
Twitterer, Blogger und Bewunderer unangepasster Kurzliteratur versammelt euch! Am 10. Juni beehrt uns zum zweiten Mal Autor, Twitterer und Vergraemer Jan-Uwe Fitz. In seinem Handgepäck: sein brandneuer Roman “Wenn ich was kann, dann nichts dafür. Aus dem Leben eines Vergrämers.” Daraus wird er nicht erstmalig (und in gewohnt unvergesslicher Art) lesen – Kopien des Buches werden am Veranstaltungsabend auch verkauft und signiert.
Ebenfalls in seinem Handgepäck (oder eher Überseekoffer): Die Twitterer @Menschette, @lasermaki, @_miel und @wortmusik, die ihre Texte jenseits der 140-Zeichen-Grenze zum Besten geben.
Und dieses Mal ist auch ein musikalischer Gast dabei: @HubertsRevier kommt mit Gitarre, EmscherDeltaBlues und abwaschbarem GrossStadtFolk. Man kann gespannt sein.
Die Veranstaltung “Vergraemungen 2” ist kostenlos und startet am 10. Juni um 19.30 Uhr im Erdgeschoss der Zentralbibliothek am Neumarkt (Josef-Haubrich-Hof 1). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wenn ihr bei Facebook seid, könnt ihr uns aber mit einem Klick auf “Teilnehmen” bei der Getränkeschätzung helfen: “Vergraemungen 2” bei Facebook.
3-D-Druck im Zeitraffer
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Der Replicator 2 der Stadtbibliothek Köln druckt den Makerbot-Oktopus. Das benutzte Material ist PLA (natur). Durch die Zeitraffer-Aufnahme hat das Video keinen Ton. Der 3-D-Drucker befindet sich auf der 4. Etage der Zentralbibliothek am Neumarkt. Zu unseren Öffnungszeiten gibt es täglich zwei Vorführungen und Erläuterungen des Gerätes. Samstags kann man von 11 bis 15 Uhr selbst mitgebrachte Vorlagen ausdrucken.
Impressionen von “Lichtjahre voraus”
Weltraum als Thema, Elektro-Pop aus den Lautsprechern, Raketen aus dem 3-D-Drucker, Bier und Clubmate von der Bar und viele, viele Preise. All das war “Lichtjahre voraus” am 24.4. in der Zentralbibliothek am Neumarkt.
Mit dabei waren 3 Mitarbeiter der u.a. in Köln ansässigen Weltraumforschungsinstitute DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und ESA (European Space Agency).
Damit stammten die Vorträge des Abends direkt von den Wissenschaftlern, die den jeweiligen Themen am nächsten sind. Keine Filter, keine Verständnisfehler, keine veralteten Daten, sondern Fakten und Geschichten aus erster Hand und die Möglichkeit, nach den Vorträgen Fragen zu stellen. Zudem sorgten die Referenten mit Charme und Witz für eine wunderbar entspannte Stimmung. Laut der verteilten Feedback-Zettel hätte sich der ein oder andere Besucher Handouts gewünscht, um die Vorträge Revue passieren zu lassen oder zu Hause noch tiefer in das Thema einsteigen zu können. Darum im Folgenden noch ein paar Details zu den Vorträgen und einige weiterführende Links.
Als erstes sprach der Geophysiker Dr. Stephan Ulamec über die Rosetta-Mission, die er als Systemingenieur und Projektleiter des Rosetta Landers begleitet. Die Mission dient der Erforschung des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko und wird Ende 2014 hoffentlich mit der ersten Kometenlandung der Menschheitsgeschichte ihren Höhepunkt erreichen. Der Sondenstart erfolgte bereits 2004. Auf ihrem Weg vollführte Rosetta so genannte Swing-By-Manöver, um die Anziehungskraft anderer Himmelskörper für Kurskorrekturen und kraftstofflose Beschleunigung zu nutzen. Die komplizierte Flugbahn der Sonde kann auf der DLR-Homepage nachvollzogen werden. Die Kometenlandung durch den an Bord befindlichen Philae-Lander soll übrigens am 11.11.2014 vonstatten gehen. Alaaf!
