Ein Kämpfer für Bibliotheken: Thank you, Ray Bradbury!

“Libraries raised me,” sagte Ray Bradbury in einem Gespräch der New York Times. “I don’t believe in colleges and universities. I believe in libraries because most students don’t have any money. When I graduated from high school, it was during the Depression and we had no money. I couldn’t go to college, so I went to the library three days a week for 10 years.”

Und es war in einem Arbeitsraum der Powell Library (L.A.), wo man Schreibmaschinen ausleihen konnte, in dem er seinen größten Erfolg “Fahrenheit 451” mit der Novelle „The Fireman” vorbereitete. Das kostete ihn 9,80 Dollar, weil die Ausleihgebühr der Schreibmaschine 10 Cents betrug.

In einem Tagesspiegel-Interview betonte er nochmals: „Die ideale Ausbildung besteht in meinen Augen darin, dass man sich zehn Jahre in eine Bibliothek setzt, ein Buch nach dem anderen liest und auf diese Weise allmählich zu Sinn und Verstand kommt.”

 Diese Erfahrungen prägten den Schriftsteller Ray Bradbury und er zahlte sie zurück, in dem er sich immer wieder für die öffentlichen Bibliotheken einsetzte. Ständig sammelte er Geld für deren Erhalt und  bei seinen Auftritten in Bibliotheken ermunterte  er besonders gerne die Kinder zu lesen.

Bis an sein Lebensende konnte man ihn in der Zweigstelle Palms-Rancho Park  der Los Angeles Public Library antreffen, die er schon als Teenager oft aufgesucht hatte.

 Ein oft zitiertes Wort von ihm war: „Without libraries what have we? We have no past and no future.”

Am Dienstag dieser Woche ist Ray Bradbury 91jährig in Los Angeles gestorben.               

  gp

Bild: wikimedia commons

Was machen Eure Strickräder im Regen?

[Im Agnesviertel von meinem Kollegen gesichtet]
…frage ich mich jedes Mal nachdem ich den spontanen Impuls verspüre, mein leider nicht sehr hübsches Rad auch mit so einem wollig-flauschigen Pelz zu versehen. Nur was, wenn der Regen kommt? Oder Schnee? Frost? Dann ist mindestens ein bisschen Spagat auf dem Rad angesagt. Im trockenden Sommer ist so ein Fahrradfell aber sicher ganz gemütlich.
Der Besitzer des Rennpferd-Sattelbezugs (da hatten wir doch vor Kurzem so einen Facebook-Post..) hat es da sicher leichter..
 

(mks)

Geek Content: Wil Wheaton stellt Gesellschaftsspiele vor

Dass Gaming nach wie vor auch ohne Computer auskommt und sich Gesellschaftsspiele hoher Beliebtheit erfreuen, beweist jedes Jahr die Spielemesse in Essen. Ein perfekter Ort, um sich einen Überblick über den Spielemarkt zu verschaffen und neue Spiele vor dem Kauf auszuprobieren.
Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann sich im Netz informieren und andere für sich testen lassen. Zum Beispiel finden sich auf Cliquenabend.de mittlerweile Reviews zu über 1800 Gesellschaftsspielen.
Oder aber: Man schaut Wil Wheaton bei seinen Spieleabenden zu und lässt sich von ihm die Regeln erklären. Wil ist dem ein oder anderen aus Star Trek bekannt, wo er die undankbare Rolle eines jugendlichen Genies übernahm und dafür viel Häme einsteckte. Die Schauspielerei hat ihn nicht losgelassen, doch mittlerweile hat er sich vor allem als Blogger und Vollzeit-Geek einen Namen gemacht.
Seit dem 2. April stellt er nun in seiner Show “TableTop” alle zwei Wochen ein Gesellschaftsspiel vor und spielt dieses mit (prominenten) Freunden und Bekannten durch. In der ersten Episode nahm er sich gleich einen meiner Favoriten vor: Small World. Und wer jetzt denkt, anderen beim Spielen zuzugucken wäre unendlich langweilig, der lasse sich vom Gegenteil überzeugen:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=X9QtdiRJYro]
Übrigens: Das ganze läuft auf dem neuen YouTube-Channel “Geeks & Sundry” der wunderbaren Felicia Day!
(Mit “Geek Content” bringen wir euch geekige Blogbeiträge im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne)

(ba)

Wegen eines Buchladens nach Paris?

Bild: wikimedia commons

Es gibt sie tatsächlich! Menschen, die an die Seine reisen, nur um in alten Schmökern zu stöbern. Vis-a-vis von Notre Dame liegt der Kult-Buchladen „Shakespeare & Company”. Magnetischer Anziehungspunkt für alle, die auf literarischer Spurensuche sind. Verewigt in zahllosen Geschichten, Artikeln und Berichten. Und für die Filme „Before Sunset” (2004) und „Midnight in Paris” (2011) bildete der Shop in einigen Szenen die perfekte Kulisse. 

Dabei ist es schon die zweite Buchhandlung dieses Namens in Paris. Die erste 1919 gegründet von der Amerikanerin   Sylvia Beach  in der Rue de l’Odéon existierte bis zum Einmarsch der Deutschen 1940.  In den Jahren zuvor war er Treffpunkt vieler Schriftsteller (u.a. Hemmingway, James Joyce und T.S. Eliot). Und als Sylvia Beach den „Ulysses” herausgab, wurde ihr Laden weltberühmt. 

