Lesen & Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt

Im Anschluss an den Fachtag „Arbeitsplatzbezogene Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener (ABAG)“ am 05.06.2014 im Rautenstrauch-Joest-Museum wird die Stadtteilbibliothek Chorweiler zwei Wochen die Wanderausstellung “Lesen & Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt” beherbergen.

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© http://www.mein-schlüssel-zur-welt.de/

Nachdem beim Fachtag die Herausforderungen von Grundbildung in Unternehmen behandelt wurden, zeigt diese Ausstellung anschaulich die Alphabetisierungsarbeit von ABAG, allgemeine Fakten zum Analphabetismus in Deutschland und Chancen und Möglichkeiten der Alphabetisierungsarbeit allgemein. Auf mehreren Infotafeln wird das Thema Alphabetisierung mit Infografiken und zahlreichen Statements von Lernenden und Experten aufbereitet.

Kommen Sie vom 9.-20. Juni in der Stadtteilbibliothek Chorweiler vorbei, um sich selbst ein Bild zu machen!

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Alpha-Lernstudio in Chorweiler

Lernende können im Rahmen eines Alphabetisierungskurses die Stadtteilbibliotheken Chorweiler, Mülheim, Kalk und Nippes besuchen.
Sie erfahren dort auch außerhalb der Kurszeiten, unterstützt durch ehrenamtliche Patinnen und Paten, Hilfe und Unterstützung beim Lesen und Schreiben.
Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer erhalten eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Führung durch die Bibliothek. Zudem kann an zwei Internet-PCs auch außerhalb der Kurszeiten in ruhiger Atmosphäre die Lernplattform “Ich will lernen” genutzt werden.
Weitere Informationen unter:
 Mein Schlüssel zur Welt
Grundbildung in deutscher Sprache für Erwachsene in der Stadtbibliothek Köln
 

Finnische Kinder- und Jugendbuchautorinnen zu Gast in den Stadtteilbibliotheken

Finnland

“Finnland ist im kommenden Herbst Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Die finnische Literatur ist dadurch in Frankfurt und anderswo in Deutschland sowie im gesamten deutschsprachigen Europa sehr präsent und es wird eine Rekordzahl von finnischen Büchern ins Deutsche übersetzt. Ein großer Teil der Übersetzungen besteht aus Kinder- und Jugendbüchern, was auch für die starke Stellung der Kinder- und Jugendliteratur in Finnland spricht.” Päivi Luostarinen, die Botschafterin Finnlands in Deutschland freut sich, dass ihr Land auch bei den “19. Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen 2014 “ im Mittelpunkt stehen wird.  Filme, Figurentheater, eine Ausstellung sowie Lesungen von zwölf der erfolgreichsten und meistgelesenen Kinder- und Jugendbuchautorinnen umfasst das Programm. In gedruckter Form (mit Leseproben) ist es in der Zentralbibliothek und allen Stadtteilbibliotheken erhältlich.

Unsere Stadtteilbibliotheken sind mit öffentlichen Veranstaltungen beteiligt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung aber erforderlich:

Stadtteilbibliothek Rodenkirchen:

Dienstag, 03. Juni, 10.00 Uhr

Sari Peltoniemi „Telma ja tarinoiden talo“ – „Der kleine Hund, der unbedingt ein Mädchen haben wollte“. Ab 8 Jahre
.

Schillingsrotter Str. 38, Tel.: 0221/221 92370.

Stadtteilbibliothek Ehrenfeld:

Mittwoch, 04. Juni, 10.00 Uhr

Tiina und Sinikka Nopola „Risto räpääjä ja kaksoisolento“ – „Ricky Rapperund der Doppelgänger“. Ab 8 Jahre.

Subbelrather Straße 247–249, Tel.: 0221/992 3744.

Stadtteilbibliothek Nippes:

Mittwoch, 04. Juni um 10.00 Uhr
Mila Teräs „Telma ja tarinoiden talo“ – „Telma und das Haus der Geschichten“. Ab 8 Jahre.

Bezirksrathaus, Neusser Straße 450, Tel.: 0221/221 95600.

 Stadtteilbibliothek Müheim:

Mittwoch, 04. Juni um 10.00 Uhr

Tuula Kallioniemi „Lanka palaa“ – „Die Lunte brennt“. Ab 11 Jahre.

