Arduino zum Ausleihen

Wisst ihr, was ein Arduino ist?
Ein Arduino ist ein Mikrocontroller, der für verschiedenste Anwendungszwecke programmiert werden kann. An ihn können Sensoren angeschlossen werden (z.B. Lichtsensoren) und Bauteile, die Aktionen ausführen können (z.B. Motoren, LEDs, Lautsprecher). Die Anbindung des Arduinos zum PC funktioniert per USB-Kabel.

Arduino in Aktion
Arduino in Aktion

 
Ab sofort haben wir zwei Arduinos in der Stadtbibliothek. Ihr könnt den Arduino zusammen im Paket mit einem Buch für Einsteiger für 2 Wochen bei uns ausleihen und in die Thematik des Programmierens schnuppern!
 

Unser Arduino-Ausleihpaket
Unser Arduino-Ausleihpaket

Vllt. schickt uns ja mal jemand ein Foto oder ein kleines Video von dem, was er programmiert hat 🙂
 
Übrigens werden auch im Frühjahr wieder Workshops zu Arduino bei uns stattfinden.
Viel Spaß beim Tüfteln!
 
 

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Bonjour Bibliobus!

Bibliobus

Bibliobus des Institut français hält jetzt auch in Köln.

Mediathek mit Infozentrum macht einmal pro Monat Station in Köln.

„Die Institus français Köln und Düsseldorf” und die Stadtbibliothek Köln haben vereinbart, dass der Bibliobus, eine rollende Mediathek mit Infozentrum über Frankreich, künftig neben anderen Städten in NRW auch einmal im Monat in Köln vor der Zentralbibliothek Halt macht. Das Kulturinstitut hat das seit über zwei Jahrzehnten im Einsatz stehende Fahrzeug kürzlich mit Hilfe seines Fördervereins durch ein neues Exemplar ersetzt. Dieses präsentiert das Institut français am

28. November 2014, 12 Uhr,

Zentralbibliothek 

zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

Der Bibliobus des Institut français Düsseldorf fährt dank der “Freunde der französischen Kultur e.V. (FFK)” seit 1990 durch ganz NRW und bietet Benutzerinnen und Benutzern jeden Alters eine Plattform, auf der sich fachliche und kulturelle Interessen ergänzen. In Zusammenarbeit mit dem neuen Hauptsponsor Thalys, der Firma Berger in Frankfurt und Renault Deutschland fährt der Bibliobus multimédia außer Köln Bielefeld, Dortmund, Krefeld, Meerbusch, Mülheim a. d. Ruhr, Münster, Neuss, Ratingen und Viersen an.

Bei der Einweihung des neuen Bibliobus richten Bürgermeister Andreas Wolter, Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln, Pierre Korzilius, Leiter des Institut français Düsseldorf und Köln, Cornelis Canenbley, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins „FFK, Donata Faivre von Thalys Germany und Pablo Molestina, Dekan der Peter-Behrens School of Architecture (Fachhochschule Düsseldorf), deren Studierende die Innenausstattung gestalteten, Grußworte an die Gäste. Anschließend hat man die Möglichkeit, den Bibliobus zu besichtigen.

Auch die Kölnerinnen und Kölner sind eingeladen, sich das rollende Medienzentrum anzuschauen.
EDIT: Die aktuellen Zeiten zu denen der Bibliobus jeden Monat an der Kölner Zentralbibliothek halt macht, finden sich auf der Homepage des Bibliobus.

Spieletester-Familien in der Zentralbibliothek

Am vergangenen Samstag trafen sich zum ersten Mal Familien in der Zentralbibliothek um Spiele auf Konsolen, PCs und Tablets zu testen.
Die Spieltestergruppe richtet sich an Eltern mit Kindern zwischen 6-10 Jahren.

