[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=EyrpKg_68Eg]
Karlheinz Stockhausen ist einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er experimentierte bereits in den 1950er Jahren mit elektronischer Musik und beeinflusste neben der E-Musik auch Popgruppen wie Pink Floyd und die Technomusik.
Die bildende Künstlerin Mary Bauermeister, mit der er gemeinsam mit seiner ersten Ehefrau Doris in einer ménage à trois lebte, bevor er sie 1967 heiratete, war dabei weit mehr als die Muse des genialen Komponisten. In den 1960er Jahren versammelte sich in ihrem Atelier in Köln die Avantgarde der internationalen Kunst- und Musikszene, von John Cage bis Christo.
Mary Bauermeister wirft nun in ihren Erinnerungen an Karlheinz Stockhausen erstmals einen ganz persönlichen Blick auf den großen Musiker.
Die Veranstaltung wird von Elke Heidenreich moderiert. Am Klavier sitzt Marc Aurel Floros.
Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro
Beginn: 15. September 2011, 20 Uhr
Wo: In der Zentralbibliothek Köln am Neumarkt
Wir verlosen 2×2 Karten für die Veranstaltung. Schreibt uns hier im Blog einen Kommentar, warum ihr gerne Karten gewinnen möchtet! Die Losbox ist bis zum 29. August geöffnet 🙂
(ck)
“Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt!”

Google erinnert heute an Jorge Luis Borges und hat zu Ehren seines 112. Geburtstages einen Doodle auf die Startseite gesetzt.
“Before there was the World Wide Web, the Internet, hypertext markup, or even a digital computer, there was Jorge Luis Borges’ idea of “forking paths.” The Argentinean writer who envisioned “a massive branching structure as a better way to organize data and to represent human experience,” was born 112 years ago today and is the subject of a special Doodle on today’s Google home page.” schreibt dazu Danny Goodwin auf searchenginewatch.com.
gp
Kleines Sommerrätsel für bibliothekarisch Bewanderte
Heute mal ein bisschen Gehirntraining für alle, die sich in der Bibliothekswelt zuhause fühlen. Die folgenden Zitate stammen aus Veröffentlichungen der letzten vier Wochen. Gesucht sind sieben mehr oder weniger prominente Persönlichkeiten.
1. “…oder dem Dichter des Deutschlandliedes, [?], der einst Bibliothekar im Kloster Corvey war.” Wormser Zeitung
2. “Unter anderem ist er Ehrenmitglied des Vereins Deutscher Bibliothekare. Was für eine Karriere! Denn eigentlich wollte [?] einst Bibliothekar werden, konnte dies aber, wie er sagt, “aus nachgewiesener Dummheit” nicht werden. Als Fachverleger für die Bibliothekare weltweit hat er sich dann “gerächt” und die Experten all die Jahre mit unendlich vielen Büchern verfolgt.” Deutschlandfunk
3. “In Amerika arbeitete [?] zuerst als Bibliothekar auf der Gefängnisinsel Rikers Island, ab 1945 als Fotograf bei den Vereinten Nationen.” SPIEGEL ONLINE
4. “Obwohl er mehrfach als Pianist auftrat, nahm er 1937, ein Jahr nach seiner Promotion, eine “sichere Stelle” an: Er wurde Bibliothekar (und später Bibliotheksdirektor) an der Technischen Universität Graz…[?] Kleine Zeitung
5. [?] “…hat lange vom Schreiben geträumt und war Arbeiter, Bibliothekar, Übersetzer und Buchhändler, bevor er Schriftsteller wurde. Er war 35, als sein erstes Buch veröffentlicht wurde.” WELT ONLINE
6. [?] “… fesselt schon lange die Menschen mit seinen Geschichten. Sein bewegtes Leben als Schulabbrecher, Großhandelskaufmann, Buchhändler, Kunsthändler, Werbetexter und Bibliothekar gab ihm genügend Stoff, um tausend Leben und Tode zu beschreiben.” hamburg-magazin.de
7. “Schon 1627 hatte der berühmte Bibliothekar [?] erklärt, eine Sammlung von 50 000 Büchern sei noch keine Bibliothek, genauso wie eine Ansammlung von 30 0000 Menschen noch lange keine Armee bilde. Erst die logische Anordnung der Bücher, und damit die Auffindbarkeit eines Buches, … mache die Bibliothek aus.” WELT ONLINE
gp
Das Fundlesezeichen der Woche
Bald dürfte es davon wieder mehr werden:
Bewusst oder unbewusst Liegengelassenes in unseren Reiseführern. Sei es die – für die meisten von uns unlesbare – Quittung aus dem Supermarkt in China, der Bierdeckel aus dem Café in Brügge oder die sichtlich gut benutzte Straßenkarte aus Amsterdam.
Kürzlich aus einem unserer Italienführer gefallen:


Die Fahrkarte aus Bologna. Hoffentlich schon entwertet…
mks
Sommersonne, blauer Himmel und ein schönes Plätzchen am Rhein!
– so oder so ähnlich haben wir uns das wohl vorgestellt…
Was tun, wenn der Sommer regelrecht ins Wasser fällt? Ganz klar; ab in den Urlaub!
Das hat auch Lea mit ihren Eltern geplant. Sie wollen einen Freund besuchen fahren, um dort den Sommer am Wasser zu geniessen. Lea kann jedoch nicht schwimmen und musste sich letztes Jahr schon als “Landratte” betiteln lassen … Das kommt dieses Jahr gar nicht in die Tüte, sagt sich Lea und beschliesst an einem Schwimmkurs teilzunehmen.
Schon bald beginnt die erste Schwimmstunde bei den “Wasserflöhen”…

Und so verwandelte sich auch unsere Vorlesestunde bald in eine “Schwimmgruppe auf dem Trockenen”! Anhand der schönen Bilder wurde demonstriert, wie diverse Übungen ausgeführt werden sollten und die Kinder im Publikum haben fleissig mitgemacht und selbst noch ihr schönsten Erfahrungen zum Besten gegeben!

Wir haben in den Sommerferien noch zwei Termine für unsere Vorlesestunde!
Diese Woche heisst es:
“Lotte langweilt sich” – und was man dagegen machen kann erfahrt Ihr am 18.08. um 15 Uhr, hier bei uns, in der Stadtteilbibliothek in Porz!
Wir freuen uns auf Euch!
bla
USA: Bibliotheken machen Radio
Bibliotheksfernsehen (TWIL) haben wir ja schon mal vorgestellt, es kommt aus den Niederlanden. Bibliotheksradio wird in den USA produziert und beide kann man übers Netz weltweit empfangen.
Das „Library Radio Network” ist eine podcast station, die Interviews und Features vor allem aus den amerikanischen Bibliotheken sendet. Einmal im Monat produziert das journalistische Team die Show „Library Perspectives”, mit Musik und Infos für alle, die in und mit Bibliotheken beschäftigt sind. Die Hörer werden auch aufgefordert, eigene Beiträge herzustellen und einzusenden.
P.S.: Der erste Musikbeitrag, der bei den „Library Perspectives” gesendet wurde, war der “Library Song” von Tom Chapin. Fast alle amerikanischen Kinder dürften ihn kennen, deshalb hier ihre Version:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=lcgddZc012A]
gp
3 guys, 44 days, 11 countries, 18 flights
Eine Reise, 3 Leute, 44 Tage.
Macht: 3 Filme.
[vimeo http://vimeo.com/27244727]
Was hier möglicherweise etwas off-topic erscheinen mag, kann ich schnell mit uns verbinden:
Wir ersetzen sicherlich nicht die Traumsprachreise, bieten Ihnen keine Weinprobe und auch keinen Elefantenritt. Aber: Wir bringen Sie dem Ganzen ein wenig näher. Sprachkurs, Weinführer und Infos zu den typischen Elefantenländern gibt es bei uns mindestens, obendrauf genug Platz um den persönlichen Sprachpartner zu treffen (oder unter unseren internationalen Gästen gar zu finden?) und wenn das alles nicht hilft und das Fernweh trotzdem packt: unsere Reiseführer kann man zweimal verlängern. Damit schaffen Sie dann auch 44 Tage. Infomaterial zur Videoproduktion haben wir übrigens auch B)
Vielleicht noch schöner:
[vimeo http://vimeo.com/27246366]
Wenn Sie aufpassen und wenig blinzeln erkennen Sie sogar den von uns damals vorgestellten Bücherturm in Argentinien. Welche Minute war das nur?
Zugegeben, ein Buch ersetzt bei weitem nicht den praktischen Versuch, das einfache Ausprobieren, den persönlichen Lehrer oder den obligatorischen Fehlversuch, der auch immer dazugehört. Aber es kann den Weg zu jeden der Genannten öffnen. Und sei es nur die Planung der Reise. Damit wir, sollten wir gerade nicht die Gelegenheit ergreifen können, schon einmal davon träumen können. Zu Hause auf der Couch, im Bett oder: in der Bibliothek.
Ach: Und wer keine Angst davor hat, direkt Hunger zu bekommen: http://vimeo.com/27243869. Der dritte im Bunde.