Bezirksrathaus, Wiener Platz 2a, Tel.: 0221/221 99449.

Stadtteilbibliothek Chorweiler:

Mittwoch, 11. Juni, 10.00 Uhr

Leena Parkkinen „Miss Milky Ray“ – Bühne frei für Magermilch“. Ab 8 Jahre.

Bürgerzentrum, Pariser Platz 1, Tel.: 0221/221 96401.

Stadtteilbibliothek Sülz:

Donnerstag, 12. Juni, 10.30 Uhr
Paula Noronen „Supermarsu lentää Intiaan“ – „Mission Meerschweinchen. Emilia und der beste Witz der Welt“. Ab 8 Jahre.

Wichterichstraße 1, Tel.: 0221/221 29728

Stadtteilbibliothek Neubrück:

Donnerstag, 12. Juni, 10.30 Uhr

Leena Parkkinen „Miss Milky Ray“ – „Bühne frei für Magermilch“. Ab 8 Jahre.

An St. Adelheid 2–8, Tel.: 0221/89 13 03.

Stadtteilbibliothek Bocklemünd-Mengenich:

Dienstag, 17. Juni, 10.00 Uhr
Riitta Jalonen „Aatos ja Sofia“ – „Aatos und Sofia“. Ab 6 Jahre.
Görlinger Zentrum 13-15, Tel.: 0221/50 32 76.
 
 

„Und plötzlich war ich zu sechst“

Unbenannt

Wer sich mit über dreißig verliebt, muss damit rechnen, dass sein Gegenüber eine Vergangenheit hat. Und Kinder. Wie fühlt es sich an, plötzlich eine Familie zu haben? Was entgegnet man als ungeübte Wochenend-Mutter auf den Killer-Satz „Du bist nicht meine Mama”? Wie geht man damit um, dass die Ex des neuen Partners dank der Kinder alles über einen weiß – bis hin zu Kontostand und Körpergewicht? Und was geschieht in dem fragilen Patchwork-Gefüge, wenn eigene Kinder hinzukommen?

Felicitas von Lovenberg berichtet in ihrem neuen Buch „Und plötzlich war ich zu sechst – Aus dem Leben einer ganz normalen Patchwork – Familie” lebensnah aus dem Alltag und gibt Erfahrungen weiter, die das Miteinander leichter machen. Im Gespräch mit dem Journalisten Ralph Erdenberger stellt sie es am

Dienstag, 27. Mai 2014, 20 Uhr

in der Zentralbibliothek am Neumarkt vor.

Felicitas von Lovenberg leitet die Literaturredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Sie wurde unter anderem mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet. Im SWR-Fernsehen moderiert sie regelmäßig die Sendung „lesenswert”. Ralph Erdenberger arbeitet als Journalist für WDR 5. Dort moderiert er das Magazin „Neugier genügt” und die Kindersendung „Kiraka”. Als Autor schreibt und produziert der zweifache Vater Hörbücher für Kinder.

Das Gespräch ist Teil der Reihe „Wissenswert – Themen am Puls der Zeit”. Die Stadtbibliothek veranstaltet es in Kooperation mit „Beratung für Patchworkfamilien”,

www.patchworkfamilien.com.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf sieben Euro, ermäßigt fünf Euro, an der Abendkasse acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Im Vorverkauf sind die Karten bei „Köln Ticket” im Internet oder telefonisch unter 0221/2801 erhältlich. Unter der Telefonnummer 0221/221-23939 nimmt die Stadtbibliothek zusätzlich Reservierungen entgegen.

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Habt ihr zu diesem Thema noch Fragen, die euch auf den Nägeln brennen? Was ist cool am Patchwork, was ist anstrengend? Kennt ihr eine Geschichte? Seid ihr auf Probleme gestoßen, bei denen euch noch niemand helfen konnte? Oder habt ihr selbst kreative Lösungen gefunden? Wir sammeln noch und freuen uns über eure Beiträge. Egal ob hier als Kommentar oder per Mail (twitter@stbib-koeln.de oder eine andere Kontaktadresse)! Gerne auch Facebook.

Macht mit! Mailt für die minibib!