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Spieletester an der Nintendo Wii

Nach kurzer Begrüßung begann bereits das erste Team an der Nintendo Wii New Super Mario Bros. Wii zu spielen. Das Spiel ist ein klassisches Jump-’n’-Run-Spiel, welches im Mehrspielermodus spielbar ist. Während der Veranstaltung wurden die Spieletester von den Medienpädagogen vom Spieleratgeber NRW stets unterstützt und betreut.
An der Xbox One wurde das Rennspiel Forza Horizon 2 getestet. Des Weiteren standen zwei Notebooks mit den Spielen Sims 4 und The Inner World, sowie drei iPads zum Spielen bereit.
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=-5R0eqU45pI]
Auf den iPads wurden u.a. die Spiele Oink Oink – Mein verrückter Bauernhof und Playmobil Knights gespielt. Diese beiden Spiele belegten beim diesjährigen Kindersoftwarepreis TOMMI den 1. und 2. Platz.
Nach ausgiebigem Testen bewerteten die Eltern(-teile) mit ihren Kindern zusammen die Spiele hinsichtlich Spielspaß, Sound, Steuerung und Grafik.
Neben dem Testen der Spiele steht die medienpädagogische Betreuung im Fokus der monatlich stattfindenden Spieletestergruppe. Literatur- und Spielempfehlungen sollen den Eltern, besonders im Hinblick der Qualität, einen Einblick in den Spiele-Dschungel geben. Die Experten stehen jederzeit für Fragen und Gespräche bereit.
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Spieletester an den iPads

Der nächste Termin ist am 29.11.2014 von 11:00-12:30 Uhr in der Kinderbibliothek in der Zentralbibliothek! Wir freuen uns auf Sie!
Weitere Informationen zur Spieletestergruppe erhalten Sie unter gaming@stbib-koeln.de oder 0221 221 25150.

Moha

Maker Day: A Very Big Thank You!

Dear Guests of the first Maker Day at the Cologne Central Library,
You have all contributed to the great success of the Maker Day at the Cologne Central Library. The Maker movement in Germany and especially in the libraries is still in its infancy. Yet within the past year remarkable advancements have been made. Public libraries provide open spaces for new ideas, potential and do-it-yourself projects. They contact “prosumers”, trained consumers who themselves produce their own content. The Cologne Public Library is pleased to be among the pioneers.
Our heartfelt gratitude goes to Martin Schulz, President of the European Parliament, who honored us with his visit last Saturday. Mr. Schulz has agreed to work as an ambassador for German libraries in the context of an EU-wide project.
Ilona Kish, Program Director of Reading & Writing Foundation Brussels, aims to promote the relevance and importance of public libraries in Europe by motivating EU leaders to visit libraries and be personally convinced of their qualities. Walter Schulz, brother of Martin Schulz and Member of the Council of the City of Cologne was a most engaged guest of the event.
Our thanks also go to the participating educational institutions of Cologne for presenting their projects: SAE Institute (Creative Media Education), Akademie für Kommunikationsdesign, Ding-Fabrik – the FabLab, Repair Café Köln-Porz and Kaiserin-Augusta-Schule. Last but not least, I would especially like to thank all active makers, all guests and visitors and of course all employees of our library for their great dedication on this day and their contribution to its wonderful success.
Hannelore Vogt
Director
Stadtbibliothek Köln

