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„Ich arbeite gerne hier“ – Ein Bufdi erzählt aus dem sprachraum

24 Jan

Mein Name ist Rami Shouha, ich komme aus Syrien und bin seit September 2018 als Bufdi (Bundesfreiwilligendienst) in der Stadtbibliothek Köln beschäftigt. Ich arbeite auf der zweiten Etage der Zentralbibliothek und im sprachraum mit.

Im sprachraum kümmere ich mich zum Beispiel darum, dass es saubere Tassen für den (kostenlosen) Tee gibt oder ich achte darauf, dass Papier im Drucker ist. Wenn eine Tafel kaputt ist, muss ich daran denken, dass der Hausmeister sie repariert. Zu meinen Aufgaben gehört es auch, dass ich die Bücher in die Regale sortiere. Ich habe auch schon einmal das Sprachlernprogramm Rosetta Stone erklärt: wie man sich kostenlos anmelden und wie man mit dem Programm Deutsch lernen kann.

rami shouha mit rosetta stone

Im sprachraum bin ich zusammen mit den Ehrenamtlichen verantwortlich für alle Besucher und Besucherinnen und ihre Fragen: Wie können wir uns anmelden? Wie viel kostet es? Was gibt es hier? usw.

Alle, die Unterstützung beim Deutschlernen brauchen, können in den sprachraum kommen, ohne sich anzumelden in der Öffnungszeit von

Montag – Freitag 14-18 Uhr

Samstag 10-15 Uhr.

  • Es gibt insgesamt fast 110 Ehrenamtliche, die im sprachraum helfen (es sind immer drei gleichzeitig dort): sie sind im sprachraum, sie helfen den Leuten (z. B. Hilfe bei Hausaufgaben oder sie erklären unverständliche Briefe vom Jobcenter).
  • Im sprachraum steht WLAN kostenlos zur Verfügung.
  • 4 PCs sind verfügbar zum Sprachenlernen und zur Internet-Recherche.
  • 508 Bücher und weitere Deutschlern-Materialien sind im sprachraum vorhanden. Man darf sie nicht mitnehmen und nicht in die Bücher schreiben, aber im sprachraum benutzen oder einzelne Seiten kopieren.
  • Es gibt zurzeit 6 regelmäßige offene Veranstaltungen pro Woche.
  • Es gibt auch einen Drucker/Kopierer, den man kostenlos nutzen kann (20 Seiten pro Tag).

Außerdem stehen viele weitere Infos in 15 Sprachen auf der Website der Stadtbibliothek.

Gerne arbeite ich hier, weil ich den Menschen helfen mag und in der gleichen Zeit meine deutsche Sprache verbessern kann. Schließlich möchte ich noch sagen, dass man in der Stadtbibliothek, besonders im sprachraum (z. B. als Bufdi) eine gute Chance hat, Deutsch zu sprechen und dadurch seine Kenntnisse zu verbessern. Zuletzt bedanke ich mich bei allen Leuten dafür, dass sie mich dabei unterstützen, meine deutsche Sprache zu nutzen.

Rami Shouha

 

Ab Mitte März wird wieder ein Platz frei im Bundesfreiwilligendienst im sprachraum/der Zentralbibliothek

Möchtest du gern im sprachraum, in der Zentralbibliothek und generell im interkulturellen Bereich mitarbeiten? Interessiert dich die Arbeit mit Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen? Wir besetzen ab dem 15. März 2019 eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst neu. Wir bieten eine abwechslungsreiche Arbeit in einem netten Team, viel Kontakt zu Menschen und ein Kennenlernen der Bibliotheksarbeit.

Bist du selbst geflüchtet und hast mindestens B1-Sprachkenntnisse im Deutschen?

Dann bewirb dich bei uns!

Kontakt: Sarah Dudek/Carolin Köhnen, sprachraum@stbib-koeln.de

 

,خدمة تطوعية في مكتبة مدينة كولن,

من منتصف أذار ، يصبح المكان شاغر مرة أخرى في الخدمة الاتحادية للمتطوعين في منطقة اللغة / المكتبة المركزية

هل ترغب العمل في غرفة تعلم اللغة, في المكتبة المركزية, و عموماً في المنطقة بين الثقفات ؟

هل انت مهتم بالعمل مع العديد من الاشخاص من الثقفات المختلفة ؟

اعتباراُ من ١٥ أذار ٢٠١٩ ,سوف نستأنف وظيفة في الخدمة الاتحادية للمتطوعين.