Architekturfotografie

Hallo allerseits,

und allerbesten Dank für die Beteilung am Förderwettbewerb für gemeinnützige Projekte im Veedel. Unsere minbib belegt in der ersten Runde einen großartigen 3. Platz, was nur Euren Klicks zu verdanken ist.

 Ab sofort startet das Finale, bei dem wir gegen 9 Mitbewerber antreten. Unabhängig vom bisherigen Resultat geht es jetzt darum, welches Projekt mit den meisten E-Mails unterstützt wird. Bis zum 23. Mai (Mitternacht) darf jeder einmal per Mail sein Votum abgeben. Für die Ermittlung der 5 Sieger zählen dann nur die E-Mail-Stimmen.

Also wie bisher auf den Button “Abstimmen” des Profils klicken. Alles Weiteres ist ganz einfach!

http://www.zahn-station-hilft.de/profile/minibib-im-wasserturm/

 Zu gewinnen gibt es 1.000,- Euro für den ersten, bzw. 500,- für 4 weitere Platzierungen. Dieses Geld würde der Stadtbibliothek über unseren Förderverein unmittelbar zufließen und uns damit zugute kommen.

 In diesem Sinne ein letztes Mal: Macht mit! Motiviert andere!  Mailt für die minibib, die gemeinnützige Idee dahinter und für die Leseförderung in Kalk!

 Eure Stadtbibliothek Köln

 P.S.: Der Veranstalter „Zahnstation hilft” hat uns zugesichert, dass die E-Mail-Adressen lediglich zur Stimmenbestätigung verwendet werden, keine Werbung verschickt wird und die Adressen nach dem Wettbewerb gelöscht werden.

 

Ein Newbie im BrainCamp

braincamp_LogoAm 10./11. Mai fand das 3. BrainCamp Cologne statt. Sein Programm rund um Mobile, Web- und Software-Entwicklung bezieht es jedes Jahr allein von den Besuchern. Ganz im Sinne des BarCamp-Konzeptes sind alle eingeladen, eigene Themen vorzuschlagen und einen Vortrag zu halten bzw. eine Diskussionsrunde zu moderieren, eine so genannte Session. Es gibt keine reinen Zuhörer, sondern alle TeilnehmerInnen können sich aktiv einbringen und das eigene Know-How mit anderen teilen.
Aufgrund meiner Affinität zu Webseitentools und Auszeichnungssprachen durfte ich den ersten Tag des BrainCamps für die Stadtbibliothek erkunden und erleben. Am Samstagmorgen um kurz nach neun Uhr traf man sich am Mediapark im Startplatz. Natürlich wurden alle Besucher mit den obligatorischen Namensschildklebis versorgt. Darauf konnte man optional auch seinen Twitternick und drei/vier Hashtags vergeben. So bekam ich schon mit einem kurzen Blick auf das Schildchen einen kleinen Eindruck der Interessen, Hobbies und Berufe meiner Gesprächspartner. Im Eingangsraum bildeten sich erste lockere Gesprächsrunden an Stehtischen und bei einem Frühstück mit Müsli, Kaffee und Tee konnte ich mir einen ersten Überblick verschaffen. Nach und nach trudelten über 70 IT- und Softwareentwickler, Hobbyprogrammierer und Webdesigner ein. Wer nun die stereotypischen Nerds im Kopf hat, die am Laptop hängen und sich nur über Chat unterhalten, würde sich wundern. Denn im Gegenteil waren sämtliche Anwesenden sehr kommunikativ und extrovertiert. Dieser Eindruck von mir wurde noch bestärkt, als wir danach gemeinsam ohne große Mühen in einer offenen Gesprächsrunde einen Stundenplan mit ca. 14 Themen für Samstag erstellt haben. Das Konzept des BrainCamps ging sehr gut auf.