 
Liebe Maker, Gäste, Teilnehmer und Gäste des ersten Maker Days der Stadtbibliothek!
Sie alle haben dazu beigetragen, dass der Maker Day in der Zentralbibliothek ein voller Erfolg wurde. Die Maker-Bewegung in Deutschland und insbesondere in den Bibliotheken ist noch jung. Aber innerhalb eines Jahres wurde bereits Beachtliches erreicht. Öffentliche Bibliotheken schaffen offene Räume für neue Ideen, Potentiale und Do-it-Yourself-Projekte. Sie wenden sich an „Prosumenten”, gemeint sind geschulte Verbraucher, die ihre Inhalte selbst produzieren.Die Stadtbibliothek Köln freut sich, zu den Wegbereitern zu gehören.
Unser heutiger herzlicher Dank geht an:
Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, der sich im Rahmen eines EU-weiten Projektes als Botschafter der deutschen Bibliotheken zur Verfügung gestellt hat und uns an diesem Tag mit seinem Besuch beehrt hat.
Ilona Kish, Progamme Director der Reading & Writing Foundation Brüssel, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Bedeutung der Öffentlichen Bibliotheken in Europa in den Focus zu rücken und EU-Politiker zu motivieren sich persönlich in Bibliothek von deren Qualitäten zu überzeugen.
Walter Schulz, Bruder von Martin Schulz, Mitglied des Rates der Stadt Köln und höchstinteressierter Gast der Veranstaltung.
Ebenso herzlichen Dank auch an die teilnehmenden Kölner Bildungseinrichtungen für die Präsention ihrer Projekte:
SAE Institute, Creative Media Education
Akademie für Kommunikationsdesign
Repair Café Köln-Porz
Ding-Fabrik – das FabLab
Kaiserin-Augusta-Gymnasium
Nicht zuletzt danke ich besonders allen aktiven Makern, allen aktiven Gästen und Besuchern und natürlich allen beteiligten Mitarbeitern der Stadtbibliothek Köln für ihren großen engagierten Einsatz an diesem Tag, den wir als vollen Erfolg verbuchen konnten.
Hannelore Vogt
Direktorin, Stadtbibliothek Köln
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Diesen Samstag: Großer MakerDay in der Zentralbibliothek

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Virtual Reality-Brille „Oculus Rift” und viele weitere Neuerungen
Die Kölner Stadtbibliothek veranstaltet am

Samstag, 27. September 2014, 

10 bis 15 Uhr

einen großen MakerDay.
Dabei zeigt sie, was den Makerspace auf der vierten Etage der Zentralbibliothek ausmacht und welche Innovationen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung stehen. Neben Workshops, Präsentationen und Einführungen kann beim MakerDay jeder selbst aktiv werden oder die neueste Technik ausprobieren. Im „Repair Café” erhalten Besucherinnen und Besucher Unterstützung etwa bei der Reparatur eines mitgebrachten de-fekten Gerätes oder beim Digitalisieren von VHS-Kassetten in der neuen Filmbar.
Weitere Angebote sind ein programmierbarer Finch-Roboter, der MakerBot mini – ein Mini-3D-Drucker, Cameo Silhouette, ein Hobby-Schneideplotter für Papier und Folie so-wie 3D-Holografie.
Der Makerspace, ein offener Raum für neue Ideen, Potenziale und Do-It-Yourself-Projekte, ist der erste seiner Art in einer deutschen Bücherei. Er wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

So war’s und so wird’s sein: Makerspace im Herbst

Das Jahr 2014 macht uns bisher großen Spaß. Denn von März bis Juni lief unser erstes Makerspace-Programm mit Workshops, viel Tüftelei und noch mehr Kreativität. Es auf den Weg zu bringen war spannend und wir planten ein wenig ins Ungewisse. Wird das Programm akzeptiert? Traut man uns das zu? Klappt die Technik in den Workshops? Sprechen wir die richtige Zielgruppe an?
Selbstzweifel sind Wegweiser, sagt Philosoph Manfred Hinrich. Na dann.
Dazu ein schlaglichtartiger Rückblick – und ein Ausblick auf das Herbstprogramm, das wir heute vorstellen.

