Abschied von Marie Marcks

Unbenannt
Marie Marcks illustrierte Kinderbücher und viele zu  feministischen, pädagogischen und gesellschaftspolitischen Themen. Aber am bekanntesten war sie durch ihre Karikaturen (u.a. in “Zeit”, “Spiegel”, “Süddeutsche” und “Brigitte”). Der Karikaturist F.W. Bernstein bezeichnete sie als “Alt- und Großmeisterin unserer Innung”.

In ihren pointierten Bildgeschichten ging es um Themen wie Familie, Jugend, Schule und Erziehung, Umwelt und Atomkraft, Rüstung, Politik, Wissenschaft und Forschung, Tier und Mensch und immer wieder um Frauen, Liebe und Beziehung.

In einem Interview sagte sie einmal: “Ich habe daran mitgebastelt, dass Frauen mehr Anerkennung in der Gesellschaft erhalten. Ein bisschen. Also … mit ganz vielen anderen …”

Viele Frauen (und Menschen mit Humor) werden gegenwärtig an sie denken. Gestern ist sie 92jährig in Heidelberg gestorben.

gp

Bild: Verlag Antje Kunstmann

 

 

Kreative Pixelwelten – Mit Minecraft in der Bibliothek

Im letzten Monat traf sich jeden Samstag eine kleine Gruppe bei Games4Kalk, um tiefer in die Welt von Minecraft einzutauchen.
Im Rahmen des Jugendmedienprojektes „Gecheckt!“ überlegten die Teilnehmer im Alter von 10 bis 13 Jahren unter Anleitung des Spieleratgeber-NRW, welche der Ihnen bereits bekannten Medien in Minecraft umgesetzt werden können.

Ob der Nachbau eines grusligen Waldes oder eine Neuadaption der Tribute von Panem – alles schien möglich.
Parallel wurde gebastelt. In Minecraft zur Verteidigung und Rohstoffförderung dringend gebraucht – in Realität immer noch richtig beeindruckend: Schwert, Hacke und der Spielende als Minecraft-Spielfigurenkopf umgesetzt.

Letzten Samstag präsentierten die Teilnehmer stolz ihre Werke: Neben den gebastelten Minecraftköpfen, Spitzhacken und Schwerten gab es ebenso die in Minecraft erstellten Charaktere und Teile des nachgebauten Tribute von Panem Universums zum Probe spielen.

Weitere Informationen unter:
Was ist Minecraft?
Gecheckt! – Jugend, Medien, Familie
Minecraft-Skins aus Köln Kalk
Klötzchenbauen oder was wir mit Minecraft am Hut haben

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Alle Jahre wieder in Neubrück…

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… kommt unser obligatorisches Weihnachtsfenster. Für Neubrück ein wahres Highlight! Die Kinder drücken sich die Nasen platt, fast wie in Köln vor dem Steiff-Fenster vom Kaufhof. Und auch die Erwachsenen haben Spass an diesem Lichterglanz.
Wir sind halt eine „Wald -und Wiesenbibliothek” am Rande der Stadt, klein, aber dennoch fein Wir freuen uns auf Euren Besuch! (StB Neubrück)

Der Nikolaus kommt!

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Liebe Kinder, aufgepasst!
Am 06.12.2014 von 11 bis 12 Uhr kommt der Nikolaus in die Stadtteilbibliothek Bocklemünd.
Er liest mithilfe des japanischen Kamishibai-Erzählkastens eine Weihnachtsgeschichte vor und bringt kleine Geschenke für euch mit.
Alle Kinder von 3 bis 6 Jahren sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
sk

“Das Leben der Anderen”

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Die Philosophen Rahel Jaeggi und Gert Scobel zu Gast in der Zentralbibliothek

Lassen sich Lebensformen kritisieren? Darf sich der kritische Blick auf “Das Leben der Anderen” richten? Lässt sich über Lebensformen sagen, sie seien gut, geglückt oder schlecht? Der liberale Rechtsstaat jedenfalls versucht das gesellschaftliche Zusammenleben auf eine Weise zu gestalten, die sich zu den unterschiedlichen Lebensformen neutral verhält.

Dadurch werden Fragen nach der Art und Weise, in der wir individuell oder kollektiv unser Leben führen, in den Bereich nicht weiter hinterfragbarer Präferenzen oder unantastbarer Identitätsfragen ausgelagert. Wie über Geschmack lässt sich über Lebensformen dann nicht mehr streiten. Die Philosophin Rahel Jaeggi hingegen behauptet: Über Lebensformen lässt sich sehr wohl streiten. Sie gehören auf den Prüfstand, zumal immer mehr Menschen finden, dass mit den Lebensentwürfen inmitten der heutigen Leistungsgesellschaft etwas nicht stimmt.

