein besonderer Mensch, aber trotzdem erfrischend normal. 

Sein freundliches Wesen werden wir noch lange vermissen.

Bild: wikimedia commons

 gp

Geek Content: Chris Hülsbeck und das Turrican-Crowdfunding

Die Run-and-Gun-Reihe “Turrican“, die 1990 mit der C64-Version ihren Anfang nahm, hob sich von der Masse ab. Doch neben den üblichen Verdächtigen, wie fortschrittlicher Grafik und durchdachtem Gameplay, trug noch ein anderes Element zum Erfolg bei: der überzeugende Soundtrack des deutschen Musikers Chris Hülsbeck.
Nun ist er zurück und will mittels Crowdfunding ein neues Turrican-Album auf den Markt bringen. Hierfür nutzt er die Plattform kickstarter.com, auf der Spendenwillige ihren Beitrag per Kreditkarte zusichern können und erst zahlen, wenn sich genug Unterstützer für die kompletten Projektkosten gefunden haben. Die Faszination von damals scheint ungebrochen, denn mit seinem Crowdfunding-Aufruf hat Chris Hülsbeck bereits innerhalb der ersten Woche gut 3/4 der benötigten Summe erreicht. Wie bei Kickstarter üblich gibt es auch hier je nach Spendenhöhe mehr oder weniger ausgefallene Belohnungspakete. Chris Hülsbeck verspricht seinen Spendern zum Beispiel Tracks aus dem Album, wöchentliche Skype-Gespräche, ein Treffen mit ihm und  … Konzertkarten. Und da wird es für die Kölner besonders interessant, denn als Nachfolger der Aufführung “Symphonic Shades” von 2008 wird es im November 2012 ein weiteres Konzert mit dem WDR-Rundfunkorchester  und Melodien von Chris Hülsbeck geben.
Wer sich noch weiter auf Kickstarter umschauen möchte, dem sei u.a. das Remake-Projekt zu “Leisure Suit Larry” empfohlen. Das erfolgreichste Kickstarter-Projekt aller Zeiten ist seit letzter Woche übrigens die Armbanduhr Pebble, die sich über Bluetooth mit Smartphones verbinden lässt. Und dabei läuft das Projekt noch mehr als 3 Wochen…
Quellen:
Wikipedia-Artikel “Turrican
Michael Söldner “Die besten Spiele-Soundtracks“, 2009
Kickstarter-Projekt Turrican Soundtrack Anthology by Chris Huelsbeck
(Mit “Geek Content” bringen wir euch geekige Blogbeiträge im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne)

(ba)

Impressionen vom Roboter-Workshop go4IT

Am 11.04. strömten 16 Mädchen in unseren Seminarraum auf der 3. Etage. Vorbei an Frau Dr. Westram und den zwei Studentinnen der RWTH Aachen. Vorbei an den Roboterbausätzen, Ersatzteilboxen, Laptops und dem Flipchart mit Programmieranweisungen. Einige Eltern warfen einen schnellen Blick herein, sahen das alles gut war, winkten noch ein letztes Mal und schon war die Mädchentruppe unter sich. Noch war es still – schüchterne Blicke. Aber schon eine halbe Stunde später war der Raum voller Leben. In Zweiergruppen hingen sie über der Bauanleitung für die Lego-Mindstorm-Roboter. Hier ein Motor, da ein Arm – wenn alles passte zeigte der Roboter durch ein aufgespieltes Demoprogramm die ersten Bewegungen.

Streng nach Montageanleitung
Streng nach Montageanleitung

Nun kam NXC ins Spiel. Mithilfe der Programmiersprache gaben die Mädchen den Robotern eine Reihe von Bewegungsabläufen vor. Ziel war es, ein mit Klebeband markiertes Bodenquadrat möglichst akkurat abzufahren. Also: geradeaus fahren, Linkskurve, geradeaus fahren, Linkskurve, etc. Oder genauer: 2 der Motoren eine bestimmte Zeit mit einer bestimmten Geschwindigkeit aktivieren, Motoren aus, einen Motor für eine kurze Zeit mit einer bestimmten Geschwindigkeit aktivieren, Motor aus, etc.
Übersetzt heißt das: Motoren an und ab geht's!
Übersetzt heißt das: Motoren an und ab geht's!

