Das Fundlesezeichen der Woche

Ein höchst romantischer Lesezeichen-Fund!
Da hat wohl jemand in der Natur gelesen…oder im Zoo.
Wäre die Feder nicht etwas zu groß für das Buch gewesen, hätte ich sie niemals entdeckt..
 

Um welchen Vogel es sich hier wohl handelt? Ein Fall für’s Bestimmungsbuch, sind ja nur paar Schritte auf die 1. Etage.. mhhh.. Die Signatur Skr 7 war das.. Oder erkennt ihn jemand von Euch auch so?

mks

Anruf erwünscht: “Wer geht noch in die Bücherei?”

0800/5678-555

  WDR 5 – Donnerstag, 6. Oktober 2011

 15 bis 16 Uhr

 “Wer geht noch in die Bücherei?” Die WDR-Sendung „LebensArt” stellt diese etwas provozierende Frage nach der Bedeutung von Bibliotheken. Studiogast der Moderatorin Dorothee Dregger ist unsere Direktorin Dr. Hannelore Vogt (Bild).

 Unter der oben angegebenen Telefon-Nummer können sich Hörerinnen und Hörer live und kostenlos an der Sendung beteiligen.

Im Ankündigungstext schreibt der WDR:

„Bibliotheken sind für viele Menschen die erste Adresse, wenn ein Schmöker zum Lesen, ein Ratgeber, ein Kinderbuch oder ein Hörbuch gesucht wird. Mit einer großen Auswahl an Büchern, Zeitschriften, DVDs und CDs bieten kleine und große Bibliotheken ein breites Angebot. Doch im Zeitalter der elektronischen Medien holen sich viele ihre Informationen aus dem Internet und Experten sagen, dass dem E-book die Zukunft gehört. Außerdem stehen Bibliotheken fast immer ganz oben auf der Streichliste, wenn Städte und Gemeinden Geld einsparen. Sind die herkömmlichen Bibliotheken bedroht? WDR 5 LebensArt fragt nach der Bedeutung von Bibliotheken.”

 P.S.: Was den Publikumsandrang bei der Stadtbibliothek Köln betrifft, erübrigt sich die Fragestellung der Sendung. Bei rund 86.000 Mitgliedern (von denen 3000 bis 4000 täglich allein die Zentralbibliothek besuchen),  können wir uns über mangelndes Interesse an unserem Angebot nicht beklagen.

gp

Karten gewinnen: Heinrich von Kleist – Günter Blamberger

Zum 200. Todestag von Heinrich von Kleist hat die Stadtbibliothek Köln natürlich auch eine Kleist-Veranstaltung im Programm.
Günter Blamberger,  der mit Kleist gerne eine Runde fechten oder boxen würde, hat eine große Biografie aus der erlebten Perspektive Kleists geschrieben, die den Zündstoff in Kleists Leben und Werk offenbart.
Blamberger ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität zu Köln und außerdem Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und Herausgeber des Kleist-Jahrbuchs.
Thea Dorn moderiert die Veranstaltung.
Wir laden alle herzlich ein, sich bei dieser Lesung ein Bild über das in der Presse sehr gut besprochene Werk selbst ein Bild zu machen!
Wann: 13. Oktober 2011, 20 Uhr
Wo: Zentralbibliothek Köln
Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro
Unter allen Kommentaren zu diesem Blogeintrag werden 2×2 Karten für die Veranstaltung verlost. Sagt uns einfach, warum ihr gerne Karten gewinnen möchtet 🙂 Teilnahme bis 7. Oktober. Viel Spaß!
ck

Halbzeit

Die zweite Hälfte  meines Praktikums in der Stadtbücherei Köln bricht heute an. Mein Name ist Anna, ich bin 21 Jahre alt und  FaMI-Azubi im zweiten Lehrjahr. Seit zwei Wochen verbringe ich meine schulfreien Tage zwischen Reiseführern und Gesetzen. Die Profis wissen jetzt, dass ich auf der ersten Etage der Zentralbibliothek gelandet bin =)