Weiterführende Links:
- DLR – Rosetta
- DLR – Nutzerzentrum für Weltraumexperimente (MUSC) – Rosetta-Lander
- ESA – Rosetta (englisch)
- ESA – Die Rosetta-Kometenmission im Überblick
- Twitter – Philae Lander – @Philae2014 (Tweets überwiegend englisch)
Als nächstes sprach der Botaniker Dr. Jens Hauslage. Seine hauptsächlichen Aufgabengebiete im Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR: die Entwicklung von Experimental-Hardware sowie Forschungen im Bereich der Hybriden Lebenserhaltungssysteme. Bei “Lichtjahre voraus” stellte er den Biofilter C.R.O.P. (combined regenerative organic food production) vor. Das System soll in Zukunft zur Müllreduktion betragen – egal ob in Megastädten oder bei Weltraummissionen. Bakterien, Pilze und Einzeller aller Art tummeln sich am Boden der Anlage, zersetzen die ihnen zugeführten biologischen Abfälle (vom Mettbrötchen bis zu Urin) und liefern Nährstoffe für den in der Anlage stattfindenden Pflanzenanbau. Auch alte Blätter der prächtig gedeienden Versuchstomaten können so direkt wiederverwertet werden und dem Wachstum der Pflanzen dienen. Ganz oben auf der Wunschliste von Dr. Hauslage: Plastik verstoffwechseln!
Weiterführende Links:
- DLR – DLR-Forschungsanlage kann Bioabfall wiederverwerten
- DLR-Magazin – Hungrige Gesellschaft im Lavastein (S.10)
In der Pause zwischen dem 2. und 3. Vortrag lief das Musikvideo zu “To 2Future” des Kölner Elektro-Pop-Soloprojekts airman. Mit einem Heer aus Beamern sorgte das Projekt außerdem während der gesamten Veranstaltung für Weltraum-Atmosphäre und verwandelte unseren Lichttrichter in eine riesige, wabernde Projektionsfläche.
Am anderen Ende des Raumes druckte unser 3-D-Drucker u.a. thematisch passende Raketen aus der Maker-Datenbank thingiverse. Wie immer war ihm viel Aufmerksamkeit sicher, während eine Kollegin Fragen beantwortete und unser Druckangebot vorstellte.
Letzter Referent des Abends: Dr. Hans Bolender, Abteilungsleiter für Astronautentraining am Europäischen Astronautenzentrum (EAC) der ESA in Köln. Er sprach über das Training, das u.a. gerade vom deutschen Astronauten Alexander Gerst durchlaufen wird, der im Mai 2014 für 6 Monate zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegt. Das EAC ist die “Homebase” der europäischen Astronauten und eine der Ausbildungsstätten, die von allen Astronauten genutzt wird, die für einen Aufenthalt auf der ISS trainieren. Die Ausbildung ist in 3 Phasen unterteilt. Im Basic Training, welches Alexander Gerst 2009/2010 absolvierte, werden Grundlagen in verschiedensten Bereichen vermittelt: von Elektrotechnik und Materialwissenschaften über Raumfahrtprogramme und die Internationale Raumstation bis zu Russisch-Kenntnissen und Überlebenstraining. Auch Parabelflüge und das Training für Außenbordeinsätze gehören dazu – Letzteres im Tauchbecken des EAC. Im zweiten Abschnitt, dem Pre-Assignment Training, wird die Ausbildung stärker auf die Anforderungen der Internationalen Raumstation zugeschnitten. Neben Robotik und weiterem Training für Außenbordeinsätze werden in einem Höhlensystem in Sardinien zum Beispiel die psychologischen Auswirkungen einer ISS-Expedition simuliert. Seit seiner Nominierung 2011 für den ISS-Aufenthalt durchläuft Alexander Gerst im Assigned Crew Training eine auf die Mission zugeschnittene Ausbildung. Dies beinhaltet u.a. Experimenttraining, Problemlöseverfahren und Andockmanöver. Welche Trainingseinheiten Alexander Gerst gerade durchläuft lässt sich am besten auf seinem Twitter-Account mitverfolgen.