© Mike Dyna Photography

Nach einer letzten kurzen Kaffeepause im Anschluss an die Besprechung ging es für mich los mit der Session „Veränderung im Handwerk durch Smartphone und intelligente Systeme“. Intelligente Systeme sind vernetzte elektronische Geräte, die untereinander und mit dem Nutzer kommunizieren und auf Veränderungen in der Umgebung reagieren können. Am Beispiel des Intelligenten Wohnens bei dem u.a Lichtschalter, Kühlschrank, Klingel und Rauchmelder vernetzt werden, wurden Nutzen und Möglichkeiten besprochen. In dem Zuge zeigte sich auch, dass sich durch die neuen Einbauteile, die eine Vernetzung möglich machen, die Arbeitsweise des Elektrikers ändert. Sehr viele kritische Nachfragen drehten sich vor allem um die Sicherheitsfrage in Bezug auf Hacker. Denn vernetzte Systeme im Haus könnten Lücken enthalten mit denen Unbefugte Zugriff auf die Geräte bekommen könnten. Wenn es das Licht ist mag es nicht so schlimm sein, aber beim Türschloss wird es ernst.
Von dieser ersten wie erwartet sehr technischen Veranstaltung zu einer unerwartet analogen Session. Denn danach setzte ich mich in „VIZ Wars – Die Macht der Visualisierung“. Die Veranstaltung war ein Appell für die Nutzung von Stift und Zettel. Es ging um Sketchnotes. Das sind kleine einfache Zeichnungen oder Bildchen die eine Alternative zur konventionellen Mitschrift sein sollen. Im Gegensatz zu Texten soll durch die Visualisierungstechnik der Inhalt schneller und einfacher zu merken sein. Also warum nicht mal seine Termine in den Kalender zeichnen? Oder seinen Einkaufszettel? Wer neugierig geworden ist: Die  Sessionhalterin, @FrauHoelle, hat folgendes Buch von Mike Rohde empfohlen: Das Sketchnote-Handbuch.
Und schon war der Vormittag rum. Hungrig kam ich aus dem Vortrag und roch schon die auf Tabletts angerichteten Wraps und Schnittchen. Mit einem Snack in der Hand konnte man herumwandern, zusammen mit anderen im Dialog die ersten Veranstaltungen Revue passieren lassen und des Weiteren auch erfahren was sich in den anderen Sessions so abgespielt hatte. Die Gesprächsrunden verteilten sich auf die Stehtische im Eingangsbereich oder man fläzte sich mit Laptop in einen Stuhl in einem der Vortragsräume. Insgesamt eine lockere Atmosphäre, in der sich immer Gleichgesinnte in ihren Interessen fanden, um in ihren Themengebieten zu fachsimpeln.
© Mike Dyna Photography

Als nächstes freute ich mich auf „App Inventor – in 5-20 min eine native Android App mit dem Browser programmieren“. Aus dieser Session habe ich das Meiste mitgenommen. Hiernach bin ich nun in der Lage selber einfache Apps für mein Android zu erstellen. Vorgestellt wurde der so genannte App Inventor vom MIT. Mit dem Online-Programm lassen sich schon mit ganz rudimentären Programmierkenntnissen einfache Apps für Android erstellen. Dabei sind keine Installationen nötig sondern lediglich der Aufruf des Programms im Internetbrowser. Nun einige Tage nach dem Braincamp kann ich sagen, ganz kleine einfache Apps zu programmieren funktioniert wirklich gut, wenn man ein wenig ausprobiert. Bei komplexeren Apps kommt der App Inventor aber schnell an seine Grenzen. Da der App Inventor ursprünglich mal ein Projekt von Google war und die Apps auschließlich für Android zu erstellen sind, kommt man jedoch ohne ein Google-Konto leider nicht weiter.
Eine der letzten Sessions war „Modern PHP Konzepte & Tools“. Dabei hatte ich mir eher eine ausführliche Beschreibung und Besprechung einiger ausgesuchter Konzepte oder Tools vorgestellt. Es war aber eine kurze Erwähnung vieler verschiedener Tools und eine sehr fachliche kurze Besprechung derselben. Es entbrannte auch eine anscheinend sehr fruchtbare Diskussion, wovon ich aber wenig verstand. Meine bescheidenen Kenntnisse der Skriptsprache PHP reichten nur die ersten Minuten, danach verlor ich den Faden. Das war aber überhaupt nicht tragisch, im Gegenteil, viele Notizen die ich mir gemacht hatte – natürlich mit vielen Fragezeichen – gaben mir wieder neue Anregungen und Möglichkeiten bei der Recherche im Anschluss. Zusätzlich war es auch keine Schande, dass ich vor der Zeit rausgeschlichen bin, das kommt vor wie ich hörte und gibt Gelegenheit auch bei parallel laufenden Sessions reinzuschauen.
Zum Schluß konnte man beim nie versiegenden Tee oder Kaffee im Gespräch alle Sessions noch mal nachklingen und ausklingen lassen. Eine halbe Stunde nach der letzten Veranstaltung, gegen halb sieben, wurde dafür noch ein Treffen im Clusterhaus angeboten, mit dem entspannenden und hungerstillenden Motto: Grillen & Chillen.