Normalerweise arbeite ich in der wunderschönen Bücherei in Frechen. (Liebste Grüße an unser Team =) )Wir sind viel kleiner als die Kölner Stadtbibliothek und darum wollte ich mal schauen, wie es ist, in einer großen Bibliothek zu arbeiten.
Vor dem Praktikum habe ich mich einige Sachen gefragt – Wird es eher langweilig oder spannend? Sind die Mitarbeiter nett? Geht man als Praktikant einfach unter? Darf ich den ganzen Tag Bücher einstellen? Wie ist das Klima zwischen den Mitarbeitern usw.
Jetzt nach der Hälfte der Zeit kann ich diese Fragen positiv beantworten =)
In den ersten Tagen hab ich mir zwar gedacht, na toll die Zeit würde ich besser in Frechen verbringen und die Sachen erledigen die auf meinem Schreibtisch sehnsüchtig auf mich warten. Aber nach und nach wurde ich davon überzeugt, dass sich diese vier Wochen doch lohnen.
Erstens, weil es spannend ist zu sehen, wie sich so ein großes Haus organisiert, dass es auch hier spontane Änderungen gibt und nicht alles in Stein gemeißelt ist. Unten im Bücherrückgaberaum, den die Besucher leider nicht sehen, ist es so ähnlich wie in einem Bienenstock, alle schwirren geschäftig hin und her, ich kann keine Ordnung erkennen, aber alle anderen wissen GENAU was zu tun ist. =) Sehr schön finde ich dafür dieses Beispiel –

Keine Beschriftung, keine Nummerierung, nichts. Trotzdem weiß jeder, außer mir, genau welches Hörspiel in welches Fach kommt. Und dass mit einer Selbstverständlichkeit, dass ich mir dumm vorkomme zu fragen. Ist es auch =) Die Antwort lautet nämlich prompt, das kommt doch da rein, und die zweite Schublade von unten rechts wird aufgezogen. Achso… da rein. Ich schätze, das geht am Anfang allen Neuen so, trotzdem gibt es keine richtige Beschilderung, man muss sich seinen Weg durch den Sortierdschungel suchen, und das ist auch okay, denn wenn man es am Ende der Schicht geschafft hat, alle Sachen wegzusortieren und auch auf Anhieb weiß in welches Regal die Mathematikbücher kommen, fühlt man ein Stolzgefühl =) Und die Kinder-DVDs kommen in die Schublade unten links, ist doch klar.
Zweitens durfte ich einen Tag in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd verbringen – diese Zweigstelle ist zwar klein aber unendlich süß. Die Decke ist sehr hoch und aus hellem Holz, zwei Seitenwände sind aus Glas und man kann in einen Kindergarten-Garten schauen =) Außerdem ist das Buchangebot toll. Am liebsten würde ich mich für 2 Wochen dort einschließen und lesen…
Drittens habe ich an einer Bi-In-Führung teilgenommen, diese Kooperation zwischen der Bibliothek und Intergrationskursen hat mir sehr gut gefallen, die Kursteilnehmer werden in der Büchererei herumgeführt und machen eine Ralley. Dieses Projekt finde ich toll.
Viertens – und das ist auch der Grund für diesen Blogbeitrag – durfte ich gestern an einer Schulung über Web 2.0 teilnehmen. Die Stadtbibliothek bekam Besuch von Christoph Deeg, einem sehr ambitionierten Social Media Verfechter =) Zusammen mit den Web 2.0 Beauftragten der Stadtbibliothek und den anderen Azubis hat er uns motiviert und mit Ideen versorgt, wie wir es schaffen, unsere geliebten Büchereien nicht im Kampf gegen Google, Amazon, Wikipedia, das Internet allgemein usw.  untergehen zu lassen. Dafür müssen wir ‘nur’ aus unserem Dornröschenschlaf aufwachen und ins Netz stürmen =) Diese Schulung war wirklich interessant – auch wenn ich nicht glaube, dass Google und Co eine Bücherei so schnell ersetzen können. Vielleicht (bestimmt) gibt es viele Informationen schneller im Internet, aber solange Wikipedia einem eins der wichtigsten Dinge, die man hier bekommt, nicht geben kann, müssen wir uns keine Sorgen machen.
Ich meine das freundliche Lächeln der Dame an der Ausleihe. Das verständnisvolle Kopfnicken der älteren Bibliothekarin, die einem hilft das Buch im Regal zu finden. Das schelmische Zwinkern des gutaussehnden Studenten in der Schlange vor einem. Die Mutter mit drei Kindern und Einkaufstüten, die dankbar lächelt, wenn man ihr den Aufzug aufhält.
Damit bin ich beim fünften und wichtigsten Grund warum es mir hier gut gefällt, die Nähe =) Das Klima hier ist wunderbar, natürlich weiß fast keiner meinen Namen, auf meinem Namensschild steht auch nur Auszubildende, nicht sehr hilfreich, aber das ist nicht schlimm. Menschen die ich noch nie gesehen habe, kommen morgens lächelnd-oder auch mal schlecht gelaunt in die Verwaltungsräume und geben einem das Gefühl dazu zu gehören. Man bekommt Kaffee angeboten, wird gefragt ob man Hilfe braucht und alles ist gut =)
Liebste Grüße Anna