So war’s

Das Themenspektrum der Workshops war groß, wir legten den Fokus aber bewusst auf audiovisuelle bzw. künstlerisch-musische Themen.  Passend dazu eröffneten Maximilian Peer und Noah Fantazi, beide Schüler der Kaiserin-Augusta-Schule, den Makerspace mit einem Workshop zu SketchUp, einem kostenloses Programm für 3D-Modellierung.  Weiter ging es mit einigen Workshops zu kreativem Schreiben für Blogger sowie einer sehr ertragreichen Streetart-Werkstatt, ebenfalls in Zusammenarbeit mit Schülern der Kaiserin-Augusta-Schule. Danke, Meret Wellmann und Giannina Bauer! Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen (siehe Galerie).
Ordentlich gefrickelt haben unsere Besucher im Arduino-Workshop für Einsteiger. Dort wurden Sensoren, Aktoren und viele viele Drähte auf Mikrocontrollern installiert, welche dann wiederum verschiedenste Aufgaben übernehmen können. Schonmal eine Füllstandsanzeige für eine Kaffeemaschine gebaut? Kann man in der Bibliothek lernen. Danke an Reinhard Nickels und Uwe Ziegenhagen von der Kölner DingFabrik!
 

Ganz undigital, dafür umso kreativer ging es im Scrapbooking-Workshop von Barbara Haane zu. In echter Handarbeit entstanden dort aus Karten, Taschen, Pappe und Klappen ansehnliche Fotoalben für Familien- oder Urlaubserinnerungen. Toll! In eine ähnliche Kerbe schlug der mt masking-tape-Workshop von Kerstin Schiemenz – auch dort stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit vergleichsweise einfachen Mitteln ästhetische Verzierungen her. Die Bilder sprechen für sich.
Thomas Riedel alias @boydroid brachte seine Kompetenz als Journalist und Podcaster ein, indem er zwei Seminare zum Thema Podcasting anbot. Welches Equipment muss ich wie miteinander kombinieren? Wie läuft die Aufnahme rund? Wie geht die Nachbearbeitung? Und – ganz wichtig – wie präsentiere ich das alles angemessen im Web? Diese und andere Fragen behandelte Thomas mit audiophilen Makern.
Und das sind nur einige Beispiele – alles in allem blicken wir auf gelungene Workshops zurück und freuen uns über Menschen, die bei uns schlauer und um Erfahrung reicher geworden sind. Die Rechnung ist aufgegangen – aber damit sind wir noch nicht am Ende.

So wird’s sein

Ab September geht es nämlich weiter. Vierundzwanzig Workshops warten auf Euch und Eure Ideen. Mit dabei ist Bewährtes, z.B. 3D-Modellierung mit SketchUp, Digitale Fotografie und Bildbearbeitung, Podcasting und Arduino, Streetart und mehr. Und wieder sind Schülerinnen und Schüler der Kaiserin-Augusta-Schule mit an Bord.
Es gibt aber auch einige Neuheiten und Highlights. Neu sind z.B. Workshops zu kreativem Verpackungsdesign, Selbstmarketing im Internet und Musikproduktion mit Ableton Live. Wir freuen uns besonders auf einen Workshop, der zusammen mit Soundkünstler Joker Nies stattfindet: Circuit Bending! Dort greift Ihr in das Schaltungsdesign von Geräten ein und provoziert gewollte Fehlfunktionen, um neue Klangerlebnisse zu kreieren. Der Workshop ist mehrtägig und gipfelt in einem Abschlusskonzert in unserem Haus.
Spannend wird auch ein Workshop mit dem klingenden Namen Ich backe mein Familienkochbuch, der sich ebenfalls über mehrere Tage erstreckt. Dort sammelt Ihr Texte und Bilder und layoutet das perfekte Weihnachtsgeschenk: ein ganz persönliches Familienkochbuch.

CC BY 2.0 Creative Tools, https://www.flickr.com/photos/creative_tools/14495380916
CC BY 2.0 Creative Tools, https://www.flickr.com/photos/creative_tools/14495380916

Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass wir uns einen zweiten 3D-Drucker gegönnt haben: Den MakerBot Replicator Mini! Und diesen werden wir in einer Testphase auch unter der Woche für Euch zugänglich machen. Dazu gibt es im Makerspace-Programm einige Workshops, in denen Ihr lernt das Gerät selbstständig zu bedienen. So erhaltet Ihr am Ende einen Führerschein, mit dem Ihr dann Maschinenzeit am Drucker bei uns buchen und Eure 3D-Projekte komplett selbstständig verwirklichen könnt – kostenlos! Einzige Voraussetzung ist ein gültiger Bibliotheksausweis und ein Mindestalter von 16 Jahren.
Soweit die Vorstellung. Am 5. September starten Antonia Bornefeld und Daniil Belazovschi mit einem Workshop zu Digitaler Fotografie. Meldet Euch fleißig an! Es bleibt weiter spannend.
Zuletzt nur noch ein Hinweis: Der Makerspace lebt von Euch und Eurer Beteiligung. Und er soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden – aber das geht nur mit Eurer Hilfe! Wenn Ihr also ein Experte auf einem speziellen Gebiet seid oder glaubt, dass Euer Hobby zu unserem Konzept passen könnte, freuen wir uns auf Eure Rückmeldung. Egal ob Workshop oder Stammtisch: Alles ist möglich.
Und: Die in den Workshops benutzten Technologien, Geräte und Software stehen Euch auch außerhalb der Workshops zur Verfügung. Mehr Informationen unter: www.stbib-koeln.de/die4
Das neue Programm findet Ihr ab sofort unter http://stadtbibliothekkoeln.blog/makerspace – oder klickt oben im Menu auf  Makerspace.

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IFLA-Projekt: 1001 Bibliotheken, die Sie sehen sollten, bevor Sie sterben

Am Reiseziel mal eine Bibliothek besuchen? Sich überraschen lassen, was heute in modernen Bibliotheken geboten wird? Interessante Architekturen, innovative Programme und Communitiy-Engagement kennen lernen?
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Die Sektion Öffentliche Bibliotheken der IFLA (International Federation of Library Associations and Institutions) arbeitet gerade an der Online-Initiative “1001 libraries to see before you die”. Diese will Best-Practice-Beispiele aus aller Welt zusammen bringen.
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Und wir gehören zu den Nominierten! Bibliothek als Lernraum, Makerspace, neue Veranstaltungsreihen…. Die Beschreibung unserer Angebote macht Appetit bei einem Köln-Besuch mal in der Zentralbibliothek am Neumarkt rein zu schauen.

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Am Sonntag wurde das Projekt auf dem IFLA-Weltkongress in Lyon vorgestellt.

gp

Das war unser 3Day

Eventuell fasst der folgende Tweet den ersten 3Day in der Kölner Zentralbibliothek treffend zusammen:
Tweet 3DayDenn auch, wenn wir jetzt schon seit über einem Jahr mit unserem eigenen 3D-Drucker arbeiten, ihn täglich präsentieren und samstags Kundendrucke anfertigen – die 3D-Technologie bleibt eine Sensation. Vielleicht umso mehr, weil sie in einer Bibliothek nicht vermutet wird. Wo man eben zum Lernen hingeht und eher nicht, um sich die Technik von morgen anzusehen.
Tja, willkommen im Heute! Wenn sich unsere Q-thek für einen Samstag in eine sirrende, dröhnende und blinkende Publikumsmesse rund um 3D verwandelt, zeigt sich was Bibliotheken heute leisten (und vielleicht schon immer geleistet haben): Sie bringen Menschen zusammen.