Und damit ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter für die sagenhafte Location und das feine Essen!
Und ein zusätzliches Danke an Mike Dyna Photography für die Fotos!
Mein Fazit: nächstes Jahr wieder und dann ganz nach dem BrainCamp-Konzept auch gern als Vortragender in einer Session!

hm

10 Jahre Förderverein der Stadtteilbibliothek Sülz

Der Verein „Lesezeichen e.V.“ organisierte und finanzierte in den 10 Jahren insgesamt 80 Veranstaltungen (Lesungen, Musikdarbietungen, Vorträge etc.). In mehreren Aktionen wurden zudem Bücher ausgewählt und für die Bibliothek gekauft.
Bei einer kleinen Feier blickte Frau Margarete Verweyen, Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzende, auf diese Zeit zurück. Eine kleine Dokumentation illustrierte die Aktivitäten, Walter Mik überraschte mit dem Vortrag von Dada-Rezitationen und Frau Dr. Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln, überreichte eine Torte mit dem Schriftzug „Lesezeichen e.V.“
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Der Förderverein wurde im Frühjahr 2004 gegründet, um die Stadtteilbibliothek Sülz zu unterstützen. Dies ist gelungen!
Mehr zur Arbeit des Fördervereins „Lesezeichen e.V.“:
http://www.lesezeichen-koeln.de/
Alle Fördervereine der Stadtbibliothek Köln:
http://www.stadt-koeln.de/5/stadtbibliothek/foerderaktionen/foerdervereine/

(ua)

Klötzchenbauen oder was wir mit Minecraft am Hut haben

Am 8. Mai besuchten wir die Clash of Realities Konferenz in Köln.
Hier tauschen sich alle zwei Jahre Bildungswissenschaftler, Pädagogen, Journalisten und Verbandsvertreter der Spielebranche zur Medienforschung und -pädagogik im Bereich von Computerspielen aus. Ein Spiel und dessen abwechslungsreiche Möglichkeiten waren gleich mehrmals Thema der Vortragsblöcke: Minecraft.
Minecraft ist ein sogenanntes Sandbox Game (Sandkastenspiel). Nutzt man den Kreativmodus sind dem Spieler – wie auch dem Kind im Sandkasten – kaum Grenzen gesetzt. Bei Minecraft baut der Spieler mit Blöcken, das was ihm auch immer in den Sinn kommt. Von einem detailgetreuen lebensgroßen Modell eines Baums bis zum Kölner Dom ist – rein theoretisch – alles möglich. Eine klare Einteilung in richtig und falsch, wie man sie häufig im traditionellen Unterricht findet, gibt es nicht.

© http://minecraftedu.com/

Das Projekt MinecraftEdu nutzt diesen offenen Bausatz, um Schülern die Möglichkeit zugeben, sich während des Unterrichts kreativ mit den verschiedensten Fächern auseinanderzusetzen. Santeri Koivisto aus Finnland seinerseits als „Minecraft-Lehrer“ und Gründer von MinecraftEdu bekannt, nutzt das Spiel z.B. im Fach Mathematik.

„Die Länge einer Leiste ist 1 Meter. 1 Block ist 1 m³. Baue unser Klassenzimmer maßstabsgetreu nach!“

Eine kurze und knappe Anweisung, keine weitere Einleitung, sondern Ausprobieren ist angesagt. Tipp auf seiner Vortragfolie für Lehrer: „Then, shut up!“ So kommen die Schüler in eine Diskussion, bilden selbst Gruppen und schaffen eigene kreative Lösungen.
Ihm geht es dabei vor allem um die Einbindung des Spielens in einen größeren Kontext. In seinem Beispiel wird der eigene Klassenraum nachgebildet, werden andere Spiele genutzt, muss die Verbindung zum Unterricht gefunden werden. Empire – ein Strategiespiel, indem man eine Großmacht des 18. Jahrhunderts spielen kann – kann zunächst angespielt werden, um dann zu unterbrechen und den Schülern im Fach Geschichte, die verschiedenen historischen Zusammenhänge zu erklären.