Rahel Jaeggi und der Moderator Gert Scobel thematisieren am

Dienstag, 2. Dezember2014,

um 20 Uhr

Zentralbibliothek am Neumarkt

die Kritik am “Leben der Anderen”. Die Veranstaltung läuft im Rahmen der Reihe „wissenswert – Themen am Puls der Zeit”.

Rahel Jaeggi ist seit 2009 Professorin für Praktische Philosophie mit denSchwerpunkten Rechts- und Sozialphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. IhrBuch „Kritik von Lebensformen“ beruht auf ihrer Habilitationsschrift zum gleichen Thema.

Gert Scobel studierte Theologie und Philosophie und leitet die 3SAT-Sendung “scobel”. Als einer der führenden deutschen Wissenschaftsjournalisten wurde er unter anderem mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Im Vorverkauf sind die Karten bei„Köln Ticket“ im Internet oder telefonisch unter 0221 / 2801 erhältlich. Unter 0221 / 22123939 nimmt die Stadtbibliothek auch Reservierungen entgegen. Die Abendkasse am. Der Veranstaltungsort öffnet eine halbe Stunde vor Beginn.

 

Bonjour Bibliobus!

Bibliobus

Bibliobus des Institut français hält jetzt auch in Köln.

Mediathek mit Infozentrum macht einmal pro Monat Station in Köln.

„Die Institus français Köln und Düsseldorf” und die Stadtbibliothek Köln haben vereinbart, dass der Bibliobus, eine rollende Mediathek mit Infozentrum über Frankreich, künftig neben anderen Städten in NRW auch einmal im Monat in Köln vor der Zentralbibliothek Halt macht. Das Kulturinstitut hat das seit über zwei Jahrzehnten im Einsatz stehende Fahrzeug kürzlich mit Hilfe seines Fördervereins durch ein neues Exemplar ersetzt. Dieses präsentiert das Institut français am

28. November 2014, 12 Uhr,

Zentralbibliothek 

zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

Der Bibliobus des Institut français Düsseldorf fährt dank der “Freunde der französischen Kultur e.V. (FFK)” seit 1990 durch ganz NRW und bietet Benutzerinnen und Benutzern jeden Alters eine Plattform, auf der sich fachliche und kulturelle Interessen ergänzen. In Zusammenarbeit mit dem neuen Hauptsponsor Thalys, der Firma Berger in Frankfurt und Renault Deutschland fährt der Bibliobus multimédia außer Köln Bielefeld, Dortmund, Krefeld, Meerbusch, Mülheim a. d. Ruhr, Münster, Neuss, Ratingen und Viersen an.

Bei der Einweihung des neuen Bibliobus richten Bürgermeister Andreas Wolter, Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln, Pierre Korzilius, Leiter des Institut français Düsseldorf und Köln, Cornelis Canenbley, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins „FFK, Donata Faivre von Thalys Germany und Pablo Molestina, Dekan der Peter-Behrens School of Architecture (Fachhochschule Düsseldorf), deren Studierende die Innenausstattung gestalteten, Grußworte an die Gäste. Anschließend hat man die Möglichkeit, den Bibliobus zu besichtigen.

Auch die Kölnerinnen und Kölner sind eingeladen, sich das rollende Medienzentrum anzuschauen.
EDIT: Die aktuellen Zeiten zu denen der Bibliobus jeden Monat an der Kölner Zentralbibliothek halt macht, finden sich auf der Homepage des Bibliobus.

Das Lied zum November: “November” von Laleh

Sie singt auf Englisch, Schwedisch und Persisch, ist im Iran geboren, kam (nach mehreren internationalen Stationen) mit 12 nach Schweden, fing mit 14 an Musik zu machen und ist jetzt eine erfolgreiche Sängerin und Schauspielerin in Skandinavien. Zwischen Rock, Jazz und Volksmusik fand Laleh Pourkarim (32)den eigenen Stil und neben ihrer künstlerischen Arbeit engagiert sie sich besonders für die Kinder dieser Welt.

In den einleitenden Zeilen des „November”-Songs von 2005 beschreibt sie sich selbst sehr treffend:

“Well you know me

I’ve never been afraid

I always jump into it

With my whole heart and no shame”

Und wer zu den Kulturen, in denen Laleh zuhause ist einen Bezug hat,  wird im Video die subtilen Reminiszenzen dieser skandinavisch-englisch-persischen Melange entziffern und sich daran besonders erfreuen.

gp

P.S.: Sorry für die 20 sec. Werbung, die vor dem Song ertragen werden müssen, aber immerhin kommt ein Bibliothekszitat drin vor.