Die anwesende Kompetenz war spannend und ist so in Köln wohl noch nie unter einem Dach zusammengetroffen. Denn der Sektor “3D” (Druck mehr als Scan) ist einer, der von zwei Seiten angegangen wird. Auf der einen Seite stehen kommerziell arbeitende Firmen mit auf Ästhetik und Benutzerfreundlichkeit ausgerichteten Geräten. Auf der anderen Seite stehen technisch begabte Enthusiasten, die sich – im Geiste der Open Hardware – ihr Gerät entweder selbst bauen oder Bestehendes modifizieren.
Diese beiden Seiten schlagen sich auch in der Erscheinungsweise der Geräte nieder. Wo z.B. Dominic Markerts Eigenbau-OrdBot Hadron aus einem filigranen Gestänge besteht, das von Kabelbäumen umschlungen ist, mutet iRapids Drucker in glänzendem Weiß sehr schick an.
Dieses Spektrum vom Prosumenten zum Profi sorgte für regen Austausch. Einerseits zwischen Ausstellern und Publikum, andererseits aber auch unter den Ausstellern selbst. Viel interessanter waren aber die Querverbindungen, die Synergien, die im Laufe des Tages entstanden. Zum Beispiel brauchte Dominic Markert ein Ersatzteil für seinen Extruder, das Lars Kollins wuchtiger Leapfrog Creatr kurzerhand ausdrucken konnte. Und dann war da noch der Besucher, der sich ein sehr filigranes Ersatzteil für eine Modelleisenbahn einscannen lassen wollte. Unser Digitizer war aufgrund der dunklen Oberfläche überfordert, also schickten wir ihn zum Streifenlichtscanner von 3DScanLab. Der war allerdings gerade auf große Gegenstände kalibriert, also blieb nur Moritz Wallasch, der das Objekt “von Hand” und mithilfe eines Messschiebers am Rechner nachbaute. Ohnehin: Was für Normalsterbliche wie Magie aussieht, macht Wallasch im Handumdrehen. So baute er innerhalb einer Stunde eine sehr exakte 3D-Version von Barad-Dûr, Saurons Turm aus Herr der Ringe.

Es sind viele Eindrücke, die von dem fünfstündigen 3Day übrig bleiben. (Und durch den 3Doodler-Wettbewerb blieben uns sogar ein paar Eindrücke in 3D. Die Jury tagt noch!) Im Vordergrund steht aber das freundliche Interesse, das unsere Besucher den Ausstellern und uns entgegengebracht haben, die leuchtenden (Studenten-)Augen und die Faszination, sich selbst in 3D zu sehen. Und so verwundert es nicht, dass noch während des Abbaus einige Aussteller fragten, ob und wann der 3Day denn wiederholt werde. Wir können nur sagen: Sehr gerne!
Unser Dank geht an alle unsere Aussteller (wir hatten einen großartigen Tag mit euch und sind begeistert euch kennengelernt zu haben!) und an den O’Reilly-Verlag für die tollen Buchpreise! Und natürlich auch ein großes Dankeschön an das Hochschulradio Kölncampus für die PR-Unterstützung!
Der 3Day war Teil der Veranstaltungsreihe geeks@cologne der Stadtbibliothek Köln. Alle Infos zur Reihe finden sich auf geekscologne.mixxt.de. Wenn ihr euch auf der Seite anmeldet, werdet ihr immer per E-Mail informiert, wenn eine neue Veranstaltung angekündigt wird.

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10 Jahre Förderverein der Stadtteilbibliothek Sülz

Der Verein „Lesezeichen e.V.“ organisierte und finanzierte in den 10 Jahren insgesamt 80 Veranstaltungen (Lesungen, Musikdarbietungen, Vorträge etc.). In mehreren Aktionen wurden zudem Bücher ausgewählt und für die Bibliothek gekauft.
Bei einer kleinen Feier blickte Frau Margarete Verweyen, Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzende, auf diese Zeit zurück. Eine kleine Dokumentation illustrierte die Aktivitäten, Walter Mik überraschte mit dem Vortrag von Dada-Rezitationen und Frau Dr. Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln, überreichte eine Torte mit dem Schriftzug „Lesezeichen e.V.“
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Der Förderverein wurde im Frühjahr 2004 gegründet, um die Stadtteilbibliothek Sülz zu unterstützen. Dies ist gelungen!
Mehr zur Arbeit des Fördervereins „Lesezeichen e.V.“:
http://www.lesezeichen-koeln.de/
Alle Fördervereine der Stadtbibliothek Köln:
http://www.stadt-koeln.de/5/stadtbibliothek/foerderaktionen/foerdervereine/

(ua)