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© http://minecraftedu.com/

Eindruckvolle Beispiele zur Nutzung von MinecraftEdu aus deutschen Schulen gab es ebenfalls zu bestaunen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projektes peer³ führten Daniel Zils und Gerrit Neundorf in Sömmerda und Wittlich mit 9.Klässlern ein Minecraft-Projekt durch.
Bedingung: Es soll etwas von Schülern für Schüler geschaffen werden.
Die fünfköpfige Jungsgruppe aus Wittlich entschied sich in Eigenregie für das Fach Biologie und baute im großen Stil ein Modell eines Laubbaumes samt Wurzeln und Blättern. In verschiedenen Aufgaben werden die einzelnen Schüler durch den Baum geführt und müssen Aufgaben lösen. Damit der Weg fortgesetzt werden kann, muss die richtige Antwort mittels eines Schalters bestätigt werden. Ist die Antwort falsch, verliert der Schüler Zeit und muss ein Jump’n’Run Level absolvieren, bevor er weitergehen kann. Damit die Schalter funktionieren, musste die Schülergruppe nicht nur den sichtbaren bespielbaren Teil des Baum bauen, sondern auch noch „Hinterzimmer“, die für die Schüler nicht sichtbar sind. In diesem Räumen sorgen sogenannte Redstone-Kabel für die Übertragung von Signalen. Die Kabel sind dabei mit echten Leiterbahnen zu vergleichen.
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© Stadtbibliothek Köln

Eine Schülergruppe aus Sömmerda baute ein Wasserstoffatom nach, eine andere beschäftigte sich mit der Umsetzung der Regeln der Digitaltechnik innerhalb der Pixelwelt. Die Beispiele zeigen, dass Minecraft viele Möglichkeiten bietet. Sofern kreative Ideen vorhanden sind, kann fast alles umgesetzt werden.
Besonderheit der MinecraftEdu Version ist außerdem die Möglichkeit zwischen Lehrer- und Schülersicht zu wechseln. Zusätzlich zum normalen Spiel bieten sogenannte Infoblöcke die Chance Texte ins Spiel einzubinden. Die Spielversion kann von Schulen und Organisationen im Bildungssektor genutzt werden. Die von den Schülern erstellten Module, werden im Nachhinein allen Interessierten in einer Online-Bibliothek zur Verfügung gestellt und können somit auch in anderen Schulen zur Unterrichtsvermittlung genutzt werden.
Minecraft bleibt ein spannendes Thema – auch für uns. Im Herbst möchten wir selbst mit euch zusammen Minecraft entdecken. Dazu bald mehr! Wer schon mal einen Einblick bekommen möchte, was Bibliotheken mit Minecraft machen können, klickt hier und erfährt etwas zum in der Stadtbibliothek Wolfsburg durchgeführten BibCraft.
In Kürze erfahrt ihr hier noch mehr zu den anderen Themen der Clash of Realities.

(si)

E-Sport Intro: Good Game!

… und dann hab’ ich früh mit Hellions gepusht – äh, also, das sind die Autos mit Feuer.

Dieser Halbsatz von Malte “DarthPotato” Wollermann fasst unser StarCraft II: E-Sport Intro vielleicht am treffendsten zusammen, denn er illustriert Sinn und Zweck der Veranstaltung: Die komplexe, von Slang geprägte Landschaft des E-Sport auch für Neulinge interessant zu machen. Dieses Ansinnen ist – gerade für eingefleischte Zocker – schwer und so kam es im Laufe des Abends öfter zu solchen oder ähnlichen Situationen, die einer gewissen Komik nicht entbehren. Aber der Reihe nach…

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Die Technik steht bereit, ESL sei Dank!