Weiterführende Links:

Als letzter Programmpunkt der Veranstaltung folgte die im Laufe des Abends immer populärer werdende Verlosung. Der Companion Cube am Eingang sammelte fleißig die Feedback-Zettel der Besucher (danke für euer Feedback!) und dann gingen CDs von airman, Weltraumfachliteratur für Hartgesottene (Danke O’Reilly!) und 3-D-gedruckte Raketen in glückliche Hände über.
Dank des “Themenjahrs 2013 Luft- und Raumfahrt” der Kölner Wissenschaftsrunde gibt es dieses Jahr noch jede Menge großartige Veranstaltungen rund um die Themen Raumfahrt und Weltraumforschung. Was wann stattfindet, könnt ihr auf der Homepage nachlesen. Ein besonderes Hightlight im September: Der alle 2 Jahre stattfindende “Tag der Luft- und Raumfahrt” des DLR. Nicht verpassen!
Das Event “Lichtjahre voraus” war übrigens Teil der Veranstaltungsreihe geeks@cologne der Stadtbibliothek Köln. Weiter geht es am 10. Juni mit den “Vergraemungen 2“. Der auf Twitter zu zweifelhaftem Ruhm gelangte @Vergraemer und weitere Twitterer lesen aus ihren längeren Texten. Ein Schmankerl für Twitterer, Blogger und Bewunderer unangepasster Kurzliteratur. Alle Infos finden sich auf geekscologne.mixxt.de. Übrigens: Wenn ihr euch auf der mixxt-Seite anmeldet, werdet ihr immer per E-Mail informiert, wenn eine neue Veranstaltung angekündigt wird.
(ba)
Kompetent im Internet
Stadtbibliothek Köln beteiligt sich an EU-Trainingskampagne
Mit seinen vielen Möglichkeiten erscheint das Internet manchen Menschen ganz schön kompliziert, besonders wenn sie spezielle Informationen suchen oder selbst aktiv werden und sich mit anderen austauschen möchten. Aber es kann den Alltag auch erheblich erleichtern, abhängig davon, wie gut man sich damit auskennt und wofür man welche Anwendung nutzt.
Zusammen mit Bibliotheken, Gemeindezentren und sozialen Einrichtungen aus Belgien, Bulgarien, Frankreich, Großbritannien, Portugal und Polen schulen professionelle Trainer auch die Bibliothekarinnen und Bibliothekare der Kölner Stadtbibliothek. Im zweiten Halbjahr sollen sie den weniger technikaffinen Kölner Bürgerinnen und Bürgern auf einfache und leicht verständliche Weise den Umgang mit Social Media, Tablets, Clouds, Wikis, Internettelefonie und anderen Diensten vermitteln können.
Nach den Sommerferien ist es dann soweit: In einer Veranstaltungsreihe mit dem Namen “Digitale Werkstatt” bietet die Stadtbibliothek zu den verschiedenen Diensten und Geräten öffentlich und kostenlos kurze Einführungen mit einer Dauer zwischen 90 und 120 Minuten an. Rechtzeitig vor dem Start gibt es detaillierte Informationen zu den Terminen und wo man sich anmelden kann.
Schon jetzt informiert die Zentralbibliothek am Neumarkt regelmäßig über neue Technologien – jeden Freitag von 16 bis 17 Uhr bei der “E-Reader-Sprechstunde”. Dabei kann man die neuesten Modelle und das Herunterladen von E-Book-Dateien ausprobieren (Anmeldung nicht erforderlich). Am 16. Mai und 11. Juni 2013 jeweils um 18 Uhr heißt es wieder “Was Google nicht findet” – Literatursuche in den professionellen Datenbanken der Stadtbibliothek (Anmeldung erforderlich unter 0221 / 221-23937).