Welch Goodie in der Post…

…heute habe ich mich aber gewundert – und gefreut! Da bestelle ich für unsere aktuelle Ausstellung im 2. OG eine Postkarte aus ganz, ganz alten Tagen aus Königswinter und was liegt zur Stabilisierung mit dabei? Zwei Postkarten des neuen Comics von Craig Thompson, auf welchen ich mich schon seit Monaten freue. Gedankenübertragung zum Antiquar? Auf jeden Fall ne überraschende Kombi. Seht selbst:

Wer will die Zweite?
Die Sonderausstellung der Sammlung Literatur in Köln (LiK) läuft übrigens noch bis zum 12. November, weitere Eindrücke gibt’s nächste Woche! Hier erstmal der Link.

mks

Vorlesestunde in Porz!


Morgen um 15.00 Uhr, laden wir Euch herzlich zu unserer Vorlesestunde in die Stadtteilbibliothek Porz ein!
Für Kinder (und Erwachsene!) ab 4, keine Anmeldung erforderlich!
Wir freuen uns auf Euch!
                                                                                                                                                 bla

Impressionen von der Renovierung in Sülz

 

Seit dem 12.09. ist die Stadtteilbibliothek Sülz nun wegen größerer Renovierungsarbeiten geschlossen.

Doch was ist überhaupt seitdem geschehen?

 

Begonnen wurde in den ersten zwei Tagen mit dem Ausräumen, d.h. es wurden die kompletten Bücher, Regale und sonstige Möbel von zwei Etagen jeweils von der einen zur anderen Seite verlagert.

Danach folgten drei Tage, in denen der alte Boden herausgerissen und der Grund neu verspachtelt wurde.  In der letzten Woche wurden dann die Wände gestrichen bzw. teilweise neu tapeziert.  Der größte Teil wurde dabei weiß gestrichen, ein kleiner Bereich aber auch in einer anderen Farbe…

Diese Woche wird nun der neue Boden verlegt. Und ab Donnerstag heißt es wieder Bücher- und Möbelschleppen, damit auch noch die zweite Seite renoviert werden kann.

 

Ab dem 26.10. kann man dann das Endergebnis bewundern! 🙂

 

Einen kleinen Eindruck von der Renovierung und der “leeren” Bibliothek können vielleicht die Fotos vermitteln.

Erkennt überhaupt jemand die Bibliothek wieder?  🙂

                                                   

 

aFri

       

Porzer Geschichte in Lebensberichten

Am Samstag, dem 17.09., ab 14.00 Uhr lud die Stadtteilbibliothek Porz im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten “60 Jahre Stadtwerdung Porz” zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung ein:
Porzer Geschichte in Lebensberichten
Zu Gast war Renate Naber, WDR5-Autorin, Biographin, Universitätsdozentin und Mitbegründerin der Schreibwerkstatt IBiS (Institut für Biographisches und Kreatives Schreiben, www.ibis-koeln.de).