Andy und Björn vom Kölner BarCraft führten medienpädagogisch korrekt durch den Abend. Andy informierte knapp über die rund 40jährige Geschichte des E-Sports, die mit amerikanischen Arcade-Automaten begann und heute mit Preisgeldern in Millionenhöhe kein Ende zu finden scheint. Das interessant an E-Sport-Geschichte ist aber sicherlich die ständige Wechselwirkung zwischen Spieleherstellern und Community: Die einen öffneten ihre Quellcodes, sodass die anderen die Software ‘wettbewerbsfähig’ machen konnten. Soll heißen: E-Sport ist eine Erfindung der Spieler. Und heute hat er Marktwert.
Um das Gesagte zu illustrieren, spielten die Gastgeber ein von der ESL produziertes Video ab, das Umfang und Emotion des E-Sport eindringlich dokumentiert.

Man sieht: E-Sport ist ein Business, in dem viel Herzblut steckt. Und dieses Herzblut steckt auch in unseren beiden StarCraft II-Spielern, die das Team von BarCraft für das Show-Turnier gewinnen konnte: Malte Wollermann alias DarthPotato und David Zäske alias JohnDoe lieferten sich im Anschluss ein so genanntes “Best of 5”, sie spielten also so viele spiele gegeneinander, bis der erste drei gewann.
DarthPotato führte dabei die Rasse der Terraner ins Feld, JohnDoe wählte Zerg.
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Das Turnier startet.

David und Malte sind Meister in StarCraft II, nur übertroffen von der Liga der Großmeister. Entsprechend hoch war das Niveau der Spiele. Andy und Björn gaben dabei ihr Bestes, um einsteigerfreundlich zu kommentieren. Das gelang zwar nicht immer, dafür war ihr Unterhaltungswert enorm hoch!

Beide Spieler schenkten sich auf dem Schlachtfeld nichts. Wo es zunächst so aussah, als habe DarthPotato die Oberhand, konnte sich JohnDoe schrittweise zurück ins Spiel bringen, die richtigen Konter starten und so das erste Spiel für sich entscheiden. Danach schien DarthPotatos Widerstand ein wenig gebrochen: Im zweiten Spiel wendete JohnDoe eine Taktik an, die zwar risikoreich, bei Gelingen aber umso fataler ist – es funktionierte. Zwei zu null. Auch das dritte Spiel riss JohnDoe an sich, nachdem er eine frühe offensive von DarthPotato abwehren konnte. Und so hieß es nach drei spannenden Spielen…
Sieg für JohnDoe!
Sieg für JohnDoe!

Das 3:0 sieht vielleicht eindeutig aus, insgesamt war es aber knapper als es das Ergebnis vermuten lässt. Denn in StarCraft II wirken sich schon unwichtig anmutende Entscheidungen in der Frühphase des Spiels auf alles Folgende aus. Dennoch: Das StarCraft II: E-Sport Intro hat einen würdigen Sieger!

Nach der Pflicht die Kür: Im Anschluss spielten beide Spieler noch ein Spiel mit einer “fremden” Rasse gegeneinander: JohnDoe als Terraner unterlag DarthPotato als Protoss in einem sehr unterhaltsamen Match. Unterhaltsam, weil sich beide sympathisch zu ihrer Schwäche bekannten, sich mit der Spielweise der jeweiligen Rasse überhaupt nicht auszukennen. Und zum Abschluss absolvierte JohnDoe noch ein ‘ernstes’ Spiel gegen einen Kontrahenten aus der europaweiten Rangliste – d.h. online! Und wir konnten ihm per Beamer zusehen und waren beeindruckt davon, wie schnell und routiniert David seine Einheiten über das Schlachtfeld bewegt, während er die eigene Basis immer weiter ausbaut. Auch dieses Spiel konnte er gegen einen schlecht gelaunten Online-Gegner gewinnen, was für große Heiterkeit sorgte.
Wo ein Turnier ist, ist auch eine Siegerehrung: Malte bekam als zweiter Gewinner einige von Blizzard Entertainment gesponserte Goodies sowie 25% des per Crowdfunding gespendeten Preisgeldes. David bekam ein paar mehr Goodies (inklusive Beachball-Set für den analogen Sport!) sowie 75% des Preisgeldes. Vielen Dank an dieser Stelle an die spendenwilligen und sehr gut gelaunten Zuschauer!
Weiterhin gilt unser verbindlichster Dank unseren Kooperationspartnern: Danke an Andy und Björn (BarCraft Cologne) für die unterhaltsame und lebendige Show. Danke an Malte und David für den Einsatz in medienpädagogischer Absicht und den sehr sportlichen Auftritt. Danke an die ESL für Preise, Hardware und technische Unterstützung vor Ort.