Das Erbe des großen Namens trat ebenfalls ein Amerikaner an. George Whitman betrieb seit 1951 seine Buchhandlung „Le Mistral” in der Rue de la Bûcherie. Mit Einwilligung von Sylvia Beach durfte er ab 1962 den Namen „Shakespeare & Company” übernehmen. Auch sein Geschäft wurde zum magischen Ort für Autoren wie Allen Ginsberg, William S. Burroughs und Henry Miller.

 Als George Whitman vergangenes Jahr starb, übernahm seine Tochter Sylvia die Leitung des Hauses. Und wie zuvor kann man dort Autoren treffen und sich von einer Reihe neuer Projekte überraschen lassen.

 [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=71SE3-Cvb8A&feature=topics]

Na dann, beim nächsten Paris-Besuch nicht vergessen bei „Shakespeare & Co.” reinzuschauen.

gp

P.S.: Das Buch “Treffpunkt – Ein Buchladen in Paris” von Sylvia Beach ist bei uns entleihbar.

Mehr Videos:

Shakespeare and Company – Iconic Bookshop in Paris

Shakespeare and Company, Part 1

Shakespeare and Company, Part 2

 

 

Die Urlaubstrends 2012: was ist euer Lieblingsziel?

Die Sonne scheint, es wird wärmer. Grund genug, dass einen die Urlaubslust packt.

Was aber sind die Lieblingsurlaubsziele in diesem Jahr? Laut der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.  werden es vorraussichtlich Spanien, Italien und die Türkei sein.

Doch auch wir bekommen die Trends mit, anhand der leergefegten Regale bei manchen Urlaubsregionen. Frankreich ist immer im Trend. 2011 war aber auch Kroatien, Dänemark und Sardinien bei uns ganz hoch im Kurs.

Dieses Jahr konnten wir bislang ein starkes Interesse  für Andalusien und England (wahrscheinlich wegen der Olympischen Spiele 😉 ) erkennen. Aber so ist es nunmal, die Trends erkennt man erst so richtig, wenn sie da sind… Trotz aller Trends muss man  uns allerdings nur selten mit leeren Händen verlassen. 🙂

Was ist denn euer Lieblingsurlaubsziel?

aFri

Harry, der Frühling ist da!

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=yUI87K3WfFo]

Punkt 6 Uhr 14 stand die Sonne heute senkrecht über dem Äquator. Aus astronomischer Sicht ist das der Zeitpunkt für den Frühlingsanfang. Aber noch schöner als diese Nachricht ist „Harry”, ein Hoch, das uns für die nächsten Tage um die 20 Grad beschert.

Etwas schwieriger ist es, ein Frühlingslied mit Ohrwurm-Qualität zu finden. Mein Favorit ist “Sunny afternoon” von den Kinks (owohl der auch in den Sommer passt, aber “Harry” sorgt ja gleich mit für sommerliche Gefühle).

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=n9KaI5T0zRw]

P.S.: “Daydream” von den Lovin’ Spoonful ist auch nicht schlecht. 

gp

Das Fundlesezeichen der Woche

Rom oder Palma – Hauptsache Spanien.. oder so ähnlich.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der letzte Leser dieses Buches kam weiter herum, als manch ein Fußballer (pardon!) anhand der im Buch liegengebliebenen Postkarte erwarten würde. Vielleicht diente sie ja auch schon seit dem vorletzten Jahresurlaub in wechselnden Büchern als Lesezeichen. Oder werden in Rom nun auch Postkarten von konkurrierenden Urlaubsländern feil geboten?

(mks)

Das Küchenhandtuch als Einkaufszettel

Wir machen ja ungern Produktwerbung. Aber das hier ist einfach zu praktisch, um es Euch vorzuenthalten:

 
Ich wollte ja schon immer ein Jahreszeitenkochbuch haben. Zwar konnte ich in der Vergangenheit ein Miniposter mit den Früchten der Saison abstauben, doch ein paar Jahre Küchenaufhängung haben doch schon einige Spuren darauf hinterlassen.   Man müsste Papier waschen können – oder das Ganze einfach auf seinem Küchenhandtuch (heißt das so?) sauber aufgelistet haben. Vielleicht war das der Gedanke von den Leuten hinter “Allotinabox”. Diese bieten das nun für Liebhaber von Retrodesign in Ihrem Onlineshop an. Auf die Blicke im Supermarkt bin ich gespannt. Vielleicht doch lieber nen Einkaufszettel mitnehmen?
via eigenwerk-magazin

(mks)

Dechaotisieren mit dem motoki-Kollektiv und mateno.org

Neben dem Verzicht auf Fleisch, Süßes oder Kaffee kann man die Fastenzeit auch einmal nutzen um ein wenig Ordnung in den Kopf, den Alltag und die Zukunft zu bringen – oder bewusst einmal alle Viere von sich zu strecken und den Terminkalender bei Seite zu schieben.
Ein schöne Aktion läuft zur Zeit im Ehrenfelder Wohnzimmer des motoki-Kollektivs. An sechs Donnerstagabenden bieten diese in Kooperation mit mateno.org Raum und Gesellschaft, um sich über folgende 6 Themen in seinem Alltag Gedanken zu machen:
23.02. – Konsum
01.03. – Zeit
08.03. – Beruf
15.03. – Engagement
22.03. – Freundschaft
28.03. – Weltanschauung (ÄNDERUNG: Termin ist schon am Mittwoch!!!)
05.04. – Geschwindigkeit
Ich war am ersten Termin mit dabei und suchte mir, mit einem leckeren Chai-Tee in der Tasse, einen Platz auf einem der vielen Sofas. Nach einer kleinen Einstimmung durch „Dechaotisieren mit dem motoki-Kollektiv und mateno.org“ weiterlesen