Weitere Information zu dem EU-Projekt (finanziert durch Lifelong Learning) findet man im Internet.
“Lichtjahre voraus” am 24.4.

Wer hat gewusst, dass Köln eine Hochburg der Weltraumforschung ist? Tatsächlich befindet sich in Köln-Porz/Wahnheide sowohl der Hauptsitz des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) als auch das Europäische Astronautenzentraum der ESA. Mit welchen Projekten in Köln momentan die internationale Raumfahrt unterstützt und vorangebracht wird, erzählen uns bei “Lichtjahre voraus – Weltraumforschung in Köln” am 24. April Mitarbeiter der beiden Institutionen. Freut euch auf 3 halbstündige Vorträge:
- “Rosetta – Reise zum Ursprung des Sonnensystems” (Weltraumsonde und Landeeinheit zur Erforschung eines aktiven Kometen) – Den Vortrag hält Dr. Stephan Ulamec, Systemingenieur und Projektleiter des Rosetta Landers beim DLR.
- “C.R.O.P. – Combined Regenerative Organic-Food Production” (Biofilter-Systeme für Exploration und Langzeitmissionen) – Den Vortrag hält Dr. Jens Hauslage, Botaniker am Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR.
- “Astronautentraining für die Internationale Raumstation – Wie bereitet sich ESA-Astronaut Alexander Gerst auf seinen Langzeitaufenthalt auf der Raumstation vor?” – Den Vortrag hält Dr. Hans Bolender, seit 2001 Leiter der Abteilung “Astronautentraining” des European Astronaut Centre der ESA.
Der Abend wird vom Kölner Elektro-Pop-Soloprojekt airman mit Musik und Visualisierungen atmosphärisch begleitet. In der Einlassphase und in einer 15-minütigen Pause zwischen dem 2. und dem 3. Vortrag lassen wir außerdem unseren 3-D-Drucker laufen und drucken euch was Spaciges. Die Ergebnisse verlosen wir dann zusammen mit CDs von airman und ein paar coolen Büchern von O’Reilly!
Die Veranstaltung ist kostenlos und startet am 24. April um 19 Uhr im Erdgeschoss der Zentralbibliothek am Neumarkt (Josef-Haubrich-Hof 1). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wenn ihr bei Facebook seid, könnt ihr uns aber mit einem Klick auf “Teilnehmen” bei der Getränkeschätzung helfen: “Lichtjahre voraus” bei Facebook.
Der erste Monat mit unserem 3D-Drucker
Seit einem Monat haben wir nun schon unseren 3D-Drucker in der Stadtbibliothek!
In dieser Zeit haben wir viele Menschen kennengelernt, von ihnen und euch gelernt und Wissen rund um 3D-Modellierung und 3D-Druck getauscht.
Wir freuen uns sehr, dass das Interesse an der Technologie des 3D-Drucks so groß ist und wir die Möglichkeit haben, sie euch näher zu bringen!
Di – Fr gibt es jeweils um 11 Uhr und (Edit: ab November 2013 entfällt der 11 Uhr Termin) 17 Uhr eine Druckvorführung, bei der der Druck anhand eines kleinen Objekts demonstriert wird. Wir staunen immer wieder über die Anziehungskraft, die der Drucker ausübt. Besonders freut es uns, dass nicht nur Technikaffine, sondern auch Menschen unterschiedlichsten Alters und mit unterschiedlichsten Vorkenntnissen neugierig sind und uns besuchen. Da entspinnt sich manch interessantes Gespräch – vor allem über die Möglichkeit Fleisch zu drucken wird heiß diskutiert ;-). Aber auch Gedankenspiele, inwieweit die Technologie des 3D-Drucks Produktion und Vertriebswege von Gütern in Zukunft verändern könnte und vieles mehr bieten immer wieder Diskussionsstoff.