 

Greg is back!

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Eigentlich hat sich Greg auf entspannte Sommerferien gefreut: ausschlafen, fernsehen, nichts tun. Doch seine Mom will Urlaub mit der ganzen Familie. Böse Falle – so hat sich das Greg nicht vorgestellt! Und wie immer, geht alles schief, was schief gehen kann. “Böse Falle” heißt auch “Gregs Tagebuch 9” von Autor Jeff Kinney.
Heute ist der neue Comic-Roman Deutschland erschienen und gerade bei uns eingetroffen. Jetzt müssen die Bücher nur noch eingearbeitet werden, und dann kommen sie in Regal (auch in allen Stadtteilbibliotheken). Also, liebe Greg-Fans, noch ein bißchen Geduld. Ein oder zwei Tage vielleicht und wer schlau ist, bestellt es vor.

gp

Nora Amin – „A SONG WAITING TO BE SUNG“

Nora A.

Lyriklesung und Gespräch mit der ägyptischen Autorin und Regisseurin

In der Zentralbibliothek am Neumarkt liest die ägyptische Dichterin Nora Amin am

Freitag, 21. November 2014, um 19 Uhr

Gedichte auf Arabisch und Englich.

Anschließend spricht sie auf Englisch mit der Journalistin Martina Sabra über ihre Arbeit und die aktuellen künstlerischen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen in Ägypten.

Die deutsche Lesung übernimmt der Arabist Stephan Milich. Amin studierte Französisch- und Komparatistik und arbeitete als Assistentin an der Kairoer Akademie der Künste. Daneben erwarb sie sich einen Ruf als Autorin, aber auch als Tänzerin und Regisseurin. Amin gründete die Performance-Gruppe „La Musica“ und ist unter anderem Gründungsmitglied der Modern Dance Company an der Oper Kairo. Sie verfasste Dramen, Kurzgeschichten und mehrere Romane. Nora Amin lebt in Kairo.

Die Stadtbibliothek Köln veranstaltet die Lesung zusammen mit dem Orientalischen Seminar der Universität zu Köln. Gefördert wird sie durch Competence Area IV Cultures and Societies in Transition/Global South Studies Center (Universität zu Köln) und erhält freundliche Unterstützung der Akademie der Künste der Welt.

Der Eintritt ist frei!
 

Ein “etwas anderes” Konzert

von links: Sidonie Riha, Violine; Simone Roggen, Violine; Ada Meinich, Viola; Birgit Böhme, Violoncello
von links: Sidonie Riha, Violine; Simone Roggen, Violine; Ada Meinich, Viola;
Birgit Böhme, Violoncello.

Dass in der Zentralbibliothek immer etwas los ist, durften wir in den 4 Wochen Praktikumszeit bereits feststellen. Letzte Woche bot sich wieder ein besonders gutes Beispiel dafür, nämlich das Programm „Was hat denn Stille mit Musik zu tun?“, auch „Sockenkonzert“ genannt.
Und so kam es, dass sich in der 4. Etage zwei 3. Klassen der GGS Pfälzer Straße versammelten und das Faust-Streichquartett, sowie die Moderatorin Ulrike Neukamm begrüßten.
Ziel dieses Programms war es, den Kindern zu verdeutlichen wie wichtig die Stille für die Musik ist. Sie merkten beispielsweise, wie intensiv das Hören mit geschlossenen Augen wird und, dass durch die Musik auch eine Vielzahl von bekannten Geräuschen wahrgenommen werden kann (z.B. ein Bienenschwarm, Delphine oder Motorräder). Ulrike Neukamm integrierte die Kinder völlig in das Programm, indem sie zum Beispiel die Pausen zählen oder den einzelnen Musikerinnen des Streichquartetts über die Schultern gucken sollten.
Die Kinder waren hellauf begeistert und stellten im Anschluss eine Frage nach der anderen. Wir selbst fanden die Idee und die Umsetzung dieses „Konzertes“ wirklich außergewöhnlich. Spielerisch und mit Integration wurde den Kindern klassische Musik, sowie die Intention von Stücken wie z.B. von Joseph Haydn „Vogelquartett“, vorgeführt.
Der Vormittag wurde abgerundet mit einem Besuch in der Kinderbibliothek.
„Cool“ und „mehr davon“ sagen wir.

Wussten Sie übrigens, dass KÖLN die lauteste Millionenstadt Deutschlands ist!?
Dann befassen doch Sie sich am lautesten Ort Deutschlands mal mit Stille! ;)

Jenny Kolbegger und Vanessa Menden (Gastbloggerinnen u.
FaMI-Praktikantinnen)