Denn ob es nun an den beiden sympathischen BarCraftlern lag, unseren fairen E-Sportlern oder die gute Stimmung ein Szeneding ist – fest steht: E-Sport macht Spaß. good game.

(sa)

PS: Diese Veranstaltung fand im Rahmen unserer Reihe geeks@cologne statt. Am 21. Juni geht es weiter mit dem 3Day, einem Aktionstag rund um 3D-Druck, 3D-Scan und 3D-Modellierung. Mehr Informationen hier

Bascha Mika in der Zentralbibliothek

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Älterwerden – gibt es eine Frau, die das nicht kümmert? Frauen trifft die zweite Lebenshälfte ungleich schärfer als Männer. Denn mit zunehmenden Jahren wird ihnen alles abgesprochen: ihre erotische Ausstrahlung, die Chancen in der Arbeitswelt. Wo sich bereits 20-Jährige vor Falten fürchten und der 30. Geburtstag schmerzhaft erlebt wird, spüren 40- und 50-Jährige erst recht den kränkenden Blick und die gesellschaftliche Abwertung. Wie unsere Jahre zählen, hängt davon ab, wer wir sind – Mann oder Frau. Warum sollten sich Frauen das länger gefallen lassen?
Bascha Mika lässt in ihrem aktuellen Buch „Mutprobe” Betroffene über ihre Erfahrungen erzählen und analysiert die Doppelmoral hinsichtlich weiblichen und männlichen Älterwerdens. Sie stellt es am

Mittwoch, 14. Mai 2014, um 19 Uhr

in der Zentralbibliothek am Neumarkt

im Gespräch mit Gisela Steinhauer vor.
Mit ihrer kritischen Alice-Schwarzer-Biografie erregte Bascha Mika 1998 großes Aufsehen. Sie war Chefredakteurin der taz und ist heute freie Publizistin und Honorarprofessorin an der Universität der Künste, Berlin.
Gisela Steinhauer arbeitet vor allem für den WDR. Sie moderiert Sendungen wie „Mittagsmagazin” und „Montalk”. Für ihr Format „Sonntagsfragen” erhielt sie den Deutschen Radiopreis 2012 in der Kategorie „Bestes Interview”.
Das Gespräch in der Reihe „Wissenswert – Themen am Puls der Zeit” veranstaltet die Stadtbibliothek in Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Köln.
Der Eintritt kostet im Vorverkauf sieben Euro, ermäßigt fünf Euro, an der Abendkasse acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Im Vorverkauf sind die Karten bei „Köln Ticket” im Internet oder telefonisch unter 0221/2801 erhältlich. Unter der Telefon-Nr. 0221/221-23939 nimmt die Stadtbibliothek auch Reservierungen entgegen.

Foto: Copyright Anja Weber

Das Lied zum Mai (und zum Muttertag): The Beatles “Your Mother Should Know”

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Es ist immer dasselbe Lied! Über die Geschichte und wie sie sich wiederholt. Wir stehen auf und tanzen. Womöglich zu einem Hit, den es schon gab, bevor unsere Mutter geboren wurde.

Der verborgene Sinn dieses Beatles-Songs spielt damit, dass wir Generation für Generation dieselben Fehler machen wie unsere Eltern und Großeltern. Wir ignorieren ihr Wissen. Unsere Mütter waren auch einmal in unserem Alter. Die Ratschläge ihrer Mütter ließen sie damals (ungeprüft) links liegen. So wie wir heute.

Das kleine altmodische Liedchen aus dem Film „Magical Mystery Tour” entführt in Dancehalls und Ballrooms. In seinem Vaudeville-Style passte es so gar nicht in die Musiklandschaft der sechziger Jahre.

Aber es passt zum heutigen Tag.

Your Mother Should Know!

Und wir auch.

gp