نحن نقدم العمل المتنوع مع فريق لطيف والكثير من التوصل مع الناس و التعرف على كيفية العمل في المكتبة.

؟ B1أو انت لاجئ ولديك مهارات في اللغة الألمانية على الاقل

!أذاً بادر بالتواصل معن

:للتواصل: سارة دوديك / كارولين كوهن

sprachraum@stbib-koeln.de

Du

 

Wie gestalte ich ein Bullet Journal?

18 Dez

Momentan hört man sehr viel davon, fast auf allen Social Media Kanälen wird davon gesprochen. Ich rede vom Bullet Journal.

Aber was ist das überhaupt und wofür braucht man das?
Zunächst seht Ihr hier erstmal eine Auswahl von den Büchern, die es bei uns zu diesem Thema gibt und die Ihr ausleihen könnt. Einfach bei uns im Katalog nach „Bullet Journal“ suchen.

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Bullet Journal Buchcover ©Stadtbibliothek Köln.

Die Idee stammt von Ryder Carroll, der die sogenannte Bullet Methode erfunden hat. Hierbei konzentriert man sich bei seinen Terminen auf das Wesentliche und fasst diese dann in kurzen Stichpunkten (oder Bullets) zusammen.
Diese Methode kann man nun beliebig erweitern. Und wie Ihr seht, haben das auch einige andere Autoren getan.

Das Grundgerüst ist also ein Index, der Future Log, der Monthly Log und der Daily Log.
So kann man seine Termine gut im Überblick behalten und rausfiltern was wichtig ist und was weniger wichtig.
Neben diesem Grundgerüst kann man allerdings sein Bullet Journal noch anderweitig verschönern und benutzen. Frei nach dem Prinzip: Nimm dir was du brauchst und nutze es.

Alles was einem wichtig erscheint, kann man hier unterbringen. Ob es eine Einkaufsliste ist, ein Rezept oder die gelesenen Bücher, für alles gibt es einen Platz. Man muss ihn nur schaffen.
Zusätzlich kann man auch noch einen Weekly Spread gestalten, um seine wöchentlichen Termine und Aufgaben unter einen Hut zu bekommen.

Viele nutzen ihr Bullet Journal nicht nur als Kalender, sondern man kann auch sogenannte Tracker unterbringen, wo man z.B. festhält wie häufig man Sport gemacht hat oder wie viel Wasser man getrunken hat. Und auch hier sind in der Gestaltung der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Man kann sich zusätzlich notieren wie das Wetter war oder die eigene Stimmung, alles was einem Freude bereitet oder durch den Kopf geht. Dazu kann man alles wunderbar farbig und graphisch illustrieren. Ob schöne bunte Rahmen oder kleine lustige Bildchen, alles findet im Bullet Journal seinen Platz.

Ich nutze meines hauptsächlich für meinen eigenen Blog und notiere dort meine Termine und Beiträge rund um diesen. Aber jetzt kurz vor Weihnachten habe ich dort auch eine Weihnachtsgeschenke-Liste angefertigt, damit ich den Überblick behalte.
Auch nutze ich mein Bullet Journal viel, um mir meine gelesenen Bücher zu notieren, oder mir eine kleine Lese-Liste für einen gewissen Zeitraum festzulegen. Aber auch kleine Erinnerungen von besonderen Erlebnissen im vergangenen Monat finden ihren Platz in meinem Bullet Journal. Man kann also wirklich fast alles tracken oder festhalten.
Um zu starten braucht man eigentlich nur ein leeres Notizbuch und einen Stift.
Und wenn Ihr jetzt Lust bekommen habt selber mal auszuprobieren, wie es ist, ein Bullet Journal zu führen, dann könnt Ihr zunächst in unseren Büchern stöbern oder Euch direkt für unser Lernteam im Januar anmelden. Denn da werden in einem kostenlosen 3-wöchigen Kurs kreative Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt:

Das Lernteam trifft sich dienstags von 18:00 Uhr bis etwa 19:30 Uhr an folgenden Tagen:

  • 08.01.19
  • 15.01.19
  • 22.01.19

Eine Anmeldung ist hier und unter der folgenden E-Mail-Adresse möglich:
lernteams@stbib-koeln.de.