Immer wieder liefen die Teilnehmerinnen von ihren Laptops zum Bodenquadrat und zurück. Freude, Grübeln, hin und wieder auch Ratlosigkeit – aber die Betreuerinnen standen natürlich mit Rat und Tat zur Seite. Am nächsten Tag bekamen die Roboter 4 Sensoren. Da gab es zum Beispiel den Touch-Sensor, mit dem der Roboter reagieren konnte, wenn er jemandem ans Bein fuhr. Und mit dem Lichtsensor konnte er Hell-Dunkel-Kontraste erkennen und so eine schwarz-weiße Spirale abfahren. Durch die programmierten Bewegungen und das Ausnutzen der Sensoren entstanden Choreographien, die am Ende des Tages den stolzen Eltern präsentiert wurden.

Weitere Informationen zu den go4IT-Workshops gibt es übrigens auf den Seiten der RWTH Aachen. Und wer nach dem Workshop weiterbasteln möchte, dem sei der Simulator für LEGO Mindstorms NXT Roboter empfohlen.  Hier kann man die Choreographien noch einmal virtuell aufleben lassen oder ganz neue Bewegungsabläufe programmieren.
Die Begeisterung der Mädchen und das Feedback der Eltern haben uns überzeugt. Wenn alles klappt, wollen wir noch dieses Jahr einen weiteren kostenlosen Kurs anbieten. Der Aufruf an alle interessierten Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren wird dann natürlich auch wieder über unsere Web-2.0-Kanäle verbreitet.

(ba)

Karten gewinnen: Christoph Türcke – “Hyperaktiv!”

Hyperaktivität lautet die Diagnose, wenn Kinder von ständiger Unruhe getrieben sind. Doch ist nicht unsere gesamte Gesellschaft, mit dem Computer als Taktgeber, in heller Aufregung? Statt unseren Kindern Ritalin zu verabreichen, sollten wir besser Gegenmaßnahmen treffen, um den Schwund an Aufmerksamkeit aufzuhalten.” (aus dem Veranstaltungsprogramm der Stadtbibliothek Köln)
Am 3. Mai kommt Christoph Türcke, Professor für Philosophie, mit seinem Buch in unsere Veranstaltungsreihe “wissenswert – Themen am Puls der Zeit”.
Die Moderation übernimmt Ralph Erdenberger.
Wo: Zentralbibliothek
Wann: 3. Mai, 20 Uhr
Einen Einblick in das Thema und einen ersten Blick auf den Autor könnt ihr bei diesem 3sat-Kulturzeit Beitrag bekommen [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=fD_ezvYHOIA]
Außerdem war der Autor auf der Leipziger Buchmesse Gast auf dem blauen Sofa. Hier ein Videomitschnitt.
Wir verlosen wieder 2×2 Freikarten unter allen Kommentaren, die hier bis zum 22. April eingehen. Die Gewinner benachrichtigen wir per Mail.
Viel Spaß!
ck

“Weißt du noch – damals…”

In Geschichten, Gedichten und Erinnerungen

wird Vergangenes gegenwärtig!

 

Am Samstag, d. 28.April 2012

um 15:00 Uhr

in der Stadtteilbibliothek Porz

 

Unsere Gäste sind:

Erika Maaßen, geb. 1932 in Köln. Sie schreibt seit vielen Jahren Lyrik und Prosa, hat in Anthologien und Zeitungen veröffentlicht und hatte Auftritte in div. Radiosendern. Kürzlich sind mit ihrem Band “Alles will ich ihm erzählen” sehr ehrliche und ergreifende autobiographische Texte erschienen, aus denen sie vorträgt.

Theo Steiniringer, Jahrgang 1943, aufgewachsen in und fest verbunden mit Zündorf, erzählt Episoden aus seinem Leben.

Renate Naber, Autorin, WDR 5 – Moderatorin und Leiterin der Schreibwerkstatt IBiS, liest Passagen aus der in Gemeinschaftsarbeit entstandenen Biographie Theo Steinringers “Mein Zündorf – mein Leben“. Außerdem übernimmt sie die Moderation der Veranstaltung.

 

Der Eintritt ist frei!!!

 

Bla