Jeden Samstag habt ihr die Möglichkeit von 11-15 Uhr (Edit: ab sofort) 10-15 Uhr eigene kleine 3D-Objekte ausdrucken zu lassen. Als Vorlage benötigt ihr hierfür eine Datei im STL- Format (objekt- oder thing-Format ist auch möglich). Wenn ihr selbst kein 3D-Modell erstellen könnt, habt ihr die Möglichkeit bei Thingiverse STL-Dateien für verschiedenste Objekte kostenfrei herunterzuladen. Thingisverse ist eine Online-Community, in der Privatpersonen ihre Modelle zu Verfügung stellen, solange sie als Urheber genannt werden und die Objekte nicht kommerziell verwendet werden. Neben teuren und professionellen Programmen gibt es auch kostenlose Software, um 3D-Modelle zu erstellen, wie zum Beispiel 123D, SketchUp oder Blender.
Bitte denkt daran, dass wir so vielen von euch wie möglich die Chance geben wollen etwas zu drucken und daher auf den Druck von größeren Objekten verzichten möchten. Sollte eine Vorlage von euch zu groß oder im Druck zu aufwendig sein, können wir diese vor Ort aber noch verkleinern. Der Druck ist übrigens kostenlos.
Wir haben schon ganz tolle Dinge gedruckt: Von Modellbauteilen, selbst modellierten Figuren und Objekten über einen Ring mit Namensgravur. Natürlich geht auch manchmal etwas schief ;-). So bereitet es beim Druck Schwierigkeiten, wenn keine ebene oder genügend große Auflagefläche im Modell vorgesehen ist. Solche Fehler lassen sich beispielsweise mit netfabb analysieren.
Gerade samstags teilen unsere Besucher ihre Erfahrungen mit uns und allen Gästen, worüber wir uns sehr freuen. So hat ein Junge sein bei uns ausgedrucktes Modell mit Modellbaufarbe bemalt. Super Tipp! Acryllack hält auch. Auch ein Bearbeiten der Objektoberfläche mit Feile und Schmirgelpapier ist gut möglich.
Wir sind gespannt, wie alles weiter geht und freuen uns schon auf viele weitere schöne Erlebnisse und Erfahrungen mit unserem Makerbot Replicator 2 und – ganz klar – mit euch!
si & ck
Unsere Direktorin Dr. Hannelore Vogt im Podcast auf NERDHUB
Unser Kölner Lieblingsblogger Droid Boy hat sich vor wenigen Tagen mit unserer Direktorin getroffen. Heraus kamen fast 50 Minuten spannender Podcast, welche Ihr unter diesem Link auf nerdhub.de anhören könnt.

Themen waren – neben unserem neuen 3-D-Drucker – der geplante Makerspace, unsere Reihe geeks@cologne und unsere neuen Angebote, welche sich in den letzten Jahren formiert haben.
(mks)
Wir haben einen 3-D-Drucker

Was für eine Schlagzeile – die Stadtbibliothek Köln hat einen 3-D-Drucker. Doch was ist das für eine Technologie, die da seit „Wir haben einen 3-D-Drucker“ weiterlesen
Impressionen vom 20. Kölner Twittwoch
Unser Lichttrichter und eine Weltraumveranstaltung – ein wahres Traumpaar. Das haben wir schamlos ausgenutzt und dieses Jahr gleich zwei Raumfahrtthemen in unser Programm aufgenommen. Während das eine Event noch vor uns liegt (Näheres dazu demnächst auf geekscologne.mixxt.de), können wir auf das andere bereits zurückblicken. Am 23.1. besuchte uns der Kölner Twittwoch in der Zentralbibliothek – Schwerpunktthema Weltraum. Das Team von denkwerk versorgte die Veranstaltung mit kostenlosen Getränken und Snacks – wobei vor allem die Brause-UFOs den Themenabend wunderbar unterstützten.