 

Plakat_Bullet-Journal

Karten-Verlosung: MINTKöln Gaming-Abend mit Let’s Player Sarazar

10 Okt

© Management Sarazar AEROCHRONE GmbH

Ein Kommentar – Eure Chance! Seid am 19. Oktober kostenlos dabei, wenn YouTube-Star Sarazar im Live-Let’s-Play mit anderen YouTube-Special-Guests zockt.
In der zweiten Veranstaltungshälfte habt ihr sogar die Möglichkeit mit ihm zusammen zu spielen. Wir verlosen 2×2 Karten unter allen, die uns bis einschließlich 14. Oktober (Sonntag) unten einen Kommentar dalassen.

Die Gewinner teilen wir nach Ende der Verlosung in den Kommentaren mit und kontaktieren sie zusätzlich per Mail. Dafür müsst ihr beim Verfassen eines Kommentars eure Email-Adresse ins Email-Feld eingeben – keine Sorge, die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht und von uns nicht anderweitig verwendet.

Viel Glück!

Sollte es mit dem Gewinn nicht geklappt haben, findet ihr alle weiteren Infos und den Link zum Ticketverkauf hier. Beachtet bitte: Es wird keine Abendkasse geben. Die Tickets gibt es nur im Vorverkauf!

Die Veranstaltung mit Sarazar findet im Rahmen der MINTköln statt, unserem Festival für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Mehr Infos unter www.mint-festival.de

 

Eltern-LAN in der Stadtteilbibliothek Chorweiler

14 Jun

Bei schwülen Temperaturen trafen sich letzten Donnerstag die Teilnehmer der Eltern-LAN in der Stadtteilbibliothek Chorweiler, um die Faszination von Gaming kennen zu lernen.

Neben einer allgemeinen Einführung zum Thema Games, stieg man auch praktisch in die Thematik ein: Erst fuhren Eltern und Pädagogen beim Rennspiel TrackMania um die beste Rundenzeit. Im Anschluss wagten sich die Teilnehmenden an den Taktik-Team-Shooter Call of Duty. Nach zwei 20-Minuten-Spielrunden schätzte keiner der Spielenden die Spielzeit so hoch ein – der sogenannte (Spiel-)Flow hatte dafür gesorgt, dass die Zeit wie im Flug verging.

Zum Abschluss sprach Markus Sindermann von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW über die Risiken von exzessivem Spielverhalten und ging dabei auf die Fragen und Sorgen der Anwesenden ein.

Die Eltern-LAN ist eine gemeinsame Veranstaltung von spielbar.de, der Plattform der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Computerspiele, dem Spieleratgeber-NRW des Vereins ComputerProjekt Köln e.V., der Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung e.V. und Turtle Entertainment, dem Veranstalter der Electronic Sports League, mit freundlicher Unterstützung von BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Die Eltern-LAN in der Stadtteilbibliothek Chorweiler wurde in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW veranstaltet.

Weitere Informationen unter Eltern-LAN – Eine LAN-Party für Eltern und Pädagogen .

(si)

Eltern LAN – Gemeinsam spielen

8 Mai

Am 7.6. veranstalten wir in der Stadtteilbibliothek Chorweiler von 15-19:30 Uhr eine Eltern-LAN!

Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Erwachsene stehen der Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, oft ratlos gegenüber. Diese Veranstaltung schlägt eine Brücke zwischen den Generationen und gibt Eltern wie Pädagogen Einblicke in jugendliche Medienwelten.

Bei der Eltern-LAN erhalten Eltern und pädagogische Fachkräfte die Möglichkeit, eigene Computerspielerfahrungen zu sammeln und sich über Inhalte und Wirkungen virtueller Spielwelten zu informieren als auch sich mit jugendlichen Gamern und MedienpädagogInnen darüber auszutauschen.