mks
Bei diesem Wetter hilft nur Wissen!
Normalerweise müssten um diese Jahreszeit alle entleihbaren Schirme in der Zentralbibliothek versauern. Jetzt sind alle – bis auf dieses einsame Exemplar – auf den Kölner Straßen unterwegs. Ja! Ja! Das Klima ist eine Katastrophe und besonders das Wetter!
Um dem ein Schnippchen zu schlagen, hilft nur der punktgenaue info-check der lokalen Wetterstationen. Ob und wie lange die Sonne scheint, wie warm es wann wird, woher der Wind weht…und, und, und? Von diesen Stationen gibt es rund um den Dom gleich sechs. Bei der Planung des nächsten Aufenthaltes unter freiem Himmel empfiehlt sich folgende Vorgehensweise: ist etwa ein Besuch der Zentralbibliothek geplant, vorher die Wetterstation Köln-City anklicken, um jeden Kontakt mit Regentropen zu vermeiden. (Kleiner Extra-Tip: Wer am Neumarkt unterirdisch unterwegs ist, kann über den U-Bahn Ausgang “Josef-Haubrich-Hof” quasi trockenen Fußes in der Bibliothek landen).
Nutzer nördlicher Stadtteilbibliotheken gehen auf die Kölner Stationen Niehl, Neu-Ehrenfeld oder Stammheim. Wer im Südwesten unterwegs ist informiert sich via Kriel. Und südöstlich werden Wasserscheue über Porz-Wahn bestens gewarnt.
Allen, die sich jenseits des Tellerrandes orientieren – etwa in NRW oder gar bundesweit – helfen diese Übersichten.
P.S.: Warum das Wetter schon allein auf dem Kölner Stadtgebiet Kapriolen schlägt wird hier erklärt.?
gp
Planet Biblioblog 2.0: Eine Fundgrube für Fans und Profis
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=2PDynYbAA7g]
Dieser Planet “ist ein Schaufenster deutschsprachiger Weblogs mit Bibliotheks- und Archivbezug (sogenannte Biblioblogs).” Die Beiträge kommen aus 40 Blogs und ermöglichen den schnellen Zugriff auf aktuelle fachspezifische News. Die Idee stammt von Lambert Heller, zum Planeten-Team gehören noch Edlef Stabenau und Jin Tan.
Der Planet ist eine täglich sprudelnde Info-Quelle, wie auch heute um 7.07 Uhr, als Bibliothekarisch.de auf diesen Werbespot eines Vereins (Hilfe für behinderte Kinder) aufmerksam machte.
gp
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Bibliotheken am Wegesrand: Waldbröl, Wiehl und Gummersbach
Über 10.0oo öffentliche Bibliotheken bereichern Deutschland. Zusammen formen sie eine blühende, höchst erhaltenswerte Bibliothekslandschaft. Jede von ihnen ist einzigartig! Grund genug, auch bei Besuchen anderer Orte, nicht achtlos an ihnen vorbei zu gehen. Beinhalten sie doch alle Menschen, Medien und bisweilen Architekturen, die etwas zu bieten haben: Nicht nur Wissen und Informationen sondern auch das Angebot eines Treffpunktes! Und das kann jeder spontan wahrnehmen.
“Bibliotheken am Wegesrand” sind zufällige Treffer voller Überraschungen.
Diese Fahrrad-Tour im Oberbergischen zwischen Sieg und Agger führte vorbei an den Bibliotheken von Waldbröl, Wiehl und Gummersbach.
Waldbröl: Hier befindet sich die Stadtbücherei im denkmalgeschützen Bürgerhaus der Stadt Waldbröl. 1891-93 erbaut ist das Schieferhaus seit1978 in Besitz der Stadt und seitdem auch Domizil der Bücherei.


Wiehl: Ein architektonisches Highlight ist die Stadtbücherei Wiehl. 1989 neugestaltet verbindet sie Nostalgie und moderne Architektur.


Zwei Häuser verbinden sich über eine Lichtdachkonstruktion als Überkopfanlage. So enstand ein faszinierender Innenhof der alt und neu harmonisch verbindet.

Gummersbach: 1976 vereinigten sich die Kreisbücherei des Oberbergischen Kreises und die Stadtbücherei Gummersbach zur Kreis- und Stadtbücherei Gummersbach.

Die ehemalige Turnhalle eines Gymnasiums brachte den notwendigen Platz für die Erweiterung.
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gp