Das Orga-Team des Kölner Twittwoch (vertreten von Michael Wand und Markus Jakobs) begrüßte die rund 100 Gäste und schon stieg Jan Piatkowski in den ersten Vortrag des Abends ein. Der Projektleiter der denkwerk GmbH sprach über die verschiedensten Formen der Information, Kommunikation und Interaktion, die vor allem von us-amerikanischen Raumfahrtprojekten betrieben werden. Von Online-Communitys über Crowdsourcing-Projekte bis hin zu twitternden Marsrovern und ISS-Astronauten. Seine Vortragsfolien findet ihr auf Slideshare.
Tobias Heim vom Digitale Kultur e.V. machte einen kurzen Abstecher zurück zur Erde. Er berichtete über die Entstehung der Demo-Szene und ihre Kommunikationsprozesse, und ließ dabei eine große Nostalgiewelle durch das Publikum schwappen. Wer Demos nicht kennt, kann sich hier ein paar prämierte Beispiele anschauen oder konsequenterweise dieses Jahr die Evoke in Köln besuchen. 😉
Im Anschluss ging es wieder zurück in den Weltraum. Marco Trovatello, Abteilungsleiter Crossmedia im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), führte Jans Vortrag aus europäischer Sicht fort: Vom Twitter-Account des Philae Landers bis zum SpaceTweetup des DLR. Vom Weltraumpanel auf der re:publica bis zur Lizensierung aller DLR-Fotos unter Creative-Commons-Lizenzen.
Einige Gäste blieben noch gut eine weitere Stunde um sich auszutauschen. Hier ein paar Bilder der Veranstaltung:
Das Event fand im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne statt. Eine weitere Veranstaltung der Reihe folgt am 15.2., wenn der us-amerikanische Bibliothekar Eli Neiburger und der Kölner Lehrer André Spang euch zeigen, was Bibliotheken und Schulen mit iPads, Games und Social Media machen. Mehr dazu unter geekscologne.mixxt.de. Übrigens: Wenn ihr euch auf unserer mixxt-Seite anmeldet, werdet ihr immer per Rundschreiben informiert, wenn eine neue Veranstaltung angekündigt wird.
(ba)
Twittwoch – Freitag schnell anmelden

Am 23.1. geht es weiter mit geeks@cologne! Der Twittwoch kommt in die Zentralbibliothek. Zum 20. Mal lädt der Kölner Twittwoch alle zum Networking ein, die sich beruflich mit sozialen Netzwerken beschäftigen. Hier gibt es Vorträge, Kontakte, neue Impulse und eine Plattform zum Austausch. Für kostenlose Getränke ist dank der Unterstützung der denkwerk GmbH auch gesorgt!
Passend zum “Themenjahr Luft- und Raumfahrt 2013” der Kölner Wissenschaftsrunde ist das Schwerpunktthema des 20. Twittwochs der Weltraum. Sowohl Jan Piatkowski (denkwerk GmbH) als auch Marco Trovatello (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) berichten, wie die Raumfahrt sich die Sozialen Medien zunutze macht. Und weil ein Schwerpunkt auch anderen Themen Platz lässt, begrüßen wir außerdem Tobias Heim (Digitale Kultur e.V.) mit seinem Vortrag über Social Media in der Demoszene.
Hier der Ablauf des Abends:
- 19.00 Uhr Einlass
- 19.30 Uhr „Weltraum und Social Media: Zwei unendliche Weiten?“ – Jan Piatkowski (denkwerk GmbH)
- 20.00 Uhr “Wie kommuniziert die Tech-Demoszene? – Tobias Heim (Digitale Kultur e.V.)
- 20.30 Uhr “Über Social Media in der Raumfahrt” – Marco Trovatello (DLR)
- 21.00 Uhr Freies Networking & Get together
- 22.00 Uhr Ende
Wie ihr mit dabei sein könnt? Tatsächlich waren die 100 Plätze für den Twittwoch bereits wenige Stunden nach Öffnung der Anmeldung vergeben. Aber am 18. Januar (Freitag) werden um 12 Uhr noch einmal 20 zusätzliche Karten freigeschaltet. Eure Chance euch auf der XING-Seite der Veranstaltung kostenlos anzumelden.
(ba)