Im Gepäck hatte sie Schülerinnen und Schüler ihres Instituts. Die Altersspanne reichte von 13 bis 80 Jahren!
Vorgetragen wurden selbstverfasste biographische Texte: ernst und nachdenklich, heiter und besinnlich aber auch philosophisch.
Renate Naber las Passagen aus ihrer jüngsten Veröffentlichung “Theo Steinringer: Mein Zündorf – mein Leben” und abschliessend aus dem Porz-Krimi “Zeit der Strafe”.

An die 60 Zuhörerinnen und Zuhörer folgten der Veranstaltung mit großem Interesse und honorierten die Leistung und den Mut der Autorinnen/Autoren mit entsprechendem Applaus!
                                                                                                                                                 bla

Etwas Berlin-Luft in Köln


“Mit unserem Festival möchten wir öffentliche Wände nicht dem Kommerz und Werbung überlassen. Stattdessen versuchen wir sie für die Kunst ‘zu retten’
“, so Iren Tonoian, Veranstalterin von CityLeaks 01.

Das Festival
An wem es bis jetzt vorbeigegangen sein sollte, der sollte diese Woche noch das Festivalprogramm rund um das City Leaks-Festival in Köln nutzen. Im Rahmen dessen besprühen, bemalen und bekleben internationale Künstler der Street-Art-Szene Kölner Hauswände – und das ganz legal. Denn eigens dafür wurden von den Veranstaltern private Hauswände in Köln, zum größten Teil in Ehrenfeld, aquiriert. Nachdem den Besitzern der Häuser Portfolios der Künstler oder zum Teil eine kleine Grundskizze oder wenigstens eine Idee des zu zeichnenden Werks präsentiert wurden, durfte sich letzterer vollkommen frei, d.h. legal, ohne Zeit- und Themenvorgabe – was für die Szene nicht selbstverständlich ist – ans Werk machen. Allein schon das konnte große, internationale Namen nach Köln locken – eine Bezahlung gibt es für die Arbeit nämlich nicht. Ebenso der Eigentümer der jeweiligen Wand gibt diese ohne finanziellen Nutzen frei – hat dafür aber ein Meisterwerk an der heimischen Fassade. Denn: Welche Klischees beim Wort Graffiti manchen in den Sinn kommen mögen, ist mindestens in der modernen Street-Art nicht gegeben.
Die  Fotos sind diese Woche bei zwei exzellenten Führungen durch Ehrenfeld entstanden:

Sollte es die nächsten Tage regnen, gibt es innerhalb des Festivals auch genug unter schützenden Dächern zu sehen.
Was mit den Bildern nach Festivalende passiert, ist noch nicht durchgehend geklärt, denn: Jedem Hausbesitzer wurde der Verbleib des Bildes an der eigenen Hauswand freigestellt. Inzwischen haben sich auch Bürgerinitiativen für oder gegen gewisse Bilder gegründet. Es bleibt zu hoffen, dass hier nicht die Malerrolle ausgepackt wird.
Denn ein bisschen Berlinflair tut auch Köln gut.

mks

Karten gewinnen: Michael Göring – Der Seiltänzer

Es ist wieder soweit, wir verschenken 2×2 Veranstaltungskarten! 


Diesmal für die
 Buchpremiere des Romans “Der Seiltänzer” von und mit Michael Göring.

Die Veranstaltung findet am 6. Oktober um 20 Uhr in der Zentralbibliothek Köln statt.

Schreiben Sie uns hier in einem Kommentar, warum Sie gerne Karten gewinnen möchten und schon landen Sie mit im Lostopf 🙂 Eine Teilnahme ist bis zum 27. September möglich.
 
 
Und jetzt hören Sie am besten, was der Autor selbst über sein Buch sagt:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=rJHE0iLQEFI]
 

(ck)