Ablauf der Veranstaltung: 

  • Medienpädagogische Einführung
  • Spielphase
  • Gespräch mit Computerspielern/-spielerinnen
  • Vortrag zum Thema „Exzessives Spielen“
  • Pädagogische Nachbesprechung

Ausführliche Infos findet ihr hier auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung unter Informationen Eltern-LAN und auf unserer Homepage unter folgendem Link: Eltern-LAN 

Kontakt und Anmeldung:

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, meldet euch daher bitte bis zum 31.05.18 unter gaming@stbib-koeln.de an!

Veranstalter
Die Veranstalter der Eltern-LAN sind spielbar.de, das Online-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Computerspiele, der Spieleratgeber-NRW des Vereins ComputerProjekt Köln e.V. und die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V. mit freundlicher Unterstützung des BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

 

(si)

O-Hanami! Die Kirschblütenprinzessin 2018

19 Apr

Dieser Tage verwandelt sich der Josef-Haubrich-Hof in die Foto Opportunity schlechthin: Unsere Kirschbäume, direkt vor dem Eingang zur Zentralbibliothek, stehen in voller Blüte.

Was für eine Augenweide!

Und die hat Tradition: Die strenge Jury der Stadtbibliothek kürte auch in diesem Jahr – nach reiflicher Überlegung! – die schönste Gestalt, die unter der sakura wandelte.

Anna-hime

Das japanische Suffix „hime“ steht für Prinzessin.Unsere Prinzessin in diesem Jahr heißt Anna und ist 25 Jahre alt. Sie studiert Fotografie in Köln – und interessiert sich sehr für die japanische Kultur: „Ich möchte unbedingt einmal hin!“ Ein Besuch steht auch in Aussicht, denn einige ihrer Freunde studieren im Moment in Japan.

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Kirschblütenprinzessin 2018: Anna! 

Die sakura

Die sakura ist ein Symbol für den Kreislauf des Lebens. Für Vergänglichkeit, Schönheit und das Entstehen von Neuem. Anna ist prädestiniert als Prinzessin – denn ganz bald wird ihr Sohn Lias geboren. Nachteil: Sushi gibt’s für sie im Moment nur in der vegetarischen Variante.

Wir wünschen Euch beiden alles Gute! Sayonara!

sa

 

P.S.: Hier sind die Kirschblütenprinzessinnen der Jahre 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017.

Galerie

Das war „Steampunk – Mythos, Maker, Mode“

22 Mrz

Am 6. März entführten wir euch in die retrofuturistischen Visionen eines viktorianischen Zeitalters des Dampfes. Lest hier unseren Nachbericht zum Steampunk-Abend mit vielen Videos und Fotos.

geeks@cologne

An einem Augustsamstag 2017 druckte ein Kunde ein Kostümteil am 3D-Drucker. Es war noch nicht einmal ein Steampunk-Teil und doch kamen wir mit ihm ins Gespräch. Dabei stellte sich heraus, dass dieser junge Mann, ‚Arsenal Best‘, für Steampunk brennt. Das Geeks-Team der Stadtbibliothek war sehr interessiert und eine Veranstaltung sollte ins Leben gerufen werden. Noch am gleichen Nachmittag kam eine E-Mail und Arsenal hatte sich anhand früherer Geeks-Veranstaltungen orientiert und einen kompletten Abend geplant. Was daraus wurde, das belegen die zahlreichen Videos und Bilder in diesem Beitrag.

An dieser Stelle sei aber vor allem allen gedankt, die sich so vielfältig eingebracht haben. Wir hatten Aussteller, wie das Wupperdampf Laboratorium und die Ruhrwerke mit Aristes Artifex und Coco Lores. Daneben begeisterten alle Vortragenden neben ihren Präsentationen ebenfalls mit Ausstellungsständen: Clara Lina Wirz mit ihrem Buch ‚Das große Steampanoptikum‘ samt Merchandise, Steampunk Design by Ravensdale und Arsenal Best Armoury. Die Autorin 

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